Ich möchte nach 30 Jahren zurückkehren nach Deutschland und bitte um Tips, um meine Rückkehr zu planen.

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Latino

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Hallo, falls mein Thema hier falsch ist, bitte entsprechend verschieben.

Ich bin Deutscher, 63 Jahre und lebe seit über 30 Jahren ununterbrochen in Lateinamerika.

Da ich mich seit einiger Zeit sehr einsam fühle möchte ich zurück in die alte Heimat. Bin ledig und habe keine Kinder. Familie in Deutschland gibt es nicht mehr. Kontakte nach D. habe ich keine.

Ich bin (noch) nicht pleite und kann den Rückflug sowie den Aufenthalt für die erste Zeit selbst zahlen.

Ich würde mich freuen, wenn man mir hier helfen könnte meine Rückkehr zu planen.

Das ich in meinem Alter und nach der langen Zeit außerhalb Europas in Deutschland keine Arbeit mehr bekomme, das ist mir bewusst und ehrlich gesagt, käme ich damit auch garnicht zurecht.

Welches Bundesland würdet Ihr mir empfehlen? Auf was habe ich Anspruch? Fragen habe ich viele ... will aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen ;-)
 

Doppeloma

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Hallo Latino,:welcome:

Hallo, falls mein Thema hier falsch ist, bitte entsprechend verschieben.

Die Frage ist wohl eher, ob es das richtige Forum ist für dein Vorhaben, du kannst natürlich Einiges dazu erfahren, wie es so am aktuellen Arbeitsmarkt aussieht und deine Einschätzung, dass du kaum noch Arbeit finden wirst muss ich leider bestätigen.
Es kommt natürlich auch auf deine bisherigen Tätigkeiten und Berufserfahrungen an, dein Englisch dürfte auch perfekt sein (in Wort und Schrift) wie es auch dein Deutsch immer noch ist. :icon_daumen:

Ich bin Deutscher, 63 Jahre und lebe seit über 30 Jahren ununterbrochen in Lateinamerika.

Habe einige informative Seiten gefunden, die du vielleicht noch nicht kennst ...

Rückkehr nach Deutschland

Federal Foreign Office - Service A-Z

Sogar bei der Rentenkasse gibt es was dazu, vielleicht hilft dir das ja schon etwas weiter.

Deutsche Rentenversicherung - Verbindungsstelle USA - Zuständigkeit

Da ich mich seit einiger Zeit sehr einsam fühle möchte ich zurück in die alte Heimat. Bin ledig und habe keine Kinder. Familie in Deutschland gibt es nicht mehr. Kontakte nach D. habe ich keine.

Für mich ist es schwierig das nachzuvollziehen wenn du schreibst, dass du in den USA auch keine Familie hast, hier in D aber auch Niemand auf dich warten wird ... wo ist (für dich) der Unterschied zwischen Einsamkeit in den USA und in Deutschland ???

Ich bin (noch) nicht pleite und kann den Rückflug sowie den Aufenthalt für die erste Zeit selbst zahlen.

Soweit ich mich da gerade kurz orientiert habe wirst du das auch brauchen, um überhaupt nach der Rückkehr hier neu "beginnen" zu können, was stellst du dir vor wo du (zunächst) wohnen wirst, deine Krankenversicherung musst du direkt selbst bezahlen können (ich glaube sogar du kannst dich nur noch bei einer privaten KK versichern, gesetzlich geht nur bis 55).

Es dürfte sich ja Einiges verändert haben seit du weg bist vor 30 Jahren, da gab es noch "die Mauer" in Berlin und seit der Vereinigung (1990) hat sich Vieles verändert und nicht nur "zum Guten" ... bist du orientiert zum aktuellen Zeitgeschehen in Deutschland, auch hier kann man verdammt einsam sein ... :icon_kinn:

Ich würde mich freuen, wenn man mir hier helfen könnte meine Rückkehr zu planen.

Dafür habe ich dir oben die Links gesetzt zu Internet-Seiten, die sich damit befassen, es gibt auch einige Foren wo sich Menschen direkt dazu austauschen ... und von ihren Erfahrungen berichten, die aus dem Ausland (nicht nur aus den USA) nach längerer Zeit zurück gekommen sind ... einfach mal in die (Internet)- Suche eingeben, da wirst du schnell was finden ...

Das ich in meinem Alter und nach der langen Zeit außerhalb Europas in Deutschland keine Arbeit mehr bekomme, das ist mir bewusst und ehrlich gesagt, käme ich damit auch garnicht zurecht.

Hast du denn Aussichten mal eine Rente zu bekommen, sonst wird es (dauerhaft) ein Leben am untersten Existenz-Minimum werden, wenn deine Rücklagen aufgebraucht sind ?

Welches Bundesland würdet Ihr mir empfehlen? Auf was habe ich Anspruch?

Das kommt wohl etwas auf deine persönlichen Vorstellungen an, magst du die See (ich bin Rentnerin und lebe auf Rügen) oder möchtest du lieber hohe Berge sehen, geht es dir mehr um günstige Mieten, dann ist der frühere Osten besser als der Süden ... schöne Ecken gibt es überall aber nicht überall kann man sich auch leisten zu wohnen, falls man dauerhaft auf Sozial-Leistungen angewiesen bleibt.

Da gibt es strenge Grenzen wie groß und teuer ("angemessen") eine Wohnung für eine Person sein darf, das ist sehr unterschiedlich je nach örtlichem Preisniveau ...
Wir leben jetzt in einem begehrten Urlaubsgebiet (früher mal bei Berlin) aber es gibt kaum genug Arbeit für jüngere Menschen (für Ältere also noch weniger), deswegen sind die Mieten tragbar, wenn man nicht gerade "direkten Meerblick" aus dem Wohnzimmer haben möchte.

In 15 Minuten sind wir zu Fuß an der Ostsee ... ging aber erst als wir beide Rente bekamen ... da hat man uns hier sehr herzlich aufgenommen, Rentner sind "gute Mieter" mit bescheidenem aber sicherem Einkommen.

Jetzt komm erst mal gut in das Neue Jahr !!!

MfG Doppeloma
 

HermineL

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Hallo,

Doppeloma hat dir ja bereits einiges geschrieben was sehr zutreffend ist. Wenn ich dein Posting richtig verstanden
habe hast du die ganzen Jahre in Lateinamerika gelebt, also eher Spanisch als Sprache gelernt oder ?

Eine ganz wichtige Frage für die Rückkehr ist ob du deine deutsche Staatsbürgerschaft behalten hast oder
du die Beibehaltung genutzt hast. Wenn eines der Fall ist gibt es zumindest von der Seite kein Problem.

Ich gebe dir noch ein paar Links mit weiteren Hinweisen. Den Link zum Raphaelswerk den Doppeloma
dir schon gepostet hat kann ich dir auch nur empfehlen:
Rückkehr nach Deutschland - Ev. Auslandsberatung in Hamburg
Bundesverwaltungsamt - Auswanderer - Informationen für Auswanderer und Rückkehrer nach Deutschland
Staatsangehörigkeit | Deutsche im Ausland e.V.
Erfolgreich nach einem Auslandaufenthalt zurückkehren
Rechtsanwalt Köper ∙ Gesetzliche Krankenversicherung bei Rückkehr nach Deutschland
 

4Samtpfoten

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Moin,
ich denke du könntest eventuell noch einen Job bekommen, eventuell im bereich Lateinamerica Beratung, Sprache Kultur oder der art! Nutze dein Wissen und deiner erfahrung sofern du von der Person aus dazu in der Lage bist mit anderen Menschen darüber zu reden ich bin mir sicher das die Arge dich dabei unterstützt versuch da in Inga Team zu kommen.
Auch wenn das keine feiner Fragen war ;-)
 

Latino

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Vielen Dank für die Antworten.

@Doppeloma, ich kann kein Englisch und war auch noch nie in meinem Leben in den USA. Da hast du etwas falsch verstanden.
Du fragst nach dem Unterschied zwischen Einsamkeit in den USA und Deutschland. Die Frage kann ich dir nicht beantworten, da ich noch nie in meinem Leben in den USA war. Da hast du etwas falsch verstanden.
Hier wo ich lebe ist ein Menschenleben nichts wert. Im Laufe der Jahre ist das Gesundheitssystem total marode geworden, es gibt viele Gründe um in Deutschland zu leben.

Deine Zeilen machen mir wenig Mut. Wenn ich Dich richtig verstehe, dann müsste ich, wenn mein Erspartes alle ist unter einer Brücke schlafen und Anrecht auf Krankenversicherung habe ich auch nicht wenn das Geld nicht reicht.

@HermineL, ja Spanisch ist die Landessprache und damit komme ich gut zurecht.

Meine Deutsche Staatsbürgerschaft habe ich nie aufgegeben, auch bin ich im Besitz eines neuen, vor drei Jahren ausgestellten Deutschen Reisepasses.

Ich bin Deutschland nie zur Last gefallen. Vielleicht kann mir vielleicht jemand sagen auf was ich Anspruch habe?

Jetzt schaue ich mir erst einmal die Links von @HermineL an.

Danke auch noch an @4Samptpfoten für Deinen Tipp.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Hier wo ich lebe ist ein Menschenleben nichts wert. Im Laufe der Jahre ist das Gesundheitssystem total marode geworden, es gibt viele Gründe um in Deutschland zu leben.
Leider wissen das viele nicht mehr zu schätzen in Deutschland, gerade auch die kostenlose Krankenversicherung im Alg2.

Hier gibt es Beratung per Mail oder Telefon:
Rückkehr nach Deutschland
Immer öfter beraten wir auch Rückwanderer, die wieder nach Hause kommen möchten.“

Kontakt

Beratung für Auswanderer, Rückkehrer, Geflüchtete, Berufstätige die im Ausland leben möchten.
 

Max555

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Für mich ist es schwierig das nachzuvollziehen wenn du schreibst, dass du in den USA auch keine Familie hast, hier in D aber auch Niemand auf dich warten wird ... wo ist (für dich) der Unterschied zwischen Einsamkeit in den USA und in Deutschland ???
Das ist doch naheliegend. Der TE ist jetzt in einem Alter, in dem die gesundheitlichen Probleme allgemein größer werden. Da ist Deutschland mit seinem recht guten Gesundheitssystem für jeden, der nicht gerade sehr wohlhabend, einem lateinamerikanischen Land vorzuziehen.
 

Doppeloma

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Hallo Latino,

Du fragst nach dem Unterschied zwischen Einsamkeit in den USA und Deutschland. Die Frage kann ich dir nicht beantworten, da ich noch nie in meinem Leben in den USA war. Da hast du etwas falsch verstanden.

Das tut mir leid aber meine geografischen Kenntnisse waren noch nie die Besten, ich habe eben andere Qualitäten und es liegt mir fern dir "zu nahe zu treten" ...

Hier wo ich lebe ist ein Menschenleben nichts wert. Im Laufe der Jahre ist das Gesundheitssystem total marode geworden, es gibt viele Gründe um in Deutschland zu leben.

Es ist sicher richtig, dass es auf der Welt viele Orte gibt wo es nicht so ist wie in Deutschland und wo ich persönlich auch nicht sein möchte aber es wird ja auch mal Gründe gegeben haben, die dich dort hin geführt haben wo du jetzt bist ...

Deine Zeilen machen mir wenig Mut. Wenn ich Dich richtig verstehe, dann müsste ich, wenn mein Erspartes alle ist unter einer Brücke schlafen und Anrecht auf Krankenversicherung habe ich auch nicht wenn das Geld nicht reicht.

Ich wollte dich (eigentlich) nur erst mal begrüßen und vermutlich wirst du nicht "unter der Brücke schlafen müssen" aber die Behörden (JobCenter / ALGII / Hartz4 = Sozial-Hilfe für Arbeitslose) die dir Sozial-Leistungen dann zahlen müssten, brauchen auch ihre Zeit und es wird streng alles überprüft, ehe man dort Geld bekommen wird.
Ich kenne mich nicht direkt damit aus, welche Ansprüche man sofort nach einer Rückkehr so hat aus dem Sozial-System ...

Krankenversichert zu sein ist inzwischen gesetzliche Pflicht in D und da fragt Keiner mehr danach, wo du das Geld dafür hernimmst ... bei laufendem Leistungsbezug vom JobCenter wirst du natürlich darüber auch krankenversichert sein, aber man erwartet auch, dass du dir Arbeit suchst, um das Geld vom Amt (möglichst bald) nicht mehr zu benötigen und aus eigenem Einkommen wieder leben zu können.

Ich kann es dir nicht "schöner" beschreiben als es wirklich ist, wenn man immer in D gelebt und gearbeitet hat.

MfG Doppeloma
 

pinguin

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, zb. Brandenburg soll sehr günstig sein.
Gilt u. U. aber nicht dort, nämlich im sog. Speckgürtel um Berlin, wo es noch am ehesten Jobs hat; der Wohnungsmarkt ist hier so gut wie leergefegt.

@TE
Ist wie überall in der Welt; ohne Moos nicht viel los.

Es hat aber, wenn der Punkt der eigenen Wohnung geklärt ist, durchaus Möglichkeiten der beruflichen Betätigung, mit der man zwar nicht reich wird, aber u. U. auch nicht zum Amt zu "rennen" braucht; im Bereich der Zustellung von Presseerzeugnissen werden eigentlich immer Leute gesucht.

Letztlich ist alles eine Frage der eigenen Ansprüche.
 

tomk

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Welches Bundesland würdet Ihr mir empfehlen? Auf was habe ich Anspruch? Fragen habe ich viele ... will aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen ;-)

Du hast ja quasi die Qual der Wahl und kannst entscheiden ob du lieber am Meer oder in den Bergen, in der Klein- oder der Großstadt leben willst. Es hat alles seine Vor- und Nachteile, ich persönlich würde mir eine Mittelstadt mit etwa 50 - 70000 Einwohnern suchen. Dort hat man vom Arzt bis zum Kino alles was man braucht und doch ist es "übersichtlich". Aber im Grunde ist auch das schlimmste deutsche Ghetto im Vergleich zu südamerikanischen Favellas ein Erholungszentrum.
Zum finanziellen ist grob zu sagen das dir Sozialleistungen zustehen sobald du einen Wohnsitz in D hast, bei ALG II musst du "mittellos" sein. Mittellos heißt das du in deinem Alter ein Vermögensfreibetrag von etwa 9600 EUR und einen Freibetrag für die Altersvorsorge von etwa 48.000 EUR haben darfst, hast du mehr musst du das Geld aufbrauchen bevor du Sozialleistungen beantragen kannst. Der ALG II Regelsatz beträgt ab 2019 424 EUR plus die Kosten der Unterkunft im Monat.
 

Linuxfan

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Ich bin (noch) nicht pleite und kann den Rückflug sowie den Aufenthalt für die erste Zeit selbst zahlen.

Ich würde mich freuen, wenn man mir hier helfen könnte meine Rückkehr zu planen.
Ich habe auch einige Zeit lang im Ausland gewohnt und ich hatte zumindest meine Eltern, die mich dann wieder aufgenommen haben. Mittlerweile wohne ich in Sachsen-Anhalt. Hier gibt es einige Städte wie beispielsweise Halberstadt, die einen großen Leerstand an Immobilien haben. Teilweise werden die auch von Wohnungsgesellschaften betreut.

Ich denke, dass vieles einfacher wird, wenn Du eine Kaution stellen kannst. Üblich sind meines Wissens um die 2 Nettokaltmieten. Manche verlangen weniger, manche mehr.

Bekannte Portale zur Immobiliensuche sind: immobilienscout24, immonet, immowelt - über die Portale kannst Du auch Kontakt mit den Vermietern aufnehmen. Du kannst die Angebote dann nach Preis (niedrigster Preis) etc. sortieren und auch Abfragen über ganze Bundesländer machen.

Ins Obdachlosenheim zu ziehen würde ich nach Möglichkeit vermeiden. Daher wäre meine Empfehlung auf jeden Fall ein finanzielles Polster für die Miete und Kaution anzusparen.
 

pinguin

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Daher wäre meine Empfehlung auf jeden Fall ein finanzielles Polster für die Miete und Kaution anzusparen.
Was aber nicht reichen wird; denn selbst Leistungen vom Amt hat es u. U. nicht von Jetzt auf Gleich. (Bei Berücksichtigung der Tatsache, daß der eigene Magen in jedem Falle näher ist, als alles andere).

Es sollte also neben den genannten Mitteln realistisch mindestens Mittel vorhanden sein, um den eigenen Lebensbedarf für wenigstens 1, besser 2 Monate stemmen zu können.
 

Linuxfan

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Ich habe die letzten acht Monate während meines Studiums mal Haushaltsbuch geführt. An Miete zahle ich 243 Euro und gebe im Monat etwa 400 Euro aus. PKW habe ich nicht. Ich würde mal so sagen, dass man in Deutschland schon so seine 700 Euro monatlich braucht um einen studentischen Lebensstil zu finanzieren und das ist schon eher konservativ gerechnet. Mit "studentischen Lebensstil" meine ich noch nicht mal Parties sondern eher kleine Butze und halt Essen, Mobilität etc. Das Leben kostet halt.

Hinzu kommt, dass er sich noch bei der Krankenkasse anmelden muss, da es ja seit einigen Jahren Versicherungspflicht gibt. Da kommen dann auch Gebühren hinzu und eine Meldeadresse braucht er auch.
 

RoxyMusic

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§ 17 SGB 1 - Einzelnorm
§ 17 Ausführung der Sozialleistungen

"(1) Die Leistungsträger sind verpflichtet, darauf hinzuwirken, daß 1. jeder Berechtigte die ihm zustehenden Sozialleistungen in zeitgemäßer Weise, umfassend und zügig erhält, 2. die zur Ausführung von Sozialleistungen erforderlichen sozialen Dienste und Einrichtungen rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen, ..."
 

Kerstin_K

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Naja, der Paragraph ist eigentlich Basiswissen. Den wird keiner nachschauen.

Wenn man in dem Bereich arbeite und den nicht kennt, sitzt man eigentlich an der falschen Stelle.
 

Kerstin_K

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Ich habe die DRV im Rahmen einer UTK mal gefragt, wie Vorgänge monatelang unbearbeitet liegen lassen und zügig zusammenpassen. Antwort habe ich nicht bekommen.
 
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