Ich möchte umziehen, aber bin arbeitslos. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Moritz555

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Hallo,

Ich würde gerne von meinem jetzigen Wohnort umziehen da ich mir woanders in Deutschland bessere Arbeitsmöglichkeiten verspreche.
Ich möchte auch aus privaten Gründen weiter wegziehen. Ich bin 27 Jahre alt, gelerneter Chemikant und momentan arbeitssuchend.
Ich habe bis jetzt immer nur zu Hause bei meinen Eltern gelebt, also kenn ich mich mit Umzügen gar nicht aus.

Ich bin seit letzter Woche arbeitslos und habe auch bald einen Termin beim Arbeitsamt. Ich habe noch ca 2 Monate ALG1 Anspruch. ALG2 werde ich nicht bekommen da ich zu viel Vermögen habe.
Ich möchte dort auch direkt klarmachen, dass es meine Absicht ist wegzuziehen. Ich wohne zurzeit in Süddeutschland und denke, ich werde in Hessen oder NRW bessere Chancen haben einen Job zu finden, außerdem kann ich ja auch noch selbst entscheiden, wo ich gerne leben möchte innerhalb Deutschlands.

Jetzt aber, wie soll das vonstattengehen? Nach meine jetzigen Recherchen brauche ich einen Job um eine Wohnung zu bekommen. Und selbst wenn ich mich jetzt bei einer Firma bewerben und genommen werden würde, wie sollte ich die Arbeit annehmen, wenn ich so weit weg wohne, dass es keine Option sein kann.

Ich möchte also umziehen aber kann nicht, da ich keine Wohnung finde aufgrund meiner Arbeitslosigkeit.
Einen Job könnte ich auch nicht annehmen dort, das ich ja dort keine Wohnung habe.

Jetzt wird mich das Jobcenter mit Leihfirmen hier in der Gegend bombardieren. Super.

Ich habe genug Ersparnisse um lange Zeit ohne Arbeit leben zu können, aber das hilft mir ja nicht wirklich weiter, wenn ich nicht umziehen kann, wenn jeder einen Arbeitsvertrag sehen will. Und Zeitarbeitsverträge sind ja auch bei Vermietern nicht gerne gesehen.

Ich würde, wenn es sein muss, auch auf eigene Faust umziehen, da ich mir sicher bin relativ schnell eine Arbeit zu finden.

Denkt ihr ich sollte vorrerst in eine Pension ziehen? Aber ist dass dann überhaupt eine akteptierte Meldeadresse?

Ich könnte mir auch vorstellen dann ertsmal bei einer Leihfirma anzufangen, da ich als Chemikant immer etwas finden würde bei diesen Leihbuden. Hauptsache ich könnte mal irgendwie Fuß fassen.

Ich habe einfach keine Ahnung von dieser ganzen Materie.


Es ist ein Teufelskreis.

Vielleicht kann mir jemand Tipps geben.
 

humble

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...Jetzt wird mich das Jobcenter mit Leihfirmen hier in der Gegend bombardieren. Super.

Ich habe genug Ersparnisse um lange Zeit ohne Arbeit leben zu können...
Was hast du mit dem jc zu tun, wenn du kein ALG2 bekommst?
Ansonsten vll. zuerst bisschen Zeit in Reisen investieren, verschiedene Städte angucken, z.B. monatlich in verschiedenen WGs, oder als Untermieter. Gibt auch möblierte Zimmer.

Wie Ramteid schreibt, entweder erst der Job und dem angepasst der Wohnort. Oder erst schauen, wo du leben möchtest und schaust dich dann nach aktuellem Arbeitnehmerbedarf in der Region um.

Vor dir steht viel Recherche und Erfahrungen sammeln. Da würde ich mir um den Ablauf eines Umzuges erst mal weniger Gedanken machen.
 

*kampfpaar*radikal.A

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Ich habe genug Ersparnisse um lange Zeit ohne Arbeit leben zu können, ...


Denkt ihr ich sollte vorrerst in eine Pension ziehen? Aber ist dass dann überhaupt eine akteptierte Meldeadresse?
Wenn Du genug Geld hast, kannst Du jederzeit umziehen.

Sich in einer Pension anzumelden, erfordert m. E. auch dort eine Meldebescheinigung, basierend auf einer Wohnungsgeberbescheinigung nach § 19 des Bundesmeldegesetzes.

Ob eine Pension das macht, könnte fraglich sein. Problem: Mieterschutz.

Tel-Anrufe bei Pensionen im ZielGebiet würden vermehrt Klarheit schaffen.

- - -

Wie wäre es mit einem WG-Zimmer?
Schau mal hier:
WG Zimmer in Nordrhein-Westfalen finden bei ImmobilienScout24

Vor Ort Deines erwünschten Wohnorts in NRW persönlich zu schauen, wäre zusätzlich optimierend.
 

Moritz555

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Was hast du mit dem jc zu tun, wenn du kein ALG2 bekommst?
Tut mir leid. Ich habe es mit der Arge verwechselt.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Ich habe gesehen, dass es auch 'Wohnungen auf Zeit gibt'.

Ich könnte ja in so eine 'Wohnung auf Zeit' ziehen.

Dort würde dem Vermieter doch ausreichen, wenn er einen Beweiß bekommt dass ich ausreichend finazielle Mittel zur Verfügung habe.

Paralel dazu könne ich ja schon irgendwo anfangen zu arbeiten.
 

Paula Panter

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Ich könnte ja in so eine 'Wohnung auf Zeit' ziehen.
Es gibt auch noch Airbnb, da kostet eine ganze Wohnung für dich allein, oft so um die 23 Euro pro Nacht, dazu könntest du den Frühbucherrabatt der deutschen bahn nutzen, falls du keine Auto hast und dann darüber eine Wohnung suchen
 

gila

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Ich bin 27 Jahre alt, gelerneter Chemikant und momentan arbeitssuchend.
Wäre Bayern eine Möglichkeit?

Ein Freund von mir ist gerade als Chemikant in "Altersteilzeit" gegangen ;-) und vielleicht gibts hier Möglichkeiten:

Und der Münchner Merkur vermeldete letztes Jahr: Standort Penzberg: Roche will Belegschaft ausbauen

Vielleicht einfach mal bewerben?
Die Gegend ist HERRLICH ;) (besonders für Motorradfahrer...) - und Roche-Mitarbeiter kriegen eigentlich in der Umgebung immer was ...
gerade hat eine Bekannte ein frisches Roche-Mädel aufgenommen auf ihrem Hof in eine kleine möblierte Wohnung!
 

*kampfpaar*radikal.A

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Dort würde dem Vermieter doch ausreichen, wenn er einen Beweiß bekommt dass ich ausreichend finazielle Mittel zur Verfügung habe.

Paralel dazu könne ich ja schon irgendwo anfangen zu arbeiten.
Nochmals:
Wenn ein Arbeitgeber Dich anmeldet, muss er der SozialVersicherung Deine MeldeAdresse kundtuen.
Ob die in Süd-, West- oder sonstwo in D ist, ist schnurzegal.

Ob Du zum Erreichen des Arbeitsplatzes eine Pension, ein WG-Zimmer, eine ZeitWohnung oder einen legitimierten BauWagen nutzt, ist mithin wurscht.

Dem Arbeitgeber im NormalFall auch.

Du meintest anfänglich:

Ich würde gerne von meinem jetzigen Wohnort umziehen da ich mir woanders in Deutschland bessere Arbeitsmöglichkeiten verspreche.
Ich möchte auch aus privaten Gründen weiter wegziehen.

Nach meine jetzigen Recherchen brauche ich einen Job um eine Wohnung zu bekommen. Und selbst wenn ich mich jetzt bei einer Firma bewerben und genommen werden würde, wie sollte ich die Arbeit annehmen, wenn ich so weit weg wohne, dass es keine Option sein kann.
Also:
Wenn Du weiterhin bei Deinen Eltern gemeldet bist mit 1. Wohnsitz, aber ein ArbeitsZimmer als 2.-Wohnsitz angemeldet irgendwo hast - wer sollte Dir daraus einen Strick drehen? Niemand.

Im weiterem Verlauf kannst Du ja Deinen 1. Wohnsitz angemeldet in die Gegend Deines neuen Arbeitsplatzes verlegen.

Für's Erste wäre Deinem Chef einleuchtend, dass Du auch immer brav zur Arbeit kommen könntest - was sich aus der Meldung des 2. Wohnsitzes ergibt.

Wenn Deine Eltern nichts dagegen haben, dass Du für diesen Zweck bei Ihnen vorerst angemeldet bleibst ... bon, dann ist doch alles paletti.
 

gila

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Danke für den Tip. Ich
Probiers!
Leider ist mein Kumpel derzeit auf nem Segeltörn vor Sardinien... Den Ruhestand jenießen 😊... Wird aber sicher irgendwann zurück kommen... Hoff ich doch...
Ich schicke ihm gerne eine WhatsApp...

Wenn du dich mal melden willst bei mir über PN hier, können wir ja mal schauen ob und was man bewegen und helfen kann 😉
Gib Bescheid!
 

Moritz555

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Probiers!
Wenn du dich mal melden willst bei mir über PN hier, können wir ja mal schauen ob und was man bewegen und helfen kann 😉
Gib Bescheid!
Also ich habe mich gestern mal auf 2 Stellen dort beworben.
Ich kann Ihnen aber irgendwie keine PN schicken.
 

Kerstin_K

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Dafür hast du noch nicht genug Beitraege geschrieben.
 

franzi

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Am Anfang meines Berufslebens hatte ich das gleiche Problem. Wollte von meinem alten Wohnort weg, hatte im neuen noch keine Wohnung und keine Arbeit.
Ich habe das Problem folgendermaßen gelöst: Es gibt auch Wohnheime für Arbeiter, Azubis etc.
Ich landete in einem Kolpingheim, in dem ich dann ca. 1 Jahr wohnte. Kleines Zimmer, Dusche auf dem Flur, aber immerhin.
Vorab hatte ich schon telefonisch diverse Arbeitgeber kontaktiert (damals ging das mit Jobs auch noch leichter).

Das Heim war meine ganz normale Wohnadresse, wo ich auch gemeldet war und auch Post empfangen konnte. Damals verteilte der Hausmeister die eingehende Post jeden Abend an die Bewohner.
Zur Überbrückung, um einfach mal Fuß zu fassen, nahm ich dann einen Gelegenheitsjob an, bei dem ich dann sogar mehr als 1 Jahr blieb.
Währenddessen konnte ich in eine normale Mietwohnung umziehen.
 

Linuxfan

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Ich könnte mir auch vorstellen dann ertsmal bei einer Leihfirma anzufangen, da ich als Chemikant immer etwas finden würde bei diesen Leihbuden. Hauptsache ich könnte mal irgendwie Fuß fassen.
Ich habe bislang zweimal den Standort über mehrere Hundert Kilometer wegen einer Arbeitsstelle gewechselt mit dem Ergebnis, dass ich in beiden Fällen in der Probezeit gekündigt wurde. Nochmals würde ich das nicht machen.
 

Linuxfan

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Insbesondere bei den Leiharbeitsfirmen traue ich persönlich keiner dieser Firmen mehr: Wenn ihr Kunde von einem auf den anderen Tag sagt, dass die Dienste des Mitarbeiters nicht mehr benötigt werden wird man auch von der Leiharbeitsfirma wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen.

Sprich: Kündigung. Egal was im Vorstellungsgespräch besprochen wurde, dass man sich intensiv um einen neuen Einsatz bemühe. Wenn man diesen Parasiten nichts mehr einspielt lassen sie einen fallen. Letztendlich zahlt der Kunde die Dienste der Leiharbeitsfirma und diese steht vom Interesse her auf der Seite des Kunden - nicht auf der des Bewerbers…
 

Paula Panter

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Letztendlich zahlt der Kunde die Dienste der Leiharbeitsfirma und diese steht vom Interesse her auf der Seite des Kunden - nicht auf der des Bewerbers…
Stimmt genau, über mich wurde mal von Seiten des Einsatzbetriebes Lügen über mich erzählt und das nur, weil ich denen wohl nicht sympathisch war. Jedenfalls sagte da der Disponent zu mir, er glaube den Kunden sowieso immer mehr, als den eigenen Mitarbeitern.... die Aussage fand ich auch einfach so widerlich
 

gila

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:icon_cry: WIESO ... muss nahezu jedes Thema nach kurzer Zeit in eine Art "privaten Chat" und Austausch von Lebensgeschichten ausarten?
Wenn der TE hier mal irgendwann wieder anknüpfen will oder muss, um drängende Fragen zu klären, findet kein Mensch mehr den roten Faden.
Und ehrlich gesagt verliert man dann auch die Lust daran, sich alles wieder langatmig ins Gedächtnis zu rufen und zielgerichtete Hilfe
ist kaum mehr möglich ...
 

Gaestin

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Also Moritz, bewirb Dich bundesweit auf passende Stellen. Wenn Du eine hast, kannst Du umziehen.
Such Dir also Stellen in der Gegend aus, wo Du Dir vorstellen könntest zu wohnen und wo die Arbeitsmöglichkeiten gut sind.
 
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