Ich habe Fragen zu meinem ALG1 Restanspruch. Wer hat Tips und kann weiterhelfen? (1 Betrachter)

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fastrentner

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Hallo Gemeinde,

kurz zu meiner Situation:

Ich habe mich zum 01.11.2014 arbeitslos gemeldet, wurde auch alles genehmigt, also kein Stress. Aus steuerlichen Gründen habe ich mich zum 01.01.2015 wieder abgemeldet und seitdem nicht wieder arbeitslos gemeldet. Seit Februar 2015 bis September 2016 habe ich einen 450 € Job gehabt und seit Oktober 2016 arbeite ich wieder Vollzet. Ich bin 59 Jahre und habe noch einen Restanspruch von 15 Monaten.

So, nun zu meinen Fragen:
Es gibt ja diese 4 Jahre, was bedeuten würde, um meinen Restanspruch nicht zu verschenken, ich mich spätestens im Oktober 2018 wieder arbeitslos zu melden.

Was passiert, wenn ich das nicht tue?
würde mein Anspruch komplett verfallen?
Wie wird die Zeit angerechnet, in der ich wieder vollzeit arbeite?
Geht es beim dem Restanspruch nur um die Höhe des schon genehmigten Arbeitslosengeldes, oder zählt die Zeit bei einer evtl. Neuberechnung trotzdem mit?

Danke schon im Voraus für die aufschlussreichen Antworten.
LG
 

franky0815

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AW: Alg1 Restanspruch

Was passiert, wenn ich das nicht tue?
würde mein Anspruch komplett verfallen?
Wie wird die Zeit angerechnet, in der ich wieder vollzeit arbeite?
Geht es beim dem Restanspruch nur um die Höhe des schon genehmigten Arbeitslosengeldes, oder zählt die Zeit bei einer evtl. Neuberechnung trotzdem mit?
der restanspruch verfällt nach 48 monaten komplett.

die zeit wird zur neuberechnung herangezogen wenn mehr als 24 monate nach entstehung des anspruchs vergangen sind, innerhalb der 24 monate hast du bestandsschutz und bekommst alg1 in höhe des damaligen anspruchs, wenn das für dich günstiger ist.

übrigens hast du im falschen forum deine frage gestellt, ich gehe aber davon aus das ein moderator das im laufe des tages ins richtige forum verschiebt.

eine frage hätte ich an dich, was sind das für steuerliche gründe das man auf sein alg1 verzichtet, mir fällt dazu irgendwie nix ein?
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

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AW: Alg1 Restanspruch

@franky0815: Abfindung zum Beispiel
 

fastrentner

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AW: Alg1 Restanspruch

@franky0815 erst Mal Danke für die Antwort.
Zu deiner Frage wie schon von RobbiRob richtig beantwortet ging es um eine Abfindung.

OK, nach 48 Monaten verfällt er ganz, ist verstanden.
Was ich noch nicht verstehe, ist folgendes:

Von meiner ersten Anmeldung damals November 2014 bis heute wären es ja 36 Monate. Von diesen 36 Monaten Arbeite ich ja seit Oktober 2016 wieder voll, das wären 24 Monate seit meiner Anmeldung. Wenn ich die 4 Jahre verstreichen lasse, fällt mein Anspruch komplett weg.
Bedeutet dass dann, das ich wieder 48 Monate Arbeiten muss um 24 Monate Arbeitslosengeld zu bekommen?

die zeit wird zur neuberechnung herangezogen wenn mehr als 24 monate nach entstehung des anspruchs vergangen sind, innerhalb der 24 monate hast du bestandsschutz und bekommst alg1 in höhe des damaligen anspruchs, wenn das für dich günstiger ist.
 

franky0815

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AW: Alg1 Restanspruch

Bedeutet dass dann, das ich wieder 48 Monate Arbeiten muss um 24 Monate Arbeitslosengeld zu bekommen?
inwieweit die beitragzeiten davor mitgezählt werden kann ich dir leider auch nicht beantworten, ich befürchte aber das die 48 monate erst ab oktober 16 wieder zählen.

bei finanztip.de hab ich das hier gefunden:
Dann kann die Anspruchsdauer verlängert werden
Haben Sie in den letzten fünf Jahren schon einmal einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben und die Anspruchsdauer nicht voll ausgeschöpft, dann erhöht sich Ihr neuer Anspruch um diesen unverbrauchten Rest. Jedoch nur bis maximal auf die Höchstdauer des neuen Anspruchs (§ 147 Abs. 4 SGB III). Darauf sollten Sie die Agentur unbedingt hinweisen.
Tipp

Alle wichtigen Informationen zum Bestandsschutz für die Höhe des Arbeitslosengelds finden Sie hier.

Beispiel: Herr F, 44 Jahre alt, erhält ab 01. Juni 2012 erstmals Arbeitslosengeld für zwölf Monate. Nach zehn Monaten nimmt er eine neue Beschäftigung an. Ihm steht ein Restanspruch von zwei Monaten zu. Wird er nach zwölf Monaten wieder arbeitslos, hat er einen neuen Anspruch auf sechs Monate Arbeitslosengeld. Zu diesen sechs Monaten werden die zwei Monate Restanspruch hinzugerechnet. Die aktuelle Anspruchsdauer beläuft sich also auf acht Monate.

Der erworbene Anspruch auf Arbeitslosengeld bleibt Ihnen nach seiner Entstehung fünf Jahre lang erhalten. Das bedeutet, dass Sie innerhalb dieser Frist auf eine nicht verbrauchte Anspruchsdauer zurückgreifen können, falls Sie durch eine neue Beschäftigung nicht erneut die Anwartschaftszeit erfüllen. Sind fünf Jahre vergangen, kann der Restanspruch nicht mehr geltend gemacht werden und er verfällt.
demnach hätte sich ja in der gesetzgebung etwas geändert und es sind 5 jahre statt 4

dem widerspricht allerdings das hier: § 161 SGB 3 - Einzelnorm

Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594)
§ 161 Erlöschen des Anspruchs
(1) Der Anspruch auf Arbeitslosengeld erlischt


(2) Der Anspruch auf Arbeitslosengeld kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn nach seiner Entstehung vier Jahre verstrichen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

fastrentner

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AW: Alg1 Restanspruch

Beispiel: Herr F, 44 Jahre alt, erhält ab 01. Juni 2012 erstmals Arbeitslosengeld für zwölf Monate. Nach zehn Monaten nimmt er eine neue Beschäftigung an. Ihm steht ein Restanspruch von zwei Monaten zu. Wird er nach zwölf Monaten wieder arbeitslos, hat er einen neuen Anspruch auf sechs Monate Arbeitslosengeld. Zu diesen sechs Monaten werden die zwei Monate Restanspruch hinzugerechnet. Die aktuelle Anspruchsdauer beläuft sich also auf acht Monate.

Der erworbene Anspruch auf Arbeitslosengeld bleibt Ihnen nach seiner Entstehung fünf Jahre lang erhalten. Das bedeutet, dass Sie innerhalb dieser Frist auf eine nicht verbrauchte Anspruchsdauer zurückgreifen können, falls Sie durch eine neue Beschäftigung nicht erneut die Anwartschaftszeit erfüllen. Sind fünf Jahre vergangen, kann der Restanspruch nicht mehr geltend gemacht werden und er verfällt.

demnach hätte sich ja in der gesetzgebung etwas geändert und es sind 5 jahre statt 4
Das käme mir entgegen.
Also wenn ich dass o.g. Bsp. her nehme, könnte es so aussehen.

Ausgehend von 15 Monaten nicht verbrauchten Restanspruch.
Oktober 2016 Arbeit wieder aufgenommen, Wenn ich sagen wir mal bis Dezember 2018 Arbeite und dann aufgrund Arbeitsmangel wieder zum Stempeln muss, wäre innerhalb der fünf Jahresfrist, hätte mir erneut 12 Monate Anspruch erarbeitet und würde aufgrund meines Alters 24 Monate stempeln können.
Könnte das so richtig sein oder haben ich irgendwo einen Denkfehler?
Wie schaut es dann mit der Höhe des Arbeitslosengeldes aus?
Rechnerisch bekäme ich mit meinem derzeitigen Job weniger Geld wie vorher. Geht das dann Anteilmäßig, ich kann mir nicht vorstellen, dass die freiwillig 9 Monate das gleiche Geld zahlen wie bereits für die erste Berechnung schon bewilligt.
 

franky0815

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AW: Alg1 Restanspruch

Wie schaut es dann mit der Höhe des Arbeitslosengeldes aus?
Rechnerisch bekäme ich mit meinem derzeitigen Job weniger Geld wie vorher. Geht das dann Anteilmäßig, ich kann mir nicht vorstellen, dass die freiwillig 9 Monate das gleiche Geld zahlen wie bereits für die erste Berechnung schon bewilligt.
da sind bei dir leider die 24 monate um, da wird vom einkommen der letzten 24 monate gerechnet, das meinte ich mit bestandsschutz.

und würde aufgrund meines Alters 24 Monate stempeln können.
Könnte das so richtig sein oder haben ich irgendwo einen Denkfehler?
der denkfehler ist schonmal der das sich in den 14 monaten bis dahin schon wieder soviel ändern kann, da steckst du nicht drin, und selbst wenn das alles so funktioniert, glaub bloss nicht das die dich in ruhe lassen nur weil du schon über 60 bist, die afa kann einem ganz schön den lebensabend vermiessen.
 
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fastrentner

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AW: Alg1 Restanspruch

da sind bei dir leider die 24 monate um, da wird vom einkommen der letzten 24 monate gerechnet, das meinte ich mit bestandsschutz.
Ok, neue Rechnung:
Ich Arbeite bis September 2018 und melde mich ab Oktober Arbeitssuchend, somit innerhalb der vier Jahre und trotzdem 10 Monate neuen Anspruch erarbeitet, bzw. Arbeiten so lange, das ich nicht in die 24 Monate falle. Mir geht es darum, dass ich die Höhe des ersten Bescheids nicht verfallen lasse, macht ca. 500 € pro Monat unterschied aus.

Um noch etwas deutlicher zu werden, ich hatte vor bis max. nur noch Dezember 2018 zu arbeiten, dann 2 Jahre Arbeitslos und anschließend mit 63 inkl. entsprechender Abzüge in die vorgezogene Rente zu gehen.

Vielleicht ist es jetzt einfacher zu verstehen worauf ich hinaus will.
Gerne auch für weiter Ratschläge und Infos offen.
 

franky0815

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AW: Alg1 Restanspruch

Mir geht es darum, dass ich die Höhe des ersten Bescheids nicht verfallen lasse, macht ca. 500 € pro Monat unterschied aus.
dazu ist es doch schon viel zu spät, seit januar 17 ist diese möglichkeit für dich vorbei, da hättest du dich vorher nochmal kurz arbeitslos melden müssen, dein alg wird nach den letzten 24 monaten berechnet.

du hättest dich im september 16 bevor du den vollzeitjob anfängst nochmal ganz kurz arbeitslos melden müssen um den alten anspruch wieder aufleben zu lassen, dann würden die 24 monate ab da wieder laufen.
 

fastrentner

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AW: Alg1 Restanspruch

dazu ist es doch schon viel zu spät, seit januar 17 ist diese möglichkeit für dich vorbei, da hättest du dich vorher nochmal kurz arbeitslos melden müssen, dein alg wird nach den letzten 24 monaten berechnet.

du hättest dich im september 16 bevor du den vollzeitjob anfängst nochmal ganz kurz arbeitslos melden müssen um den alten anspruch wieder aufleben zu lassen, dann würden die 24 monate ab da wieder laufen.
Nun verwirrst du mich gerade.
Wenn ich z. Bsp. seit meiner ersten Anmeldung bzw. Abmeldung nichts getan hätte und mich nach drei Jahren wieder anmelde, würde ich den damals berechnet Betrag bekommen.

Wegen der 24 Monate, verstehe ich auch gerade nicht, da ich ja innerhalb der vier Jahre erst 13 Monate wieder beschäftigt bin.
Zu dem Thema habe ich mal gelesen, dass wenn man schlechter gestellt ist, nach dem besser berechnet Betrag bewertet wird (wegen Nachteil und so).
Gibt es diesbezüglich (außer Arbeitsamt) professionelle Beratungsstellen, wo man sich informieren kann?
 

franky0815

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AW: Alg1 Restanspruch

Wegen der 24 Monate, verstehe ich auch gerade nicht, da ich ja innerhalb der vier Jahre erst 13 Monate wieder beschäftigt bin.
Zu dem Thema habe ich mal gelesen, dass wenn man schlechter gestellt ist, nach dem besser berechnet Betrag bewertet wird (wegen Nachteil und so).
du hast dich am 01.01.15 aus dem bezug abgemeldet, von da an laufen die 24 monate, innerhalb dieser zeit hast du bestandsschutz und bekommst alg1 nach der berechnung von damals, danach wird nach den letzten 24 monaten einkommen berechnet.

beratungsstellen hat ja die afa selbst, oder eventuell die der rentenversicherung die kennen sich i.d.r. auch sehr gut aus.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
AW: Alg1 Restanspruch

Was passiert, wenn ich das nicht tue?
würde mein Anspruch komplett verfallen?
Sofern kein neuer Anspruch hinzukommt: Ja.
Ist in deinem Fall aber nur Theorie, da du den neuen Anspruch schon hast.
Wie wird die Zeit angerechnet, in der ich wieder vollzeit arbeite?
Damit erwirbst du einen neuen Anspruch, nach aktuellem Stand hast du 6 Monate neuen Anspruch.

Bedeutet dass dann, das ich wieder 48 Monate Arbeiten muss um 24 Monate Arbeitslosengeld zu bekommen?
Wenn du den alten Anspruch verfallen lässt: Ja.
Beschäftigungszeiten, die bereits einmal für die Entstehung eines eines Alg-Anspruchs herangezogen wurden, werden kein zweites Mal berücksichtigt.

bei finanztip.de hab ich das hier gefunden:
Ein Direktlink wäre vielleicht für so manchen hilfreich gewesen ...
demnach hätte sich ja in der gesetzgebung etwas geändert und es sind 5 jahre statt 4

dem widerspricht allerdings das hier: § 161 SGB 3 - Einzelnorm
Da hat sich nichts geändert (die 5 Jahre standen schon 2010 im SGB III, damals noch § 127), und da widerspricht sich auch nichts.

Die 5 Jahre (§ 147 Abs. 4 SGB III) greifen für Restansprüche wenn ein neuer Anspruch erworben wurde, die 4 Jahre (§ 161 Abs. 2 SGB III) gelten wenn kein neuer Anspruch besteht.
Beide Fristen laufen ab Entstehung des alten Anspruchs.
In beiden Fällen bezieht sich das auch nur auf die Dauer des Anspruchs.
Der Bestandschutz hinsichtlich der Höhe des Arbeitslosengeldes läuft nur zwei Jahre (§ 151 Abs. 4 SGB III), für diese Frist ist der letzte Tag mit tatsächlichem Alg-Bezug maßgeblich.

Mir geht es darum, dass ich die Höhe des ersten Bescheids nicht verfallen lasse, macht ca. 500 € pro Monat unterschied aus.
+
Zu dem Thema habe ich mal gelesen, dass wenn man schlechter gestellt ist, nach dem besser berechnet Betrag bewertet wird (wegen Nachteil und so).
Da kommst du zu spät, der Zug ist abgefahren, wie @franky0815 dir weiter oben auch schon erklärt hat.

Du hast nur noch den Restanspruch hinsichtlich der Dauer des Leistungsanspruchs, das käme auf den neuen Anspruch oben drauf.
Da du laut dem Eingangspost bereits einen neuen Anspruch erarbeitet hast, greift die 5-Jahres-Frist, du müsstest also allerspätestens am 31.10.2019 einen neuen Alg-Antrag stellen.
 

fastrentner

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Guten Tag zusammen und einen schönen Feiertag!

Also ich fasse Mal zusammen, so wie ich das jetzt verstanden habe:

Würde ich mich jetzt Arbeitslos melden, dann bekäme ich zwar die Restlaufzeit von 15 Monaten, aber die Berechnung für das Arbeitslosengeld würde nach meinem neuen Gehalt ermittelt und ich hätte nach derzeitigem Stand Anspruch auf 21 Monate Stempelgeld.

Mach ich die 24 Monate Arbeit voll und würde mich zum 01.11.2018 Arbeitslos melden, dann hätte ich Anspruch auf 24 Monate Alg1 (inkl. des Restanspruchs).

Ich könnte auch solange Arbeiten, dass ich innerhalb der fünf Jahre bleibe (wie geschrieben bis 31.10.2019) und hätte zumindest noch Anspruch auf die 15 Monate + erarbeiteten neuen Anspruch, allerdings auf 24 Monate begrenzt.

Ich hoffe alles richtig verstanden zu haben.

Wie komme ich an die Option "DANKE" finde da nichts.

Habe das mit dem "DANKE" gerade gesehen.
 

Curt The Cat

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Moinsen fastrentner und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
[FONT=Arial,Wide Latin]11. Themen/Threads erstellen
[/FONT]
[FONT=Arial,Wide Latin]Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder [/FONT]Alg1 Restanspruch[FONT=Arial,Wide Latin], sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt![/FONT]
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

fastrentner

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Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
@Curt The Cat, ja Danke, so liest es sich besser :bigsmile:
 
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Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Also ich fasse Mal zusammen, so wie ich das jetzt verstanden habe:
Alles richtig soweit.

Ich könnte auch solange Arbeiten, dass ich innerhalb der fünf Jahre bleibe (wie geschrieben bis 31.10.2019) und hätte zumindest noch Anspruch auf die 15 Monate + erarbeiteten neuen Anspruch, allerdings auf 24 Monate begrenzt.
Zur Klarstellung weise ich nochmal drauf hin:
du müsstest also allerspätestens am 31.10.2019 einen neuen Alg-Antrag stellen.
Eine Arbeitslosmeldung zum 01.11.19 wäre zu spät.
 

Doppeloma

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Hallo fastrentner,

mir geht es nur um ein Detail, denn du schreibst ja oben, dass du ab Februar 2015 einen Minijob (ohne Versicherungspflicht) gemacht hast ...

Das zählt ja meiner Kenntnis nach nicht für eine Anwartschaft auf ALGI.

Seit Februar 2015 bis September 2016 habe ich einen 450 € Job gehabt und seit Oktober 2016 arbeite ich wieder Vollzet. Ich bin 59 Jahre und habe noch einen Restanspruch von 15 Monaten.
Zu den Restansprüchen haben dir schon andere User einiges vorgerechnet, da kenne ich mich nicht so gut mit aus, aber ich denke auch, dass dein "Rest-Anspruch" aus der letzten Arbeitslosigkeit inzwischen verfallen sein dürfte.

Ab Oktober 2016 hast du einen neuen Anspruch erworben, das reicht aber noch lange nicht wieder für den Höchst-Anspruch auf ALGI von 24 Monaten.

Wenn du schon so lange gearbeitet hast (mehr als 45 Versicherungsjahre ???) dürfte doch ein früherer Rentenbeginn (mit wenig Verlust) für dich noch möglich sein ... so ab 63 + X Monaten ...

Dazu solltest du eigentlich (bisher unverbindliche) Informationen der Rentenkasse vorliegen haben.

Würde ich mich jetzt Arbeitslos melden, dann bekäme ich zwar die Restlaufzeit von 15 Monaten, aber die Berechnung für das Arbeitslosengeld würde nach meinem neuen Gehalt ermittelt und ich hätte nach derzeitigem Stand Anspruch auf 21 Monate Stempelgeld.
Du schreibst mehrfach davon dich irgendwie "Arbeitslos" melden zu wollen, das geht aber nur wenn du auch tatsächlich arbeitslos bist, so lange du aktuell beschäftigt bist, wirst du ja keinen Anspruch / Anwartschaft auf ALGI erwirken können. :icon_evil:

Was hast du in der Hinsicht vor oder ist schon absehbar, dass du die aktuelle Arbeit verlieren wirst, denn eine Eigenkündigung, um dann ALGI zu beziehen wäre keine gute Idee ...

ALGI soll ja nur als Lohnersatz dienen wenn man "unverschuldet" arbeitslos geworden ist, angestrebt wird ansonsten, dass du arbeitest bis zum Renten-Eintritt, die AfA wird dir auch mit Ü 60 keine Ruhe lassen und Bewerbungen um eine neue Stelle fordern.

MfG Doppeloma
 

fastrentner

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Guten Tag zusammen!

@Doppeloma
mir geht es nur um ein Detail, denn du schreibst ja oben, dass du ab Februar 2015 einen Minijob (ohne Versicherungspflicht) gemacht hast ...
Ab Oktober 2016 hast du einen neuen Anspruch erworben, das reicht aber noch lange nicht wieder für den Höchst-Anspruch auf ALGI von 24 Monaten.
Die Zeit des Minijobs habe ich nicht mit eingerechnet sondern nur die Zeit, seit ich den Vollzeitjob vom 01.10.2016 bis zum heutigen Tage und das wären 6 Monate neue Anwartschaft.
Wenn ich alles richtige verstanden habe, bleiben die 15 Monate zeitlicher Restanspruch von meiner ersten Arbeitslosenmeldung bestehen.
Wenn ich also bis Dezember 2018 Arbeite, dann hätte ich 12 Monate neuen Anspruch + den Rest. Wie gesagt, ich hoffe es so richtig verstanden zu haben.


Wenn du schon so lange gearbeitet hast (mehr als 45 Versicherungsjahre ???) dürfte doch ein früherer Rentenbeginn (mit wenig Verlust) für dich noch möglich sein ... so ab 63 + X Monaten ...
Die Zeit bekomme ich vor 65 Jahren leider nicht voll, da ich den Fehler gemacht habe, meinen Minijob nicht für den Mindestbeitrag auf die Rente anzumelden, leider erst bei meinem ersten Rentengespräch erfahren.

@Dagobert1
Eine Arbeitslosmeldung zum 01.11.19 wäre zu spät.
Wann wäre denn der letzte Zeitpunkt unter Berücksichtigung einer ordentlichen Kündigung seitens des Arbeitgebers?
 

franky0815

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Wann wäre denn der letzte Zeitpunkt unter Berücksichtigung einer ordentlichen Kündigung seitens des Arbeitgebers?
da ja i.d.r. zum monatsende bzw. zur monatsmitte gekündigt wird,sollte das spätestens mitte oktober sein, so wärst du auf der sicheren seite
 

fastrentner

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Hallo zusammen,

möchte mich nachträglich bei allen beteiligten bedanken!
Ich werde 2018 mal laufen lassen und mich dann orientieren je nach Lust und Laune. Werde euch aber auf alle Fälle auf dem laufenden halten und über meine Erfahrungen vom Arbeitsamt berichten (wenn es soweit kommt).

Allen noch einen schönen Sonntag!
 
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