• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

ich soll gesagt haben, ich hätte gesundheitliche Beschwerden! -> MD!

Zeitkind

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Jan 2015
Beiträge
3.588
Gefällt mir
5.368
Ich habe inzwischen zehn Maßnahmen durchlaufen und 13 Praktika absolviert.
:icon_klatsch: Das ist ja mal ´ne Karriere.
Grund genug, an einem vermeintlichen Konzept offen zu zweifeln.
Und Argument genug, jede weitere Maßnahme dieser Art abzulehnen.
Da würde ich zum emotionslosen Stein werden und alles abprallen lassen.
Aber keinesfalls in irgendeiner Form nachgeben. :icon_evil:
Doch wie es aussieht, bist Du ja inzwischen erfolgreich weichgeklopft;
ich überlege, dem ÄD und dem Jobcenter vorzuschlagen, dass ich an dem zweiten Block
der inzwischen stattgefundenen und angebotenen Maßnahme mitmachen könnte, oder eine andere Maßnahme.
:doh: Was hat denn der ÄD mit einer Maßnahme zu tun?
Für mich sieht es danach aus, daß sie Dich irgendwie loswerden wollen.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Zeitkind:
Das ist ja mal ´ne Karriere.
:biggrin: jup :feiern: von den Mini-Jobs und Anstellungen bei Zeitarbeitsfirmen und Sonstiges habe ich ja noch gar nicht angefangen zu schreiben ^^ Das wäre echt ein Buch wert. Ja, es ist kein beruflicher Lebenslauf, nach dem Arbeitgeber in der Regel verlangen, aber ich kann da nichts dafür, versucht habe ich es jedenfalls es besser zu machen.

@lsowerden wollen: nichts lieber als das ... bloß wie? Wenn ich wenigstens das Nötigste selbst finanzieren könnte .. Miete, Krankenkasse, Lebensmittel .. ich will es gerne weiter versuchen

ich habe den Brief dann doch noch etwas geändert. Ich habe geschrieben, dass wenn die SB weiterhin glaubt, dass auch nach zehn Maßnahmen usw. eine Maßnahme sinnvoll ist, dann möchte sie mir doch bitte einen Termin zukommen lassen.

Der EGV-VA war sowieso schon komisch, weil Einschaltung Ärztlicher Dienst und Abgabe des Gesundheitsbogens mit Fristnennung einerseits - und andererseits stand aber auch weiterhin die üblichen Bewerbungsauflagen von Eigenbemühungen. Also, das kann es ja auch nicht sein.

Und ich habe zusätzlich zu o.g. Brief noch einen Widersprch über den betreffenden EGV-VA geschrieben. Denn zusätzlich waren das Datum wann ich das Bewerbertagebuch abgeben soll - falsch! Sie waren das Datum vom vergangenem Halbjahr. Die Dauer des EGV-VA erscheint mir auch nicht richtig und ich bat um einen Besprechungstermin.


Die Abgabe des Gesundheitbogens war auch ein Drama. Hatte keinen ÄD-Umschlag, da ich ja nur nein angekreuzt hatte. Dann wollte ich den Gesundheitsbogen beim ÄD direkt abgeben. Wo denn die Schweigepflichtsentbindungen seien. Sich in den G.bogen einlesen war wohl zuviel verlangt, denn es steht auf dem Formular: von den Beschwerden die man angegeben hat und den dafür genannten Ärzten soll man die Entbindungen abgeen. Ich sagte das dann. Ich wollte die Abgabe dann bestätigt haben, tat sie nicht. Dann wollte ich das Papier wieder und es am Empfang abgeben. Ich musste es regelrecht herausfordern und sagen, dass es "mein Blatt" ist und ich es haben will, weil sie nicht mehr damit rausrücken wollte. :doh: Wie soll sich ein Mensch bei solchen Vewaltungsidio*en gut aufgehoben fühlen können? Außerdem muss meiner Meinung nach sichergestellt werden, dass ein Mensch seine Privat-Autonomie in diesem üblen Verwaltungszirkus nicht verliert, man!

An der Anmeldung gab es dann Stress, weil ich den Umschlag vom ÄD nicht hatte. Ich sagte, da ich nur nein angekreuzt hätte, sehe ich keine Notwendigkeit drin. Es wurde solange diskutiert, bis ich sagte, dann soll sie eben das Zeug in einen rein tun. Schlileßlich fragte ich, ob man mir eine Seite vom Bogen kopieren könnte. Ich habe die Seiten kopiert, aber eine Seite leider doppelt und ich kopiere immer alles was ich abgebe, EGAL was und EGAL wo. Nein, das machen sie nicht, das geht beim Gesundheitsbogen nicht. Leider hatte ich an dem Tag keine Zeit mehr, es woanders zu kopieren.

Schließlich gab ich den o.g. Brief ab. In doppelter Ausfertigung, einer für den ÄD und einer für die SB mit Terminwunsch. Ich sagte, ich hätte die Abgabe des Briefes gerne bestätigt. Taten sie auch, zwar nicht ohne affig zu machen, weil ihnen mein Verhalten ja so befremdlich erscheint.

Mittendrin musste ich mich noch damit rumplagen, dass eine Frau an der Anmeldung mich neuerdings immer zu ihrer Kollegin schickt. Und ich daraufhin sagte, dass ich das persönlich nehmen muss. Und es stand dann im Raum, dass ich mich ja beschweren könne. Was sicherlich auch kein Fehler sein wird, und ich auf meiner Agenda notiert habe, aber ich will jetzt erst mal Antwort abwarten in aktueller Sachlage.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Sep 2006
Beiträge
1.342
Gefällt mir
925
...
Für mich sieht es danach aus, daß sie Dich irgendwie loswerden wollen.
Genau das gleiche rieche ich auch. SB könnte anbei auf dem Gedanken kommen "Ach der Fall.. Gutachten unter 3 h
wäre nicht schlecht und kann ihn dann (endlich) ins Fach "An RV/Grusi" ablegen".. Bist nur "Werkstück"..

Geht um die Stunden und Belastbarkeit, die der ÄD "ermitteln" will..

Nach deiner "Vorgeschichte" her, könnte das Gutachten in eine Richtung auschlagen, mit der man besser
leben kann.. Nach soviel hin und hergeschupse, kein Wunder, Misstrauen zu haben.. :wink:

:icon_pause:
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Zeitkind:
Grund genug, an einem vermeintlichen Konzept offen zu zweifeln.
Und Argument genug, jede weitere Maßnahme dieser Art abzulehnen.
Da würde ich zum emotionslosen Stein werden und alles abprallen lassen.
Aber keinesfalls in irgendeiner Form nachgeben.
Doch wie es aussieht, bist Du ja inzwischen erfolgreich weichgeklopft;
wie machst du es dann? Man ist doch gleich sanktionsbedroht oder arbeitsunwillig, wenn man nicht mitmacht?

@Onkel Tom: du triffst es meine ich genau auf den Punkt. :idea:

Neu war übrigens noch, dass ich, als ich den Widerspruch für den EGV-VA abgegeben habe, dass ich meinen Personalausweis vorzeigen musste!! Also, dass war noch nie der Fall, als ich einen Widerspruch abgab!

und Holla die Waldfee! Am Freitag den Widerspruch abgegeben - heute ist schon Antwort da! ich tippe mal, da ich keinen Scanner habe:

Sehr geehrte (bla bla) xy,
der Widerspruch vom xy ist am xy eingegangen. Er wird unter dem angegebenen Zeichen bearbeitet.

Eine weitere Besprechung mit SB x ist erst nach Vorlage des ärztilchen Gutachtens vorgesehen.

Ihren Widerspuch haben Sie nicht weiter begründet. Nach den gesetzlichen Vorschriften sind Sie hierzu nicht verpflichtet. Meine Feststelllungen haben keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die beanstandete Eingliederungsvereinbarung fehlerhaft ist.

ich bitte Sie deshalb darzulegen, warum die EGV nicht richtig sein soll. Sowie Sie über die Unterlagen verfügen, mit denen Sie nach Ihrer Ansicht die Rechstwidrigkeit des Bescheides belegen könne, bitte ich Sie, mir zusammen mit Ihrer Stellungname Kopien dieser Unterlagen zuzusenden. Meint er damit den Brief, den ich an den ÄD schrieb, dass alles ein Missverständnis ist?

Falls bis zum Tag xy keien weitere Begründung vorliegt, ergeht eine Entscheidung nach Aktenlage.
und welche Unterlagen soll ich da vorlegen die die Rechtswidrigkeit beweisen?
Und wäre ich so krank, hätte ich wohl gar keine Kraft, diesen Bürokratiezinober mitzumachen, oder? Allerdings würde ich am liebsten alles hinschmeißen mitunter, wenn dann sowas kommt. Aber ich mache weiter - "nein, ich geb niemals auf, auch wenn es noch härter kommt" (Zitat Peter Maffay,https://www.youtube.com/watch?v=JzIqHyIoKws )

neu mit dieser Antwort ist, dass es nicht schlichtweg heißt, dass der Widerspruch abgelehnt wird und dass ich mich ggf an das zuständige Sozialgericht wenden soll. Diesmal gab es sogar Text!

was ich kritisiere am EGV-VA:

-es steht bezüglich Dauer: gilt vom 25.09.18 bis 26.09.18 soweit sich nichts verändert oder bis auf Weiteres

- Einschaltung ÄD und trotzdem Bewerbungsauflagen

- Abgabedatum wann ich die Eigenbemühungen abgeben soll sind vom vergangenem Halbjahr (lediglich darauf wies ich mit Seitenangabe der EGV-VA hin dass da was nicht in Ordnung ist)

hm.. sind wohl inhaltliche Fehler, die den EGV-VA nicht nichtig machen glaube ich.

ich bewerbe mich, wie es im EGV-VA steht - warum auch nicht - und den Gesundheitsbogen habe ich abgegeben wie es in der EGV-VA steht (halt alles mit "nein" angekreuzt).

Und sanktionieren kann man mich auch nicht, weil ich ja mitwirke und mich kümmere.

was würdet ihr tun? Ich könnte auch versuchen einen Anwalt zu fragen.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Sep 2006
Beiträge
1.342
Gefällt mir
925
Du verfranzt dich.. Auch ein Anwalt will wissen, welchen Weg Du nun einschlagen willst..

Du solltest erstmal darüber entscheiden, ob Du nun "gesundheitliche Einschränkungen" anerkannt
haben willst oder ob Du weiter den Weg des JC und Masnahmen-Tamtam bestreiten willst..

Bei deiner Unentschlossenheit und daraus folgendem Hüh und Hot, ist mein Latein auch am Ende.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
ich will meine Ruhe vor dem Jobcenter, dass ja, aber dafür will ich NICHT auf die Krankheitsschiene abgeschoben werden müssen! Das muss anders gehen. Ich hoffe, ich finde einen aushaltbaren Job - irgendwie man.
Ansonsten geht halt alles wieder von vorne los.

ich werde darüber berichten wie es weiter geht :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
and the winner is .... :feiern:

von vorn:

in der letzten JC-Antwort auf meinen Widerspruch auf EGV-VA hieß es: es können keine Fehler erkannt werden, ich soll mich bis übermorgen äußern. Oder es wird nach Aktenlage entschieden.

eine Privatperson meines Vertrauens meinte: tue nichts, wenn der Entscheid nach Aktenlage kommt, dann kannst du auf diesen Bescheid einen Widerspruch schreiben. Hörte sich gut an.

Trotz allem suchte ich einen Anwalt auf, der hier im Ort Termine vergibt für Leute, die es nicht so dicke haben. Alter .. ich erfuhr von dem nichts Neues. Ich sagte ihm das mit der Aktenlage - daraufhin meinte er: ja, stimmt, das ginge auch.

Dann schrieb er mir auf ein A4 - Blatt den Namen des Anwalts auf, der für Sozialrecht also für meinen Fall zuständig sei. Und druckte mir ein Infoblatt für PKH-Antragstellung aus. Das wars. Und dafür wird er Beratungskostenbeihilfe erhalten. Man muss es als Elo selbst tun ,es ist echt furchtbar! Man ist derart allein gelassen.
Die Bürokratie - Problematik die sich für den Elo ergibt, die ist so krass komplex - unfassbar!!

Gut, bevor die Widerspruchsfrist ablief, habe ich vorab doch einen Termin beim SB erhalten. Diesmal nahm ich eine Begleitung mit.
Ich erhielt eine neue EGV-VA.

auf meinen Gesundheitsbogen, wo ich nur "nein" ankreuzte, mein Schreiben, dass alles mit dem ÄD nur ein Missverständnis sei, und weil ich Anfang des Jahres beim ÄD überaschenderweise einbestellt war und vorstellig wurde - ergab sich nun per Gutachten, dass nun erstellt wurde, dass meine Leistungsfähigkeit zur Zeit nicht besteht für die kommenden Monate bis zur nächsten Einbestellung beim SB . Aber laut SB ginge es dann wieder von vorn los, mit ÄD und Feststellung der Leistungsfähigkeit.

Blöd ist lediglich, dass der vorangegangene Widerspruch mit (lediglich) inhaltlichen Fehler jetzt wohl untern Tisch fällt.

Ich hatte mir noch vorgenommen, falls das jetzt wieder mit Maßnahme losgeht, ob ich nicht dann doch einen Ein-Euro-Job vorschlage. Dann hätte ich wenigstens in Form von Geld was davon. Andererseits ... ob ich es geschafft hätte, aufgrund der Demütigung wieder nur sowas machen sollen zu können .. das weiß ich nicht.

Und es ist auch deshalb eine gute Entscheidung seitens des Jobcenters. Ich ibn Hartz IV - Verwaltungskrank (gemacht worden). Fürs Erste bin ich mit meinem Vor Ort - Jobcenter versöhnt :icon_redface:

meine Begleitung fragte beim SB was der Unterschied zwischen EGV und EGV-VA sei. ich sagte es dann schnell, da der SB nur auf Jobcenter - Sicht einging. Der SB meinte dann noch, dass er so manches nicht genau wisse, woraufhin ich meinte, klar, er arbeite ja nur hier. Hat er erst nicht kapiert. Er meinte aber dann, dass er das auch nicht wissen müsste und ich dann sagte: klar, sie vertreten ja auch die andere Seite, also die des Jobcenters, was er abnickte.

ja, mal schauen was ich die kommenden Monate mache. Vielleicht kann ich was Konstruktives für mich erreichen. Gei* keine Bewerbungsauflagen .. :icon_mrgreen: Aber als Auflage: ich soll mich um gesundheitliche Genesung kümmern.

Gut, ok, mache ich. *Herzzeichen mit beiden Händen*
 

romeo1222

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Jan 2010
Beiträge
1.543
Gefällt mir
292
Aber als Auflage: ich soll mich um gesundheitliche Genesung kümmern.
Hat zwar nichts in einer EGV oder EGV VA zu suchen, ist aber sehr beliebt. Ich selbst habe sowas auch in meiner EGV. Da mir kein Nachteil aus diesem Satz entstehen kann, hatte ich kein Problem die EGV zu unterschreiben.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Sep 2006
Beiträge
1.342
Gefällt mir
925
and the winner is .... :feiern:

von vorn:

in der letzten JC-Antwort auf meinen Widerspruch auf EGV-VA hieß es: es können keine Fehler erkannt werden, ich soll mich bis übermorgen äußern. Oder es wird nach Aktenlage entschieden.
...
Yupp, blos keine Hausaufgaben des SB übernehmen.. Middm Beistand und (Fach)Anwalt
verbessern sich ja die Möglichkeiten,

...
Ich erhielt eine neue EGV-VA.
...
ergab sich nun per Gutachten, dass nun erstellt wurde, dass meine Leistungsfähigkeit zur Zeit nicht besteht für die kommenden Monate bis zur nächsten Einbestellung beim SB . Aber laut SB ginge es dann wieder von vorn los, mit ÄD und Feststellung der Leistungsfähigkeit.
...
Dann lass Dir gleich middm Anwalt Akteneinsicht klar machen..
Gutachten schon gesichtet ?

...
Ich hatte mir noch vorgenommen, falls das jetzt wieder mit Maßnahme losgeht, ob ich nicht dann doch einen Ein-Euro-Job vorschlage.
...
Vielleicht kann ich was Konstruktives für mich erreichen. Gei* keine Bewerbungsauflagen .. :icon_mrgreen: Aber als Auflage: ich soll mich um gesundheitliche Genesung kümmern.

Gut, ok, mache ich. *Herzzeichen mit beiden Händen*
Ein-Euro-Job ist doch nicht wirklich dein Ernst oder ?
Willkommen in der Erwerbslosenverwahranstalt mit Beschnorchelanschluss deines SB
(§61SGB2-Beurteilungspraxis).

Das in rot zitierte wäre ja ein Anfang richtung richtig :wink:
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Kerstin_K: ja, das Gutachten wurde mir gleich bmit der EGV-VA ausgehändigt. Es steht lediglich drin, dass ich für das nächste halbe Jahr nicht vermittlungsfähig bin. äh, als Grund wurde angegeben: "schwerwiegende gesundheitliche Problematik" - da war ich erst mal geschockt. Der SB meinte: ich solle solche Sätze nicht so wörtlich nehmen. Mein Harzt IV - Protest wird als krank eingestuft. Mehr nicht.
Das sagen mir allerdings viele, dass ich solche Standardsätze, die lediglich Textbausteine sein sollen. Na, wenn es mir ein halbes Jahr Ruhe vor dem Idio*enamt bringt, soll es mir recht sein.
Interessant, dass ich so eingeschätzt werde, dass ich schwerwiegende gesundheitliche Probleme hätte und sechs Monate einfach mal so bestimmt werden können dafür :/ Gut, die Gutachterin soll Fachkraft für psychosomatische Medizin sein und Psychotherapie.

@Onkel Tom: als ich mit der Begleitung rein kam, wurde sie in ein Gespräch verwickelt wer sie sei und ob sie dem SB nicht schon bekannt sei, bis ich ungeduldig bemerkte, dass ich jetzt gerne endlich wissen will, wofür ich eingeladen wurde. ES geht schließlich um MICH !! Fremdbestimmung scheint bei viel zu vielen Menschen sowas von selbstverständlich sein - dass es mich erschreckt ! :icon_eek: :eek:

Meine Begleitung wurde gefragt bzw. ich, ob meine Begleitung mein Betreuer sein. Ich sagte ungeduldig nein. Als vor Jahren mal ein Freund von mir als Begleitung mitkam, wurde der schlicht vom damaligen SB als mein Betreuer angegeben. Und ich hatte hart zu kämpfen daran, dass dieser falsche Eintrag ausgetragen wird.

Als es um die EGV und EGV-VA - Frage ging: ich sagte dem SB noch, wenn es um Jobcenter - Belange geht, wird auch immer ein Gestzesauszug kopiert mitgeschickt.

DAs könnte man beim EGV auch machen, nämlich dass ich nicht gezwungen bin zu unterschreiben. Antwort: stotter stotter stotter - mir tat der SB schon etwas leid. Aber dem gehe ich am ***** vorbei als Mensch, dass habe ich gestern erst wieder gemerkt.


@Romeo : ne, ich finde es besser auch dafür keine EGV unterschrieben zu haben - damit würde ich ja bestätigen, dass ich schwerwiegende gesundheitliche Probleme habe und das das für die kommenden sechs Monate so ist. hihi , allerdings: wenn meine Zahnbehandlungsangst damit gemeint sein soll, gut, dann habe ich die halt (habe habe aber auch schon wieder erst einen Zahnarzttermin auch wieder hinter mich bringen können) :icon_lol: aber danke für die Info, dass sowas nicht in die EGV gehört, gut zu wissen.

was soll ich mit dem alten EGV-VA und meinen Widerspruch darauf tun? Soll ich da mal noch drauf reagieren?

Der Widerspruchmann hat mir wohl auch eine falsche Antwort geschrieben. Die alte EGV wurde 25.09. festgelegt, in der Zwischenzeit mein Widerspruch, antworten auf den Widerspruch soll ich aber bis 26.09. - ??

Im Gutachten ist ein fehlerhafte Name eingeschrieben. Es steht ein Doppelname drin - was aber falsch sei, dass konnte schon in Begleitung beim letzten SB - Termin festgestellt werden.

oh man, heute früh wollte ich noch jeden anlabern, ob er einen Job für mich hat, der mir über den Weg läuft: Büdchenbesitzer, Boutiquenbesitzerin die gerade draußen fegte .. ich glabue, ich habe jetzt echt Zeit um mich zu erholen :icon_eek: ein angenehmes aber ungewohntes Gefühl noch!

Thread kann in den Bereich: "erfolgreich gegen Behördenwillkür" - bitte verschieben, danke :cheer2::peace::icon_mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.720
Gefällt mir
6.560
Also als erstes würde ich ja mal Teil A dieses tollen Gutachtens anfordern. Mich würde es inmteressieren, woher der äD diese Erkenntnis hat, wenn Du weder untersucht wurdest noch Unterlagen eingereicht hast.

Mich würde es massiv stören, wenn jemand behauptet, ich sei schwer psychisch krank, wen dem nicht so ist.

Es mag ja sin, dass das Ergebnis, dass man Dic in Ruhe lässt, für dich angenehm ist, aber was zu weit geht, geht zu weit.

Ich bin auch nicht der Tap, der jetzt Angst hat vor Zwangpsychiatrisierung oder so, aber ich habe estwas dagegen, wenn mir Dinge unterstellt weren, die schlicht nicht stimmen.

Dadurch dass ich mit meiner Behinderung aufgewachsen bin, bin ich es gewohnt, dasses leute gibt, die meinen, wenn man nicht gut laufen kann, muss man auch was am Kopf haben. Ich habe mich da aber mein ganzes Leben über erfolgreich zur Wehr gesetzt.

Willst Du das echt so auf dir sitzen lassen, nur damit Du Deine Ruhe hast?
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Kerstin_K: danke für deine hilfreichen Überlegungen. Ich werde mir das Gutachten nochmal anschauen. Klar, kann ich versuchen, Teil A mal anzufordern, auf diese Idee bin ich noch gar nicht gekommen.

puh, ob ich das auf mir sitzen lassen will ... wenn ich diesem EGV-VA widerspräche - was käme dann dabei raus ?? Wen soll ich fragen, ich kann mir keinen guten Anwalt leisten .. ich muss mir und dank eurer Hilfe alles aus den eigenen Fingern saugen ...

ich bin wirklich erschöpft was das Erhalten von Absagen, der Sanktionsbedrohung die ganze Zeit, der Demütigung, dass bei Maßnahmen-Fuzzis meine informationelle Selbstbestimmung aufgehoben ist, des Springen müssens innerhalb von drei Tagen wenn ein VV eintrudelt und der damit einhergehenden Sanktionsbedrohung und -angst, abgesehen von den Drecksjobs wo ich mich von mir aus nicht bewerben würde (Putzjob bei Metzgerei obwohl ich mich dieser Bereich anekelt) usw.

wenn ich nach sechs Monaten laut des Gutachtens nicht mehr krank bin :)doh:), dann könnte ich die Zeit bis dahin doch nutzen, irgendwas Gutes was mich weg von dem Albtraum bingt zu finden .. naja, die Hoffnugn stirbt zuletzt.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.720
Gefällt mir
6.560
Mein Harzt IV - Protest wird als krank eingestuft. Mehr nicht.
mir geht das nicht aus dem Kopf. Alleine diese Aussage der SB ist doch gruselig. jemand wird als krank eingestuft, weil er gegen ein ungerechtes System protestiert. Also ihc kenne sowas aus Diktaturen. Das geht gar nicht.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
ne, das ist meine Interpretation, das hat der SB nicht gesagt. Aber alles was halt nicht ok für mich ist, wie Ekelputzjob in einer Metzgerei, dass müsste ich halt von einem Arzt attestieren lassen, dann könnte der SB sich daran halten und ich werde dann diese Ärztegänge jetzt auch machen.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Sep 2006
Beiträge
1.342
Gefällt mir
925
...
@Onkel Tom: als ich mit der Begleitung rein kam, wurde sie in ein Gespräch verwickelt wer sie sei und...
Janz normal, das SB der Begleitung (im Sinne des § 13 Abs.4 SGB 10) Fragen stellt, die den
Zweck rein juristisch zum Absatz 4 inkompatibel machen könnte.

Ich wurde auch schon mit Fangfragen wie z.B. "Bekommen Sie dafür Geld ?" = Nein !
oder "Sind Sie der Betreuer" = Nein und Erklärung zum Begleiter §..

Schau dir den § 13 SGB X mal komplett an. Da siehst Du, das um den Absatz 4 herum andere
Voraussetzungen zum "Begleiten" erforderlich sind.

Fazit: Falsche Antwort = Händereibend kann SB Nachweis von "Voraussetzungen" verlangen oder
"Begleitung" abweisen.. Dann Verweis schriftlich geben lassen und mittels "Neuen Termin"
Sitzung "unterbrechen", da ohne "Begleitung" kein weiteres Gespräch sinnvoll..

...
Thread kann in den Bereich: "erfolgreich gegen Behördenwillkür" - bitte verschieben, danke :cheer2::peace::icon_mrgreen:
Sehe ich nicht so.. Bist immer noch im gleichen Hamsterrad und hast dich sogar darin wegen
deiner unfähigkeit, eigene wichtige Entscheidungen zu treffen, "unbewusst fest gekrallt".

Das Geschupse geht also solange weiter, bis Du entscheidest und dies auch durchsetzen willst.

SB könnte anbei glauben "Der weiß nicht, was er will, außer Zeit gewinnen und das kann ich nicht dulden."

:sorry:
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Onkel Tom: danke für die Infos wegen Begleitung. Werde mir das mit dem Paragraph mal anschauen, habe den dicken SGB - Wälzer ja daheim.

was das Hamsterrad betrifft: Schon übel, dass ich jetzt auf der Krankheitsschiene herum wabere. Zumindest in der ALG II - Verwaltung. man kann es aber auch so sehen: ich habe mich jetzt mal hingesetzt, weil es anderweitig ja auch nicht weiterging. Ich habe ein Steinchen in das Zahnradgetriebe gebracht, so dass es zum Stillstand kam.

ich warte jetzt erst mal das Wochende ab. Und vielleicht warte ich jetzt auch mal die ganzen sechs Monate ab.

@Kerstin_K: ich schrieb:
ja, das Gutachten wurde mir gleich bmit der EGV-VA ausgehändigt. Es steht lediglich drin, dass ich für das nächste halbe Jahr nicht vermittlungsfähig bin. äh, als Grund wurde angegeben: "schwerwiegende gesundheitliche Problematik" - da war ich erst mal geschockt. Der SB meinte: ich solle solche Sätze nicht so wörtlich nehmen. Mein Harzt IV - Protest wird als krank eingestuft. Mehr nicht.
Fett gedrucktes ist meine eigene Interpretation auf die Reaktion des JC mit dem ÄD. Das hatte ich in dem Satz nicht ganz klar herausgestellt.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.720
Gefällt mir
6.560
Ich wuerde wisseN wollen, wie der aerztliche Dienst auf schwerwiegende gesundheitliche Problematik gekommen ist.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Kerstin_K: ja, du hast recht. Vor allen Dingen auch müsste ich diesem EGV-VA plus Gutachten widersprechen. Denn wenn ich es nicht widerspreche, dann signalisiere ich wohl auch Einverständnis und dass ich es als richtig und ok finde??

Aber ich werde mir die vier Wochen, die ich dafür habe mal Zeit nehmen bis ich es tue. Für diesen ganzen Bürokratie-Zirkus braucht man ja auch Kraft und außerdem will ich mich endlich ins Trockene bringen und Konstrkuktives für mich überlegen damit ICH nochmal weiterkomme, da kann ich - was den Ämtern auch wurscht ist - nicht ständig an Bürokratiezirkus denken. Da will ich mir jetzt selbst erstmal ein kleines Zeitfenster schaffen.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
Das Roulette dreht sich weiter. Heute habe ich schriftlich angefordert, dass man mir genau sagen soll, wie genau die Gutachterin zu dem Ergebnis kommt, und dass mir der Teil A des sozialmedizinischen Gutachtens zugeschickt werden soll.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
Antwort: zugeschickt kann Teil A aus Datenschutzgründen nicht, ich soll einen Termin mit dem ÄD ausmachen zwecks Einsichtnahme. Was von Kopie steht noch im Brief. Vielleicht kann ich mir was kopieren, mal gespannt, was das kostet.

wenn sie bei Maßnahmen auch mal so datenschutzgenau wären .. :doh:

außerdem erhielt ich Antwort vom Widerspruch auf den vorangegangen EGV-VA mit inhaltichen Fehlern. Also die drehen und deichseln alles so, dass auf jeden Fall das Idio*enamt seine Schäfchen im Trockenen hat. Das ich mich nicht mehr gemeldet habe, wird darin auch aufgeführt. Es ist echt alles ätzend, echt, alles. Die Antwort wird abgeheftet und ich kümmere mich jetzt um den aktuellen EGV-VA mit dem Gutachten und meinen Wunsch auf Hintergrundinfos.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
hab jetzt den Termin, in ein paar Tagen darf ich hindackeln und die Akte einsehen ... bin mal gespannt .
 

Onkel Tom

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Sep 2006
Beiträge
1.342
Gefällt mir
925
Halte Dich anbei mit deinen (politischen) Ansichten zum Thema H4-Systematik bitte zurück !!

Hast dir ja bereits mit sowas selbst genug geschadet, zumal dem H4-Instituten sowas am Anus vorbei geht.

Bleib sachlich und viel Glück :wink:
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Onkel Tom: ich hätte deine Antwort vorher lesen sollen :(

Der Akteneinsicht-Termin war deshalb nicht so gut, weil ich auch etwas anfing zu quatschen. Den Termin hätte ich mir lieber gespart. Die sind so vertrauensselig, kitzeln alles aus dir raus, und dann ist man selbst der Dumme. Und dann sagen sie noch, man soll nicht misstrauisch sein, sondern ich solle Vertrauen haben, man sowas Verlogenes. Und die mageren Antworten waren niederschmetternd. Bescheuert wie beim SB wurde alles was ich sagte ins Gegenteil verkehrt und bagatellisiert oder ich bin an allem schuld :doh:
Bsp: ich sagte: dass Stellenfindung auch ein Altersproblem sein kann. Daraufhin meinte sie, mir das ausreden zu müssen (ich rede mir das ein). Daraufhin sagte ich: sagen Sie das den Arbeitgebern. Dann sagte sie nichts mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@ Kerstin_K: meinst du das jetzt, weil ich über den Termin hier schreibe, oder weil ich bei der Akteneinsicht nichts hätte sagen sollen? Ist mir halt passiert. Ich kann es jetzt auch nicht mehr ändern.

Aber ich kann noch sagen: sie hat mir alles kopiert was möglich war zu kopieren und sie wird mir auch eine Gesprächsprotokoll über den Termin mit ihr schicken und der ÄD hat kein verbis und der ÄD kann nur bedingt oder gar nicht in verbis schauen, was immer das heißt.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.720
Gefällt mir
6.560
@ Kerstin_K: meinst du das jetzt, weil ich über den Termin hier schreibe, oder weil ich bei der Akteneinsicht nichts hätte sagen sollen? Ist mir halt passiert. Ich kann es jetzt auch nicht mehr ändern.
Ich meine letzteres. Die andere Akteneinsicht war auch schon ein Gesprächskreis. Meine Güte, halt die Klappe. Was koll das? ALso ih kann gar niht reden, wenn ich Akten studiere. Da kann sich doch kein Memsch konzentrieren.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
tja, ist jetzt halt passiert und seit dem gestrigen Termin habe ich keine Ruhe mehr.
außerdem steht unter dem Gutachten dass ich mit der aktuellen EGV-VA erhielt ein Namen, also die Frau, mit der ich gestern sprach, während ich aber nur mit einer anderen Frau im April sprach und es kam mit der gar kein richtiges Gespräch zu stande weil ich so überrumpelt war, plötzlich dorthin zu müssen, mit Geheimumschlag und so ein Witz. Und schon ab diesem Termin erhielt die SB die Info, mich für sechs Monate aus der Vermittlung rauszunehmen, was mir gar nicht mitgeteilt wurde!! Die Person, die auf meinem Gutachten steht, ist nicht die Person, mit der ich mal gesprochen hatte!!

sorry, und die Gutachterin, die Ärztin ist - erschreckend!! Wie die SBs drehte die mir jedes Wort im Mund um! Sagte ich das, sagte sie ach ne, das ist so und so - ich hätte sagen soll, man bin ich dumm, dann hätte sie vermutlich gesagt ach ne, so super dies und das :doh: Zu solchen Menschen die im JC arbeiten KANN MAN kein Vertrauen haben!! Schrecklich. Die sind getrimmt wie der Pawlowsche Hund - man , die sind gehirngewaschen! Ob es dem Elo dabei an die Existenz geht ist doch denen wurst - hauptsache, ihre eigenen Schäfchen sind im trocken! Entsetzlich!!
 
Zuletzt bearbeitet:

schwarzrot

Elo-User/in
Mitglied seit
4 Dez 2012
Beiträge
86
Gefällt mir
65
tja, ist jetzt halt passiert und seit dem gestrigen Termin habe ich keine Ruhe mehr.
Naja, so schlimm ist's nun auch wieder nicht. Du merkst halt, dass es so gut wie nix bringt, mit denen über erwerbslosigkeit diskutieren zu wollen.
Und als widerständlerin haben die dich eh schon vermerkt. Nächstes mal redest du mit denen halt nur noch das nötigste. :wink:

Hattest du denn mindestens 'nen beistand dabei?
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
Hallo schwarzrot, danke für deine aufmunternden Worte. Zur Akteneinsicht hatte ich keinen Beistand mit. Seit die mir ne Diagnose verpasst haben obwohl niemand mit mir wirklich gesprochen hat, habe ich keine Ruhe mehr, ich will noch schneller Arbeit finden als mehr denn je um diesem Irrenhaus endlich entfliehen zu können.

Ich habe jetzt einen Widerspruch geschickt (per Fax, damit ich von denen nichts hören und nichts sehen muss). Habe geschrieben wie es ist. Zeitgleich kam noch am selben Tag das angeforderte und zugesagte Gesprächsprotokoll vom Tag der Akteneinsicht. . Da steht auch drin, dass die verpasste Diagnose (das ergab die Akteneinsicht, die von der Gutachterin geleitet wurde, die mich selbst aber nie begutachtet hat per eines Termins) ihr als unhaltbar erscheint und dass in sechs Monaten da nochmal nachghakt werden soll, die gestellte Diagnose treffe aus ihrer Sicht nicht zu, das sagte sie auch schon am Tag der Akteneinsicht, dass sie nicht versteht, wie man darauf gekommen sei.

Na, nicht schlecht, aber jezt habe ich in dem Widerspruch geschrieben, dass ich in die reguläre Stellenvermittlung wieder aufgenommen werden will und das ich auch nie gesagt habe, dass ich gesundheitliche Beschwerden hätte und dass das gemäß meines schon mal abtgeschickten Schreibens an das JC auch schon mal bekräftigt habe.

Jetzt mal sehen. Drückt mir die Daumen und schickt mir positive vibrations. Danke im voraus :feiern:
 

Onkel Tom

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Sep 2006
Beiträge
1.342
Gefällt mir
925
Jo, am besten mit dem Mobcenter nur noch das allernötigste kommunizieren..

Besser ist es und wenn jemand versucht, mehr aus dir heraus zu kitzeln, kannst Du ja auch damit
abblocken "Das sage ich jetzt nichts dazu".. (Nicht aus der Fassung geraten lassen..)

Wie sind denn die Möglichkeiten in deiner Umgebung, per Job von dem "Irrenhaus" weg zu kommen ?
 

Unspoken

Elo-User/in
Mitglied seit
17 Nov 2017
Beiträge
86
Gefällt mir
41
Unbedingt deine Emotionen runterfahren, wenn du mit dem JC zu tun hast. Du wolltest doch in Zukunft lieber schweigen als etwas zu sagen. Das kann ich dir nur nochmal nahelegen.
Nicht über Berichte in den Medien und deine Weltanschauung quatschen usw.

Ich habe auch bei der Akteneinsicht aufgehört weiterzulesen. Ja, kann man nicht mehr ändern, aber das war ein Reinfall was dein Image ggü. dem JC betrifft.
Damit meine ich nicht, dass du lieb und brav sein sollst, aber es war nicht förderlich, dass die Respekt dir gegenüber bekommen.

Statt dass du denen sagst sie müssen alles löschen, was auf ihrer Meinung basiert, sagst du, sie sollen Sanktionen abschaffen.

Verbiseinträge fordert man nachweisbar schriftlich an.
Das Jobcenter ist aufgrund Interner Anweisungen verpflichtet die dir kostenlos auszudrucken. Dauert bei mir auch bis zu einem Monat, weil die die nicht direkt schreiben müssen.

Und dann fordert man die Löschung von allem was nur persönliche Meinungen, Vermutungen und Schätzungen des SB sind.
Das geht nicht ruck zuck, darf aber auch nicht so lange, wie bei dir dauern.
Alle 2 Wochen erinnern, bis es kommt.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@OnkelTom: das ist echt schwierig in meiner Umgebebung, wegen Job.

@Unspoken: ja, danke, da hast du schon recht. Und das mit Meinung löschen ist eine gute Idee, danke :) Und meine persönliche Meinungen und Aussagen sollen die auch löschen.
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Kerstin_K: ich müsste es halt probieren und dann mal sehen, was an Antwort kommt.

Da das Gesprächsprotokoll das mir zugeschickt wurde, ja ganz ok war und alles nur eine Verdachtsdiagnose sein kann, war mein Widerspruch eigentlich überflüssig. Im Fall des Falles - mal sehen, was da für Antwort kommt, werde ich nichts weiter mehr tun und die sechs Monate dann abwarten. Und endlich meine Ruhe haben und vielleicht schaffe ich es aus dieser Situation heraus dann noch mal was zu finden.
Vielleicht sollte ich mich aber auch als krank abstempeln lassen, ich weiß es nicht, aber damit endlich Ruhe ist.

Ich werde auf jeden Fall keine Arbeitsbelastungsprobe in einem Betrieb (falls das Thema werden könnte) machen :doh: denn ich habe keinen Bock auf gratis arbeiten. Wenn die mich für ne Arbeitserprobung einstellen können, dann können sie das auch gegen Gehalt.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Sep 2006
Beiträge
1.342
Gefällt mir
925
Nun, da in deinem Fall beim JC der Verdacht im Raum steht, das Du "gesundheitliche Einschränkungen" hättest,
wirst Du dich bezüglich dessen Feststellung, was dran ist, nur sehr schwer entziehen können.

Du möchtest einen Job finden, der dich von der Abhängigkeit des JC erlöst. Möchtest anbei gerne Ruhe
haben und der Arbeitsmarkt in deinem Wohnumfeld ist leider lau..

Merkst Du, das Du anbei in der Mausefalle fest sitzt ?

Eventuell findest Du eine Lösung, in dem Du auf eine Fortschulung, oder gar um einen kompletten
Tapetenwechsel (Umzug) setzt, wo anbei das letztere anhand der Möglichkeiten kaum zu wuppen
ist.

Weiter die Frage, ob Du "Förderkunde" (15-25), "Marktkunde" (26-50) oder "Betreuungskunde"(über 50) bist.

Je nach dem und wie die bereits erlangten beruflichen Qualifikationen liegen, sind wie schon zu
Anfang dieses Threads einige Weichenstellungen aus zu loten.

Erwerbslos sein und "einfach Ruhe" zu haben, wird sich das JC nicht darauf einlassen, da sie anbei
gegen ihrer Vermittlungspraxis verstoßen würden.

Wenn SB was vergisst etc. ist das natürlich etwas anderes..

:icon_pause:
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
@Onkel Tom: diese "Mausefalle" die du nennst nennen manche auch "einmal Hartz IV immer Hartz IV" :(

ja, also, ich habe Antwort auf den Widerspruch erhalten. ich wollte den Widerspruch ja schon zurückziehen, weil die Gesprächnotiz mMn akzeptabel ausfiel, aber ich zog ihn nicht zurück, da grundlegend etwas falsch ablief.

Natürlich eine Ablehnung des Widerspruchs war die Antwort. Aber das örtliche Jobcenter lehnt sowieso alles Widersprüche als unzulässig heißt es glaube ich ab. Die spekulieren wohl drauf, dass man den Weg beim Sozialgericht nicht einschlägt. Das tat ich bisher auch nicht.

Und werde ich beim aktuellen abgelehnten Widerspruch auch nicht tun. Es hieß: man kann nur Verwaltungsakte widersprechen aber nicht den Feststellungen vom ÄD hieß es sinngemäß und in eigenen Worten. Davon, dass das Gutachten von einer Frau sein soll, die mich selbst nie begutachtet hat und dass deshalb was nicht in Ordnung sein kann, stand nichts.

Gut, dann soll es dabei bleiben die kommenden sechs Monate. Und dann soll es ja eine Neubewertung laut Gesprächsnotiz geben.

Ich will die Zeit nutzen, um etwas für mich aufzutun. Vor einigen Tagen versuchte ich ein Ehrenamt zu machen, aber genau für diesen Bereich den ich gerne gehabt hätte, gab es keinen Platz mehr. super - da war ich wieder frustriert. Da lasse ich mich schon dazu herab einen Gratis-Job zu machen obwohl ich DAGEGEN bin, aberr um überhaupt was zu tun oder um einen Anfang zu finden, und dann ist es erst mal wieder nichts.
und dann denke ich, dass das mit dem Gratis-Arbeiten bei mir sowieso endlich aufhören muss.
und dann liegt da wieder eine Absage auf eine Bewerbung im Briefkasten.
.. und auch dieser Teufelskreis beginnt dann von Neuem: nichts mehr tun wollen einerseits aus Frust bzw. Enttäuschung - aber andererseits will ich aber doch! Die Hoffnung ist nicht klein zu kriegen bei mir und mein Optimismus auch nicht.
 
Mitglied seit
7 Mrz 2014
Beiträge
271
Gefällt mir
126
Vor einigen Tagen versuchte ich ein Ehrenamt zu machen, aber genau für diesen Bereich den ich gerne gehabt hätte, gab es keinen Platz mehr. super - da war ich wieder frustriert. Da lasse ich mich schon dazu herab einen Gratis-Job zu machen obwohl ich DAGEGEN bin, aberr um überhaupt was zu tun oder um einen Anfang zu finden, und dann ist es erst mal wieder nichts.
und dann denke ich, dass das mit dem Gratis-Arbeiten bei mir sowieso endlich aufhören muss.
Ist etwas OT, ich schreibe es trotzdem mal: Für mich ist (m)ein Ehrenamt etwas, wozu ich wirklich Lust habe und was ich mache, um dort zu helfen, wo meine Hilfe gebraucht wird, wo ich meine Stärken sehr gut einbringen kann, wo ich mich persönlich weiterentwickeln kann, wo ich ohne Leistungsdruck arbeiten kann, wo ich Freude und Abwechslung vom Alltag habe. Bei einem Ehrenamt geht es nicht um Geld.

Ein Ehrenamt ausüben zu wollen, und sich dabei jedes Mal zu ärgern, dass es dafür kein Geld gibt, ist meiner Meinung nach falsch. Dann solltest du es lieber bleiben lassen. :sorry: wenn das hart klingt, ist nicht böse gemeint.

Nicht falsch verstehen: Ich sehe es kritisch, wenn Aufgaben, die z. B. termingebunden sind und regelmäßig erledigt werden müssen, eine Ausbildung erfordern, mehrere Stunden dauern - wenn also praktisch reguläre Arbeitsstellen als "Ehrenamt" verwurstet werden. Sowas würde ich auch nicht machen, bzw. gerne, aber nur gegen angemessene Bezahlung. Bei der Suche eines passendes Ehrenamtes habe ich da auch sehr drauf geachtet.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.720
Gefällt mir
6.560
Nicht falsch verstehen: Ich sehe es kritisch, wenn Aufgaben, die z. B. termingebunden sind und regelmäßig erledigt werden müssen, eine Ausbildung erfordern, mehrere Stunden dauern - wenn also praktisch reguläre Arbeitsstellen als "Ehrenamt" verwurstet werden. Sowas würde ich auch nicht machen, bzw. gerne, aber nur gegen angemessene Bezahlung. Bei der Suche eines passendes Ehrenamtes habe ich da auch sehr drauf geachtet.
Im Prinzip gebe ich dir recht, aber es gibt da auch andere Fälle.

Ich bin zum Beispiel Mitglied in einem gemeinnützigen Verein. Inzwischen haben wir gut 4.000 Mitglieder über ganz Deitschland und darüber hinaus. Sowas kann man natürlich nicht mehr wie eine Würstchenbude führen.

Wir versuchen die Kenntnisse unserer Mitgleider, fast alle schwer behindert oder Angehörige von Behinderten, zu nutzen. Da gibt es zum Beispiel eine gelernte Bankkauffrau, die ist volle EM-Rentnerin und hat unsere Buchhaltung mit den diversen Konten neu strukturiert. Eine Sekretärin hat sich jahrelang nach Feierabend um unsere Mitgliederverwaltung gekümmert, Ein ehemaliger Deutschlehrer, der im E-Rolli sitzt, und auch das nur stundenweise, dann muss er wieder liegen, liest unsere Flyer usw. Korrektur, bevor sie in Druck gehen, andere Mitgleider kümmern sich um unseren Internetauftritt und unsere Mailinglisten, ein Anderes Mitglied hat eine eigene Druckerei, von deren Einnahmen er teilweise lebt, auch im E-Rolli, für den Verein druckt er alles was wir so brauchen kostenlos, Flyer und roschüren, Briefbögen, Visitenkarten.....

Sicher könnte man für viele dieser Aufgaben jemanden einstellen, wenigstens auf Minijob- Basis. Aber die Ausgaben dafür müssten dann aus den Mitgliedsbeiträgen bezahlt werden. Die müssten wir dann erhöhen, was wir nicht wollen, weil viele unserer Mitglieder sowieso nur einen ermäßigten Beitrag zahlen können, oder wir müssten anderswo sparen, was die Vereinsarbeit enorm einschränken würde. Im Moment ist es nämlich so, dass jeder Cent, den wir übrig haben in die Finanzierung von umgerüsteteten Fahrzeugen gesteckt wird, damit Behinderte, die keine Förderung erhalten, wieder mobil werden. Was wir allerdings machen: Wenn einem unsere Mitgleider durch die Vereinsarbeit hohe Kosten entstehen, zum Beipiel weil jemand durch die Gegend fährt und andere Mitglieder zu Hause aufsucht, um vor Ort zu beraten, dann erstatten wir diese Kosten auf Antrag. Viele Mitglieder verzichten aber darauf, wenn sie es sich irgendwie leisten können.

Wir haben auch einen Internet-Dienstleister gefunden, mit dem arbeiten wir seit Jahren zusammen, eigenlich könnnte er uns laut Vertrag jedes Jahr eine vierstellige Rechnung schreiben, hat er aber noch nie gemacht.:wink:
 

Dagegen72

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
11 Okt 2010
Beiträge
6.852
Gefällt mir
1.012
atasteofbunny:
ja, da hast du schon recht ich meine links :biggrin:. In meinem Fall ist es halt so, dass ich für gratis-Praktika, Ehrenamäter u.ä. genommen werden, ich auf reguläre Bewerbungen aber eine Absage erhalte, deshalb bin ich etwas gefrustet, was das betrifft.

Aber um etwas sinnvolles zu tun, ist ein Ehrenamt schon gut. Und man soll es auch nicht tun weil PolitikerInnen dazu auffordern (die sollen sich lieber darum kümmern, dass Menschen bezahlbare Arbeit finden können) - sondern weil man den Menschen solidarisch von Nutzen sein möchte. Ihnen helfen möchte u.ä.
 
Oben Unten