Ich habe nur noch 65 € wegen Fahrtkosten zum Arzt (Nachbehandlung). Habe ich einen Anspruch auf einmalige Hilfe in einer Notsituation?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

robert888

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Mai 2019
Beiträge
298
Bewertungen
28
Hallo,


Ich habe diesen Monat bereits über 50 € an Fahrtkosten bezahlt. 24 Euro kommen nächste Woche noch dazu.

Ich hatte eine Operation in einer anderen Stadt und musste jetzt 2 mal wegen Reparatur eines apparates (gehört zur Operation) und bei dem Rest waren es Kontrolltermine.

Nun habe ich nur noch 65€ bis Ende des Monats. Ausleihen kann ich mir auch jichts. Denn ich habe noch offene Schulden.

Kann man irgendwie einmalig Hilfe bekommen? Hab bis jetzt nichts in Anspruch genommen außer mein Regelsatz.

Danke euch

PS : DIE KK erstattet nichts. Habe schon nachgefragt. Denn die Voraussetzungen sind nicht erfüllt.
 

Curt The Cat

Redaktion
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
8.023
Bewertungen
10.737
Moinsen robert888 ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als Kaum Geld mehr wegen Fahrtkosten zum Arzt?. Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, also jetzt noch gute 45 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als sieben Worte rein - und die Anwesenheit eines Fragezeichens macht aus einem Satzfragment noch lange keine Frage ...

Im Editor der Überschrift findest du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...
Folge bitte diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist:

Danke für Deine Mitwirkung und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


:icon_wink:
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.139
Bewertungen
28.588
Was ich mich frage: War es nptwendig, dass die OP in der anderen Stadt gemacht wurde und muss auch die Nachbehandlung da gemacht weren, oder wäre das nicht auchin der Nähe gegangen?
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.615
Bewertungen
2.096
@ robert888,

ein Anspruch gegen das JC könnte sich aus § 21 Absatz 6 SGB 2 ergeben. Dann müßte aber ein "laufender, nicht nur einmaliger besonderer Bedarf" bestehen. Das wird wohl bei ein paar Terminen nach einer Operation nicht der Fall sein.

Mehrbedarfe

Ich finde diese Regelung der Krankenkasse auch nicht in Ordnung. Vor 13 Jahren hatte ich einen Unfall und eine OP. Niemand konnte mich in neun Wochen, in denen ich meinen rechten Fuß nicht belasten durfte, zum Arzt fahren. So blieb ich auf 230 Euro Taxikosten sitzen.

LG Mona Lisa
 
G

Gelöschtes Mitglied 68307

Gast
Was ich mich frage: War es nptwendig, dass die OP in der anderen Stadt gemacht wurde und muss auch die Nachbehandlung da gemacht weren, oder wäre das nicht auchin der Nähe gegangen?

Geht nicht anders, wenn man auf dem Land wohnt. Die nächste ernstzunehmende Klinik ist weit entfernt.

Wieso die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen will, ist allerdings rätselhaft.
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.615
Bewertungen
2.096
Wieso die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen will, ist allerdings rätselhaft.
Als ich damals nach der OP bei der Krankenkasse anrief und fragte, ob sie mir die Fahrkosten mit dem Taxi nach hause bezahlen, da ich den rechten Fuß gar nicht belasten darf, also mit dem gesunden Fuß und zwei Krücken hüpfen mußte, meinten die nur: Wir übernehmen nur regelmäßige Fahrkosten wie zur Dialyse, Chemo oder Bestrahlung.

LG Mona Lisa
 

Waldgrau

Elo-User*in
Mitglied seit
30 November 2019
Beiträge
72
Bewertungen
117
Das ist eine Gesetzeslücke. Genauso wie das Thema "Fahrkosten zum Facharzt". Nach meinem Gefühl sind die KK dafür zuständig. Die schwimmen in Geld, wollen aber so etwas nicht zahlen.
Das muß mal jemand durch klagen. Einer muß zahlen, entweder das Amt oder die Kassen.
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 Januar 2008
Beiträge
1.615
Bewertungen
2.096
Aber mit Transportschein der KK und der fachgerechten Begründung durch
OP- Arzt klappt das.Im Nachhinein geht es kaum!
Der verantwortliche Arzt im Krankenhaus meinte, ich sei doch jung, da könne ich problemlos mit dem Bus fahren. Mit Tasche, zwei Krücken und Hüpfen links.

Es geht aber auch anders: 2018 bekam ich von meinem Hausarzt eine Bescheinigung, daß ich mit Gipsschiene am Arm rechts und Tasche links nicht mit dem Bus zur OP fahren kann. Die Krankenkasse hat das anstandslos bezahlt, dieselbe Krankenkasse.

LG Mona Lisa
 
G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Hallo Robert888,

keine Ahnung, ob ich Dir mit meinen Tipps weiterhelfen kann, zumindest mache ich mir, weil auch nach einen Unfall mit damals 36 Euro Fahrtkosten monatlich belastet, ich total alleine und überlastet mit allen Anorderungen war, ich aber mit der Gesundheit dringendst Termine machen mußte.

Wenn Du jetzt nicht "weiterkommst" oder alle Stricke reißen, dann melde Dich bei mir, ich kann mir noch von Freunden Geld leihen, dann bekommst Du von mir 30 Euro, wenn es die Überweisung auf Dein Konto zulässt und nicht "verschluckt". Es wird schon einen Weg geben, dass Du das Geld erhältst! Und ich bin mal so frech und ermuntere andere User hier, vielleicht auch einen kleinen Betrag zu "spenden", falls PayyyyPahhhl oder ein Kuvert mit 5 Euro niemanden in den Hungertot stürzen!
Weil, so hilflos finanziell dazustehen, als Operierter und sollte zur weiteren Behandlung/Versorgung...geht gar nicht!

1. Du könntest evtl. ein ganz ganz schnelles und dringendes Darlehen mit Sofort-Auszahlung als Barscheck nach Schilderung beim JC beantragen! Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass JC Dich ja wieder (schnellstmöglichst) vermitteln will, dauert halt dann nur, zieht sich alles nach hinten, gefährdet den Genesungsprozeß, etc.

2. Reparatur eines Apparates, gehört zur OP... Des weiß ich jetzt nicht, was das ist. Können die Kontrolltermine in Deiner jetzigen Stadt (nicht) durchgeführt werden? Zwischen beiden Städten...wie weit ist die Entfernung.

So, und nun das, was ich machen würde, hilflos, pleite und mit dringender Kontrolle oder Versorgung, und ggf. mit Schmerzen und nur noch 65 Euro, die ehrlich gesagt sowieso schon kaum zum Leben bis Ende des Monats reichen...

Die 116 117 würde ich evtl. gar nicht anrufen...

Wenn heutzutage immer noch Halbbesoffene nach einer durchzechten Nacht mit Würgereiz und einem Übelgefühl mit Kreislaufproblemen, oder lediglich Grippesymptomen und sonstigen Wehwehchen gleich im nächsten Krankenhaus in der Notaufnahme vorstellig werden...dann ruf doch mal die 112 an, sag Du hattest OP, Du hast Schmerzen, das ist die Wahrheit, dann kommst Du ins KH in Deiner Stadt.
Da müssen sie erstmal reagieren.

Und je nachdem, was sie machen können, erstmal weiterhelfen, wenn doch zu speziell, werden sie Dich doch nicht wieder heimschicken, sondern gleich weiterfahren ins KH in die andere Stadt? Ich hoffe, ich täusche mich nicht, aber das alles dürfte wohl Dir nichts kosten, denn Du hast ja Schmerzen! Du hast mehr Schmerzen als letztens ;=) und Du kannst mit Unterlagen Deine OP mit Befunden vorlegen. Du bist also kein Simulant!

3. Was ist mit Deinem Hausarzt, der kann da nicht weiterhelfen, um ein paar Wochen bis zum 1.2. zu überbrücken? Der Hausarzt könnte Dir aber wieder eine Einweisung fürs KH in der anderen Stadt ausstellen. Mein Sohn ist beim BRK und fährt für 40 Euro Patienten ins KH, die Gebühr wird von der Krankenkasse übernommen, muß nicht im voraus ausgelegt werden, mit der Überweisung ins KH durch Hausarzt ist die Notwendigkeit gegeben.

3. Nimm einfach das Geld der Fahrtkosten von mir.

Viel Glück, gute Besserung!

@ Mona Lisa...ich kenn ja Deinen Fall. Auch eine Frechheit Deiner Krankenkasse Dir gegenüber.
Ich hatte ja nur eine Verstauung. Bei meiner Krankenkasse war es damals so: für eine Verstauung wird keine "Haushaltshilfe" für 4 WOCHEN bezahlt! Nur wer was gebrochen hatte, im KH lag, weil operiert, bekommt 4 Wochen lang Unterstützung einer Haushaltshilfe, und die hätte einen auch zu den Arztterminen gefahren.
230 Euro sind sowas von kaum zu bezahlen...
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Der verantwortliche Arzt im Krankenhaus meinte, ich sei doch jung, da könne ich problemlos mit dem Bus fahren. Mit Tasche, zwei Krücken und Hüpfen links.

Es geht aber auch anders: 2018 bekam ich von meinem Hausarzt eine Bescheinigung, daß ich mit Gipsschiene am Arm rechts und Tasche links nicht mit dem Bus zur OP fahren kann. Die Krankenkasse hat das anstandslos bezahlt, dieselbe Krankenkasse.

LG Mona Lisa
(y) grad noch auf was anderes geantwortet...
 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
3.310
Bewertungen
2.384
Hallo robert888,

Falls bei dir eine Behinderung vorliegen sollte, gibt es noch andere Regelungen bzgl. der Fahrtkosten. Wenn das nicht der Fall sein sollte, ist es für Dich persönlich um so besser.

Für evtl. andere User, die von einer Behinderung betroffen sind, gilt die nochfolgende Regelung der GKV. Diese Behiderten- Regelung war mir so genau auch noch nicht bekannt.

Ansonsten kann ich mich nur allen anderen Usern anschließen, dass ich die Regelung so nicht unbedingt für fair halte. Es gibt auch Alleinstehende, die nicht so einfach auf irgendwen zurückgreifen können der sie von A nach B. Wer da familiär andere Möglichkeiten hat, ist da klar im Vorteil. Trotzdem ist so die Kostenerstattung auch nicht geklärt!

Versicherte, die kein Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“ sowie keine Einstufung in den Pflegegrad 3 mit vorliegender dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung, 4 oder 5 besitzen, jedoch vergleichbar in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind und einer ambulanten Behandlung über einen längeren Zeitraum bedürfen, haben ebenfalls einen Anspruch auf die Übernahme der Fahrkosten. In diesen Ausnahmefällen ist ebenfalls eine vorherige Genehmigung der Krankenkassen erforderlich.
Quelle: GKV-Spitzenverband, Reinhardtstraße 28, 10117 Berlin

Ansonsten hier die offizielle Version vom GKV Spitzenverband:
Quelle: GKV-Spitzenverband, Reinhardtstraße 28, 10117 Berlin
 

robert888

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Mai 2019
Beiträge
298
Bewertungen
28
Hallo Leute,

Ich danke für die zahlreichen Antworten.

Also es ist so. Ich habe mich vor Weihnachten operieren lassen. Ich war diesen Monat schon 2 mal zur Kontrolle und vor 4 tagen hat sich alles entzündet. Die Schmerzen usw konnte ich nicht ertragen. Mein Hausarzt hat mir Antibiotika verschrieben und Schmerzmittel. Mehr kann er aber nicht machen weil kein Facharzt und er hat mich auch nicht operiert.

Mein Chirurg hat mich gestern angerufen ich solle am Montag zur Kontrolle kommen. Ich sagte dass ich kaum mehr Geld habe. Das hat ihn aber nicht interessiert. Es geht um Gesundheit.

Ich hatte in diesem Monat, abgesehen von den Fahrtkosten noch Zuzahlungen von Antibiotika und Schmerzmittel, Kühlpads...

Die Krankenkasse meinte, sie bezahlen nur wenn regelmäßige Behandlung mit Behinderung usw.

Ich habe leider nur 40 Grad der Behinderung und kann eigentlich noch gut laufen und alles.

Ich benutze nur öffentliche Verkehrsmittel. Ein Taxi will ich auch gar nicht.

Ich bin aufgrund des letzten Gutachtens für über 6 Monate aber nicht auf Dauer von Vermittlungen befreit worden.

Ich habe gehört, dass man einmalig in einer Notsituation Hilfe bekommen kann. Bis jetzt habe ich nichts verlangt. Auch wenn 2as kaputt gegangen ist.

Meint ihr es funktioniert?

Ich wäre plasma spenden gegangen. Dafür bekam ich immer 17 €. Aber nach ein chirurgischen Eingriff ist man leider für Monate zurückgestellt 😩
 
Zuletzt bearbeitet:

grün_fink

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Juli 2019
Beiträge
3.952
Bewertungen
8.828
Ich sagte dass ich kaum mehr Geld habe.
Da kann man sich als gut verdienender Arzt nicht drunter vorstellen, dass jemand quasi nix mehr hat, und nicht kommen kann.
Auch dass man auf niemanden mehr regelmäßig zurück greifen kann, der einen längere Strecken fährt, ist für die meisten Leute (auch Ärzte) schwer vorstellbar.
Da muss man sagen, man ist pleite und hat überhaupt kein Geld, um in die Klinik zu kommen und es fährt einen auch niemand.

Hinweise hast du ja genug bekommen, wie du eventuell eine Fahrt bezahlt bekommst, und dass eventuell auch das nächstliegende KKH in Frage kommen könnte, wohin der Transport erstmal gehen könnte.

Ich selber bin auch schon wenige male mit dem Taxi oder einer (mittlerweile verstorbenen Freundin) kutschiert worden, teils auf eigene Kosten, teils auf Kosten der Krankenkasse. Einmal musste ich auch dort bleiben eine Nacht, was andere nicht unbedingt müssen. Da war ich die Einzige, zumindest an diesem Tag. Schien niemand auf dem Schirm zu haben, dass es Leute gibt, die so alleine sind und nicht geholt werden können.

Ich persönlich halte diese Regelung, wo viel auf die Versicherten, Angehörigen und Freunde abgewältzt wird, auch für eine Gesetzeslücke. Das war sie scheinbar schon immer, kommt nur jetzt öfters zum Tragen. Eben weil man auch als ärmerer Mensch bundesweit verstreut lebt, weitab von der Familie, und es immer weniger Angehörige mit Zeit und Geld vor Ort gibt, die da einspringen können.
 

robert888

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Mai 2019
Beiträge
298
Bewertungen
28
Ich könnte vor Wut explodieren. Heute war der Kontrolltermin wegen der Entzündung. Mein Arzt war wieder nicht da bzw im OP Saal. Ich solle am 16 nochmals kommen und die Antibiotika weiter nehmen.

Soll ich denn betteln gehen? KK sagt jobcenter jobcenter sagt nein. Können sie gerne beantragen und es wird abgelehnt. Ich könne mir ja dann einen Anwalt nehmen weil ich ja einen Beratungsschein bekommen würde
 

Birgit63

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
718
Bewertungen
692
Oh das tut mir leid. Hast du keinen Nachbarn, der dich mal fahren könnte. Ist zwar kein Dauerzustand. Wir leben in der Stadt und haben total nette Nachbarn. Jeder ist für den anderen da. Werden Babysitter gebraucht, springen die Rentner ein. Wird Hilfe beim Zusammenbau von Möbeln oder im Garten gebraucht, springen die Jüngeren ein. Kann einer nicht laufen und muss zum Arzt, dann haben wir auch zwei Rentner im Haus, die die Zeit und einen Führerschein haben. Ich dachte immer, sowas gibt es auf dem Land.
 

robert888

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Mai 2019
Beiträge
298
Bewertungen
28
Oh das tut mir leid. Hast du keinen Nachbarn, der dich mal fahren könnte. Ist zwar kein Dauerzustand. Wir leben in der Stadt und haben total nette Nachbarn. Jeder ist für den anderen da. Werden Babysitter gebraucht, springen die Rentner ein. Wird Hilfe beim Zusammenbau von Möbeln oder im Garten gebraucht, springen die Jüngeren ein. Kann einer nicht laufen und muss zum Arzt, dann haben wir auch zwei Rentner im Haus, die die Zeit und einen Führerschein haben. Ich dachte immer, sowas gibt es auf dem Land.

Ich habe Nachbarn aber leider nicht hilfsbereit. Ich hatte mal gefragt ob sie nach meiner Katze für 3 Tage in der Wohnung nachschauen könnten als ich die OP hatte und es kam ein nein. Obwohl diese auch arbeitslos sind. Seither meide ich sie. Ich hab wirklich zu niemandem Kontakt. Meine Katze hatte ich in einer Pension gebracht. Hat nämlich auch viel gekostet.

Ich habe eine soziale phobie und depressive störung.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Ich könnte vor Wut explodieren. Heute war der Kontrolltermin wegen der Entzündung. Mein Arzt war wieder nicht da bzw im OP Saal. Ich solle am 16 nochmals kommen und die Antibiotika weiter nehmen.

Soll ich denn betteln gehen? KK sagt jobcenter jobcenter sagt nein. Können sie gerne beantragen und es wird abgelehnt. Ich könne mir ja dann einen Anwalt nehmen weil ich ja einen Beratungsschein bekommen würde
Oops, da bin ich grad fassungslos...also Fahrtkosten eh schon bezahlt vom letzten Noagerl und keiner Dich behandelt, extra morgen wieder hin? Bei mir wars leider damals genauso, JC schiebt auf KK, KK verweist an JC
 
G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Ich habe Nachbarn aber leider nicht hilfsbereit. Ich hatte mal gefragt ob sie nach meiner Katze für 3 Tage in der Wohnung nachschauen könnten als ich die OP hatte und es kam ein nein. Obwohl diese auch arbeitslos sind. Seither meide ich sie. Ich hab wirklich zu niemandem Kontakt. Meine Katze hatte ich in einer Pension gebracht. Hat nämlich auch viel gekostet.

Ich habe eine soziale phobie und depressive störung.
...dann schreib hier bitte einfach weiter in diesem Forum, vielleicht tut es Dir gut, geteiltes "Leid" ist halbes Leid. Keine Ahnung, wie alt Du bist oder wie lange Du vor oder mit Depri oder OP schon arbeitsuchend warst...Du bist nicht alleine, so einige haben hier, wie ich, an die 10 Jahre Hartz4 und die Krankheitssch***ße am dampfen oder grad hinter sich, inkl. aller Erfahrungen mit dem Gemüt und der JC-Repressalien.
Ohne dieses Forum, seit 2013 dabei, würde es mir heute nicht so gut gehen! Hab mich hier eingelesen, mal Pause gemacht, gejammert...wurde gestärkt, hatte keine Tränen, aber meine 2 Katzen (die hier bei mir auch niemals nur einen Nachbarn gesehen haben oder betreut werden durften!), ja, Tierchen sind so ganz charmante Seelentröster und Wegbegleiter. Da kommt mancher Mensch nicht ran!
Auch ich habe damals für 5 Tage Krankenhausaufenthalt lieber 50 Euro an einen Katzensitter ausgegeben, als die Tierchen vertrauensunwürdigen "Menschen" anzuvertrauen. Die Nachbarn haben noch nicht einmal gewußt, dass ich operiert wurde. Du hast immer das Recht, Dir Deine persönlichen sozialen Kontakte auszusuchen.

Habe viele Menschen kennengelernt (man zieht sie doch irgendwie magisch an), die hatten eigentlich gar keine "Depression", viele waren enorm tiefgründig, high sensitive, hochbegabt, sind Synästhetiker oder Eidetiker. Unterschätzt, nicht gewürdigt, immer Angst..."entdeckt" zu werden. Alles bei Guhhhgle zu recherchieren,
schöne HP auch www.eliane-reichardt.de

Hatte Ende November 19 genau SOOOO ein tolles Wesen, hier im Forum kennengelernt, als meinen Beistand für mein JC dabei! Eine ganz tolle, hochintelligente, gebildete Frau mit allen Nachweisen einer Ausbildung/Studium/und dann kam der Ar****staat. Und menschlich ein "Schmelz"...

Also, Robert888, Du bist auch was wert, sag Dir das jeden Tag, auch mit Schmerzen/Entzündung...die Selbstheilungskräfte plus Antibiotika, die wohl noch sein müssen, wirken mit Deinen Gedanken.
Einen 2. Beistand hatte ich gleich am Anfang Dezember im JC dabei (Anrechnung 12/19-Gehalt, wobei noch gar nicht geflossen). Er war von der ortsansässigen Partei, wenn Du auf Deine Linke Hand schaust :=)
Den Tipp hatte ich von einem Elo-User bekommen und eine ganz lange E-Mail meiner Lage geschrieben. Was glaubst Du, wie schnell die mich angerufen haben und konnte mal alle JC-Schikanen los werden!

Wenn Du Kontakte vermeidest, gehst Du alleine zum JC? Hier wird ja auch Beistand angeboten, Dich zu begleiten, wenn mal wieder ein Termin ansteht. Ich wünsche Dir eine gute Genesung, die hat jetzt Vorrang. Sag Dir bitte wenigstens einmal am Tag, BESSER MEHRMALS :=) (der Geist und der Körper glauben es dann auch, es dauert aber...mindestens 4 Wochen)
"Täglich werde ich gesünder und gesünder"
"Ich werde (vom Eloforum) verstanden"
"Ich bin nicht allein" (Katze, Eloforum)
"Ich erwarte nur noch Positives in meinem Leben, das steht mir zu"
"Ich bin Ich und ich liebe mich (und Katze, dich lieb ich auch)"

"Heute wundere ich mich mal (und freue mich a bisserl), weil die MaunziMaunz (Name einer meiner Katzen) mir nachher mit allen guten und besten Wünschen...einfach ein Teelicht und ein Räucherstäbchen anzündet" ... da wo viele schon der Meinung sind...aber das sind ja die "anderen"...hamms der jetzt ins Hirn nei'g'sch**ssn oder net?

Alles Liebe!
 

robert888

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Mai 2019
Beiträge
298
Bewertungen
28
Danke für die schöne Worte. Da fließen gleich die Tränen.

Zum jobcenter gehe ich immer alleine. Aber ich bin immer vorsichtig. Und wenn ich merke, etwas stimmt nicht, wende ich mich an dieses forum.

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass solange man im selben Level ist wie andere (Arbeit, Auto...) hat man Kollegen und Freunde. Sobald man fällt, fallen die Masken.

Aber meine Psychologin sagte mir immer "das wären keine wahre Freunde und auch keine richtige Arbeitskollegen".

Ich glaube immer an das gute im Menschen, auch wenn es immer schwer fällt.
Ich bedanke mich für deine Hilfe und wünsche dir vom ganzen Herzen viel Erfolg.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Da hat Deine Psyochlogin recht, keine wahren Freunde/Arbeitskollegen, etc. Bei mir teilweise auch noch eigene Familie! Oh, ich glaube, ich kratz da ordentlich an Deinem Lack: ich hab mal einem sehr nahestehenden Familienmitglied an meinem Geburtstag im Alter von weiter über 40 mein Geburtstagsgeschenk in bar zurückgegeben, weil ich es mir in meiner Lage doch nicht wagen sollte (inkl. Dachschadenvorwurf und Geldnot), einer Katze hier ein zu Hause zu geben, die keiner wollte.
Als dann ein anderes Familienmitglied dem anderen Familienmitglied später erzählt, ich hätte auch noch zur 1. Katze eine zweite dazugeholt, wurde ich mit Androhung auf Enterbung "gestraft"...
Also...dabei hat die Person gar nichts zu vererben, dachte aber, kann ichs ja mal manipulativ und mit ordentlich schlechtem Gewissen probieren.Sie hatte aber selber mal Hund und Katzen. Dann anderen ausreden...kannst Dich doch net selber versorgen, mußt auch noch a paar Fresser mit Flöhen und Würmern ins Haus holen!
Ja, da zeigt sich dann so der Charakter...

Bitte, wenn möglich, gehe nicht mehr alleine zum JC. Ich dachte auch immer, einige dürften doch im JC auch gute Menschen sein. Falls ich in Deiner Nähe wohnen würde, biete ich mich gerne als Beistand an, denn ich hab ja hier auch tolle Hilfe erfahren.
Meine wahren Freunde sind mir geblieben und ich fand es auch wirklich gut (wenn auch schmerzhaft)...dass die "Masken" gefallen sind. Mit diesen Menschen/Freunden muß man dann keine Zeit mehr verbringen! Des brennt aber narrisch! Dafür bekommst Du irgendwann neue!

Und lass die Tränen einfach -und das ist auch nicht gerade evtl. locker wegzustecken, wenn man(n() kämpft und gesundhetilich zu tun hat- Freudentränen sein.
 
Oben Unten