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Ich will hier raus - Wo fang ich an?

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Vollhorst

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#1
Hallo,

ich hoffe dass ich hier ein paar Ratschläge bekommen kann, denn ich weiß nicht mehr weiter.

Kurz zu meiner Situation:

Habe vor 2 Jahren geheiratet weil die ARGE mir nach meinem Umzug in das Haus meines jetzigen Mannes sofort eine Eheähnliche Gemeinschaft unterstellte und mit meines Leistungen strichen.
Da er sich nicht leisten konnte allein für mich aufzukommen und auch noch meine KV zu bezahlen haben wir geheiratet - somit war ich KV und er bekam wenigstens etwas Geld von Staat durch seine neue Steuerklasse zurück.

Nach 2 Jahren HÖLLE muss ich nun DRINGEND hier weg. Ich wurde von Anfang an belogen, betrogen und gedemütig und bin völlig am Ende meiner seelisch- und körperlichen Kräfte. Die Scheidung werde ich einreichen, sobald ich eine Unterkunft gefunden habe und aus seinem Haus (und in Sicherheit) bin.

Hier fängt nun auch mein Problem an. Ich wohne in einer Stadt in der ich auch nach 2,5 Jahren niemanden kenne. Meine Familie lebt 120km entfernt und in die Stadt möchte ich nun auch zurück ziehen.
Ich habe mich im Frauenhaus erkundigt und inzwischen auch bei den zuständigen ARGE in dem Ort wo ich hinziehen möchte.
Auch habe ich mich bereits bei einer Zeitarbeitsfirma gemeldet und die haben mich am Freitag angerufen, weil die Arbeit für mich hätten - zwar 'nur' Fabrikarbeit aber dafür bin ich mir auch als Akademikerin nicht zu Schade, hauptsache Arbeit!

Leider hänge ich nun fest.
Ich kann erst HARTZ IV beantragen wenn ich hier ausgezogen bin.

Ich kann erst hier ausziehen, wenn ich eine Wohnung gefunden habe UND kann auch erst einen Job annehmen wenn ich in dem Ort eine Unterkunft habe, weil ich keine Rücklagen habe und nicht auf der Straße schlafen möchte.

Ich bin nun schon etliche Male 240km hin-und-zurück gefahren um mir ein paar Wohnungen anzuschauen, aber die sind entweder schon weg oder die Miete ist zu hoch.

Auch habe ich keine Ahnung wie ich den Umzug finanzieren oder eine Mietkaution bzw. Genossenschaftsanteile bezahlen soll, wenn ich nun doch einen Job annehmen würde, ohne erst eine Wohnung gefunden zu haben. Es wäre ja vielleicht möglich erst einmal ein möbiliertes Zimmer zu finden - kann aber nicht ohne mein Hab und Gut hier ausziehen, weil ich es sonst vermutlich nie bekommen werde. Denke nicht das mein Mann mich noch einmal hier reinlassen wird, wenn ich ausgezogen bin.

Transport und Einlagerungskosten für meine Möbel etc. kann ich mir auch nicht leisten, somit hänge ich also völlig fest und drehe am Rad.

Gibt es keine Möglichkeit aus dieser Zwickmühle rauszukommen?

Kann ich nirgends finanzielle Unterstützung beantragen BEVOR ich hier ausziehe oder einen Job annehme?

H I L F E !!!!!!!!!!!!!!!!!
 

Kerstin_K

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#2
AW: Wo fang ich an?

Wenn Du der ARGE sagst, dass Du bereits eine Arbeitspaltz gefunden hast, müsste da was gehen. Di solltest das aber zumindest formlos schriftlich beantragen BEVOR Du einen Arbeitsvertrag unterschreibst.
 

Emma13

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#3
AW: Wo fang ich an?

Wäre es denn machbar, dass deine Familie dich vorübergehend aufnehmen würde, bis die Angelegenheit Arbeitsplatz und ARGE in den rechten Bahnen läuft - wenn familiär alles stimmt, sollte dies doch möglich sein, oder ?

Grüße - Emma
 

Erolena

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#4
AW: Wo fang ich an?

1) Schau mal, ob es bei dir kein Frauenberatungszentrum oder Frauenbildungsz. gibt. Die beraten viele solche Fälle. Sie haben als nächsten Schritt bestimmt auch eine spezialisierte Rechtsanwältin dazu an der Hand - für Dich evtl. mit Beratungsschein. Die kann Dir die Angst nehmen, die dich jetzt lähmt.
2) Eventuell erkläre amtlich! (Rathaus o.ä.), dass Du von Deinem Mann ab Datum xy getrennt lebst.
3) Mach eine Liste, wie der Hausrat geteilt werden soll. Das klärt auch, wieviel Möbel wären unterzustellen.
4) Ich denke, ALG 2 kannst Du jetzt beantragen. Das ist niemandem verboten. Dein notwendiger Umzug sollte über SGB II finanziert werden wegen familiären Zuständen oder wg. Arbeitsaufnahme. Als KdU können Unterstellkosten für Möbel übernommen werden, habe ich gelesen.
5) Vermittlungsbudget: das sind die ehemaligen Mobilitätshilfen. Dort zur Orientierung mal reinsehen, was es ehemals für Leistungen gab. Weil: Vermittlungsbudget liegt im Ermessen des SB, wird nach individuellem Fall + Finanzlage im Amt gewährt. Also musst Du selber wissen, was alles übernommen werden soll. Bei Mobilitätshilfe gab es z.B. Kosten f. Vorstellungsgespräch, Kosten f. Heimfahrten, Kosten doppelte Haushaltsführung. Du könntest z.B. im neuen Ort anfangen mit WG-Zimmer und Hauptwohnsitz bleibt vorerst bei deinem Mann. Es rät jeder Experte, erst umzuziehen, wenn die 6 Mon. probezeit vorbei sind. Das hier, um Dir die Angst zu nehmen, alles wäre ganz speziell nur bei deinem Eheproblem so. Du könntest ja auch einfach während der Ehe Berufstätigkeit in anderer Stadt aufnehmen.
Fall dein Verdienst zu hoch für ALG 2 ist Geld für 1. Arbeitsmonat beantragen (als Darlehen). Einkommensrechner für ALG 2 nutzen auf Seiten von BMAS. Nicht einfach verzichten z.B. wg. Kaution (Darlehen?), wg. NK-Abrechnungen usw. Unklar ist. ob und wann jemals Dein Mann Trennungsunterhalt bezahlt oder ob Du den willst. Die ARGE kann Dich nicht zwingen, den Trennungsunterhalt zu verlangen (allerdings wenn es einen Titel gibt-musst Du).
Wohnungssuche: Du könntest am Arbeitsort anrufen in Frauen- oder Arbeitslosenberatung, um zu erfahren, bei welcher Gesellschaft, Vermieter, es billige Wohnungen gibt + welche KdU-Richtlinie am neuen Arbeitsort gilt.
 

Gaestin

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#5
Erolena hat schon viel gesagt. Nach dem Auszug kannst Du auch Unterhalt verlangen.
 

isabel

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#6
Hallo,
ich schlage vor, als erste in ein Frauenhaus umziehen. Ich vermute, dass es sich um Gewalt handelt (psychische Gewalt ist auch Gewalt!).
Erst packst Du Deine persönliche Sachen, vor allem alle wichtige Dokumente, Rechnungen, Verträge usw. zusammen - für alle Fälle.
Sollte es zu einer gefährlicher Situation kommen, nimmst Du die Tasche und fliehst ins Frauenhaus. Dort bekommst Du Hilfe.
Erolena hat alles richtig geschrieben, aber, der Anfang wird mit Frauenhaus leichter. Die arge muss dann Dein Antrag sofort annehmen. Sicher, die haben auch erfahrene Anwälte. Da ein wohnen im gleichen Ort, wie Dein Mann, unzumutbar ist, muss die arge auch ein Umzug bewilligen und finanzieren. Deine Möbel kannst Du danach mit Hilfe von Gericht und Polizei holen.
Warte nicht zu lange.
Ich wünsche Dir viel Erfolg.

MfG
Isabell
 

Vollhorst

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#7
Zuerst einmal herzlichen Dank für die vielen Antworten aber ganz besonders Erolena und Isabel für die besonders hilfreichen Tipps und eure Mühe.

@Kerstin: Ich kann erst Donnerstag wieder zur ARGE und habe weder die Zeit noch die Geduld auf schriftliche Zusagen zu warten. Ich muss JETZT etwas tun, bevor ich völlig durchdrehe.

@Emma: Leider habe ich niemanden der mich so weit unterstützen würde. Meine Familie hat seit meinem Umzug vor 5 Jahren Abstand von mir genommen und die einzige Person die mich noch 'duldet' ist meine Schwester, bei der ich aber maximal eine Nacht pro Woche verbringen darf/kann.

@Gaestin: Vom Unterhalt werde ich nur träumen können, mein Mann hat kaum etwas ürbrig nachdem er die Hypothek für sein Haus und allen anderen Verpflichtungen nachgekommen ist - das war ja auch der Grund für unsere Eheschliessung. Seit dem haben wir auch noch einen großen Hund, den ich nicht mitnehmen kann und der deshalb in die Hundekita muss, was zusätzlich 150 Euro im Monat kosten wird. Nicht zuletzt finde ich es auch nicht richtig das mein Mann nun auch noch Trennungsunterhalt zahlen muss, immerhin hat er mich (trotz alle, Leid das er mir zugefügt hat) nun schon 5 Jahre finanziell getragen. Ich glaube das langt!!!!

@Isabel: EIn Frauenhaus hatte ich auch schon in Betracht gezogen und war auch schon zur Beratung dort, jedoch kommt ein Auszug ohne meine Möbel und Privatbesitz einfach nicht in Frage. Mehr als die Möbel geht es mir um viele Sachen die einen hohen sentimentalen Wert für mich tragen, die ich nicht ersetzen könnte und verlieren möchte und ich rede hier nicht von 1-2 Kisten, sondern 20-30 Umzugskartons voll. Die Qualen und Schmerzen sind auch nicht körperlich, sondern seelisch was ich als wesentlich schlimmer empfinde - denn ich verliere nicht nur meinen Mut sondern immer mehr auch meinen Lebenswillen...

@Erolena: DANKE!!!!
Ich habe mich gestern noch an die Caritas gewendet, dort habe ich am Freitag einen Beratungstermin.

Die Idee mit der amtlichen Erklärung beim Rathaus ist sehr gut, werde ich auf jeden Fall machen!
Um den Hausrat sollte es keinen Streit geben, denn wir wissen beide was wem gehört.

Ich bin mir sicher ob ich jetzt schon einen Antrag auf ALGII stellen kann, denn noch lebe ich ja hier und die zuständige ARGE für diesen Bereich hat mir damals als ich hier einzog das Leben zur Hölle gemacht. NIEMALS würde ich dort wieder hingehen, lieber würde ich verhungern!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Den Antrag müsste ich also in der Stadt stellen, wo ich hinziehen will und von dem fort zuständigen Sachbarbeiter habe ich auch schon eine "Bestätigung über angemessene Unterkunftskosten" bekommen. Auch er erwähnte die Möglichkeit in ein Frauenhaus zu ziehen und war im Vergleich zu dem Sachbearbeiter- A....loch dass ich damals hier hatte, ein sehr nett und hilfreicher Mensch.

Auch werde ich nun schauen wo sich Hilfe- bzw. Frauenberatungsstellen in dem neuen Wohnort befinden und sehen ob ich einen dort einen Termin und vor allem Hilfe bekommen kann.

Es ist auch gut zu wissen dass die ARGE mich nicht dazu zwingen kann Trennungsunterhalt zu beantragen, denn darauf möchte ich wirklich verzichten.

Das mit der Mobilitätshilfe etc. habe ich mir nun schon etliche Male durchgelesen aber verstehe es nicht so wirklich. Eines steht fest, eine 6-monatige Probezeit brauche und würde ich nicht einmal in Betracht ziehen. Ich werde NIEMALS zu diesem Mann oder diese Hölle zurück kehren, NIEMALS - höchstens in einer hölzenen Kiste und selbst dann wäre es gegen meinen Willen.

Auf jeden Fall nochmals VIELEN DANK!!!!!!!
 
E

ExitUser

Gast
#8
@Gaestin: Vom Unterhalt werde ich nur träumen können, mein Mann hat kaum etwas ürbrig nachdem er die Hypothek für sein Haus und allen anderen Verpflichtungen nachgekommen ist - das war ja auch der Grund für unsere Eheschliessung. Seit dem haben wir auch noch einen großen Hund, den ich nicht mitnehmen kann und der deshalb in die Hundekita muss, was zusätzlich 150 Euro im Monat kosten wird. Nicht zuletzt finde ich es auch nicht richtig das mein Mann nun auch noch Trennungsunterhalt zahlen muss, immerhin hat er mich (trotz alle, Leid das er mir zugefügt hat) nun schon 5 Jahre finanziell getragen. Ich glaube das langt!!!!
Entschuldigung, aber wenm dieser Satz nicht so traurig wäre, müßte ich lauthals lachen.
Wie quer muß man denken, so etwas überhaupt in Betracht zu ziehen.
EIn Frauenhaus hatte ich auch schon in Betracht gezogen und war auch schon zur Beratung dort, jedoch kommt ein Auszug ohne meine Möbel und Privatbesitz einfach nicht in Frage. Mehr als die Möbel geht es mir um viele Sachen die einen hohen sentimentalen Wert für mich tragen, die ich nicht ersetzen könnte und verlieren möchte und ich rede hier nicht von 1-2 Kisten, sondern 20-30 Umzugskartons voll. Die Qualen und Schmerzen sind auch nicht körperlich, sondern seelisch was ich als wesentlich schlimmer empfinde - denn ich verliere nicht nur meinen Mut sondern immer mehr auch meinen Lebenswillen...
Wenn materielle Dinge wichtiger sind, wie die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden, dann kann die angebliche Gewalt nicht so gravierend sein.
Wenn ich das alles lese, kommt mir der Gedanke, daß hier etwas mehr als faul ist. Sollte es nicht so sein, entschuldige ich mich. Aber bisher kann ich nichts anderes denken.
 

Vollhorst

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#9
Ich weiß zwar nicht was du so traurig, lustig oder 'Faul' an der Situation und meinen Antworten findest aber daran kann ich auch nichts ändern.

Hier im Forum geht es stets um Gerechtigkeit, das jeder das bekommt was ihm zusteht. Eine weitere finanzielle Unterstützung von meinem Mann der 'Dank' der ARGE regelrecht dazu gezwungen wurde mich zu heiraten, wäre wohl auch alles andere als Gerecht, oder???

Was meine Privaten Gegenstände betrifft, so habe ich die gleiche Reaktion bereits vor einigen Monaten von meinem Therapeuten bekommen, der auch nicht verstehen konnte warum ich in einer Beziehung verharre die mich quält und schadet, nur weil ich nicht weiß wo ich MIT meinen Sachen hin soll.

Liebe Leute, ihr trägt nicht meine Schuhe. Ich habe in meinem Leben mehrmals bereits ALLES verloren und noch einmal bin ich nicht dazu bereit. So einfach ist das. Meine Mutter die ich 25 Jahre lang kaum sehen konnte weil ich im Ausland gelebt habe, ist vor 2 Jahren verstorben und in den Kartons von denen ich rede befindet sich ein großer Teil ihres Lebens, an dem ich hänge und von dem ich mich für NICHTS und NIEMANDEN trennen werde.

Denk was du willst aber ich bin nicht hierher gekommen um deine Urteile über mich zu lesen. Ich habe um Hilfe zu meiner Situation gefragt und empfinde deinen Kommentar einfach nur Sch.... :icon_neutral: :icon_neutral: :icon_neutral:
 

biddy

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#10
Das mit der Getrenntlebenderklärung habe ich damals bei einer Anwältin für Familienrecht erledigt. Hatte keine Ahnung von nix und bin einfach hin, ohne über evtl. Anwaltskosten nachzudenken; quasi mittellos (lediglich Minijobverdienst ging auf mein Konto), weil Ex Kontokarte hat sperren lassen. Wir waren damals keine Alg-II-Bezieher.

Also was ich sagen wollte: Die Anwältin hat das (u. a. Getrenntlebendbescheinigung, obwohl noch unter einem Dach lebend) dann über Beratungshilfeschein abgerechnet; Termine bei Familiengericht laufen über Prozesskostenhilfe.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Tja, Vollhorst, so ist das Leben.
Wenn jemand um Hilfe anfragt und Antworten bekommt, darf sich nicht wundern, wenn mal etwas negatives geschrieben wird, weil jeder vernünftige Vorschlag mit irgendwelchen Begründungen verworfen wird.
Frauenhaus willst du nicht, Unterhalt willst du nicht, was erwartest du dann für Hilfe?? Man kann davon ausgehen, daß kaum jemand bereit ist, dich mit all deinen unersetzlichen materiellen Dingen kurzfristig aufzunehmen und dich bis zur Klärung der Angelegeheit auch noch finanziell zu unterstützen.
Aber anstatt einen Antrag auf ALG II zu stellen, willst du lieber verhungern. Ich muß sagen, eine gute Einstellung. Müßte man dafür nicht etwas Mitleid haben, oder doch hinterfragen, was da los ist??
Ob du nun mein Urteil über dich lesen willst oder nicht und ob die meinen Kommentar als Sch... ansiehst, ist auch egal, denn jeder, der hier etwas postet, muß anderen Usern ein Urteil zugestehen, so oder so.
 

Luzifer

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#12
@Hajoma

Halt den Mund ( bzw die Finger still ...) wenn du keine Ahnung von der Materie hast.

@ Vollhorst

Gerechtigkeit ist ne illosion. Es war nie fair , wirds auch nie werden....
Punkt 1 - zum Rechtsanwalt vor Ort > Scheidung (HÄRTEFALL!) einreichen
Punkt 2 - Umzug zunächst ins Frauenhaus / Räumliche Trennung herstellen
Punkt 3 - Wenn der AG Dir wie Du schreibst Arbeit geben will > Einstellungszusage (schriftlich)
Punkt 4 - Umzug ( wenn möglich ) zunächst in ein Frauenhaus in Umgebung der Arbeit - ansonsten in eine Whg. die in den Satz fällt auch ohne Einverständnis des Amtes ! zu Not die Unterkunftskosten KDU per Rechtsweg einklagen.... einstweilige Anordnung bei Gericht erwirken.

Punkt 5 - Unterhalt einklagen - Der Kerl hat Dich geheiratet - das ist nen Lebenslanges Versprechen ( !!!!!! ) in guten wie auch in schlechten Zeiten... Du erinnerst Dich ?

Punkt 6 wäre dann eventueller Schadensersatz ....
falls der Freak Dir Dein Eigentun nicht freiwillig zugestehn will , schick Ihm den Gerichtsvollzieher. Anordnung beim Fam.-Gericht erwirken.

Du MUSST jetzt unbedingt handeln .... wenn du jetzt den Kopf in den Sand steckst biste erledigt. Wenn Du weitere Unterstützung brauchst schreib mir ne PN. Kenne jemanden der änliches durch hat.

LUZIFER
 
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