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64erin

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
...nach 6 Jahren Arbeitslosigkeit, verbunden mit vielen Tiefs, gehe ich ab 02. Mai wieder arbeiten. Das schöne daran, ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, Vollzeit und ein gutes Gehalt. Ich kann es so richtig noch gar nicht glauben, denn ich bin auch schon 43 Jahre alt.
Nach den entbehrungsreichen Jahren möchten mein Lebensgefährte und ich uns nun wohnraummässig verkleinern, sprich umziehen. Wir sind eine Bedarfs- gemeinschaft, er verdiente schon immer das Geld für uns. Ab Mai haben wir dann nichts mehr mit dem Amt zu tun.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage.
Mein Sohn (23 Jahre) lebt bei uns in einer eigenen BG, mit einem Untermiet-
vertrag. Da wir ins Auge fassen umzuziehen, wie muss mein Sohn jetzt verfahren, um eine eigene Wohnung vom Amt genehmigt zu bekommen? Muss er vor dem Umzug unsererseits zum Amt, um eine schriftliche Genehmigung für seinen Umzug einzuholen oder geht er mit der Kündigung des Untermietver-
vertrages zum Amt?
Würde ihm auch Wohngeld zustehen? Er sucht nach einem Ausbildungsplatz, bis heute vergeblich.
Freue mich auf Eure Antworten.

Vielen Dank!

die 64erin
 

RobertKS

Elo-User/in

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#2
Hallo 64erin,

zunächst Glückwunsch zum neuen Job, den Du hoffentlich lange hast.

Was deinen Sohn angeht, muss er vor dem Umzug - mit der Kündigung des Untermietvertrages - zum Amt, um einen Antrag auf Umzugskosten zu stellen, und sich die Genehmigung zum Umzug einzuholen, denn nur mit Zustimmung des Amtes bekommt er auch die Wohnungsbeschaffungskosten vom Amt, wobei die Kaution meist auf Darlehensbasis gewährt wird. Siehe auch hier: §22 SGB II

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html

Gruß Robert ;)
 
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14 Feb 2007
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#3
Mein Sohn (23 Jahre) lebt bei uns in einer eigenen BG, mit einem Untermiet-
vertrag.
Wie geht das denn? Irgendein Dreckschüppengesicht aus der "Puff-Peter Fraktion" hatte doch die glorreiche Idee, dass die bei den Eltern lebenden U 25 mit ihren Eltern eine BG bilden. Und dann noch mit Untermietvertrag ? Eure SB haben euch entweder sehr lieb oder sind ahnungslos :icon_klarsch: .

Passt nur auf, dass man euch nicht überrumpelt und ihr den Sohn mit in die neue Wohnung nehmen sollt.

Euer Sohn sollte nämlich so verfahren wie es von RobertKS beschrieben wurde. Da werdet ihr sehen wie schnell ihm der Umzug genehmigt wird, denn wenn nicht, dann bleibt er einfach in der alten Wohnung und das Amt darf dann die komplette Miete übernehmen (gibt es sogar ein aktuelles Urteil zu).
 
E

ExitUser

Gast
#4
....
Euer Sohn sollte nämlich so verfahren wie es von RobertKS beschrieben wurde. Da werdet ihr sehen wie schnell ihm der Umzug genehmigt wird, denn wenn nicht, dann bleibt er einfach in der alten Wohnung und das Amt darf dann die komplette Miete übernehmen (gibt es sogar ein aktuelles Urteil zu) .
Bitte immer einen Link auf ein erwähntes Urteil setzen. :icon_surprised:

Dank im Voraus,
Anselm - der immer nach mehr Wissen lechzt :)
 
Mitglied seit
14 Feb 2007
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332
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#5
Bitte immer einen Link auf ein erwähntes Urteil setzen

Dein Wunsch ist mir Befehl ;)


LSG Schleswig- Holstein L 11 B 13/07 AS ER vom 19.03.2007

"Für den seltenen Fall des Auszugs der Eltern aus dem gemeinsamen Haushalt habe der Gesetzgeber keine Regelung getroffen. Ein Missbrauch könne zu einem anderen Ergebnis führen, sei hier jedoch nicht ersichtlich."

Hier kann man den Beschluss nachlesen
 
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