Ich möchte nicht vermittelt werden

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clevere

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Hallo Forumsteilnehmer!

Ich freue mich, euch gefunden zu haben, denn mich beschäftigen ein paar Fragen,die ich hoffe, hier klären zu können.
Ich bin erst seit kurzer Zeit arbeitslos und kenn mich entsprechend schlecht aus.
Mein Problem ist folgendes: Ich möchte Leistungen beziehen (ALG 2), aber nicht vermittelt werden. Das liegt daran, dass ich aus psychischen Problemen momentan nicht arbeiten kann.
Da ich aber in keiner therapeutischen Behandlung bin, hab ich gerade also auch niemanden, der mich krank schreibt.
Kann man sich überhaupt über einen längeren Zeitraum krank schreiben lassen?
Ich habe mal von jemandem gehört, dass der sich von seinem Hausarzt immer wieder auf`s Neue für 4 Wochen krank schreiben ließ. Geht denn sowas? Oder wie geht man da am besten vor? Ich bräuchte einfach mal eine Auszeit, vielleicht für 1 Jahr.
Nun bin ich auch noch (unglaublich!) direkt vermittelt worden! Noch ehe mein Bewilligungsbescheid da war, gab mir der Sachbearbeiter, der mit mir die Eingliederungsvereinbarung unterschrieb, einen Vermittlungsvorschlag. Eigentlich eine gute Stelle, in der Kulturbranche, etwas vom sogenannten Zweiten Arbeitsmarkt. Diese Jobs sind eigentlich für Langzeitarbeitslose gedacht. Und ich hab den sofort bekommen. Ausgerechnet!
Was kann mir nun passieren, wenn ich diesen Job nicht annehme? Können mir Geldkürzungen drohen?
Und wie kann ich verhindern, weiterhin vermittelt zu werden?
Gibt es eine möglichkeit, von einem Arzt bescheinigt zu bekommen, dass man gerade nicht arbeiten kann? Also über einen längeren Zeitraum nicht arbeiten kann!

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand einen Tip für mich hat!

Viele Grüße!
 
E

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Hallo Forumsteilnehmer!

Ich freue mich, euch gefunden zu haben, denn mich beschäftigen ein paar Fragen,die ich hoffe, hier klären zu können.
Ich bin erst seit kurzer Zeit arbeitslos und kenn mich entsprechend schlecht aus.
Mein Problem ist folgendes: Ich möchte Leistungen beziehen (ALG 2), aber nicht vermittelt werden. Das liegt daran, dass ich aus psychischen Problemen momentan nicht arbeiten kann.
Da ich aber in keiner therapeutischen Behandlung bin, hab ich gerade also auch niemanden, der mich krank schreibt.
Kann man sich überhaupt über einen längeren Zeitraum krank schreiben lassen?
Ich habe mal von jemandem gehört, dass der sich von seinem Hausarzt immer wieder auf`s Neue für 4 Wochen krank schreiben ließ. Geht denn sowas? Oder wie geht man da am besten vor? Ich bräuchte einfach mal eine Auszeit, vielleicht für 1 Jahr.
Nun bin ich auch noch (unglaublich!) direkt vermittelt worden! Noch ehe mein Bewilligungsbescheid da war, gab mir der Sachbearbeiter, der mit mir die Eingliederungsvereinbarung unterschrieb, einen Vermittlungsvorschlag. Eigentlich eine gute Stelle, in der Kulturbranche, etwas vom sogenannten Zweiten Arbeitsmarkt. Diese Jobs sind eigentlich für Langzeitarbeitslose gedacht. Und ich hab den sofort bekommen. Ausgerechnet!
Was kann mir nun passieren, wenn ich diesen Job nicht annehme? Können mir Geldkürzungen drohen?
Und wie kann ich verhindern, weiterhin vermittelt zu werden?
Gibt es eine möglichkeit, von einem Arzt bescheinigt zu bekommen, dass man gerade nicht arbeiten kann? Also über einen längeren Zeitraum nicht arbeiten kann!

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand einen Tip für mich hat!

Viele Grüße!

Du kannst auf Antrag beim med.-psych. Dienst der ARGE Deine Arbeitsfähigkeit überprüfen lassen. Wenn der Dich dann so einschätzt, das Du mind. 3 Stunden/Tag arbeiten kannst, kannst Du auch vermittelt werden, wenn nicht, wird man versuchen, Dich ins SGB 12 abschieben zu wollen.

In psych. Behandlung solltest Du trotzdem gehen, denn auch wenn Du einen Doc hast, der Dich immer wieder krank schreibt, wird irgendwann doch die ARGE kommen und Dich untersuchen lassen.

Ansonsten können die Dich in "Trainingsmaßnahmen" oder andere "tolle" Jobs stecken, wenn Du nichts unternimmst.
 

Paolo_Pinkel

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Hallo Forumsteilnehmer!

Ich freue mich, euch gefunden zu haben, denn mich beschäftigen ein paar Fragen,die ich hoffe, hier klären zu können.

Herzlich wilkommen!:icon_daumen:

Ich bin erst seit kurzer Zeit arbeitslos und kenn mich entsprechend schlecht aus.

Und wilkommen im Club.

Mein Problem ist folgendes: Ich möchte Leistungen beziehen (ALG 2), aber nicht vermittelt werden. Das liegt daran, dass ich aus psychischen Problemen momentan nicht arbeiten kann.
Da ich aber in keiner therapeutischen Behandlung bin, hab ich gerade also auch niemanden, der mich krank schreibt.
Kann man sich überhaupt über einen längeren Zeitraum krank schreiben lassen?
Ich habe mal von jemandem gehört, dass der sich von seinem Hausarzt immer wieder auf`s Neue für 4 Wochen krank schreiben ließ. Geht denn sowas? Oder wie geht man da am besten vor? Ich bräuchte einfach mal eine Auszeit, vielleicht für 1 Jahr.

Wenn dem so ist solltest du dich in fachärztliche Behandlung begeben. Die können das am besten beurteilen und dann auch entsprechend befunden.

Nun bin ich auch noch (unglaublich!) direkt vermittelt worden! Noch ehe mein Bewilligungsbescheid da war, gab mir der Sachbearbeiter, der mit mir die Eingliederungsvereinbarung unterschrieb, einen Vermittlungsvorschlag. Eigentlich eine gute Stelle, in der Kulturbranche, etwas vom sogenannten Zweiten Arbeitsmarkt. Diese Jobs sind eigentlich für Langzeitarbeitslose gedacht.

Falsch! Sofern du ALG-II beziehst bist du angehalten jeden zumutbaren Job anzunehmen, denn es geht darum, dass du möglichst bald aus deiner Hilfebedürftigkeit wieder in den Arbeitsmarkt integriert wirst.

Und ich hab den sofort bekommen. Ausgerechnet!
Was kann mir nun passieren, wenn ich diesen Job nicht annehme? Können mir Geldkürzungen drohen?

Wenn der Job für dich zumutbar ist (wohl ehr nicht da psychisch angeschlagen) könnten Sanktionen winken. Dazu müsste man aber mal die EGV sehen. Stelle sie doch mal hier ein (persönliche Angaben schwärzen).

Und wie kann ich verhindern, weiterhin vermittelt zu werden?

Garnicht! Es ist Sinn und Zweck dieser Behörde arbeitslose Menschenin Arbeit zu vermitteln. Sofern das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist solltest du einen Arzt besuchen.

Gibt es eine möglichkeit, von einem Arzt bescheinigt zu bekommen, dass man gerade nicht arbeiten kann? Also über einen längeren Zeitraum nicht arbeiten kann!

Ja! Das musst du mit deinem Arzt besprechen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand einen Tip für mich hat!

Viele Grüße!
Gruss

Paolo
 

Arania

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Hallo Forumsteilnehmer!

Ich freue mich, euch gefunden zu haben, denn mich beschäftigen ein paar Fragen,die ich hoffe, hier klären zu können.
Ich bin erst seit kurzer Zeit arbeitslos und kenn mich entsprechend schlecht aus.
Mein Problem ist folgendes: Ich möchte Leistungen beziehen (ALG 2), aber nicht vermittelt werden. Das liegt daran, dass ich aus psychischen Problemen momentan nicht arbeiten kann.
Da ich aber in keiner therapeutischen Behandlung bin, hab ich gerade also auch niemanden, der mich krank schreibt.
Kann man sich überhaupt über einen längeren Zeitraum krank schreiben lassen?
Ich habe mal von jemandem gehört, dass der sich von seinem Hausarzt immer wieder auf`s Neue für 4 Wochen krank schreiben ließ. Geht denn sowas? Oder wie geht man da am besten vor? Ich bräuchte einfach mal eine Auszeit, vielleicht für 1 Jahr.
Nun bin ich auch noch (unglaublich!) direkt vermittelt worden! Noch ehe mein Bewilligungsbescheid da war, gab mir der Sachbearbeiter, der mit mir die Eingliederungsvereinbarung unterschrieb, einen Vermittlungsvorschlag. Eigentlich eine gute Stelle, in der Kulturbranche, etwas vom sogenannten Zweiten Arbeitsmarkt. Diese Jobs sind eigentlich für Langzeitarbeitslose gedacht. Und ich hab den sofort bekommen. Ausgerechnet!
Was kann mir nun passieren, wenn ich diesen Job nicht annehme? Können mir Geldkürzungen drohen?
Und wie kann ich verhindern, weiterhin vermittelt zu werden?
Gibt es eine möglichkeit, von einem Arzt bescheinigt zu bekommen, dass man gerade nicht arbeiten kann? Also über einen längeren Zeitraum nicht arbeiten kann!

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand einen Tip für mich hat!

Viele Grüße!

Wer ALG II bekommt ist Langzeitarbeitsloser, automatisch, und wer arbeitsfähig ist muss vermittelt werden
Wenn Du krank bist musst Du zum Arzt gehen
 

Paolo_Pinkel

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Wer ALG II bekommt ist Langzeitarbeitsloser, automatisch, und wer arbeitsfähig ist muss vermittelt werden
Wenn Du krank bist musst Du zum Arzt gehen
Hi,

was ist denn z.B. wenn man arbeitslos wird und einen Restanspruch auf ALG-I hat. Sagen wir für einen oder zwei Monate und danach in ALG-II rutscht? Dann ist man auch langzeitarbeitslos?

Hier wird das ein wenig anders gesehen:

§ 18 Langzeitarbeitslose
(1) Langzeitarbeitslose sind Arbeitslose, die ein Jahr und länger arbeitslos sind.
SGB III

Gruss

Paolo
 

Arania

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Hi,

was ist denn z.B. wenn man arbeitslos wird und einen Restanspruch auf ALG-I hat. Sagen wir für einen oder zwei Monate und danach in ALG-II rutscht? Dann ist man auch langzeitarbeitslos?

Hier wird das ein wenig anders gesehen:

SGB III

Gruss

Paolo

Die meisten sind länger als ein Jahr arbeitslos, da ja ALG I mitgezählt wird, aber ich will mich nicht um die Definition streiten, Tatsache ist das man als vermittelbar gilt und sich dann auch vermitteln lassen muss
 

b31runner

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Also ... so mal ne Auszeit nehmen von einem Jahr, egal aus welchem Grund für dich persönlich gesehen, geht nicht.

Entweder bist du gesund oder krank.
Bist du krank, musst du dir eine Krankmeldung besorgen.

Dein Hausarzt wird dich nach dem Grund fragen und wenn du dem mitteilst, dass du psychische Probleme hast, dann bekommst du eine Überweisung zum entsprechenden Therapeuten.

Irgendwie klingt es so, als wolltest du eine kleine Auszeit nehmen.
Und irgendwie klingt es so, als ob du deine Psychoprobleme vorschiebst um auf Staatskosten einen einjährigen Urlaub machen zu können.

Ich selbst habe schwere psychische Probleme und habe mich freiwillig in Behandlung begeben, weil es nicht anders ging.
Wenn man das Einsehen nicht hat, dann ist man arbeitsfähig.

Nur mal meine Meinung dazu.
 
E

ExitUser

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Irgendwie klingt es so, als wolltest du eine kleine Auszeit nehmen.
Und irgendwie klingt es so, als ob du deine Psychoprobleme vorschiebst um auf Staatskosten einen einjährigen Urlaub machen zu können.

Ich selbst habe schwere psychische Probleme und habe mich freiwillig in Behandlung begeben, weil es nicht anders ging.
Wenn man das Einsehen nicht hat, dann ist man arbeitsfähig.

Nur mal meine Meinung dazu.
ich finde das klingt überhaupt nicht so. Ich denke aber auch das eine Therapie das richtige wäre. Nur Therapieplätze sind wirklich schwer zu bekommen. Ich wünsche dir dafür Kraft.

Und das mit dem Einsehen geht völlig fehl. Wenn Menschen krank sind, sind sie vielleicht gar nicht mehr in der Lage rational zu denken.

Gruß
Zid
 

b31runner

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Und das mit dem Einsehen geht völlig fehl. Wenn Menschen krank sind, sind sie vielleicht gar nicht mehr in der Lage rational zu denken.

Gruß
Zid
Okay...

das kann natürlich auch sein, mit dem "rational denken"

Wenn ich mich geirrt haben sollte, dann sage ich

ENTSCHULDIGUNG


 
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