Ich habe meinen Urlaub lange vor der Arbeitslosigkeit gebucht und jetzt Angst vor Ablehnung der Ortsabwesenheit. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Gast20395

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
1
Bewertungen
0
Ich habe schon vor einem halben Jahr, also bevor ich wusste, dass ich arbeitslos werde einen Urlaub gebucht, der Mitte August sein wird und 8 Tage dauern wird. Nun habe ich angst, dass der Urlaub nicht genehmigt wird, da ich erst ab dem 01.08. Leistungen (ALG 1) beziehen werde, also noch in den ersten 3 gut vermittelbaren Monate wäre. Meine Bemühungen sind groß, eine Arbeit zu finden und ich habe schon einige Bewerbungen geschrieben und schon ein Vorstellungsgespräch hinter mir und noch 3 vor mir, vor dem Urlaub noch. Also ich denke nicht, dass ich nicht mitziehe, aber der Urlaub ist eben schon lange gebucht und war nicht billig und ich hab angst, dass ich nicht offiziel weg darf. Meine Überlegung wäre gewesen, bei Ablehnung einfach für die 8 Tage mich abzumelden und danach wieder anzumelden. Aber geht das so einfach? Wie würde das ablaufen? Müsste ich dann vor meinem Urlaub den neuen Antrag wieder ausfüllen und geht das so einfach? Oder brauch ich mir da keine Gedanken machen und der wird schon genehmigt?
 

Claus.

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.252
Bewertungen
1.243
Beantrage erst einmal die OAW ... nicht über den 3.ten Schritt nachdenken noch bevor überhaupt der 1.te Schritt getan ist. Dieses vorausdenken muß man sich in dem Umfeld einfach ein Stück weit abgewöhnen (bzw. darf man es nur exakt dosiert einsetzen), schlicht weil genau dieser Hang zum vorausdenken von der Gegenseite gerne (aus-) genutzt wird, einen psychisch zu manipulieren.

der Urlaub ist eben schon lange gebucht und war nicht billig
Na, da hast du doch schon deine Begründung. Kopie des Buchungsbelegs mit dazupacken, ggf. mit extra schöner Unterstreichung von Buchungsdatum und Preisangabe.

Die Unterstreichung o.ä. muß ganz einfach -unterschwellig- aussagen ´Klar kannst du die OAW auch ablehnen. Aber bedenke: bei einer Ablehnung werde a) ich nicht in den Urlaub fahren können (oder gar ihn geniesen können), und b) werde ich dann Zweifel an der korrekten Ermessensausübung haben. Sowohl a) als auch b) werden logischerweise^^ zu einem SG-Verfahren führen. Und sollte das SG meinen Ausführungen folgen, insbesondere die Behauptung des korrekten Ermessensgebrauchs ins Reich der Fabeln verweisen, tut sich für die Dienststelle des SBs eine Schadensersatzpflicht in Höhe von -nicht billig- auf.´.
 
Oben Unten