Ich war vor dem Krankengeld arbeitslos. Gibt es einen neuen Anspruch hinsichtlich der Nahtlosigkeitsregel?

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Naddi64

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Hallo zusammen, ich habe schon einiges gelesen und möchte trotzdem meine Fragen in diesem Forum stellen. Kurzerklärung: Ich bin seit dem 01.11.2018 arbeitslos und war bei der AFA auch gemeldet für den Bezug von ALG1. Seit dem 09.12.2019 bin ich nun krankgeschrieben, habe also noch 6 Wochen Geld vom Amt erhalten und danach Krankengeld. Mein Anspruch darauf würde ja ca. im Mai 2021 auslaufen und nach heutigem Stand bin ich bis dahin auch nicht wieder arbeitsfähig ( meiner Meinung ). Bisher haben meine Ärzte mich auch noch nicht in Richtung Reha oder Rentenantrag angesprochen, auch von der KK kam noch nichts außer die üblichen Anrufe wie der Stand ist. Meine Frage lautet nun ob für mich ( ab Juni 2021 ) ein neuer Anspruch auf ALG1 besteht oder ob ich dann keinerlei Bezüge mehr erhalte ? Sollte ich dann selbst tätig werden in Bezug auf die Beantragung von Erwerbsunfähigkeitsrente oder weiterhin warten ? Über Nachrichten mit eurer Erfahrung und Tipps würde ich mich freuen. Falls nähere Informationen benötigt werden einfach nachfragen.
Bis dann
 

HermineL

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Während des Bezuges von Krankengeld ruht dein ALG I Anspruch. Das bedeutet das der zu Beginn der Krankengeldzahlung bestehende Anspruch noch vorhanden ist. Zuzüglich des Anspruchs den du durch das Krankengeld erworben hast. Das dürften bei 18 Monaten Krankengeld rund 9 Monate neuer Anspruch sein.

Du hättest also Anspruch auf ALG I mit deinem damaligen Anspruch plus 9 Monate aber maximal bis zur höchsten Bezugsdauer. Wenn die 64 in deinem Nickname das Geburtsjahr ist dann wärst du über 55 und hast einen Höchstanspruch von 18 Monaten.
 

Naddi64

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Hallo Hermine, vielen Dank für deine Info. Du hast richtig vermutet das die 64 mein Geburtsjahr ist und ich über 55 bin.
Sollte jetzt also der Fall eintreten das mein Rentenantrag ( natürlich sollte ich ihn irgendwann stellen :) ) abgelehnt wird, dann müsste ich mich nach den 18 Monaten KG beim Arbeitsamt melden und meinen Anspruch anmelden und hätte dann noch weitere 9 Monate ALG 1 ? Mein alter Anspruch war ja schon fast ganz aufgebraucht. Habe ich das so richtig verstanden ?
Hast du Erfahrung mit dem Reha oder Rentenantrag stellen und wie würdest du es machen ?
 

Naddi64

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Hallo zusammen, ich mal wieder :). Nachdem ich nun einige Zeit nur im Forum gelesen habe wollte ich nun mal meinen neuesten Stand kundtun und nach euren Ratschlägen fragen . Mittlerweile habe ich nach freundlichem Hinweis der KK einen Reha Antrag ( 21.03.2021 ) gestellt, der aber derzeit noch unbeantwortet ist. Nun habe ich ein Schreiben der KK erhalten das mein KG zum 08.06.2021 ausläuft. Dieses Schreiben soll ich schnellstmöglich der AFA vorlegen. Gelesen habe ich schon mehrfach das es reichen würde zwei Wochen vor der Aussteuerung den Antrag nach § 145 SGB III auf Nahtlosigkeit zu stellen ? Spricht etwas dagegen es sofort zu tun ? Gelesen habe ich ebenfalls das man den Antrag nur direkt bei der AFA bekommt bzw. ihn sich zusenden lassen kann. Korrekt ? Ist das Muster zum Ausfüllen hier im Forum noch zeitgemäß ? Sollte ich vorher schon einen Antrag auf EMR stellen oder wird mit die AFA darauf hinweisen ?
Viele Fragen ;) und hoffentlich gibt es auch Antworten darauf. Solltet ihr noch mehr Info brauchen einfach melden.
 

saurbier

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Gelesen habe ich schon mehrfach das es reichen würde zwei Wochen vor der Aussteuerung den Antrag nach § 145 SGB III auf Nahtlosigkeit zu stellen ? Spricht etwas dagegen es sofort zu tun ?
Also wenn du den ALG-I Antrag zu früh stellst, kann es durchaus passieren, dass die AfA mit Vermittlungsvorschlägen kommt, aber es kann genauso gut passieren das sich dein Gesundheitszustand ja auch noch in der Zeit merklich verbessert, womit du dann ggf. gar nicht mehr für einen Antrag gem. § 145 SGB III infrage kämst. Damit das nicht passiert, wäre es durchaus sinnvoller mit der Meldung bis kurz vor der Aussteuerung aus dem KG zu warten.

Sollte sich dann an deinem Gesundheitszustand nichts geändert haben und du überlegst bzw. planst tatsächlich eine EMR zu beantragen, dann solltest du dich persönlich bei der AfA als ausgesteuerter aus dem KG unter Berücksichtigung auf § 145 SGB III arbeitslos melden.

Aktuell solltest du das am besten per Anschreiben erledigen, da die Ämter ja alle keinen Publikumsverkehr zu lassen. Dann beantragst du in deinem Schreiben ALG-I und teilst weiter mit das du jetzt zum Tag X aus dem KG bei deiner KK ausgesteuert wurdest und du dich deshalb gem. § 145 SGB III arbeitslos meldest. Dazu legst du dem Schreiben dann gleich das Aussteuerungsschreiben deiner KK bei und forderst gleichfalls einen schriftlichen ALG-I Antrag sowie den notwendigen Gesundheitsfragebogen an.

Das ganze machst du am besten zur eigenen Sicherheit per Einschreiben, damit du für den Fall der Fälle auch einen Beweis in den Händen hast, wann du dein Schreiben abgesendet hast sowie wann dein Schreiben bei der AfA-Geschäftsstelle eingegangen ist. Den Posteingang kannst du unter nachfolgender Adresse abfragen,


Lass dich auf gar keinen Fall auf Telefongespräche ein, mache alles am besten nur per Briefpost und geben auch in den Antragsunterlagen weder deine Telefonnummer noch eine E-Mail-Adresse an. Der Gesetzgeber schreibt nur eine postalische Erreichbarkeit vor. Bitte bedenke hier immer, die SB´S sind rhetorisch sehr gut geschult und locken einem im Telefongespräch so manches aus den Rippen, genauso erzählen sie im Telefongespräch nicht immer die Wahrheit. Noch weit schlimmer ist jedoch der Umstand, dass du die telefonischen Aussagen der SB`s leider nie wirst beweisen können, falls es zu Streitfall käme. Daher gilt hier wie immer im Umgang mit Behörden, nur schriftliches zählt - mündliche Aussagen sind Schall und Rauch - egal was ein SB so behaupten mag. Im Zweifel frag hier im Forum immer vorher nach, lieber einmal mehr fragen, als einen Fehler mit Konsequenzen einzugehen.

Auch solltest du dich nicht auf der Homepage der AfA arbeitslos melden, denn der dortige Online-Antrag ist nicht für Nahtlosigkeitsfälle vorgesehen, denn dafür muß dein AfA SB extra einen äD-Gutachtertermin vereinbaren.

Auch sollte dir von Anfang an klar sein, Nahtlosigkeitsfälle sind bei der AfA nicht gerne gesehen, denn da muß die AfA solange in Vorleistung treten, bis die DRV mal eine Entscheidung getroffen hat und das kann ggf. lange dauern und kostet somit der AfA einiges an Geld.

Wie du am besten den ALG-I Antrag ausfüllen solltest, kannst du dem Musterantrag von Doppeloma entnehmen, denn da gibt es leider auch Fallstricke.


Wichtig ist dabei z.B. (wenn du eine EMR in Erwägung ziehst) das du dich der AfA Vermittlung immer mit deinem Restleistungsvermögen entsprechend dem äD-Gutachten zur Verfügung stellst. Machst du das nicht, dann hättest du keinen Anspruch auf ALG-I bzw. man kürzt es dir. Auch darfst du jetzt wegen deiner gesundheitlichen Einschränkungen auf gar keinen Fall freiwillig deine Arbeitszeit verkürzen bzw. reduzieren - ganz im Gegenteil - du willst so wie bisher auch immer voll arbeiten. Eine freiwillige Verkürzung deiner Arbeitsleistung würde den SB erfreuen, könnte er damit dann dein ALG-I auch kürzen - also Vorsicht -.

Wenn du dann den Gesundheitsfragebogen hast, dann fülle den aus und lege diesem am besten aktuelle medizinische Befunde gleich bei (sofern sie deinen Gesundheitszustand bestätigen) und ggf. eine Schweigepflichtentbindung für den Arzt deines Vertrauens. Bei der ja bereits vorgefertigten Schweigepflichtentbindung solltest du allerdings die Gültigkeit von 3 Jahren durchstreichen und durch - max. 3 Monate - ersetzen. Ansonsten könnte die AfA ggf. 3 Jahre deinen Arzt nach Befunden anfragen, also Vorsicht auch hier -. Das ganze schickst du dann selbst per Einschreiben direkt an den äD-Gutachter. Die Adresse für den äD-Gutachter muß dir die AfA bzw. der SB mitteilen - was bei der AfA im Regelfall ohne Probleme gemacht wird -.

Weitere AU Bescheinigungen solltest du auch auf gar keinen Fall bei der AfA einreichen, sondern wenn überhaupt dann nur noch bei deinem bisherigen Arbeitgeber (dort mußt du es, weil du ja nicht arbeiten kannst) und der KK als Nachweis für den Fall das die DRV dort später deine AUB-Liste anfordern sollte.

Im Regelfall wird dich dann die AfA sofern dich der äD-Gutachter für mehr als 6 Monate unter 3 Std./tägl. begutachtet hat, schriftlich dazu auffordern bei der DRV einen Reha-/Rente-Antrag nachweislich binnen einem Monat zu stellen. Dann schickst du der AfA dazu den Nachweis für die Antragstellung (z.B. EMR-Antrag Anschreiben plus Kopie des Einlieferungsbeleges vom Einschreiben) zu und gut ist es. Ein Tip am Rande, wenn du deinen EMR-Antrag bei der DRV stellst, mache dies am besten per Einschreiben mit Rückschein, denn bei weit teureren Rückschein bekommst du den Orangen Beleg nach Zustellung zurückgeschickt auf dem vom Zusteller vermerkt wurde, wer die Post angenommen hat, sowie wann sie zugestellt wurde als auch wer sie zugestellt hat. Denn Rückschein kannst du dann als Nachweis der AfA in Kopie vorlegen.

Das sollte es für den Anfang mal gewesen sein. Bei weiteren Fragen kannst du dich hier jederzeit wieder melden.
 

Naddi64

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@ saurbier. Vielen Dank für deine ausführlichen und inhaltlich sehr wertvollen Informationen. Ich werde mir das noch ein paar mal durchlesen damit ich auch nichts falsch mache ;).
Zum meinem Verständnis: Im Schreiben von der KK steht das ich so schnell wie möglich dieses Schreiben der AFA vorlegen soll. Muss das nicht beachtet werden ?
Von meiner Seite aus ist schon geplant eine EMR zu beantragen, da sich bisher keine Verbesserung des Gesundheitszustands eingestellt hat und auch so schnell ( falls überhaupt ) nicht wird. Kann ich das auch jetzt schon tun vor der REHA oder sollte ich damit auch noch warten ?
Restleistungsvermögen: Ein Gutachten liegt derzeit nicht vor, da die REHA erst beantragt wurde. Ich vermute mal das die Leistungsfähigkeit dort festgestellt werden soll oder ?
Wie oben bereits erwähnt bin ich in der Arbeitslosigkeit krank geworden habe also keinen Arbeitgeber mehr, dann doch AFA ?
Ich freue mich von dir zu hören und wenn ich den Antrag stellen muss, dann frage ich sicher noch weiter :)
 

saurbier

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Zum meinem Verständnis: Im Schreiben von der KK steht das ich so schnell wie möglich dieses Schreiben der AFA vorlegen soll. Muss das nicht beachtet werden ?
Nein, das ist lediglich ein freundlicher Hinweis seitens deiner KK, damit du auch weiterhin nahtlos im Sozialsystem versichert bleibst.
Von meiner Seite aus ist schon geplant eine EMR zu beantragen, da sich bisher keine Verbesserung des Gesundheitszustands eingestellt hat und auch so schnell ( falls überhaupt ) nicht wird. Kann ich das auch jetzt schon tun vor der REHA oder sollte ich damit auch noch warten ?
Ich persönlich würde damit eher noch warten, zumindest bis seitens der Reha endgültige Klarheit besteht in welchem Umfang deine Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt ist. Im Übrigen scheint der Umfang deiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ja eher auf deiner subjektiven Einschätzung zu beruhen und die fällt meist schlechter aus, als Fachärzte sie beurteilen - daher wäre abwarten bis die Reha abgeschlossen ist sicherlich der sichere Weg -.
Restleistungsvermögen: Ein Gutachten liegt derzeit nicht vor, da die REHA erst beantragt wurde. Ich vermute mal das die Leistungsfähigkeit dort festgestellt werden soll oder ?
Das Restleistungsvermögen bezieht sich alleine auf die Beurteilung deiner Leistungsfähigkeit durch den äD-Gutachter für die Arbeitsvermittlung der SB`s. Das hat nichts mit der Reha direkt zu tun. Einzig wenn du dem äD-Gutachter dann den Gesundheitsfragebogen sowie medizinische Befunde als auch den Reha-Abschlussbericht vorlegst (zur Verfügung stellst), wird sich dieser sicherlich dem Ergebnis des sozialmedizinischen Gutachtens aus deiner Reha anschließen. Für dich gilt dabei jedoch, dass du dich der AfA Arbeitsvermittlung nur im Rahmen des äD-Gutachtens mit dem dort festgestellten Restleistungsvermögen einer Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen mußt.

Die Reha hat damit direkt nichts zu tun, eher indirekt, weil die äD-Gutachter zumeist die Ergebnisse der Reha-Abschlussberichtes übernehmen.
Wie oben bereits erwähnt bin ich in der Arbeitslosigkeit krank geworden habe also keinen Arbeitgeber mehr, dann doch AFA ?
Wenn du keinen Arbeitgeber mehr hast spielt das keine große Rolle. Dann gibst du deine AUB`s - so du sie denn weiter bekommst - nur noch bei der KK ab. Wichtig ist das du sie nicht bei der AfA abgibst, denn ansonsten könnte dort ein SB darauf kommen dich nach spätestens 6 Wochen wieder an die KK zwecks KG zu verweisen - und da du ja keinen KG-Anspruch mehr hast - gäbe es auch kein Geld mehr.
 

Naddi64

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@saurbier
Nochmals danke für die ausführlichen Erklärungen und deine Meinung hierzu. Bei Neuerungen melde ich mich sicher wieder im Forum.
Bis dahin werde ich eifrig weiter lesen und wünsche eine gute Zeit.
 

Naddi64

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Kleines Update: Der Bescheid für die Maßnahme zur med. Rehabilitation ist heute gekommen.
Leistungsdauer 5 Wochen vorerst ;) und wieder viele G Formulare zum Ausfüllen :ROFLMAO:
Einen Termin gibt es noch nicht, wird laut Schreiben durch die Einrichtung bekannt gegeben, ich halte euch informiert. Ein Satz stört mich ein wenig: Wir haben die Rehaeinrichtung gebeten, Sie bevorzugt aufzunehmen. Einer Verschiebung der Leistung auf einen späteren als den von der Rehaeinrichtung genannten Termin kann grundsätzlich nicht entsprochen werden. Bedeutet doch wohl, ich muss zum genannten Termin dort antreten ob es mir passt oder nicht !!!!! Verstehe ich das richtig und ist das zulässig ?
 

saurbier

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Ja so ist es gemeint.

Da macht einer von seinem Dispositionsrecht gebrauch, ich vermute mal die KK hat dies gegenüber der DRV so bekundet, dann kannst du nichts dagegen machen.

Einzige Ausnahme wäre hier dein behandelnder Arzt, denn der muß vor Antritt der Reha deine Rehafähigkeit feststellen. Ist der dann der Meinung das du aus irgend welchen gesundheitlichen Gründen dazu nicht imstande bist, dann ist das so.

Aber ich würde mir da jetzt mal keinen Kopf machen, denn hier ist fraglich, wie schnell du in der aktuellen Situation eh einen Reha-Termin bekommst. Die Rehahäuser haben wohl noch genügend Altfälle aufzuarbeiten.

Viel Glück bei deiner Reha.
 

Naddi64

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Danke für deine Infos und die guten Wünsche. Bin selbst gespannt wie es jetzt weitergeht und terminlich bin ich eigentlich auch flexibel.
 

Naddi64

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Ich mal wieder :unsure:
Völlig überraschend sind meine Rehaunterlagen gekommen und es geht bereits am 11.05.2021 los. Es handelt sich um eine stationäre Reha, was von meiner Seite aus auch okay ist. Wie immer viele Bescheinigungen usw. auszufüllen. Fast gleichzeitig kam schon ein Schreiben der AFA das mich auffordert mich arbeitslos zu melden, was ich auch gleich getan habe. Natürlich nach euren Vorgaben und heute habe ich schon den Leistungsantrag mit dem Merkblatt nach § 145 SGB III zum Ausfüllen vorliegen. Muster liegt mir ja glücklicherweise auch vor Zusätzlich den Gesundheitsfragebogen der AD mit einem wunderschönen Umschlag und der Bitte diesen bis zum 14.05. zurückzusenden. Allerdings ist er adressiert an die AFA, mit dem Vermerk " Umschlag darf nur durch den Arztlichen Dienst geöffnet werden ". Steht das immer so drauf, kann ich den Umschlag direkt versenden oder soll ich trotzdem den Gesundheitsfragebogen als Einschreiben direkt an den AD senden ?
 

Ruhrpottmensch

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Zusätzlich den Gesundheitsfragebogen der AD mit einem wunderschönen Umschlag und der Bitte diesen bis zum 14.05. zurückzusenden. Allerdings ist er adressiert an die AFA, mit dem Vermerk " Umschlag darf nur durch den Arztlichen Dienst geöffnet werden ". Steht das immer so drauf, kann ich den Umschlag direkt versenden oder soll ich trotzdem den Gesundheitsfragebogen als Einschreiben direkt an den AD senden ?
Musst Du entscheiden, ob Du dem Aufdruck "vertraust". ;)
Ich kenne das von wenigen Geschäftsstellen, dass sie solche Umschläge für die Rücksendung des Gesundheitsbogen mitschicken. Dort lief es aus meiner Erfahrung aber eigentlich immer recht gut mit dem ÄD. Auch was den "Umweg" über die Geschäftsstelle der BA anging (Und ja: Du könntest den Gesundheitsfragebogen auch direkt zum ÄD schicken).
 

saurbier

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Ich würde dem eher wenig geneigt sein zu vertrauen und die Unterlagen lieber direkt an den äD-Gutachter schicken. Wichtig wäre dabei dann aber wohl, dass du den Umschlag mit den Unterlagen für den äD-Gutachter ggf. in einem weiteren (größeren) Umschlag steckst, da es eher weniger Ratsam wäre auf einem Briefumschlag zu vermerken - persönlich - nur vom ärztlichen Dienst zu öffnen -. So kannst du die Unterlagen dann per Einschreiben direkt an die dir genannte Anschrift des äD schicken, der meistens in größeren AfA-Geschäftsstellen sein Büro hat (so zumindest bei uns)

Ich erwähne das deshalb, weil inzwischen alle an die AfA geschickten Briefe das Scan-Center durchlaufen und deswegen die Post für den äD nicht ungewollt von den Herrschaften geöffnet wird.

Und ja ist kompliziert, aber so sind halt die Zeiten.
 
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