Ich möchte versuchen, die Erwerbsminderungsrente durchzukämpfen ... und bin dankbar für alle Tipps und Hilfe.

Bitas

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Danke @saurbier,
Ich kenne das Wiso Steuerprogramm aber damit kann ich wahrscheinlich nicht meine Betriebsrentenabrechnungen prüfen.
Ein Steuerhilfeverein dann schon eher.

Gruß
 

RobbiRob

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Ja, das ist nachvollziehbar.

Die von mir dargelegten ca. 430€ beziehen sich ja darauf, dass Du keine Nachzahlung bekommst.

Nächstes Jahr wird das dann so sein.

Jetzt hat Dein AG natürlich die 15.579€ bei Steuerklasse 1 besteuert.
Einfach mal die Summe in einen Steuerrechner eingeben und man sieht das man ca. 35€ Steuern pro Monat zahlt.

Bei der Steuererklärung wird das dann aber wieder anders besteuert, siehe meinen Bezug auf Nachzahlung für 2017.

Meiner Meinung nach passt das und bei der Einkommensteuer muss man dann darauf achten, dass der AG die Nachzahlung für 2017 ausweist.

Zu den Kinderfreibetrag kann ich nichts sagen.


Gib da einfach mal Deine Rente x12 ein, dann zahlst keine Steuern.
Die komplette Summe ist aber zu hoch wegen der Nachzahlung.
Einfach mal die 15k€ eingeben, dann siehst Du die Differenz.

Den Abzug KK nicht beachten, Du zahlst alleine KK und PV.
 

Bitas

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Und wieder Danke RobbiRob.
Die -842€ im Januar 2019 sind wahrscheinlich die Steuern für 2017/18.
Ich werde dann im Jahr 2020 das erste mal zum Steuerhilfeverein gehen um die Lohnstererklärung für 2019 zu machen.
Also muss mein Ex AG die Nachzahlung für 2017/18 noch mal extra bescheinigen, sind die 29 Abrechnungen nicht ausreichend?
 

rebeon

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Hallo Bitas,
pro Kind steht dir 0,5 Steuerfreibetrag zu, für 2 Kinder also 1, unabhängig davon ob sie bei dir leben oder nicht.

Du solltest mal beim Finanzamt anrufen und nachfragen, da es keine Lohnsteuerkarten mehr gibt, kann man selber schlecht feststellen, wie die aktuellen Steuermerkmale sind
Du kannst dann beantragen, dass die Steuerfreibeträge für deine Kinder eingetragen werden.

Früher gab es mal die Möglichkeit, dass der betreuende Elternteil die vollen Freibeträge erhalten konnte, wenn der andere Elternteil seiner Unterhaltspflicht nicht bis zu einem bestimmten Prozentsatz nachgekommen ist.

Gruß rebeon
 

Bitas

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Als ich noch nicht in EMR war, hatte ich eine 1 dort stehen.
Warum der AG jetzt eine 0 eingetragen hat, obwohl ich kürzlich nachgewiesen habe das ich Kinder habe, weiß ich nicht.
 

RobbiRob

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Also muss mein Ex AG die Nachzahlung für 2017/18 noch mal extra bescheinigen, sind die 29 Abrechnungen nicht ausreichend?
Du bekommst im ersten Quartal 2020 eine Lohnsteuerbescheinigung für 2019, die per EDV ans Finanzamt geht.


Die Besteuerung für vergangene Jahre:

Eigentlich ist das nicht schwer mit Elster ode anderen Programmen.
Muss man nur an der richtigen Stelle die Nachzahlung eintragen.
 

Bitas

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OK dann weiß ich Bescheid.
👍
 

saurbier

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Hallo Bitas,

da hast du aber immer noch eine schöne Beschäftigung, was.

In kürze (2-3 Monaten) kannst du dann wohl deinen ersten Weiterbewilligungsantrag ausfüllen und abschicken, wenn deine EMR am 31.12.2019 ausläuft. ich gehe mal nach den bisherigen Erfahrungen davon aus das die DRV die Unterlagen im Juli/August per Post zukommen lassen wird.

Hoffe mal für dich, daß die Herrschaften bei dir nicht so einen Zenober veranstalten wie aktuell bei mir, denn mir wollen sie die EMR mit jetzt 62 Jahren komplett auslaufen lassen (sie sehen angeblich keinen medizinischen Grund sie weiterhin zu bewilligen). Dein beruflicher Weg ist ja ähnlich wie bei mir und die gesundheitlichen Probleme ähnliche (LWS/BWS, Knie, Schulter, Hüfte etc.), nur halt keine psychischen Probleme mal von den seit jahren chron.-Schmerzen abgesehen. Seit der letzten Reha bin ich sogar für den allgemeinen Arbeitsmarkt nur noch 3-6 Std./tägl. Leistungsfähig und verfüge über ein Gerichtsurteil zur BU-Rente.

Mir scheint das die DRV inzwischen eine noch härtere Gangart eingelegt hat, denn man ließt immer häufiger das die Rentenverlängerungen nicht mehr bewilligen wollen.


Grüße saurbier
 
Zuletzt bearbeitet:

Bitas

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Hallo sauerbier,

Ja, bei mir steht die Weiterbewilligung an.
Deine Geschichte mit den Problemen habe ich mitgelesen, echt ne Sauerei.
Ich bin wegen psychischer Krankheiten in EMR, meine massiven Schmerzen sind psychosomatisch, wenn ich keinen Stress habe, geht es ganz gut.
Jetzt am kommenden WE zieht meine fast 13 jährige Tochter zu mir. Die Mutter hat sie letzten November ins Heim gebracht und jetzt versuchen wir beide es. Sie ist auch bereits psychisch Krank, war schon in der Psychatrie.
Das belastet mich auch sehr aber ich will und muss es versuchen, ich kann sie nicht einfach im Heim lassen und zu sehen wie sie komplett vor die Hunde geht.
Leider habe ich bis jetzt keine geeignete Therapie gefunden, ich stehe auf drei Wartelisten und muss ca. 50km fahren, auch zum Psychiater muss ich 40km fahren, dei Versorgung wird immer schlechter.

Meine EMR wurde ja rückwirkend zum 01.01.2017 bewilligt. Zu der Zeit war ich im Krankengeld.
Das heißt für mich, das wenn die EMR nicht weiterbewilligt wird und es zum Gericht geht usw., das ich wieder Krankengeld bekomme.
Dann geht der Stress mit der KK wieder los.....ich habe ja gewechselt, dann kann ich nur hoffen das die kulanter sind.

Gruß
Bitas
 

saurbier

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Hallo Bitas,

Meine EMR wurde ja rückwirkend zum 01.01.2017 bewilligt. Zu der Zeit war ich im Krankengeld.
Du bist also aus dem KG direkt in die EMR gewechselt. Nun wenn du bei der KK damals noch nicht ausgesteuert wurdest, dann kann es durchaus sein, das du da ggf. noch einen Anspruch auf KG hast. Klar das sollte man prüfen.

Bei mir kommt das leider nicht in Frage, da ich bei der KK ausgesteuert ins ALG-I wechselte und erst einige Monate später die DRV die Arbeitsmarktrente rückwirkend gewährte.

Letzten Endes hättest du aber eh einen Leistungsanspruch auf ALG-I, das ist halt der kleine Leistungsunterschied, ob ca. 80% KG oder 60/67% ALG-I, das können schnell 200,-€ und mehr werden.

Ich bin wegen psychischer Krankheiten in EMR, meine massiven Schmerzen sind psychosomatisch, wenn ich keinen Stress habe, geht es ganz gut.
Nun ja, bei dir kommen neben der psychischen ja auch noch orthopädische Sachen hinzu, wie du zu Anfang geschrieben hast und das gibt klar etwas mehr her.

In meinem Fall seh ich halt das Rentenurteil als ausschlaggebenden Grund mir weiterhin eine Rente zu zahlen, da kann die DRV jetzt sich bestenfalls überlegen ob sie mir ab dem 30.06.2019 die alte eine BU-Rente (2/3-Rente) - nach altem Recht wie eben bis 2012 zahlt -, oder das Gerichtsurteil nicht mehr akzeptiert, das ist das minimum. Nun darf ich warten wie sich die Herrschaften entscheiden, bis zum 30.06.2019 haben sie ja Zeit.

Das heißt für mich, das wenn die EMR nicht weiterbewilligt wird und es zum Gericht geht usw., das ich wieder Krankengeld bekomme.
Dann geht der Stress mit der KK wieder los.....ich habe ja gewechselt, dann kann ich nur hoffen das die kulanter sind.
Na ja, so hängen wir nach solchen fragwürdigen Entscheiden mancher DRV SB´s in der Luft und das geht natürlich wieder auf die Gesundheit/Psyche.

Ich hoffe das bei dir dann alles schnell und problemlos über die Bühne geht, immerhin war das bei meinen früheren Anträgen aus 2014/2017 ja noch der Fall gewesen.


Grüße saurbier
 

Bitas

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Um das noch mal klar zu stellen, für mich.
Antrag auf EMR habe ich Dezember 17 gestellt.
Die Bewilligung der EMR ist Juni 2018 gekommen (im ALG1 Bezug) rückwirkend ab 01.01.17 bis 31.12.19.
Ausgesteuert wurde ich Dezember 2017.

Krankengeld oder ALG1?

Im Januar 17 war ich ja noch im Krankengeld Bezug und die DRV hat ja das Krankengeld zurück gezahlt.

Gruß
Bitas
 

saurbier

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Hallo Bitas,

das ist eine Frage die man leider nicht so einfach beantworten kann.

Die DRV führt bei voller EMR lediglich Beiträge an die BA ab, nicht aber an die KK.

So wie sich deine Angaben lesen, bist du aus dem laufenden ALG-I in die EMR gewechselt, womit du problemlos einen Anspruch auf ALG-I hättest. Ob sich da jetzt noch ein Anspruch auf KG ergibt, wäre seitens der KK zu überprüfen.

Ich vermute mal das du damals seitens der KK beim KG ausgesteuert warst und dich deshalb bei der AfA bezüglich § 145 SGB III gemeldet hast, wenn ja dann dürfte es mit neuerlichem KG wohl nichts werden. Was die DRV später an die einzelnen vorangigen Leistungsträger zurück erstattet ( §§ 102-107 SB X) hat nichts mit deinen ggf. versicherungsrechtlichen Ansprüchen zu tun.

Wenn das so wäre, dann hätte ich z.B. bei der KK wieder einen komplett neuen Anspruch auf KG nach dem auslaufen der vollen EMR ab 30.06.2019, denn in meinem Fall hat die DRV der KK das komplette KG ab dem ersten AU-Tag (abzüglich 7 Monate) zurück gezahlt.

Ich hab bisher zwar immer gelesen das ein sogenannter KG-Restanspruch nach Aufhebung bzw. Auslaufen einer vollen EMR noch gezahlt wird, nur leider hab ich bisher keinerlei rechtliche Hinweise dazu gefunden. Im Gesetz findet sich dazu nur der § 26 Abs. 2 Nr. 3 SGB III der eine Versicherungspflicht bei der AfA begründet. Es ist halt alles sehr kompliziert. Genauso der hier Forum bereits diskutierte Umstand, daß man angeblich ja die von der KK aus dem KG geleisteten Sozialbeiträge für den Zeitraum erstattet bekommt, für den die Rente rückwirkend gewährt wird.

Wie gesagt da müßte man die KK vorsorglich um Auskunft bitten, in wie weit dort überhaupt ein KG Anspruch bestünde.


Grüße saurbier
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

AUs der Rente werden aber doch Krankenversicherungsbeiträge gezahlt. MAn ist aber eben nicht für Krankengeld versichert.
Vollkommen korrekt, deshalb verunsichert mich ja auch die Aussage mancher, daß man nach Ablauf bzw. Beendigung einer EMR noch Restanspruch auf ein noch mögliches KG haben soll, denn es fehlt doch an den Voraussetzungen für die Fortzahlung eines KG. Ich hab zumindest dazu nichts im SGB V finden können, sondern eben nur fürs ALG-I.


Grüße saurbier
 

Bitas

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OK und Danke.
Also fals meine EMR nicht verlängert wird, gibt es einen Widerspruch dann Klage und ich melde mich ab 02.01.2020 wieder arbeitslos.
 

saurbier

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Hallo Bitas,

Also fals meine EMR nicht verlängert wird, gibt es einen Widerspruch dann Klage und ich melde mich ab 02.01.2020 wieder arbeitslos.
So wäre es dann korrekt, falls man deinen Weiterbewilligungsantrag tatsächlich ablehnt. Da es ja ein Verwaltungsakt ist (der Antrag) muß dazu auch eine Entscheidung fallen gegen die du dann das Rechts des Widerspruches binnen einem Monat hast.

Bevor es allerdings dazu kommt, wirst du bestimmt genauso wie ich aktuell ja auch, eine schriftliche Anfrage seitens der KK erhalten, denn wenn die DRV die befristete EMR nicht gedenkt weiter zu verlängern teilt sie dies ja der KVdR mit.


Grüße saurbier
 

Bitas

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Hallo,

ich habe mal wieder eine, was wäre wenn, Frage.
Angenommen die EMR wird nicht verlängert und ich lege Widerspruch ein und Klage usw., dann gehe ich Anfang Januar zur Arbeitsargentur um ALG1 zu beantragen.
Wie hoch wird das ALG1 ausfallen?
So viel wie ich vor der EMR hatte?
So viel wie ich jetzt bekomme, EMR plus Betriebsrente?
Wird alles neu Berechnet? Wenn ja von was gehen die aus?

Danke für alle brauchbaren Antworten.
Gruß
Bitas
 

ABSW

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Hallo Bitas,

für Zeiten des Bezugs einer befristeten EM-Rente besteht Versicherungspflicht in der Arbeitslosenversicherung, sofern du unmittelbar vor Bezug der Rente versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung warst.
Die RV führt die Beiträge pauschal ab.
SGB III § 26 Sonstige Versicherungspflichtige
von einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rente wegen voller Erwerbsminderung beziehen,


Sollte Anspruch auf ALG I bestehen, dann berechnet sich das ALG I fiktiv entsprechend der beruflichen Qualifikation (§ 152 SGB III).


Der Antrag auf Weiterbewilligung der EM-Rente würde ich 5 Monate vorher stellen.
Es hängt alles am aktuellen Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der beantragten Weitergewährung.

Und ob Du noch einmal begutachtet wirst ,wird erst bei der Prüfung deines Antrages entschieden. Insofern kann es sehr hilfreich sein, wenn dem Antrag gleich aussagekräftige Berichte der behandelten Ärzte beifügst. Dies könnte dich dann vor einer erneuten Begutachtung bewahren. Aber letztlich entscheidet dies der med. Dienst der RV.

Gruß
 
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Bitas

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OK Danke!
Also fiktives Einkommen.....aber von welchem Beruf?
Mein letzter ausgeübeter Beruf war Flugzeugmechaniker, bis Anfang 2013.
Dann Umschulung zum Immobilienkaufmann, im März 2016 beendet aber nie in dem Beruf gearbeitet.
 
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