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ich hielte es für eine gute Idee

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Nicht offen für weitere Antworten.

atetzlaf

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#1
den Widerstand zurück in die Regionen zu tragen.

Also nicht zwei große Demos jährlich in Berlin, Köln oder Hamburg, sondern sich wöchentlich, gerne auch 2mal ohne Unkosten mit seinesgleichen um die Arge und um die Argentur versammeln und bei Tee, Keksen und Ratschlägen für einen halben Tag den Verkehr blockieren.

In jeder deutschen Stadt!

Da könnte niemand die Augen vor DEM Problem verschließen.

Nach spätestens zwei Wochen wäre hier die "Hölle" los.


Grüße
 

ladydi12

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#2
ich sag mal, daß die Großdemos der Anfang waren und weitere Aktionen folgen müssen, darunter durchaus auch so eine wie deine. :daumen: :daumen:
 
E

ExitUser

Gast
#3
Die Idee ist ganz sicher gut! Ich habe aber leider die Erfahrung gemacht, dass ich hier nur ein winziges Grüppchen zusammen bekommen würde. 10 - 15 Leute werden ganz gewiss keine große Aufmerksamkeit erregen, zumal ja sogar die großen Demos weitestgehend von den Medien ignoriert wurden und werden.
Leider ist es hier so, dass viele sich einfach nicht als ALG 2 Empfänger outen wollen. Und oft ist es auch die Bequemlichkeit.
Wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat - ich bin für jeden Hinweis und Tip dankbar.
 

Heiko1961

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#4
Die Idee ist schon okay, aber
.....für einen halben Tag den Verkehr blockieren.
,
geht nach hinten los.
Leider ist es hier so, dass viele sich einfach nicht als ALG 2 Empfänger outen wollen. Und oft ist es auch die Bequemlichkeit.
Das habe ich hier im Forum schon bemängelt. Die Meisten geben hier nicht ihren Wohnort an. Es wäre ja auch zu einfach, sich zu organisieren. :cry:

Siehe schon die Antworten in http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=122488#122488
 

Arania

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#5
Es ist aber nunmal so das diejenigen die bisher von ihrer ARGE weitgehend in Ruhe gelassen werden auch wollen das es so bleibt, sie möchten sich einfach nicht irgendwelchen eventuellen Repressalien aussetzen müssen, das darf man nicht so einfach verurteilen.

Andere müssen Rücksichten anderer Art nehmen, z.B. auf ihre Kinder die vielleicht nicht möchten das ihre Eltern als ALG II-ler auffallen, andere können es aus Gesundheitsgründen nicht.
 

Heiko1961

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#6
Da hast du Recht Arania,
Abstriche muss man machen. Aber die, die es können, sollten endlich aufwachen und Zeichen setzen. Die Frage ist nur, WIE? :kinn:
 

Martin Behrsing

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#7
Heiko1961 sagte :
Da hast du Recht Arania,
Abstriche muss man machen. Aber die, die es können, sollten endlich aufwachen und Zeichen setzen. Die Frage ist nur, WIE? :kinn:
unter anderem könnte die Aktions- und Strategiekonferenz in Frankfurt dazu dienen. Nur´sollten dazu auch viele hinkommen. Dort werden viele Akteure auftreten und es geht darum, dass für 2007 Aktionen und Strategien entwickelt werden.

http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?p=123018#123018
 

atetzlaf

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#8
Aber da haben wir doch schon wieder das Problem: Wie soll ich nach Frankfurt kommen?

Das kann ich mir mal eben so gar nicht leisten. Obwohl ich arbeite!

Eine Zentralisierung ist mit Mittellosen gar nicht zu machen!

???

Und ich glaube 15 Leute wären ein Anfang. Dann kann man ja die dreihundert? die an einem vorbei ins Amt laufen anquatschen. Am nächsten Tag sind dann schon einhundert da.

Ist die Argumention ausgefeilt, hat das was man fordert Hand und Fuß, erfährt man dann auch Rückhalt bei nicht unmittelbar Betroffenen. Es ist ja nun einmal unumstößlich, dass erdrückend viele der noch Arbeitenden, Hartz nicht so schlecht finden. Obwohl auch deren Existenz hierdurch bedroht ist. Das muss doch nur in Schlagworte gegossen werden!

Ich denke, ein Lauffeuer könnte entstehen.

Und ignorieren kann man nur Demonstrationen, die nur 2Mal im Jahr stattfinden, in anderen Teilen Deutschlands.
 

heiko98527

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#9
Und ich glaube 15 Leute wären ein Anfang. Dann kann man ja die dreihundert? die an einem vorbei ins Amt laufen anquatschen. Am nächsten Tag sind dann schon einhundert da.
Dem stehen meine eigenen Erfahrungen gegenüber. Wir haben hier ein sogenanntes Arbeitslosenfrühstück, bei dem man kostenlos frühstücken kann (ist aber nur ein Nebeneffekt) und mit anderen Betroffenen reden, sich halt informieren und sich die Seele freireden kann. Letztens haben wir auf der ARGE Massen von Menschen eben auf dieses Treffen aufmerksam gemacht. Auch wurde per Flyer und persönlichen Ansprechen erklärt das ein Anwalt für Sozialrecht da wäre um Fragen zu beantworten und aufzuklären.

Viele Menschen würden angesprochen und durch Flyer erreicht

Und was ist passiert

NICHT EINER IST GEKOMMEN!!!!!!!!!

Wir waren wieder nur ne kleine Gruppe unerschrockener.
 

atetzlaf

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#10
jaja die Deutschen

irgendwo las ich, dass sie zu verhungern verdient hätten, wenn sie bei 16Millionen ALs noch immer nicht auf die Straße gehen.

Aber warum für ein anderes Mal verabreden! Sofort und vor Ort kann man versuchen aktiv zu werden. Kekse und Tee, inkl Ratschläge schmecken auh an der freien Luft.


???
 
E

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#11
Arania sagte :
Es ist aber nunmal so das diejenigen die bisher von ihrer ARGE weitgehend in Ruhe gelassen werden auch wollen das es so bleibt, sie möchten sich einfach nicht irgendwelchen eventuellen Repressalien aussetzen müssen, das darf man nicht so einfach verurteilen.
Im faschistischen Deutschen Reich hat man auch hübsch Einen nach dem Anderen abgeholt, während der Rest in Schafsgeduld hoffte, das werde ihn schon irgendwie nicht erwischen. Nun gut, Verurteilung hilft nicht viel, aber vielleicht doch, daß feiges faules Pack begreift, daß es feige und faul zusieht, wie sein Grab ausgehoben wird und die Ersten hineingeworfen werden.
 
E

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#12
Torsten sagte :
Arania sagte :
Es ist aber nunmal so das diejenigen die bisher von ihrer ARGE weitgehend in Ruhe gelassen werden auch wollen das es so bleibt, sie möchten sich einfach nicht irgendwelchen eventuellen Repressalien aussetzen müssen, das darf man nicht so einfach verurteilen.
Im faschistischen Deutschen Reich hat man auch hübsch Einen nach dem Anderen abgeholt, während der Rest in Schafsgeduld hoffte, das werde ihn schon irgendwie nicht erwischen. Nun gut, Verurteilung hilft nicht viel, aber vielleicht doch, daß feiges faules Pack begreift, daß es feige und faul zusieht, wie sein Grab ausgehoben wird und die Ersten hineingeworfen werden.
Vielleicht war das etwas krass ausgedrückt, aber im Grunde stimme ich zu. Gut, man mag verstehen, dass diejenigen, die noch nicht unter Repressalien leiden, in Ruhe gelassen werden wollen. Wenn das aber so bleibt, werden wir unser Ziel, die Hartz Gesetze verschwinden zu lassen, nie erreichen. Mir ist es allemal lieber, einmal Repressalien ausgesetzt zu sein, als irgendwann einmal als stiller Mitleider die ganz großen Repressalien erleiden zu müssen.
Wenn ich heute meine Ruhe haben will, werde ich sie morgen bestimmt nicht mehr haben. Ganz automatisch. Dafür sorgen schon genug Leute in der Politik.
 

atetzlaf

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#14
avanti avanti

Was dieser Karikatur fehlt sind Antreiber von CDU und SPD die den "Aufsteigern" ein "schneller, schneller, voran, voran" propagieren...

und der Hinweis, dass ich die Zeichung benutzen darf.

Grüße
 
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