Ich möchte meine Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich beenden, bin aber zum wiederholten Male arbeitsunfähig krankgeschrieben. Was soll ich tun? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Quintus

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Hallo,
ich bin durch meine erste Prüfung gefallen, wegen meiner Gesundheit (Migräne und Depression). Das war auch kein Problem, hab direkt den zweiten Bildungsgutschein bekommen. Nun ist es leider so, dass ich immer noch krank bin. Mir macht die Umschulung viel Spaß, nur bin ich eben sehr eingeschränkt durch meine Krankheit. Jedenfalls bin ich gerade fast in der Halbzeit angekommen aber momentan krankgeschrieben.

Ehrlich gesagt, fühle ich mich wie der größte Schmarotzer & Versager. Ich kann zwar nichts dafür, trotzdem liege ich der Gesellschaft auf der Tasche (bekomme Hartz 4). Mein ursprünglicher Termin beim Jobcenter ist geplatzt, weil meine Sachbearbeiterin gekündigt hat, das habe ich allerdings erst vor Ort erfahren. Hab um einen neuen Termin gebeten.

Jedenfalls bin ich moment krankgeschrieben. Und ehrlich gesagt, brauche ich die Zeit auch gerade. Auf der anderen Seite möchte ich wieder arbeiten und Geld verdienen. Ich komm zwar mit H4 gut zurecht aber für Extrawünsche reicht es halt nicht.

Was mich zusätzlich extrem stresst, ist die Sorge, dass das JC einfach sagt: Gutschein Nummer 2 auch verkackt -> Zeitarbeit oder so etwas in der Art. Hat da jemand Erfahrung?

Natürlich könnte ich die Maßnahme jetzt weiter besuchen und evtl. würde ich auch mit 4,0 gerade so durchrutschen. Bisher hab ich n soliden Schnitt von 2,3 oder so. Jedenfalls kann ich mich nicht 100% auf die Maßnahme konzentrieren, eben weil ich gesundheitlich alles andere als fit bin.

Auf der einen Seite möchte ich die Maßnahme erfolgreich beenden, auf der anderen Seite merke ich aber, dass es mir zur Zeit einfach extrem schwer fällt.

Was soll ich tun?
 

BerndB

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Ein Bildungsgutschein kann eigentlich nur dann ausgestellt werden, wenn von erfolgreichem Besuch einer Fortbildung ausgegangen werden kann.

Beispiel: Kurs dauert 12 Monate. Eine schwangere Frau möchte teilnehmen. Sie wird i.d.R. keinen Bildungsgutschein erhalten, weil der Kurs nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Erkrankung kann ähnlich gesehen werden. Beispielsweise muss vor Beginn einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme (Weiterbildung) die medizinische Rehabilitation abgeschlossen sein.

Meine Meinung: Wegen Hartz IV sollte sich niemand schämen. Es gibt Wechselfälle im, denen man relativ machtlos ausgeliefert ist. Und dafür hat der Staat eine Absicherung zu schaffen, die bei einem reichen Staat wie bei uns, zu geringe ausgefallen ist.
 

Quintus

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Danke für eure Antworten! Ich entnehme daraus, dass durchaus die Chance besteht, später meine Weiterbildung fortzusetzen.

Ich war tatsächlich noch nicht gesund, als der Bildungsgutschein ausgestellt wurde, allerdings habe ich gesagt, dass es mir besser geht. Nur habe ich mich da etwas überschätzt.

Ich schäme mich nicht für Hartz 4, eher dafür, dass ich gerade so "nutzlos" bin, hab einfach ein anderes Ideal von mir.

Dann lasse ich mich auf jeden Fall weiter krank schreiben. Wäre nur wieder zur Maßnahme gegangen, um meinen Platz dort nicht zu verlieren.
 

Quintus

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Ich würde trotzdem gerne vorankommen, sehr frustrierend...
 

Kerstin_K

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Was ich mich gerade Frage: Was wird mit Deiner Migräne, wenn Du einen Arbeitsplatz hast?
 

Quintus

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Die hab ich gut im Griff zur Zeit. Hat eine Weile gedauert. Kann sein, dass ich nicht immer 100% geben kann aber ich sollte nicht länger deswegen ausfallen.

Ich hab ehrlich gesagt gedacht, dass meine Probleme wie mangelnde Konzentration oder Antriebslosigkeit von den dauerhaften Kopfschmerzen kommen aber als das nachgelassen hat, trat kaum eine Besserung ein.
 

Onkel Tom

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Die hab ich gut im Griff zur Zeit. Hat eine Weile gedauert. Kann sein, dass ich nicht immer 100% geben kann aber ich sollte nicht länger deswegen ausfallen.
...
A ja, es bessert sich langsam, aber nach deiner Einschätzung zu langsam ?

Wenn Du dich weiter under Druck setzt, wieder beruflich weiter zu kommen, arbeitest Du zur
der Heilung und Genesung deiner Gesundheit kontraproduktiv..

Genieße doch einfach mal Deine Pause, mach nur was, was Dir Spaß macht..
Solch ein positiv bedachten "Sonderurlaub" baut deine Kräfte wieder auf..

Andersrum könntest Du dir unbewusst ein Loch in deinem Energietank schlagen und bemerkst
es erst dann, wenn dein Doc von "Chronischer Erkrankung" spricht.. Dann ist es jedoch zu spät.

"Kaputtschuften" ist nix neues..
 

erwerbsuchend

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Ich hab ehrlich gesagt gedacht, dass meine Probleme wie mangelnde Konzentration oder Antriebslosigkeit von den dauerhaften Kopfschmerzen kommen aber als das nachgelassen hat, trat kaum eine Besserung ein.
Hast du dies in diesem Zusammenhang bereits einmal medizinisch abklären lassen? Eventuell besteht da ein Zusammenhang, der noch nicht erkannt wurde.

Wichtig ist, wie bereits meine Vorredner schrieben, dass du dich nicht selbst unter Druck setzt, etwas leisten zu müssen, was dein Körper und ggfs. dein Geist derzeit so nicht hergeben.
 

Quintus

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Mag sein aber ich werde unterstützt und sollte es durchziehen. Seid ihr sicher, dass ich praktisch ne dritte Chance bekomme? Ich hab das Gefühl ich ruiniere meine Zukunft. Kann mir noch mehr Krankheitstsge nicht leisten...
 

Hyena

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Erst einmal gute Besserung :)

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Dein Körper setzt dich nicht ohne Grund Schachmatt.
Manchmal merkt man es selbst nicht, wenn man schon am Ende seiner Kraft ist - man möchte das nahe Ziel erreichen und versucht den letzten Rest mit dem was an Energie noch übrig ist zu überwinden.
Dann klappt man zusammen, als hätte man den Duracell Hasen eine Batterie geklaut.

Natürlich hat man ein Gedankenkarussell, dass man doch schon fertig sein könnte und sich selbst schlecht macht.
Aber auch wenn es noch so schwer ist sich selbst davon zu überzeugen, dass man diese Pause einfach braucht, ist man später dankbar dafür, dass man wirklich mal die Füße still gehalten hat.
Ich war (kurz vor meiner letzten Arbeitsstelle) auch endlich an dem Punkt mich meiner Gesundheit zu widmen, meine engeren Leute machten drei Kreuze, dass ich soweit war.
Was mache ich?
Praktikum, 120% gegeben, mit schlechten Gefühl in den neuen Vertrag (eigentlich war ja "Ruhe geplant") . . .8 Wochen später hatte ich die nächste Kündigung, weil ich gut startete und dermaßen schnell abbaute, dass mein Chef mich lieber vor die Tür setzte.
Es war wie ein Schlag ins Gesicht.
Aber der Tropfen, der das bekanntliche Fass in meinem Kopf endlich zum überlaufen brachte, damit ich mir endlich bewusst werde:
Dinge brauchen manchmal Zeit.

Was ich damit sagen will: Höre auf deinen Körper und die Ratschläge der anderen.
Wenn du nicht fit bist, bist du viel anfälliger für andere Sachen (Bsp. ein kleiner Schnupfen haut dich um) und verschleppen kann auf lange Sicht zu noch größeren Schaden als Nutzen führen.
Lieber jetzt deine Symptome abklären (eventuell ging es noch eine weitere, bisher unbekannte Ursache), als die Weiterbildung abzuschließen und dann erst eine Diagnose zu bekommen, die im schlimmsten Fall dazu führt, dass dein frisch erlernter Beruf nie ausgeübt werden kann.
 

Quintus

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Krank arbeiten ist mies, trotzdem ist der Bildungsgutschein meine "letzte" Chance, ich mach da jetzt schon 3 1/2 Jahre rum, statt 2...

Und ich möchte das Kapitel endlich abschließen. Das muss nicht mit aller Gewalt sein, nur bin ich eben vom JC abhängig. Das läuft gerade echt beschissen. Hab leider noch keinen Termin bekommen, um das zu besuchen besprechen.

Worst case wäre: Sie sind der Belastung nicht gewachsen, machen sie doch Hilfskraft. Die Ungewissheit stresst mich enorm und ehrlich gesagt, halte ich das für wahrscheinlich. Am Ende bekomme ich etwas weniger "stressfreies". Oh man...

Mal davon abgesehen, möchte ich in diesem Job arbeiten. Ich hab mittlerweile schon viel an Stoff verpasst, hab praktisch kaum noch ne andre Möglichkeit als "von vorne" anzufangen. Nur weiß ich nicht ob das geht. Daher kann ich mich momentan auch nicht entspannen.

Mal davon abgesehen, was die Leute denken (in der Maßnahme) Vor allem hab ich nicht gesagt warum ich krank bin. Das geht sie zwar nichts an aber ich sollte wenigstens etwas sagen. Komme mir blöd vor, Woche für Woche n Attest dort abzugeben ohne wirklich zu sagen was ich habe bzw. Wie lange ich noch krank bin

Ich würde gerne nen Grund vorschieben, warum ich nicht kommt. Nichts sagen lässt immer Platz für Spekulationen. Fällt einem von euch ein, was ich sagen könnte um einen Puffer zu haben? Dass ich Depressionen habe, möchte ich nicht zugeben in aller Öffentlichkeit...
 
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Onkel Tom

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Warum und an was Du erkrankt bist, gehört rechtlich betrachtet zu deinem Privatgeheimnis
und hat den Masnamenträger oder der AfA / JC nichts an zu gehen..
Im Falle, wenn z.B. das JC was über deine "Gesundheitlichen Einschränkungen" wissen will,
hat das der Arbeitsmedizinische Dienst (MD) zu checken..

Und mit einer Depri ist nicht zu spaßen ! Verläuft oft in Wallungen und wenn Druck oder Stress
begleitend einwirkt, feuert es den Erkrankungsgrad nur an.. ->(Loch im Energietank kann nicht
mehr abgedichtet werden.)

Erhole Dich, die Zeit brauchst Du..
 

kartoffelsack

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Migräne ist eine sehr einschränkende Erkrankung und das erfährst du leider hautnah. Dazu kommt, dass die Erkrankung immer mal wieder unterschiedlich intensiv auftritt. Ein paar Monate/Jahre kommen wenige Anfälle und dann kommen wieder Monate/Jahre wo kaum Ruhe in den Kopf zu bekommen ist. Und die Depressionen treten oft in Verbindung mit Migräne auf.

Vielleicht hilft dir diese Link weiter und vielleicht auch eine Anlaufstelle für dich. Allerdings haben die mittlerweile an die 9 Monate Wartezeit für ein Zimmer. Sorry, ist etwas OT und ggf. dir alles bereits bekannt.

Migräne-Wissen :

In Deutschland werden täglich 900 000 Menschentage durch Migräne-Anfälle zerstört. Nur drei von zehn betroffenen Patienten mit Migräne wissen, dass der Name dieser Qualen Migräne heißt.

Die immense Behinderung durch Migräne ist für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar.
 

Quintus

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Ich war auch schon in der Migräneklinik und ich hab auch schon länger damit zu tun. Die Migräne ist nicht mehr das Problem. Hab meine Ernährung umgestellt, Sport gemacht und n regelmäßigen Tagesablauf eingehalten. Das hat mir sehr geholfen.

Nur musste ich mich halt immer zu allem zwingen.

Hab mich mal n bisschen durchs Netz gelesen und es sieht eher schlecht aus für ne dritte Chance. Das ist mies. Also bleibt mir wohl keine Wahl und ich werde mich nicht länger krankschrieben lassen, das kann ich mir nicht erlauben. Ich würde mich gern auskurieren aber unmöglich, da steht zu viel auf dem Spiel.
 

Quintus

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Also hab die Aussage vom Jobcenter: ich bekomm definitiv keine Hilfe mehr, wenn ich jetzt aus gesundheitlichen Gründen abbreche. Ergo muss ich das also durchziehen.
 

Onkel Tom

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Na, dann lass Dir das doch mal schriftlich geben !!, damit Du deiner SB mal
Manieren beibringen kannst, falls SB das so umsetzen will..

Am Telefon oder SB-Büro, wo Du ohne Beistand im Sinne des § 13 Abs.4
erscheinst, kann dir SB auch verklickern, das der Himmel lila gelb getupft
ist.. Baue dir deine eigene Sicherheiten auf und lass dir doch nicht was
von der Existenz von Wolpertingern verklickern..

Ich bin damit raus, solange du dich nur schubsen lässt. Sowas macht krank..
 

Quintus

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Wie kann ich denn argumentieren, wenn sie mir einen weiteren Bildungsgutschein nicht mehr bewilligen möchte?

Mein Stand ist bisher: es ist ein Ermessensspielraum und ich habe keine 100% Garantie...
 

Kerstin_K

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Konzentrier dich doch erste mal darauf, gesund zu werden. Du hast nur einen Koerper! Alles andere wird man dann sehen. Einen Schritt nach dem anderen.
 

Quintus

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Ich bin immer noch krank geschrieben und das dauert wahrscheinlich noch ein bisschen. Aber was mich permanent stresst und beunruhigt ist meine Zukunft, ich kann das leider nicht so von mir wegschieben und muss ständig daran denken. Wie es letztendlich weiter gehen wird, wird die Zukunft zeigen. Nur hätte ich zumindest gern eine grobe Richtung. Ich hab bald noch n Termin mit meiner SB und würde mich gerne darauf vorbereiten. § 13 Abs.4 ist ja schon mal kein schlechter Anfang, gibt es noch weitere Infos die ich mir anschauen sollte um maximal gut vorbereitet zu sein?
 

Onkel Tom

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Ich bin immer noch krank geschrieben und das dauert wahrscheinlich noch ein bisschen.
...
§ 13 Abs.4 ist ja schon mal kein schlechter Anfang, gibt es noch weitere Infos die ich mir anschauen sollte um maximal gut vorbereitet zu sein?
Zu aller erst eigene Geduld darin, sich mit seinem beruflichen Vorhaben aus gesundheitlichen Gründen nicht zu überfordern.
Dem SB ist das wurscht, wenn Du nun irgendwelche Masnahmen etc. antreten würdest und darauf richtig zusammen brichst.

Wenn Du dir zu irgendwas unsicher bist, könntest Du auch statt einer Zusage auch folgendes antworten :
"Ich kann dazu jetzt noch nichts sagen. Ich muss erstmal mit meinem Artzt darüber reden, was er davon hält".
Bitte keine Ignoranz gegenüber deiner zur Zeit herabgesetzter Belastbarkeit. Du würdest es bitter bereuen, wenn es Dir
nach einiger Zeit einer Masnahmenteilnahme gesundheitlich noch schlechter gehen würde..

Wie gehabt, Du brauchst nun Zeit, gesundheitlich wieder auf die Beine zu kommen. Hab Geduld..
 

Quintus

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Also wenn sich mein Zustand in den nächsten Tagen/Wochen nicht bessert bin ich auf jeden Fall noch länger krank geschrieben und ich hab jetzt schon das Gefühl den Anschluss zu verlieren. Aber ihr habt schon recht, es macht keinen Sinn so momentan. Ich trete schon länger auf der stelle aber mein Ehrgeiz hat mir keine Pause gegönnt (Und gebracht hat es nicht wirklich viel)

Ich hab den Satz schon beim letzten Mal zu meiner SB gesagt. Die Medikamente wirken in etwa 2 bis 4 Wochen, da muss ich also abwarten. Ich würde jetzt gern pausieren und in einem halben bzw in einem Jahr weiter machen. Wenn ich das aber so sage, wird sie wahrscheinlich für einen Abbruch sein. Und da hätte ich gerne ein paar gute Argumente. Immerhin hieß es mal zu mir: wegen Krankheit werden mir keine Nachteile entstehen und wenn ich abbreche und dann ohne Job da stehe, ist das, zumindest für mich, ein deutlicher Nachteil, falls sie mir keinen weiteren Bildungsgutschein bewilligt. Und das ist wahrscheinlich oder zumindest möglich, schließlich hat sie es selbst so gesagt.
 

Quintus

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So keines Update

Hatte am Freitag ein kurzes Gespräch mit meiner SB. Ich habe ihr gesagt, dass ich länger krank geschrieben sein werde und bald für einige Wochen zur Reha gehe.
Ich habe nach Alternativen und Möglichkeiten gefragt, falls ich dieses Jahr nicht mehr gesund werde und nicht zur Prüfung aneten kann.

Sie meinte nur: "entweder sie schaffen die Prüfung oder sie haben eine Zukunft als Leiharbeiter. Einen weiteren BG bewilligt sie auf keinen Fall."

Mal abgesehen davon, dass sie total unfreundlich war und sich zb nicht verabschiedet hat, die Aufgabe des Jobcenters ist es doch, mir zu helfen gesund zu werden um wieder Arbeit zu finden. Hier habe ich jedoch den Eindruck, dass sie mich erpresst. Entweder Prüfung oder "schlechte" Zukunft. (Nichts gegen Hilfsarbeiter aber Leben mit Mindestlohn ist einfach scheiße)

Kann ich mich beschweren? Ich brauche jemanden der mit mir zusammen arbeitet und nicht gegen mich.

Ich werde nun auch eine Befreiung von der Rezeptgebühr beantragen. Kann ich noch mehr machen?
 
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