Ich suche einen ambulanten Psychotherapieplatz. Wie funktioniert das mit dem Kostenerstattungsverfahren?

Timba

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Ich bräuchte bitte euer Schwarmwissen. Händeringend versuche ich, einen ambulanten Psychotherapieplatz zu finden. Aber die 14 Psychologen, bei denen ich bisher angerufen habe, haben alle Wartezeiten von einem Jahr und mehr.
Meine Psychiaterin aus der Tagesklinik, in der ich vor Kurzen war, sagte, dass ich dann auch über das sog. Kostenerstattungsverfahren privat abrechnen kann, auch bei einem Therapeuten, der keine Kassenzulassung hat. Meine Krankenkasse sagt aber, dass es das nicht gibt. Kann mir jemand genaueres dazu sagen?
 

Larsson

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Doch das gibt es. Du musst deiner Krankenkasse nachweisen, dass es nicht möglich ist, zeitnah einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten mit Kassensitz zu bekommen.
 

Timba

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Danke für deine Antwort. Ich kann meiner Krankenkasse eine Liste schicken, wo ich überall angerufen habe. Das dürfte als Nachweis reichen. Allerdings müsste ich meine Krankenkasse erstmal darüber aufklären, dass es diese Regelung gibt, denn ganz offensichtlich wissen sie es nicht. Gibt es einen Paragraphen oder ein Urteil, das ich anbringen kann?
 

isso

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Hast du es denn schon einmal über die Kassenärztliche Bundesvereinigung versucht. Dort werden Termine über die Terminservicestellen vermittelt. Und ich weiß nicht, ob deine Krankenkassen hier vielleicht auch noch nachgewiesen haben will, dass das auch nicht geht

 

wheelie

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Moin,

wenn Du die Antwort mündlich von der Kasse hast, vergiß sie. Wie beim Jobcenter, alles schriftlich und nachweislich... so weit ich weiß, gibt es das noch, und 14 Therapeuten anrufen sollte schon mal reichen, zusätzlich würde ich es auch über die Terminvergabestelle versuchen, wenn die auch für Psychologen gilt.

Ansonsten war es zumindest früher (2014) so, dass die ausgewählte Therapeutin die Antragstellung übernehmen kann, ist ja auch in ihrem Sinne.

Lg und viel Glück

wheelie
 

grün_fink

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Das dürfte sich inzwischen geändert haben, geh nach den aktuellen Paragrafen.

Ich war ganz neulich bei einer Psychologin in der Sprechstunde, sie selber hatte keinen Platz frei (die ist scheinbar zu gut, so erlebte ich sie).
Sie hat mir die Nummer von der Terminservicestelle von Bayern aufgeschrieben. Dort hab ich angerufen und gesagt, was ich brauche. Man schickte mir so etwa 20 Adressen, von denen einige brauchbar sind (einige zu weit weg). Es sind nur Adressen von Psychologen mit freien Plätzen.

ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die Psychs, die nur privat abrechnen, zwangsläufig besser sind. Nur als Hinweis, weil das öfter mal behauptet wird.
 

Timba

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Es gibt schon ein update: Ich habe eben bei der Terminservicestelle angerufen, die @isso verlinkt hat. Dort konnte man mir auch tatsächlich einen Termin vermitteln für nächste Woche. Ich habe den Namen der Therapeutin mal gegoogelt. Auf der Internetseite der Therapeutin steht, dass sie Allgemeinmedizinerin ist. Ich bin gerade etwas überfordert. Ich dachte, dass Psychotherapie nur von Psychiatern und Psychologen angeboten wird?🤔
 
Zuletzt bearbeitet:

grün_fink

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Steht da irgendwas auf der Homepage der Ärztin, dass sie auch psychotherapeutisch arbeitet? Manche machen das.

Ich bekam eine Nummer in Bayern mit der Vorwahl der Großstadt, wo die Stelle sitzt. Bekam nur Namen und Adressen per Mail, keinen Termin, nur welche die Psychologen sind und wenige, die auch Arzt sind.

Hast du die 116117 angerufen? Bei mir war es eine andere.

Edit
Für Bayern sieht das so aus:
https://www.kvb.de/service/patienten/terminservicestelle/terminservicestelle-psychotherapie/
https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/do...latt-Terminsservicestellen-Psychotherapie.pdf
 

Timba

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Ja, ich habe die 116117 angerufen, und ja, es steht da, dass sie psychotherapeutisch arbeitet. Ich bin gerade nur total überrascht, weil ich dachte, dass Psychiater die einzigen Ärzte sind, die Therapien anbieten. Haben Allgemeinmediziner auch eine psychologische Ausbildung?
 

isso

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Es gibt gar nicht so selten Ärzte die als ärztliche Psychotherapeuten arbeiten und diese haben zwar kein grundlegendes Psychologiestudium (Aäaber das hat der neurologe oder Psychiater auch nicht, dafür können sie aber AUs ausstellen ;) ), müssen aber genau so eine psychotherapeutische Ausbildung in einem Therapieverfahren machen.
 

grün_fink

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Ja, und diese Ärzte mit dieser Zusatzausbildung können erstmal einen Zettel ausstellen, mit dem man zum Psychologen kommt, also sie können einen Bedarf feststellen. Oft können die auch gut Gespräche führen und haben etwas mehr Zeit dafür als bei Fällen, wo es nicht um die Psyche geht. Oder sie nehmen sich die Zeit.
 

isso

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Aber nicht nur, manche praktizieren auh ausschließlich therapeutisch. Am ende kommt es darauf an, dass die Chemie passt, das Verfshren passt und wenn es erst mal für den Übergang ist bis man die Zeit überbrückt zu einem Wunschtherapeuten
 

Bonze

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Kommt halt drauf an was du für Probleme hast, den es gibt ja Psychotherapeut - Psychiater - Psychologe und alle sind für ich grob das gleiche, nur haben sie unterschietliche Befugnisse.
 

aldi110

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Hast du es denn schon einmal über die Kassenärztliche Bundesvereinigung versucht. Dort werden Termine über die Terminservicestellen vermittelt. Und ich weiß nicht, ob deine Krankenkassen hier vielleicht auch noch nachgewiesen haben will, dass das auch nicht geht



ich hatte das ja auch erst vor kurzem so gemacht, mein Hausarzt meinte halt ich brauche noch einen Psychiater, weil die Krankenkasse doch schon nervige Fragen an ihn geschickt hatte und ich auch eine mögliche Medikamentation absprechen sollte. Also hab ich da angerufen und tatsächlich auch einen Termin bekommen, leider 60 km weg von meinem Wohnort. Egal, ich bin hingefahren und auch pünktlich dran gekommen.

Von dem 20 minütigen Gespräch hat der gute Psychiater die hälfte der Zeit verplempert, in dem er mir doch erzählt hat das er seine Patienten vor Ort bedienen muss. An meinem Wohnort gibt es so viele Psychiater die können sich schon über die Straße zuwinken. Ich war total perplex.

Er schrieb mir dann was auf und notierte sich ein wenig was, das wars dann. Ich will mit diesem Posting nur mal aufzeigen was euch passieren kann. Ich vermute das Hauptinteresse der Ärzte die dort freie Termine angeben ist das sie ausgelastet sein wollen um den max. Gewinn täglich raus zu holen.
 

Timba

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ich

Von dem 20 minütigen Gespräch hat der gute Psychiater die hälfte der Zeit verplempert, in dem er mir doch erzählt hat das er seine Patienten vor Ort bedienen muss. An meinem Wohnort gibt es so viele Psychiater die können sich schon über die Straße zuwinken. Ich war total perplex.
Warum hast du nicht einen der vielen Psychiater in deiner Nähe angerufen? Die stehen in den Gelben Seiten.
 

isso

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Und schlechte Erfahrungen einer Region kann man nicht auf alle Übertragen. Auch wird auf der Seite der Terminservicetellen darauf hingewiesen, dass man nicht unbedingt dem nächsten Arzt/Therapeuten zugewiesen wird, sondern dem nächst möglichen Termin und das kann dann Fahrzeit bedeuten.

Sicherlich kann das eine Herausforderung sein, aber gerade in bestimmten Regionen kann es so eine Möglichkeit sein zumindest schnell(er) an einen Termin zu kommen, gerade wenn es dringend notwendig ist. Auch nehmen nicht alle Ärzte/Therapeuten an der Terminvergabe teil, die die das tun halte seperate Terminkapazitäten frei für die Termine. Weil viele Leute dann aber ttotzdem nicht auftauchen, war in der Vergangenheit in Diskussion, ob dann eine Ausfallrechnung erstellt werden sollte.
 

Larsson

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Von dem 20 minütigen Gespräch hat der gute Psychiater die hälfte der Zeit verplempert, in dem er mir doch erzählt hat das er seine Patienten vor Ort bedienen muss. An meinem Wohnort gibt es so viele Psychiater die können sich schon über die Straße zuwinken. Ich war total perplex.

Er schrieb mir dann was auf und notierte sich ein wenig was, das wars dann. Ich will mit diesem Posting nur mal aufzeigen was euch passieren kann. Ich vermute das Hauptinteresse der Ärzte die dort freie Termine angeben ist das sie ausgelastet sein wollen um den max. Gewinn täglich raus zu holen.
Das ist normal. Die meisten Psychiater mit Praxis (ab von denen an Kliniken) machen keine Therapie, sondern sind für die medikamentöse Einstellung zusätzlich zur Therapie zuständig.

@TE
Meine alte Ärztin an der Klinik macht sich jetzt selbstständig mit eigener Praxis. Sie ist Facharzt für Allgemeinmedizin, hat aber eine Zusatzausbildung und will in erster Linie therapeutisch arbeiten.
 

aldi110

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Und schlechte Erfahrungen einer Region kann man nicht auf alle Übertragen. Auch wird auf der Seite der Terminservicetellen darauf hingewiesen, dass man nicht unbedingt dem nächsten Arzt/Therapeuten zugewiesen wird, sondern dem nächst möglichen Termin und das kann dann Fahrzeit bedeuten.

Dessen war ich mir bewusst, nur hatte die Terminservicestelle lediglich 2 freie Termine, einen der mir zu kurzfristig war in Braunschweig, und dann diesen Termin in Neustadt. Ich lebe in Hannover, ortsnahe stand kein Termin zur Verfügung.
 

Kerstin_K

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In Hannover ist die Situation wirklich schlimm. Zeitweise konnte die Terminservicestelle gar nicht mehr helfen.

Die meisten Psychiater in Hannover nehmen überhaupt keine neuen Patienten mehr an. Und wenn, dann wartet man monatelang auf einen Termin.

Das mit der Fahrtzeit ist auch ein Problem. Nicht jeder hat ein Auto nd viele können aufgrund der Erkrankung kiene längeren Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.

Und bei den Therapeuten sieht es fast noch schlimmer aus. Und da kommt ja noc erschwerend hinzu, dass eben nicht jeder Therapeut jede Theraoieform anbietet und zudem noch die Chemie stimmen muss. Wenn man sich nur alle 3 Monate ein Rezept abholt, kan man da vielleicht noch kompromisse eingehen, bei einer Therapie wird das so nicht funktionieren.

Nur ml zur informtion: Neustadt am Rübenberge ist eine Kleinstadt und Braunschweig ist um einiges kleiner als Hannover. Nach Braunschweig kommt man von hier aus mit öffis am besten mit dem ICE, Neustadt ist mit dem RE erreichbar.
 

ZynHH

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Mein Therapeut ist auch Allgemeinmediziner, Internist und Chirurg und tiefenpsychologischer Psychoterpeut.
Arbeiten tut er nur noch als Therapeut. Ich bin hochzufrieden mit ihm.
Eine Psychiaterin hatte ich auch mal, da gabs zwei Gespräche um die Medikamenteneinstellung festzulegen, eine Therapie bei ihr war für mich unvorstellbar, bietet sie aber auch nur privat an.
Als ich meinen derzeitigen Therapeuten gefunden hatte, habe ich mich von der Psychiaterin verabschiedet und die Medikation und AU liefen seit dem über meinen Hausarzt in Absprache zwischen Therapeuten und Hausarzt.

Meinen Therapeuten habe ich auch über die 116117 bekommen. Da habe ich wirklich Glück gehabt.
 

Samsara

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Kommt halt drauf an was du für Probleme hast, den es gibt ja Psychotherapeut - Psychiater - Psychologe und alle sind für ich grob das gleiche, nur haben sie unterschietliche Befugnisse.

Ganz so einfach ist es nicht.

"Psychologen" und "Ärzte inkl. "Fachärzte für Psychiatrie" sind z.B. nicht automatisch auch Psychotherapeuten.
Kann man vielleicht ganz wage z.B. mit einem "Facharzt für Orthopädie oder Chirurgie" und einem "Physiotherapeuten" vergleichen, auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt, zugegebenermaßen. Der eine diagnostiziert, operiert, therapiert medikamentös und verordnet. Der andere übernimmt die praktische Umsetzung als Trainings- und Reha-Programm, bietet Massagen, Lymphdrainagen, etc., das der Arzt verschrieben hat.

Du kannst als studierter (Dipl.-)Psychologe
auch wissenschaftlich an einer Uni, oder in der Forschung,
im Personalmanagement oder im Marketing in der freien Wirtschaft arbeiten,
oder als Mentaltrainer im Sport oder als Coach in Beratungsstellen und eigener Praxis.
Deine Klienten sind aber immer psychisch gesunde Menschen.
Du musst dann natürlich auch deine Grenzen sehr gut kennen und einschätzen können,
ob die vorhandenen Symptome Deines Klienten nicht doch Krankheitswert haben,
und einer Psychotherapie bei einem Psychotherapeuten oder einer Medikation beim Psychiater bedürfen.
Die Kosten bei einem (Dipl.-)Psychologen werden in fast allen Fällen nicht von den Krankenkassen finanziert,
sondern sind von den Klienten selbst zu zahlen.

Wenn Du als studierter (Dipl.-)Psychologe
im klinischen Bereich arbeiten möchtest, das heißt Menschen mit psychischen Erkrankungen therapieren willst.
machst Du begleitend zu Deinem Studium eine langjährige Zusatzausbildung in Instituten, die der Uni angeschlossen sind.
Du trägst dann den Titel: "Psychologischer Psychotherapeut", darfst aber keine Krankschreibungen vornehmen und musst immer konsiliarisch einen Arzt hinzuziehen, der physische Ursachen für die psychisch vorhandenen Symptome ausschließen soll. Umgekehrt bekommst du aber auch Patienten von Medizinern überwiesen, wenn sie meinen, dass die Psyche ihres Patienten Mit- oder Hauptursache für eine körperliche Symptomatik sein könnte. (Manchmal aber auch, wenn der Patient den Praxisalltag des Arztes zu sehr behindert, und dem Arzt zu viel Zeit und Nerv raubt ... . ;) - Meine persönliche Meinung, ganz verständnisvoll und lieb gemeint.)

In den Instituten lernst du u.a. verschiedene Therapiemethoden und -schulen kennen, wobei die Krankenkassen nur vier davon anerkennen und die Kosten erstatten: Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und ihre "abgespeckte" Variante:
die "Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie" sowie seit kurzer Zeit auch die "Systemische Psychotherapie".

Andere humanistische Verfahren wie die "Personzentrierte Psychotherapie", "Transpersonale Psychotherapie", "Gestalttherapie" und viele andere humanistische Therapieformen sind (oft nur) in Deutschland ausgeschlossen, auch wenn diese Verfahren sehr wirksam sind, und zuweilen ein etwas anderes Menschenbild vertreten. Man will halt nicht mir zu vielen anderen den Kuchen teilen.

Wenn Du ein Medizinstudium absolviert hast und Arzt bist,
kannst Du aus jeder Fachrichtung, auch der Allgemeinmedizin heraus, die psychotherapeutische Zusatzausbildung analog zu den Dipl.-Psychologen absolvieren und trägst dann den Titel "Ärztlicher Psychotherapeut". Vorteil ist, dass du auch psychotherapeutische Sitzungen anbieten darfst und Krankschreibungen ausstellen kannst, etc.

Ist ja an und für sich sehr lobenswert, wenn sich Ärzte, auch mit der Psyche eines Patienten beschäftigen möchten, und ihn nicht nur als "Körper" erleben. Andererseits erliegen einige manchmal doch der Versuchung, sich nicht ganz von ihren Wurzeln freistrampeln zu können. Da steht dann oft doch die Suche nach einer Diagnose und eine dazugehörige Therapie im Vordergrund, und eine Art Schubladendenken. Es wird vielleicht mehr der Fall und die Erkrankung gesehen, während psychologische Psychotherapeuten da ein wenig offener sind: die Diagnose im Hinterkopf haben, aber auch nur als einen Aspekt der Persönlichkeit, des Menschen, der ihnen gegenüber steht. (Meine Meinung)

Ein "Facharzt für Psychiatrie"
braucht auch die besagte Zusatzausbildung in den Instituten, um sich "Ärztlicher Psychotherapeut" nennen zu dürfen.
Genauso wie ein Allgemeinmediziner. Meistens arbeiten sie mit einem anderen "Ärztlichen oder Psychologischen Psychotherapeuten zusammen."
 
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