Ich habe einige Fragen zum Formular EKS ALG II Antrag, meine Selbstständigkeit ging bis zum 10.2018, wer kann mir Hinweise geben?

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Matrose

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Hallo miteinander,

Ich hoffe hier einige Tipps und Ratschläge erhalten zu können.
Undzwar habe ich mich am 1.02.19 arbeitslos gemeldet und mittlerweile so gut wie alle Papiere nachgereicht.
Ich hatte schon 2 Arbeitsvermittlungstermine wo mir zugesagt wurde das ich mit hoher Wahrscheinlichkeit meine Umschulung zum Berufskraftfahrer machen kann wenn ich denn den Bewilligungsbescheid bekommen habe.

Zu mir, ich bin 26 Jahre alt und hatte ein Gewerbe von 10.2016 bis 10.2018.
Jetzt war ich heute erneut beim Jobcenter und die Dame die die Anträge berechnet wollte von mir noch zusätzlich eine EKS hat mir aber kein Zeitraum genannt für wann.
Ich bin aber total "überfordert" mit dieser Anlage, denn mir kommt es so vor als ginge diese Anlage nur darum was man vorraussichtlich noch in der Selbstständigkeit verdienen WIRD ich aber habe es ja schon abgemeldet.

Ich habe der Dame eine Bilanzrechnung vom Steuerberater für das Jahr 2017 gegeben und gesagt das ich 2018 noch garnicht haben kann weil der Steuerberater das noch nicht fertiggestellt hat.

In der EKS sind 6 Kalendermonate angegeben aber für welchen Zeitraum muss ich das denn jetzt ausfüllen?
Die Selbstständigkeit verlief halt nicht super gut und als es 2018 nur schlechter wurde gab ich es auf.
2017 hatte ich einen geschätzen Gewinn von 15.000€ davon muss ich aber noch ca 1500€ ans Finanzamt zahlen(mit dem FA selbst habe ich schon gesprochen und die haben mir noch mehr Zeit gegeben.)
2018 müsste ich jetzt schätzen ... vielleicht einen Gewinn von 13.000€? Aber hier muss noch bezahlt werden 1500€ Einkommensteuer von 2017 und ca noch 2500€ Umsatzsteuer plus ende des Jahres will der Steuerberater ja sicherlich auch noch sein Geld haben.
Jetzt die Frage was muss oder kann ich denn jetzt eintragen so dass das JC meinen ALG II Antrag nicht ablehnt. Ich habe die EGV unterschrieben und bin allem immer nachgekommen. Wollte halt nichts riskieren, schon zu beginn "schlecht auffallen" und die Förderung auf die Umschulung riskieren.

Ich hoffe ich konnte meine Situation einigermaßen erklären und falls fragen bestehen oder ich noch einiges nennen muss damit ihr die Situation besser nachvollziehen könnte, so macht mich bitte darauf Aufmerksam.

Vielen Dank
 

Seepferdchen 2010

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Hallo @Matrose :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder "Frage bezüglich EKS und andere" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!


Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

vidar

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Moin @Matrose, und :welcome:,

Sofern du dein Gewerbe zeitgleich mit der Beendigung deiner Selbständigkeit abgemeldet haben solltest, dann sehe ich keinen Grund dafür, dass du überhaupt noch eine EKS auszufüllen hast.
Im Feld 3 der EKS steht:
Bitte tragen Sie den Monat der Antragstellung zuzüglich fünf Monaten (insgesamt sechs Monate) bzw. den Bewilligungszeitraum aus Ihrem Bewilligungsbescheid ein.

Wenn du also am 01.02.2019 keine selbständige Tätigkeit mehr ausgeübt haben solltest, sowie dein Gewerbe bereits Ende Oktober 2018 bzw. Ende des Jahres 2018 abgemeldet haben solltest, dürfte es keinen Grund dafür geben überhaupt noch eine vorausschauende EKS ausfüllen zu müssen.

Anders verhält es sich, wenn du dein Gewerbe noch nicht abgemeldet haben solltest. Dann geht das JC davon aus, dass du weiter dein Gewerbe betreibst, und erwartet deshalb von dir noch eine Einschätzung! deines voraussichtlichen Gewinns/Einkommen innerhalb des Zeitraums: 01.02.2019 - 31.07.2019.

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/Hinweis-Selbstaendige_ba015224.pdf

BTW. Womit hast du deinen Lebensunterhalt in den Monaten Nov./Dez. 2018 und Jan. 2019 finanziert?
 

Matrose

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Moin @Matrose, und :welcome:,

Sofern du dein Gewerbe zeitgleich mit der Beendigung deiner Selbständigkeit abgemeldet haben solltest, dann sehe ich keinen Grund dafür, dass du überhaupt noch eine EKS auszufüllen hast.


Wenn du also am 01.02.2019 keine selbständige Tätigkeit mehr ausgeübt haben solltest, sowie dein Gewerbe bereits Ende Oktober 2018 bzw. Ende des Jahres 2018 abgemeldet haben solltest, dürfte es keinen Grund dafür geben überhaupt noch eine vorausschauende EKS ausfüllen zu müssen.

Anders verhält es sich, wenn du dein Gewerbe noch nicht abgemeldet haben solltest. Dann geht das JC davon aus, dass du weiter dein Gewerbe betreibst, und erwartet deshalb von dir noch eine Einschätzung! deines voraussichtlichen Gewinns/Einkommen innerhalb des Zeitraums: 01.02.2019 - 31.07.2019.

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/Hinweis-Selbstaendige_ba015224.pdf

BTW. Womit hast du deinen Lebensunterhalt in den Monaten Nov./Dez. 2018 und Jan. 2019 finanziert?


Ich habe mittlerweile mit der Dame gesprochen und Sie meinte mit der EKS wohl das ich angaben für die letzten 6 Monate machen soll also eine abschliessende EKS.
Das werde ich wohl machen müssen...hab ihr auch gesagt das ich dies nur schätzen kann und sie meinte das dies OK wäre.

Meine Mutter hatte mir etwas ausgeholfen wofür ich sehr dankbar bin :D Zwar bisschen beschämend aber naja ... man hat seine Erfahrungen gemacht und jut is... das weiss das Jobcenter natürlich auch also mit der Aushilfe meiner Mutter.
 

vidar

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Ich habe mittlerweile mit der Dame gesprochen und Sie meinte mit der EKS wohl das ich angaben für die letzten 6 Monate machen soll also eine abschliessende EKS.
Wozu/wofür? Du du vorher keine Hartz IV Leistungen bezogen hast, sehe hier die Abgabe einer abschließenden EKS als nicht erforderlich an. Es gibt hier nichts zu verrechnen! Ansonsten, welche Rechtsgrundlage wurde dir von der Dame genannt, dass du diese abschließende EKS abzugeben hast, obwohl bisher kein Leistungsbezug vorhanden gewesen ist.

Die EKS ist normal dafür da, um dein künftiges Einkommen der nächsten 6 Monate aus der selbständigen Tätigkeit mit dem künftigen H4-Leistungsbetrag gegenrechnen zu können. Es wird hier nämlich aus deiner Einkommensschätzung ein monatlicher Mittelwert gebildet und dieser wird dann von deinem künftigen monatlichen H4-Leistungsanspruch abgezogen.

Nachtrag:

Vermeide es mit dem JC zu Telefonieren oder einen Kontakt per EMAIL aufzunehmen. Aussagen am Telefon sind wie Schall und Rauch, und haben deshalb auch keinen rechtlichen Bestand. Deshalb kommuniziere besser ausschließlich über den Postweg. Deine Telefonnummer und EMAIL-Adresse kannst du übrigens beim JC löschen lassen.

Näheres darüber, und vieles an Informationen mehr, findest du hier: https://www.elo-forum.org/threads/leitfaden.188238/
 
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anrawo

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Hallo Matrose,

wen du im Oktober 18 das Gewerbe abgemeldet hast, dann machst Du für die restlichen Monate bis heute eine glatte Nullmeldung. Also sehe ich das so, dass Du ja wohl deine Einnahmen / Ausgaben evtl. Vorsteuer EÜR usw. in etwa für September und Oktober haben solltest. Und wen noch was unklar ist mit dem Finanzamt / Gläubigern etc. gibst du keine Abschließende sondern eine Vorläufige EKS ab. Gibst Du eine Abschließende ab ist die Kuh vom Eis und nix geht mehr.

Im Zweifel gehst Du zum Gericht und hollst Dir einen Beratungsgutschein und gehst zum Anwalt, der soll mal schauen ob das JC überhaupt ein Recht hat auf eine EKS.

Oder hast Du Aufgestockt in der Zeit der Selbstständigkeit?
Gruß der Anrawo
 

vidar

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wen du im Oktober 18 das Gewerbe abgemeldet hast, dann machst Du für die restlichen Monate bis heute eine glatte Nullmeldung.
Nach welcher Rechtsgrundlage? Der Antrag auf H4 erfolgte erst im Februar 2019. Deshalb sehe ich das Jahr 2018 als nicht mehr relevant an.

Wenn das Gewerbe tatsächlich bereits abgemeldet worden ist, sollte es ausreichend sein eine Kopie der Abmeldebestätigung dem Antrag beizulegen. Da bisher auch kein Leistungsbezug vor dem 01.02.2019 vorhanden gewesen ist, bedarf es mMn sowieso keiner abschließenden EKS.
 

vidar

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Moin @anrawo,

Meine Frage in #3
BTW. Womit hast du deinen Lebensunterhalt in den Monaten Nov./Dez. 2018 und Jan. 2019 finanziert?
Antwort in #4
Meine Mutter hatte mir etwas ausgeholfen wofür ich sehr dankbar bin Zwar bisschen beschämend aber naja ... man hat seine Erfahrungen gemacht und jut is... das weiss das Jobcenter natürlich auch also mit der Aushilfe meiner Mutter.

Da der Antrag auf Hartz IV erst im Februar 2019 erfolgte, kann hier schon mal keine vorherige Aufstockung innerhalb des SGB II vorhanden gewesen sein.

Im Bereich des SGB III ist (auch) eine selbständige Tätigkeit nur dann möglich, wenn diese hier höchstens 15 Stunden in der Woche ausgeübt wird. Ansonsten würde die Anspruchsberechtigung erst einmal entfallen. Bei einer vom TE ausgeübten Selbständigkeit von 2 Jahren sehe ich dies sowieso nicht als gegeben an. Selbst wenn, hätte es eh höchstens einen ALG-1 Anspruch für den Zeitraum eines (des ersten) Jahres geben können, und der TE hätte bereits daran anschließend Hartz IV als Aufstockung beantragt haben müssen und nicht erst im Jahr 2019.
 

Matrose

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Entschuldigt bitte ich hatte Probleme mit meinem Internet Provider... nein ich habe keine Aufstockung oder sonst irgendeine Form von Bezügen von irgendjemanden bekommen.
Werde später ausführlich antworten, habe gerade nur keine Zeit.
Entschuldigt nochmal
 
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