Ich möchte ALG I beantragen muß aber jetzt zum Amtsarzt Termin, was erwartet mich dort, wer kann mir einen Hinweis geben?

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Natka

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Ich wurde von meiner Krankenkasse ausgesteuert .. und bin gekündigt ...
Wollte jetzt ALG1 beantragen muss aber jetzt zum Amtsarzt , was erwartet mich dort ???
Bin aufgrund der Psyche krankgeschrieben .. wie möchte es jem. In 45 min prüfen ??
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Natka und :welcome:


Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"Amtsarzt Termin"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

BerndB

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Hallo Natka, lies mal hier. Es geht darum, ob du Arbeitslosengeld unter erleichterten Bestimmungen erhälst. Nennt sich Nahtlosigkeit. Oder such im Internet nach "Arbeislosengeld im Rahmen der Nahtlosigkeit".
Der Arzt muss deine Leistungsfähigkeit für den Arbeitsmarkt überprüfen.
Der Agentur-Arzt ist in der Regel kein Facharzt für bestimmte Krankheiten. Also wird er, sofern du Gutachten vorlegst, diese Auswerten oder er wird dich zur Begutachtung zu einem Facharzt überweisen.
 

saurbier

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Hallo Natka,

Bin aufgrund der Psyche krankgeschrieben .. wie möchte es jem. In 45 min prüfen ??

Das was der ärztliche Dienst der AfA macht sollte man aus medizinischer Sicht als billigen Scherz betrachten und hat letzten Endes eher eine Alibifunktion. Überwiegend erstellt der äD lediglich ein Gutachten nach Aktenlage aufgrund der von deinen bisher behandelnden Ärzten erstellten Befundberichten (hier dann dem eines Psychiaters). Selten handelt es sich bei den Ärzten der AfA um Fachärzte und noch viel weniger sind diese bemüht eine persönliche Begutachtung vorzunehmen (die werden schon wissen warum).

Ob du da jetzt als psychisch Kranker oder aber mit orthopädisch Erkrankungen daher kommst, wichtig ist dort das du über aktuelle Befunde verfügst auf die man sich stützen kann, je neuer je besser. Am liebsten haben die Herrschaften Reha-Entlassungsberichte, denn da brauchen sie nur abzuschreiben.

Wie du ja selbst sagst, eine 45min. Untersuchung stellt eher einen Witz da. Ich z.B. war vor kurzem von der DRV zu so einem persönlichen Untersuchungstermin vorgeladen worden und da hat deren Arzt ganze 10min. für die körperliche Untersuchung benötigt. Dazu wurde nicht einmal ein aktuelles Röntgenbild je schweige denn ein MRT heran gezogen - wohlgemerkt das bei seit über 20 Jahren bestehenden orthopädischen Grunderkrankungen -, was dabei heraus kam dürfte hier wohl jedem klar sein. Bei dir mit psychischen Leiden dürfte ein anständiges Gutachten sicherlich Stunden oder gar Tage dauern, nur dafür haben diese Ärzte eben keine Zeit.

Du kannst ja einen Beistand gem. § 13 SGB X mitnehmen, daß Recht hast du, auch wenn die Ärzte es nicht gerne sehen.

Warte einfach mal ab, was bei dir abläuft.


Grüße saurbier
 

saurbier

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Hallo ZynHH,

du solltest nicht die Umstände aus den Augen verlieren.

Wenn jemand über ganz frische Befunde verfügt ist ja alles in Ordnung, wenn aber die Befunde bereits älter sind, sieht die Sache ganz anders aus.

Meine Befunde basieren auf Gutachten aus 1998 und einem Gerichtsgutachter aus 2001. Dazu kamen dann weitere KH Befunde aus 2012 u. 2013, seitdem wurde keine neuen Befunde in Auftrag gegeben, denn a) ist es ein chron. Verlauf und b) eine irreversibler Krankheitverlauf (Osteochondrose). Heute nach weiteren 7 Jahren kommt dann der DRV Arzt und sagt nach 10min. körperlicher Untersuchung ist bin nicht mehr EMR.

Genau da haben wir dann das Problem. Die alten Befunde interessieren nicht - weil viel zu alt - und neue will man aus Kostengründen nicht anfertigen also streicht man die Rente.

Sp und nun sitzte ich bei der AfA und die verweigert mir seit 3 Monaten mein ALG-I zu zahlen weil das äD-Gutachten noch nicht vorliegt. Der äD will aber das Gutachten der DRV weil alles andere viel zu alt ist und die DRV hat das Gutachten angeblich noch nicht einmal fertig. Wieviel Monate soll nun bitte auf mein ALG warten.

Nichts anderes passiert leider auch bei psychisch Kranken, wo der begutachtende Arzt meint nach wenigen Minuten zu wissen was sachen ist, wozu die Fachärzte Wochen wenn nicht gar Monate für brauchen.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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Mich erinnert das dann immer an ine Bekannst. Sie brauchte nach vielen Jahren mal eine neue Arbeitsplatzausstattung. Die Frau ist ohne arme und Beine geboren und die DRV verlangte allen ernstes neue Befunde. Der Hausarzt hat geschrieben, dasser nicht erkennen könne, dass seiner patientin neue Gledmassen gewachsen sind und das sie wohl auch nicht mehr zu erwarten....Das ging dann vor Gericht und dort hat der Richter dem Speil ein Ende bereitet, indem er den Prozessbevollmächtigten der DRV gefragt hat, ob das sein Ernst sei....
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

Naja, bei manchen Erkrankungen erübrigen sich neue Befunde. Egal wie alt die alten sind.

Da kann ich dir nur zustimmen, nur solltest du das dann vielleicht mal dem äD irgendwie beibringen.

Genau das ist in meinem vorliegenden Fall ja Sache, warum wohl sonst hat selbst die Rehaärztin von Grunderkrankungen geschrieben. Der äD der AfA sagt aber mit meinen alten Unterlagen aus 2012 könne er nichts anfangen und er braucht das neue aktuelle "Gutachten" der DRV äh das 10min. Untersuchungsergebnis.

Es gibt unzählige Krankheitsbilder wo es wenn überhaupt nur noch abwärts geht, Mobus Bechterew, Osteochondrose, weit schlimmer Multiple Sklerose (MS), Parkinson etc.. All das setzt jedoch immer voraus das die Ärzte gemäß ihrem Eid auch agieren, nur das dürfte bei den Azftragsgutachtern der Behörden mehr als zweifelhaft sein. Da wundert es mich auch nicht, daß es über deren Arbeit hinsichtlich der Qualität noch keine Dissertationen gibt.

Und der Fall deiner Bekannten verwundert mich auch nicht, nachdem was ich in diesem Jahr ja schon mit den "Gutachtern" so erleben durfte.



Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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In deinem Fall kann man aus den alten Unterlagen eben nicht ersehen, wie stark es sich inzwischen verschlechtert hat. Aber das warten auf die DRV ist absurd, wie das ALG ja gerade diese Wartezeit überbrücken soll. Irgendwer hat da den begriff Nahtlos nicht verstanden.
 

ZynHH

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du solltest nicht die Umstände aus den Augen verlieren.
Hab ich nicht. Hätte ein neues Röntgenbild oder MRT etwas anderes gezeigt? Wären die Aufnahmen vom gleichen Radiologen befundet worden?

Ich hab gerade dieses Befunddrama, das unterschiedliche Radiologen völlig unterschiedliche Befunde bei gleicher Fragestellung erstellen. Jeder macht neue Aufnahmen mit unterschiedlichen Geräten und jeder findet noch etwas anderes.

Ab sofort lasse ich nur noch einen Radiologen ran, sonst werde ich wahnsinnig.
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

In deinem Fall kann man aus den alten Unterlagen eben nicht ersehen, wie stark es sich inzwischen verschlechtert hat. Aber das warten auf die DRV ist absurd, wie das ALG ja gerade diese Wartezeit überbrücken soll. Irgendwer hat da den begriff Nahtlos nicht verstanden.

Korrekt, wenn denn bei mir einer mal neue Bilder erstellen lassen würde, ja dann könnte man wohl viel klarer sehen. Nur die DRV will eben kein Geld ausgeben (für einen ärztlichen Befundbericht bei einem Weiterzahlungsantrag auf EMR wird der behandelnde Arzt mit 28,50 EUR abgespeist), vielleicht auch aus Angst die neuen Bilder könnten zeigen das sich in den 20 Jahren tatsächlich doch so einiges verschlechtert hat (würde ja auch meine Schmerzen erklären). Genau der äD der AfA ist in meinen Augen einfach nur faul. Anstatt als er merkte (18.06.2019) das die Befunde alle zu alt sind (von 2012) hätte er gleich sagen müßen den lade ich persönlich vor, aber nein es ist doch einfacher auf die neuesten Befunde der DRV zu warten und abzuschreiben, also fordert er dafür am 17.07.2019 extra eine ärztliche Schweigepflichtentbindung an. Das da alles auf einer 10min. Untersuchung basiert ist dem völlig egal. Nichts anderes ist es dadurch doch auch mit einer Entscheidung zum ALG-I, die weigern sich solange das äD-Gutachten nicht vorliegt, von wegen § 145 SGB III hier Rz. 145.4.1 nach 4 Wochen vorläufig zu entscheiden. Dabei kann/könnte der äD genau das machen, was er 2012 bei mir auch gemacht hat, denn jetzt ergibt sich durch den neuen Rentenbescheid (bin ja wieder ab 01.09. Teil-EMR mit Berufsunfähigkeit) das gleiche Bild (theoretisch denn ich bin nun ja leider inzwischen 7 Jahre älter (fast 62), was die Vermittlung noch mehr erschwert, die schon 2012 nicht klappte) vom neuen GDB mal abgesehen, denn seit 1998 hab ich einen GDB von 30 weshalb es eben schon damals nicht klappte.

Es ist halt die Teamleitung die nicht zahlen will und da scheint es in Wahrheit doch nur darum zu gehen einen alten Sack den man nicht vermittelt bekommt, irgendwie so mürbe zu machen das er freiwillig zum JC geht. Aber da ist dann die Hürde wieder der von HermineL wunderbar zittierte § 12a SGB II, denn wenn das JC hört das mir die DRV nach 7 Jahren die volle EMR nicht mehr zahlt, dann lehnen die ihre Zuständigkeit mit der Begründung ab, das hier zuerst die AfA für die nächsten 2 Jahre zuerst zuständig ist. So wird man heutzutage zwischen der Behörden hin und her geschoben, hauptsache nicht zahlen müssen, ganz egal mit welche finanziellen Konsequenzen das für unsereins verbunden ist.

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@ ZynHH

Hätte ein neues Röntgenbild oder MRT etwas anderes gezeigt? Wären die Aufnahmen vom gleichen Radiologen befundet worden?

Ich hab gerade dieses Befunddrama, das unterschiedliche Radiologen völlig unterschiedliche Befunde bei gleicher Fragestellung erstellen. Jeder macht neue Aufnahmen mit unterschiedlichen Geräten und jeder findet noch etwas anderes.

Nun ja, neue Röntgenbilder würden ja jetzt den aktuellen Zustand zeigen und der dürfte nach 20 Jahren Osteochondrose wohl einen neagtiven Verlauf genommen haben - wie schlimm - keine Ahnung. Die Schmerzen sind auf jeden Fall schlimmer geworden, was ich aber mit BTM noch im Griff habe. Die neuerlichen Schmerzen in den Fingergelenken kämen eh neu hinzu.

Und ja, jeder Röntgenspezialist/Radiologe bewertet die Bilder anders aus, leider. 2011 sah der Facharzt für Radiologie (MRT) z.B. nichts auffälliges an meiner Hüfte was nicht eh altersbedingt wäre. Komisch der Orthopäde (ja selbst ich als Laie) sah da was und gab eine Überweisung fürs KH zur Abklärung und selbst der Oberarzt (Operarteur) im KH sah da Handlungsbedarf. Nach der OP sagte dann der Oberarzt sogar das beide Hüftgelenke angegriffen sind und ich mir mal überlegen soll ob nicht neue Gelenke ratsam wären, zumindest würde das ganze wenn nichts geschieht in den nächsten Jahren zu weiteren Schmerzen unangenehmen führen. Du siehst, deine Feststellung kann ich damit sogar bestätigen.

Jeder Arzt beurteilt anders, ist ja nichts anderes wie mit den Rechtsanwälten. Wie sagt man da so schön, stecke 3 Anwälte in einen Raum und du wirst drei unterschiedlich Meinungen hören. Das ist bei Ärzten sogar noch einfacher, denn Medizin hat viel mit Heilsehen und persönlicher Berufserfahrung zu tun.

Sowas kann man da ja erleben, wenn unsereins eine Ärzteodysee mit zig Fachärzten bis hin zur Uni-Klinik hinter sich hat und alle sagen es geht nicht mehr und dann plötzlich ein Gutachter (kein Prof./Dozent oder Oberarzt mit massig Berufserfahrung) der KK, AfA oder gar DRV (welche die ja bezahlen) dann plötzlich die Meinung (des Auftraggebers) vertritt da ist nichts. Genau solch eine Story kann man doch jetzt in meinem Fall wieder einmal wunderbar erleben.

Lass es dir mal auf der Zunge zergehen, 2001 entscheidet ein Gerichtsgutachter wie zuvor 5 Reha-Ärzte ich bin BU-Rentner und das Gericht verurteilt die DRV dann dazu. 2008/2011/2012 schreiben die Reha-Ärzte mich aufgrund des nun bereits 14 Jahren zurück liegenden Gutachtens Teil-EMR und man bewilligt mir daraufhin eine volle EMR. Heute weitere 7 Jahre später plötzlich heißt es - ätsch - du bist nicht mehr Erwerbsunfähig, sondern nur noch BU (und das auch nur deshalb weil ich das Gerichtsurteil darüber in der Tasche habe). Nur BU ist ja auch eine Art der Erwerbsminderung (man kann den Beruf ja nicht mehr ausüben), das also ist schon mal der erste Widerspruch (sonst bekäme man kaum eine 50% Rente) und dann kommt hinzu das das sozialmedizinische Gutachten das die volle EMR ablehnen soll noch nicht mal fertig ist, was man schriftlich mitteilt. Du siehst wie die Herrschaften arbeiten, wenn es ums Geld der KK-/, AfA-/ bzw. DRV-Kassen geht.


Grüße saurbier
 
Zuletzt bearbeitet:

grün_fink

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Ich könnte jetzt auch dazu ausführlich schreiben, lasse das aber hier.
Verweise nur mal auf das Eingangsposting
Ich wurde von meiner Krankenkasse ausgesteuert .. und bin gekündigt ...
Wollte jetzt ALG1 beantragen muss aber jetzt zum Amtsarzt , was erwartet mich dort ???
Bin aufgrund der Psyche krankgeschrieben .. wie möchte es jem. In 45 min prüfen ??
und dass @Natka sich seitdem nicht mehr gemeldet hat.
 
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