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Ich habe wegen Urheberrechtsverletzung einen Brief von Anticopy erhalten. Wie soll ich weiter vorgehen?

atease

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Hallo,

ich habe vor 3 Tagen einen Brief vom Anticopy erhalten mit Zahlungsaufforderung, wo ich ein Bild welchen angeblich urheberrechtlich geschützt ist & genutzt habe.
Die Ibäh Auktion wurde aber von mir innerhalb von 5 Stunden beendet, und der Artikel wurde nicht verkauft.
Ibäh hat jetzt alles gelöscht.

Wie kann ich jetzt vorgehen und mich verhalten?
Ist der Zahlungsaufforderung berechtigt?

Mit freundlichen Grüßen
 
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TazD

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Ist der Vorwurf denn gerechtfertigt?
 

atease

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hallo,

oben original unten mein Auktion. ich finde das überzogen, um 17 Uhr hatten wir die Auktion beendet.
gerechtfertigt weiss ich nicht.
 
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TazD

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Ich habe den Screenshot zur Sicherheit gelöscht.

Dein Beitrag beantwortet meine Frage aber überhaupt nicht. Ist der Vorwurf gerechtfertigt, weil du ein fremdes Bild verwendet hast oder nicht?
 

atease

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hallo,

der Vorwurf ist für mich, in der Forderungshöhe nicht gerechtfertigt, woher weiss ich den ob das alles stimmt was dort geschrieben steht. ist das unternehmen den seriös?
 

gila

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ckl1969

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hallo,

der Vorwurf ist für mich, in der Forderungshöhe nicht gerechtfertigt, woher weiss ich den ob das alles stimmt was dort geschrieben steht. ist das unternehmen den seriös?
Ob das alles stimmt kannst du feststellen, in dem du dir alles was die Abmahner in ihrem Schreiben behaupten, durch diese nachweisen läßt. Also z.B. das der Fotograf seine Rechte tatsächlich an sie abgetreten hat und das er auch tatsächlich Rechteinhaber war oder ist.

Das nächste Problem ist dann, daß du entweder selbst prüfen mußt, ob die gemachten Ansprüche haltbar sind oder aber, du deinerseits einen Rechtsanwalt damit beauftragen mußt. Bei einem Streitwert von 160,00 Euro würde dich die außergerichtliche Prüfung so um die 80,00 Euro kosten. Bei einem Gerichtsverfahren kommst du in der 1. Instanz auf ein Kostenrisiko von ca. 380 Euro.

Falls du das selbst durchziehen willst. Den Gedanken „ich hab‘s doch nur 5 Stunden genutzt“ oder, „die Auktion war doch schon um 17 Uhr abgeschlossen“, bitte vollständig streichen. Du hast das Bild offensichtlich genutzt. Wie lang istegal.
 

Indeclinabilis

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[...]Du hast das Bild offensichtlich genutzt. Wie lang ist egal.
Öhm, nicht ganz. Bei der Schätzung des entstandenen Schadens durch das Gericht (§ 287 I S. 1 ZPO) kann die Dauer der Rechtsverletzung eine gewichtige Rolle spielen. Denn eine kurze Nutzungszeit führt i.d.R dazu, dass nur wenige Dritte auf das veröffentliche Bild zugreifen können und logischerweise dazu, dass dem Urheber nur einige bzw. wenige Lizenzgebühren entgangen sind. Sodass folgerichtig der entstandene Schaden am Ende als gering einzuschätzen ist.

Das Argument der "geringen Nutzungsdauer" würde ich mir insoweit auch für eine potenzielle Gerichtsverhandlung aufheben.

m.M

:coffee:
 
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Organismus

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Schreib mal bei google.com oder duckduckgo.com "anticopy forderung" !

Sieht so aus, als ob da bereits unzählige Anwälte mit zu tun hatten.. Ich hab da auch einige Nutzerkommentare gesehen, welche sagen, dass die erst sehr viel Geld verlangen und, wenn du nichts zahlst, plötzlich viel weniger Entschädigung verlangen oder sich gar nicht mehr melden usw..

Alle Anwälte auf den Seiten, welche ich sah, raten aber in der Tat sich einen "Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht" zu besorgen..

Dieser Quote ist trotzdem aber besonders aussagekräftig:
Mahnbescheid oder Klage anticopy GmbH
Ich hatte schon über 30 Mal aktiv mit der anticopy GmbH auf der Gegenseite zu tun (Stand 25.1.2016). Soweit ich mich erinnere gab es nur einen einzigen Fall, wo die anticopy GmbH versucht hat, die angeblichen Schadensersatzansprüchge gerichtlich durchzusetzen. Zuerst wurde ein Mahnbescheid beantragt. Dagegen hatte ich für meinen Mandanten insgesamt Widerspruch erhoben. Die Anspruchsbegründung wurde dann bei einem unzuständigen Gericht (AG Recklinghausen) eingereicht. Es kam zur Verweisung an das Amtsgericht Bochum (Aktenzeichen: 67 C 424/15). Nachdem ich auf die Klage erwidert hatte wurde schließlich die Klage seitens der anticopy GmbH wieder zurückgenommen.​
Die Kosten des Verfahrens hat jetzt die anticopy GmbH zu tragen und die geforderten 1.350 EUR Schadensersatz bekommt die anticopy GmbH natürlich auch nicht.​
Hat die anticopy GmbH auch bei Ihnen ein Mahnverfahen eingeleitet, oder Klage erhoben?
Gern helfe ich auch Ihnen.​
source: Zahlungsaufforderung – keine Abmahnung – durch die anticopy GmbH erhalten?

Hier sind weitere Links zum lesen:
adebio aus Bremen macht Forderungen der anticopy GmbH geltend (Inkasso)
Forderung der anticopy GmbH – keine Abmahnung
Zahlungsaufforderung der anticopy GmbH wegen Bildernutzung auf Ibäh
Habe von anticopy eine Anzeige wegen Urheberrechts... - Ibäh Community
Foto-Abmahnung nach Anticopy-Schreiben vermeiden! - Kanzlei-Exner.de

Was macht Anticopy?:
Zahlungsaufforderung - keine Abmahnung - anticopy GmbH aus abgetretenem Recht

Im Übrigen, das wirkt auf mich genau wie die Masche, welche sogenannte "Copyright Trolls" abziehen.. Diese schicken dir eine Forderung mit der Hoffnung, dass du dich nicht vor Gericht traust.. Gehst du jedoch vor Gericht, zieht der Kläger die Klage zurück..

Außerdem finde ich es auch ziemlich schwierig von einfachen Bürgern zu verlangen, sich darüber bewusst zu sein, dass ein Bild von beispielsweise einem Buch oder Möbelstück bei einer Ibäh Auktion irgendwelche Urhebergesetze brechen könnte.. Klingt nach Kindergarten, ist es wahrscheinlich auch..

Aber nur ein Anwalt ist befugt diese Meinung offiziell so zu vertreten..
 
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franky0815

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Darauf verlassen würde ich mich aber nicht wenn ich tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung begangen hätte, wenn einen der Anwalt nix kostet kann man es natürlich versuchen.
 

ckl1969

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Darauf verlassen würde ich mich aber nicht wenn ich tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung begangen hätte, wenn einen der Anwalt nix kostet kann man es natürlich versuchen.
Und genau das ist halt das Problem. Aktuell beläuft sich die Forderung auf 160 Euro. Alleine den Vorgang vorgerichtlich durch einen eigenen Anwalt prüfen zu lassen kostet knappe 80 Euro. Gut, vielleicht findet sich auch einer der‘s für 50 Euro macht. Geht das Verfahren in die 1. Instanz sind wir bei 380 Euro Prozesskostenrisiko. Macht dann schon insgesamt 540 Euro. Kann man die nicht sofort zahlen, kommen Vollstreckungskosten hinzu.

Ich würd evtl. mal drüber nachdenken denen 70 Euro oder 80 Euro als Vergleich anzubieten.
 

Organismus

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Darauf verlassen würde ich mich aber nicht wenn ich tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung begangen hätte, wenn einen der Anwalt nix kostet kann man es natürlich versuchen.
Richtig! Vor vielen, vielen Jahren bin ich mal auf eine Betrügerfirma im Internet reingefallen.. Also, ich hatte mich auf einer Internetseite registriert, welche nur zur Abzocke gedacht war. Da bekam ich auch Geldforderungen und Inkassodrohungen per Briefpost usw..

Der Unterscheid war aber, dass überall im Internet offen gesagt wurde, dass das Betrüger sind. Bei Anticopy jedoch werden die Stimmen dazu wesentlich vorsichtiger, weswegen ein Anwalt auf jeden Fall hinzugezogen werden sollte!
 

Nena

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Oder, wenn TE wirklich ein fremdes Bild benutzt hat, bezahlen. Was nutzt ein Anwalt, wenn es wirklich so war?
 

Hannes63

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Kann "anticopy" beweisen, dass du persönlich das Bild eingestellt hast?
Ich denke nicht.
Allein das sie "bereit" sind auf "weitere kostenauslösende Ansprüche" zu verzichten sagt doch schon alles aus.
 

swavolt

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Woher haste den das Bild, das du benutzt hast?
Und ist dieses Bild dort urheberrechtlich geschützt, wo du es her hast?
 

Organismus

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Man konnte auch mal über die Google-Suchmaschine nach Bildern suchen, welche nicht urheberrechtlich geschützt sind. Auf Englisch heißt das "Royalty-free" oder "Lizenzfreiheit". Ob das immer noch geht, weiß ich jetzt nicht..

Wenn ich aber zum Beispiel eine gebrauchte DVD oder Videospiel auf Ibäh verkaufen will und einfach irgendein Foto aus dem Internet als mein Bild in der Auktion verwende, dann sollte das doch in Ordnung sein.. Alles andere finde ich außerordentlich unpraktikabel, wenn man als einfacher Bürger mal etwas auf Ibäh verkaufen will..

Solange @atease kein Unternehmer ist, welcher regelmäßig auf Ibäh Geschäfte macht, werden durch anticopy eindeutig (bin aber kein Anwalt) Grauzonen zum Geld machen missbraucht..
 

franky0815

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Alles andere finde ich außerordentlich unpraktikabel, wenn man als einfacher Bürger mal etwas auf Ibäh verkaufen will..
Was is daran unpraktikabel, wenn ich da was verkaufen will werde ich doch selbst ein foto davon machen können, dann sieht man auch ob der VK den Artikel besitzt und wie in etwa der Zustand is.
 
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