Ich habe einen Weiterbewilligungsantrag gestellt und soll nun die Kontoauszüge der letzten 6 Monate nachreichen.

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Susineun

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Hallo,

ich habe einen WBA gestellt und keine Kontoauszüge mit gesendet. Beim letzten Mal wurde auch nicht danach gefragt. Also habe ich das diesmal auch nicht gemacht. Nun soll ich die Kontoauszüge vom Anfang des Jahres bis jetzt lückenlos und vollständig einreichen (also schon fast 7 Monate). Ich habe keinen Nebenerwerb oder bin selbstständig, was eine Einreichung von 6 Monaten begründen würde.
Kann ich das noch irgendwie verhindern?

Wie genau wird dort bei den Ausgaben hingeschaut? Ich habe 2 Dinge, die ich gerne schwärzen würde. Zum einen eine Bahnfahrt, wobei das eigentlich nur ein Tagesausflug war, aber es steht nicht mein Wohnort im Buchungstext, weil ich das Ticket am Automaten des Ortes geholt habe (Hinfahrt habe ich online gebucht, da steht nicht die Stadt bei). Dazu kommt noch das ich in dem Ort in einem Geschäft etwas gekauft habe und mit Karte bezahlt habe, also steht da auch der Ort des Geschäfts. Kann mir das ausgelegt werden, dass ich mich vom Wohnort entfernt habe? Oder kann ich es schwärzen oder lenken ich dann erst recht die Blicke dort hin, dass da was nicht stimmen könnte?
Ich habe so etwas häufiger mal, aber das waren dann Orte, in denen ich Vorstellungsgespräche hatte und somit das begründen könnte.

Außerdem habe ich einmal 100 Euro von meiner Familie überwiesen bekommen, weil es den Monat einfach nicht ausgereicht hatte, da ich auch noch auf Rückerstattungen von Fahrtkosten zu Bewerbungsgesprächen gewartet hatte. Einnahmen darf ich nicht kürzen, aber was passiert, wenn die das sehen. Anhand des Namens kann man sich denken, dass das Familie ist.
 

Einfachicke

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wobei das eigentlich nur ein Tagesausflug war,

Hallochen,

zum Thema Tagesausflug habe ich von meiner SB die Auskunft bekommen (mündlich im Beisein eines Beistandes), dass die nicht beantragt werden müssen. Bei mir ging es um einen Tagesausflug ins Berliner Umland. Die Pflicht lautet ja postalisch erreichbar zu sein und das bist Du ja, wenn Du beispielsweise frühmorgens losfährst und am Nachmittag / Abend wieder da bist.

Und die 100 Euro würde ich als Darlehen innerhalb Deiner Familie erklären (ich vermute mal, genauso ist das auch gedacht gewesen).

Bestimmt melden sich hier aber noch Leute, die sich wesentlich besser auskennen und auch ein paar gesetzliche Grundlagen dazu reichen.

lg
 

Zermürbt38

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Ich habe 2 Dinge, die ich gerne schwärzen würde. Zum einen eine Bahnfahrt, wobei das eigentlich nur ein Tagesausflug war, aber es steht nicht mein Wohnort im Buchungstext, weil ich das Ticket am Automaten des Ortes geholt habe (Hinfahrt habe ich online gebucht, da steht nicht die Stadt bei). Dazu kommt noch das ich in dem Ort in einem Geschäft etwas gekauft habe und mit Karte bezahlt habe, also steht da auch der Ort des Geschäfts. Kann mir das ausgelegt werden, dass ich mich vom Wohnort entfernt habe?
Tagesausflüge müssen nicht gemeldet werden. Du bist nict in einer Zuchtanstalt um es mal deutlich auszudrücken. Es interessiert keinen. Auch nicht deine anderen Fahrkarten zu einem Vorstellungsgespräch, Stadtbummel pipapo.
Aber das deine Familie dir Geld überwiesen hat ist blöd. Da muss man melden. Daher nur bares ist rares. Dieser Fehler machen aber viele. Hoffe der Verwendungszwegbeweißt eindeutig, dass du dieses Geld wieder zurück zuzahlen hast. Ein sogenanntes Darlehen.
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Zitat entfernt da Original Beitrag gelöscht wurde.




Boah du hörst dich so an als wärst du eine der JC Mitarbeiter.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo AnnaLena90

Außerdem habe ich einmal 100 Euro von meiner Familie überwiesen bekommen, weil es den Monat einfach nicht ausgereicht hatte, da ich auch noch auf Rückerstattungen von Fahrtkosten zu Bewerbungsgesprächen gewartet hatte.

Gut dann hast du ein zweckgebundes Darlehn bekommen und mußt natürlich das Geld zurückzahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Susineun

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Aber das deine Familie dir Geld überwiesen hat ist blöd. Da muss man melden. Daher nur bares ist rares. Dieser Fehler machen aber viele. Hoffe der Verwendungszwegbeweißt eindeutig, dass du dieses Geld wieder zurück zuzahlen hast. Ein sogenanntes Darlehen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:
Das sollte auch eigentlich bar sein, aber dann wurde es vergessen und überwiesen. Weil es außerhalb des 3 Monatsbereichs war, habe ich gedacht, dass es nicht so schlimm ist. Im Verwendungszweckt steht nichts, aber als Überweiser ist ein Familienmitglied. Wenn man nur schnell drüberliest, erkennt man den Vornamen vielleicht als meinen, weil gleicher Anfangsbuchstabe und ähnliche länge.
 

AnnaLena90

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Boah du hörst dich so an als wärst du eine der JC Mitarbeiter.
Ich möchte deine Scheinwelt nicht zerstören, aber das ist die Ansicht des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.
Außerdem bezweifle ich stark, dass ein JC Mitarbeiter seine Zeit in einem Forum für Elos vergeuden würde. Klingt wohl eher nach einer Verschwörungstheorie.
 

HermineL

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Weil sie keine Quelle hat!
Doch hat sie. Dort kann die TE dies auch nachlesen. Hier der Link:
 

Zermürbt38

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Doch hat sie. Dort kann die TE dies auch nachlesen. Hier der Link:
HermineL es ehrt dich, dass du die Quelle hier verlinkst. Hätte ihn aber lieber von der Userin AnnaLena90 zu Gesicht bekommen.
 

bondul

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An deiner Stelle würde ich zunächst nur die Auszüge der letzten 3 Monate vorlegen, anhand dieser ist deine Hilfebedürftigkeit nachzuweisen. Für weiter zurück liegende Zeiträume würde ich eine Begründung verlangen, will man dir Sozialbetrug vorwerfen / bist du selbstständig?

Hier findest du hilfreiche Infos und Verweise auf Urteile:

Immer wieder stellt sich in der Praxis die Frage, ob bzw. in welcher Form Jobcenter Kontoauszüge von Antragstellern erheben dürfen. Die Frage ist deshalb so relevant, weil Kontoauszüge teilweise sehr sensible Daten enthalten können...
Quelle: Dürfen Jobcenter die Vorlage ungeschwärzter Kontoauszüge verlangen?

Die 100 EUR wird man dir ohne Nachweis eines Darlehensvertrags als Einkommen anrechnen,
es ist davon abzuraten, diesen noch nachträglich zu erstellen...

lg, bondul
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
An deiner Stelle würde ich zunächst nur die Auszüge der letzten 3 Monate vorlegen, anhand dieser ist deine Hilfebedürftigkeit nachzuweisen. Für weiter zurück liegende Zeiträume würde ich eine Begründung verlangen, will man dir Sozialbetrug vorwerfen / bist du selbstständig?

Und wenn das JC dann rechtskonform begründet, warum es auch die älteren Auszüge sehen will? Wie begründest du dann die eingegangenen 100 Euro und warum du sie nicht gemeldet hast?
 

bondul

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Ärger wird es wohl auf jeden Fall geben, notfalls gibt man folgende Begründung...

Außerdem habe ich einmal 100 Euro von meiner Familie überwiesen bekommen, weil es den Monat einfach nicht ausgereicht hatte, da ich auch noch auf Rückerstattungen von Fahrtkosten zu Bewerbungsgesprächen gewartet hatte.

...und hofft auf Verständnis.

lg, bondul
 

Spiegelsaal

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Im Normalfall weiß man schon, wann der WBA eintrudelt, daher ist es für die Zukunft ratsamer, in den 6 Monaten davor, sämtlich verdächtig wirkende Kontobewegungen auszulassen. Familiengeschichten sollte man bar klären, warum du dein Konto für Einzahlungen hergibst, während du im Leistungbezug stehst, ist schon fraglich.
Nun wirst du wegen den 100€ auf jeden Fall eine Erklärung abgeben müssen.
 

Susineun

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Bisher hatte ich immer bei den letzten 3 bzw. 4 Monaten aufgepasst, was aufs und vom Konto geht. Das die auf einmal 6 Monate wollen, hat mich überrascht.
 

Matt45

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Bisher hatte ich immer bei den letzten 3 bzw. 4 Monaten aufgepasst, was aufs und vom Konto geht. Das die auf einmal 6 Monate wollen, hat mich überrascht.

Grundsätzlich sollte JEDER Leistungsempfänger ein "sauberes" Konto belegen können. Egal ob 3 Wochen oder 3 Monate oder 3 Jahre(wenn man solange Geld vom Staat bezieht).

Ob du einen Tagesausflug machst oder den ganzen Tag "Karussell" fährst ist unwichtig. Du kannst machen mit dem Geld was du möchtest, noch sind wir nicht in Nordkorea.

Ehrlich gesagt/geschrieben: An deiner Stelle(TE) ist mir die Bearbeitung wichtiger als wenn ein SB ein Bahnticket entdeckt. Ob man die zulässige Ausgabe schwärzen muss?
 

Ursula66

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Aua.
Für das JC, Sozialamt etc. gibt es die Möglichkeit eines Kontenabrufs beim Bundeszentralamt über alle Zahlungseingänge, rückwirkend für drei (?) Jahre. Das JC erhält eine Liste aller Deiner Konten (auch jener die das JC bis dahin nicht kannte, sofern vorhanden) mit allen Zahlungseingängen.
Das JC hat von dieser Möglichkeit bei mir regen Gebrauch gemacht. Irgendwann hatte ich mal einen Eingang von 40€ unter Verwendungszweck war nur Rückzahlung angegeben. Da hat mir das JC eine Kopie des Auszugs geschickt und eine Begründung für den Zahlungseingang verlangt.

Für Deine Darlehen solltest Du immer einen Darlehnsvertrag abgeschlossen haben. Es sollte neben dem Betrag auch der Grund vermerkt sein sowie die Rückzahlungsmodalitäten.
Die Rückzahlungen sind dann auf dem Darlehnsvertrag zu vermerken, ebenso die Form (Barzahlung). Bei Raten die einzalnen Teilzahungen aufführen, jede einzelne mit Unterschrift quittiert.
Bei Bedarf kannst Du diese Verträge für den angefragten Zeitraum dann vorlegen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Aua.
Für das JC, Sozialamt etc. gibt es die Möglichkeit eines Kontenabrufs beim Bundeszentralamt über alle Zahlungseingänge, rückwirkend für drei (?) Jahre. Das JC erhält eine Liste aller Deiner Konten (auch jener die das JC bis dahin nicht kannte, sofern vorhanden) mit allen Zahlungseingängen.
Das JC hat von dieser Möglichkeit bei mir regen Gebrauch gemacht. Irgendwann hatte ich mal einen Eingang von 40€ unter Verwendungszweck war nur Rückzahlung angegeben. Da hat mir das JC eine Kopie des Auszugs geschickt und eine Begründung für den Zahlungseingang verlangt.

Was für ein Unsinn!



Bei einem Kontenabruf wird über das Bundeszentralamt für Steuern lediglich ermittelt, ob und wo Konten existieren.

Hierfür stellen die Banken separate Datenbanken zur Verfügung. Diese Datenbanken enthalten lediglich die Stammdaten des Kontoinhabers sowie des Kontos. Aus diesen Daten sind KEINERLEI Kontenbewegungen, also weder Gutschriften/Lastschriften noch Kontensalden ersichtlich.

Aber Hauptsache man streut ein paar Gerüchte und macht sich „zum Opfer“ ohne eins zu sein!
 

Ursula66

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@IronFist
dann erkläre mir bitte mal, wie die Abfragen in meine Akten kommen und woher das JC die Kontoauszug-Informationen hatte. Von mir hatte das JC sie nicht, die fraglichen 40€ waren ausserhalb der 3 Monate, für die die Kontoauszüge vorzulegen waren.
 

HermineL

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dann erkläre mir bitte mal, wie die Abfragen in meine Akten kommen und woher das JC die Kontoauszug-Informationen hatte. Von mir hatte das JC sie nicht, die fraglichen 40€ waren ausserhalb der 3 Monate, für die die Kontoauszüge vorzulegen waren.
Das solltest du besser dein JC fragen. Aus dem Kontoabrufverfahren haben sie es jedenfalls nicht weil dort erst gar
keine Kontostände gespeichert werden.
Es hat aber auch schon JC´s gegeben die frech bei der Bank angefragt haben unter Hinweis auf § 60 Abs.2 Satz 1 SGB II
und die Bank hat die Auskunft erteilt.

Wenn deine Angaben stimmen würde ich da nachhaken. Auf sich beruhen lassen würde ich das definitiv nicht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
@IronFist
dann erkläre mir bitte mal, wie die Abfragen in meine Akten kommen und woher das JC die Kontoauszug-Informationen hatte. Von mir hatte das JC sie nicht, die fraglichen 40€ waren ausserhalb der 3 Monate, für die die Kontoauszüge vorzulegen waren.

Wie die Abfragen bzw. das Ergebnis in deine Akte gekommen ist, kann du dem Link entnehmen, dort wird der Ablauf beschrieben.

Hier noch die amtliche Version:

Dein „Märchen“ mit den Kontoauszügen kann ich nicht widerlegen. Das haben „Märchen“ leider so an sich.
 
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