Ich habe in den letzten Jahren temporär im Ausland gearbeitet. Habe ich ein Anrecht auf ALG 1 und wenn ja, kann mir jemand die Bezugsdauer berechnen?

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  • Maik3414

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    Hallo, ich arbeite seit mehreren Jahren im Ausland temporär.
    Immer wieder mit Unterbrechungen die ich unbezahlt frei gemacht habe.
    Am 01.12. 20 meldete ich mich arbeitslos.

    Im Jahr 2020 habe ich 117 Werktage gearbeitet
    Im Jahr 2019 habe ich 155 Werktage gearbeitet

    Da ich temporär arbeite erfolgt die Kündigung meist auf den Freitag der Arbeitswoche.
    Selten auf Sonntag, es sei denn man arbeitet noch Samstags.
    So das also meist die Wochenenden in einem Anstellungsvertrag fehlen
    bevor man neue Arbeit beginnt.

    Meine Frage, alleine auf Grund meiner geleisteten Arbeitstage in den letzten 24 Monaten
    Habe ich damit Anrecht auf ALG1?
    Wenn ja wie lange
    Falls nicht warum nicht
    Ich bin über 50, es würden noch ca 4 Monate an Arbeitstagen dazu kommen
    wenn man die letzten 30 Monate nach Arbeitslosmeldung zu Grunde legt.
    ALG bezogen habe ich im Ausland das letzte mal vor 3 Jahren
     

    Claus.

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    Was heißt 'Ausland'? In der EU, Afrika, Asien, ...? In wievielen verschiedenen Ländern so ungefähr?

    Jeweils von einem dt. Arbeitgeber entsendet, oder jew. bei verschiedenen dort einheimischen Firmen?
     

    Maik3414

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    Als Werktage bezeichne ich Montag bis Freitag
    Samstag habe ich bei den Arbeitstagen nicht mit gezählt
    Was heißt 'Ausland'? In der EU, Afrika, Asien, ...? In wievielen verschiedenen Ländern so ungefähr?

    Jeweils von einem dt. Arbeitgeber entsendet, oder jew. bei verschiedenen dort einheimischen Firmen?
    In den letzten Jahren in der Schweiz. Davor war ich in Belgien Holland Frankreich Katar usw

    Die Arbeitstage beziehen sich ausdrücklich auf die Schweiz
    Und es waren Schweizer Arbeitgeber.

    In der Schweiz wird ALG nach Arbeitstagen pro Jahr berechnet

    In Deutschland?
    Nach Kalendertagen? Ich weiss es nicht, deswegen frage ich hier.
    Denn ich bin seit 2 Jahren wieder in D gemeldet wegen Freundin Familie usw
    Als Temporär Arbeiter fehlt einem dann jeweils das Wochenende in der Anstellung.
    Da meist die Kündigung auf den letzten Arbeitstag erfolgt. Und das ist meist Freitag der Arbeitswoche

    Ich bekam vom Arbeitsamt 3 Monate ALG bewilligt wovon ich 1,5 Monate im Frühjahr verbrauchte
    Das kann eigentlich nicht sein, wenn ich innerhalb 24 Monaten schon 1 Jahr Anstellungszeit habe anhand von Werktagen, Montag bis Freitag

    Es stellt sich für mich auch die Frage: Warum muss eine PDU1 5 Jahre zrück erstellt werden.
    Das Problem, man findet derzeit keinen kompeten Gesprächspartner beim Arbeitsamt, der einen aufklärt.

    Deswegen frag ich mal hier

    Es gibt einefach nur einen Bescheid, ohne Begründung
    Ich habe schon eine Berechnungsgrundlage der ALG Bezugsdauer angefordert,
    wie die das berechnet haben, gibts nicht
     
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    Heil0

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    In den letzten Jahren in der Schweiz. Davor war ich in Belgien Holland Frankreich Katar usw

    Die Arbeitstage beziehen sich ausdrücklich auf die Schweiz
    Und es waren Schweizer Arbeitgeber.
    Wurden denn nach dem Auslandsaufenthalt versicherungspflichtig in Deutschland garbeitet?
     
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    Maik3414

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    Wurden denn nach dem Auslandsaufenthalt versicherungspflichtig in Deutschland garbeitet?
    Nein habe ich nicht

    Ich bin ganz normal Montage Arbeiter im Ausland (Wochenend Pendler)

    Auf Gund des Staaten Abkommens auch innerhalb der EU, habe ich Anrecht auf ALG
    in D

    Der deutsche Staat holt sich dann Beiträge vom jeweiligen Beitragsland
    (soweit ich informiert bin)

    Zum Nachweis der Arbeit gibt es das Formular PDU1
    Wo Arbeitstage drin stehen, das betrifft auch die Arbeit innerhalb der EU
    wo auch die Schweiz mit rein zählt (Sonderregelung)
     
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    Heil0

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    Zitat:
    Ausländische Versicherungs- oder Beschäftigungszeiten können für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder zur Erhöhung der Anspruchsdauer nur dann berücksichtigt werden, wenn zwischen der Auslandsbeschäftigung und dem Eintritt der Arbeitslosigkeit und Antragstellung in Deutschland eine versicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland ausgeübt wurde. Die Dauer dieser Beschäftigung ist nicht vorgeschrieben.
    Link: Merkblatt Arbeitslosengeld und Auslandsbeschäftigung
     

    Maik3414

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    Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe von sowas schon mal hier im Forum gelesen.

    Berichtige mich bitte falls falsch, die PDU1 weist nach, meine Sozialversicherungspflichtigen Arbeitszeiten im EU Ausland(Schweiz incls.)

    Innerhalb der EU werden Arbeitszeiten akzeptiert und angerechnet um ALG in Deutschland zu beziehen
    da ich auch in Deutschland wohne, da Wochenendpendler

    Kollegen von mir haben z.B. überhaupt keine Schwierigkeiten mit dem Arbeitsamt
    um ALG1 zu beziehen
    Die kommen allerdings aus einem anderen Bundesland

    Bei denen werden die Sozialversicherungszeiten in D voll angerechnet
    ohne das sie einen Tag in D arbeiteten

    Ich warte gerade auf den Anruf der Leistungsabteilung sowie Widerspruchstelle
    und wollte mich vorher schlau machen, denn bei meinem ALG Antrag geht es nicht um Kleingeld

    Es Gibt das Formular PDU1 nicht umsonst
     

    NNBezug

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    Insofern deine "Kollegen" eine vergleichbare Beschäftigungart hatten wie du besteht insofern Hoffnung, da die Auslegung der diesbezüglichen Leistungsansprüche zwischen den Standorten der Bundesbehörde AFA weniger stark in Ihrer Auslegung streuen als Vergleichsweise in Jobcentern.

    Alternativ zur Leistungsabteilung und Widerspruchstelle wäre auch ein einschlägiger Fachanwalt für sozial Recht ein ggf. unabhängige Anlaufstelle für deine Anfrage, den könntest du so auch in deinem erwählten Bundesland herraus suchen und somit ggf. die dort grade aktuelle Tendenz der Rechtssprechung und Rechtslegung berücksichtigt finden.

    Unabhängig von der Geldleistung der Afa steht dir aber bereits direkt nach der Arbeitssuchendmeldung die Vermittlung und Beratung zu. Ebenfalls solltest du auf die Anspruch warenden Fristen achten bzgl. der Arbeitslosmeldung um deinen Anspruch nicht ggf. zu mindern!
     
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    Maik3414

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    @NNBezug
    Ja gleiche Beschäftigungsart

    Was wäre eine unabhängige Anlaufstelle?

    Ich vermute ich werde mir einen Anwalt nehmen müssen. Dachte aber,
    ich frage erst mal hier nach

    Um Argumente gegenüber dem Arbeitsamt zu haben und um Anwaltskosten zu sparen.

    Ich sehe das so, selbst innerhalb der letzten 24 Monate habe ich über 1 Jahr an Arbeitstagen voll.
    Damit müsste ich meiner Meinung nach mindest ein Anrecht auf 6 Monate ALG haben
    Bewilligt wurden knapp 3 Monate
    und da rede ich nur von 24 Monaten. Bei mir werden normalerweise 30 berechnet als Grundlage

    berichtigt mich falls ich da falsch liege
     

    NNBezug

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    Ein Anwalt für sozial Recht den du mit der fiktiven Berechnung eines möglichen ALG I Anspruches beauftragst sollte durch die Verpflichtung deine Interesse zu vertreten aber auch dich nicht zu straftaten Aufzufordern hinreichend unabhängig beraten.

    Alternativ könntest du auch nach der Arbeitssuchendmeldung probieren eben diesen zuvor genannten Service auch von der Agentur für Arbeit zu erhalten, doch dort wird kann man auch auf wiederstand stoßen a la "erst wenn beantragt wird und alle unterlangen vorliegen wird berechnet".
     

    Claus.

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    Aaah du bist ja schon recht gut informiert
    ... und ich steh grad auf der Leitung


    Das Problem, man findet derzeit keinen kompeten Gesprächspartner beim Arbeitsamt, der einen aufklärt.
    Die waren auch schon vor Corona-Zeiten absolute Mangelware. Und daß die wenigen darauf spezialisierten anscheinend auch noch innerhalb der AA-Struktur nahezu völligst unbekannt zu sein scheinen, erleichtert das auch nicht wirklich.

    Neben der zentralen Auslandsberatung in der Zentrale in Nürnberg (die, will man den natürlich immer nur mündlich getätigten Aussagen glauben, sich in "meinem" Fall als irgendwas zwischen unfähig und komplett unfähig erwiesen hätten)
    ist mir nur noch die Eures-Bodenseeregion bekannt.

    Würd sagen, schau ob du dort ggf. jemanden ans Rohr bekommst > Link < .
    Ich würd da Lindau empfehlen - mit denen hab ich schon mal gute Erfahrungen gemacht; sehr gute ...

    Die Lindauer Beraterin wohnt zudem selber in der Schweiz und pendelt täglich ein. Die dürfte entsprechend auch noch am fittesten sein in dem ganzen Klamauk vonwegen 'Grenzgänger', 'unechter Grenzgänger' usw. ...

    Anwalt - 'n RA der sich mit dt. Sozialrecht, EU-Rechtsprechung, Grenzgängerdasein, DBA, Wohnsitznahme, dt. KK-Versicherungspflicht und vermutl. noch 1 oder 2 weiteren Sächelchen auskennt oder sich darin weiterbilden will ... hmmm, viel Spaß beim suchen.

    Und, hast du denn das PD U1 schon vorliegen? Oder ist das noch in mehr oder weniger weiter ferne?
     

    Maik3414

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    Ich habe sämliche PDU1 vorliegen für 5 Jahre zurück
    ebenso auch das Arbeitsamt

    Wo eindeutig ersichtlich ist das innert der Letzten 30 Monate über 1,3 Jahre
    an Arbeitstagen gearbeitet habe.

    Das ich am WE jeweils in D bei meiner Familie war habe ich mir von Arbeitgebern bestätigen lassen
    denn ich wohnte in Hotels oder Arbeiter Unterkünften,
    und das wurde auch vom Arbeitsamt akzeptiert
    Ebenso das Formular Grenzgänger

    Was die sich da zusammen rechnen, ist mir Schleierhaft
    Man bekommt nur einen Bescheid ohne Begründung

    Bisher war die Bewilligung knapp 3 Monate
    warum wieso weshalb, keine Ahnung

    Warte immer noch auf Anrufe vom Arbeitsamt und überlege gerade ob ich Strafanzeige
    gegen die Leistungsabteilung und Bdie earbeiterin stelle.
    Denn augenscheinlich liegt hier nicht nur Dummheit und Unfähigkeit
    sondern sogar Mutwilligkeit vor.

    Werd also in Zeiten von Corona noch kämpfen müssen


    Mich würde intressieren was jemand sagt der sich auskennt
    habe ich mit 172 Arbeitstagen innert 24 Monaten anrecht auf mindest 6 Monate ALG
    Wochenendtage sind nicht mit gerechnet.
    Oder geht es nach Kalendertage
     

    Heil0

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    Mich würde intressieren was jemand sagt der sich auskennt
    habe ich mit 172 Arbeitstagen innert 24 Monaten anrecht auf mindest 6 Monate ALG
    Wochenendtage sind nicht mit gerechnet.
    Oder geht es nach Kalendertage
    Die Anspruchsdauer beim ALG1 richtig sich nicht nach Arbeitstagen sondern nach der Dauer der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Und das scheint bei dir ja ziemlich kompliziert zu sein. Zumindest kann das hier im Forum anhand deiner Angaben niemand beurteilen.
    ALG bezogen habe ich im Ausland das letzte mal vor 3 Jahren
    Wieso konntest du denn vor 3 Jahren im Ausland Arbeitslosengeld beziehen? Oder hast du das Arbeitslosengeld in Deutschland bezogen und es gibt von damals noch einen Restanspruch, den du jetzt bekommst?
     

    Maik3414

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    @Heil0
    Ich war vor 3 Jahren in Ch gemeldet, da wird ALG nach Arbeitstagen berechnet.
    Jahresarbeitstage im Durchschnitt 252, in 2 Jahren mindest 1 Jahr gearbeitet (Arbeitstage) ,
    Anrecht auf 1 Jahr ALG in Ch
    Bezogen habe ich das vor mehr als 30 Monaten in Ch für 2 Monate

    Die Sozialversicherungsbeschäftigung kann bei einem Temporär Arbeiter ja zumindest nur innerhalb der Woche sein
    Auch in NL oder B ist das so geregelt
    Denn z.B. Sonntags wird doch garnicht gearbeitet

    Lohn gibts wöchentlich, Kündigungsfrist 2 Tage, beidseitig, Vertrag verlängert sich stillschweigend

    Hat man 4 verschiedene Arbeitgeber innert eines Jahres, fehlen z.B. 8 Tage im Anstellungsverhältnis für das deutsche Arbeitsamt
    da die Kündigung grundsätzlich auf den Freitag erfolgt, zumindest bei mir.
    Es fehlt also jeweils der Samstag und Sonntag.
    Sofern das in D nach Kalendertagen berechnet wird. Was eigentlich Schwachsinn ist.
    Also z.B. Start des Vertages Montag 01.02. Kündigung z.B. 8.6. Freitags
    Neubeginn 11.6 Montags usw in neuer Firma
    Es fehlt dann jeweils Samstag und sonntag
    Andere Länder, andere Sitten

    Und ehrlich gesagt so kompliziert finde ich das garnicht. Denn ich mache das seit 15 Jahren
    und arbeite für 6 Temporärbüros innert der letzten Jahre in mehreren Ländern.
    Im Ausland ist Temporärarbeit anders als in D.
    Wird vernüftig bezahlt, ist aber sehr schnell lebig
    Man ist auf alle Fälle frei, und Arbeit ist kein Problem sofern man sein Handwerk versteht

    Deswegen rechne ich in Arbeitstagen nicht in Kalendertagen
    Die Frage ist nur, wie ist das in D

    Arbeitsamt noch immer nicht angerufen.
    Bekam ne email von der Leistungsabteilung,soll Widerspruch einlegen.
    Die wollen nicht anrufen
    Ich hab denen eine Frist von 5 Tagen gesetzt mir ihre Berechnungsgrundlage zu zu senden
    die ich schon mehrfach angefordert habe
    Danach mache ich Strafanzeige
    Ist sicher schon ein problem das ich Höchstsatz an ALG bekomme
    Die Frage ist, warum nur für 3 Monate bewilligt
     
    Zuletzt bearbeitet:

    BerndB

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    Weil das Ganze kompliziert ist, würde ich einen EURES-Berater anrufen. Die beraten bei der grenzüberschreitenden Arbeit(-suche) und deshalb sicher auch im speziellen Recht der Arbeitslosengeldansprüche:
    Arbeitsmarkt-Bodensee
    Du landest da halt auch bei der AA. Konstanz deshalb, weil dort sicher die Besonderheiten Schweiz-Deutschland bekannt sin.
     

    Claus.

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    Sollte der TE eine diesbezügliche einschlägige Symptomatik vorweisen, kommt natürlich nur professionelle psychologische oder psychiatrische Begutachtung und Behandlung in Betracht.
    Schon mal mit dem Grenzgängermurks und der fehlenden europäischen Sozialunion auseinandergesetzt?

    @TE:
    ruuuuhig bleiben ... den Kopf verlieren schafft nur neue Probleme, die mit dem eigentlichen Problem nichts mehr zu tun haben - und die nur unseren "Sozialbehörden" in die Hände spielen. Grad AlgII-Empfänger können davon mehr als nur ein Liedchen singen ...

    Geh lieber raus das schöne Wetter genießen, andere Gedanken tanken.

    Kein grausiger Humor: im Moment pressierts doch nicht. Soweit ich das bisher sehe, hast du noch bis ~Mitte Februar Alg I bewilligt. Dein Widerspruch war hoffentlich -fristgerecht- -schriftlich- gestellt, und nach Eingang des Widerspruches hat die Widerspruchsstelle 3 Monate Zeit diesen zu bearbeiten. Mit der derzeitigen Ausgangslage verlierst du jedes Eilverfahren, und fällt dir jede Strafanzeige auf die eigenen Füßchen.

    Ich wäre an deiner Stelle sogar eher froh darüber, wenn die die versprochenen Rückrufe heute nicht mehr machen würden. Denn das könnte auch ein Zeichen dafür sein, daß die doch endlich mal ihrer Arbeit nachkommen - indem sie ihre Wissenslücken mithilfe von (hoffentlich) Fachleuten aus fremden Dienststellen zu füllen versuchen.
    Die grundsätzliche Problematik bezüglich "Telefonauskünften" ist dir ja bekannt, oder?

    Dein Fall ist kein Allerweltsfall. Dazu ist nicht klar, wie arg du dich versehentlich bereits selbst in Murks reingequatscht hast.

    Ein "Problemchen" könnte z.B. auftreten /aufgetreten sein, wenn du mündlich angegeben hättest, wieder in der Schweiz einen Arbeitsplatz finden zu wollen. Dann wäre auch plötzlich die nur knapp 3 monatige Bewilligung so einigermaßen erklärbar.
    Das geht weiter über das, daß du erstmal mit dir selbst klären musst welche Zeiten hier Beachtung finden sollen, warum und auf welcher Rechtsgrundlage.
    Und endet letztendlich jedes mal wieder regelrecht "im sonstwo".

    Im dem Link hier gleich nochmal ein wenig Lesestoff. Und lies dir den oben verlinkten Flyer auch -vollständig- durch. Desweiteren gibts ein richtig gutes "Handbüchlein" von den Bodenseeregion-Leuten; weiß aber im Moment nicht mehr ob das von der AfA oder vom AMS herausgegeben wurde.

    Auch wenn das meiner Erinnerung nach ordentlich viele Seiten Lesestoff sind, du musst mindestens genauso schlau sein wie die, um dich nicht selbst zu deren Spielball zum degradieren.


    P.S.: kann sein daß du dich nach 15 Jahren im Ausland erst wieder in das deutsche Recht einarbeiten musst, aber durch das PD U1 bringst du zum Ausdruck daß sämtliche ausländischen Arbeitslosensicherungssystem-Ansprüche nach D transferiert werden sollen. Damit braucht alles auf deutsch übersetzen und umsetzen, gilt (nahezu) ausschließlich nur noch deutsches Recht, und wird es (nahezu) vollständig egal ob du vor 3 Jahren in CH gemeldet warst, oder in D oder anderstwo.
     

    Maik3414

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    Vielen Dank für eure Antworten
    Das Arbeitsamt lenkt derzeit ein und ich habe einen Anwalt für Sozialrecht kontaktiert

    Gibt es eine Tabelle, wo man ablesen kann auf wieviel ALG man Anspruch hat?

    Also innert 24 Monate 12 Monate gearbeitet, ergibt 6 Monate ALG
    usw
     

    HermineL

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    Maik3414

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    Hey super viel Dank

    Kann jemand was damit anfangen

    Einbehaltung einer Forderung der Bundesagentur
    §51 Abs 2 SGB 1 - Aufrechnung

    Mir wurde ein Tag einbehalten nach ALG Meldung, was eigentlich nicht sein kann

    Derzeit warte ich nach email Antwort von der Arbeitsagentur, auf den neuen Bescheid
    und dann mal schauen was die sich da errechnet haben

    Und bitte liebe Moderatoren, vereinfacht das bitte, betreffs Überschrift
    euer Forum ist schon super und eine echte Hilfe
     
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