• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Ich habe einen Therapiehund beantragt. Wer kann helfen?

E

ExitUser

Gast
AW: Therapiehund

hallo muzel,

wenn ich so drüber nachdenke, würde ich die sache so angehen. ein attest hast du, vom psychol. therapeuten und vom hausarzt. soweit sogut.

damit würde ich hingehen und mir eine entsprechende hundevermittlung und schulungszenter in meiner nähe suchen, und mir einen entsprechenden kostenvoranschlag machen lassen. ich denke ein seriöser an-und ausbilder kennt auch das prozedere mit der bewilligung und hilft dabei.

diese kostenaufstellung eben bei der KK/PK einreichen. wenn die nicht aus dem ei kommen, dann schaffe du die fakten.

liebe grüße von barbara
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.287
Bewertungen
1.875
AW: Therapiehund

Ich habe mich mit einer Mitarbeiterin der Kynos-Stiftung unterhalten. Die Frau hat mir erklärt, dass sie Hunde für die verschiedensten Behinderungen ausbilden. Bei der Ausbildung würde man besonders auf die Talente und Fähigkeiten des Tieres Rücksicht nehmen. Sie könnten also nicht bei einem Welpen sagen, ob der Hund ein Blindenhund oder ein Warnhund für Diabetiker wird. Damit könnte man mir auch keinen konkreten Preis sagen. Das habe ich dem Landschaftsverband geschrieben und ihnen empfohlen sich selbst schlau zu machen.
Das schien denen gereicht zu haben, so dass man mich mit dusseligen Fragen weiter verschont hat.
Ich warte also auf Nachricht.
 

Justizia

Neu hier...
Mitglied seit
14 Sep 2011
Beiträge
1.387
Bewertungen
345
AW: Therapiehund

Ich finde die aussage aber recht komisch. Klar sucht man bestimmte Welpen aus und klar auch nach deren Neigungen, aber ich halt es für eine Flasche Aussage, dass man nicht weiß für welche Richtung man den Welpen ausbilden wird, denn man beginnt bereits im Welpenalter damit , dass Tier in diese Richtung zu bewegen und nutzt die Unvoreingenommenheit des Tieres. Nicht jeder Welpe eignet sich dafür, aber was am Ende die Ausbildung eines Tieres kostet, sollte man trotzdem sagen können. Die Ausbildung ist immer die gleiche zum Beispiel beim Blindenhund, nur der Schüler ist jeweils ein anderer. Ist nicht anders wie bei uns Menschen.

Ausbildung zur Kosmetikerin kostet x Euro Egal ob Lisa oder Peter das macht.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.287
Bewertungen
1.875
AW: Therapiehund

Hallo pascalmama!

Wenn du eine Therapiehund haben willst, schickst dein (kann auch von einem Privatarzt stammen) Attest an den Fiskus. Die leiten dann die Geschichte an den kommunalen Hundesteuerträger weiter. In Düsseldorf muss man ein B oder dein aG im SB-Ausweis haben, wenn man die Hundesteuern nicht zahlen will. Wie du weißt, ist die Kommune für die Hundesteuer zuständig und deshalb kann das bei euch anders sein. Das bedeutet, du kannst die Aufwendungen für den Hund beim Fiskus absetzten und brauchst keine Steuern zu zahlen. Ich habe weder ein B noch ein aG im Ausweis.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.287
Bewertungen
1.875
AW: Therapiehund

Justizia, diese Stiftung hat das mir erklärt mit der Vorliebe eines Hundes für das apportieren. Diese Hunde wären als Blindenhund nicht geeignet. Ich selbst finde es eigentlich viel besser, wenn diese Behörden sich mit den Therapieausbildungstätten unterhalten als den Bürger zu nerven. Ich habe mit er Kynos Stiftung gesprochen und sie gefragt, ob sie sich auch mit der Behörde unterhalten würden, das haben sie mir zugesagt.
 

gast_

Forumnutzer/in

Mitglied seit
12 Okt 2008
Beiträge
22.606
Bewertungen
6.484
AW: Therapiehund

Ich finde die Aussage aber recht komisch.
Weil du dich mit der Hundeausbildung nicht auskennst!

Jeder Hund ist anders... und wenn man Hunde hat und ihnen etwas beibringen kann, dann sieht man, wie unterschiedlich lange es dauert, bis ein Hund etwas gelernt hat.

Und da der Preis nun mal von der Länge der Ausbildung abhängt...ich finde die Aussage
Die Frau hat mir erklärt, dass sie Hunde für die verschiedensten Behinderungen ausbilden. Bei der Ausbildung würde man besonders auf die Talente und Fähigkeiten des Tieres Rücksicht nehmen. Sie könnten also nicht bei einem Welpen sagen, ob der Hund ein Blindenhund oder ein Warnhund für Diabetiker wird. Damit könnte man mir auch keinen konkreten Preis sagen.
absolut korrekt...
 

Justizia

Neu hier...
Mitglied seit
14 Sep 2011
Beiträge
1.387
Bewertungen
345
AW: Therapiehund

Weil du dich mit der Hundeausbildung nicht auskennst!

Jeder Hund ist anders... und wenn man Hunde hat und ihnen etwas beibringen kann, dann sieht man, wie unterschiedlich lange es dauert, bis ein Hund etwas gelernt hat.

Und da der Preis nun mal von der Länge der Ausbildung abhängt...ich finde die Aussage


absolut korrekt...
Woher willst Du denn wissen womit ich mich auskenne?

Ich weiß das eine Ausbildung eines Blindenhundes X Euro kostet. Ausbildungen von Therapiehunden kosten X Euro und nicht mal y oder Z. Ich schließe nicht aus, dass es von der Art (also Blindenhund oder anderer Therapie Bereich) also innerhalb der Arten der Therapiebereiche schwanken kann, aber nicht in der gleichen Art. Dann evtl. von Ausbilder z Ausbilder, aber auch hier ist es möglich dann unterschiedliche Kostenvoranschläge einzuholen.

Verstehe auch gerade nicht warum Du mich meinst persönlich angreifen zu müssen. Ich denke eher, dass Muzel hier Infos sammelt und glaube mal das auch in diesem Bereich es sehr oft nur ums Geld geht.

Vernünftige Ausbilder, bilden zum Beispiel sehr wenige Hunde aus, was es auch so teuer macht. Sie suchen die Welpen bei speziellen Züchtern aus und wissen sehr wohl, welche Eigenschaften der Welpe haben muss um für solch eine Therapie sinnvoll zu sein.

Ich habe keine Ahnung , wie und warum Du mir Ahnungslosigkeit unterstellen willst, obwohl Du gar nicht weißt in wie weit in diesem Thema drin bin.

Mein Post galt nicht als Angriff gegen Muzel , ganz im Gegenteil, eher als Hinweis, dass ich deren Aussage nicht gerade förderlich für sie finde, weil halt nicht nachvollziehbar


Aber Du wirst hier wohl mehr Ahnung haben als ich, schon klar.
 

Justizia

Neu hier...
Mitglied seit
14 Sep 2011
Beiträge
1.387
Bewertungen
345
AW: Therapiehund

Justizia, diese Stiftung hat das mir erklärt mit der Vorliebe eines Hundes für das apportieren. Diese Hunde wären als Blindenhund nicht geeignet. Ich selbst finde es eigentlich viel besser, wenn diese Behörden sich mit den Therapieausbildungstätten unterhalten als den Bürger zu nerven. Ich habe mit er Kynos Stiftung gesprochen und sie gefragt, ob sie sich auch mit der Behörde unterhalten würden, das haben sie mir zugesagt.
Muzel, ich glaube Dir das ja auch das die Dir das gesagt haben, aber ich kenne es aus der Praxis anders

Ich gebe Dir recht, dass die Behörden sich da schlau machen sollten, aber wir wissen alle, dass die das nicht tun und wenn nach Kassenlage.

Ich weiß das die Welpen sofort in die Ausbildung gehen und da schon anhand der Beobachtung und Auswahl schon klar ist, in welche Richtung ausgebildet wird. Nach wenigen Monaten wird dann geschaut ob man richtig gelegen hat. Der Ablauf ist im Grunde immer der gleiche und für den neunen Hundebesitzer, ändert sich nichts am Preis, dass ist schlichtweg Blödsinn. Es liegt nicht dran welchen Welpen Du bekommst, es liegt daran was eine Ausbildung für therapierend x kostet und da sind die Preise durchaus zu benennen.
 

Caye

Elo-User*in
Mitglied seit
10 Mrz 2011
Beiträge
911
Bewertungen
523
AW: Therapiehund

Ich weiß das eine Ausbildung eines Blindenhundes X Euro kostet. Ausbildungen von Therapiehunden kosten X Euro und nicht mal y oder Z. Ich schließe nicht aus, dass es von der Art (also Blindenhund oder anderer Therapie Bereich) also innerhalb der Arten der Therapiebereiche schwanken kann, aber nicht in der gleichen Art. Dann evtl. von Ausbilder z Ausbilder, aber auch hier ist es möglich dann unterschiedliche Kostenvoranschläge einzuholen.
Das Problem hierbei ist doch, dass es keine zwei Therapiehunde gibt, die exakt die gleichen Fähigkeiten benötigen.

Bei einem Blindenhund mag das vergleichbarer sein, und hier gleicht dann der Ausbilder die längere Zeit, die er in der Ausbildung eines etwas trägeren Tieres braucht, durch die schnellere Zeit, die er mit einem sehr schlauen Hund braucht, aus. Insgesamt sollen die Hunde die selben Fähigkeiten erlernen, daher ist es eher vergleichbar.
(Auch hier hängt es sicher sehr vom blinden Menschen ab, seiner Aktivität, seinem Job, usw. welchen Hund er braucht, eher den total ruhigen oder den etwas aufgewckteren, aber das ist ein anderes Thema. ;) )

An einen Therapiehund können so viele unterschiedliche Anforderungen gestellt werden, dass du es selbst bei der oberflächlich betrachtet identischen Indikation nicht vergleichen kannst.

Kind A sitzt im E-Rolli, kann sich nicht besonders umfangreich bewegen und hat epileptische Anfälle. Es braucht einen ruhigen, kuschligen Hund, der Türen öffnen, Lichtschalter bedienen, Sachen aufheben kann. Außerdem muss der Hund die Aura bemerken und Hilfe holen können.
Kind B sitzt auch im Rolli, ist aber im Oberkörper beweglich, sogar so aktiv, dass es allein aus dem Rolli und in den Rolli kommt, von anderen Sitzgelegenheiten oder sogar vom Boden. Der Hund muss also zwar Sachen aufheben können, Lichtschalter und Türgriffe kann das Kind aber im Zweifel selbst benutzen. Und hier wäre es sinnvoll, wenn der Hund auch gerne und viel spielt - einen Ball werfen ist ja gutes Muskeltraining fürs Kind.
Erwachsener C sitzt ebenfalls im Rolli, führt seinen eigenen Haushalt und kann die Arme eingeschränkt benutzen. Er braucht keine Hilfe beim Türen öffnen oder Licht an- und ausschalten, aber jemanden, der ihm die Sochen auszieht oder die Wäsche aus der WaMa zupft, Dinge aufhebt, das Telefon bringt usw.. Zusätzlich hat Person C einen Bürojob, zu dem er seinen Hund mitnehmen will. Das Tier muss also auch noch in der Lage sein, mehrere Stunden am Stück trotz stressiger Umgebung (Großraumbüro) ruhig zu bleiben.

Und das sind nun "nur" verschiedene Jobs für Rollstuhlfahrer-Begleithunde.

Wenn man nun zu Therapiehunden für Menschen mit psychischen Erkrankungen schaut, wird das Ganze noch viel individueller.
Obwohl bei jedem Hund "Therapiehund" draufsteht, ist ein ganz unterschiedliches Paket drin. Und selbst wenn es wirklich zwei Menschen mit exakt derselben Erkrankung geben sollte, werden sie völlig verschiedene Lebensumstände haben und daher auch völlig verschiedene Hilfeleistungen benötigen.

Ergo - jeder Therapiehund braucht eine unterschiedliche, individuelle Ausbildung, deren Kosten natürlich von Hund zu Hund variieren.
 

Justizia

Neu hier...
Mitglied seit
14 Sep 2011
Beiträge
1.387
Bewertungen
345
AW: Therapiehund

Das Problem hierbei ist doch, dass es keine zwei Therapiehunde gibt, die exakt die gleichen Fähigkeiten benötigen.

Bei einem Blindenhund mag das vergleichbarer sein, und hier gleicht dann der Ausbilder die längere Zeit, die er in der Ausbildung eines etwas trägeren Tieres braucht, durch die schnellere Zeit, die er mit einem sehr schlauen Hund braucht, aus. Insgesamt sollen die Hunde die selben Fähigkeiten erlernen, daher ist es eher vergleichbar.
(Auch hier hängt es sicher sehr vom blinden Menschen ab, seiner Aktivität, seinem Job, usw. welchen Hund er braucht, eher den total ruhigen oder den etwas aufgewckteren, aber das ist ein anderes Thema. ;) )

An einen Therapiehund können so viele unterschiedliche Anforderungen gestellt werden, dass du es selbst bei der oberflächlich betrachtet identischen Indikation nicht vergleichen kannst.

Kind A sitzt im E-Rolli, kann sich nicht besonders umfangreich bewegen und hat epileptische Anfälle. Es braucht einen ruhigen, kuschligen Hund, der Türen öffnen, Lichtschalter bedienen, Sachen aufheben kann. Außerdem muss der Hund die Aura bemerken und Hilfe holen können.
Kind B sitzt auch im Rolli, ist aber im Oberkörper beweglich, sogar so aktiv, dass es allein aus dem Rolli und in den Rolli kommt, von anderen Sitzgelegenheiten oder sogar vom Boden. Der Hund muss also zwar Sachen aufheben können, Lichtschalter und Türgriffe kann das Kind aber im Zweifel selbst benutzen. Und hier wäre es sinnvoll, wenn der Hund auch gerne und viel spielt - einen Ball werfen ist ja gutes Muskeltraining fürs Kind.
Erwachsener C sitzt ebenfalls im Rolli, führt seinen eigenen Haushalt und kann die Arme eingeschränkt benutzen. Er braucht keine Hilfe beim Türen öffnen oder Licht an- und ausschalten, aber jemanden, der ihm die Sochen auszieht oder die Wäsche aus der WaMa zupft, Dinge aufhebt, das Telefon bringt usw.. Zusätzlich hat Person C einen Bürojob, zu dem er seinen Hund mitnehmen will. Das Tier muss also auch noch in der Lage sein, mehrere Stunden am Stück trotz stressiger Umgebung (Großraumbüro) ruhig zu bleiben.

Und das sind nun "nur" verschiedene Jobs für Rollstuhlfahrer-Begleithunde.

Wenn man nun zu Therapiehunden für Menschen mit psychischen Erkrankungen schaut, wird das Ganze noch viel individueller.
Obwohl bei jedem Hund "Therapiehund" draufsteht, ist ein ganz unterschiedliches Paket drin. Und selbst wenn es wirklich zwei Menschen mit exakt derselben Erkrankung geben sollte, werden sie völlig verschiedene Lebensumstände haben und daher auch völlig verschiedene Hilfeleistungen benötigen.

Ergo - jeder Therapiehund braucht eine unterschiedliche, individuelle Ausbildung, deren Kosten natürlich von Hund zu Hund variieren.

Betreff unterschiedlicher Ausbildung habe ich nichts anderes gesagt, aber ein Ausbilder der Hunde für Blinde ausbildet, bildet keine für psychisch Kranke aus. Das sind immer unterschiedliche und ob der ausgewählte Hund sich eignet oder nicht wird bereits nach wenigen Monate festgestellt.

Am Ausbildungspreis ändert sich nichts. Es ist nun mal so.

Es ist auch nicht so, dass ein Hund dann fertig ist, ich glaube hier kommt der Gedanke auf, dass das Lebewesen dann komplett fertig geliefert wird.

Das training etc. muss beibehalten werden und der "Besitzer" ist hier auch gefordert und muss mit arbeiten. Ein seriöser Ausbilder macht da keine Unterschiede, dass ist alles in der Preiskalkulation drin. Es gibt es nicht das ein Hund mit gleicher Ausbildung mal 5000 kostet und dann wieder nur 4000 Euro.


Wie gesagt es gibt den Unterschied, in welche Richtung ausgebildet wird, aber nicht innerhalb ein und der gleichen Art beim gleichen Ausbilder.

Hunde bei denen sich rumstellt, dass sie nicht geeignet sind wird die Ausbildung abgebrochen und nicht das Tier gebrochen. Das macht einen guten Ausbilder aus. Der erkennt ob der ausgewählte Hund geeignet ist und Spaßen seiner Aufgabe hat. Stellt er es bei den "Zwischenprüfungen" fest, dass das Tier sich schwer tut, wird der Hund nicht mehr für diesen Zweck eingesetzt.

Der Ausbilder ist auch derjenige der den Patienten aussucht und nicht umgekehrt.

Ich habe hier den Eindruck, als dass man denkt, man geht hin , sucht sich eine Hund aus und bestellt die Eigenschaften die man dem Tier bitte beibringen soll.

Man darf nie vergessen, dass es auch und diesem Beriech solche und solche gibt.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Therapiehund

hallo ihr lieben,

solangsam weiß ich warum wir uns für einen ganz normalen lieben schnuffi vom tierheim entschieden haben....

wobei unser hund inzwischen ganz ohne leine gehen kann, immer rechts vom rolli bleibt, sich inzwischen sehr zielsicher nur mit stimme lenken lässt, alles null acht fufzehn hundeplatz.....ganz gezielt aportieren kann, kleinere gegenstände tragen kann, alles eigentrainig, und alles so nebenbei beim spielen gelernt.

liebe grüße von barbara
 

gast_

Forumnutzer/in

Mitglied seit
12 Okt 2008
Beiträge
22.606
Bewertungen
6.484
AW: Therapiehund

Ergo - jeder Therapiehund braucht eine unterschiedliche, individuelle Ausbildung, deren Kosten natürlich von Hund zu Hund variieren.
So ist es, und deshalb ist die Dauer der Ausbildung auch individuell., was die Kosten eben auch unterschiedlich sein läßt.

Ich habe hier den Eindruck, als dass man denkt, man geht hin , sucht sich eine Hund aus und bestellt die Eigenschaften die man dem Tier bitte beibringen soll.
Dein Eindruck täuscht dich :biggrin:

Woher willst Du denn wissen womit ich mich auskenne?
Hast du schon mal einen Hund trainiert? Kann ich mir nach deinen Worten nicht vorstellen...
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.287
Bewertungen
1.875
AW: Therapiehund

Die Kynos-Stiftung hat mir gesagt, dass sie Blindenhunde und auch Hunde für psychisch Kranke ausbilden. Sie haben mir auch gesagt, dass ein Welpe ca 2000 euro kostet. Mehr konnte ich von denen nicht erfahren.
Ich finde es jedenfalls besser, wenn die Behörde mit denen verhandelt, jedenfalls wird ein Privater leichter beschummelt als eine Behörde.

Ein Mitarbeiter "Therapiehunde Deutschland" riet mir, dass ich den Kaufpreis für den Hund selbst zahlen soll, damit er mir nicht wieder weggenommen werden kann, wenn ich nach Meinung der Behörde austherapiert bin. Ob das ein guter Rat ist, weiß ich nicht so recht.
 

gast_

Forumnutzer/in

Mitglied seit
12 Okt 2008
Beiträge
22.606
Bewertungen
6.484
AW: Therapiehund

Ich halte das für einen sehr guten Rat :)
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.287
Bewertungen
1.875
AW: Therapiehund

Ich habe heute einen Verschlimmerungsantrag wegen des Therapiehundes gestellt. Mal sehen, ob das klappt.
Man muss jedenfalls nicht mehr den Antrag selbst unterschreiben. Wenn das klappt ist es klasse, auch wenn der Antrag trotzdem nicht bürgerfreundlich ist.
 

FrauRossi

Elo-User*in
Mitglied seit
7 Aug 2016
Beiträge
204
Bewertungen
47
AW: Therapiehund

Ich kenne mich mit diesem Bereich gar nicht aus, deshalb wundert mich gerade, dass man dazu wirklich Zuschüsse beantragen kann.
Dachte bisher das geht immer nur für Blinde.

Ich kenne jedoch eine Familie, die haben einen Epileptiker Warnhund.
Das mussten sie komplett selber bezahlen.
Deswegen wundert mich dein Beitrag.

Lediglich Teile der Ausbildung ( nur wenn es sich um Anerkannte Zertifikate handelt) , konnten steuerlich abgesetzt werden.
Da meine Hunde auch diese Zertifakte haben ( Begleithund, Behindertenbegleithund und Schulbegleithund) und ich das damals beruflich genutzt habe, weiß ich das die meisten Zertifikate nicht „offiziell“ sind und man deshalb die Kosten nicht steuerlich geltend machen kann.

Offiziell sind nur Kurse die über den VDH angeboten werden ( Verband für deutsches Hundewesen) und das betrifft auch den Kaufpreis des Welpen. Diese Kosten können über das Finanzamt gelten gemacht werden, wobei es aber auch immer einen Privatanteil gibt.

Auf den VDH Seiten findest du Züchter und auch die Preise der Welpen.
Ein Golden Retriever kostet zb 1400€, das ist ein „offizieller Preis“.

Die Ausbildung des Hundes bastelt man sich dann selber zusammen über die offiziellen Kurse.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.287
Bewertungen
1.875
AW: Therapiehund

Die KK hat mich seit gestern von den Zuzahlungen nach § 18 BVG befreit. Die Diagnose ( F62.0) habe ich allerdings seit 2011. Ich kämpfe weiter. Ein Hund ist besser als alle Pillen. Ich hoffe genau wie jeder, dass es mir besser geht.
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Aug 2007
Beiträge
4.808
Bewertungen
2.060
AW: Therapiehund

Kapier es endlich: Du wirst es erstreiten müssen.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.287
Bewertungen
1.875
AW: Therapiehund

Hallo Farina!
Das tue ich doch!
Ich habe das Ministerium und den Petitionsausschuss angeschrieben.
Den Assistenzhund bekomme ich nur, wenn sich die Sach- oder Rechtslage geändert hat. Die Ablehnung ist bestandskräftig. Deshalb habe ich auch die Verschlimmerung meines GdBs beantragt, weil ich den Assistenzhund benötige. Mal sehen (...).
 

FrauRossi

Elo-User*in
Mitglied seit
7 Aug 2016
Beiträge
204
Bewertungen
47
AW: Therapiehund

Du glaubst also im Ernst, dass dir dir Krankenkasse einen Hund bezahlt?
Und dazu auch noch einen ausgebildeten Therapie Hund?

Hast du überhaupt genug Erfahrung mit Hunden? Genug Energie? Und : genug Geld?

Jetzt mal angenommen, du bekommst tatsächlich einen Hund von der Kasse bezahlt.....


Hast du genug Rücklagen für Operation und schwere Krankheit des Tieres?

Hast du genug Geld für Hundeschule, damit auch du lernst, das Tier zu führen?

Hast du genug Energie, dich bei Wind und Wetter mindestens 3 h am Tag mit dem Tier zu beschäftigen?

Hast du dir Vorkenntnisse angeeignet, so dass du weißt, dass du zb das Tier auch rassetypisch beschäftigen musst ( zb einen Retriever mit Dummytraining) und hast du eingeplant, dass das erlernen dieser Dinge auch Geld kostet.
Ist dein Vermieter einverstanden, dein Garten gross genug, hast du Wald und Wiese in der Nähe.

Hast du mit Züchtern im VDH Kontakt aufgenommen und weißt du den Unterschied zwischen billigen Vermehrerhunden und liebevoll und kontrolliert über anerkannte Vereine gezüchtete Hunde.

Ist dir bewusst, dass es mit der Anschaffung nicht getan ist und du 12 bis 15 Jahre Verantwortung vor dir hast?
 
Oben Unten