Ich möchte den Umschulungs-Bildungsträger wechseln/ abbrechen. Wie kann man vorgehen?

RomanticV

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Guten Tag zusammen, hab zwar viele ähnliche Beiträge gelesen aber leider wird nicht ergänzt wie es weiter gegangen ist.
Nach 4 Jahre im einen großem Elektrowerk musste ich Corona bedingt gehen. Der Arbeitsvermittler war gleich dazu bereit mir
eine Umschulung als Industrieelektriker/Elektroniker zu finanzieren.
Der Umschulungsträger 1 war meine erste Wahl aber leider konnte der Kurs nicht stattfinden weil die Teilnehmerzahl nicht erreicht wurde
und beim Umschulungsträger 2 das mir das Arbeitsamt empfohlen wurde musste ich somit mit schlechtem Bauchgefühl annehmen.
Seit 24.08 bis jetzt bin ich dort und mein Gefühl hat mich nicht enttäuscht, katastrophale Zustände!
Ich will einfach nur weg, lieber gestern wie heute. Ich schau mir am Montag noch einen Umschulungsträger 3 an der noch zufällig ergeben hat
und wenn das klappt werde ich direkt danach mit dem Arbeitsamt telefonieren. Hat jemand Erfahrungen bzw. könnte mir Tipps geben wie ich das am besten bewerkstelligen könnte? Ich habe den Vertrag mit dem Bildungsträger angehängt, ich würde raus lesen das mit einer Kündigungsfrist mit 3 Monate die Maßnahme beendet werden könnte oder wie sieht Ihr das? mfg
 

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Zermürbt38

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Ändere bitte deine Überschrift. Diese muss aussagekräftig sein passend zum Inhalt. Am besten eine ausformulierte Frage, worum es dir eigentlich geht.
Wenn du es nicht machst, wird deine Frage sehr schnell von der Moderation geschlossen und kann auch nur wieder über diese geöffnet werden.
 

Birt1959

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Ich würde erst einmal schriftlich und nachweislich beantragen, den Bildungsträger wechseln zu dürfen. Denn wenn dem Antrag nicht stattgegeben wird, Du aber bei dem anderen Bildungsträger unterschrieben hast, kommst Du in Teufels Küche. Schlimmstenfalls zahlst Du nämlich beide Bildungsangebote.

Außerdem musst Du schon konkret und auf die Ausbildung zutreffend benennen, warum Du den aktuellen Bildungsträger für eine Katastrophe hältst. Ein unpassendes Hygienekonzept. z.B. ist ein Fall für das Gesundheitsamt und nicht die Agentur f. Arbeit. Wenn zum Beispiel die Ausbilder keine passende Kompetenz haben (z.B. in einigen Handwerken keinen Meisterbrief), dann ist das ein Fall für die Arbeitsagentur. Denn in dem Fall ist es fraglich, ob die Bildungsmaßnahme zum Erfolg führt.
 

RomanticV

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Danke für deine Nachricht. Ich möchte mir nur Infos einholen um dann direkt im Nachgang dem Amt auch die Eigeninitiative schildern zu können. Die Kursteilnehmer vor mir waren schon geschlossen beim Arbeitsamt und haben sich beschwert, das man sich nur selbst überlassen ist. Das Amt hat als Antwort nur gesagt das es keinen Alternativen Bildungsträger gibt aber den hätte ich dann in der Hand. Ein anderer Kollege hat vor einer Woche erst wieder angerufen und zum Vermittler gesagt das Sie aufhören sollen da überhaupt noch Leute zu schicken. Es ist ein einziges Desaster. Meine Lehrkraft hat z.B. ist gelernter Elektroniker hat keinen Meister und nicht mal einen Ausbilder-Schein. Des weiteren kein Schulkonzept oder ähnliches.
Die Umschüler bekommen einen Elektro Grundkurs von 4 Monaten (Gesamt Umschulungszeit sind knapp 24 Monate) und das war's dann, danach ist ein Teil der Schüler dauerhaft Krank oder Sie schlafen in den Unterrichtsräumen (Habe Bilder geschossen).
Die Lehrer glänzen mit Ihrer Abwesenheit das ist der konkrete Satz zu den Umständen und das wird auch mehrfach in den Google Bewertungen abgegeben. Die Lehrer die sich überwiegend in Ihrem Raum aufhalten und beim Kaffee trinken oder ähnlich sind sagen durch die Prüfung schaffts jeder. Wie kann das funktionieren? Was Corona betrifft und das Hygienekonzept betrifft laufen die meisten auch ohne Maske rum und es gibt keine Desinfektion-Spender. Kurz vor Feierabend stellen sich alle Umschüler und Azubis in einer Reihe und man muss warten bis jemand die Türen aufsperrt. Ich glaub in der JVA wäre es erträglicher...
 
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Zarko

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Hallo RomanticV!

So weit ich das verstanden habe differenzierst du zwischen Kostenträger und Bildungsträger. Da ich selber mal eine US hinter mir brachte, weiß ich, das kaum Umschulungen die länger sind als 24 Monate genehmigt werden. Machst du diese etwa außerbetrieblich? Anders würde das denn nicht gehen bei 24 Monaten. Ebenso das da nur ein Praktikum von 3 Monaten möglich ist? Wie ist es bei dir?

Bei den Kostenträgern gibt es eigentlich nur drei:
Berufsgenossenschaft
LVA (Rentenversicherung)
Arbeitsamt

Dann können nur zwei Arten von Bildungsträgern in Frage: Entweder ein BFZ(Berufsförderungszentrum) oder BFW(Berufsförderungswerk). Falls deine Aussagen auch nur halb zutreffen, musst du dich leider fragen, in wie weit du nach der Ausbildung überhaupt eine Chance auf eine Anstellung hast.

Selbst bei mir(Bildungsträger in Regens****, Name der Schule ähnlich dem des Altgesellen beim Comic-Helden "Werner") war es so da ziehen die meistens nur den vorgegebenen Unterrichtsstoff durch, das war es dann. Einer der Dozenten (Technisches Zeichnen, hatte einen ähnlichen Namen wie der ehemalige Kanzleramtsspion bei Brandt) wollte uns mehr vermitteln, wirklich Wissen vermitteln und wurde entlassen! Genau deswegen.
Wenn es wirklich nicht anders geht und und du abbrechen willst( oder musst), ohne das jemand dir die Kosten aufbrummen kann, folgendes:

Bei vielen Kostenträgern hat man so was wie eine Notbremse eingebaut, normalerweise werden diese auch genannt. Das heißt, wenn du in bestimmten Fächern durchfällst, könntest du sagen, das du leider die Umschulung nicht schaffst. Um es klar und deutlich zu sagen, informiere dich JETZT über die eventuellen Berufschancen und OB DU NACH DER UMSCHULUNG NOCH RECHT AUF ALG1 ODER WAS ANDERES HAST. Einige meiner Umschüler-Kollegen bekamen nach der Umschulung nichts! Einer war sogar obdachlos, der andere ohne Krankenversicherung.

Bei einigen Bildungsträgern ist eine Informationsveranstaltung durch die Kostenträger vorgegeben. Etwa ein viertel Jahr vor der Abschlussprüfung der IHK. Falls du zum Zeitpunkt dieser Veranstaltung, die vorhergehenden Klassen betreffend besuchen kannst,
gehe hin. Sehr sehr ratsam und infovmativ.....

Aus rechtlichen Gründen kann ich dir meine Erfahrungen nicht schreiben.........
Ich rate dir aber dringend das ganze noch mal zu überdenken.
Ich weis nicht wie alt du bist. Aber falls Über 43, denke dringend über alles noch mal nach.

Eine Frage noch:
Wenn Ihr bei 24 Monaten Umschulung einen Elektro-Grundkurs von 4 Monaten macht, weniger 3 Monate Praktikum was zum Geier machen die dann mit euch die restlichen 17 Monate? Falls das Praktikum 6 Monate dauert, bleiben für das Lernen nur 14 Monate. Bei 38 Stunden Unterricht pro Woche und 8 Stunden in der Übungswerkstatt, macht knapp 11,04 Monate zum lernen. Davon die anderen Fächer wie Bewerbungstraining, eventuell Unterrichstsstunden mit Excel und Word müssen auch noch abgezogen werden.
Rechnet man da noch die Ferien weg, na ja.......

Also ich kann dir das nachempfinden.
 
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Birt1959

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Die Lehrer glänzen mit Ihrer Abwesenheit das ist der konkrete Satz zu den Umständen und das wird auch mehrfach in den Google Bewertungen abgegeben. Die Lehrer die sich überwiegend in Ihrem Raum aufhalten und beim Kaffee trinken oder ähnlich sind sagen durch die Prüfung schaffts jeder. Wie kann das funktionieren? Was Corona betrifft und das Hygienekonzept betrifft laufen die meisten auch ohne Maske rum und es gibt keine Desinfektion-Spender. Kurz vor Feierabend stellen sich alle Umschüler und Azubis in einer Reihe und man muss warten bis jemand die Türen aufsperrt. Ich glaub in der JVA wäre es erträglicher...

Das liest sich nach einem ganz normalen Bildungsträger, der am Tropf von Agentur und Jobcenter hängt. Die anderen sind meist besser und erheblich teurer, werden aber nicht bezahlt. Damit bekommen die AfA abhängigen a) schlechtere Dozent*innen, weil sie schlechter zahlen und meist nur mit Freiberufler*innen arbeiten und b) auch nur Bildungsgänge, die verkürzt sind.

Beispiel: um ein*e vollausgebildete*r Gesundheits- und Krankenpfleger*in zu sein, benötigt mann*frau mindestens 3 Jahre Ausbildung. Nun erfand jemand eine kürzere Ausbildung von 2 Jahren, die häufig solche Einrichtungen wie Deine anbieten. Nur ist mann*frau eben kein*e Gesundheits- und Krankenpfleger*in, sondern eine besser geschulte Hilfskraft, die noch schlechter bezahlt wird, als die normalen Gesundheits- und Krankenpfleger*in,

Auch in Deinem Fall fürchte ich, dass es dabei um so eine Schmalspurausbildung handelt. Du kannst also davon ausgehen, dass bei Bewerbungen immer erst diejenigen ausgesucht werden, die einen normalen Gesellenbrief des Elektrohandwerks (keine Ahnung, wie der Beruf "Elektriker" heute heißt) in der Hand haben.

Wenn Du jung genug bist und wirklich in dem Handwerk eine Ausbildung haben willst, dann suche Dir zum nächsten Lehrjahr oder vielleicht sogar jetzt noch einen regulären Ausbildungsbetrieb und mach die normale Lehre.
 

Fox29

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@Zarko eine Umschulung kann auch von Agentur und Jobcenter gefördert werden. Was du beschreibst ist eine Umschulung im Rahmen einer beruflichen Reha. Dort können die gleichen Bildungsträger auftauchen und zusätzlich die BFWs/BBws
 

RomanticV

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@Zarko Danke für Informative Antwort. Da bin ich nicht mal weit weg von dir, das ganze spielt sich in Schwandorf ab (blaues Logo) . Ich wollte ja ursprünglich eine 16 monatige Umschulung zur Industrieelektrikerin machen aber wie schon gesagt viel leider flach und jetzt bin ich bei einer 23 monatigen Elektroniker Ausbildung mit inklusive 2 Monaten. Zu meiner Person ich bin 31 und kein Reha Fall ;) Das ist ein ganz normaler Bildungsgutschein von der Arbeitsagentur. Da mir in meinen Umkreis nichts mehr anders übrig blieb ging ich ich nach Schwandorf. Der andere Bildungsträger wäre in Teublitz bei einer namhaften Automobil Firma die anscheinen nebenbei Umschulungen in sämtliche Fachrichtungen anbieten, er würde beide Berufe zur Umschulung anbieten obwohl der Elektroniker dort 28 Monat dauert inklusive 9 Monate Praktikum. Wäre auch zertifiziert für die Agentur.
Ich hab das Gefühl das Sie mir den wahrscheinlich nicht genehmigen, da ja diese Ausbildung dort mehr Geld kostet aber vielleicht die 2 Jährige Ausbildung die wäre dann günstiger...
 

BerndB

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Meine Lehrkraft hat z.B. ist gelernter Elektroniker hat keinen Meister und nicht mal einen Ausbilder-Schein. Des weiteren kein Schulkonzept oder ähnliches.
Die Umschüler bekommen einen Elektro Grundkurs von 4 Monaten (Gesamt Umschulungszeit sind knapp 24 Monate) und das war's dann, danach ist ein Teil der Schüler dauerhaft Krank oder Sie schlafen in den Unterrichtsräumen (Habe Bilder geschossen).
Die Lehrer glänzen mit Ihrer Abwesenheit das ist der konkrete Satz zu den Umständen und das wird auch mehrfach in den Google Bewertungen abgegeben.
Kurse müssen zertifiziert sein. Dabei wird vorgegeben, welche Qualifikation jede Lehrkraft vorweisen muss. Sprich dies bei der AA an. Wenn dein SB nicht reagiert direkt an die Zertifizierungsstelle rangehen. Diese müsste auf dem Flyer stehen, den du zu Beginn erhalten haben musst. Vor einem Abbruch musst du aber mal ausrechnen, ob du überhaupt noch so lange Alg-Anspruch hast, dass er bis zu Beginn des nächsten Kurses reicht.

Im SGB III müssen bei Kursabbruch keine Kurskosten erstattet werden. Ein Wechsel einfach in einen anderen Kurs ist nicht möglich. Der eine Kurs wird beendet/abgebrochen. Für den neuen Kurs muss ein Bildungsgutschein ausgestellt und die Teilnahme dann wieder genehmigt werden. Ansonsten sieh mal hier oder hier. Wenn dein SB nicht reagiert, dann rufe hier an oder frag den SB ob du dort anrufen sollst. Und du darfst dort anrufen. Dann kommt er vielleicht in die Gänge.
 

RomanticV

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Kurse müssen zertifiziert sein. Dabei wird vorgegeben, welche Qualifikation jede Lehrkraft vorweisen muss. Sprich dies bei der AA an. Wenn dein SB nicht reagiert direkt an die Zertifizierungsstelle rangehen. Diese müsste auf dem Flyer stehen, den du zu Beginn erhalten haben musst. Vor einem Abbruch musst du aber mal ausrechnen, ob du überhaupt noch so lange Alg-Anspruch hast, dass er bis zu Beginn des nächsten Kurses reicht.

Im SGB III müssen bei Kursabbruch keine Kurskosten erstattet werden. Ein Wechsel einfach in einen anderen Kurs ist nicht möglich. Der eine Kurs wird beendet/abgebrochen. Für den neuen Kurs muss ein Bildungsgutschein ausgestellt und die Teilnahme dann wieder genehmigt werden. Ansonsten sieh mal hier oder hier. Wenn dein SB nicht reagiert, dann rufe hier an oder frag den SB ob du dort anrufen sollst. Und du darfst dort anrufen. Dann kommt er vielleicht in die Gänge.
Fraglich wann die Zertifizierung mal stattgefunden hat und in welchen Turnus sich das wiederholt. Ohne Umschulung hätte ich Regulär Anspruch bis Mitte nächstes Jahr gehabt. Mit der Umschulung verlängert sich ja automatisch mein Anspruch. Danke für die Qualitätsadresse!
 

Zarko

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Hallo RomanticV

Da bist du ja nicht weit weg von mir. Ich komme aus einen kleinen Dorf bei Amberg. Sag mal, kannst du nicht gleich ganz auf Industriemechaniker umlenken? Ich kann mir nicht vorstellen, das bei uns in der nördlichen Oberpfalz für Elektroniker viel geboten wird.
So könntest du wenigstens zeitweise bei Projekten im Sondermaschinenbau arbeiten.

Hätte auch einen anderen Vorteil:
Du könntest dich dann mit Reparatur von Waschmaschinen, Elektroherden, deren Anschluss ein Zubrot verdienen. Dann sähe das Ganze nicht so schlimm aus. Wie du ja vielleicht weißt, hat auch die Grammer AG in Haselmühl angekündigt, das etwa 100 Leute Ihren Job verlieren werden. Bei Su-Ro steht eine Firma für Metallkomponenten(55 Mitarbeiter) auf der Kippe. Laut Mittelbayerischer müssen bei Krones etwa 500 Mann gehen. Laut einer namhaften Wirtschaftszeitung will BMW Die Anzahl der langfristig Beschäftigten von 126 000 auf etwa 60 000 reduzieren. Keine rosigen Zeiten.

Genau da, bei den Leuten mit den blauen Logo hatte ich auch meine Umschulung zum Qualitätsfachmann für Längenprüftechnik machen müssen. Bist du auch wie ich in einem Zimmer dort untergebracht worden?

Kleine Anekdote:
Uns wurde damals (2009) gesagt, das wer in einem wichtigen Fach durchfällt (Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung) verliert die
Umschulung. Da ich damals schon etwas läuten habe hören wie es wirklich aussieht. Daher versuchte ich, eine wichtige Prüfung in den Sand zu setzen. Absichtlich habe ich dann nichts gelernt. Nur etwa 1ne Stunde davor. Nach der Prüfung kam der Dozent zu mir und sagte so etwas würde bei mir nicht mehr vorkommen. Still und heimlich hatte ich mich schon auf den Abgang gefreut. Dann der Hammer:

"Leider kann ich ihnen nicht mehr wie hundert Punkte geben, es gibt nur 100 Punkte bei der Prüfung". Bumm! Eine Eins. Habe dann öfters
probiert, einen Job zu bekommen und die Sache zu kippen. Erfolglos. Selbst als ich dann durch einen Unfall als Fußgänger einen Schädelbruch mit Felsenbeinbruch(waagerecht und senkrechtgebrochen., waren vier Teile) und Otobasal, Verlust eines Gleichgewichtsorganes, anschliessende Taubheit auf einem Ohr, Einschränkung des Verständnisses von Sätzen bis auf 70 Prozent eines Menschen mit normalen Gehör(beideitig), Gonarthrose in den Knien, Fingergelenksarthrose, Karpaltunnelsyndrom und Verdacht auf Makula-Degenreation hatte, nix mit Ende der Umschulung. Auch nicht, als eine BGU im Bayern einen OP-Vorschlag machte.

Später arbeitete ich als Hausmeistergehilfe in Amberg. Wäre vielleicht besser gewesen, ich hätte besser da den 1/2-jährigen Kursus dafür belegt.

Übrigens:
Sei dort ja vooooooorsichtig, wenn du da unten zu einem Arzt gehst und bei den Psychologen pass ja auf wie ein Schiesshund was du da sagst....
Nimm auf keinen Fall einen Arzt von da unten. Ist besser so. Glaub mir.
Mehr kann ich dir hier nicht schreiben, ist besser so.

Viele versuchen es über die Schiene das die da psychologische Schwierigkeiten haben, um da raus zu kommen. Versuch das mal lieber nicht. Das ist bei vielen schon in die Augen gegangen.
Schade das wir uns nicht persönlich darüber unterhalten können, Ohne Telefon und E-Mail. Das ist mir zu unsicher. Ein Erfahrungsaustausch
mit jetzigen Umschülern wäre ganz interessant. Exisitiert dort auf dem Gelände die Kneipe noch, im Gebäude wo die Rezeption für die Wohnanlage ist?
 
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RomanticV

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Kannst du das mal näher ausführen?
Es gibt nur zwei Ausgänge, die eine Tür die verschlossen wird das ja niemand früher geht oder die, die direkt am Betriebsleiter vorbei geht und du zurück gepfiffen wirst.

Hallo RomanticV

Da bist du ja nicht weit weg von mir. Ich komme aus einen kleinen Dorf bei Amberg. Sag mal, kannst du nicht gleich ganz auf Industriemechaniker umlenken? Ich kann mir nicht vorstellen, das bei uns in der nördlichen Oberpfalz für Elektroniker viel geboten wird.
So könntest du wenigstens zeitweise bei Projekten im Sondermaschinenbau arbeiten.

Hätte auch einen anderen Vorteil:
Du könntest dich dann mit Reparatur von Waschmaschinen, Elektroherden, deren Anschluss ein Zubrot verdienen. Dann sähe das Ganze nicht so schlimm aus. Wie du ja vielleicht weißt, hat auch die Grammer AG in Haselmühl angekündigt, das etwa 100 Leute Ihren Job verlieren werden. Bei Su-Ro steht eine Firma für Metallkomponenten(55 Mitarbeiter) auf der Kippe. Laut Mittelbayerischer müssen bei Krones etwa 500 Mann gehen. Laut einer namhaften Wirtschaftszeitung will BMW Die Anzahl der langfristig Beschäftigten von 126 000 auf etwa 60 000 reduzieren. Keine rosigen Zeiten.

Genau da, bei den Leuten mit den blauen Logo hatte ich auch meine Umschulung zum Qualitätsfachmann für Längenprüftechnik machen müssen. Bist du auch wie ich in einem Zimmer dort untergebracht worden?

Kleine Anekdote:
Uns wurde damals (2009) gesagt, das wer in einem wichtigen Fach durchfällt (Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung) verliert die
Umschulung. Da ich damals schon etwas läuten habe hören wie es wirklich aussieht. Daher versuchte ich, eine wichtige Prüfung in den Sand zu setzen. Absichtlich habe ich dann nichts gelernt. Nur etwa 1ne Stunde davor. Nach der Prüfung kam der Dozent zu mir und sagte so etwas würde bei mir nicht mehr vorkommen. Still und heimlich hatte ich mich schon auf den Abgang gefreut. Dann der Hammer:

"Leider kann ich ihnen nicht mehr wie hundert Punkte geben, es gibt nur 100 Punkte bei der Prüfung". Bumm! Eine Eins. Habe dann öfters
probiert, einen Job zu bekommen und die Sache zu kippen. Erfolglos. Selbst als ich dann durch einen Unfall als Fußgänger einen Schädelbruch mit Felsenbeinbruch(waagerecht und senkrechtgebrochen., waren vier Teile) und Otobasal, Verlust eines Gleichgewichtsorganes, anschliessende Taubheit auf einem Ohr, Einschränkung des Verständnisses von Sätzen bis auf 70 Prozent eines Menschen mit normalen Gehör(beideitig), Gonarthrose in den Knien, Fingergelenksarthrose, Karpaltunnelsyndrom und Verdacht auf Makula-Degenreation hatte, nix mit Ende der Umschulung. Auch nicht, als eine BGU im Bayern einen OP-Vorschlag machte.

Später arbeitete ich als Hausmeistergehilfe in Amberg. Wäre vielleicht besser gewesen, ich hätte besser da den 1/2-jährigen Kursus dafür belegt.

Übrigens:
Sei dort ja vooooooorsichtig, wenn du da unten zu einem Arzt gehst und bei den Psychologen pass ja auf wie ein Schiesshund was du da sagst....
Nimm auf keinen Fall einen Arzt von da unten. Ist besser so. Glaub mir.
Mehr kann ich dir hier nicht schreiben, ist besser so.

Viele versuchen es über die Schiene das die da psychologische Schwierigkeiten haben, um da raus zu kommen. Versuch das mal lieber nicht. Das ist bei vielen schon in die Augen gegangen.
Schade das wir uns nicht persönlich darüber unterhalten können, Ohne Telefon und E-Mail. Das ist mir zu unsicher. Ein Erfahrungsaustausch
mit jetzigen Umschülern wäre ganz interessant. Exisitiert dort auf dem Gelände die Kneipe noch, im Gebäude wo die Rezeption für die Wohnanlage ist?
Also ich komme näher gesagt aus dem Kreis Amberg-Sulzbach ;) Der Industriemechaniker und der Elektroniker steht ziemlich im gleichen Kurs, das es momentan in dieser schweren Zeit nicht einfach ist klar deshalb hätte ich es ja mit der Umschulung gebrückt. Mit dieser Prüfung gings mir ähnlich aber bei uns sind das Tests angeblich fürs Amt. Ich kann mir nicht vorstellen das man mit dem Vermittler nicht reden kann, sind ja auch nur Menschen und denn ich habe ich eigentlich sehr zugänglich aber wenn ich das so lese...komme ich echt ins Zweifeln. So eine Weiterbildung ist doch kein Knast!
 

RomanticV

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Nach dem ich mir das ganze SGB III durchgelesen habe und auch nicht schlauer werde, muss es ja "wichtige" Gründe für den Abbruch geben.
Möchte nicht wissen wie viele Leute abgebrochen haben und das nicht zum ersten mal und das nicht zahlen müssen, was soll den vom Arbeitslosen zu holen sein? Ich wäre schon froh das aus der Nummer fein raus zukommen auch wenn's dann ohne Umschulung weiter geht...
 

RomanticV

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Das dürfte schlicht verboten sein. das ist ein Fluchtweg. Wenn es ein Feuer gibt, kommt ihr nicht raus.
Mit dem verbauten Kasten entriegelt sich die Tür wenn Sie bestätigt wird und löst dann Alarm aus. Das wird jetzt vorübergehend als Ausgang benutzt zwecks Corona, der Sinn ergibt sich mir aber nicht wenn sich alle teilweise ohne Maske dicht anstellt des weiteren auch das der Pausenraum wegen Corona gesperrt wurde und in den Räumen ein Essens Verbot ausgesprochen wurde...anstatt das sich die Leute verteilen werden Sie dichter aneinander gesetzt. Das in einer Sicherheitsunterweisung 40 Leute in einem Raum gesessen waren, kann nicht in das Hygienekonzept passen...
 
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