Ich möchte als Altenbetreuerin arbeiten. Hat jemand Erfahrung damit?

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ursulaN

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ich möchte als Altenbetreuerin arbeiten und ich frag euch, wie findet ihr ***********? Hat jemand mit ihnen gearbeitet? Wenn es um Verdienst geht, sieht es gut aus. Hat jemand irgendwelche Erfahrungen damit? Bitte um Hilfe und Meinungen! :)
 

Muzel

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AW: Arbeit als Altenpflegerin

Altenpflegerin ist ein Knochenjob. Außerdem können diese Menschen ziemlich aggressiv werden. Das muss man auch verkraften können.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Arbeit als Altenpflegerin

Außerdem können diese Menschen ziemlich aggressiv werden. Das muss man auch verkraften können.

Jepp, Altenpflegerinnen aber auch! Gab da diverse Aufnahmen mit versteckter Kamera im TV zu bewundern. Auch kenne ich Aussagen von früherem Arbeitskollegen, der jahrelang in dem Bereich gearbeitet hatte.
 

ursulaN

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AW: Arbeit als Altenpflegerin

ja, ich weiss, dass es ein Knochenjob ist, alte Menschen sind spezifisch, manchmal nörgelig und aggressiv, aber in letzter Zeit fühle ich, dass ich ihnen helfen möchte.
 

Doppeloma

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AW: Arbeit als Altenpflegerin

ja, ich weiss, dass es ein Knochenjob ist, alte Menschen sind spezifisch, manchmal nörgelig und aggressiv, aber in letzter Zeit fühle ich, dass ich ihnen helfen möchte.

dann geh doch einfach zu den entsprechenden Einrichtungen und lass dich beraten wie du da einsteigen kannst und welche Ausbildung / Schulung dafür mindestens erforderlich wäre ... denn nur arbeiten nach "Gefühl" wird eher nicht möglich sein ... :icon_evil:

Wer soll dir hier bitte sagen / schreiben können wie es so bei Pflege-Einrichtung X oder Pflegeheim Y laufen wird ... wende dich an einen "Pflegestützpunkt", die soll es ja inzwischen überall in D geben, dort kann man sich bestimmt auch zu solchen Fragen beraten lassen.

Auf ihren Internetseiten sind sie ALLE immer ganz tolle AG und handeln und denken immer nur im Interesse ihrer MItarbeiter und der betroffenen Pfleglinge ... die Realität sieht meist so grausig aus (für alle Beteiligten), dass ich mir wünsche hoffentlich niemals ein Pflegefall zu werden ... :icon_neutral:

MfG Doppeloma
 

Dark Vampire

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AW: Arbeit als Altenpflegerin

war da nicht was von Walraff ne reportage wie es da abging in solchen Heimen? echt gruselig was ich da gesehen habe.....ich würde nach 4 Wochen glaub in der Klapse landen.....
 

karrer45

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AW: Arbeit als Altenpflegerin

Ist mit Sicherheit ein Knochenjob!!!

Mach erst einmal ein 14 tägiges Praktikum, damit du siehst mit was du konfrontiert wirst, danach kannst du immer noch entscheiden, ob du eine Ausbildung in der Altenpflege machst.

Ich jedenfalls ziehe meinen Hut vor solchen Leuten, die Dienst am Menschen verrichten!
Aber wie gesagt es ist halt nicht jedermanns Sache!
 

ursulaN

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AW: Arbeit als Altenpflegerin

Vielen Dank für die Antworten, ihr seid sehr hilfsbereit :icon_surprised: ja ich muss darüber nachdenken und etwas entscheiden. Danke.
 

Curt The Cat

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AW: Arbeit als Altenpflegerin

Moinsen ursulaN,

erstmal willkommen hier im Forum.

Aber auch Dir, als Newbie hier, möchte ich die Forenregel #11 ...

11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit Überschriften wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Arbeit als Altenpflegerin, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
... für die Zukunft wärmstens ans Herz legen!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 85 Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
Ich kann von Altenbetreuung nur abraten. Die Jobcenter finanzieren zur Statistikaufhübschung seit Jahren Kurse in Altenbegleitung (Betreuungskraft gemäß § 87b III SGB XI).

Das Problem dabei ist aber, dass es in aller Regel rausgeschmissenes Geld (für den Steuerzahler) und verschwendete Zeit (für die Maßnahmeteilnehmer) ist. Denn diese Altenbetreuer werden mangels Finanzierungsmöglichkeiten der Heime schlichtweg kaum nachgefragt.

Zwar lassen sich deren Leistungen - in der Theorie - über die Pflegeversicherung abrechnen, in der Praxis sieht es allerdings so aus, dass kaum je Alltagsbegleiter, sondern fast nur Altenpflegehelfer eingestellt werden, weil die auch die eigentlich zentrale Pflegearbeit übernehmen. Da will man dann keine Alltagsbegleiter, die sich negativ auf den Personalschlüssel auswirken.
 

Muzel

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Was ich gehört habe, dass der Abschluss einer Altenbetreuerin nicht bundeseinheintlich ist und man also das Bundesland nicht wechseln darf. So geht es mir auch.
 

JacKy

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Wie BurnsTorn schon sagte kannst du zwar diese Ausbildung als Alltagsbegleiterin oder Betreuungskraft ohne Probleme über Arbeitsagentur oder Jobcenter finanziert kriegen, wirst aber Mühe haben, danach irgendwo eingestellt zu werden. Was die Einrichtungen in der Altenarbeit brauchen, sind Pflegekräfte. Also wenn du in die Altenarbeit willst, dann mach eine Ausbildung in der Pflege. Das ist allerdings ein Knochenjob sowohl körperlich als auch seelisch. Würd ich mir gut überlegen.
 

Papu5

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Dann senfe ich auch noch.

Ein weiteres Problem ist es, eine Stelle als Altenbetreuerin zu bekommen. Mit ganz viel Glück wird man für ein paar Stunden pro Woche in einem Heim oder einer Einrichtung für betreutes Wohnen eingestellt. Leben kann man davon aber nicht.
Die meisten Betreuer müssen sich selbstständig ihre Kunden suchen, die sie dann ein- oder zweimal die Woche für ein bis zwei Stunden besuchen.

Reich wird man davon auch nicht. Das Klientel ist aufgrund diverser altersbedingter Erkrankungen (Demenz, M. Parkinson, Schlaganfall,...) oft sehr anstrengend und natürlich kann nicht jeder mit jedem, so rein menschlich gesehen.

Bei uns im Heim wird eine Bewohnerin von ihrer Betreuerin zweimal die Woche besucht, und die Betreuerin kommt nicht an ihre Klientin heran, da diese sehr stark auf Männer fixiert ist und weibliches Personal in der Regel ablehnt.

Ansonsten bleibt mir noch zu sagen, das es natürlich auch solche Heime wie in den Walraff-Reportagen gibt. Aber ich denke, das sind eher die Ausnahmen.

Wie schon empfohlen, guck das du für eine Woche ein Praktikum bei einem Betreuer machen kannst, vielleicht gibts da auch spezielle Foren wo du dich schonmal belesen kannst um zu sehen was auf dich zukommt. Ansonsten mal ein Praktikum im Heim machen, wobei du dort wahrscheinlich eher zur Grundpflege und Essenreichen eingesetzt wirst. Sonst such mal aktiv nach einem Heim die auch Sozio anbieten, also fest angestellte Betreuer und frag ob du da mal mitlaufen kannst.
 

keine Ahnung

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Achtung! Begleiter und Betreuer sind zwei verschiedene Dinge.

Die Alltagsbegleiter machen mit den Bewohnern Freizeitaktivitäten, Arztbesuche oder Einkäufe.

Die Betreuer der Bewohner treffen Entscheidungen über die rechtlichen,- finanziellen,- u./oder gesundheitlichen Belange, da diese aufgrund ihres Alter und ihrer Erkrankung nicht mehr dazu in der Lage sind.

Wie schon oben beschrieben, werden die Begleiter zwar benötigt aber aus Kostengründen nicht in voller Höhe eingesetzt. Jedes Heim freut sich aber über Praktikanten, FSJ und natürlich Ehrenamtler, Firmlinge und Konfirmanten werden für diesen Zweck auch sehr gerne gesehen.
 

karrer45

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Ich kann von Altenbetreuung nur abraten. Die Jobcenter finanzieren zur Statistikaufhübschung seit Jahren Kurse in Altenbegleitung (Betreuungskraft gemäß § 87b III SGB XI).

Wie von BurnsTorn beschrieben, habe ich mir diesbezüglich auch schon mal Gedanken gemacht den Betreuungsassistenten zu absolvieren. Habe aber dann im Nachhinein festgestellt, dass man als Betreuungsassistent so gut wie gar nichts verdient. Die Ausbildung zum Altenpfleger ist da schon eine ganz andere Grundlage!

Wie gesagt, am besten erst einmal ein Praktikum machen, um festzustellen ob diese Tätigkeit für einen überhaupt in Frage kommt, denn Reich wird man dabei nicht.

Wer aber eine soziale Ader hat und gerne mit älteren Menschen zusammen ist, kann sich ja überlegen ob eine Umschulung zum Altenpfleger in Frage kommt.

Ich glaube jedoch auch, dass das Arbeitsamt bzw. Jobcenter eine komplette Umschulung zum Altenpfleger nicht finanzieren wird, da ja die Möglichkeit zum Betreuungsassistent auch besteht und diese in der Finanzierung und Ausbildungsdauer wesentlich kürzer und günstiger ist.

Jedoch ist der Betreuungsassistent in keinster Weise mit der hochwertigen Ausbildung zum Altenpfleger gleichzusetzen!
 
E

ExitUser

Gast
Wie von BurnsTorn beschrieben, habe ich mir diesbezüglich auch schon mal Gedanken gemacht den Betreuungsassistenten zu absolvieren. Habe aber dann im Nachhinein festgestellt, dass man als Betreuungsassistent so gut wie gar nichts verdient.

Da ist was dran. Wobei man ergänzen sollte: Leider verdient man (abgesehen von Ärzten) im gesamten Gesundheitswesen oft doch eher bescheiden. Wenn man die Verantwortung und Belastung von Pflegekräften in Relation setzt zu dem, was z.B. VW-Arbeit verdienen, ist es für mich in keiner Weise zu rechtfertigen, das letztere - bei formal gleichwertiger Ausbildung - mehr als das Doppelte verdiene. Aber so ist es halt.

Ich glaube jedoch auch, dass das Arbeitsamt bzw. Jobcenter eine komplette Umschulung zum Altenpfleger nicht finanzieren wird, da ja die Möglichkeit zum Betreuungsassistent auch besteht und diese in der Finanzierung und Ausbildungsdauer wesentlich kürzer und günstiger ist.

Zum Glück hat es diesbezüglich - u.a. aufgrund der demographischen Entwicklung - in den letzten Jahren ein Umdenken gegeben! Mittlerweile kann (nicht muss) das JC sehr wohl auch eine Umschulung zum Altenpfleger finanzieren, sofern die Finanzierung des 3. Ausbildungsjahr über ESF-, Landes- oder sonstige Mittel sichergestellt ist. Siehe dazu z.B. hier.

Ich hatte näheren Kontakt mit zwei Personen, denen seitens des JC tatsächlich eine Umschulung zum Altenpfleger bzw. zur Altenpflegerin gefördert wurde. Eine Schattenseite gibt es aber auch hier: Viele Heime sparen sich (notgedrungen) die teuren examinierten Kräfte und stellen lieber die billigeren, weniger qualifizierten Altenpflegehelfer mit einjähriger "Ausbildung" ein.

Überdies gibt es die sinnlosen Maßnahme-Kurse, in denen ALGII Empfänger in 8-12 Wochen zu Helfern (ohne Qualifikationsnachweis) geschult werden, nach wie vor. Aber mittlerweile hat die BA im Zuge der Spätstarter-Initiative erkannt, dass es Sinn macht, auch hochwertige Umschulungen zu fördern. Sinnlos-Maßnahmen gibt es zwar nach wie vor massenhaft, aber auch die Zahl an Förderungen qualifizierter Weiterbildungen hat sich in den letzten Jahren erhöht.
 

karrer45

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@BurnsTorn

ja, mittlerweile gibt es schon so viele unterschiedliche Arten von Ausbildungen in der Altenpflege, dass man sich gar nicht mehr auskennt. Der Druck wird ja immer größer, da ja in in diesem Bereich wirklich ein Fachkräftemangel besteht. Leider wird dort auch nur ausgebeutet, was dann zu Lasten der Beschäftigten sowie Bedürftigen geht.

Ich bin 45 Jahre alt und habe mich für diesen Bereich auch schon informiert, mir wurde seitens des JC vorerst eine Umschulung nicht genehmigt, obwohl ich schon seit 5 Jahren arbeitslos bin. Die Gründe waren, dass ich eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich habe.

Mittlerweile habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass ich dieses Ziel nicht mehr weiter verfolgen werde. Das Risiko ist für mich viel zu Groß, dass ich wieder auf die Schnauze fliegen werde und dann bin ich 50 und brauch selber Altenpflege.
 

Papu5

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Zum Glück hat es diesbezüglich - u.a. aufgrund der demographischen Entwicklung - in den letzten Jahren ein Umdenken gegeben! Mittlerweile kann (nicht muss) das JC sehr wohl auch eine Umschulung zum Altenpfleger finanzieren, sofern die Finanzierung des 3. Ausbildungsjahr über ESF-, Landes- oder sonstige Mittel sichergestellt ist. Siehe dazu z.B. hier.

Bei mir übernimmt das Amt die Kosten komplett, für alle drei Jahre. Ebenso bei den anderen Umschülern in meiner Klasse. Ob die (SB) sich noch Gelder aus anderen Töpfen holen weiss ich nicht.

Ich hatte näheren Kontakt mit zwei Personen, denen seitens des JC tatsächlich eine Umschulung zum Altenpfleger bzw. zur Altenpflegerin gefördert wurde. Eine Schattenseite gibt es aber auch hier: Viele Heime sparen sich (notgedrungen) die teuren examinierten Kräfte und stellen lieber die billigeren, weniger qualifizierten Altenpflegehelfer mit einjähriger "Ausbildung" ein.

Und natürlich gibt es auch Heime, die grösstenteils nur noch durch Pflegehelfer (gelernt und ungelernt) und Praktikanten am Laufen gehalten werden.

Hab mal in grün dazwischen geschrieben.
 

Muzel

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"Altenbetreuer übernehmen ähnlich Aufgaben wie Altenpfleger, allerdings dürfen sie die medizinische Versorgung nicht übernehmen, weil sie dafür nicht ausgebildet sind. Altenbetreuer arbeiten entweder in einer stationären Einrichtung oder in der häuslichen Pflege."
Als Altenbetreuer ist man keine Fachkraft und entsprechend niedriger bezahlt.
Altenpfleger/in - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden
 

Emma25

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hi,
das ist eine sehr schwierige Arbeit, aber meine, du weißt das. du sollst verschiedene Betreuungsagenturen fragen, was du brauchst, um als Altenbetreuerin zu arbeiten. ich kann dir die Kontaktdaten von einer Agentur (alldaycare24) geben, die ich persönlich kenne.

Viel Erfolg
E.
 
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