Ich muss zum MDK, wie läuft eine Begutachtung ab?

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mamaela

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Hallo Ihr lieben,

habe PsorisiasArthrits. Bin nach der Geburt der Zwillinge daran erkrankt.

Ich habe meinen Nebenjob wegen der Krankheit aufgeben müssen. Ich konnte an der Kasse einfach nicht mehr arbeiten. Habe Freitags 4 Std. gemacht und samstags 6 Stunden. Ich habe nun einen Antrag auf EU Rente gestellt und ich glaub auch das es sehr schwer sein wird, diese durchzubekommen, da ich erst 32 Jahre bin.

Ich nehme Medikamente Cordison und Metex.

Angefordert wurden nun die Gutachten.

Der Rheumatologe hatte mich das letzte mal gesehen im September 2007 hat reingeschrieben, das ich reisefähig sei und auch eine Reha für besserung sorgen könnte.
Mein Hausarzt hat geschreiben bin ständig da wegen Spritzen holen, das ich reiseunfähig bin und keine Koffer usw. tragen kann. Das war im Oktober

Im Moment geht es mir sau schlecht und weiß nicht wie es mit meiner Zukunft weiter gehen soll. Ich lieg auf den Taschen meines Mannes :-(
Nur das ist für mich kein Leben, ich will arbeiten, nur leider geht das nicht. Mein Problem ist natürlich, ich bin eine Kämpferin und komme damit nicht klar das ich diese Krankheit habe. Ich würde jede Arbeit annehmen die ich bekommen würde und wenn ich dann zusammenbreche. Was nicht der Sinn ist, da mich das schonmal fast ins Grab gebracht hat und die Kinder brauchen mich ja.

Was passiert nun wenn ich zum MDK muss.

Das Problem was ich jetzt wahrscheinlich noch habe, ich habe ein behindertes Kind, dies erst jetzt diagnostiziert wurde. Nun hab ich dafür Pflegegeld beantragt, gleichzeitig mit meinem Rentenantrag. Das würde schon wieder dem Widersprechen, wie es mir geht. Aber das ist mein Problem, ich geb mich so, egal ob ich Schmerzen habe oder nicht, aber die Realität ist anders.
Nun hab ich Angst, das wir wahrscheinlich die Krankenkasse sich fragt, wie das geht, wie erklär ich ihm das denn, ein Kind zu pflegen, ich das kann, aber für die Arbeit arbeitsunfähig bin. Aber ich bin nun mal Mutter und kann meine Kinder wegen meiner Krankheit doch nicht einfach so weggeben :-( Das ist mir gerade mal so eingefallen, das die mir da einen Strick drauß drehen können.
Pflegegeld wurde aber abgelehnt, es läuft Widerspruchverfahren.

Ja das das aber unter großen Schmerzen ist, das will eh keiner sehen, ich weiß. Aber irgendwo muss jetzt das Geld ja herkommen, sonst gehen wir baden.

Kann mir jemand Tips geben, wie ich das versuchen kann zu erklären?
Wie verläuft eine Begutachtung ab?

LG Mamaela
 
E

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Hallo mamaela,

ich kann jetzt aus privaten Gründen leider nicht direkt auf deine Probleme eingehen. In den nächsten Tagen melde ich mich bei dir per PN.

Vielleicht kann bis dahin auch ein anderer helfen. Ich abonniere diesen Thread und schau regelmäßig rein.
 

Helga Ulla

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Hallo mamaela, erst einmal willkommen im Forum, man wird so gut es geht versuchen Dir - Euch zu helfen

Erst einmal Ruhe bewahren, setz Dich nicht so unter Stress, die schadet Dir schlimmer als alles andere. Seh erst einmal zu, dass Du mit Deiner Erkrankung soweit kommst, das Du damit leben kannst, wenn auch oft mit Einschränkungen. Aber Stress ist der schlimmste Vorwärtstreiber von Hauterkrankungen. es kostet Dich ungeahnte Energie und bringt nichts. Deine Kämpfernatur brauchst Du dringend für die Anforderungen die noch auf Dich zu kommen.
Was soll das heißen, liege meinem Mann auf der Tasche?- Wenn es andersherum gekommen wäre, dann würdest Du doch auch für Ihn einstehen und helfen. Mach Dich mal ganz schnell frei, von diesem Schuldkomplex. Du hast die Erkrankung doch nicht ausgesucht, es kann jeden treffen.

So, Du hast Psorisais- im Volksmund genannt Schuppenflechte,
dann evtl. durch die Psorisais noch zusätzlich eine schwere entzündliche Arthritis? Deshalb Cortison ?
Du bist ziemlich verzweifelt, weil Du noch nicht mit Deiner Erkrankung klar kommst, ist auch verständlich.
Wie alt sind Deine Zwillinge? Welche Behinderung hat eines der Kinder? Wie äussert sich die Behinderung?
Ist dein Krankheitbild zusammen nach der Schwangerschaft aufgetreten? Oder war die Arthritis schon vorher ? Du bist schon bei einem Rheumatologen in Behandlung, was ist mit einem Hautarzt? Es könnten ja auch die Medikamte sich miteinander nicht so vertragen.
Du schreibst von einem Gutachten, hat das der Reumatologe erstellt?
Gerade bei Hautpatienten ändert sich der Zustand oftmals täglich und der MDK wird Dich hierzu untersuchen wollen. Der MDK kann auch eine Rehamassnahme oder Kurmassnahmen befürworten, die dann vom Rententräger eher bewilligt werden. Kannst ja Deine Schuppen um Dich herum liegen lassen, damit sie sehen, wie es Dir geht.
Hier brauchst Du nicht so große Angst vor zu haben, wenn Du einen Facharzt der sich mit beiden Erkrankungen auskennt zur Begutachtung bekommst. Lass Dich zur Untersuchung von Deinem Mann begleiten, dies sagt auch etwas über Deine Reisefähigkeit aus. Lass Dich aber nicht vom Gutachter in eine Psyschhoschiene leiten, denn Hautkranke sind in der Regel alle psyschomässig angeknackst.

Weil wir schon Kämpfe bestehen müssen durch unser Aussehen, da die lieben Mitmenschen sehr unterschiedlich reagieren.

Wieso widerspricht sich, falls Dein Kind eine Pflegestufe hat, dass Du die Pflegerin bist, Du pflegst sie doch jetzt auch. Ich habe auch ein Pflegekind, mit geistiger Behinderung. ich bin 100% mit Haut und Asthma und noch paar so netten Kleinigkeiten. Siehst, es brauch sich nicht unbedingt zu widersprechen.
mamaela, stell auch einmal einen Antrag beim Versorgungsamt auf einen Behindertenausweis. Je nach Behinderungsgrad, könnte Dein Mann dda ihr Steuermässig zusammen veranlagt seid, evtl. Steuern sparen.
Sind Deine Kinder noch unter 8 Jahren, kann Dir von der KK auch auf Attest der Ärzte eine Haushilfe genehmigt werden, wenn Mann arbeitet. Das gilt auch wenn Du zur Kur musst.

Mach Dich nicht kleiner, als Du bist, für Deine Erkrankung kannst Du nichts.
So, das sollte erst einmal für heute gut sein.beantworte bitte die Fragen. LG Helga Ulla
 

mamaela

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Hallo,

ich hab die Krankheit nach der Geburt der Zwillinge bekommen. Die behinderung hat unser großer Sohn 10 Jahre, aber erst festgestellt 2006.

Danke für Eure Beiträge, jetzt geht es ir schon mal besser.

@Ulla
also die Hautkrankheit habe ich nicht, ich hab nur das Rheuma :-( Ab und zu tauchen mal einpaar Schuppenstellen auf, es ist aber nicht kravierend, durch das MTX fast weg.

Nur ich nehm ja die hammermäßigen Medis, damit ich auf den Beinen bleibe und mich um meine Kinder kümmern kann. Wenn ich mit den Medis zu dem Doc fahre *gg* der stuft mich glatt ein, ich bin voll meines Sinnes :icon_hmm:

Ich bin beim Psychologen allerdings bei der Caritas, ich wollte nicht das mein Hausarzt das mitbekomme, mir ist das alles so schon peinlich. Bin 32 kann mich nicht mal um meine Kinder gescheit kümmern, komm mir vor wie eine besch.. Mutter, die am liebsten alles hinschmeißen würde. Aber da muss ich durch.

Unser großer Sohn hat eine seelische Behinderung 50% und H(Autist, ADHS, Wahrnehmungsstörung, Legastheniker usw.), Pflegestufe wurde abgelehnt, läuft Widerspruch.

Beim Versorgungsamt läuft ein Antrag schon, ich bin 30% eingstuft wurden, ist aber in meinem Fall zu wenig, das meint auch die Psychologin. Jetzt hat ich einen Termin beim Gutachter, doch den hab ich wegen reiseunfähigkeit abgesagt, nun dauert es noch, da ich einen neuen Termin bekommen soll. Auch da werd ich nicht reisefähig sein. Auch für eine Kur wäre ich nicht kurfähig, meint mein Hausarzt. Beim Rheumatoologen hab ich nächste Woche einen Termin. Meine Sorge gilt auch den Kindern, die würden das ohne mich nicht schaffen, vor allem ein Zwilling, der zu mir so eine Bindung hat, das er kaputt geht, war schon ein Kampf mit dem Kita. Und der große, der würde auch kaputt gehen, das packt er nicht, wenn sich eine Haushaltshilfe um ihn kümmert. Das alles macht mir Sorgen und Angst.

Jep die Probleme die ich habe, sind alles Streßauslöser, nur kann ich die nicht einfach abstellen, ich kann meine Kinder nicht einfach abschaffen, nur weil sie Streßfaktor sind, damit ich keine Schübe habe :-(

LG Mamaela
 

mamaela

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Hu hu,

also hab mich mal schlau gemacht, wegen der Wegetätigkeit,

also das käme wohl bei mir nicht in Frage. Hab Führerschein, Auto vom Mann, er hat zwei ja laufen könnt ich die Strecke ohne Schmerzen nicht, aber halt Auto fahren, die Kinder sind ja auch da, wir wohnen auf dem Dorfe, da gibt es ja nichts :-( Also bin ich ja gezwungen, ob ich will oder nicht, das ich Auto fahre. Jedoch fahr ich halt auch nur kurze Strecken, da das Aussteigen schon große Mühe macht.

LG mamaela
 
E

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Gast
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Hallo,

@Ulla
also die Hautkrankheit habe ich nicht, ich hab nur das Rheuma :-( Ab und zu tauchen mal einpaar Schuppenstellen auf, es ist aber nicht kravierend, durch das MTX fast weg.

Nur ich nehm ja die hammermäßigen Medis, damit ich auf den Beinen bleibe und mich um meine Kinder kümmern kann. Wenn ich mit den Medis zu dem Doc fahre *gg* der stuft mich glatt ein, ich bin voll meines Sinnes :icon_hmm:

Ich bin beim Psychologen allerdings bei der Caritas, ich wollte nicht das mein Hausarzt das mitbekomme, mir ist das alles so schon peinlich. Bin 32 kann mich nicht mal um meine Kinder gescheit kümmern, komm mir vor wie eine besch.. Mutter, die am liebsten alles hinschmeißen würde. Aber da muss ich durch.

Unser großer Sohn hat eine seelische Behinderung 50% und H(Autist, ADHS, Wahrnehmungsstörung, Legastheniker usw.), Pflegestufe wurde abgelehnt, läuft Widerspruch.

Beim Versorgungsamt läuft ein Antrag schon, ich bin 30% eingstuft wurden, ist aber in meinem Fall zu wenig, das meint auch die Psychologin. Jetzt hat ich einen Termin beim Gutachter, doch den hab ich wegen reiseunfähigkeit abgesagt, nun dauert es noch, da ich einen neuen Termin bekommen soll. Auch da werd ich nicht reisefähig sein. Auch für eine Kur wäre ich nicht kurfähig, meint mein Hausarzt. Beim Rheumatoologen hab ich nächste Woche einen Termin. Meine Sorge gilt auch den Kindern, die würden das ohne mich nicht schaffen, vor allem ein Zwilling, der zu mir so eine Bindung hat, das er kaputt geht, war schon ein Kampf mit dem Kita. Und der große, der würde auch kaputt gehen, das packt er nicht, wenn sich eine Haushaltshilfe um ihn kümmert. Das alles macht mir Sorgen und Angst.

Jep die Probleme die ich habe, sind alles Streßauslöser, nur kann ich die nicht einfach abstellen, ich kann meine Kinder nicht einfach abschaffen, nur weil sie Streßfaktor sind, damit ich keine Schübe habe :-(

LG Mamaela


Soweit ich informiert bin, kann das Versorgungsamt auch externe Gutachter beauftragen oder ansässige Kliniken mit den entsprechenden Fachbereichen. Da dürfte es kein Problem sein, einen Gutachter für Dich zu finden der in Deiner Nähe ist, und Du musst vielleicht gar nicht oder nicht weit fahren. Vielleicht wäre es gut, wenn Du da zum laufenden Verfahren einen Vorschlag machst.

Es gibt noch einige Hilfen, die Du für Dich und die Kinder in Anspruch nehmen kannst. Bitte nutze die Hilfe des Psychologen und nötigenfalls die anderen Hilfsmöglichkeiten (Haushaltshilfe usw.) der Caritas, da Du dort ja schon bist. Ich meine hier generell eine Haushaltshilfe, die Dich von Tätigkeiten entlasten soll, nicht nur für eine mögliche Reha.

Die Durchsetzung einer Pflegestufe bei seelischer Behinderung ist äußerst schwierig, aber nicht unmöglich. Hast Du hier einen wirklich guten Arzt, der Dich untersützt und vielleicht auch andere Kräfte, wie Lehrer und so? Wie sieht es mit der psychischen Situation von Euch allen aus? Diese Verfahren können sich sehr in die Länge ziehen. Habt ihr die Kraft dies durchzustehen?

Ich habe bei Widersprüchen an das Versorgungsamt schon beides erlebt, dass der GdB ohne weitere Probleme aufgestockt wurde, aber auch dass dies abgelehnt wurde trotz neuer ärztlicher Nachweise usw. Bei den Kranken- und Pflegekassen habe ich immer mehr den Eindruck, dass dort auch die Praxis Einzug hält, alles bis zum Widerspruch erstmal abzulehnen und dann eine mögliche Klage abzuwarten. Bei der Rentenversicherung ist das, meiner Meinung nach, gängige Praxis es bis zu einem Klageverfahren kommen zu lassen.

Wenn Du weitere Infos, speziellere möchtest, kannst Du mich gerne per PN anschreiben.[/FONT]
 

gerda52

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Hallo Mamaela

Beim Versorgungsamt läuft ein Antrag schon, ich bin 30% eingstuft wurden, ist aber in meinem Fall zu wenig, das meint auch die Psychologin. Jetzt hat ich einen Termin beim Gutachter, doch den hab ich wegen reiseunfähigkeit abgesagt, nun dauert es noch, da ich einen neuen Termin bekommen soll. Auch da werd ich nicht reisefähig sein.

Das verstehe ich nicht ganz. Mit einem Gutachten, das Dir z.B. auch die seelischen Handicups bescheinigt, könntest Du den Stressfaktor schon ein wenig minimieren. Du schiebst die Angelegenheit zur Zeit vor Dir her. Im Enddeffekt verstärkst Du damit Deine Probleme.

Auch für eine Kur wäre ich nicht kurfähig, meint mein Hausarzt. Beim Rheumatoologen hab ich nächste Woche einen Termin.

Und da wirst Du reisefähig sein?

Meine Sorge gilt auch den Kindern, die würden das ohne mich nicht schaffen, vor allem ein Zwilling, der zu mir so eine Bindung hat, das er kaputt geht, war schon ein Kampf mit dem Kita. Und der große, der würde auch kaputt gehen, das packt er nicht, wenn sich eine Haushaltshilfe um ihn kümmert. Das alles macht mir Sorgen und Angst.

Ich kann das sehr gut verstehen. Du bist irgendwie hin- und hergerissen. Einerseits möchtest Du Deinen finanziellen Beitrag zum Familienbudget leisten, bist aber gefangen zwischen den gesundheitl. Problemen und der Sorge um die Kinder. Dass Du Dich psychologisch betreuen lässt, finde ich hier auch sehr wichtig.

Jep die Probleme die ich habe, sind alles Streßauslöser, nur kann ich die nicht einfach abstellen, ich kann meine Kinder nicht einfach abschaffen, nur weil sie Streßfaktor sind, damit ich keine Schübe habe :-(

LG Mamaela
Ich möchte Dir den Rat geben, diesen Konflikt und auch die Betreuung durch die Psychologin von der Caritas bei Deinem Hausarzt public zu machen. Einmal ausgesprochen kann dieser Aspekt zusätzlich verstärkt für die Beurteilung der evtl. Nicht-Erwerbsfähigkeit herangezogen und beurteilt werden. Auch ist hierüber ein zusätzl. Behinderungsgrad-Eintrag denkbar.

Ich wünsche Dir viel Kraft, dies alles auch im Interesse Deiner Kinder anzugehen.

Alles Gute.
 

mamaela

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Soweit ich informiert bin, kann das Versorgungsamt auch externe Gutachter beauftragen oder ansässige Kliniken mit den entsprechenden Fachbereichen. Da dürfte es kein Problem sein, einen Gutachter für Dich zu finden der in Deiner Nähe ist, und Du musst vielleicht gar nicht oder nicht weit fahren. Vielleicht wäre es gut, wenn Du da zum laufenden Verfahren einen Vorschlag machst.
Ich habe denen erstmal mitgeteilt, das sie mir einen Gutachter in der näheren Umgebung stellen sollen. Darauf kam noch keine Antwort.

Es gibt noch einige Hilfen, die Du für Dich und die Kinder in Anspruch nehmen kannst. Bitte nutze die Hilfe des Psychologen und nötigenfalls die anderen Hilfsmöglichkeiten (Haushaltshilfe usw.) der Caritas, da Du dort ja schon bist. Ich meine hier generell eine Haushaltshilfe, die Dich von Tätigkeiten entlasten soll, nicht nur für eine mögliche Reha.

Daran hab ich noch nicht gedacht. Werde ich aber in Betracht ziehen.

Die Durchsetzung einer Pflegestufe bei seelischer Behinderung ist äußerst schwierig, aber nicht unmöglich. Hast Du hier einen wirklich guten Arzt, der Dich untersützt und vielleicht auch andere Kräfte, wie Lehrer und so? Wie sieht es mit der psychischen Situation von Euch allen aus? Diese Verfahren können sich sehr in die Länge ziehen. Habt ihr die Kraft dies durchzustehen?

Bei Autisten gibt es eigentlich generell kaum Probleme. Da meiner aber an der atypischen Autismus leidet, konnte die Gutachterin nichts mit anfangen. Sie meinte nur, sie kennt nur die schweren Fälle, aber der Pflegeaufwand ist ja trotzdem da.

Ich habe bei Widersprüchen an das Versorgungsamt schon beides erlebt, dass der GdB ohne weitere Probleme aufgestockt wurde, aber auch dass dies abgelehnt wurde trotz neuer ärztlicher Nachweise usw. Bei den Kranken- und Pflegekassen habe ich immer mehr den Eindruck, dass dort auch die Praxis Einzug hält, alles bis zum Widerspruch erstmal abzulehnen und dann eine mögliche Klage abzuwarten. Bei der Rentenversicherung ist das, meiner Meinung nach, gängige Praxis es bis zu einem Klageverfahren kommen zu lassen.

Wenn Du weitere Infos, speziellere möchtest, kannst Du mich gerne per PN anschreiben.[/FONT]

Danke für die Hilfe

Gruß mamaela
 

mamaela

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Hallo Mamaela

Das verstehe ich nicht ganz. Mit einem Gutachten, das Dir z.B. auch die seelischen Handicups bescheinigt, könntest Du den Stressfaktor schon ein wenig minimieren. Du schiebst die Angelegenheit zur Zeit vor Dir her. Im Enddeffekt verstärkst Du damit Deine Probleme.

Hm so hab ich das noch gar nicht gesehen. Vielleicht kann sie mir ja so ein Gutachten erstellen. Schauen wir mal, ich bin noch nicht lange bei Ihr.

Und da wirst Du reisefähig sein?

Meinst du den Weg zum Rheumatologen, der ist ja nicht weit, den muss ich ja fahren.


Ich möchte Dir den Rat geben, diesen Konflikt und auch die Betreuung durch die Psychologin von der Caritas bei Deinem Hausarzt public zu machen. Einmal ausgesprochen kann dieser Aspekt zusätzlich verstärkt für die Beurteilung der evtl. Nicht-Erwerbsfähigkeit herangezogen und beurteilt werden. Auch ist hierüber ein zusätzl. Behinderungsgrad-Eintrag denkbar.

Oje dafür brauch ich nochmal Kraft und Nerven. Aber auch das hab ich so nicht gesehen, das das mir eine Hilfe sein könnte.


Ich wünsche Dir viel Kraft, dies alles auch im Interesse Deiner Kinder anzugehen.

Alles Gute.

Vielen lieben Dank für die Hilfe.

LG Mamaela
 

Rechtsverdreher

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14 Mai 2007
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Danke für deinen "sinnvollen" Beitrag, der sehr "hilfreich" für die Fragestellerin war.

Ich möchte dich nochmals eindringlich bitten, dass du dich aus dem Behindertenforum raushältst.

Ich denke, wir haben uns verstanden.


Guck' Dir mal Deine Beiträge an:


Hallo mamaela,

ich kann jetzt aus privaten Gründen leider nicht direkt auf deine Probleme eingehen. In den nächsten Tagen melde ich mich bei dir per PN.

Vielleicht kann bis dahin auch ein anderer helfen. Ich abonniere diesen Thread und schau regelmäßig rein.


Das interessiert keinen.
 

avalon

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29 Mai 2007
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1
Nochmal Wegefähigkeit

Hu hu,​



also hab mich mal schlau gemacht, wegen der Wegetätigkeit,​

also das käme wohl bei mir nicht in Frage. Hab Führerschein, Auto vom Mann, er hat zwei ja laufen könnt ich die Strecke ohne Schmerzen nicht, aber halt Auto fahren, die Kinder sind ja auch da, wir wohnen auf dem Dorfe, da gibt es ja nichts :-( Also bin ich ja gezwungen, ob ich will oder nicht, das ich Auto fahre. Jedoch fahr ich halt auch nur kurze Strecken, da das Aussteigen schon große Mühe macht.​

LG mamaela​

Also, das mit der Wegefähigkeit war nicht schlecht, weiss nicht, was Rüdiger da in den falschen Hals bekommen hat. Dein Führerschein und Dein Auto sind nicht relevant, ich habe auch beides und im Widerspruchsverfahren trotzdem problemlos die EM-Rente bewilligt bekommen, weil ich die vom BSG geforderten "4 mal 500 m täglich in maximal der doppelten zeit eines Nichtbehinderten" eben nicht mehr gehen kann. Der Vorteil der Argumentation mit der Wegfähigkeit besteht darin, dass das BSG dieses Kriterium für alle festgeschrieben hat,die keinen Arbeitsplatz haben und bei denen deshalb keine konkreten Anforderungen eines Arbeitsplatzes zugrunde gelegt werden können, um über die Erwerbsfähigkeit zu entscheiden.

Bei mir liefs einfach so ab, dass mir die Rentenversicherung (nachdem ich mich auf das o.A. Urteil des BSG im Widerspruch bezogen hatte) ein Schreiben zugeschickt hat, in dem die behandelnde Klinik Beantworten sollte, ob ich o.A. Wegstrecken zurücklegen kann. Sonst nix, keine Gutachter, keine Frage nach Auto oder Führerschein...garnichts. Das ist das Gute daran, wen zu einer speziellen Erkrankung ein letztinstanzliches Urteil vorliegt. Tu die Ideee mit der Wegefähigkeit nicht vorschnell ab, sie ist vielleicht das Beste, was Du hast!

Auch wenn Du es wahrscheinlich schon gefunden hast, hie das Aktenzeichen des Urteils: Urteil des BSG vom 21.03.2006 (Az.: B 5 RJ 54/04 R)
 

mamaela

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Also, das mit der Wegefähigkeit war nicht schlecht, weiss nicht, was Rüdiger da in den falschen Hals bekommen hat. Dein Führerschein und Dein Auto sind nicht relevant, ich habe auch beides und im Widerspruchsverfahren trotzdem problemlos die EM-Rente bewilligt bekommen, weil ich die vom BSG geforderten "4 mal 500 m täglich in maximal der doppelten zeit eines Nichtbehinderten" eben nicht mehr gehen kann. Der Vorteil der Argumentation mit der Wegfähigkeit besteht darin, dass das BSG dieses Kriterium für alle festgeschrieben hat,die keinen Arbeitsplatz haben und bei denen deshalb keine konkreten Anforderungen eines Arbeitsplatzes zugrunde gelegt werden können, um über die Erwerbsfähigkeit zu entscheiden.

Bei mir liefs einfach so ab, dass mir die Rentenversicherung (nachdem ich mich auf das o.A. Urteil des BSG im Widerspruch bezogen hatte) ein Schreiben zugeschickt hat, in dem die behandelnde Klinik Beantworten sollte, ob ich o.A. Wegstrecken zurücklegen kann. Sonst nix, keine Gutachter, keine Frage nach Auto oder Führerschein...garnichts. Das ist das Gute daran, wen zu einer speziellen Erkrankung ein letztinstanzliches Urteil vorliegt. Tu die Ideee mit der Wegefähigkeit nicht vorschnell ab, sie ist vielleicht das Beste, was Du hast!

Auch wenn Du es wahrscheinlich schon gefunden hast, hie das Aktenzeichen des Urteils: Urteil des BSG vom 21.03.2006 (Az.: B 5 RJ 54/04 R)

Danke für deine Hilfe

ich hatte es anders aufgefaßt, aber so wie du es geschrieben hast, ist es logisch und täte auf mich zutreffen, daich ja mir eine neue Arbeit suchen muss. Ich werd mir das vormerken.

LG Manu
 

dGriebe

Neu hier...
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Habe heute, nach 9 Monaten, BESCHEID bekommen

Tag allerseits,

bin neu hier und dachte mir ich poste mal eben meine erfahrungen mit das versorgungsamt Berlin Charlottenburg/Wilmersdorf.

Ich hatte in Februar einen Antrag zur Feststellung u.s.w und habe heute mein Bescheid im Briefkasten vorgefunden. :icon_klarsch:

Merkzeichen "G" mit 60 % :biggrin:

a) Arterielle Verschlusskrankeit des Beines beidseitig; operierte arterielle Verschlusskrankheit.
b) Coronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzens); abgelaufener Herzinfarkt; Coronardilitation / Stent; Bluthochdruck
c) Chronische Bronchitis

Meine Frage habe ich das recht das Gutachten einzusehen ? :icon_neutral:

danke im voraus
 

dGriebe

Neu hier...
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Welches Gutachten? Der Ärzte? Sicher

Entschuldige bitte, ja, ich meinte das ärztliche gutachten. Danke für deine schnelle Antwort. :icon_smile:

Weshalb ich gefragt habe ist einfach. Ich will nachdem ich das gutachten gelesen habe (sofern ich das innerhalb eines monats schaffe) einspruch gegen die einstufung "G" 60 einlegen.

nochmals danke
 
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