Ich habe Fragen zu ALG 1 und ALG 2, da ich eigendlich in ca 4-5 Jahre vorhabe mit Abzüge in Rente zu gehen,was muß ich alles beachten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Klausdh

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Hallo!

Ich werde dieses Jahr im August 59 jahre alt und hatte eigentlich vor bis 63,x Jahre zu arbeiten und dann mit Abzüge in Rente zu gehen. Da aber aktuell bei uns auf der Arbeit soooo viel Sch.... passiert, alles zu erklären würde hier den Rahmen sprengen, befürchte ich das ich das nicht wie geplant durchhalte und vorher Kündigen werde. Dies würde dann ja bedeuten ALG 1 und noch einige Zeit ALG 2 zu beziehen. Besonders das ALG 2 bereitet mir Kopfschmerzen da ich die ersten beiden Jahre als ALG 2 also Hartz 4 raus kam dies schon mal durchgemacht habe bis ich dann aus Eigeninitiative wieder einen Job bekommen habe. Befürchte aber das ich in meinem jetzigen Alter dann nichts mehr finden werde.

Da ich auch in den letzten Jahren für meine Verhältnisse sehr gut verdient habe und ich auch einiges Geld angesparrt habe und einen AUDI A3 Bj 2016 besitze will ich das natürlich nicht verlieren.

Weis nicht ob das für irgendetwas wichtig ist aber ich habe einen GdB von 30% und bin mit Schwerbehinderten gleichgestellt !

Jetzt meinen Fragen zu ALG 1

1) Wen ich selber kündige habe ich dann 3 Monate Sperre die ich komplett selber zahlen muss. Richtig?

2) Ist das korrekt das mir 24 Monate ALG 1 zustehen würden?

3) Gibt es wichtiges zu beachten?

Jetzt meine Fragen zu ALG 2

1) Ist es korrekt das ich nur 9900 Euro Vermögensfreibetrag habe? Was wenn es mehr ist?

2) Freibetrag für die Altersvorsorge muss definitiv irgendwo angelegt sein? Oder reicht es wenn ich sage das alles was über diese 9900 Euro auf dem Konto ist für Altersvorsorge gedacht ist, was ja auch wirklich stimmt und nur dafür gedacht ist? Will nur jetzt nicht mehr anfangen was anzulegen. Es geht dabei schon um insgesamt über 20000 Euro die ich auf dem Sparkonto habe!

3) Das Auto darf nicht mehr als 7500 Euro Wert haben? Denke da leigtmein AUDI A3 Bj 2016 weit drüber. Was jetzt?


Freue mich sehr auf Euro Hilfe.

Klaus
 

saurbier

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Nun wenn dir deine jetzige Arbeit nicht mehr gefällt, dann solltest du ggf. eher darüber nachdenken dir einen neuen Arbeitsplatz zu suchen, als über ALG-I und ALG-II die nächsten Jahre bis zur vorzeitigen Verrentung zu überbrücken, denn dein angespartes Vermögen dürfte dabei dann eher drauf gehen.

Wenn du selber kündigst, bekommst du zuerst einmal deine Sperre und das bedeutet es gibt kein ALG-I für die Zeit, zugleich wird die damit die Bezugsdauer reduziert, also nix mehr mit 24 Monate ALG-I.

Dann wäre immerhin auch die berechtigte Frage, ob es die AfA nicht schaffen würde dich wohlmöglich doch erfolgreich nochmals zu vermitteln, denn immerhin hast du ja bis jetzt gearbeitet womit du ja noch fit bist in deinem Job.

Deine Gleichstellung zu einem SchwerB ist auch mal weg, denn mit nur lediglich 30% Behinderung bist du nicht mehr als SchwerB.

Sollte die AfA trotz aller Möglichkeiten keine Vollzeitarbeit mehr für dich finden, würdest du dann im ALG-II landen und dann ginge es an dein angespartes Vermögen, zuerst mal wohl dem Audi von 2016 den du dann mal zuerst veräußern darfst um vom Erlös die nächsten Monate zu leben, danach um dein angespartes, wobei eine Altersvorsorge natürlich in gewissem Rahmen geschützt wäre, Sparbücher hingegen nicht. Die aktuelle Vermögensanrechnung kannst du ja auf diversen Internetseiten nachlesen.

Dir sollte dann auch im klaren sein, daß das JC da schon sehr genau hinschauen wird.

Sorry aber so kurz vor der Altersrente würde ich eher solch einen Schritt nicht gehen wollen, zumal ja die letzten Berufsjahre meist wegen dem guten Einkommen auch noch die Rentenbilanz erhöhen, erst recht wenn man vor hat auch noch vorzeitig freiwillig früher und damit bereits eh mit Rentenabschlägen in Altersrente gehen will. Immerhin pro Jahr früher in Rente verliert man Lebenslang 3,6% vom Rentenbetrag von dem eh bereits noch der KV + Eigenanteil sowie PV abgezogen werden.

Da wäre vielleicht eher der Weg über die Rente mit 63 nach 45 Berufsjahren der bessere Weg um auszusteigen.
 

Klausdh

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@Saubier

Danke für deine ausführliche Antwort.

Ich versuche ja seid Jahren einen anderen Job zu bekommen , was bisher nicht geklappt hat. Daher möchte ich mich halt nur auf das schlimmste vorbereiten, denn wenns bisher nicht geklappt hat weis ich nicht wie mir bei Arbeistlosigkeit da eher ein neuer Job passieren kann, und alle wichtigen Infos dazu einholen damit ich weis was auf mich zu kommt.

Wenn ich jetzt mit 30% Gleichgestellt bin wieso dann nach der Kündigung nicht mehr?

Wenn ich selber Kündige bekomme ich ja 3 Monate Sperre. denke das meinst du oder?, die ich selber zahlen muss. Das hatte ich ja bereits gefragt ob das stimmt. Aber was genau meinst du das mir die Bezugsdauer für ALG 1 gekürzt wird und ich dan keine 24 Monate mehr habe? Würdest du das Bitte genauer erklären?

Was wäre denn eine geschützte Altersvorsorge?

Wieso müßte ich den AUDI verkaufen um vom Geld zu leben? Dann bin ich ja überhaupt nicht mehr Mobil für einen neuen Job? Wie unlogisch ist das denn? H

Hast du eventuell ein paar Links wo ich zur geschützten Altersvorsorge und Vermögen usw etwas lesen kann?

Die Rente mit 63 und 45 Berufsjahren geht ja nicht , da mir ja die knapp 2 Jahre ALG 2 die ich ja bereits hatte nicht angerechnet werden. Ich hätte nur ohne dieses ALG 2 mit 63,x meine 45 Jahre voll!
 

saurbier

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Nun ja - mit die Gleichstellung mal los - meinte ich damit das du diese ja nur hast wenn du auch einer Arbeit nach gehst, wenn du aber keinen Job mehr hast ist dessen Vorteil doch weg - ohne Arbeit keine Gleichstellung -. Das du im Falle eines neuen Arbeitsplatzes den Schutz - einem SchwerB mit einem GdB 50 bedingt gleichgestellt zu sein - wieder hättest steht auf einem anderen Blatt, denn wie du ja selber schreibst ist es wohl nicht so einfach was neues zu finden.

Du bist jetzt 59 Jahre, damit würdest du dann ja wohl falls es bei der AfA mit einer Vermittlung nicht funktioniert (was bei einem SchwerB oder hier eben einem ihm gleichgestellten noch schwerer fallen dürfte) ggf. im ALG-II landen und da gelten halt andere weit härtere Regeln im Bezug auf Vermittlung und vorhandes Hab und Gut - sprich Vermögen.

Wenn ich selber Kündige bekomme ich ja 3 Monate Sperre. denke das meinst du oder?, die ich selber zahlen muss.
Wenn du ohne wichtigen Grund die bisherige Arbeit aufgibst (selber kündigst) dann wird die AfA mit Sicherheit eine Sperre gem. § 159 Abs. 1 Satz 1 SGB III auferlegen. Die Sperrzeit bei einer freiwilligen Arbeitsaufgabe beträgt ohne Angabe eines wichtigen Grundes gem. § 159 Abs. 3 SGB III den die AfA dann auch anerekennt mal 12 Wochen und kann/könnte durchaus verkürzt werden, aber auch anders herum.

Bei der Sperrzeit verkürzt sich dann die Gesamtdauer der Auszahlung des Arbeitslosengeldes um den Zeitraum der Sperre.

siehe dazu z.B. nachfolgenden Link


Für den Fall von ALG-II gelten dann wieder andere Regeln, weil dies halt keine Versicherung wie das ALG-I darstellt. Demzufolge wird dort Vermögen auch dezidiert angerechnet, ob du das willst oder nicht, ALG-II ist lediglich eine staatliche Transferleistung die darauf ausgelegt ist Hilfebedürftigen so schnell wie möglich aus ihrer prekären Situation heraus zu helfen.

Was als Vermögen beim JC anzuerkennen ist, hat der Gesetzgeber vorgegeben und in § 12 SGB II erläutert.

Wieso müßte ich den AUDI verkaufen um vom Geld zu leben? Dann bin ich ja überhaupt nicht mehr Mobil für einen neuen Job? Wie unlogisch ist das denn? H
Darunter fällt auch z.B. ein vorhandener PKW, als das dort in § 12 Abs. 3 Satz 2 SGB II dann die Rede von - ein angemessenes Kraftfahrzeug für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende erwerbsfähige Person, - die Rede ist. Da zählt mit Sicherheit dann kein Audi A3 Bauj. 2016 zu, wohl eher nach der Auslegung mancher SB´s wenn überhaupt noch ein PKW im Wert um die 5.000,-€, um damit dann auch weiterhin mobil zu sein. Legt man hier manchen Fall aus dem Forum zugrunde, wo es genau wegen der Mobilität um ein Darlehen für einen PKW-Ankauf ging zugrunde, zeigen manche JC schon ab 2.000,-€ eine Verweigerungshaltung.


Besonders das ALG 2 bereitet mir Kopfschmerzen da ich die ersten beiden Jahre als ALG 2 also Hartz 4 raus kam dies schon mal durchgemacht habe bis ich dann aus Eigeninitiative wieder einen Job bekommen habe. Befürchte aber das ich in meinem jetzigen Alter dann nichts mehr finden werde.
Tja das interessiert aber mit Sicherheit keinen JC SB, die setzten selbst noch bei über 60 jährigen die Daumenschrauben an um sie los zu werden. Als vorzeitige Ausstiegsstrategie würde ich da lieber nicht drauf setzen wollen, zumal du ja hier selbst schreibst das du deren Spiel bereits erleben durftest, also doch ganz genau wissen solltest was du so alles als ALG-II Bezieher besitzen darfst.
 
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Klausdh

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Das ich bei ALG Bezug keine Gleichstellung mehr habe ist klar, aber bei der Vermittlung eines neuen Jobs muss doch der jetzige Grund der Gleichstellung berüchsichtigt werden. Was ich meine ist da die Gleichstellung wegen meiner Geh und Stehbehinderung, kann halt mit meinem kaputten Knie keine Stunde stehen oder eben viel gehen, erfolgte können die mir wohl kaum einen Job anbieten wo ich viel stehen usw muss. Oder?

Ich werde im August 59. Das ich dann nach den 24 Monaten in ALG 2 lande ist ja mein Hauptproblem weshalb ich mich hier schlau machen will wie das heutzutage abläuft.

Die Sperre wenn ich selber Kündige und das ich diese 3 Monate komplett selber tragen muss war mir ja bewust . Wollte nur wissen ob das mit den 3 Monaten so stimmt. Und das nicht erst nach diesen 3 Monaten die 24 Monate beginnen sondern inkl. der 3 Monate Sperre hatte ich mir auch gedacht. Hatte nur befürchtet auf Grund deiner Aussage das es dann keine 24 Monate ALG 1 mehr gibt das es weitere Kürzungen gibt. Das ist dann ja wohl nicht der Fall. Es belibt bei 24 Monate inkl. der 3 Monate Sperre. Sorry hatte das wohl misverständlich gefragt!

Habe was gelesen das der Wert des PKW wohl 7500 Euro sein kann. Du schreibst 5000. Wenn ich aber nun den PKW verkaufen muss und das Geld aufbrauchen muss dann habe ich ja weder noch einen PKW noch später Geld um mir wieder einen zu laufen. Also keine Mobilität mehr. Für mich unverständlich und unlogisch.

Auch das JC muss doch meine Behinderung und meine ehemalig Gleichstellung bei den Jobangeboten berüchsichtigen!

Wie lange würde ich dann ALG 2 beziehen müssen? Kann ich trotzdem bei meinem Plan bleiben mit 63,x in Rente zu gehen um somit auch den Bezug von ALG 2 zu verkürzen? Oder muss ich ALG 2 bis zum regulären Renteneintritt beziehen?

Mal die Frage wo ich mein Erspartes jetzt sicher für die Rente noch anlegen kann damit das bei ALG 1 auch anerkannt wird und ich es für die Rente behalte wo wie geplant.
 
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Antihartzer19

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@Klausdh
Ist natürlich eine Frage der Strategie.

Zuerst einmal würde ich Dir empfehlen es ohne ALG 2 anzugehen.
Damit erledigen sich viele Deiner Fragen die für Dich keine befriedigende Antwort haben.
.
Du musst also noch etwas mehr als 4 Jahre durchhalten?
Zwei Jahre Arbeit und zwei Jahre ALG1.
Wie sieht es um Deinen Gesundheitszustand aus?
Wenn es absolut auf Deiner Arbeit nicht mehr zu schaffen ist, dann doch erst einmal ist AU und nicht Eigenkündigung angesagt.
Zeit gewinnen, jetzt zählt jeder Tag.

Ist es absolut ausgeschlossen eine andere Arbeit oder Beschäftigung zu finden?
 
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Klausdh

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Was meinst du mit eine Frage der Strategie?

Ohne ALG 1 wäre mir natürlich auch lieber aber für den Fall das es nicht klappt will ich halt bestmöglich vorbereitet sein.

Genau, nach meinem Plan mit 63,x mit Abzüge in Rente zu gehen muss noch um die 4 Jahre arbeiten.

Generell ist mein Gesundheitszustand OK. Kann halt nicht lange stehen und viel gehen wegen meinen kaputten Knie wofür ich halt die 30% bekomme und auch die Gleichstellung. Meinst du mit AU arbeitsunfähigkeit?

Ich will nicht kündigen wegen meiner Behinderung sondern wegen dem ganze Umgang hier und was alles seid Monaten mit den Mitarbeitern abgezogen wird. Das wird immer schlimmer und irgendwann nicht mehr auszuhalten.

Was heißt schon absolut auszuschließen, aber da ich mich ja bereits seid Jahren erfolglos bewerbe und auf Grund meiner Behinderung auch nicht alles machen kann gehe ich eher vom schlimmsten aus.
 

Antihartzer19

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Meinst du mit AU arbeitsunfähigkeit?
Ja, und zieh Dich erst einmal raus. Schon eine Reha mal gemacht?

Selbst Kündigen sollte das letzte Mittel sein.

Jeder hat andere Schmerzgrenzen. Aber was für eine Arbeit machst Du und in wie fern spielt der AG verrückt?
Deine Arbeit geht trotz Corona weiter?
 

Fox29

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Evtl bleibt noch folgendes zu beachten. Das Thema verminderter Anspruch wegen Eigenkündigung kam vor Längerem schon mal auf und brachte folgenden Hinweis:
So würde ich das jetzt auch sehen. In den fachlichen Weisungen zu §148 steht dazu nix. Eine schnelle Google-Suche erhärtet den Verdacht zumindest:
Sperrzeit, Sperrfrist - HENSCHE Arbeitsrecht


Sorry @Staatsbuerger1 dann war mein Beitrag oben nicht völlig korrekt
So mindert zum Beispiel eine Sperrzeit wegen Arbeitsaufgabe, falls sie im Regelumfang von zwölf Wochen zu verhängen ist, den Arbeitslosengeldanspruch nicht etwa nur im Umfang von zwölf Wochen, sondern mindestens um ein Viertel der gesamten Anspruchsdauer (§ 148 Abs.1 Nr.4 SGB III). Bei älteren Versicherten können Aufhebungsverträge daher, falls die Arbeitsagentur hierfür keinen wichtigen Grund anerkennt, je nach Gesamtumfang des Arbeitslosengeldanspruchs zu einer Minderung von bis zu sechs Monaten führen

Zudem solltest du dich mit der DRV in Verbindung setzen und dich informieren, wie der Bezug von ALG deine Rente beeinflusst. So leicht von Arbeitslosigkeit in Altersrente überzugehen ist es leider auch nicht. Aber das Rentenrecht ist sehr kompliziert, da sollten die Experten ran
 

saurbier

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Hallo Klausdh,

ich lasse jetzt mal die Gleichstellung raus, denn die bringt dir ja nur was wenn du wieder in Arbeit kämst, falls du echt deinen jetzigen Job an den Nagel hängen solltest.

Also wenn du echt keine gesundheitlichen Probleme hast die dich inzwischen so zwicken das dir deine Arbeit immer schwerer fällt, könnest du dennoch auch mal zum eigenen Gesundheitsschutz an eine Reha denken, sofern dein Arzt da mitspielt, denn er müßte ja den Rehabogen für die KK ausfüllen. Das nur am Rande.

Die Sperre wenn ich selber Kündige und das ich diese 3 Monate komplett selber tragen muss war mir ja bewust . Wollte nur wissen ob das mit den 3 Monaten so stimmt. Und das nicht erst nach diesen 3 Monaten die 24 Monate beginnen sondern inkl. der 3 Monate Sperre hatte ich mir auch gedacht. Hatte nur befürchtet auf Grund deiner Aussage das es dann keine 24 Monate ALG 1 mehr gibt das es weitere Kürzungen gibt. Das ist dann ja wohl nicht der Fall. Es belibt bei 24 Monate inkl. der 3 Monate Sperre. Sorry hatte das wohl misverständlich gefragt!
Diese drei Monate gelten mal, wenn du für die AfA keinen plausiblen Grund angeben kannst und wenn du richtig Pech hast könnte es wohlmöglich noch etwas mehr werden (siehe den Link von Fox29 dazu), aber malen wir mal nicht gleich den Teufel an die Wand.

Schon mit den 3 Monaten die du dann aus eigener Tasche zahlen mußt, dürften dir sicherlich weh tun, es sei denn du verdienst richtig gut.

Habe was gelesen das der Wert des PKW wohl 7500 Euro sein kann. Du schreibst 5000. Wenn ich aber nun den PKW verkaufen muss und das Geld aufbrauchen muss dann habe ich ja weder noch einen PKW noch später Geld um mir wieder einen zu laufen. Also keine Mobilität mehr. Für mich unverständlich und unlogisch.
Ich schrieb ja, es kommt hier auf dein JC und wohl auf den dortigen SB an. Wenn du deinen jetzigen guten PKW verkaufen mußt um von dem Geld zuerst einmal deinen Lebensunterhalt abzusichern bevor das JC auch nur daran denkt dir einen Cent zu zahlen, heißt dies doch nicht das du nicht mobil bist. Um Mobil zu sein reicht es bei manchen JC vollkommen aus wenn du dir eine Rostlaube kaufst die vielleicht noch 2 Jahre TÜV hat, denn manche SB´s ticken halt so, das sie meinen von dem neuen Job könntest du dir ja einen besseren PKW kaufen. Und mal unter uns, ich glaube kaum das dir ein JC SB in München/Berlin/Hamburg überhaupt einen PKW zugestehen würde wenn du zu deinem neuen Job auch mit dem ÖVPN kommen kannst. Aber wie gesagt, Mobilität wird dir ja zugestanden die Frage ist halt von JC zu JC in welchem Umfang.

Auch das JC muss doch meine Behinderung und meine ehemalig Gleichstellung bei den Jobangeboten berüchsichtigen!
Sorry aber was bitte willst du damit denn erreichen. Wir haben hier Leute die haben infolge einer Teil-EMR eine Arbeitsmarktrente erhalten (heißt die AfA kann für sie keine sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsstelle finden) und die haben zudem noch einen GdB 100, nichts desto trotz unterliegen sie der Arbeitsvermittlung beim JC, denn sie können/könnten halt immer noch zwischen 3-6 Std./tägl. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einer Arbeit nachgehen.

Vielleicht solltest du dir mal überlegen, was es bedeutet von deinem jetzigen Einkommen auf Hartz IV abzustürzen um dann ggf. in eine Arbeit zwangsverwiesen zu werden mit der du nur den gesetzlichen Mindestlohn verdienst. Denn all das wird sich auf deine Altersrente auswirken, erst recht wenn du noch vorher aussteigen willst.


Grüße saurbier
 

Heil0

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Diese drei Monate gelten mal, wenn du für die AfA keinen plausiblen Grund angeben kannst und wenn du richtig Pech hast könnte es wohlmöglich noch etwas mehr werden (siehe den Link von Fox29 dazu), aber malen wir mal nicht gleich den Teufel an die Wand.

Schon mit den 3 Monaten die du dann aus eigener Tasche zahlen mußt, dürften dir sicherlich weh tun, es sei denn du verdienst richtig gut.
Das hat mit richtig Pech haben und Teufel an die Wand malen nichts zu tun.

Wenn die AfA eine Sperre von 12 Wochen verhängt, verringert sich die Anspruchsdauer um ein Viertel, d.h. im Falle einer Anspruchsdauer von 24 Monaten auf dann nur noch 18 Monate.
 

Klausdh

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Wieso auf nur 18 Monate? 24 minus die 3 Monate Sperre, bleiben 21 Monate übrig! Oder wird man bei eigener Kündigung doppelt bestraft?
 
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