Ich habe nach Jahren mal wieder eine Eingliederungsvereinbarung vorgelegt bekommen. Der Knackpunkt sind die Bewerbungskosten und die Angst auf den Kosten sitzenzubleiben. Was kann ich tun?

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Imaginaer

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Hallo liebe Mitstreiter*innen,

heute nach fast 2 Jahren mal wieder einen Termin beim Jobcenter hinter mir gebracht. Neue (noch) eifrige Integrationsfachkraft, altes Vorgehen. Das übliche runterbuttern mit der "langen" Arbeitslosigkeit und das wir bzw. ich was dagegen tun müssen.

Integrationsfachkraft: Vorgelegter Lebenslauf angeblich nicht mehr "schön" und aktuell. Zu lange Zeiten der Arbeitsloigkeit.

Integrationsfachkraft: Wie sieht es mit Bewerbungstraining aus? Ich: Habe schon 3 hinter mir, groß geändert hat sich nie etwas.Aktualisierungen kann man sich im Internet raussuchen. Da ich durchaus Resonanz (Absagen, Einladungen zu Vorstellungsgesprächen) bekomme, liegt es wohl nicht an meinen Bewerbungsunterlagen.

16 i kam sie wieder mit an und wie toll sich das entwickelt hat, da ja soviele Arbeitgeber da mitmachen .Oder halt das sie mich monatlich einladen würde. Drohung denke ich mal? :icon_kinn: :biggrin:

Außerdem las sie anhand von Vermerken im System angeblich meine Untätigkeit raus. Dabei listete sie Stelleninformationen bzw. "ein Arbeitgeber macht sie auf seine Stelle" Einträge auf. Komischerweise nicht diejenigen wo ich auf Vermittlungsvorschläge mich beworben habe.:icon_surprised:


Zur Eingliederungsvereinbarung: (im Anhang)

Unter 4. Absatz 4, ist der Knackpunkt schlechthin. Da ich bereits auf Kosten sitzen geblieben bin. 4 x 5 Euro = 20 Eurro. Sozialgericht + Landessozialgericht wiegelten ab. Es ging um Bewerbungen die ich per E-Mail/Online hätte erledigen sollen, die ich aber schriftlich per Post schickte. Jobcenter und Sozialgericht konnten mir keine Rechtsnorm nennen wonach E-Mail/Online Bewerbungen verspflichtet sind. Näheres hier: https://www.elo-forum.org/threads/i...rung-zur-unterschrift-oder-doch-nicht.171134/

Ich habe da einen Rohentwurf:
Da ich den berechtigte Zweifel (Teilbewilliigungsbescheid vom 16.12.2016) an der Übernahme der gesamten Kosten habe, kann und werde ich nicht in Vorkasse treten. Im Regelsatz ist für solche Angelegenheiten nichts vorgesehen. Dafür wurde das Vermittlungsbudget geschaffen. Der Regelsatz stellt einen monatlichen Pauschalbetrag zur Bestreitung des Regelbedarfs dar, über dessen Verwendung die Leistungsberechtigten eigenverantwortlich entscheiden.

Alternativ schlage ich die Nachbewilligung der 20 Euro (4 x 5 Euro) vor. Dann wäre mein Vertrauen soweit wieder aufgebaut, das ich wieder in Vorkasse gehen werde.

Der letzte Absatz schon zuviel entgegenkommen? Ich hätte nichts dagegen die Kosten immer im Vorschuss zu bekommen.

Unter 5. der erste Absatz., gilt die EGV nicht erst an Unterzeichnung bzw. Erlass des Verwaltungsaktes?

Absatz 4: Sind 8 Bewerbungen akzeptabel?

Zwei wichtige Fragen.
1. Sind Vermittlungsvorschläge auf die man sich bewirbt, immer noch Eigenbemühungen?
2. Ist die schriftliche Bewerbung ausreichend? Ich habe Vermittlungsvorschläge erhalten. Die Integrationsfachkraft meinte das sie keinen anderen Bewerbungsweg akzeptieren wird, wenn in Vermittlungsvorschlägen E-Mail, Online Bewerbungen offen stehen.

Hoffe auf hilfreichende Antworten bzw. Strategien wie man am besten vorgeht. :icon_smile:
 

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Stauer

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Mit dem Rohentwurf kommst Du sehr wahrscheinlich nicht mehr an die 20,-€ ran. Die Forderung ist leider verjährt.
Ich würde mein Mißtrauen anders zum Ausdruck bringen.
Aufgrund meiner negativen Erfahrung, mit ihrer Behörde, aus dem Jahre 2016, bin ich nicht bereit in Vorkasse zu gehen. Stattdessen schlage ich vor, für jede schriftliche Bewerbung pauschal 5,-€ Kostenübernahme schriftlich fest zu halten. Dies erspart viel Zeit, denn die Bewerbungen würde ich erst dann abschicken, wenn der Antrag für die Kostenübernahme schriftlich geklärt ist.
Da es eher unwahrscheinlich ist, daß ein AG solange wartet, bis ein Antrag auf Kostenübernahme bearbeitet ist, würde Ihre Behörde einer baldigen Arbeitsaufnahme eher hinderlich sein. Dies würde das Ziel und dem Zweck dieser EGV zuwiderlaufen.
Da E-Mail - und Onelinebewerbungen nicht nachweisbar sind und mir dadurch Sanktionen drohen, ziehe ich schriftliche Bewerbungen vor, es sei denn ein AG verlangt diese ausdrücklich. Das gleiche gilt für telefonische Bewerbungen. Diese sind ebenfalls nicht nachweisbar.
1. Sind Vermittlungsvorschläge auf die man sich bewirbt, immer noch Eigenbemühungen?
Die VVs selber nicht, aber die darauf folgende Bewerbung ja. Denn ein VV , der bei Dir ankommt, löst eine Eigenbemühung aus, da er sich nicht von allein in eine Bewerbung verwandelt und an den AG sendet.
Ist die schriftliche Bewerbung ausreichend?
In der Regel ja. Anders, wenn ein AG explizit schreibt: Bewerbungen oneline an: oder per E - Mail an:
Die SB macht nur etwas Qualm, wenn sie sagt, sie akzeptiert das nicht. Maßgebend ist der AG und was der verlangt, das sollte gemacht werden.
 

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@Imaginaer

Eine Frage: Was hast du gegen den 16i? Der einzige bekannte Nachteil ist, dass man arbeiten muss.

Ich habe zwei Leute im Bekanntenkreis, die auf dem Weg Arbeit gefunden haben und begeistert sind.
 

LeopoldVonSchleck

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Von @Stauer kamen nun bereits wie gewohnt gute Informationen, ich möchte noch anmerken, dass ich 8 Bewerbungen in der momentanen Corona-Lage als zu viel ansehe. Am Besten ist immer, keine Anzahl vorgegeben zu bekommen, z.B.: "Ich bewerbe mich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen in Vollzeit." Punkt.


Eine Frage: Was hast du gegen den 16i? Der einzige bekannte Nachteil ist, dass man arbeiten muss.
Entschuldigung mal bitte, was ist das für eine Aussage? Zum einen ist das ein Aktiv-Passiv-Tausch, es werden keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt. Dann wäre da noch der "Coach", den man an den Hals gebunden bekommt, damit er einem über Jahre hinterherschnüffelt, um nun nur zwei Nachteile zu benennen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Da E-Mail - und Onelinebewerbungen nicht nachweisbar sind
Bei E-Mail-Bewerbungen wird es problematisch. Da müsste man im Zweifel einen Screenshot der jeweiligen Bewerbung im Ordner "Gesendet" anfertigen. Bei Onlinebewerbungen über ein Portal bekommt man immer eine Mail, dass die Bewerbung eingegangen ist und bearbeitet wird. Das dürfte zum Nachweis genügen.
 
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Entschuldigung mal bitte, was ist das für eine Aussage? Zum einen ist das ein Aktiv-Passiv-Tausch, es werden keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt. Dann wäre da noch der "Coach", den man an den Hals gebunden bekommt, damit er einem über Jahre hinterherschnüffelt, um nun nur zwei Nachteile zu benennen.

Da liegst du falsch, denn der 16i bezieht sich auf einen regulären Job auf dem 1. Arbeitsmarkt mit Förderung durch das JC . Zusätzlich hat man den Vorteil, dass man sich den Job nicht selbst suchen muss, sondern dass man nach Wunsch vom JC vermittelt wird.

Den Betreuer hat man nur, wenn entsprechende persönliche oder gesundheitliche Einschränkungen vorliegen.

Das wurde mir auch schon angeboten. Zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings schon eine Förderung vom KVJS in der Tasche, deshalb hatte ich abgelehnt.
 

LeopoldVonSchleck

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Da liegst du falsch, denn der 16i bezieht sich auf einen regulären Job auf dem 1. Arbeitsmarkt mit Förderung durch das JC . Zusätzlich hat man den Vorteil, dass man sich den Job nicht selbst suchen muss, sondern dass man nach Wunsch vom JC vermittelt wird.
Ich liege keineswegs falsch. In solche Programme kommen u.a. die Kunden, die es nicht hinbekommen, selbstständig eine Arbeitsstelle zu generieren.

"Nach Wunsch vom JC " und "Stelle nicht selbst suchen". Bei sowas bekommt jeder gute Personaler Wackelohren.
Den Betreuer hat man nur, wenn entsprechende persönliche oder gesundheitliche Einschränkungen vorliegen.
Das ist falsch. Das Coaching ist bei 16i mindestens im ersten Jahr Pflichtprogramm für jeden Teilnehmer. Ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung ist hier obligatorisch.
 

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Das ist falsch. Das Coaching ist bei 16i mindestens im ersten Jahr Pflichtprogramm für jeden Teilnehmer. Ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung ist hier obligatorisch.

Ok, selbst wenn ich mich in Teilen irren sollte, was ist daran so schlimm?

Heute rückwirkend gesehen, wäre ich mit dem 16i besser gefahren, wie mit meinen 2 Jahren Förderung durch den KVJS, weil ich nach den 2 Jahren vom Betrieb wieder abserviert wurde.

Würde man mir jetzt wieder eine 16i anbieten, würde ich das sofort machen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die immer noch Bedingungen stellen, um in Arbeit zu kommen. Sondern ich nehme jede Chance wahr einen langfristigen Job zu bekommen.
 

LeopoldVonSchleck

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Ok, selbst wenn ich mich in Teilen irren sollte, was ist daran so schlimm?
Ich würde keinen "Coach" an der Backe haben wollen, der mich auf Schritt und Tritt verfolgt und alles beim JC meldet. Zur Stabilisierung oder Erhaltung des Arbeitsverhältnisses kann der auch quasi nichts beitragen, weil er beim AG nichts zu karmellen hat. Der ist der verlängerte Arm des JC , damit man dir von dort aus auch noch im privaten Bereich nachschnüffeln kann. Bei mir haben sie es auch mal mit 16i versucht, hier hat mich tatsächlich Corona gerettet, da an genau dem Dienstag im Jahre 2020, einen Tag bevor Merkel das Land zum ersten Mal runterfuhr, die Schlinge um meinem Hals war, ohne dass ich das überhaupt realisiert habe. Durch den Lockdown war die Sache dann erledigt. Würde mir mit dem Wissen von heute auch nicht mehr passieren.
Würde man mir jetzt wieder eine 16i anbieten, würde ich das sofort machen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die immer noch Bedingungen stellen, um in Arbeit zu kommen. Sondern ich nehme jede Chance wahr einen langfristigen Job zu bekommen.
Mal abgesehen vom "Coach", wenn du kein Problem mit dem hättest, hat die Sache noch ein anderes Hinkebeinchen: Vereinfacht gesagt: Wie bereits erwähnt, werden keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt. Der AG erhält aber deinen vollen Lohn ersetzt. Wenn diese Förderung ausläuft, holt der AG sich einfach einen neuen 16i-Kandidaten, der wieder ein paar Jahre umsonst (aus Sicht des AG) für ihn buckelt. Du jedoch bist sofort wieder Kunde beim JC . Von "langfristig" kann hier also nur bedingt die Rede sein, da ist oft der Wunsch der Vater des Gedanken.
 

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Mal abgesehen vom "Coach", wenn du kein Problem mit dem hättest, hat die Sache noch ein anderes Hinkebeinchen: Vereinfacht gesagt: Wie bereits erwähnt, werden keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt. Der AG erhält aber deinen vollen Lohn ersetzt. Wenn diese Förderung ausläuft, holt der AG sich einfach einen neuen 16i-Kandidaten, der wieder ein paar Jahre umsonst (aus Sicht des AG) für ihn buckelt. Du jedoch bist sofort wieder Kunde beim JC . Von "langfristig" kann hier also nur bedingt die Rede sein, da ist oft der Wunsch der Vater des Gedanken.

Ich weis nicht, wo diese Falschinformationen immer wieder herkommen.

Das ist ein ganz normaler sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz, wo auch ganz normal die Sozialversicherung bezahlt wird. Die Förderung gibt es für 5 Jahre und wenn du danach nicht übernommen wirst, gehst du selbstverständlich regulär in ALG I .

Hier mal einen Flyer vom JC dazu:

 

LeopoldVonSchleck

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Ich weis nicht, wo diese Falschinformationen immer wieder herkommen.
Das sind keine Falschinformationen.
Das ist ein ganz normaler sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz, wo auch ganz normal die Sozialversicherung bezahlt wird. Die Förderung gibt es für 5 Jahre und wenn du danach nicht übernommen wirst, gehst du selbstverständlich regulär in ALG I .
Eben nicht. Es sei denn, an der Lage hätte sich inzwischen etwas geändert, wovon ich nicht ausgehe. Dann müsste das einer der anderen bitte auflösen, ggf. die Moderatoren hier. Solange das nicht passiert, halte ich an meinen Aussagen fest.
Das ist der Flyer für die AG. Dem ELO bringt der gar nix. Inwiefern dieser Flyer deine Aussagen untermauen soll, erschließt sich mir nicht.
 
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nordmoorfalke

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Ich kann auch nur empfehlen die Eingliederungsvereinbarung nicht zu unterschreiben und so wie es Stauer empfiehlt vorzugehen.

16i mit diesen ominösen Coaches lehne ich ab, sobald das Wort Coach oder Coaching auftaucht, hat sich für mich schon im Vorfeld jede Maßnahme erledigt.
 

Imaginaer

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Ist dies ein Entwurftext?

Ich wäre eher dafür das man die Bewerbungskosten pauschal mit 13 x 5 Euro = 65 Euro vorab überweist, also das Jobcenter in Vorkasse geht. Und das ich per Mitteilung (Fax) dies so anfordere. 13 Bewerbungen sind laut Bewerbungskosten Formular in der Auflistung möglich.


Aufgrund meiner negativen Erfahrung, mit ihrer Behörde, aus dem Jahre 2016, bin ich nicht bereit in Vorkasse zu gehen. Stattdessen schlage ich vor, für jede schriftliche Bewerbung pauschal 5,-€ Kostenübernahme schriftlich fest zu halten. Dies erspart viel Zeit, denn die Bewerbungen würde ich erst dann abschicken, wenn der Antrag für die Kostenübernahme schriftlich geklärt ist.
Da es eher unwahrscheinlich ist, daß ein AG solange wartet, bis ein Antrag auf Kostenübernahme bearbeitet ist, würde Ihre Behörde einer baldigen Arbeitsaufnahme eher hinderlich sein. Dies würde das Ziel und dem Zweck dieser EGV zuwiderlaufen. Da E-Mail - und Onelinebewerbungen nicht nachweisbar sind und mir dadurch Sanktionen drohen, ziehe ich schriftliche Bewerbungen vor, es sei denn ein AG verlangt diese ausdrücklich. Das gleiche gilt für telefonische Bewerbungen. Diese sind ebenfalls nicht nachweisbar.

Das schwarz markierte ist irgendwie widersprüchlich zu dem vorher geschrieben. Was der Arbeitgeber verlangt, muss ich erfüllen? Wenn ich mich schriftlich per Post bewerbe liegt das doch in meiner Entscheidung. Genauso das der Arbeitgeber diese dann nicht akzeptiert. Oder kann ich dafür sanktioniert werden?

Bisher lese ich nur nur folgendes in den Vermittlungsvorschlägen: Bewerben Sie sich bitte umgehend per/über (E-Mail, Online, Internet etc. pp.). Selbst wenn der Arbeitgeber das verlangt im Stellenangebot, welche rechtliche Grundlage nimmt dieser dafür? Ich habe ja mit diesem noch kein Vertragsverhältnis. Mir scheint da eine Art Gewohnheitsrecht sich eingeschlichen zu haben.

Nicht falsch verstehen. Ich bewerbe mich. Aber bei Verwaltungsakten (Vermittlungsvorschlägen) bin ich Team Vorsicht. Und da E-Mail/Online Bewerbungen in der Vergangenheit nichtmals als Anscheinsbeweis vor Gerichten anerkannt wurden, bin ich dagegen.


@GoBack @LeopoldVonSchleck Hat Recht, es werden keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge abgeführt (Steht auch mehrmals in der verlinkten Weisung). Zudem brauche ich als erwachsener Mensch, der nicht entmündigt wurde, keinen "Betreuer". Ich kenne auch Berichte von meinen Schützlingen wonach diese auf Schritt und Tritt kontrolliert werden, auch des öfteren zu Gesprächen gelanden wurden und dort runtergebuttert worden weil sie angeblich nicht ihre Arbeit korrekt machen würden. Was Kollegen*innen nicht erkannten. Man ist in eine andere Art Verfolgungsbetreuung, das "Gehalt" kaschiert es nur.

@nordmoorfalke Es ist ja angeblich freiwillig. Aber dann kam die Integrationsfachkraft mit der Androhung der monatlichen Einladungen, massenweisen Vermittlungsvorschlägen, keine Akzeptanz von schriftlichen Bewerbungen wenn ich nicht in die Maßnahme gehe. Alles natürlich mündlich. Bei Nachfrage nach der Rechtslage wurde sie auf einmal fix das Gespräch zu beenden. :icon_mrgreen:
 

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Ist dies ein Entwurftext?

Ich wäre eher dafür das man die Bewerbungskosten pauschal mit 13 x 5 Euro = 65 Euro vorab überweist, also das Jobcenter in Vorkasse geht. Und das ich per Mitteilung (Fax) dies so anfordere. 13 Bewerbungen sind laut Bewerbungskosten Formular in der Auflistung möglich.
Nur um diese Frage zu beantworten: Ich kenne niemanden, der Bewerbungskosten als Vorschussleistung bekommt und ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass du mit diesem Vorschlag durchkommst.
 

Imaginaer

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@GoBack Das ist keine sachliche Antwort auf mein Anliegen/Fragen, sondern nur deine Meinung. Diese ist jedoch irrelevant. Mit was kommt man beim Jobcenter schon durch? Wenn die etwas verlangen, dann haben sie dafür zu zahlen. Kreditwürdig sind sie nicht, das haben sie bewiesen. Das beweist die verlinkte Vorgeschichte. Und für Bewerbungskosten (inklusive Vorkasse) ist im Regelsatz nicht vorgesehen. Deshalb gibt es ja das Vermittlungsbudget.

Wenn der Verwaltungsakt kommt, dann weiß ich ja was Sache ist.

Du zerschredderst gerade einen Hilfethread mit deinen "Meinungen" und relativierenden/verharmlosenden Ansichten zum 16i. Lasse es doch bitte sein, ok? Ich brauche solche Antworten die aus Halbwissen und Falschinformationen bestehen hier nicht!


Mal wieder zum Thema. Mir sind noch zwei Punkte aufgefallen.

4. Absatz 4: Der Knackpunkt. Keine E-Mail bzw. EDV Bewerbungen werden erstattet.

5. Absatz 7: Ist die Bewerbungsfrist nicht 3 WERKtage?
 

Enkomion

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Ok, selbst wenn ich mich in Teilen irren sollte, was ist daran so schlimm?

Heute rückwirkend gesehen, wäre ich mit dem 16i besser gefahren,
Du verzerrst das 16i Passiv-Aktiv--Tausch Regelinstrumentarium des JC als reguläres Arbeitsverhältnis, was es nicht ist. Denn das JC könnte hier z. B JEDERZEIT daraus abberufen. Der Pat 16i ist ein Instrument für Elo, die ansonsten keinerlei realistische Chance auf dem Arbeitsmarkt hätten. Lies mal lieber mal den IAB Forschungsberixht 3/2021 "Evaluation der Förder Instrumente nach § 16e und §16i SGB II-Zwischenbericht.
Dann dürfte jegliche "Begeisterung" oder jede weitere Fehlannahme Deinerseits eher verflogen sein.
Es sei denn, man hat einen Hang sich quasi als Versuchskaninchen oder Laborratte zwischen JC und AG einspannen zu lassen. Dann les es nicht.
 
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Enkomion

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Mit was kommt man beim Jobcenter schon durch? Wenn die etwas verlangen, dann haben sie dafür zu zahlen. Kreditwürdig sind sie nicht, das haben sie bewiesen.

Mal wieder zum Thema. Mir sind noch zwei Punkte aufgefallen.

4. Absatz 4: Der Knackpunkt. Keine E-Mail bzw. EDV Bewerbungen werden erstattet.

5. Absatz 7: Ist die Bewerbungsfrist nicht 3 WERKtage?
Vorkasse kenne ich nur bei nachgewiesenener Mittellosigkeit.
Die JC erstatten ohnehin nur Bewerbungen, die fehlerfrei und ernsthaft zeitgemäßen Anforderungen entsprechen. Nach Sichtung dessen.
Selbst dann gibt es keinen Rechtsanspruch auf Erstattung. Denn das VB unterliegt dem Ermessen der SB .
Anspruch hast Du nur auf eine pflichtgemässe Ausübung des Ermessens. Fehler dessen müsstest dann gerichtlich klären lassen.
E-Mail erstatten die meisten JC nicht. Denn Internetkosten seien ja im Regelsatz enthalten.
Zur Sache VV , da sind bei Dir 3 Tage gemeint-nicht Werktage. Ansonsten müsste Werktage drin stehen. Alternativ ist ja insgesamt eine Auflistung der Bewerbungen zur Einrichtung JC möglich. Füge doch einfach pro Zeile das Versendeprotokoll jeweils dazu ein.
Das reicht jedenfalls bei mir als Nachweis der Versendung aus.
Generell ist keine klare Profilage Deinerseits in Arbeitsmarkt nah oder fern überwiegend in der EGV erkennbar, was so keine klare Strategie aufzeigt. Vielmehr sich widersprechen. Einerseits wird ein Vermittlungsgutschein als etwaige Möglichkeit erwähnt. (Marktnah, keine Langzeitarbeitslosigkeit), Zielvorgaben werden wenig mit Alternativen marginalisiert. Und dann enthalten viele Textpassagen indirekte Verweise, die sonst nur bei 16i EGV Entwürfen üblich wären. Am deutlichsten im letzten Absatz zu persönlichen Verhältnissen. Denn Probleme mit dem AG etc das ist so nur für Teilnehmer am 16i Instrument wichtig. Oder im Vorfeld für vorgeschaltete Eignung Massnahmen dazu. Und Dein JC hat aktuell genau solch eine auf der Palette.. Insofern könnte diese in der Passage Betriebliche Trainingsmassnahme gemeint sein. Es gab hier schon mehrere User, die so verkappt dadurch in ein 16i Förderverhältnis bugsiert wurden. Mit der angeblichen freiwilligen Unterschrift im" Arbeitsvertrag", der dann aber längst schon intern in einen nach 16i verwandelt wurde..
 
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Imaginaer

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@Enkomion Mit Aufforderung von Bewerbungen (per EGV , Vermittlungsvorschlag) geht der Ermessungsspielraum gegen Null. Einen Rechtsanspruch gibt es, der wird im Antrag genannt. § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 44 SGB III. Klar wird es darauf hinauslaufen, das ich das gerichtlich klären muss. Ist dies im Sinne der Vermittlung? Die Kosten für weitere Bewerbungen zur Verringerung bzw. Wegfall meiner Hilfebedürftigkeit fehlen. Ist das Fordern und Fördern?

Das mit dem "seien ja im Regelsatz enthalten" kommt immer wieder. Gegen dieses Argumentum ad hominem Scheinargument kämpft dieses Forum. Mal meine Ausführung hier in #32 beachten. https://www.elo-forum.org/threads/d...ailadresse-bekanntzugeben.205887/post-2404820

Das mit dem 3 Tage werde ich dann monieren. Danke.

Mit "reicht als Nachweis Versendung" wäre ich vorsichtig. Nur weil es bei dir funktionierte, heißt es nicht das es Allgemeingültigkeit hat. Die E-Mail, Online Versendung hat zuviel Potential zur Manipulation. Hier näher von mir ausgeführt. https://www.elo-forum.org/threads/wie-schriftliche-bewerbung-begruenden.207367/post-2423103

Der deutlichste Hinweis das ich nicht "Arbeitsmarkt fern" sein kann, sind die Vermittlungsvorschläge. Warum Bewerbungen mit meinen grottenschlechten Bewerbungsunterlagen schicken? Warum ein Bewerbungstraining bzw. Maßnahme (16 i) wenn ich für Vermittlungsvorschläge in Frage kommen? Sollte da nicht ZUVOR diese Maßnahmen gemacht werden? Ansonsten blamiere ich mich doch bei den Arbeitgeber mit "solchen" Bewerbungsunterlagen.

Man merkte der Integrationskraft deutlich an, dass sie a) unter Druck stand und b) kaum Ahnung hatte. Sie wusste so gut wie nichts. Vermittlungsbudget Formular wusste sie nichts von. Auch Fahrtkostenantrag. Ich denke wieder eine die eine 2 Wochen Schulung hinter sich hatte und nun auf die Menschen losgelassen wird.

Ich habe schon einige "Erfüllungsgehilfen" hinter mir. Deswegen sende ich meine Schreiben nur noch mit "Sehr geehrte Damen und Herren," da man nie weiß wer gerade die Erfüllung macht. Man sollte von diesem persönlichen runter. Für die sind wird nur ein Verwaltungsablauf. Und wenn denen die Vermittung ernst wäre, würden sie mir die Kosten anstandslos bezahlen. Das OB der Kostenerstattung steht nicht zur Frage, sondern das WIE. Und mit dem WIE (Teilbewilligung Bewerbungskosten) laufen sie dem Grundsatz von Hartz IV zuwider...dem Fordern und Fördern.
 

neu_im_job

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Eine Frage an den TE : Welche Bewerbungskosten entstehen dir denn realistisch tatsächlich bei Erstellung einer Bewerbung? Viele JC erstatten nur tatsächlich nachgewiesene Kosten. Du sprichst den Nachweischarakter einer schriftlichen Bewerbung an. Wie oft bekamst du Anhörungen oder Sanktionen, weil Bewerbungen per E-Mail nicht angekommen sind?
 

Enkomion

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Der deutlichste Hinweis das ich nicht "Arbeitsmarkt fern" sein kann, sind die Vermittlungsvorschläge. Warum Bewerbungen mit meinen grottenschlechten Bewerbungsunterlagen schicken?

Man merkte der Integrationskraft deutlich an, dass sie a) unter Druck stand und b) kaum Ahnung hatte. Sie wusste so gut wie nichts. Vermittlungsbudget Formular wusste sie nichts..

Und wenn denen die Vermittung ernst wäre, würden sie mir die Kosten anstandslos bezahlen.
😳. Solange Bewerbungsunterlagen nicht marktüblichen Gegebenheiten entsprechen, da gibt es keine Anspruchs Grundlage aus dem VB.
Das kannst Du ggf. selbst optimieren. Gibt zig Portale mit Vorlagen zum kostenlosen Download und Anpassen. Das würde ich Dir dringend empfehlen, wenn Du eine schnelle Arbeitsaufnahme anstrebst.
Versendete "Schlechtbewerbungen" wurden schon von JC als Nichtbewerbungen gewertet.
Mit entsprechenden etwaigen Folgen dessen.
Generell sind VV auch "Testläufe" , wo mittels Rückmeldung der AG eine solche mögliche Ablehnung allein aufgrund unzureichender Bewerbungsunterlagen oder Bewerbungsform das dann nicht lange unenddeckt bleibt. VV Versendung von Seiten des JC ist nur bei Elos mit schwersten multiplen Vermittlungshemmnissen nicht oder nicht mehr. aktuell angezeigt,
Ansonsten schon, insbesondere, wenn darauf schnell oder überhaupt positive Rückmeldungen kommen. Und ab und an ein Vorstellungsgespräch folgt.
Dein Verweis auf den vermeintlichen Rechtsanspruch, der ist bei ALG Ii der Übertrag in Gestalt des jeweiligen VB, nach Ermessen, wo jedes JC eine eigene Weisung zur Umsetzung besitzt.
Gerichte bewerten und entscheiden übrigens auf Grundlage einwandfreier Unterlagen. Beispiele der Rechtsauffassung dann dazu, was die Kosten anbelangt. https://dejure.org/dienste/vernetzu...0.08.2017&Aktenzeichen=S%2022%20AS%20335%2F15.
Übrigens gilt bei Bewerbungsnachweisen nicht der überspannt Anspruch des Vollbeweises.,meines Wissens nach.
Der Nachweis des Sende Protokolls ist dann sicher, wenn man selbst noch ergänzend eine automatisierte Eingangsbestätigung danach bekommt.
Die Du dann aber nicht noch gleich dazu als Nachweis unbedingt mitsenden musst, sondern eher als Nachweis zusätzlich bei Dir speichern kannst. Übrigens war und ist der Hinweis auf das Sende Protokoll als solches nicht von mir als allgemeingültige Prozedur gekennzeichnet worden.
 
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Stauer

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Ich weis nicht, wo diese Falschinformationen immer wieder herkommen.
Wenn hier einer falsch informiert ist, bist Du das. Ich empfehle Dir das Teilhabechancengesetz zu lesen. Denn danach richtet sich die rechtliche Grundlage.
Die Teilnahme am 16i ist freiwillig. Es genügt ein klares Nein, um diese Maßnahme abzuwehren.
Das schwarz markierte ist irgendwie widersprüchlich zu dem vorher geschrieben. Was der Arbeitgeber verlangt, muss ich erfüllen? Wenn ich mich schriftlich per Post bewerbe liegt das doch in meiner Entscheidung. Genauso das der Arbeitgeber diese dann nicht akzeptiert. Oder kann ich dafür sanktioniert werden?
Nein das ist kein Widerspruch . Gemeint ist, wenn der AG im Inserat schreibt: Bewerbungen per E-Mail an: Fa. xy oder Oneline - Bewerbungen bis Datum an Fa. yz. Dem Wunsch des AG sollte man folgen, wenn man Interesse am Job hat.
Da noch kein AV besteht, ist der AG jedoch nicht weisungsberechtigt und somit kann man nicht sanktioniert werden, wenn man seinem Wunsch nicht nachkommt.
Der Knackpunkt. Keine E-Mail bzw. EDV Bewerbungen werden erstattet.
In der Regel werden für eine E-Mail Bewerbung 2,-€ erstattet. Das würde ich verlangen. Viele JCs zahlen aber nicht.
Ist die Bewerbungsfrist nicht 3 WERKtage?
Ja. Es muß aber so formuliert sein. Wenn da 3 Tage steht, wird es spätestens Ostern unmöglich, sich rechtzeitig zu bewerben, wenn man am Karfreitag VVs bekommt.
Mit der angeblichen freiwilligen Unterschrift im" Arbeitsvertrag", der dann aber längst schon intern in einen nach 16i verwandelt wurde..
Deshalb empfiehlt es sich, sich vor dem Unterschreiben eines AVs, sich schriftlich vom AG bestätigen zu lassen, daß der AG keine Förderung beim JC zu beantragen, beabsichtigt.
Denn wenn sich nach Abschluß des AV herausstellt, daß doch ein Förderung beantragt wurde, ist es schwer, eine Sanktion abzuwehren, denn dann müßte das AV gekündigt werden und eine arglistige Täuschung nachgewiesen werden.
Wohlgemerkt, daß eine Förderung beim JC erst nach Abschluß eines AVs beantragt werden kann. Deshalb ist es wichtig, im AV zu vereinbaren, daß keine Förderung beim JC beantragt wird und es zur Kündigung kommen wird, falls ohne Wissen des AN eine Antrag auf Förderung gestellt wird.
 

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Wo ist der Fettdruck? Das ist doch alles JC -Gedöns. Maßgebend ist der Gesetzestext. Zuletzt geändert 22.11.2021 Teilhabe am Arbeitsmarkt
Wenn garkein AV besteht, was soll denn dann gefördert werden?
(1) Zur Förderung von Teilhabe am Arbeitsmarkt für die Beschäftigung von zugewiesenen, erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Zuschüsse erhalten Arbeitgeber, wenn sie mit einer erwerbsfähigen, leistungsberechtigten Person ein sozialversicherungspflichtiges AV begründen.
Danach muß erst das AV abgeschlossen werden. Dann stellt der AG einen Antrag auf Förderung, dann bekommt der AN eine Zuweisung und eine EGV , wo z.B. eine der Pflichten ist, sich eine Arbeit zu suchen.
Das hat mir mal ein 16e Geförderter im Original gezeigt, weil ich nicht glauben wollte, daß er sich, trotz bestehendem AV , eine Arbeit suchen soll.
Die Teilnahme an dieser Förderung ist freiwillig. Man kann aber auch überrumpelt werden.
Ich habe hier schon von Usern gelesen, die einen AV unterschrieben hatten, aber der AG beantragte, wie vorgeschrieben, erst nach Abschluß des AV diese Förderung. Die hatten große Probleme, das wieder los zu bekommen. Eine quält sich immernoch da rum.
 

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2.548
@neu_im_job Da ich mich nur schriftlich per Post bewerbe, habe ich dazu keine Erfahrungen. Diese kannst aber hier im Forum des öfteren lesen. Einfach Suchanfrage starten.

@Enkomion Es geht nicht um den Inhalt der Bewerbung, sondern den Versandweg. Ist eine Bewerbung über Post eine "Schlechtbewerbung"? Nein! Es kommt auf den Inhalt an. Und dieser ist einwandfrei. Egal was das Jobcenter bzw. einer ihrer Erfüllungsghehilfen behauptet. Deine Argumentation erinnert an Jobcenter. Viel Text, wenig sachlich fundiertes. Urteile die mit der Wahl des Übersendung (Post, EDV, E-Mail) nichts zu tun hat.E-Mails bzw. Online Bewerbungen sind kein Anscheinsbeweis der Bewerbung aufgrund der Manipulation. Bitte dazu auch den verlinkten Beitrag anklicken, lesen und verstehen. Das gilt auch für die dortigen Verlinkungen. Im übrigen sind E-Mail, EDV Bewerbungen durchaus mit Kosten verbunden. Da diese Kosten nicht geklärt sind, bleibt nur die Bewerbungen per Post zu senden. Interessant dieser Thread: https://www.elo-forum.org/threads/e-mail-bewerbungen-sind-erstattungsfaehig.187386/

Klar wird das Jobcenter Mittel und Wege finden Bewerbungskosten auf den ELO abzuwälzen. Haben sie bei mir mit 4 Bewerbungen gemacht. Da hab ich den Fehler gemacht die Referenznummern beizuschreiben, da war es leichtes Spiel für Jobcenter diese zuzordnen. Für Bewerbungskosten ist im Regelsatz nichts vorgesehen. Und da sich mein Jobcenter weigert Kosten für EDV/E-Mail Bewerbungen zu übernehmen, was bleibt da? Wenn das Jobcenter kein Interesse an "Fördern" hat, dann soll es sich auch mit Forderungen wie 8 Bewerbungen oder der Wahl des Versandweges zurückzuhalten.Hier geht es nicht um Bemühungen die ich selbst tätige, sondern die mir das Jobcenter vordiktiert. Wer die Musik bestellt, bezahlt diese auch. Ich denke Du solltest aus dem Jobcenter Denkschema rauskommen. Ich werde deine Beiträge daher ignorieren, da ich kein sinnfreies Jobcenter 2.0 Gespräch hier führen werde.

@Stauer Mir ist die Erwähnung zu heikel. Ich habe gegenüber dem Jobcenter keine E-Mail Adresse und/oder Internetzugang. Bewerbungen mache ich schriftlich, persönlich. Wenn ich nun diesen Satz drin lasse,. kommt Jobcenter auf den Trichter alle Bewerbungen auf diesen Wege zu machen. Es geht mir nur darum im Bezug auf Jobcenter so rechtssicher wie möglich zu bleiben. Das schließt Bewerbungen im Rahmen der geforderten 8 Bewerbungen mit ein. Und da Vermittlungsvorschläge Verwaltungsakte sind, bleibe ich beim postalischen Versand und Empfang. Und bei internen Jobcenter, also wo kein Dritter wie Arbeitgeber involviert sind, dann vorab per Fax + Post.
 
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