Ich möchte versuchen, die Erwerbsminderungsrente durchzukämpfen ... und bin dankbar für alle Tipps und Hilfe.

Bitas

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Hallo an alle,

Ich habe in diesem tollen Forum bereits viel gelesen und auch schon viele gute und hilfreiche Tipps bekommen, danke dafür!

Hier mal einige Fakten.
Bin 49 Jahre.
Bin seit 15.04.16 im ALG1
Von März 2014 bis März 2016 Umschulung zum Kaufmann in einem BFW, mit bestandener Prüfung bezahlt von der DRV.
Davor 9 Monate krank geschrieben wegen LWS.
Davor 30 Jahre als Handwerker gearbeitet.
Seit letzter Woche wieder krank geschrieben, wegen Psychischer Probleme.
Täglich schmerzen habe ich auch in beiden Knien und Schultern sowie LWS.
Laut DRV ärztlicher Entlassungsbericht von August 2013:
Alter Beruf, Flugzeugmechaniker nur unter 3 Stunden.
Allgemeiner Arbeitsmarkt, vollschichtige Leistungsfähigkeit für leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten in wechselnder Arbeitshaltung in allen Schichtdienstformen unter Vermeidung von schweren heben und tragen, häufigen WS-fixierender Zwangshaltungen, bücken und gehäuften Überkopfarbeiten.

Mein körperlicher und geistiger Zustand hat sich seit 2013 weiter verschlechtert.
Ich schaffe es momentan nicht mich der AfA oder später JC rumzuärgern, ich habe meine Aggressionen sehr schlecht unter Kontrolle, habe bedenken das ich einen von denen an den Kragen gehe.....

Mein Arzt schreibt mich wegen psychischer Probleme auch bis zur Aussteuerung krank, ca. 78 Wochen.
Vor der Umschulung war ich wegen LWS krankgeschrieben.
Seit fast 3 Wochen habe ich auch wieder so Knieschmerzen das ich schlecht laufen kann, das heißt mein Arzt kann mich auch deshalb krankschreiben oder wegen der Schultern....Auswahl ist leider genug da.

Wie gehe ich jetzt am besten vor um eventuell EM Rente zu bekommen?
Weiter krankschreiben lassen?
Selber Antrag auf EM Rente stellen?
Abwarten was die KK macht, wenn ich länger als die 6 Wochen krank bin.
usw.

Ich habe hier bereits viel gelesen aber jeder Fall ist doch etwas anders.
Schönes WE und alles gute.
Bitas
 

gelibeh

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Was meint Dein Arzt dazu? Edit: Ist das ein Hausarzt oder ein Facharzt. Schreiben von Fachärzten sind manchmal aussagekräftiger für die Rentenversicherung.

Du kannst den Rentenantrag auch selber stellen.

Es ist aber leider so, dass die Rentenversicherung sich häufig mit Händen und Füßen wehrt, eine Rente zu bewilligen. Zumindest ist es nicht ausgeschlossen, dass Du gegen die Entscheidung Widerspruch erheben musst und notfalls auch klagen. Das sollte Dir bewusst sein, das das auch mit Kampf verbunden sein könnte.
 

Sani73

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Hallo Bitas,

ich schreib dir mal wie das bei mir ging.

Ich War Anfang 2015 in einer Reha. Dort wurde mir zu einer beruflich medizinisch orientierten Reha geraten um zu schauen wie belastbar ich bin und war für mich noch in frage kommen würde.
Habe das Angebot gerne angenommen weil mein Ziel eigentlich war Reha und dann wieder arbeiten gehen.

Ich habe das leider nicht geschafft und so wurde mir zur Erwerbsunfähigkeitsrente geraten.
Das war zwar nicht mein Ziel aber gut ich habe den Antrag dann gestellt.
Im November erhielt ich dann das erstemal einen gescheid das die Rente genehmigt würde allerding nur bis November. Wir haben dann einen Widerspruch eingelegt. Gestern kam dann der Bescheid das die Rente bis August 2017 genehmigt.
Als Antragstellung wurde im übrigen die Antragstellung der Reha genommen also November 2014.

Ich an deiner Stelle würde das auch über einen Rehaantrag machen und vielleicht und nicht sagen das du die Absicht hast die Rente zu wollen.

Gruß und viel Glück
Sani
 

saurbier

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Na ja, in Rente gehen ist heutzutage ein größeres Problem.

Wenn du jetzt die nächsten Wochen dauerhaft mit einer AU bei deiner Krankenkasse aufkreuzen wirst, dann dürfte diese sicherlich nach einer gewissen Zeit zu einer Reha raten (drängen).

Ich würde dann an deiner Stelle den Versuch unternehmen im Anschluß an die Reha einen Rentenantrag zu stellen. Das hängt allerdings davon ab, wie die Rehaärzte deine berufliche Perspektive hinsichtlich den gesundheitlichen Einschränkungen einstufen, denn du bist jetzt ja ein Kaufmann und nicht wie früher ein Flugzeugmechaniker. Oh ha, ich hab mal jahrelang als Flugzeugklimagerätemechaniker gearbeitet um danach wieder in meinen zuerst erlehrnten Beruf als Werkzeugmacher im Formenbau zurück zu gehen.

Du darfst dabei jetzt ja nicht vergessen, daß du bereits eine erfolgreiche Umschulung über die DRV hinter dir hast, mit welcher du in einen Bürojob (leichtere Tätigkeit) umgeschult wurdest.

Auch solltest du nicht vergessen, daß eine EMR wegen psychischer Probleme schon nicht ganz so einfach geht und meist auch mit langen KH bzw. Klink Aufenthalten verbunden ist.

Klar wenn dann auch noch weitere orthopädische Gründe hinzu kommen, ist dies natürlich förderlicher.

Also bei mir fing es 2010 auch wieder an, daß sich meine gesundheitlichen Probleme (LWS) die eh schon eine BU-Rente bewirkten, wegen Schulter Problemen zu einer OP führten um dann während der Reha festzustellen das sogar noch Hüft-Problemen auftraten, welche ebenfalls in eine OP mündeten womit nach fast zwei Jahren das ganze in einer EMR auf Zeit endeten. Übrigens wurde mir dies vorab per Telefonanruf vom SB der DRV angeboten!

Die Nachteile dieses Angbotes wurde mir dann später erst richtig klar, als ich feststellte wie arglistig man doch versucht unsereins aufs Glatteis zu führen. (Die Rückwirkende volle EMR auf Zeit wurde dazu genutzt um meine BU-Rente rückwirkend aufzuheben, was dazu führte das die KV mein KG komplett zurück forderte (Sonderfall BU-Rentner) und ich nun der DRV viel Geld schulde um das ich (Anwalt) noch kämpfe).

Da ich zwischenzeitlich dann auch noch einen Antrag auf SchwerB stellte, welche oh Wunder in 100% mündete bekam ich nach Ablauf der vollen EMR auf Zeit einen Weiterbewilligungsantrag von der DRV zugeschickt wecher zu meinem Erstaunen binnen 1 Woche Bearbeitung um weitere 3 Jahre als volle EM auf Zeit als Arbeitsmarktrente bewilligt wurde.

Ich will aber nicht verheimlichen, daß ich damals bereits 56 Jahre alt war und Arbeitsangebote nur von ZAf´s zur Verfügung standen. Bekanntlich wollen die ZAF´s ja keine SchwerB da man diese nicht Heuern und Feuern kann wie benötigt, dazu auch keine Mitarbeiter die nur noch Teilzeit arbeiten können.


Grüße saurbier
 

Bitas

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Danke für alle Tipps.

Vorweg.
Mir ist klar das meine Chance auf EMR sehr gering ist, auch mit Klage, aber ich möchte es zumindest versucht haben.
Ich habe eine Rechtsschutzversicherung, was erst mal etwas beruhigend ist.
In Richtung EM Rente kämpfen ist für mich momentan eher vorstellbar als mit einem SB von der AfA/JC.
Mein Hausarzt schreibt mich auf mein bitten hin psychisch Krank, wie gesagt meine Gelenke schmerzen täglich und LWS war ich bereits 9 Monate krankgeschrieben.
Was ich überhaupt nicht schaffe ist 8 Stunden sitzen, von daher war meine Umschulung nicht ideal aber das einzigste Angebot von der DRV.

Ich habe nur CT Bilder und Beurteilungen von der Radiologie, alle Fachärzte konnten mir bisher nicht weiterhelfen......außer ist halt so, mit den Schmerzen/Leiden müssen sie leben.....ist nichts gekommen.
Mein Hausarzt steht hinter mir und unterstützt mich in alle Richtungen.
Auch meine behandelnde Psychlogin unterstütz mich.
Letztlich entscheiden amtsärztliche Gutachten was mit mir wird, deshalb verzichte ich erst mal auf sogenannte Fachärzte.

Also habe ich bis jetzt den Vorschlag selbst einen Rehaantrag zu stellen oder mich weiter krankschreiben lassen und warten was die KK macht.

Danke noch mal für eure Unterstützung.
 

Muzel

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Ich drücke beide Daumen, dass du erfolgreich bist.
 

aidafan301

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Ich an deiner Stelle würde das auch über einen Rehaantrag machen und vielleicht und nicht sagen das du die Absicht hast die Rente zu wollen.
So war es bei mir auch. Habe eine Reha gemacht (wollte ich eigentlich nicht, aber damals dachte ich noch, dass sie mir helfen würde).
Meine Reha-Ärzte haben die Hände überm Kopf zusammengeschlagen, so schlecht muss der damalige Zustand gewesen sein. Nach 6,5 Wochen war die Reha zu Ende und ich wurde AU entlassen mit dem Hinweis die EM-Rente zu beantragen. Diese bekomme ich jetzt seit Dezember 2012 (rückwirkend ab 01.01.11). Ich wusste es damals ja nicht, aber wer weiß, ob sie auch ohne Reha bekommen hätte? Bestimmt nicht, denke ich.

LG
Gaby
 

Doppeloma

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Hallo Bitas,

Gehe mal in deinen ersten Beitrag zurück, daraus ergibt sich ja schon so Einiges, wo dich schon andere User drauf hingewiesen haben ...

Bin 49 Jahre.
Bin seit 15.04.16 im ALG1
Bist du nun aktuell im ALGI oder bist du AU geschrieben und bekommst Geld von der Krankenkasse ???

Von März 2014 bis März 2016 Umschulung zum Kaufmann in einem BFW, mit bestandener Prüfung bezahlt von der DRV.
Da erwartet die DRV natürlich, dass du in eine entsprechende Tätigkeit gehst und nicht, dass nun ein Antrag auf EM-Rente folgen wird, dafür hat man dich ja nicht umgeschult ... :icon_evil:

Davor 9 Monate krank geschrieben wegen LWS.
Davor 30 Jahre als Handwerker gearbeitet.
Das war wohl der Grund die Umschulung zu bewilligen, man hat bereits (mit einer LTA / berufliche Reha) vorsorgen wollen, dass du nicht "Erwerbsgemindert" werden sollst ... aber das weißt du sicher alles schon ...

Seit letzter Woche wieder krank geschrieben, wegen Psychischer Probleme.
Täglich schmerzen habe ich auch in beiden Knien und Schultern sowie LWS.
Verstehe, da läuft im Moment noch die Leistungsfortzahlung bei der AfA und nach 6 Wochen (AU durchgehend vorausgesetzt) wir die AfA dir den Aufhebungsbescheid schicken (gemäß § 146 SGB III) und dich zur KK abgeben ...

§ 146 SGB III Leistungsfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit

Dein Arzt sollte besser bei den psychischen Diagnosen bleiben, denn für deine orthopädischen Probleme kann die Blockfrist (3 Jahre) bereits bei der letzten AU schon begonnen haben und die zählen das dann gerne zusammen um dich schneller aussteuern zu können.

Während einer laufenden AU ist es ziemlich überflüssig weitere Diagnosen dafür an die KK zu geben, das zählt dann nur als "hinzugetreten" und ändert nicht am Gesamt-Anspruch auf höchstens 78 Wochen Krankengeld (dabei sind die 6 AU-Wochen bis zur Aufhebung des ALGI aber schon mit zu berechnen) ...

Laut DRV ärztlicher Entlassungsbericht von August 2013:
Alter Beruf, Flugzeugmechaniker nur unter 3 Stunden.
Allgemeiner Arbeitsmarkt, vollschichtige Leistungsfähigkeit für leichte bis mittelschwere körperliche
Tätigkeiten in wechselnder Arbeitshaltung in allen Schichtdienstformen unter Vermeidung von schweren heben und tragen, häufigen WS-fixierender Zwangshaltungen, bücken und gehäuften Überkopfarbeiten.
Dieser Reha-Bericht dürfte ja nun durch die Umschulung als "überholt" gelten, deinen früheren Beruf brauchst du ja nicht mehr auszuüben, deswegen wurdest du ja in einen Büroberuf umgeschult.
Der dürfte auch die sonstigen Einschränkungen beachten und sogar eher als "leichte" Tätigkeit einzustufen sein, jedenfalls was die körperliche Schwere angeht.

Deine sonstige Leistungsfähigkeit vollschichtig, sogar in allen Schichtdienstformen, wurde ja auch 2013 noch nicht angezweifelt ... :icon_kinn:

Mein körperlicher und geistiger Zustand hat sich seit 2013 weiter verschlechtert.
Ich schaffe es momentan nicht mich der AfA oder später JC rumzuärgern, ich habe meine Aggressionen sehr schlecht unter Kontrolle, habe bedenken das ich einen von denen an den Kragen gehe.....
Das dürfte aber aktuell noch schwierig nachzuweisen sein, es sei denn es gab bereits während der Umschulung (ärztlich dokumentierte) psychische Überlastungs- / Überforderungs-Reaktionen (und möglichst auch AU-Zeiten deswegen), die dort bereits aufgefallen sind.

Oben schreibst du von (scheinbar ungestörter) erfolgreicher Umschulung mit bestandener Prüfung im März 2016 ... welche konkreten Ereignisse führen jetzt direkt danach zu deiner Aggressivität ???

Du wirst mehr Begründung brauchen als die schon bekannten orthopädischen Probleme (die ja Grund für die bewilligte Umschulung waren) und die Schwierigkeiten mit dem neuen Beruf und den "Hürden" des Arbeitsmarktes klar kommen zu können ...

Mein Arzt schreibt mich wegen psychischer Probleme auch bis zur Aussteuerung
krank, ca. 78 Wochen.
Vor der Umschulung war ich wegen LWS krankgeschrieben.
Seit fast 3 Wochen habe ich auch wieder so Knieschmerzen das ich schlecht laufen kann, das heißt mein Arzt kann mich auch deshalb krankschreiben oder wegen der Schultern....Auswahl ist leider genug da.
Wegen der psychischen Probleme solltest du dir besser einen Facharzt suchen, der dann (im besten Falle) die weitere AU-Bescheinigung übernimmt, die KK sehen das inzwischen oft schnell sehr skeptisch, wenn der Hausarzt das alles meint abdecken zu können, für einen Antrag auf EM-Rente ist es auch (meist) besser zusätzlich bei Fachärzten (wenigstens parallel zum Hausarzt) in Behandlung zu sein.

Die Meinungen der Hausärzte werden nicht besonders ernst genommen wenn es um die Prüfung deiner Erwerbsfähigkeit bei der Rentenkasse geht ... :icon_evil:

Wie gehe ich jetzt am besten vor um eventuell EM Rente zu bekommen?
Das kann dir so wohl Niemand hier beantworten, deine aktuell Ausgangsbasis ist eher nicht optimistisch zu nennen, gerade umgeschult auf Kosten der DRV, wird man dich sicher nicht so gerne nun direkt in EM-Rente schicken wollen.

Weiter krankschreiben lassen?
Das auf jeden Fall, wer nicht AU ist wird schon gar nicht EM sein können ... das mit der AU ist zwar auch kein "Garant" aber wer sich der Arbeitsvermittlung Vollzeit zur Verfügung stellt (frisch aus einer Umschulung) der braucht ganz sicher keine EM-Rente zu beantragen .

Arbeits-UNFÄHIG zu sein bedeutet ja zumindest mal, dass es die gesundheitlichen Probleme sind, die dich hindern arbeiten zu können und nicht "nur" die Tatsache, dass man dich am Arbeitsmarkt nicht unbedingt haben möchte ...
Schlechte Aussichten am Arbeitsmarkt (wegen Alter und fehlender Berufserfahrung im neuen Beruf) und die Unfähigkeit der AfA dagegen was zu tun, sind kein Grund für eine EM-Rente ... :icon_evil:

Selber Antrag auf EM Rente stellen?
Aktuell, wenige Wochen nach erfolgreichem Abschluss einer Umschulung ist das nicht empfehlenswert ...

Abwarten was die KK macht, wenn ich länger als die 6 Wochen krank bin.
usw.
Was die KK machen wird ist voraus zu sehen, die wollen dich möglichst schnell zurück zur AfA schicken können aber zunächst muss die KK zahlen, wenn die AfA den Bescheid nach 6 Wochen aufgehoben hat.

Zum EM-Renten-Antrag darf die KK nicht auffordern also wirst du in absehbarer zeit eine Aufforderung erhalten eine med. Reha zu beantragen nach § 51 SGB V bist du dazu dann auch verpflichtet aber erst innerhalb von 10 Wochen musst du die Antragstellung nachweisen können.

§ 51 SGB V Wegfall des Krankengeldes, Antrag auf Leistungen zur Teilhabe

Antrag auf "Teilhabe" (LTA) dürfte zu vernachlässigen sein, denn du hast ja gerade ein Umschulung abgeschlossen, den Antrag auf Med. Reha wird man aber ganz sicher bald von dir fordern ...

Das kann eine Chance sein, wenn du dich dazu gut von deinen Ärzten beraten und unterstützen lässt (wäre wieder ein Facharzt gut, denn man wird dir eine psychosomatische Reha "ans Herz legen"), du solltest unbedingt dein Klinik-Wahlrecht wahrnehmen ( nach § 9 SGB IX) und auf eine Kombination mit Behandlung deiner orthopädischen Probleme achten dabei.

Deinen Klinikwunsch "tackerst" du an den Antrag (es gibt weder Hinweise noch eine Frage dazu im Reha) -Antrag und du schickst das nachweislich ALLES NUR direkt an die DRV, so kurz vor Ablauf der 10 Wochen wie möglich.

Dann hast du deine Pflicht erfüllt und die KK muss weiter zahlen bis die DRV den Antrag bearbeitet und dazu entschieden hat ...
Gibst du das alles "wunschgemäß" bei der KK ab, dann bekommt das vor der Weitergabe an die DRV noch den Stempel "EILIG" aufgedrückt und du bist schneller in einer Reha-Klinik als du bis 3 gezählt hast und ganz sicher nicht in einer passenden zu deinen gesamten Gesundheitsproblemen ...

Auch in deiner "Wahlklinik" kannst du Pech haben und wirst als voll Erwerbsfähig und "gesund" entlassen, denn letztlich werden diese Kliniken alle auch von der DRV bezahlt und sollen Erfolge vorweisen können ...
Jemanden als EM zu entlassen ist nicht unbedingt das was die DRV von ihren Kliniken erwartet ... :icon_evil:

Etwa so lief es bei mir (allerdings lag meine Umschulung schon einige Jahre zurück), ich hatte einen festen Job und der hat mich irgendwann besonders psychisch "krank" gemacht, nach knapp 4 Monaten AU (vom Psychiater) wurde ich auch "gebeten" Reha zu beantragen oder man würde in 10 Wochen das Krankengeld einstellen ... :icon_dampf:

Entlassen wurde ich dort (nach 6 Wochen) mit UNTER 3 Stunden für die letzte Tätigkeit aber 6 und MEHR Stunden (also DRV-Vollzeit) für den "allgemeinen Arbeitsmarkt", an meinen Arbeitsplatz durfte /brauchte ich also nicht zurück, dadurch war die KK dann gezwungen bis zur Aussteuerung weiter Krankengeld zu zahlen, denn zur AfA ging ja auch nicht, ich war ja nicht arbeitslos.

Du solltest also AU bleiben und abwarten wann die KK dich "bitten" wird einen Reha-Antrag zu stellen ...

Mir ist klar das meine Chance auf EMR sehr gering ist, auch mit Klage, aber ich möchte es zumindest versucht haben.
Je nachdem was sich dann in der Reha ergeben wird ist es sehr wahrscheinlich, dass dein Antrag auf EM-Rente bis zum SG geführt werden muss ... was deine Ärzte oder "Amtsärzte" dazu feststellen werden ist der DRV ziemlich egal, ich habe das ÄD - Gutachten der AfA mitgeschickt.

Da wurde nach der Aussteuerung und einer gründlichen Untersuchung festgestellt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht mehr vermittelbar bin, das hat die DRV (und ihre 2 beauftragten Gutachter) nicht gehindert das völlig anders zu sehen und die EM-Rente abzulehnen ... :icon_neutral:

Ich habe eine Rechtsschutzversicherung, was erst mal etwas beruhigend ist.
Ich hatte auch einen Anwalt, der hat aber erst am Gericht was erreichen können, so lange die DRV (auch im Widerspruchs-Verfahren) selber in der eigenen "Suppe" rührt, ist denen auch ein Anwalt ziemlich egal ...

In Richtung EM Rente kämpfen ist für mich momentan eher vorstellbar als mit einem SB von der AfA/JC.
Es wird nicht ausbleiben auf diesem Weg, dass du das parallel "ertragen" und durchstehen musst oder wovon willst du leben können, bis in gut 3 Jahren vielleicht mal am Gericht dazu FÜR DICH entschieden wird ... bis dahin gibt es nur den Kampf aber noch keine Rente ... :icon_evil:

Bis mein Gerichtsverfahren mal abgeschlossen war (mit Bewilligung der EM-Rente rückwirkend, fast ab Antragstellung) hatte ich keine Ansprüche mehr auf Lohnersatzleistungen, die letzten fast 2 Jahre bis dahin hatte ich nur noch die Wahl "Brücke oder Hartz 4" ...

MfG Doppeloma
 

Bitas

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Danke Doppeloma!

Dann werde ich mal versuchen auf alles ein zu gehen.
Ich bekomme AlLG1, bin erst nach seit einer Woche krankgeschrieben.
Im BFW konnte ich fast machen was ich will, stehen, laufen, fletzen, Füße auf den Tisch, nach Hause gehen usw. In meinem Praktikum habe ich dann wieder sehr schnell zu spüren bekommen was mit meiner LWS los ist, 8 Stunden mehr oder weniger sitzen schaffe ich auf keinen Fall. Die schlimmsten schmerzen bekomme ich beim stehen oder langsam laufen.
Meine Vollschichtigkeit habe ich 2013 nicht angezweifelt, weil ich dachte das es mit einen Bürojob schon gehen wird, ist aber leider nicht so.
Im BFW war ich bei einer Psychlogin in Gesprächen, sie hat mir einen Freibrief gegeben, das ich bei aufkommender Aggression den Schulräume verlassen darf,die Ausbilder habe ich in Kenntnis gesetzt. Sie hat mir dringend eine Therapie empfohlen. Ich habe in den 2 Jahre einige Male den Raum verlassen wegen Mitschülern, habe mich mit meiner RIM und Ausbildern angelegt, aber nur verbal. Lange Rede kurzer Sinn, das Problem mit den Aggressionen habe ich schon sehr lange, konnte es aber früher besser in griff bekommen und hatte einen guten Betriebsrat.
2015 hat ein Psychater die Therapie abgebrochen, weil er laut seiner Aussage, keine Idee gefunden hat mir zu helfen. Seit April bin ich bei einer Psychologin.
Stimmt ich habe schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt, habe bereits über 70 Bewerbungen ohne auch nur eine Einladung zu bekommen. Das ist aber nicht der Grund für meine Krankschreibungen. Ich bin Deinem Rat gefolgt....wer nicht gesund ist, der hat nichts bei der AfA/JC verloren......ich bin alles andere als gesund.

Also bekomme ich irgendwann die Aufforderung von der KK eine Reha zu beantragen, ab Eingang dieser Aufforderung zählen die 10 Wochen, richtig?
Wahlrecht bei der Klinik....gibt es da Tipps wo ich hingehen sollte? Ich war 2013 in Bad Kissingen Deggendorf Klinik und war recht zufrieden dort.
Du schreibst selbst mehrfach das der DRV alle Befunde und Beurteilungen von Fach/Amts und Hausärzten egal ist, deshalb verstehe ich momentan nicht warum mich mir solche suchen soll, letztlich entscheiden die Ärzte der DRV oder das SG, richtig?
Einen Anwalt werde ich erst in Betracht ziehen, wenn es vor das SG geht.
Das ich von was leben muss ist mir auch klar und das ich um Harz4 nicht rumkomme ist mir bewußt.....ich schaffe es momentan nicht den AM zur Verfügung zu stehen. Ich bin nicht stolz darauf mich so schlecht unter Kontrolle zu haben und bin dabei, daran zu arbeiten......ich bin mir ziemlich sicher das ich die Kontrolle über mich verliere wenn mich ein SB blöd anmacht und das wird früher oder später passieren....hoffentlich nur verbal.....ich Schmiede schon Pläne wie ich den SB verfolge und bedrohe auch körperlich.....ich möchte das aber nicht und suche einen Ausweg......
Ich kann mit wenig Geld leben, davor habe ich keine Angst......ich bin eine tickende Zeitbombe, davor habe ich Angst.

Gruß Bitas
 

AndreasB

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Du schreibst selbst mehrfach das der DRV alle Befunde und Beurteilungen von Fach/Amts und Hausärzten egal ist, deshalb verstehe ich momentan nicht warum mich mir solche suchen soll, letztlich entscheiden die Ärzte der DRV oder das SG, richtig?
Da Dir die DRV eine Umschulung bezahlt hat, die Du auch erfolgreich abgeschlossen hast, kannst Du davon ausgehen, dass Dich die DRV nicht für erwerbsgemindert hält. Ohne gegenteilige Befunde wird Dich ziemlich sicher auch der Gutachter der DRV als erwerbsfähig einstufen. Ein Widerspruch ohne einen Facharzt, der Dich dabei unterstützt, wird ziemlich sicher abgelehnt (das kann allerdings auch mit Unterstützung passieren). Bei einer anschließenden Klage vor dem Sozialgericht hast Du ohne unterstützende Ärzte und deren Befunde kaum eine Chance, das Sozialgericht davon zu überzeugen, dass das Gutachten der DRV Dein Leistungsvermögen nicht korrekt wiederspiegelt.

Kurz zusammengefasst: das Fehlen von Befunden, die Deine gesundheitlichen Einschränkungen belegen, und von Ärzten, die Dich bei den Bemühungen um die EM-Rente unterstützen, senkt Deine Erfolgsaussichten.
 

Bitas

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Habe noch was vergessen.
Mein 3 monatiges Praktikum habe ich vergangene Januar abgebrochen, auch weil ich es psychisch nicht hinbekommen habe....keine Wertschätzung der Vorgesetzten....habe auch hier im Forum um Hilfe gebeten....ich wollte eigentlich komplett abrechen.
Ein sehr guter Ausbilder hat mir auf die schnelle eine neue Praktikumsstelle besorgt, damit ich meine Prüfung machen kann. Auch hier im Forum waren die Member der Meinung das es besser ist die Prüfung zu beenden.

Ich gehe jedem Streit aus dem Weg, bin hilfsbereit und höflich.....aber wenn mich egal wer unfair behandelt, brennen unverzüglich bei mir die Sicherungen durch....ich bekomme das einfach nicht in den griff, im Gegenteil es wird immer schlimmer.
Ich versuche mit dem EM Antrag Zeit zu gewinnen, das ich möglichst nicht mit schlechten Menschen in Kontakt komme z.B. AfA/JC.
Ich mache viel und so gut es geht Sport um meine Aggressionen abzubauen, fast täglich, auch um mit Tiefenmuskulatur meine Gelenke zu schonen, ich gehe in Psychotherapie, mehr fällt mir momentan nicht ein, was ich sonst noch machen könnte.....doch, habe vor im Tierheim ehrenamtlich zu helfen.
 

Bitas

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

@AndreasB,
Ich dachte wenn ich erneut eine Reha machen soll, das die Ärzte in der Kinik mein Befinden beurteilen?
Bei meiner letzten Reha haben sich die tollen Fachärzte in der Klinik noch nicht mal meine CT Bilder angeschaut, nur den beiliegenden Bericht gelesen.
Soll ich neue, aktuelle CT Bilder machen lassen?
Die Fachärzte die sich meine Bilder angeschaut haben, wiederholen einfach nur was im Bericht von der Radiologie steht....10 sogenannte Fachärzte geben bei den selben CT Bildern, 10 verschiedene Meinungen ab, von da ist nichts bis sofort OP, das ist nur verlorene Zeit, aber wohl unumgänglich.
Gibt es denn keine unabhängige Gutachter, die vom SB anerkannt werden?
Um einen Termin beim Psychater zu bekommen, habe ich eine Wartezeit von 6 bis 12 Monate.

Danke für eure Hilfe!
 

Fabiola

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Ich gehe jedem Streit aus dem Weg, bin hilfsbereit und höflich.....aber wenn mich egal wer unfair behandelt, brennen unverzüglich bei mir die Sicherungen durch....ich bekomme das einfach nicht in den griff, im Gegenteil es wird immer schlimmer.
Um Dich vor Dir selbst zu schützen, wäre vielleicht ein Anti-Aggressivitäts-Training hilfreich für Dich. Du schreibst ja schon selbst, Du seist eine "tickende Zeitbombe".

Hier mal ein erster Hinweis:
https://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Aggressivitäts-Training
 
E

ExitUser

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Gibt es denn keine unabhängige Gutachter, die vom SB anerkannt werden?
Möglicherweise........... wenn man die selbst bezahlt. Aber ob die ein SB dann anerkennt?

Anerkennen muß er gerichtlich bestellte Gutachter, wenn Dein Fall denn erstmal so weit gekommen ist. Bis vor das Sozialgericht.
Und der Gutachter ist dann auch unabhängig bzw. nicht ein angestellter Arzt der DRV. Bei einem DRV-"Gutachter" kann man sich doch schon vorher ausrechnen, was da rauskommt.
 

AndreasB

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Gibt es denn keine unabhängige Gutachter, die vom SB anerkannt werden?
Man kann nach § 109 SGG auch ein eigenes Gutachten einbringen, wenn das Gericht es genehmigt und man es zunächst erst einmal selbst bezahlt. Es liegt im Ermessen des Gerichts, wie es dieses Gutachten wertet, wenn es im Widerspruch zu anderen Gutachten steht.

Um einen Termin beim Psychater zu bekommen, habe ich eine Wartezeit von 6 bis 12 Monate.
In größeren Städten gibt es mitunter Kliniken mit psychiatrischen Ambulanzen, bei denen auch kurzfristig Termine (< 4 Wochen) zu bekommen sind.
 

Fabiola

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Wenn Du diese Angst wirklich hast und sie begründet ist, solltest Du vielleicht zu dem Schutz Deiner Mitmenschen über einen Aufenthalt in einer geschlossenen Psychiatrie nachdenken.
Sach mal - GEHTS NOCH????
Wenn sowas von einem SB käme, dann würfest Du Dich vermutlich wunder was aufregen!
Aber Du maßt Dir an Doktor zu spielen und Ferndiagnosen zu stellen?
Denk mal drüber nach, ob nicht Du vielleicht behandlungsbedürftig bist. Dazu gehört allerdings eine 'Krankheitseinsicht'!
 

aidafan301

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Ich gehe jedem Streit aus dem Weg, bin hilfsbereit und höflich.....aber wenn mich egal wer unfair behandelt, brennen unverzüglich bei mir die Sicherungen durch....ich bekomme das einfach nicht in den griff, im Gegenteil es wird immer schlimmer.
Ja, ich denke die Krankheit (Psyche) macht Sachen mit uns, die wir nur schlecht kontrollieren können. Vielleicht wäre da eine entsprechende Therapie wirklich angebracht. Ich kann auch nur schlecht mit anderen Menschen umgehen und wenn ich merke, dass mir eine Person unsympathisch ist, kann ich mich überhaupt nicht drauf einlassen, ein Gespräch zu führen. Ich wende mich dann lieber ab. Aber bei meiner Therapeutin habe ich auch eine Menge lernen können.

LG
Gaby
 

Bitas

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Ich möchte die Wörter "tickende Zeitbombe" entkräften.
Ich werde mit Sicherheit kein Amokläufer oder dergleichen werden!
Alle Psychlogen, mein Hausarzt oder der Psychater sahen es noch nicht als notwendig an mich in eine geschlossene Anstalt einzuweisen.
 

Wolllaus

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Bitas;2076110 meinte:
Letztlich entscheiden amtsärztliche Gutachten was mit mir wird, deshalb verzichte ich erst mal auf sogenannte Fachärzte.

.
naja so einfach ist das nicht. die gutachter stützen sich vor allem auf berichte und befunde der behandelnden ärzte und jemand, der nicht zu ärzten geht, ist für sie auch nicht schwer krank.
sie diagnostizieren nichts, sie bewerten anhand der befunde und berichte, die es gibt, deine erwerbs(un)fähigkeit.

also mach jetzt nicht den fehler und geh nicht zu fachärzten. je mehr *beweise* du hast, desto besser.
 

Klausi111

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AW: Ich möchte versuchen EM Rente durch zu kämpfen.....bin dankbar für alle Tipps und Hi

Hallo, Bitas
die Angelegenheit mit der Rente ist hochkomplex und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit viel Kampf verbunden.
Die Rentenversicherung wird nicht so einfach Rente bewilligen.
Ich kann nur von meinem Fall berichten.
Geboren wurde ich 1958 mit einer Handfehlbildung links.
Nachdem alle Versuche, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen, scheiterten (in hatte auch mit Mobbing zu tun, Hänseleien seit der Kindheit und Ausgrenzung), reichte ich die Rente ein. Es dauerte 5 Jahre, bis ich sie dann auch hatte. Zwischenzeitlich versuchte die DRV, mir alle möglichen Steine in den Weg zu räumen. Es wurde gelogen, Tatsachen verdreht und Gutachten angezweifelt.
Ich empfehle, in den SoVD oder VDK einzutreten. Die helfen für wenig Geld und schreiben auch Widersprüche und gehen notfalls vor das Sozialgericht (so wie bei mir).
Der Kampf um die Rente ist ein harter (wenn nicht sogar der härteste in Deinem Leben), aber hier gibt es nur eines: Du musst gewinnen.
Da mir viel Unrecht widerfahren ist, habe ich mir immer gesagt: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Das hat funktioniert.
Klausi111
 
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