Ich möchte eine Weiterbildung absolvieren, notfalls auch ohne Bildungsgutschein. Hat hier vielleicht jemand eine Idee, was man da machen kann?

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Super Bleifrei

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Ich möchte eine Weiterbildung (2 Jahre Vollzeit) machen. Mir wurde zugesagt, daß ich einen Bildungsgutschein bekommen kann. Leider scheint es nun gerade so, daß genau diese Weiterbildung, die ich machen will, nicht für den Bildungsgutschein zertifiziert ist. Die Schule ist zwar zertifiziert, und einige Angebote der Schule auch, aber dieser Kursus ist es dann eben doch nicht - an dieser Schule, wohlbemerkt. An anderen Schulen außerhalb meines Einzugsgebietes, ist genau die gleiche Weiterbildung dann doch wieder zertifiziert.

Ist der Drops damit endgültig gelutscht, oder gibt es da eventuell doch Möglichkeiten, das gefördert zu bekommen?

Als Alternative wird mir Beantragen von "Meister-BAföG" genannt. Nur bin ich dann wohl nicht mehr "arbeitslos" - was ist dann mit dem Thema Krankenversicherung? Und das Bafög muss man ja zurück zahlen, also am besten noch neben der Weiterbildung arbeiten, und damit weniger Zeit zum Lernen zu haben? Um meinen Vater muss ich mich auch noch kümmern. Ich bin sein Betreuer. Darum fällt auch umziehen dorthin, wo es zertifiziert ist, auch wieder ins Wasser.

Neben der privaten Schule bietet eine staatliche Schule rund 70 Kilometer entfernt das gleiche Ausbildungsziel an. Mit dem Vorteil, daß diese Schule keinerlei Studiengebühren verlangt, nur leider erst ein halbes Jahr später anfängt. Aber ich muss ja trotzdem krankenversichert sein, und meinen Lebensunterhalt bestreiten. Könnte ich dort hin gehen, und weiter ALG I beziehen, oder ist das auch schon wieder ausgeschlossen?

Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee, was man da machen kann
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee, was man da machen kann

Dazu müsste man erstmal wissen, was du machen möchtest. Aufstiegsweiterbildungen (Meister-Bafög) sind m.W. nicht über Bildungsgutschein zu finanzieren. Auch sind zwei Jahre nicht über das SGB III förderfähig. Dafür müssten schon zwingende Gründe wie gesundheitliche Einschränkungen vorliegen. Du solltest dich vielleicht auch nach einer berufsbegleitenden Möglichkeit z.Bsp. am Berufskolleg oder an Fernschulen umschauen. Dafür kann es Bafög für die Lehrgangskosten mit hohen Zuschüssen geben.

Die Ausbildungsträger sind übrigens gute Ansprechpartner, was Förder- oder Finanzierungsmöglichkeiten angeht.
 

BerndB

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Seite 13 dieses Links (diese Fachlichen Weisungen gelten ab 01.01.2019):
(2) Nach § 22 Abs. 1a dürfen Leistungen nach § 82 nur erbracht werden, wenn es sich nicht um nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) förderfähige Fortbildungsziele handelt. Hierzu gehören beispielsweise Meister-, Techniker- oder Fachwirtfortbildungen.

Die evtl. freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung für den Anspruch nach einer Weiterbildung kann hier nachgelesen werden.
Im Krankenkassenforum gibts vielleicht Tipps zur KV.
 

Curt The Cat

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Moinsen Super Bleifrei und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und - soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Weiterbildung evtl. ohne Bildungsgutschein?, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr drei ein bis fünf Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Super Bleifrei

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Ich möchte mich gerne zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt weiter bilden lassen. Das dauert, egal wo, 2 Jahre in Vollzeit. Voraussetzung dafür ist entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Gastronomie , ODER 7 Jahre einschlägige Berufserfahrung - bei mir trifft letzteres zu. Das geht mit Bildungsgutschein zB in Leipzig, in Köln, und in ein paar anderen Orten, aber nicht in München. Man kann bei sgd und ILS auch einen Fernkurs zum Hotelbetriebswirt machen, das geht ebenfalls über 2 Jahre, und ist ebenfalls gemäß Kursnet für den Bildungsgutschein zertifiziert. aber dann ist man eben nicht staatlich geprüft, sondern bekommt nur ein Zertifikat von sgd bzw. ILS. All das kann auch über Meister-BAföG gefördert werden - ergo schließen Bildungsgutschein und Meister-BAföG sich nicht gegenseitig aus.

In Bad Wörrishofen ist eine staatliche Fachschule, die bietet ebenfalls den staatlich geprüften Hotelbetriebswirt an, und verlangt im Gegensatz zu den Privaten Fachschulen keinerlei Kursgebühren - aber anscheinend fehlt auch hier das AZAV-Zertifikat für den Bildungsgutschein. Mir will einfach nicht so recht in den Kopf, das das billige sgd-Fernkurs"Diplom" zertifiziert ist, die staatliche Abschlußprüfung aber nicht. Oder eben, daß in Leipzig und Köln zertifiziert ist, aber in München nicht. Wo ist da der Sinn dabei?

Nebenbei: wer sich zum Altenpfleger umschulen lässt, bekommt sogar 3 Jahre Umschulung über den Bildungsgutschein zertifiziert. Damit will man mehr Leute in die Pflegeberufe locken. Von da her ist die Aussage "2 Jahre sind über SGB III nicht förderfähig" anscheinend nicht ganz richtig.
 
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vidar

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Moin @Super Bleifrei,

Dir wurde ja bereits mitgeteilt, dass eine Aufstiegsförderung nicht möglich ist. Du wirst also diese Weiterbildung selbst Schultern müssen. Es ist aber hier nicht unbedingt zwingend erforderlich diese Fortbildung in Vollzeit vornehmen zu müssen. Es besteht auch die Möglichkeit dein Ziel mittels eines Fernstudium erreichen zu können. Dadurch kannst du zumindest erst einmal durch deinem Beruf weiter deinen persönlichen Finanzbedarf decken. Diese Art der Fortbildung haben bereits viele andere neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit vorgenommen. Hier Bedarfs es dann natürlich einer ordentlichen Portion Selbstdisziplin dies auch durch stehen zu können/wollen.

Hier mal gucken: Staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt | Weiterbildung & Gehalt
Nebenbei: wer sich zum Altenpfleger umschulen lässt, bekommt sogar 3 Jahre Umschulung
Finde den Fehler! (Hier ist es keine Aufstiegsförderung, sondern eine komplette neue Berufsausbildung)
 
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Gaestin

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Moin @Super Bleifrei,

Dir wurde ja bereits mitgeteilt, dass eine Aufstiegsförderung nicht möglich ist. Du wirst also diese Weiterbildung selbst Schultern müssen. Es ist aber hier nicht unbedingt zwingend erforderlich diese Fortbildung in Vollzeit vornehmen zu müssen. Es besteht auch die Möglichkeit dein Ziel mittels eines Fernstudium erreichen zu können. Dadurch kannst du zumindest erst einmal durch deinem Beruf weiter deinen persönlichen Finanzbedarf decken. Diese Art der Fortbildung haben bereits viele andere neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit vorgenommen. Hier Bedarfs es dann natürlich einer ordentlichen Portion Selbstdisziplin dies auch durch stehen zu können/wollen.

Hier mal gucken: Staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt | Weiterbildung & Gehalt

Finde den Fehler! (Hier ist es keine Aufstiegsförderung, sondern eine komplette neue Berufsausbildung)
es ist auch so, wer diese Weiterbildung schafft, hat ausgezeichnete Berufsaussichten. Aber das wirst Du wissen.
 

BerndB

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Unterschiedliche Träger (AfA, Berufsgenossenschaft, Rentenversicherung) bzw. Förderanlässe ergeben unterschiedliche Fördervoraussetzungen bzw. -einschränkungen. Wird aufgrund gesundheitlicher Probleme gefördert (REHA), ist auch eine Aufstiegsfortbildung möglich. Deshalb muss es auch zertifizierte Aufstiegsfortbildungen geben. Hier unten beschrieben. Auf der Seite der Rentenversicherung habe ich jetzt nicht gesucht.
 

vidar

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Wird aufgrund gesundheitlicher Probleme gefördert (REHA) ...
Was sicherlich beim TE hier wohl nicht relevant sein wird. Wer bisher schon mehrere Jahre in der Gastronomie gearbeitet hat, und sich jetzt „nach oben“ weiterbilden möchte, dem dürfte auch trotzdem bekannt/bewusst sein, dass sich hier die körperlichen Beanspruchungen eines dann Hotelbetriebswirts nicht wesentlich von denen anderer ausgeführter Beschäftigung im Hotel- und Gastronomiebereich abweichend würden. Jedwede Beschäftigung innerhalb dieses Dienstleistungsbereichs stellt nun mal ein „Knochenjob“ dar.
 

Super Bleifrei

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Moin @Super Bleifrei,

Dir wurde ja bereits mitgeteilt, dass eine Aufstiegsförderung nicht möglich ist. Du wirst also diese Weiterbildung selbst Schultern müssen. Es ist aber hier nicht unbedingt zwingend erforderlich diese Fortbildung in Vollzeit vornehmen zu müssen. Es besteht auch die Möglichkeit dein Ziel mittels eines Fernstudium erreichen zu können. Dadurch kannst du zumindest erst einmal durch deinem Beruf weiter deinen persönlichen Finanzbedarf decken. Diese Art der Fortbildung haben bereits viele andere neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit vorgenommen. Hier Bedarfs es dann natürlich einer ordentlichen Portion Selbstdisziplin dies auch durch stehen zu können/wollen.

Hier mal gucken: Staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt | Weiterbildung & Gehalt
ok, mal geguckt:
DHA: Fernstudium zum "Hotelbetriebswirt (DHA)"
IST: Fernstudium zum "Hotelbetriebswirt (IST)"
sgd: Fernstudium zum "Hotelbetriebswirt (sgd)"
HAF: Fernstudium zum "Hotelbetriebswirt (HAF)"
ILS: Fernstudium zum "Hotelbetriebswirt (ILS)"

Kein einziger dieser Fernkurse bietet den "Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt" an, sondern nur das jeweilige Hauszertifikat. Die Hotelfachschule München, welche mein Wunschkandidat wäre packt zur Staatsprüfung auch gleich noch die Ausbildereignungsprüfung mit rein, und hat den Vorteil, als einzige dieser Schulen zweimal im Jahr anzufangen. Im Allgemeinen starten all diese Kurse nur im September. Das KURSNET der Arbeitsagentur listet sgd und ILS, bei den beiden geht es also explizit auch über den Bildungsgutschein, bei den anderen drei anscheinend nicht. Insofern verstehe ich dein "Nicht möglich" in diesem Zusammenhang erst recht nicht. Was genau ist "nicht möglich"? Es mag albern klingen, aber irgendwie macht für mich ein "staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt" mehr her , als ein "Hotelbetriebswirt mit Hauszertifikat", die Ausbildereignungsprüfung ist dabei noch ein Extra-Bonbon.

Was genau ist eigentlich mit deinem ersten Satz gemeint? Wie definierst du "Aufstiegsqualifizierung"? Für einen gelernten Hotelfachmann, der ein Jahr nach erfolgreicher Abschlußprüfung dieses Kurs belegt, ist es eine Weiterbildung. Für eine Person ohne jeden Berufsabschluß, dafür aber mit entsprechend viel Arbeitserfahrung aber wäre es aber eine Erstausbildung. Am Kurs ändert sich dabei aber nichts. Und nocheinmal: Ziehe ich dafür nach Leipzig um, dann ist dieser Kurs mit dieser staatlichen Abschlußprüfung mit Finanzierung durch Bildungsgutschein möglich. Gelten denn in Leipzig andere Gesetze, als in München? Und du nennst es nun weder "Weiterbildung", noch "Erstausbildung", sondern "Aufstiegsqualifizierung". Wo ist der Unterschied?
Ich würde ja sogar nach Leipzig gehen, wenn nicht mein Vater noch da wäre.

Finde den Fehler! (Hier ist es keine Aufstiegsförderung, sondern eine komplette neue Berufsausbildung)
Und wie wird die Umschulung gefördert? Zufällig nach SGB III ? oder ist da ein anderes Buch auszuschlagen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
All das kann auch über Meister-BAföG gefördert werden - ergo schließen Bildungsgutschein und Meister-BAföG sich nicht gegenseitig aus.

Die AfA wird dir aber nicht zwei Jahre Lebensunterhalt nebst Ausbildung finanzieren, wenn du in der Zeit auch arbeiten kannst. Da bleibt eigentlich nur eine berufsbegleitende Ausbildung oder gibt es Gründe, warum du mittelfristig nicht vermittelbar bist?

dann ist dieser Kurs mit dieser staatlichen Abschlußprüfung mit Finanzierung durch Bildungsgutschein möglich.

Ja grundsätzlich möglich, aber für bestimmte Zielgruppen oder hast du bereits die Zusage, dass eine zweijährige Ausbildung finanziert würde? Wie gesagt, die Träger oder Schulen können dich da informieren und dir auch bei der Antragstellung helfen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 49359

Gast
dass sich hier die körperlichen Beanspruchungen eines dann Hotelbetriebswirts nicht wesentlich von denen anderer ausgeführter Beschäftigung im Hotel- und Gastronomiebereich abweichend würden. Jedwede Beschäftigung innerhalb dieses Dienstleistungsbereichs stellt nun mal ein „Knochenjob“ dar.

Ist das deine Erfahrung als Mitarbeiter in der Hotellerie u. Gastronomie??
Ich habe in dem Business 20 Jahre gearbeitet und kenne die Knochenjobs, die da heißen Spüler, Zimmermädchen, Hausmeister/Technik, Köche und die Restaurantfachleute.
Als Hotelbetriebswirt mit Abschluss ist man generell zu mehr als den o. g. Tätigkeiten befähigt und da werden weniger die Knochen eingesetzt sondern das Hirn!!

@te: wenn es halt nicht anders geht, beantrage Meisterbafög für den staatl. geprüften Hotelbetriebswirt, aus dem Bafög ist auch die Zahlung des KV-Beitrags möglich.
 

vidar

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Moin @alteschachtel,
Als Hotelbetriebswirt mit Abschluss ist man generell zu mehr als den o. g. Tätigkeiten befähigt und da werden weniger die Knochen eingesetzt sondern das Hirn!!
Du scheinst dich ja gut mit dem Ausbildungsrahmenplan eines Hotelkaufmanns auszukennen. Demnach müsstest du ja auch wissen, dass der/die Auszubildende sich ebenfalls in den Bereichen des Service und der Küche nicht nur theoretische sondern auch praktische Grundkenntnisse anzueignen hat.

Natürlich hat ein dann Hotelbetriebswirt auch einige Privilegien, trotzdem besteht der Job nicht nur aus reinen Denkprozessen, sondern auch durch die aktive Mitarbeit innerhalb des Gesamtunternehmens, und dies dann nicht nur ausschließlich innerhalb der Betriebswirtschaft. Ein "Kuchenschlecken" ist dieser Job
trotzdem noch lange nicht.
@te: wenn es halt nicht anders geht, beantrage Meisterbafög für den staatl. geprüften Hotelbetriebswirt, aus dem Bafög ist auch die Zahlung des KV-Beitrags möglich.
Oder beantrage ein Darlehen bei der Ausgleichsbank, um deinen Lebensunterhalt stemmen zu können. Studiengebühren fallen ja anscheinend nicht an.
 

vidar

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Es mag albern klingen, aber irgendwie macht für mich ein "staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt" mehr her , als ein "Hotelbetriebswirt mit Hauszertifikat", die Ausbildereignungsprüfung ist dabei noch ein Extra-Bonbon.
Ein Titel spiegelt noch lange nicht deine beruflichen Fähigkeiten wieder. Nur durch einem „staatlich geprüft“ vor der Bezeichnung hast du noch lange nichts gewonnen. Eine Akzeptanz erhältst du nur durch deine erbrachten und anerkannten Leistungen und nicht durch irgendeinen ge*len Titel.
Wie definierst du "Aufstiegsqualifizierung"?,
Dadurch, dass du z.B. dich dann innerhalb der s.g. Führungsebene befindest, mehr Weisungsbefugt bist, einen entsprechenden Lohn erhälts etc.
Und wie wird die Umschulung gefördert? Zufällig nach SGB III ? oder ist da ein anderes Buch auszuschlagen?
Innerhalb des unten aufgeführten Link kannst du feststellen, wann eine berufliche Weiterbildung überhaupt gefördert werden kann. Ich entnehme jedenfalls daraus, dass es hier keinen zwingenden Grund gibt, dich von der AfA fördern zu lassen.
Wer kann gefördert werden?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, bei denen die Weiterbildung notwendig ist,
  • damit Arbeitslosigkeit beendet oder
  • eine drohende Arbeitslosigkeit abgewendet werden kann oder
  • um einen fehlenden Berufsabschluss nachzuholen.
Des Weiteren gibt es dort aber auch Hinweise über alternative Förderungsmöglichkeiten.

Fördermöglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung - Bundesagentur für Arbeit

Ziehe ich dafür nach Leipzig um, dann ist dieser Kurs mit dieser staatlichen Abschlußprüfung mit Finanzierung durch Bildungsgutschein möglich.
Frag dies deinen hier zuständigen Sachbearbeiter
 
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Kerstin_K

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Ein Titel spiegelt noch lange nicht deine beruflichen Fähigkeiten wieder. Nur durch einem „staatlich geprüft“ vor der Bezeichnung hast du noch lange nichts gewonnen. Eine Akzeptanz erhältst du nur durch deine erbrachten und anerkannten Leistungen und nicht durch irgendeinen ge*len Titel.

Schön wäre es, aber in Deutschland wird leider auch viel auf Titel geschaut. "Staatlich geprüft" ist mein beliebter Werbetrick dieser Anbieter wie ILS oder SGD. Diese Abschlüsse sind nichts wert. Und das ist mal wieder typisch Kursnet, das so etwas da drin steht und sehr bedauerlich, dass dafür auch noch Geld ausgegeben wird.

Eine IHK Prüfung ist etwas ganz anderes.
 

vidar

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Eine IHK Prüfung ist etwas ganz anderes.
Kommt wohl auch auf den jeweiligen Berufszweig an. Wenn es ein Überangebot an geeignetes Fachpersonal gibt, dürfte dieser Titel inkl. einer entsprechenden Berufserfahrung hilfreich sein. Da aber in der Hotel- und Gastronomie ein permanenter Fachpersonalmangel herrscht, dürfte dies hier wohl sicherlich nicht so ausgeprägt sein. Brauchst ja nur mal in den Fachpublikationen oder entsprechenden fachbezogenen Internet-Stellenbörsen reinschauen.
 

Super Bleifrei

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Ja grundsätzlich möglich, aber für bestimmte Zielgruppen oder hast du bereits die Zusage, dass eine zweijährige Ausbildung finanziert würde? Wie gesagt, die Träger oder Schulen können dich da informieren und dir auch bei der Antragstellung helfen.
Ich habe die Zusage, daß ich einen Bildungsgutschein erhalten werde, und damit jede für den Gutschein zertifizierte Maßnahme machen kann, da ich die Vorraussetzungen zum Erhalt eines Bildungsgutschein erfülle. So viel zu "Wer kann gefördert werden" Sie sagte nur, sie könne nichts fördern, was nicht über den Bildungsgutschein geht. Und das will mir nicht so recht in den Kopf. Das Ziel wird mit der Ausbildung auf alle Fälle erreicht. Nur fehlt dieser Ausbildung an dieser SChule halt irgendein blöder Stempel, und nur darum heißt es "geht nicht, weil ist nicht".

Die Hotelfachschule München hatte zuerst auch gesagt, daß es auch bei ihnen mit Bildungsgutschein geht, und die Beraterin hat gesagt, ja dann geht das in Ordnung. Sie hatte wegen den 2 Jarehn keine Bedenken. Sie wollte aber noch mal bei der Hotelfachschule nachfragen, warum die Maßnahme im Kursnet unter "Bildungsgutschein" nicht zu finden ist, und da hieß es dann plötzlich ach so, nein, es geht doch nicht mit Bildungsgutschein. Aber wer die Abschlußprüfung besteht, bekommt eine Prämie von 1500€. Leider steht bei der Hotelfachschule München nicht einmal, wie viel dort der Kursrs kostet.

Anscheinend ist mein einziges Pech, daß mein Veter dummerweise in München wohnt, und nicht in Leipzig. Denn in München gehen die Uhren einfach mal eben anders.

Schön wäre es, aber in Deutschland wird leider auch viel auf Titel geschaut. "Staatlich geprüft" ist mein beliebter Werbetrick dieser Anbieter wie ILS oder SGD. Diese Abschlüsse sind nichts wert. Und das ist mal wieder typisch Kursnet, das so etwas da drin steht und sehr bedauerlich, dass dafür auch noch Geld ausgegeben wird.
Und was genau ist da der Werbetrick, wo ILS und sgd ja explizit nicht für den "staatlich geprüften Hotelbetriebswirt", sondern nur für den "Hotelbetriebswirt" , ohne "staatlich geprüft" werben? die Hotelfachschule München (privat) , und die in Bad Wörrishofen (staatlich) werben dagegn explizit mit "staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt"

Eine IHK Prüfung ist etwas ganz anderes.
Müsste es dann nicht Hotelbetriebswirt (IHK) heissen? Ich finde da nur den "Betriebswirt (IHK)" und den "technischen Betriebswirt (IHK)
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

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"staatlich geprüfter Betriebswirt" ist kein Werbetrick, sondern bedeutet, dass die Ausbildung unter staatlicher Aufsicht erfolgt. Diese Abschlüsse sind anerkannt und vom Nievau wie ein Bachelor einzustufen. Der IHK-Abschluss ist öffentlich rechtlich anerkannt. Was jetzt beim Betriebswirt gerade, besser populärer oder häufiger ist, weiß ich nicht. In meinen Beruf gibt es z.Bsp. nur die staatlich geprüfte Version.

Ich weiß von einer anderen Weiterbildung (Übersetzer, Dolmetscher), dass der IHK-Titel gar nicht wirklich anerkannt wurde, die staatliche Prüfung, die es damals in Baden-Würtenberg gab aber wohl. Sie war auch wesentlich anspruchsvoller.

jede für den Gutschein zertifizierte Maßnahme

Der Bildungsgutschein enthält u.a. die Dauer der Weiterbildung und das Bildungsziel. Hast du das schriftlich, dass du eine zweijährige Maßnahme machen darfst?
 

Super Bleifrei

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Innerhalb des unten aufgeführten Link kannst du feststellen, wann eine berufliche Weiterbildung überhaupt gefördert werden kann. Ich entnehme jedenfalls daraus, dass es hier keinen zwingenden Grund gibt, dich von der AfA fördern zu lassen.
Darum geht es hier gar nicht. Es geht um die Ausage " Förderung über 2 Jahre ist nach SGB III gesetzlich verboten", welche ich so nicht ganz nachvollziehen kann, da zB in Leizig ein Bildugnsgutschein nach SGB III für eine 2-jährige Weiterbildung gewährt werden kann.
 

Super Bleifrei

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"staatlich geprüfter Betriebswirt" ist kein Werbetrick, sondern bedeutet, dass die Ausbildung unter staatlicher Aufsicht erfolgt. Diese Abschlüsse sind anerkannt und vom Nievau wie ein Bachelor einzustufen. Der IHK-Abschluss ist öffentlich rechtlich anerkannt. Was jetzt beim Betriebswirt gerade, besser populärer oder häufiger ist, weiß ich nicht. In meinen Beruf gibt es z.Bsp. nur die staatlich geprüfte Version.
Dann würden ja die Fernkurse das ja ebenfalls beinhalten, da diese staatlich zugelassen, und AZAV-Zertifiziert sind. Trotzdem wird das Bildungsziel nicht als "staatlich geprüft" ausgewiesen, sondern nur mit dem Hauszertifikat, unter Hinweis, daß der Kurs "staatlich zugelassen" sei.

Nein, die Förderung von Aufstiegsweiterbildungen, die nach Bafög-Gesetz förderfähig sind, ist ausgeschlossen. Das wurde doch bereits zeitig in diesem Thema verlinkt.
nein, wurde es nicht, es wurde gezielt um das Thema herum geredet. Und der Satz hier geht erneut nicht auf das zitierte ein, sondern fabluliert über etwas anderes. Oder soll jetzt deine These sein:

"Alle Fortbildungen/Weiterbildungen/Qualifizierungen, welche wengier als 2 Jahre dauern, sind per Bildungsgutschein förderfähig.
Alle Fortbildungen/Weiterbildungen/Qualifizierungen, welche 2 Jahre und länger dauern, sind ausschließlich über Bafög förderfähig"

Meinst du das ernst?
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
nicht als "staatlich geprüft" ausgewiesen,

Dann ist es das auch nicht. Von solchen Angeboten solltest du die Finger lassen.

es wurde gezielt um das Thema herum

BerndB hatte hier bereits in #3 die gesetzliche Grundlage zitiert, die du nicht wahrhaben möchtest.

Meinst du das ernst?

Nichts von dem dem meine ich oder hatte ich gesagt. Bitte richtig lesen! Deine Frage ist nun auch hinreichend beantwortet, alles weitere musst du mit der Behörde klären.
 

Maximus Decimus

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"staatlich geprüfter Betriebswirt" ist kein Werbetrick, sondern bedeutet, dass die Ausbildung unter staatlicher Aufsicht erfolgt. Diese Abschlüsse sind anerkannt und vom Nievau wie ein Bachelor einzustufen.
Hast du eine Quelle für diese Behauptung, in wie fern das Bachelor Niveau sein soll? Jedoch kannst du den Deutschen Qualifikationsrahmen nicht als Maßstab nehmen, falls du darauf hinaus wolltest.
 
G

Gelöschtes Mitglied 49359

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Du scheinst dich ja gut mit dem Ausbildungsrahmenplan eines Hotelkaufmanns auszukennen. Demnach müsstest du ja auch wissen, dass der/die Auszubildende sich ebenfalls in den Bereichen des Service und der Küche nicht nur theoretische sondern auch praktische Grundkenntnisse anzueignen hat.

TE hat nix über Hotelkaufmann geschrieben- Betriebswirt war das Stichwort!

Mit dem Rahmenplan der Hotelfachleute kenn ich mich sehr gut aus, denn ich habe eine AEVO und in dem Bereich ausgebildet!
Klar, als Azubi sind auch mal die Knochen gefragt, nach fertiger Ausbildung kannste dir auf dem Markt der angebotenen Stellen aber eine Wundertüte aussuchen, denn auf dem Markt der Hotellerie und Gastronomie ist hohe Nachfrage- mit abgeschlossener Ausbildung hat man nix mehr in Frittenbuden und ähnlichem zu suchen.

Staatlich geprüfter Betriebswirt in der Gastronomie: wenn man Standing hat, Charisma nebst Nervenstärke und nen guten Abschluss, ist der/ein Weg zum Hoteldirektor geebnet und der ist Zahlenmensch, den Rest delegiert er gewöhnlich, dafür hat er seine Abteilungsleiter, sollte es nicht so sein, ist man im falschen Haus!!

VG

alteschachtel
 

BerndB

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Vielleicht hat sich die Auslegung der Förderrichtlinien bei der AfA zum 01.01.2019 geändert. Im maßgeblichen Gesetzestext habe ich nichts gefunden. Aber die SB der AfA haben sich an die internen fachlichen Weisungen zu halten. Und da habe ich Änderungen gefunden.

Weisungen bis 31.12.2018

Überschrift: Fehlender Berufsabschluss
(4) Eine Förderung wegen fehlenden Berufsabschlusses ist möglich, wenn durch die Teilnahme
•ein nach dem BBiG, der Handwerksordnung (HWO) oder nachbundes- oder landesrechtlichen Vorschriften geregelter Berufsabschluss​
oder​
ein allgemein anerkannter Abschluss über der Facharbeiter-, Gesellen- oder Gehilfenebene (Aufstiegsfortbildung) oder​
•eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation erworben wird; zuden Anforderungen der BA an berufsanschlussfähige Teilqualifikationen (Konstruktionsprinzipien) siehe​

Weisungen ab 01.01.2019

Überschrift: Fehlender Berufsabschluss
(4) Eine Förderung wegen fehlenden Berufsabschlusses ist möglich, wenn durch die Teilnahme

  • ein nach dem BBiG, der Handwerksordnung (HWO) oder nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften geregelter Berufsabschluss
    oder
  • eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation erworben wird; zu den Anforderungen der BA an berufsanschlussfähige Teilqualifikationen (Konstruktionsprinzipien) siehe Anlage.
Der Punkt "....über der Facharbeiter ..." fehlt.


Nachtrag:
Das neue Gesetz wurde am 18.12.2018 im Bundesgesetzblatt verkündet. Die Regelungen der AfA wurden dazu schon vorher entworfen und gelten ab 01.01.2019.
Weiterer Text aus den Fachlichen Weisungen (alt und neu):
Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung im Sinne des § 34 SGB X und somit eine Zusage, einen bestimmten Verwaltungsakt später zu erlassen. Damit wird das Vorliegen der Fördervoraussetzungen für die Dauer der Gültigkeit des Bildungsgutscheines bescheinigt. Meine Anmerkung: ... wenn er schriftlich ausgestellt ist.
 
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