Ich habe GdB 50 bin seit einigen Jahren AU wegen psychisch nicht mehr belastbar , Depressionen etc. soll jetzt zum Sozialamt abgeschoben werden und muss zum, von der Rentenversicherung beauftragten, neurologischen Gutachter. Was passiert wenn der Gutachte

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
Hallo, ich hoffe meine Überschrift ist lang genug. Ich wurde also vom äD JC dauerhaft erwerbsunfähig geschrieben, weil ich psychisch nach 10 Jahren H4 nicht mehr belastbar bin. Vor 12 Jahren hatte ich einen schweren Schlaganfall mit 44 und musste mühsam wieder laufen lernen. Geblieben ist mir eine Spastik im rechten Arm (feinmotorische Störung, schreibe nun links was mir auch schwerfällt als ehemaliger Rechtshänder). Kann aber Autofahren, Radfahren nicht mehr, auf Leitern steigen geht auch nicht mehr und ich darf auch keinen Stress ausgesetzt werden. (ziehe gerade nach KSA um, hvon wegen Stress).
EMR Rente steht mir nicht zu, die Krankheit hätte wohl gereicht, aber die 36/60 Regel erfülle ich nicht.
Darum wundert es mich eigentlich, dass mich die DRV zum GA zu einem Neurologen/Psychiater vorlädt. Ich komme doch sowieso zum Sozialamt.
Nun schickte die DRV vor einigen Wochen einen Fragebogen für meinen Psych. Hat er auch beantwortet, meine Angstzustände und Panikattacken erwähnt und dass ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen kann deswegen und REHA würde nichts bringen (bin fast 58 Jahre alt inzwischen). Den Fragebogen haben sie also. Und das JC bekam damals schon für alle Behörden eine Schweigepflichtentbindung für meinen HA und Psychiater von mir vor einem Jahr (die gelten doch drei Jahre?)
Nun bekam ich heute von der Neurologiepraxis den Termin Ende März, soll nochmal Schweigepflicht entbinden (muss ich das) und einen Fragebogen ziemlich lang, den ich mit meiner linken Hand ausfüllen muss, rechts geht ja nicht.
Da soll ich beantworten, ob ich als Kind pünktlich sauber war, sprechen und laufen konnte und ob jemand in der Familie ähnliche Krankheiten hatte und wie ich den Tag verbringe. Was sollen diese würdelosen Fragen? Ist man weil man psychisch nicht mehr sehr belastbar ist und nach einem Schlaganfall, einer abartigen Scheidung und 10 Jahe H4 auch ein Trauma hat gleich geisteskrank?

Das Gutachten fängt schon um 8.15 h an und wird nicht vor 11.30h enden. Die werden also wirklich alle ihre neuen Geräte samt Nadeln im Kopf an mir ausprobieren und mir wieder so Fragen für Alzheimerkranke stellen (Ich war vom JC schon mal zu einem GA zum einem Neurologen geschickt worden, die Hölle) und mich stundenlang allein ins Wartezimmer setzen und mit Kameras beobachten (hat mir mein Psychiater und Neurologe bestätigt, ja die haben Kameras im Wartezimmer, um zu sehen wie die Leute sich verhalten).
Darf ich da eine Begleitperson mitnehmen? Aber wer wird denn schon drei Stunden auf einen warten?
Ich habe heute schon so geweint, obwohl ich wegen des Umzugs zum Heulen keinerlei Zeit habe. Ich bin dann eben erst umgezogen und dann werden die mich wahrscheinlich in den zweiten Schlaganfall treiben oder einweisen lassen oder wieder vollschichtig erwerbsfähig schreiben. Denke die brauche Leute für diesen i16 oder wie das heisst von Hubertus Heil.
Ich bin jetzt drei Jahre AU geschrieben und dann kommt ein einzelner Arzt, der kann sagen die ist voll einsatzfähig oder komplett geisteskrank.
Ich habe solche Angst. Kann ja morgens um 7.00 gar nichts essen und muss doch meine Tabletten schlucken und Durchfall und Übelkeit habe ich bei solchen Terminen am frühen morgen sowieso.
Ich kann bald nicht mehr.
Entschuldigung dass es so lang geworden ist, aber ich habe solche Angst dass sie mich entweder ins Irrenhaus schicken oder ich so eine Arbeit annehmen muss, wo der AG 5 Jahre das Gehalt bekommt. Ich kann das doch gar nicht mehr, bin bloss noch am Heulen und kann keinen Stress ertragen.
Was wenn die schreiben ich bin fit?


Moderationshinweis...

Überschrift überarbeitet, korrigiert und angepasst. Bitte achte in Zukunft darauf möglichst keine Abkürzungen in der Überschrift zu nutzen da bei Abkürzungen das Thema nicht über die Suchfunktion zu finden ist.



 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
6.095
Bewertungen
18.957
So nun habe ich recherchiert. Das mit "eine gutachterliche Untersuchungsollte nicht länger als zwei Stunden dauern"
stimmt nicht. Die Gutachter dürfen solange sie wollen, dauert aber selten länger als einen halben Tag.
Ausserdem dürfen sie alles machen, wenn man seiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommt, kann das Geld ganz entzogen werden.
Schön das du recherchiert hast und das hier richtig stellen möchtest. Nur wo ist die Quelle für diese Aussagen ?
Nur wenn man die kennt kann man nachvollziehen ob diese Aussagen wirklich richtig und zutreffend sind.
 

Felictas

Elo-User*in
Mitglied seit
16 September 2016
Beiträge
39
Bewertungen
6
Dann könntest du dir auch nicht leisten einen "Taxischein" vom JC für den Termin zu bekommen, wenn du die verweigert bekämest, nicht mehr hinzufahren.
Notfalls, bus & bahn. Mitwirkungspflichten sich zu fürchten u. doch auf Taxi bestehen?
Irgendwie sind deine Aussagen widersprüchlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

bondul

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Mai 2019
Beiträge
885
Bewertungen
2.287
Oder sie brauchen jemanden, an dem sie alle ihre tollen Geräte ausprobieren können und wenn ich dann hin bin, dann ist es halt ein Kollateralschaden.


Wenigstens bei dieser Befürchtung kann ich dich beruhigen:
[…] Sind zur Diagnosesicherung technische Untersuchungen notwendig (Blutentnahmen, HIV-Test, Röntgenaufnahmen, Computer- oder Kernspintomographien, elektrophysiologische Untersuchungen etc.) muss nach gebührender Aufklärung das Einverständnis des zu Begutachtenden eingeholt werden. Technische Untersuchungen sind auf das Notwendige zu begrenzen. Bei potentiell risiko-behafteten Untersuchungen ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis besonders kritisch zu würdigen. Dem Probanden steht ein Verweigerungsrecht zu. Die Ablehnung notwendiger und zumutbarer Untersuchungen kann für den zu Begutachtenden aber persönliche Nachteile bringen, für invasive Eingriffe besteht jedoch keine Duldungspflicht. Verweigert der Proband die Durchführung einzelner Maßnahmen, so ist es nicht Aufgabe des Gutachters, die Frage der Zumutbarkeit bzw. einer etwaigen Duldungspflicht zu prüfen. Er hat die Weigerung des Probanden zu dokumentieren und die Auswirkungen der damit fehlenden Befunde auf die Sicherheit der gutachterlichen Schlussfolgerungen kenntlich zu machen. [...]

Allgemeine Grundlagen der neurologischen Begutachtung

lg, bondul
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
Felicitas, ich habe die Bestätigung meines Psychiaters, dass ich aufgrund meiner Panikattacken nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, warum sollte ich das mit dir diskutieren, bist du Ärztin, kennst du mich und mein Krankheitsbild?
Ich versuche die Fahrtkosten zu bekommen, denn ich will nicht zu diesem Gutachten, ich muss.
@ bondul vielen Dank für die Informationen.

Nirgendwo im gesamten Internet steht was von zwei Stunden und dann habe ich eine Abhandlung von der DRV gefunden, dass jeder Gutachter selbst frei entscheiden kann, welche Untersuchungen er macht und wie lange. Aber es dauert selten länger als einen halben Tag.
Und es steht auch drin, dass wenn man nicht genügend mitwirkt das ganze Geld gestrichen werden kann.

Es ist mir übrigens auch unangenehm, dass ich gerade jetzt wo meine Anträge auf Umzugskosten und Doppelmiete laufen auch noch einen auf Fahrtkosten zu einem Gutachter an die selbe Stelle senden muss. Es ist alles zum:sick:
Hinterher lehnen sie dann vor Wut erst mal alles ab.
 
Zuletzt bearbeitet:

Einfachicke

Elo-User*in
Mitglied seit
30 April 2019
Beiträge
358
Bewertungen
1.633
du willst nur irgendwie ständig Sorgen haben und jammern über ungelegte Eier....

Jeder geht anders um mit Stress.
Auch ich versuche immer alles unter Kontrolle zu haben. Ist jetzt besser, seit meine Depression auf Null gestellt ist. Da kann ich mit Stress einigermaßen gut umgehen. Trotzdem gehört es zu den von mir am allermeisten gehassten Aussprüchen, wenn jemand in meiner Umgebung zu mir sagt: "Nun mache Dir doch nicht soviel Sorgen."

Meine Antwort:

"Ich MACHE mir keine Sorgen. Die sind einfach da!!! Und ich versuche damit umzugehen."

Ich kann @Sowhat sehr gut verstehen. Ich empfinde es nicht als Jammern. Es ist ein Versuch die Kontrolle über ihr Leben wieder zu erlangen. Sie sucht nach Rat und Unterstützung.
Leider kann ich zu dem konkreten Problem keine Hilfe beisteuern, weil das eine Materie ist, mit der ich noch nie was zu tun hatte.

Ich kann nur sagen, dass ich dieses Verhalten nur zu gut von mir selbst kenne, aus den schlimmsten Phasen meines Lebens. Und das Sich-Sorgen ist nichts was man kontrollieren könnte oder kraft seines Willens beeinflussen. Das sind Verhaltensmuster, die sich über lange Zeit hindurch aufbauen und sie bedürfen einer Verhaltenstherapie, um sie zu durchbrechen.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.737
Bewertungen
9.249
Frage mich sowieso wieso sie so viel Geld ausgeben für einen GA bei einer 58jährigen, die seit drei Jahren AU ist und sowieso keinen EMR-Renten-Anspruch hat. Nur weil das Sozialamt das will.

Und was soll das jetzt.

Ich bin ü60 und habe einen GdB 100 plus Merkzeichen und mußte letzten Sommer wegen meinem Weiterzahlungsantrag auch zum DRV Gutachter - nun gut ich erhalte eine EMR, bin also nicht vom Amt abhängig, aber das steht auf einem anderen Blatt -, da haben die SB´s der AfA nur drüber gelacht was der Blödsinn noch soll, denn in meinem Alter und der Behinderung gibt es eh keine Arbeitsvermittlung mehr.

Für die DRV ist erst ab dem Tag der regulären Altersrente schluss mit Prüfen bzw. § 109a SGB VI Gutachten.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
Ich weiss Saurbier, aber es ändert doch nichts daran, dass es zum Kotzen ist.
Es ist mir klar, dass es so weiter geht, bis ich fast 66 Jahre alt bin.
Es wird auch bezüglich Renten nichts geschehen, habe heute gelesen die CDU/CSU will das Thema erst mal aufschieben. Vermutlich bis kurz vor der Wahl, dann gibts wieder 2 -3% Rentenerhöhung und alle Rentner sind glücklich.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.737
Bewertungen
9.249
Ich weiss Saurbier, aber es ändert doch nichts daran, dass es zum Kotzen ist.

Nein daran ist nichts zum Kotzen, dann sind halt nun mal die Fakten mit denen man leben muß.

Es wird auch bezüglich Renten nichts geschehen, habe heute gelesen die CDU/CSU will das Thema erst mal aufschieben. Vermutlich bis kurz vor der Wahl, dann gibts wieder 2 -3% Rentenerhöhung und alle Rentner sind glücklich.

Warum schwenkst du jetzt zu einem ganz anderen Thema. Das die Schwarzen den Arbeitern ihre Rente nicht gönen war schon immer so, wieso sollte auch Arbeitgeber ihre Gewinne für sowas freiwillig aufgegeb, das entspricht nicht dem Kapitalismus. Das die Deutschen Rentner und alle die in absehbarer Zeit mal davor stehenden bis heute noch nicht gemerkt haben oder merken wollen das in anderen Ländern um uns herum die Rentner weit mehr Altersrente erhalten ist doch nichts neues. Schau mal nach Österreich, da bekommen die Rentner im schnitt 600,-€ im Monat mehr, warum wohl, weil das Volk es so wollte. Dort zahlen alle mit jedem verdienten Euro ihre Abgaben ganze gleich wie sie ihr Geld verdient haben, da hat man aber auch nicht die Arbeitgeberanteile bei der Rente auf 18,3% reduziert, sonder auf ca. 24% festgesetzt. Wie hat Norbert Blüm mal zu recht gesagt, würden hier die Rentenbeiträge nicht ständig gesenkt und der Anteil der privaten Vorsorge ins staatliche System mit eingebracht wären wir bei knapp 24% Rentenbeitrag - du siehst fast das selbe wie in Österreich. Aktuell kommen die Schwarzen und Gelben und predigen wieder einmal von mehr privater Altersvorsorge, sorry genau die welche wissen das es nicht funktioniert, denn schon jetzt zahlen die Lebensversicherer und Banken keine Zinsen mehr, woher bitte soll da dann ein Gewinn für die Zukunft (Altersrente) kommen. Ich sage nur, wählt weiter Merkel und Co., genau die welche uns durch die Zinspolitik der EZB unser Privatvermögen der kleinen Leute abschöpfen. Genau die welche uns einreden wollen das die beste Altersvorsorge Aktien sind, Aktien die zuletzt 2010 und 2008 zu Milliardenverlusten bei den Kleinaktionären bis hin zum Bankrott führten und in den USA dafür sorgten das viele ihre Altersvorsorge verloren haben. Übrigens das die Schwarzen der Grundrente nicht zustimmen wollen, das haben sie doch schon zum Jahresende 2019 angedroht. Wählt halt fleißig die Parteien weiter, wenn ihr nicht merkt wie sie Politik nur für Reiche machen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 68811

Gast
Ich finde die hier geposteten Beiträge sehr hilfreich und informativ. Zur TE muss ich sagen, dass ich absolut nachvollziehen kann, weshalb die Kinder/der Sohn in letzter Minute abgesprungen ist, bzw. Nicht mehr ans Telefon geht wenn sie anruft.
Vom Lesen der posts der TE alleine habe ich ein Kribbeln bekommen. Ich mag mir nicht vorstellen wie unangenehm die Aura einer Frau sein muss, die wirklich NUR am meckern ist und stets neue Dinge sucht, über die sie sich dann aufregen kann. Wie negativ muss die Welt in ihren Augen denn sein?
Wir habens alle schwer, aber wer so durch das Leben geht, hat eigentlich schon aufgegeben.

Detlef
 

grün_fink

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Juli 2019
Beiträge
3.954
Bewertungen
8.832
"Ich MACHE mir keine Sorgen. Die sind einfach da!!! Und ich versuche damit umzugehen."
Gute Einstellung. Ich kann auch nix damit anfangen, wenn jemand mir "vorschreiben will", was ich gerade zu fühlen oder zu denken habe, oder was gerade nicht.
Außerdem ist es unlogisch und nicht unbedingt zielführend, mit etwas umzugehen, was nicht einmal identifiziert oder benannt werden soll.
Vielleicht sind solche Aussagen, man soll sich nicht sorgen oder ängstigen, einfach nur nett gemeint oder gelernt. Bei mir war es sogar wesentlich depressionsfördernd, Sorgen, Ängste und Verzweiflung nicht wahrzunehmen und immer noch positiv sein zu wollen.
Aber jeder ist anders und in einer anderen Situation, hat auch mehr oder weniger glückliche Zufälle oder noch das nötige Energielevel, um gegenzusteuern.
Außerdem sind nicht alle Sachen, die sich im Kopf oder dem Gefühlsleben von Depressiven abspielen, nur gelernte Erfahrungen oder Auswirkungen der Krankheit sprich Kopfkino. Manches ist auch real vorhanden, der aktuellen Situation und aktueller Überforderung geschuldet.
Was allerdings nicht heißt, dass man selber dazu beiträgt, so oder so behandelt zu werden.

So genug der Klugscheißerei.

@Grossesk1no
Kaum angemeldet und schon hundertprozentig wissen, was Sache ist?
Na das nenn ich mal Grossescheckertum. Kommt bei mir nicht so super an.

@Sowhat
Beantrage den Taxischein für die Fahrt. Steht das nicht bei der Einladung mit drauf?
Wieso musst du übrigens dem Vermieter den Gefallen tun und beide Wohnungen renovieren? Versteh ich nicht.
Der will von dir Miete und nicht allzu knapp, und sowohl die alte Wohnung übergabefertig renoviert haben, ohne für die Wohnung in die du einziehst, das gleiche zu bieten?
 

Felictas

Elo-User*in
Mitglied seit
16 September 2016
Beiträge
39
Bewertungen
6
Und das Sich-Sorgen ist nichts was man kontrollieren könnte oder kraft seines Willens beeinflussen. Das sind Verhaltensmuster, die sich über lange Zeit hindurch aufbauen und sie bedürfen einer Verhaltenstherapie, um sie zu durchbrechen.
In der Verhaltenstherapie hätte man auch weniger Verständnis. So ein Verhalten wird oft als "Krankheitsgewinn" bezeichnet. Der Betroffene nimmt seine/ihre Krankheit als Anlaß zum schimpfen, klagen sowie Unzufriedenheit wahr. Verlangt besondere Aufmerksamkeit. Ist Opfer. Übernimmt kaum bis gar keine Verantwortung.
Sieht kein Anlaß sein/ihr Verhalten oder Einstellung zu ändern, weil es ihm offenbar Nutzen bringt, er/sie halt nichts ändern muss.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
Den Taxischein kann ich nicht bei der DRV betragen, steht auf dem Brief, dass sie keine Fahrtkosten bezahlen. Man soll sich an den Sozialleistungsträger oder ALGII-Stelle wenden.
Letztlich wollen die ja dass ein GA gemacht wird, DRV hat eigentlich kein Interesse daran, dachte ich mir schon.
Ja werde ich dann wohl nach dem Umzug (wenn ich dann noch alles finde und dran denke) machen. Die müssen beim JC erst mal meinen Umzug genehmigen.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.737
Bewertungen
9.249
Den Taxischein kann ich nicht bei der DRV betragen, steht auf dem Brief, dass sie keine Fahrtkosten bezahlen.

Dürfte wohl logisch sein, wenn die DRV die Begutachtung im Auftrag des JC vornehmen soll. Also heißt es hier zum Arzt und sich ein Atest holen das es ohne Taxischein mal nicht geht und dann damit zum Amt um sich die schriftliche Kostenzusage zu holen.

(wenn ich dann noch alles finde und dran denke)

Ist schon sehr lustig, wenn jemanden das so egal zu sein scheint, aber auf der anderen Seite hinter einer Umzugskostenerstattung her ist.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
Mir ist das nicht so egal. Aber bei meinem Psych habe ich erst am 20.2. wieder Termin. Ausserdem steht es eigentlich auch in dem Fragebogen von der DRV, da hat mein Psych reingeschrieben, dass ich ein Taxi brauche. Aber sicher man braucht wieder ein Attest für 15€ vom Arzt. Denn drunter macht er das auch nicht.

Ich habe jetzt trotzdem einen für mich Mega-Umzug allein zu managen und ich will nicht jede Woche mit einem neuen Antrag ankommen, sonst krieg ich irgendwann gar nichts mehr, kann Widersprüche noch und nöcher einlegen und alles dauert ewig.
Jetzt wäre ich schon mal froh, wenn das mit der Umzugsfirma unter Dach und Fach wäre.
Für mich ist das alles nicht so einfach, bin psychisch nicht so belastbar wie die meisten von euch offensichtlich. Leider wäre auch gerne cool und gesund.
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
6.095
Bewertungen
18.957
Wenn du nur halb soviel jammern würdest und deine Zeit in die Dinge stecken würdest die wirklich wichtig sind anstatt hier jeden Tag zig Beiträge zu posten wäre schon viel gewonnen und du würdest vorwärts kommen. Dein Verhalten ist absolut kontraproduktiv und schadet nur dir selber.
 

Felictas

Elo-User*in
Mitglied seit
16 September 2016
Beiträge
39
Bewertungen
6
Sowhat, macht doch eins nach dem anderen. Was ist am wichtigsten, was brennt. Umzugsgenehmigung(was teuerer wie Taxischein ist vermute ich) erst genehmigen lassen. Dann Renovierung in beiden Wohnung ist zuviel, kannst du nicht mit Vermieter verhandeln, dass er ein Teil der Kaution behält, dafür die Renovierung wegfällt? Und in der neuen Wohnung, kannst du nicht nach u. nach ein Zimmer streichen lassen (Malerarbeiten). Und wie kann jemand ein Umzug in deinem Gesundheitszustand ganz alleine bewältigen? Es gibt in jeder (fast) größeren Stadt "sozialpsychatrischer Dienst" , die können dich auch beraten. Ohne größere Schrammen zu tragen. Denk an deine Gesundheit, wo du selbst sagst Schlaganfall gehabt zu haben u. nicht mehr belastbar zu sein. Lass dir helfen.
Alles Gute.
Grüße Felictas
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.737
Bewertungen
9.249
Für mich ist das alles nicht so einfach, bin psychisch nicht so belastbar wie die meisten von euch offensichtlich. Leider wäre auch gerne cool und gesund.

Glaubst du ernsthaft wir wären mit unserer Gesundheit besser dran als du, dann mach dir mal die Mühe von manch einem die Geschichte zu lesen.
 

Just1

Elo-User*in
Mitglied seit
20 August 2013
Beiträge
96
Bewertungen
95
Sowhat entschuldige bitte mein unqualifiziertes Zwischenkommentar, aber ich muss dich berichtigen. Nur weil man psych sehr angeschlagen ist, ist man nicht zwangsweise "irre". Ich war bereits in der Psychatrie und es ging mir dort SEHR gut. Besser als allein Zuhause. Da ist nichts wo vor man Angst haben muss. Die Ärzte und Schwestern sind alle sehr nett und man ist nicht alleine mit seinen Sorgen.

Danke dir auch Wodruff! Ich kann echt nur betonen wie gut es mir dort ging. Die haben mich in 2 Wochen so aufgebaut, dass ich das Gefühl hatte alles im Leben zu schaffen. Klar kaum zuhause war ich nach 3 Tagen wieder am Nullpunkt und konnte nicht mehr allein klarkommen (da fehlt einfach die "Nachsorge") aber ich habe dort in der Psy erkannt, das ich es im richtigen Umfeld und mit den richtigen Menschen an einer Seite (Ärzten/Schwestern/Mitpatienten die mich verstehen) schaffen könnte.

sowhat ich verstehe deine Ängste/Abneigungen gg den Sozialstaat und deine Befürchtungen anders (schlechter) behandelt zu werden. Bitte nimm dir ne Auszeit und tu was für deine Seele denn keiner von denen die dich ängstigen wird Rücksicht nehmen. Du kannst nur EINES tun und das ist einen guten Anwalt nehmen und dich selbst repektieren und deinen Körper/deine psy Gesundheit.

Lieber Atze/liebes Elo Mitglied, sei mir nicht böse bitte, ich lese hier nur mit. Ich kenne diesen Verzweiflungszustand des TE selbst und du gibst dir wirklich mega Mühe, aber bitte denke immer dran das manche Menschen nicht so stark sind wie sie tuen oder schriftlich rüberkommen. TE ist hier mehr als deutlich überfordert und verzweifelt und äussert sich durch teils Aggromanier bei bestimmten Themen (soll kein Angriff sein) ich bitte dich nur, darauf Rücksicht zu nehmen und Einfühlungsvermögen zu haben. Nicht jeder mensch ist gleich und man kann/darf nie nur von sich selbst ausgehen. GLG Just

Ich finde die hier geposteten Beiträge sehr hilfreich und informativ. Zur TE muss ich sagen, dass ich absolut nachvollziehen kann, weshalb die Kinder/der Sohn in letzter Minute abgesprungen ist, bzw. Nicht mehr ans Telefon geht wenn sie anruft.
Vom Lesen der posts der TE alleine habe ich ein Kribbeln bekommen. Ich mag mir nicht vorstellen wie unangenehm die Aura einer Frau sein muss, die wirklich NUR am meckern ist und stets neue Dinge sucht, über die sie sich dann aufregen kann. Wie negativ muss die Welt in ihren Augen denn sein?
Wir habens alle schwer, aber wer so durch das Leben geht, hat eigentlich schon aufgegeben.

Detlef
und selbst wen es so ist, warum maßt du dich an, über andere Menschen und deren Befindlichkeiten so derb zu urteilen?
Bitte hab Nachsicht, denn Druck bekommt TE schon genug von anderer Stelle. Wir sind doch hier um einander ggs zu helfen oder?
 

Atze Knorke

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Februar 2009
Beiträge
2.418
Bewertungen
2.951
An die Forumsrunde,

keines Wegs ist es an dem, ich habe den Thread wieder zum Laufen gebracht, um einige Fallstricke
ins Blickfeld zu richten. So nahm ich neuen, solidarischen Anlauf, bis dato hat @HermineL versucht,
der Hilfe Ausdruck zu verleihen. :icon_daumen:
Meistens kommen einige User/Poster/Betroffene quasi oberflächlich vorbei, und meinen zu wissen ...
weiter möchte ich das nicht ausführen.

Gerade aufgrund der Befindlichkeiten, verzweifelten Verhaltensweise ist mir schon klar, dass @Sowhat
bei allem nun allein da steht und diese Baustellen bewältigen MUSS. Das ist zuviel und da ist Über-
forderung nicht weit. Die Nerven liegen halt blank, wäre mehr Knete da, ginge alles etwas ruhiger
und problemloser.

Die schriftlichen Ämter-Anträge samt Anspannung reiben einem da zusätzlich noch auf. Man weiß
nicht, wo einem der Kopf steht! :icon_kratz::icon_kratz::icon_kratz:

Bei der Komplexität ist eine strukturierte Vorgehensweise eher schwierig. Der Teufel liegt im Detail. :icon_twisted:
Auch deshalb, weil nur scheibchenweise so einiges zum Vorschein kommt, Wichtiges vom Unwichtigem
nicht unterschieden und kreuz & quer gepostet wird. Und das ist NICHT böse gemeint, nein das sind
keine Vorwürfe! :icon_neutral:

Ich bin weder ein "Klugscheißer noch jemand, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat".

Mein (unendlicher) realer Kampf ums "Überleben" währte 9 Jahre, das beinhaltete den unwürdigen
Rausschmiss aus der Wohnung --> JC-Kostensenkungsaufforderung (Anfang allen Existenz-Übels)
und JC zahlte nur noch nach Bärliner Murks-WAV-->AV-Wohnen --> damit auflaufende Mietschulden
--> sechs RA verschlissen --> viele Wege führen nach ... ich lief auf dem Zahnfleisch -->nur ein RA
konnte das Ruder rumreissen --> ging bis zum LSG BB und damit nicht genug kam in dieser Zeit
parallel auch die EMR-Verfahren (zwei SG-Verfahren) dazu. Ein Zufall? - es gibt keine Zufälle!
Eine unsichere Zeit von 201X bis 201X und die war wahrlich überhaupt nicht einfach.
Ich stand vor dem S****d. Das I-Net Fluch und Segen zugleich, ich wurschelte mich durch die Foren,
durch den TA-Rechtsprechungsticker, persönliche Kontakte durch "Frühstückstreffen".

Gleichzeitig danke ich an dieser Stelle nochmals @Doppeloma für die hilfreiche Unterstützung.

Wie wird es werden ... mache ich alles richtig, wie bekomme ich die Lösung des Problems hin ... usw., usf.
Der immense, unaufhörliche Schriftverkehr ... Kosten Büromaterial, Porto ... ein funktionierender PC, Internet,
will alles bezahlt sein. Und so wird stets fabuliert, die Sozialgerichtsverfahren sind kostenlos ...:icon_neutral:

Dieser unwürdige Existenzkampf kostete mir viel, viel Lebensenergie, Selbstmotivation. Die verbleibende Rest-gesundheit ist bis ans Lebensende ruiniert. Die psychosozialen Folgen, die damit einhergehen, sind irreparabel.

... wenn die Seele stirbt ...

Folgendes zur Fahrkostenerstattung:

Den Taxischein kann ich nicht bei der DRV betragen, steht auf dem Brief, dass sie keine Fahrtkosten bezahlen. Man soll sich an den Sozialleistungsträger oder ALGII-Stelle wenden.

Das ist nicht richtig!

Die DRV begutachtet und damit sind auch die Fahrkosten zu tragen. Die Abwimmelei zum JC ist rechtswidrig.

Meistens steht auf der DRV-Einladung zur Begutachtung:

Die Erstattung der Fahrkosten erfolgt entsprechend den Regelungen nach § 53 SGB IX.

Damit wir Ihnen Ihre Fahrkosten ersetzen können, lassen Sie bitten den Antrag auf Fahrkosten
vom Gutachter ausfüllen. Das komplett ausgefüllte Formular ist zusammen mit den Fahrausweisen,
sonstigen Belegen an die DRV zu senden.

Unterschied: Ich musste in VORKASSE gehen.

Dann habe ich den schriftl. Fahrkostenantrag mit meiner Vers.Nr. an die DRV gestellt.

Bei @Sowhat ist der behandelnde Facharzt in der Pflicht, so kann auch schon mal ein Telefonat
zwischen Facharzt und der DRV Wunder (Taxischein/Fahrkosten) bewirken. Das ärztl. Attest liegt
doch vor, dass KEINE ÖPNV nutzbar sind. :icon_sad: :icon_neutral:

Dürfte wohl logisch sein, wenn die DRV die Begutachtung im Auftrag des JC vornehmen soll. Also heißt
es hier zum Arzt und sich ein Atest holen das es ohne Taxischein mal nicht geht und dann damit zum Amt
um sich die schriftliche Kostenzusage zu holen.

@saurbier, nee ist leider nicht so 'logisch', ich denke, wer wem was in Auftrag gibt, ist hier nicht für den
betroffenen TE relevant, was interne Verwaltungsabläufe sind.
Die DRV ist mit der schriftl. Kostenzusage in der Pflicht und nicht das JC - auch wenn 'Grundsicherung für Arbeitssuchende' NOCH gewährt wird.

Folgendes zur Leistungseinstellung:

Sollte Sie nicht reisefähig sein oder sich an einem anderen als dem in der Anschrift genannten Ort aufhalten, informieren Sie uns bitte schnellstens XXXX. Sie erhalten dann weitere Nachricht. Bitte halten Sie den Termin zu Ihrem eigenen Interesse unbedingt ein. Wenn Sie Ihrer Mitwirkungspflicht (§§ 60 ff. SGB I) nicht nachkommen, z. B. indem Sie den Untersuchungstermin nicht wahrnehmen, kann Ihnen die Leistung bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz oder teilweise versagt bzw. entzogen werden.

Das ist vermutlich der Wortlaut, den @Sowhat in Angst und Unsicherheit versetzt. Das ist nachzuvollziehen,
denn diese drastischen "Nötigungen" sind existenziell, denn externe Dritte befinden über die krankheitsbedingten Einschränkungen einer betroffenen Person.

Hier stand ich schon in der weiteren Begutachtung bezog 3. Kapitel SGB XII und mußte dann wieder
SGB II-Ansprüche geltend machen, weil die Voraussetzungen zur Weitergewährung der Rente nicht vorlagen
(der DRV-Rentenbescheid - Befristung war damals X0.0X.2013 - da gesundheitliche Gründe den DRV-Weiterzahlungsantrag (verspätet) erst im Dezember 2012 möglich machte) - interessierte die DRV nicht.
So wird empfohlen, ca. 6 Monate vorher den DRV-Weiterzahlungsantrag zu stellen, damit der Betroffene nicht
in die Bredouille kommt.
Es ging alles den Bach runter. Dazu am Rande kam noch das ganze Chaos/Risiko mit den 'Kosten der Unterkunft'.
Im Nachhinein und mit Abstand, die Gemengenlage war zwischen den Beteiligten (JC, DRV) gut konstruiert.

***
Ich bin irritiert über den Mann vom sozialpsych. Dienst, der mit seinen 'Kostenvoranschlägen zum Umzug' in
der Hand nicht sieht, womit @Sowhat generell zu kämpfen hat, hilflos und überfordert
ist, oder ob sie das auch nur hier so kommuniziert.

Es besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Über dieses ganze persönliche Lebenspaket nicht die Gesamtkontrolle zu verlieren, ist und bleibt ein
enormer Kraftakt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
Also habe gerade mit dem VdK telefoniert und ich muss die Fahrtkosten beim JC beantragen, denn die DRV hat es nicht in Auftrag gegeben.
Muss aber kein extra Attest mehr einholen und bezahle, sondern kann den ausgefüllten Fragebogen von meinem Psych kopieren und einschicken.
Ausserdem kann ich weder gegen die Uhrzeit noch gegen sonstwas etwas tun, das versöße gegen die Mitwirkungspflicht.

So und nun hole ich dann meinen neuen Wohnungsschlüssel.
Habe mir bereits eine Liste geschrieben, was ich alles fragen muss bei der Übergabe und festhalten lassen muss.
 

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
So, Schlüssel habe ich jetzt. Und der Hausmeister hat gemeint, ich könnte froh sein, dass ich die Wohnung bekommen habe. Sie hätten lange überlegt, ob sie sie mir geben. Aber ich habe die auch ziemlich genervt. Ob das nun gut oder schlecht war ist egal. Ich habe sie. Aber da sieht man mal, ein Erwerbsloser H4-Empfänger kriegt nicht so leicht eine Wohnung, wenn ich wenigstens EMR-Rentnerin wäre, hätte ich wenigstens noch etwas mehr Daseinsberechtigung. Aber ich habe die Bude und fertig.(y)

Aber ich bin schon froh. Ist zwar noch zu streichen aber der neue Boden ist sehr schön und für die zentale Lage ist die Wohnung sehr ruhig und sie ist zwar um einiges älter, als meine jetzige Wohnung, aber voll gedämmt und ganz wichtig für mich - ein hübscher Balkon.
Ich habe ein Dach über dem Kopf, eine warme Wohnung und einen Nahversorger und auch sonst Metzger und Bäcker in der Nähe. Ärzte sind auch in der Nähe.
Was will man mehr.
Mein Buch "Anleitung zum Unglücklich sein", dass man mir hier empfohlen hat ist auch da, gebraucht und billig. Man lernt ja nie aus.:);)
 

Atze Knorke

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Februar 2009
Beiträge
2.418
Bewertungen
2.951
Also habe gerade mit dem VdK telefoniert und ich muss die Fahrtkosten beim JC beantragen, denn die DRV hat es nicht in Auftrag gegeben.

Nun ja der VdK ... bist du dort Mitglied?
Dann revidiere ich mich, aus der Überlegung heraus, da du keinen EMR-Antrag gestellt hast bzw. dir keine
EMRente zusteht - also im umgekehrten Sinne - deshalb ist dann beim JC der Antrag auf Fahrkostenübernahme
zu stellen. Woher weiss der VdK, dass die DRV es nicht in Auftrag gegeben hat?

Muss aber kein extra Attest mehr einholen und bezahle, sondern kann den ausgefüllten Fragebogen von meinem Psych kopieren und einschicken.

Hat das auch der VdK so mitgeteilt? Diese psych. Komponente alá ausgefüllten Fragebogen an das JC?
Wo doch stets gemahnt wird, keine Krankheitsbilder/Befunde gegenüber dem JC auszuplaudern,
zugänglich zu machen.

Ausserdem kann ich weder gegen die Uhrzeit noch gegen sonstwas etwas tun, das versöße gegen die Mitwirkungspflicht.

Verstoss?

Die Zumutbarkeit der Mitwirkungspflichten ist das Gebot der Stunde. Es gibt auch Grenzen der Mitwirkung
- Rechtsgrundlage § 65 SGB I.

Und die Aussage, die ich zu den "auf zwei Stunden Begutachtung begrenzt" traf, ist aus einem
ärztl. Gespräch zu meiner Begutachtungssituation hervorgegangen.

Die Uhrzeit (Termin zur Begutachtung) - falls das aus gesundheitlichen Gründen nicht machbar ist -
kann schriftlich angezeigt werden und um einen andere Uhrzeit oder Termin generell gebeten werden.
Sehr wohl besteht diese Möglichkeit, denn An- und Rückweg - Fahrzeit - sind auch zu beachten.
Da kommt ein großes "Zeitfenster" bei einem kranken Menschen zusammen.

Und der Hausmeister hat gemeint, ich könnte froh sein, dass ich die Wohnung bekommen habe. Sie hätten lange überlegt, ob sie sie mir geben.

Da ist der Hausmeister aber schon sehr gut involviert. Der Hausmeister tut eben, was man kann.

Ich belasse es nun dabei, scheint alles in Ordnung zu gehen, wünsche alles Gute und auch einen
grünen Daumen für deinen schönen neuen Balkon.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sowhat

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 August 2016
Beiträge
1.442
Bewertungen
933
Ja ich bin Mitglied beim VdK, schon ein paar Jahre. Hatte ja schon mehrere Widersprüche und eine Klage mit ihnen.
Habe auch zweimal um EMR Rente eingegeben über den VdK, beide Male abgelehnt.
Wieso der VdK weiss, dass die DRV es nicht in Auftrag gegeben hat, naja weil die DRV mich halt wegen der Fahrtkosten ans JC verwiesen hat . Daraus ist das doch ersichtlich, dass die auf das GA auch hätten verzichten können.
Mir hätte nach Aktenlage auch genügt. Ich will nicht wirklich in dieses i16 Programm von Herrn Heil gestopft werden oder weiteren Maßnahme-Schikanen ausgesetzt werden mit meinen demnächst 58 Jahren und meinem nicht oder kaum mehr vorhandenen Nervenkostüm. Aber das liegt ja jetzt in der Hand eines einzigen Gutachters.
Habt ihr bei euren Gutachten eigentlich auch ausfüllen müssen, wann ihr als Kind sauber ward und laufen und sprechen konntet?
Finde ich ja irgendwie entwürdigend.
Meine Freundin, die wegen Depressionen ihre EMR Rente bekommt, wurde das beim PsychoGutachter nicht gefragt. Ihr sehr ich gehöre zu denen die immer die Axxxxkarte ziehen.
Habe gerade in meiner Renteninfo gelesen, dass meine beiden Kinder nur insgesamt 10 Jahre gelten, nicht wenigstens zusammengezählt (zwei Jahre Altersunterschied) 12 Jahre. Normal hiess es mal pro Kind 10 Jahre Rentenanwartschaft. Werde das nach dem Umzug und dem GA mal bei der Rentenberatung prüfen lassen.
Ja und weil ich ja keine EMR-Rente erhalte (36/60 wie bekannt) interessiert den DRV dieses GA nicht wirklich, soll ja nur zum Sozialamt abgeschoben werden. Deshalb tragen sie halt keine Fahrtkosten. Muss ich beim JC einreichen.
Ich sag ja, Leute die noch weniger mit Behördenkram klar kommen als ich (ich tue es ja eigentlich ganz gut, schon weil ich kaufmännisch ausgebildet bin und da auch Berufserfahrung habe, 13 Jahre plus Ausbildung plus 10 Jahre Minijob im Büro) können da schon durchdrehen.

Ja vielleicht sollte ich den Fragebogen teilweise schwärzen, die Aussage, dass ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, sollte ja genügen.
Andererseits wissen die beim JC ja durch die GA vom äD bereits ziemlich über meinen Gesundheitszustand Bescheid.
Extra wieder für 15€ ein Attest schreiben lassen vom Psych habe ich eigentlich kein Geld für übrig, sehe ich einfach nicht ein.
Wegen den zwei Stunden Begutachtungsdauer werde ich meinen Psych beim Termin Ende Februar mal fragen. Hausarzt brauche ich da nicht zu fragen, die haben mit Psyche nichts am Hut.
Den §65 habe ich mir soeben ausgedruckt, der ist interessant. Dankeschön und Gute Nacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten