Ich will arbeiten, aber das Jobcenter will es offenbar verhindern (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

SchatziMausi

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ich habe nach langer Zeit endlich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen, welches auch erfolgreich war. Probearbeiten erfolgreich absolviert und ich könnte die Stelle für 15 Stunden die Woche haben. ABER:
Der Verdienst ist so gering, dass ich ohne weitere Hilfen diesen Job nicht machen kann.

Bei einem persönlichen Gespräch im Jobcenter - bevor ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde - wurde mir lang und breit berichtet, dass man mich ja in jeglicher Hinsicht unterstützen würde um einen Job zu finden. Ok... klingt ja recht gut.

Nun hatte ich Probearbeiten und könnte einen Festvertrag haben. Die Stelle ist jedoch einige Kilometer entfernt und ohne Auto schlecht zu erreichen.

Ich hatte dann ein Schreiben an die Leistungsabteilung geschickt und die Sachlage erklärt. Von dort wurde ich an den Arbeitsvermittler verwiesen. Bei diesem habe ich dann schriftlich nachgefragt wie genau die Hilfen, die in dem persönlichen Gespräch angesprochen wurden - aussehen. Ich brauche ein Auto sowie aufstockendes ALGII oder ähnliches.

Mehrfach habe ich ihm E-Mails mit Lesebestätigung geschickt; es kam keine Reaktion. Eine ganze Woche lang passierte einfach rein gar nichts!
Man könnte ihn auch anrufen, klar, ABER... da kann der Arbeitsvermittler ja viel erzählen; ich hätte es gerne schriftlich! Doch es rührt sich keiner!
Ein anderer Arbeitsvermittler hat wohl bei der evtl. zukünftigen Arbeitgeberin angerufen und gefragt ob die neue Stelle nun angetreten wird oder nicht.

Naja, aber ich muss ja den Antritt der Stelle von den Auskünften des Jobcenters abhängig machen, da ich ohne weitere Unterstützung noch drauf zahlen würde, wenn ich den Job annehme.

Warum bekomme ich von der Leistungsabteilung Nachricht, dass BuT fürs Kind wohl eingestellt wird!? Was hat das damit zu tun?
Gibt es kein BuT mehr fürs Kind kann ich den Job erst recht nicht machen, da ja viele weitere Kosten auf mich zukommen die von dem Gehalt gar nicht zu bezahlen sind.

Alles etwas verwirrend, aber ich hoffe, dass irgendjemand durchsteigt und mir einen Rat geben kann, was ich machen kann!?

Der Job wäre ideal - abgesehen von den Fahrtkosten und dem Gehalt. Ich brauche aber Informationen vom Jobcenter, die ich offenbar ja nicht erhalte!!!
 

Seepferdchen 2010

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AW: man will arbeiten; aber das Jobcenter will es offenbar verhindern

Hallo @SchatziMausi

ich habe deinen Thread verschoben, weil du übersehen hast in dem Bereich (Info zur Behördenwillkür) können dir keine Antworten geschrieben werden.

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.
 

SchatziMausi

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AW: man will arbeiten; aber das Jobcenter will es offenbar verhindern

danke; hab ich nicht drauf geachtet :-(
 
G

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Gast
AW: man will arbeiten; aber das Jobcenter will es offenbar verhindern

da ich ohne weitere Unterstützung noch drauf zahlen würde, wenn ich den Job annehme.
Mehr als aufstockendes Alg2 dürfte da kaum zu erwarten sein.
Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass das JC bei so geringer Bezahlung mit nem Auto oder so um die Ecke kommt.
 

Helga40

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AW: man will arbeiten; aber das Jobcenter will es offenbar verhindern

Mails haben eine dumme Angewohnheit: ist der Empfänger nicht da, antwortet niemand. Auch ein JC Mitarbeiter kann krank werden, Urlaub haben oder zur Fortbildung sein etc.
Ausserdem ist E-Mail eh kein ordentlicher Weg der Kontaktaufnahme, da es ohne zertifizierte elektronische Signatur noch nicht mal sicher ist, dass sie wirklich von dir stammt.

Ist der Job überhaupt versicherungspflichtig? Was wirst du denn verdienen?
 

Dark Vampire

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AW: man will arbeiten; aber das Jobcenter will es offenbar verhindern

Selbst wenn dir das Amt das Auto finanziert, würde dein aufstockendes Geld grad wieder ins Auto fliessen Versicherung/Steuer/Sprit/Reaparturen/TÜV.......simit wirds im Endeffekt eher ein Minusgeschäft.......also ich wollte sowas dann nicht.
 

flandry

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Nachdem, was du geschrieben hast ist das eine gute Sache. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja noch etwas.
 

RoxyMusic

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Bei aufstockenden Leistungen könnte die Kfz-Haftpflichtversicherung vom Einkommen abgesetzt werden (auch Fahrtkosten, wenn damit der Grundfreibetrag von 100€ überschritten wird).

Mit welcher Begründung wurden die BuT-Leistungen für dein Kind eingestellt, wie alt ist dein Kind und welche Leistungen sind gemeint (für die 70+30€ Schulbedarf z.B. muss mW ab dem 15. Lebensjahr eine aktuelle Schulbescheinigung eingereicht werden)?
 

Kerstin_K

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Mails haben eine dumme Angewohnheit: ist der Empfänger nicht da, antwortet niemand. Auch ein JC Mitarbeiter kann krank werden, Urlaub haben oder zur Fortbildung sein etc.
Bei vernuenftiger Organisation werden die Mails dann von der Vertretung gelesen oder es gibt eine Abwesenheitsnotiz.
 

Helga40

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Bei vernuenftiger Organisation werden die Mails dann von der Vertretung gelesen oder es gibt eine Abwesenheitsnotiz.
Nein, E-Mails werden nicht von der Vertretung gelesen, das verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht. Und wenn man krank wird, ist es im Normalfall nicht möglich, einen Abwesenheitsassistenten einzurichten.
 

Kerstin_K

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Nein, E-Mails werden nicht von der Vertretung gelesen, das verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht. Und wenn man krank wird, ist es im Normalfall nicht möglich, einen Abwesenheitsassistenten einzurichten.
Okay, bei ungeplanten Abwesenheiten wie Krankheit wird das mit dem Abwesenheitsassisteten schwierig, da hast Du recht.

Aber welches Persönlichkeitsrecht meinst Du?

Das ist doch nicht Dein privater Mailacount.

Papierpost wird doch in Deinem JC (hoffentlich) auch bearbeitet, wenn Du nicht da bist.

Als ich noch als Sekki gearbeitet habe, haben mich die Kollegen echt genervt, die meinten ihre gesamte Privatpost ins Büro umleiten zu müssen. Das waren dann nämlich auch die, die sich tierisch aufgeregt haben, wenn sie Ihre Post mal eine Stunde später bekommen haben, weil man wichtigeres zu tun hatte, oder die die gleich in die Luft gegangen sind, weil man mal eine privaten Brief geöffnet hat, weil von aussen nicht zu erkennen war, dass der privat ist. Cheffe hat dem Treiben dann ein Ende gesetzt, indem er verfügt hat, dass sämtliche Post vom Sekretariat zu öffnen und im Posteingangsbuch zu vermerken ist, egal, welche Vertraulichkeitsvermerke der Absender so auf dem Umschlag vermerkt hat. Wem das nicht passte, der sollte sich seine Privatpost da hinschicken lassen, wo sie hingehört, nach Hause.

Mich erinnert das doch sehr an ein Vorkommnis, dass ich Ende der Achtziger mal bei der AfA erleben musste. Dort war mein für mich sehr wichtiger Antrag in Arbeit, aber es zog und zog sich. Schliesslich bin ich hin und wollte mit dem SB persönlich sprechen. Man sagte mir, dass das nicht ginge, weil er erkrankt sei. dann wollte ich die Vertretung sprechen. Die wollte mir zwar helfen, kam aber nicht an die Akte ran. Da erfuhr ich die ganze Wahrheit: Der zuständige SB hatte mene Akte auf dem Schreibtisch liegen, wollte sie am nächsten Tag bearbeiten. Auf dem Heimweg hatt er eine schweren Verkehrsunfall und fiel monatelang aus. Allerdings hatte er sei Büro abgeschlossen und deshalb kam jetzt niemend an die Akte....

Ichhabe mich echt bis ganz nach oben durchgearbeitet damals. Schliesslich fand sich ein Hausmeister, der das Büro öffnete und man holte die Akte da raus.

Sowas geht gar nicht. Deshlb gibt es bei uns im Büro auch immer den Zweitschlüssel zu jedem Schrank oder Schreibtisch an einem zentralen Ort. Oder es gibt eben die strikte Anweisung: Keine geschäftlichen Uterkagen im Schreibtisch.

Bei meiner AfA hat man das Problem übrigens anders gelöst: jedes Team hat eine Mailaddi und nur diese Mailadresse wird an die Kunden rausgegeben. Da haben dann alle Teammitgleider Zugrifff draf und eingehende Mails werden dann im Krankheitsfall oder bei Abwesenheit eben von der Vertretung beantwortet, gleiches gilt für über die Nachrichtenfunktion der Jobbörse engehende Nachrichten. DAneben hat jeder Mitarbeiter wohl noch einen Mailacout, auf den nur er Zugriff hat, die Adresse bekommen die Kunden nicht.
 

berlinerbär

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Technisch ist das auch problemlos möglich, dass eine direkt adressierte email auch im Nachhinein von woanders gelesen werden kann, wenn Du einwilligst, dann rechtlich sowieso.
Fördern wollen sie mehr Vollzeitstellen oder wo man selbst mit EGZ usw. vom JC wegkommt, mit Aufstockern gab es in der Vergangenheit zu schlechte Erfahrungen(Ausnutzung), wo eher sehr selten eine Vollzeit oder JC-unabhängige-Stelle herauskam.
Es kann sich auch da immer etwas ergeben, aber man muss schon sehr gut argumentieren, wenn das JC das irgendwie fördern soll.
 

noillusions

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Nun hatte ich Probearbeiten und könnte einen Festvertrag haben. Die Stelle ist jedoch einige Kilometer entfernt und ohne Auto schlecht zu erreichen.
Probearbeiten ging ohne Auto?
Hier gibt das JC keinen Zuschuss für Auto bei Minijob. Sonst auch "nur" 2/3 des Kaufpreises bis max. 3000 Euro.
 

Helga40

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Aber welches Persönlichkeitsrecht meinst Du?
Das, was ich habe, wenn - wie oft durch Dienstvereinbarung geregelt - das eMailkonto auch private Mails enthält. Oder, wie bei mir, Mails des Personalrats.

Btw: genau deshalb gibt es die Teampostfächer, die du da ansprichst.
 

berlinerbär

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Du musst eine SV-Stelle, wenn auch halbtags, wegen Deiner Kinderbetreuung finden, die gibt es.
Minijobs werden meist nicht mehr gefördert, wozu auch?
Dass das nicht immer einfach ist, bezweifelt niemand, aber so ist es nunmal.
Dafür haben die JCs viele Jahre gebraucht, um das zu verstehen, dass das meist nix bringt, kein Wunder, sie werden ja von teuren Unternehmensberatern beraten und die haben dann mal ihre Meinung geändert.
Dass das JC verhindern will, dass Du einen SV-Jobs findest glaube ich nicht, denn spätestens wenn Dein Einkommen dann höher sein sollte, als Dein Bezug, können Sie es sowieso nicht mehr.
 
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