ich soll bei Maßnahmeträger eine zusätzliche EGV unterschreiben (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Dagegen72

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Hallo zusammen,

ich bin in einer Sinnlos-Maßnahme.
Heute soll ich nebst der zugrundeliegenden EGV zwischen mir und dem Jobcenter eine Maßnahmeträger-eigene EGV unterschreiben!

Habe das Ganze "zum Durchlesen" mit nach Hause genommen.



EGV

zwischen....

Maßnahmeträger xy

und

Herr / Frau xy

Geb. datum: (ist das soooo wichtig??)

Anschrift:

wird im Rahmen der Maßnahme VT
(was heißt das?)
Individualbegleitung (Eintritt am 01.06.12 ,
ups, der sog. "Gruppenstart" :icon_party: war aber schon am 29.05.12)
nachstehende Eingliederungsvereinbarung geschlossen:



Datum: Inahlt:

31.07.12 Bewerbungsunterlagen müssen in elekteronische Form und auf den neuesten Stand gebracht werden. Mit Abstimmung des TN müssen folgende Bewerbungsbemühungen festgelegt werden:

- Bewerbunsradius wird auf 20 km festgelegt,soweit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar

- berufliche Orientierung in folgende Tätgikeiten: xyz (edit: die Jobs sind ok)

Herr, Frau xy (ich) wird sich weiterhin über Stellenangebote in der Zeitung informieren und in Verbindung mit Maßnahmeträger xy geeignete Arbeitsstelen im Internet über bekannte Jobportale recherchieren! Herr, Frau xy wird seine , ihre Bewerbungsbemühungen genauestens dokumentieren und Herrn "Coach" xy alle Bewerbungsbemühungen, zeitnah auf dessen Emailadresse übermitteln!

Ort, Datum:

Unterschrift Stempel Bildungsträger Unterschrift Teilnehmer
Grüße, Dagegen72
 
E

ExitUser

Gast
Die spinnen wohl, was rauchen dir für ein Kraut :icon_neutral:

Die haben mit einem HE Keine EGV abzuschließen!

Hoffentlich unterschreibst du den Schei-ß nicht.

Und wenn SB dir so eine Erweiterung hinlegt musst du auch Nicht unterschreiben. Das Gesetz sieht keine Erweiterung einer unterschriebenen EGV vor und das gilt auch für einen VA

Auch kann SB eine bestehende EGV nicht einfach durch eine Neue ersetzen dies gilt auch für einen VA
 

neuhartzi

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Ich würd mir mal die entsprechende Stelle im Gesetz nennen lassen! :icon_party:
Dann würd ich sagen:
"Du Maßnahmenträger - Du nix EGV!" :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo @Dagegen72,

so ist es, ein Träger hat mit Dir überhaupt keine EGV abzuschließen.:icon_neutral:
 
E

ExitUser

Gast
ist ja sagenhaft was sich maßnahmeträger so alles einfallen lassen.
amtsanmaßung?
 
E

ExitUser

Gast
3 Gründe die dagegen sprechen:

1. Laut § 15 SGB II darf es nur eine EGV geben
2. Eine EGV kann nur mit dem kommunalen Träger respektive Jobcenter abgeschloßen werden.
3. Man muss eine EGV grundsätzlich nicht unterschreiben.

Bin mal gespann wenn der TE nicht unterschreibt (was er tut wenn er vernünftig ist) wie dann die
EGV-VA von einem Maßnahmeträger aussieht :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:
Das wäre dan aber schon Amtanmassung des Trägers.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28343

Gast
Irgendwie find ich es witzig, wie sich da ein MT aufspielt.
Mit irgendwelchen Paragraphen, die die Unrechtmäßigkeit bestätigen sollen, würde ich dem MT gar nicht kommen. Ich tät mir das Teil einrahmen und den MT gekonnt ignorieren, wenn er mich wegen diesem Wisch ansprechen würde. Das würde ich so weit treiben, dass der ausflippt. Erst dann täte ich vielleicht die Paragraphen hervor holen. Soll er sich doch lächerlich machen mit seinem Imponiergehabe. Ich weiss, was er darf und was nicht. Ob auch der MT weiss, dass ich das weiss?
 

pinguin

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Definitiv nicht, da es zeitgleich nur 1 EGV geben darf. Wird Dir eine zweite aufgedrückt, ist deren Inhalt automatisch solange unwirksam, wie die erste EGV gültig ist. Das BSG hat hierzu bereits sinngemäß geurteilt.
 
X

xyz345

Gast
Bin mal gespann wenn der TE nicht unterschreibt (was er tut wenn er vernünftig ist) wie dann die
EGV-VA von einem Maßnahmeträger aussieht :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

:icon_twisted: Zur Strafe muss Elo die dreifache Zeit der ursprünglich angesetzen Maßnahme beim MT absitzen und abens dort alle Räume säubern. :icon_lol:
 
E

ExitUser

Gast
Um Himmels willen. Der MT ist gar nicht berechtigt, solch eine EGV abzuschließen.

Bloß NICHT unterschreiben und sags auch den anderen.
 

Dagegen72

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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten!

Ja, also, das hat mich schon gewundert, dass die eine Maßnahme - EGV wollen.

Und: der "Coach" meinte, ich soll ihm meine JC-EGV noch mitbringen. Das wurde mir schon gesagt zu Anfang der Maßnahme. Vermutlich wollen die sehr genau damit arbeiten, was das JC für Anforderungen in der EGV an mich gestellt hat.

Ich fragte den Coach, der die JC-EGV beim letzten Termin haben wollte, ob es mir etwas bringt, einen für mich geeigneten Arbeitsplatz zu finden, wenn ich ihm die JC-EGV bringe. Er meinte: "Nein". Warum ich sie ihm dann bringen soll. Er antwortete so ungefähr "Na, dann soll ich es halt nicht bringen" :confused:

Ich sagte dem Coach, dass diese EGV ein Vertrag zwischen MIR und dem JC ist.



Ich fragte noch, ob so eine Maßnahme-EGV jeder unterschreiben muss, oder ob ich das nur machen soll? Er meinte, dass so eine Maßnahme-EGV jeder unterschreiben muss, der bzw. die in einer Vermittlungs-Maßnahme ist.


Tz, tz, tz..beim letzten Termin meinte er noch, er überlege sich etwas für mich , weil ich ihm sagte, dass er so, was er mir zu bieten hat als sog. "Coach" :icon_party:(ich glaubte doch tatsächlich, hier Hilfe in Form eines tatsächlichen Job-Coaches zu finden..) keine Hilfe ist. Als ich anfing zu sprechen, was ich schon wie alles probiert habe, und dass ich erkenne, dass ich wie befürchtet in dieser Maßnahme hier fehlplatziert bin, weil Stellenanzeigen aus dem Netz ziehen (mehr ist es nicht, vor allem seit meinem Coach-Wechsel nicht) kann ich selbst!!! Dazu müssten keine Steuergelder verschleudert werden.

Ich meinte, ich könnte mich aufgrund der nicht staatl. geschützten Berufsbezeichnung "Coach", ja auch Coach nennen.
Oder ich könnte mich zur Coachin schulen lassen. Er: "jaaaa, da müsste ich aber viele Schulungen machen".

Mhm, ich frage mich, was er bei all den Schulungen denn gelernt hat.
Immerhin bleibt er ruhig und freundlich - nur, er berücksichtigt mich als seine Kundin / Klientin nicht...

Was er sich also überlegt hat, waren "zwei Dinge":

1. er legte mir ein Stellenangebot frisch aus dem Netz gezogen (Jobbörse der Arbeitsagentur) auf den Tisch. Zugegen, der Job ist ganz interessant und wäre passend für mich - allerdings müsste ich öffentliche Verkehrsmittel benutzen und min. einmal umsteigen....

2. die Maßnahme-EGV. Damit war der Termin diese Woche (war nur einer statt zwei :biggrin:) erledigt. Ach, außer, dass er die JC-EGV noch haben will. Und ob sich in meinem Bewerber-Tagebuch seit seiner letzten Einsicht etwas verändert hat. "nein"

Das Problem ist nur: ich kann ihm eigentlich nichts erzählen von dem, was sich in Bezug auf meine Jobsuche tut, weil ich einen absoluten Kompetenz-Mangel in ihm meine zu erkennen..Nachdem er meinte, wie ich mir denn seine coach-Tätigkeit vorstelle, meinte ich daraufhin, dass wenn ich ihm das sage, dann könne ich mich ja auch selbst coachen - und das ich das ja auch tue.

Ach, ich könnte euch erzählen.....:icon_neutral:

Jedenfalls: diese ganze schei* Maßnahme geht mir derart an die Nerven...:icon_kotz:

Ich stresse mich gerade noch mehr oder versetze mich noch mehr unter Druck, raus aus dieser ganzen Schei* zu kommen. Ergebnis wird sein, dass ich im Rahmen einer Schnellschuss - Entscheidung mal wieder irgendwas annehmen werde, wenn ich was finde...

Aber dann würde ich mir jedenfalls einen Coach aus der Privat-Wirtschaft finanzieren. Ich stelle mir vor, dass dieser eine andere Herangehensweise hat, als dieser " hirnlose Arbeitsamt-Handlanger".

Einzig positive ist sicherlich, dass ich auf diese Weise das Problem meiner Arbeitslosigkeit und damit die willkürliche Fremdbestimmung dadurch noch einmal vor Augen geführt bekomme.

Zwar können mir die eingekauften Maßnahmeidis dabei nicht helfen, aber es aktiviert mich doch in gewisser Weise, und zwar selbst, mich noch einmal zu bemühen, obwohl es in meinem Fall (Patchwork-Lebenslauf) schon schwierig ist. Genau dehalb dachte ich ja, ein Coach könnte helfen - irgenwie, wie auch immer...

Natürlich kann ein coach eher begleiten. Die Maßnahme nennt sich ja "Individual - Begleitung" Nur:

der erste Coach sagt: die Bewerbung soll so geschrieben werden der 2. sagt: die Bewrbung soll so geschrieben werden, der erste sagt: wegen dem und dem kann ich selbst anrufen beim JC, der andere sagt: nein, Sie sind jetzt in einer Maßnahme, er ruft an...(während ich in entspr. Sache per email gleich am nächsten Tag eine positive Antwort erhielt, wird er angeblich telefonisch immer vertröstet, der SB sei in einer Besprechung und ich habe bis heute keine Antwort). Der zweite sagt: Sie sind jetzt in einer Maßnahme, deshalb wird von hier aus alles geregelt, Sie können sich nach Hinzu und Kunz bewerben, aber wenn das nach Maßnahme-Kriterien nicht geht, dann muss ich da halt wieder absagen, aber mich zu bewerben sei doch schon mal ok.
Ich: nö, ich werde wegen dieser schei* Maßnahme sichelrich nicht meinen Namen kaputt machen, wenn ich mich erst großartig bewerbe und dann absagen muss"
er: echt, macht man damit seinen (Arbeitnehmer) Namen kaputt?

ach, usw. meine Gesichtshaut fettet schon wieder vor lauter Negativ-Stress :icon_kotz:



Ist jetzt die Frage:

muss ich die JC-EGV vorbei bringen, weil die von der Maßnahme insgesamt, nicht nur der Coach allein es will?

Wenn ich die Maßnahme - EGV nicht unterschreibe, was kann dann passieren?

Liebe Grüße, Dagegen72
 

Dagegen72

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PS:

Was haltet ihr davon, wenn ich den SB frage, ob das rechtens ist, dass ich dort in der Maßnahme noch eine Maßnahme-EGV zusätzlich zur JC-EGV unterschreiben soll?????



Außerdem, und das ist möglich, werde ich bei meinem SB schriftlich beantragen, dass er mir ein Kennwort zuschickt, damit auch ich in meine in VerBis hinterlegten Daten hineinlesen kann.

Gehts noch..die Maßnahme-Idis haben scheinbar sogar die Erlaubnis, die Bewerber-Daten im Lebenslauf zu aktualisieren?? So habe ich das jedenfalls herausgelesen. Hier im Forum gibt es einen Link, was genau das Verbis ist und was da über einen alles hinterlegt ist.


Liebe Grüße, Dagegen72
 

Dagegen72

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@JesseJames49:

Irgendwie find ich es witzig, wie sich da ein MT aufspielt.
Mit irgendwelchen Paragraphen, die die Unrechtmäßigkeit bestätigen sollen, würde ich dem MT gar nicht kommen. Ich tät mir das Teil einrahmen und den MT gekonnt ignorieren, wenn er mich wegen diesem Wisch ansprechen würde. Das würde ich so weit treiben, dass der ausflippt. Erst dann täte ich vielleicht die Paragraphen hervor holen. Soll er sich doch lächerlich machen mit seinem Imponiergehabe. Ich weiss, was er darf und was nicht. Ob auch der MT weiss, dass ich das weiss?
Ich finde, dass das gar nicht so ein schlechter Ansatz ist, schließlich ignoriert er auch konsequent alles, was ich mit in den coach-Termin bringe!

Antwort bezüglich des JC-Telefonats aufgrund einer bestimmten Frage, bleibt er mir bis heute schuldig.

Ich sage dieses, er reagiert mit anderen Themen...

Ich sage, wenn möglich (nicht zwingend) ein Job in Ortsnähe, er sucht mir einen Job mit ÖPN-Verbindung raus...

Danke und liebe Grüße, Dagegen72
 

Dagegen72

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@Bethany,

bin allein im "Einzel-Coaching"

Wollte schon einen Begleiter mit ins Coaching nehmen. Der erste Coach war dagegen.

PS:

Allerdings steht ja jetzt auch nichts Schlimmes in der Maßnahme-EGV.
Aus meiner aktuellen Sicht denke ich nicht, dass ich da jetzt was Schlimmes unterschreiben würde...

Oder in welche Fänge würde ich mich da verschnüren?

Ich denke, hier geht es eher ums Prinzip, und was menschenverachtend ist bzw. was Sinn macht oder nicht. Mich doppelt verknebeln und verarsc*en lassen, macht sicherlich keinen Sinn.

Welchen Sinn hat so ein MT-EGV für den MT?

Vor allem: ich kapiers nicht!!!!!

Evtl. weiß der Coach überhaupt nicht, was er da tut! Womöglich denkt er, dass das "gut" für mich sei, dass ich noch mehr Struktur oder Druck oder was auch immer bräuchte und denkt, er tue mir hier im Coaching-Sinne was Gutes???

Nur: Neben der Zeile, wo ich unterschreiben soll, ist die Zeile für "Unterschrift, Stempel Bildungsträger.

Der Stempel ist drauf, WER unterschrieben hat, kann ich im Rahmen der gemachten Unterschrift nicht erkennen. Und ob das nun der Coach war oder wer auch immer.

Liebe Grüße, Dagegen72
 
E

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Gast
Lasse dich doch nicht so von diesen Deppen verunsichern.

Du fragst was passiert wenn du nicht unterschreibst. Ganz einfach garnichts !!! Es gibt keine rechtliche
Grundlage für diese EGV eines Maßnahmeträgers. Das haben wir dir ja schon geschrieben.
Jeder Versuch daraus etwas zu konstruieren würde nach hinten los gehen. Ganz davon abgesehen das
du noch nicht einmal eine EGV beim Jokecenter unterschreiben mußt.
Deine EGV vom Jokecenter geht den Maßnahmeträger nichts an. Dies ist eine Vereinbarung zwischen dir
un dem Jokecenter und unterliegt dem Datenschutz.

P.S.: Der Maßnahmeträger kann natürlich jeder Zeit mit dir einen Vertrag abschließen wenn du diesem
freiwillig zustimmst. Eine Eingliederungsvereinbarung hingegen kann und darf nur das Jobcenter gem.
§15 SGB II mit dir abschließen !!!
 
E

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Gast
Ist jetzt die Frage:

muss ich die JC-EGV vorbei bringen, weil die von der Maßnahme insgesamt, nicht nur der Coach allein es will?

Wenn ich die Maßnahme - EGV nicht unterschreibe, was kann dann passieren?
Du musst weder das Schmierblatt aus deinem ersten Post unterschreiben noch musst du dem Typ deine EGV vom Jobcenter vorlegen.

Für das Schmierblatt soll er dir mal die rechtliche Grundlage nennen und die dann aber schriftlich

Die EGV geht ihm Nichts an. Datenschutz, Sozialgeheimnis.
Soll er dir auch hierzu die rechtlich Grundlage nennen, aber schriftlich

Genau so geht ihm dein Bewerbertagebuch oder wie das Ding heißt Nichts an

Und warum hast du überhaupt eine EGV unterschrieben :confused:

Und warum lässt du dir von so einem Heini so eine Angst machen ?

Hallo gehts noch bei denen.

Setz dich durch und sag das gibt es nicht und Punkt.

Du springst doch auch nicht von der Brücke nur weil es so ein paar Hirnis von dir verlangen oder :confused:

Und passieren wird gar Nichts wenn du das nicht unterschreibst, eben weil es Keine rechtliche Grundlage dafür gibt, dass du dies tun musst.
 

Dagegen72

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Hallo Janis,

ok, hört sich gut an :)

Hallo Sperling,

ich fürchte, dass der Datenschutz sich auf die Seite des MT stellt, weil alles im Rahmen vom JC bzw. der Arbeisfindung läuft, das ist ein Klüngel, wie meine e-mail an den Bundesdatenschutz (s. entspr. Thread, weiß grad nicht wo) deutlich macht.

Es steht in den Auflagen der MT-Vereinbarung, dass ein Bewerber-Tagebuch zu führen ist, dass das Original beim MT abgeheftet wird, und das ich allenfalls eine Kopie bekommen darf.

Guuut, der Coach hat sich letztens das Tagebuch kopiert und mir das Original überlessen...:icon_party:

Soll er dir auch hierzu die rechtlich Grundlage nennen, aber schriftlich
Hm, ok...hört sich gut an :)

Und warum hast du überhaupt eine EGV unterschrieben
Ich sah ersteinmal keine andere Möglichkeit, es wurde per VA so erlassen....(s. entspr. Thread)

So, werde mich jetzt erst einmal versuchen zu entspannen......:icon_dampf:

Liebe Grüße, Dagegen72
 
E

ExitUser

Gast
....
Und warum hast du überhaupt eine EGV unterschrieben :confused:

Und warum lässt du dir von so einem Heini so eine Angst machen ?

Hallo gehts noch bei denen.

Setz dich durch und sag das gibt es nicht und Punkt.

Du springst doch auch nicht von der Brücke nur weil es so ein paar Hirnis von dir verlangen oder :confused:
...
Auch wenn ich dir in der Sache 100 % Recht gebe solltest du den TE nicht so anfahren. Es ist doch zu sehen
das er schon sehr verunsichert ist und dieser Ton trägt nicht gerade da zu bei dies zu ändern.
 
E

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Gast
Ich fahre doch den TE nicht an, war nicht meine Absicht.

Ich rege mich über diese Hirnis auf.

Ich glaube, hoffe @Dagegen72 weiß wie das alles gemeint ist.
 

Piedro

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hallali.

das wesentliche wurde ja schon gesagt. der mt hat keinen anspruch auf eine egv. deine egv mit dem jc geht ihn gar nix an und ist für die massnahme selbst unerheblich.

es ist also nicht nur so, dass dir nix passieren kann, wenn du dieses seltsame spiel nicht mitmachst.

ich für meinen teil würde mich an mein jc, bei einer optionskommune an den kreis und an die arbeitsagenten in nürnberg wenden, mitteilen, dass dieser massnahmenträger rechtswidrige anforderungen an die teilnehmer stellt und dabei den eindruck erweckt, dass dies im bereich der mitwirkungspflicht liegt. es wurde ja auch gesagt, dass dies für die massnahme nötig sei. also ist sie nicht durchführbar, weil diese angebliche notwendigkeit eben rechtswidrig ist. und das gleiche noch mal an die zentrale dieses mt.

wenn du weitere kritikpunkte hast: rein damit. zb brauchst du keinen massnahmenträger, um an die stellen in der jobbörse zu kommen. sowas sollte dir eigentlich ein vermittler ohne hilfe von aussen zukommen lassen können.
 
E

ExitUser

Gast
ich für meinen teil würde mich an mein jc, bei einer optionskommune an den kreis und an die arbeitsagenten in nürnberg wenden, mitteilen, dass dieser massnahmenträger rechtswidrige anforderungen an die teilnehmer stellt und dabei den eindruck erweckt, dass dies im bereich der mitwirkungspflicht liegt.......
Eigentlich ja richtig was du sagst aber es würde mich nicht wundern oder besser gesagt es würde mich wundern wenn
das Jokecenter da nicht involviert wäre um mehr Druch auf die Hilfeempfänger auzuüben.

Wenn ich Recht habe dürfte die Bitte um Hilfe beim Jokecenter nichts bringen.
 
E

ExitUser

Gast
Und: der "Coach" meinte, ich soll ihm meine JC-EGV noch mitbringen. Das wurde mir schon gesagt zu Anfang der Maßnahme. Vermutlich wollen die sehr genau damit arbeiten, was das JC für Anforderungen in der EGV an mich gestellt hat.

Ich fragte den Coach, der die JC-EGV beim letzten Termin haben wollte, ob es mir etwas bringt, einen für mich geeigneten Arbeitsplatz zu finden, wenn ich ihm die JC-EGV bringe. Er meinte: "Nein". Warum ich sie ihm dann bringen soll. Er antwortete so ungefähr "Na, dann soll ich es halt nicht bringen"

Ich sagte dem Coach, dass diese EGV ein Vertrag zwischen MIR und dem JC ist.

Richtig so. Die EGV zwischen JC und dir geht keinen was an. :icon_klatsch:

Ich fragte noch, ob so eine Maßnahme-EGV jeder unterschreiben muss, oder ob ich das nur machen soll? Er meinte, dass so eine Maßnahme-EGV jeder unterschreiben muss, der bzw. die in einer Vermittlungs-Maßnahme ist.

Haste nach rechtlicher Grundlage gefragt? Falls nein, tu das und unterschreib sowas auf keinen Fall.

Tz, tz, tz..beim letzten Termin meinte er noch, er überlege sich etwas für mich , weil ich ihm sagte, dass er so, was er mir zu bieten hat als sog. "Coach" (ich glaubte doch tatsächlich, hier Hilfe in Form eines tatsächlichen Job-Coaches zu finden..) keine Hilfe ist. Als ich anfing zu sprechen, was ich schon wie alles probiert habe, und dass ich erkenne, dass ich wie befürchtet in dieser Maßnahme hier fehlplatziert bin, weil Stellenanzeigen aus dem Netz ziehen (mehr ist es nicht, vor allem seit meinem Coach-Wechsel nicht) kann ich selbst!!! Dazu müssten keine Steuergelder verschleudert werden.

Dann kommt immer das "Aber..." :biggrin:

Immerhin bleibt er ruhig und freundlich - nur, er berücksichtigt mich als seine Kundin / Klientin nicht...

Das ist alles Mache. Fall bloß nicht darauf rein.

Was er sich also überlegt hat, waren "zwei Dinge":

1. er legte mir ein Stellenangebot frisch aus dem Netz gezogen (Jobbörse der Arbeitsagentur) auf den Tisch. Zugegen, der Job ist ganz interessant und wäre passend für mich - allerdings müsste ich öffentliche Verkehrsmittel benutzen und min. einmal umsteigen....

Und ÖPNV nutzen ist so schlimm für dich?

2. die Maßnahme-EGV. Damit war der Termin diese Woche (war nur einer statt zwei ) erledigt. Ach, außer, dass er die JC-EGV noch haben will.

Und die kriegt er nicht, weil es ein Vertrag zwischen JC und dir ist.

Und ob sich in meinem Bewerber-Tagebuch seit seiner letzten Einsicht etwas verändert hat. "nein"

Ach du Exkrement. Wo sind wir denn hier? Im Kindergarten?

Das Problem ist nur: ich kann ihm eigentlich nichts erzählen von dem, was sich in Bezug auf meine Jobsuche tut, weil ich einen absoluten Kompetenz-Mangel in ihm meine zu erkennen..Nachdem er meinte, wie ich mir denn seine coach-Tätigkeit vorstelle, meinte ich daraufhin, dass wenn ich ihm das sage, dann könne ich mich ja auch selbst coachen - und das ich das ja auch tue.

Erzähle bloß nicht zu viel von dir. Frag ihn einfach, was er für dich tun kann und welche super Stellen er für dich hat. :biggrin:

Jedenfalls: diese ganze schei* Maßnahme geht mir derart an die Nerven...:icon_kotz:

Wie lange geht die? 6 Wochen? 8 Wochen?

Ich stresse mich gerade noch mehr oder versetze mich noch mehr unter Druck, raus aus dieser ganzen Schei* zu kommen. Ergebnis wird sein, dass ich im Rahmen einer Schnellschuss - Entscheidung mal wieder irgendwas annehmen werde, wenn ich was finde...

Um Himmels willen, ganz ruhig bleiben. Einfach ein paar Bewerbungen schreiben und gut ist.

Aber dann würde ich mir jedenfalls einen Coach aus der Privat-Wirtschaft finanzieren. Ich stelle mir vor, dass dieser eine andere Herangehensweise hat, als dieser " hirnlose Arbeitsamt-Handlanger".

Die sind genauso inkompetent.

Einzig positive ist sicherlich, dass ich auf diese Weise das Problem meiner Arbeitslosigkeit und damit die willkürliche Fremdbestimmung dadurch noch einmal vor Augen geführt bekomme.

???

Zwar können mir die eingekauften Maßnahmeidis dabei nicht helfen, aber es aktiviert mich doch in gewisser Weise, und zwar selbst, mich noch einmal zu bemühen, obwohl es in meinem Fall (Patchwork-Lebenslauf) schon schwierig ist. Genau dehalb dachte ich ja, ein Coach könnte helfen - irgenwie, wie auch immer...

Oh je.

Abgesehen davon, dass dir keiner helfen will. Die wollen entweder, dass du aufgrund denen was annimmst (unter Druck) oder austickst etc damit das JC dich sanktionieren kann.

Natürlich kann ein coach eher begleiten. Die Maßnahme nennt sich ja "Individual - Begleitung" Nur:

Die könnte sich auch nennen: Wie schikaniere ich Elos.

der erste Coach sagt: die Bewerbung soll so geschrieben werden der 2. sagt: die Bewrbung soll so geschrieben werden, der erste sagt: wegen dem und dem kann ich selbst anrufen beim JC, der andere sagt: nein, Sie sind jetzt in einer Maßnahme, er ruft an...(während ich in entspr. Sache per email gleich am nächsten Tag eine positive Antwort erhielt, wird er angeblich telefonisch immer vertröstet, der SB sei in einer Besprechung und ich habe bis heute keine Antwort). Der zweite sagt: Sie sind jetzt in einer Maßnahme, deshalb wird von hier aus alles geregelt, Sie können sich nach Hinzu und Kunz bewerben, aber wenn das nach Maßnahme-Kriterien nicht geht, dann muss ich da halt wieder absagen, aber mich zu bewerben sei doch schon mal ok.
Ich: nö, ich werde wegen dieser schei* Maßnahme sichelrich nicht meinen Namen kaputt machen, wenn ich mich erst großartig bewerbe und dann absagen muss"
er: echt, macht man damit seinen (Arbeitnehmer) Namen kaputt?

Pass bloß auf. Hast du eigentlich zwei Coaches? Die sollen dir dann mal sagen, wie du die Bewerbungen schreiben sollst und dann machste das so bei Coach 1 wie Coach 1 das haben will und bei Coach 2, wie Coach 2 das haben will und schon haste Ruhe. Hab das ja mit Ingeus auch durch. (Frag die mal, ob sie nen Stick für dich haben. :biggrin:)

ach, usw. meine Gesichtshaut fettet schon wieder vor lauter Negativ-Stress :icon_kotz:

Einfach ruhig bleiben und so tun, als wäre nichts.

Ist jetzt die Frage:

muss ich die JC-EGV vorbei bringen, weil die von der Maßnahme insgesamt, nicht nur der Coach allein es will?

JC EGV geht den MT NICHTS an!

Wenn ich die Maßnahme - EGV nicht unterschreibe, was kann dann passieren?

Lass dir die rechtliche Grundlage (Gesetz, also z.B. § 1 Abs 2 SGBII) zeigen, dass du verpflichtet bist, mit dem MT einen Vertrag abzuschließen, denn sowas ist die EGV.

Liebe Grüße, Dagegen72
Ob der Typ schon mal was von Vertragsfreiheit gemäß Grundgesetz gehört hat?
 

Piedro

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Eigentlich ja richtig was du sagst aber es würde mich nicht wundern oder besser gesagt es würde mich wundern wenn
das Jokecenter da nicht involviert wäre um mehr Druch auf die Hilfeempfänger auzuüben.

Wenn ich Recht habe dürfte die Bitte um Hilfe beim Jokecenter nichts bringen.

von einer bitte habe ich nichts gesagt. dem jc wird rechtswidriges vorgehen des mt zur kenntnis gebracht. dazu haben sie sich zu äussern.

wenn sie meinen, das irgendwie decken zu können: sollen sie. könnte durchaus eine freundliche beihilfe sein...

und wenn sich die antwort des jc und die aus nürnberg nicht decken: sowas aber auch. da täte ich gleich meine verwunderung zum ausdruck bringen. wieder nach jc, kreisverwaltung, nürnberg.

im falle einer anzeige oder eines strafantrags würde ich die antworten auch an die staatsanwaltschaft übermitteln.
 

renegat

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Meine Meinung und mein Rat:
Beim MT wird gar nichts unterschrieben! :icon_evil:


Es gibt keinen Kontrahierungszwang (Abschlusszwang) eins HE mit einem MT (oder sonst irgendwem) und solange Du brav hingehst darf dir die Weigerung irgend etwas zu unterschreiben auch nicht als Abbruch der Maßnahme ausgelegt werden (vgl. S11 AS 3464/9 ER).

Das gilt auch für 'Hausordnungen', Datenschutz[verzichts]erklärungen und ähnlichen Humbug!

Wäre z.B. die Datenübermittlung zwischen Arge und MT gesetzlich legitimiert wozu bräuchten die dann dein (freiwilliges!) schriftliches Einverständnis um Daten auszutauschen?

Der MT hat im übrigen auch kein Recht auf irgendwelche persönliche Daten von dir (wie z.B. Lebensläufe, Zeignisse, Telefonnummer, E-Mail). Das gilt sogar bei 1 Euro Jobs!


Aus S 25 AS 1470/12 ER (Seite 7-8):
Dieser (der MT) benötigt für seine schlicht ausführende Funktion grundsätzlich nur Personenangaben, die die Ansprechbarkeit und Kontaktaufnahme mit dem Mitarbeiter ermöglichen. Darüber hinausgehende Personendaten, wie sie regelmäßig in einem Lebenslauf zu finden sind, sind hierzu nicht erforderlich. Der Antragsteller beruft sich zu Recht auf § 4a des Bundesdatenschutzgesetzes. Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter, wie hier der Maßnahmeträger, kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten. Eine nichterteilte Zu-
stimmung kann im Umkehrschluss nicht dazu führen, den Leistungsempfänger in der Sache dafür zu sanktionieren (so im Ergebnis auch Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 15.02.2012 — S 107 AS 1034/12 ER - Rdnr. 8 — zitiert nach Juris).
Des Weiteren hast Du immer das Recht, dir das zu Unterschreibende Dokument aushändigen und prüfen zu lassen (Bedenkzeit) und generell wird niemals etwas unterschrieben, wovon man keine Kopie bekommt!
 
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