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Ich habe einen Therapiehund beantragt. Wer kann helfen?

Katzenstube

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Hallo Mutzel
Der arme Hund soll dies können und jenes können soll das bewältigen und jenes. Es ist ein Lebewesen. Ein Lebewesen kann für nichts garantieren. Wenn ich mir deine Anforderungen und Qualifizierungen überlege so habe ich das Gefühl ein Tier kann diese nicht erfüllen.
Da durfte der Kampf um eine persönliche Assistenz ebenso aufwendig sein aber eventuell deinen Anforderungen entsprechen was die Leistung betrifft.
Einen persönlichen Assistenten kannst du detailliert sagen was du von ihm erwartest. Ob dieser menschliche Assistent jedoch all das leisten kann und will steht dann auf einem anderen Blatt.

Gruß von Katzenstube
 

Larsson

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Mein Beispiel mit dem Blindenhund diente nur dazu dir aufzuzeigen, was alles geht, wenn man denn nur will. Die Kasse hat da nix bezahlt, weil da überhaupt kein Antrag für irgendetwas gestellt wurde. Sie wollte einen Blindenhund speziell für sich und hat sich gesagt, den Hund gibt es ja seit 4 Jahren. Sie hat sich zu Beginn von der Trainerin anleiten lassen, die eigentl. Ausbildung in Form von Üben hat sie ganz allein gemacht.
Eine Hundeschule allein macht keinen gehorsamen Hund, nur einen, der auf dem Hundeplatz super funktioniert und ausserhalb des Zaunes doch sein Ding macht. Was du dort lernst, musst halt auch im normalem Alltag umsetzen und nicht nur einmal die Woche im Training auf dem Hundeplatz.

Und wie soll der Hund feststellen ob du wach bist oder schlafwandelst? Und was soll er deiner Meinung nach tun? Dir in die Wade beissen, dass du nicht weiterlaufen kannst? Sich dir in den Weg stellen in der Hoffnung dass du nicht über ihn drüber fällst? Oder bellen dass du aufwachst (dann täte ein Piepton das gleiche)?
Und er soll dir bei Panikattacken helfen. Wie? Übers Gesicht lecken? Sich ankuscheln? Pfote aufs Herz legen? Dich vor Personen schützen, die dir suspekt sind? Panikattacken können verschiedenste Auslöser haben und sich in vielen verschiedenen Körperreaktionen zeigen. Soll der Hund das also, weil Therapiehund, alles pauschal mal lernen, wenn Person zittert, dann lecke ihr die Hand? Bei Herzrasen bitte einmal Pfote auflegen?

Alles was du willst ist, dass man dir einen Therapiehund genehmigt. Aber du musst schon auch mal Butter bei die Fische geben und sagen, was genau du von ihm genau erwartest.
Also, was soll ein Therapiehund für dich tun, was ein stinknormaler Hund nicht auch kann oder lernen kann?
Oder geht es dir nur um die Kostenerstattung?

Ein Hund kann dir durchaus mehr Selbstvertrauen geben und dir evtl. helfen dich von einer Panikattacke weniger bedroht zu fühlen. Das liegt aber nicht daran, dass er irgendetwas gelernt hat zu tun. Sondern weil er dich einfach durch sein allgemeines Dasein stärkt. Weil er dir die Sicherheit vermitteln kann, egal was ist, ich bin da, wenn ihr zusammengewachsen seid.

Vielleicht noch ein Beispiel aus meinem Besuchshundedienst. Da hatte ich mal eine Patientin die nicht in der Lage war Nähe zuzulassen oder irgendwelche Gefühle. Ein paar mal musste der Termin abgesagt werden, weil sie zu krank war. Und dann kam mein Hund. Und sie hat sich auf ihn eingelassen und mein Hund sich auf sie ebenso. Und letztlich sass diese Patientin auf dem Boden, der Hund lag zwischen ihren Beinen streckte ihr den Bauch entgegen und sie hat ihn ins Koma gekrault. Und sie war glücklich, nach langer langer Zeit ein Moment der Nähe und des Glücks. Das war eine Stunde dich mich heute noch bewegt.
Aber so etwas lässt sich nicht trainieren.
 

SeptemberSun

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Das, was Larsson schreibt, ist absolut richtig.

Allerdings schrieb Muzel ja durchaus schon, was sie von dem Hund erwartet- dass er sich bei Begegnungen mit anderen Menschen zB hinter sie/zwischen oder was auch immer stellt. Das sind natürlich Dinge, die antrainiert werden können.

Im Ergebnis würde es aber sowieso immer darum gehen, dass das "Zwischenmenschliche/-tierische" zwischen den beiden stimmen muss, und das geht nur über Geduld, Zusammenleben, Vertrauen erarbeiten. Und ja, wenn es um Hunde, Katzen, Tiere überhaupt geht, sollte die erste Anlaufstelle ein Tierheim oder eine Tierschutzorganisation sein. Da bin ich die erste, die das unterschreibt.

Ein Mittel zum Zweck sollte ein Tier= ein Lebewesen sowieso nie sein. Überwiegen muss immer die Wertschätzung. Vielleicht kann ein Tier dankbar sein für ein gutes, liebevolles Zuhause, aber immer muss an erster Stelle die eigene Dankbarkeit sein, dass dieses Tier sein Leben mit einem teilt.

Meine Ergotherapeutin hat einen "Therapiehund", der zwar im Rahmen meiner Therapie nicht "eingesetzt" wird, aber immer dabei ist. Auch dieser Hund macht instinktiv einfach das Richtige: Wenn er mich sieht, die Hunde-liebende Frau mit Leckerchen, stürmt er auf mich los, auf den Schoß, leckt mir durchs Gesicht und ist aufgeregt. Kommt hingegen ein Kind in die Praxis, nähert er sich langsam, vorsichtig, lieb.... Ich denke, die Tiere spüren oft, wie sie wem entgegentreten und machen einfach vieles richtig.

Und nach wie vor hoffe ich, dass Muzel dieses "ihr Seelentier" findet.
 

Larsson

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Ein Hund setzt sich eigentlich immer zwischen Halter und Fremden, zumindest solange bis es ihm bei einer Begleithundprüfung abtrainiert wird.

Und selbstverständlich wünsche ich Murzel von Herzen ein Seelentier, gerne einen Hund, es sind ganz tolle Tiere. Aber den muss sich Murzel halt selbst aussuchen.
 

Kerstin_K

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Wegen des nächtlichen aufstehen koennte eine Klingelmatte helfen. Die kann dann irgendwo einen Alarm auslösen, wenn man drauftritt.
 

Annie

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Hallo Muzel,

von was wachst du denn überhaupt zuverlässig auf wenn du schlafwandelst? Muss dich jemand wachrütteln oder hilft ein akkustisches Signal, sprich ein Alarm?

Ein einfacher Bewegungsmelder gekoppelt an eine Sirene; Alarm; Stereoanlage könnte vielleicht erstmal helfen. Und die Kosten sind gering.

Du schreibst dass dein Sohn nicht bemerkt ob du schlafwandelst oder ob du wach bist. Wenn es ein so nahestehender Mensch nicht bemerkt, wer soll es dann bemerken?

Man sollte sich eine Taktik einfallen lassen. Du schreibst ja selber du hättest dir schon die Knochen gebrochen. Wenn das mit dem Hund nicht klappt dann muss man halt etwas anderes ausprobieren.

Es gibt auch solche Funkarmbänder die man an einen Alarm o.ä. koppeln kann. Wenn man sich 1 Meter vom Empfänger entfernt geht der Alarm los, oder der Trigger der dich aufwachen lässt.
 

Muzel

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Ich wache bewusst auf, wenn ich muss. Das passiert regelmäßig. Wenn ich schlafwandele, kenne ich den konkreten Grund nicht.
Ein Hund merkt zuverlässig, ob man wach ist oder nicht. Mein 2. Hund Nina wusste das ganz genau. Donna konnte ich nicht testen, wie auch. Die Erfahrung mit Nina habe ich rein zufällig gemacht. Ich hätte weder Nina noch Donna darauf abrichten können. 'Das hätte eine externe Person machen müssen. Beide Hunde hätten bestimmt das Potenzial gehabt.
Wenn ich noch mal so einen Hund hätte, der mich wach macht, könnte ich mir einen weiteren Knochenbruch ersparen.
 

Susanne42

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Wie die anderen schon sagten: dafür gibt es andere Hilfsmittel. In den Altenheim wo ich früher gearbeitet hatte, kam es andauernd vor, das Bewohner nachts völlig orientierungslos aufgestanden sind, dazu braucht es keinen Hund. Dafür gibt es Signal Ton Matten und auch Kontaktbändchen und auch noch andere wirklich Hilfreiche Dinge.
Dazu kommt, das fast jeder Hund.....völlig unttrainiert, seinen Besitzer wachmachen, wenn sowas passiert. Dafür braucht es keinerlei Ausbildung. Sondern Bindung. Und dann merken Hunde von selber, wenn was schiefläuft und der Besitzer anders ist als sonst.
Gestern habe ich meinen Hund, und der ist nicht der klügste auf Erden, in etwa 10 Minuten beigebracht, das er sich vor mich stellen soll auf das Kommando „vor“ ( sowas war Dir ja wichtig), auch dafür braucht es keinen Therapiehund.
Dein Beitrag ist jetzt 6 Jahre alt. Denke du solltest mal aufgeben.
Hol dir die aufgeführten Technischen Hilfmittel und vielleicht einen Hund aus dem Tierheim oder von jemand, der seinen Hund nicht mehr halten kann.
Und dann bringe ihn selber bei, was du brauchst
 

Muzel

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Wurden durch die genannten Hilfsmittel das Sturzrisiko der Bewohner und die dadurch hervorgerufenen Knochenbrüche weniger? Das Risiko beginnt doch schon beim Aufstehen.
Schlafwandeln und Orientierungslosigkeit ist nicht das selbe.
 

Larsson

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Für deine Bedürfnisse braucht es nun mal Vertrauen und Bindung zum Hund und das kann man im Vorfeld nicht trainieren, das stellt sich im Zusammenleben automatisch ein.
Und da du anscheinend auch nicht gewillt bist, mal zu erklären, wie ein Hund denn nun deine Erwartungen umsetzen soll, drehen wir uns hier im Kreis.
Du hast 2 Möglichkeiten:
Entweder du kämpfst weiter gegen Windmühlen, kostet Kraft und Energie, oder du wirst mit einem Hund aus Tierheim/Tierschutz halt einfach glücklich.
Ich bin mit meinem Therapiehund, für mich ist er nämlich Therapie, seit 7 Jahren glücklich und hoffe es bleibt noch etwas so.
 

Susanne42

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Muzel, das ist doch absurd so langsam, was du da schreibst.
Die Bewohner eines Altenheims brechen sich nicht sofort was, wenn sie aus dem Bett steigen. Sie setzen einen Fuß auf die Matte und dann piep es. Durch diesen Piep werden sie orientierter und gleichzeitig werden die Schwestern informiert.
Genauso ist es bei dir, du stehst auf und das Signal kommt und davon wirst du wach. Bis dahin hast du dir unter aller Wahrscheinlichkeit noch nicht die Beine gebrochen.
Alternativ, für Leute die unbedingt im Bett bleiben müssen und auf gar keinen Fall ausstehen dürfen ( falls es bei dir so extrem sein sollte) gibt es Signalarmbänder, die schon ein lautes Signal von sich geben, sobald sich der Oberkörper aufrichtet.
Ich glaube aber langsam, du willst und veräppeln 😅sorry wenn ich das so schreibe....
Übrigens gibt es sehr viel Hunde, die ohne jegliche Ausbildung, freudig in dein Bett hüpfen und dich abknutschen, sobald es so aussieht als wenn du wach wirst.
Das heißt, du brauchst du einen „ganz normalen“ freudigen, lebenslustigen kleinen Kerl neben dein Bett zu plazieren und dann hast du dein Problem gelöst. Der wird dich schon ganz wecken, bevor du dir die Gräten brichst.
Da du schon Hundeerfahrung hast, wird es Dir auch nicht viel Mühe kosten, einen Hund beizubringen, Dir ein Handy zu bringen, falls du regungslos mit gebrochenen Beinen am Boden liegst.
Selbst meine Nachbarin mit quasi null Hundeerfahrung, hat ihren kleinen Pudel solche Dinge beigebracht ohne viel Mühe.
All das was du brauchst, macht fast jeder Hund.
Kuscheln, Schmusen, Frauchen beschützen....dazu braucht es Bindung und Zundigung und keine Ausbildung die 12 tsd Euro und mehr kostet
 

Salzwasser

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Das Risiko beginnt doch schon beim Aufstehen.
Und wie hat es dein Hund Nina geschafft bereits vor dem Aufstehen zu wissen, ob du wach bist oder nicht?
Was du von dem Tier erwartest ist vollkommen abwegig.

Wenn das Risiko für dich so groß ist, dann braucht es ein vergittertes Bett, eine Klingel um Pfleger (oder Sohn) im Notfall zu rufen und eine Bettpfanne für die Nacht.
 

Larsson

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Meiner hypnotisiert mich in den Morgenstunden immer wach😁. Da will er nämlich mit ins Bett, das will er aber nicht ungefragt(er dürfte, aber will einfach nicht), also sitzt er vor dem Bett und starrt mich an, bis ich aufwache und ihn einlade.
 

Muzel

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Ich weiß nicht, ob das an der Hypnose liegt.
Hunde haben eine gute innere Uhr. Ich stehe meist ungefähr zur gleichen Zeit auf und koche auch immer um die selbe Uhrzeit. Diesen Zeitablauf kennen Hunde ganz genau.
Meine Begründungsfrist meines Widerspruchs läuft heute ab. Soll ich Fristverlängerung beantragen?
 

Salzwasser

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Wozu willst du eine Verlängerung beantragen? Wenn du bisher keine Begründung für einen Widerspruch hast, wird das auch in der Verlängerung nichts?

Wie willst den Antrag auf Verlängerung begründen?

In diesem Thread wurde dir unglaublich viel Verständnis und Geduld entgegen gebracht. Dazu viele Tipps, Ratschläge und Erfahrungen weitergegeben.
Das interessiert dich aber alles ist, weil es nicht nach deinem Geschmack ist.:unsure:
 

Larsson

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Wie willst den Antrag auf Verlängerung begründen
Das frage ich mich auch. Evtl. damit dass man bisher keine Begründung für einen solchen Hund finden konnte?

Sorry Muzel,
aber ich bin raus hier. Ich komme mir langsam veräppelt vor.
Wir sollen dir Begründungen schreiben, während du selbst nicht bereit bist überhaupt mal zu sagen, was du eigentl. vom Hund erwartest, was ein stinknormaler Hund nicht leisten könnte.
 
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Muzel

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Ich würde sagen, dass ich Experten gefragt habe, die mir helfen wollen und über die Feiertage noch nicht die Zeit gefunden haben eine Begründung in dem komplizierten Fall zu schreiben. Sie wollen mir aber schnellst möglich eine Begründung schreiben.

Larsson, ich habe mir große Mühe gegeben dir das mitzuteilen.
1. Ein normaler Hund geniest keine Privilegien.
2. Ein normaler Hund verursacht Kosten.
3. Ein normaler Hund hat noch keinen Wesenstest bestanden.
usw
 
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Larsson

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Ich würde sagen, dass ich Experten gefragt habe, die mir helfen wollen und über die Feiertage noch nicht die Zeit gefunden habe so eine Begründung in dem komplizierten Fall zu schreiben. Sie wollen mir aber schnellst möglich eine Begründung schreiben.
Ja, das ist ja eine super Begründung für eine Fristverlängerung, das Experten für dich nicht die Zeit gefunden haben, für dich eine Begründung zu schreiben. DU musst das begründen, nicht Fremde, da können die Experte hoch unendlich sein. Also immer der gleiche Tenor, alle anderen sollen und du lehnst dich gescheidig zurück.
1. Ein normaler Hund geniest keine Privilegien.
2. Ein normaler Hund verursacht Kosten.
3. Ein normaler Hund hat noch keinen Wesenstest bestanden.
usw
Du hast keine meiner Fragen beantwortet. Meine Hauptfrage war : Was erwartest du, das der Hund tut, wenn du schlafwandelst?

Deine Antworten:
- meine Hündin Nina hat immer gemerkt, wenn ich schlafgewandelt bin
- meine Hündin Donna hat die Körnungsprüfung für die Zucht nicht bestanden
- ich habe mir beim Schlafwandeln schon die Knochen gebrochen
- ein normaler Hund geniesst keine Privilegien
- ein normaler Hund verursacht Kosten
- ein normaler Hund hat noch keinen Wesenstest bestanden
- usw.

Das waren deine Antworten. Ich lese da keine Antwort auf meine Frage. Und auch keine Begründung, die einen Therapiehund rechtfertigt, aber für Begründungen sind ja dann Experten zuständig.

Ja, das Leben ist kein Ponyhof. Und ein Leben ohne Mops ist möglich, aber unsinnig.

Muzel, bei aller Liebe, wenn du das selbst nicht begründen kannst oder willst, mein Gefühl ist, du willst einfach nicht, dann ist dir nicht zu helfen.
 

SeptemberSun

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Meinen Vorrednern kann ich nicht viel hinzufügen.
Muzel ich würde dir auch so gerne von Herzen helfen, aber ich sehe auch keinen Ansatz. Was du brauchst, ist ein Seelenhund, und den kann dir keine Krankenkasse und auch sonst keine Behörde stellen. Diesen musst du und er muss dich finden und ihr müsst zusammenwachsen. Dann wird er dich beschützen und merken, wenn es dir nicht gut geht oder Gefahr droht. Ich hoffe, du findest dieses Einsehen und deinen Begleiter.
 
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Ich würde sagen, dass ich Experten gefragt habe, die mir helfen wollen und über die Feiertage noch nicht die Zeit gefunden haben eine Begründung in dem komplizierten Fall zu schreiben. Sie wollen mir aber schnellst möglich eine Begründung schreiben.

2. Ein normaler Hund verursacht Kosten.
Du bist seit 2012 dabei dir diesen Hund "genehmigen" zu lassen. Deine Argumente müssten schon im Schlaf aufgezählt werden können. Es könnte schon seit Jahren ein weiterer Hund in deinem Haushalt leben und dir dein Leben bereichern.

Tatsächlich geht es wohl nur darum wer die Kosten für den Unterhalt des Hundes übernimmt, denn ich lese keine Argumente/Begründungen.
Reine Kostenübernahme wird als Begründung nicht reichen.
 

Muzel

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Larrson, ich wollte von dem Hund, der den Unterschied zwischen dem schlafenden und wachen Zustand eines Menschen unterscheiden kann, dass er mich warnt bzw. aufweckt. Das können tote Hilfsmittel nicht. Das habe ich aber geschrieben.
Kartoffelsack, nun hat mir aber der LT NRW grünes Licht gegeben. Sonst hätte ich mir sicherlich den Antrag gespart. Das habe ich aber auch geschrieben.
Dass ich die Kostenbefreiung habe, ist auch neu. Natürlich wollte ich dieses Argument nicht als Begründung anführen. Dass dies aber sehr wohl ein Argument ist, wird keiner von euch in Abrede stellen wollen. Es bleibt dir aber überlassen dieses schöne Argument in die von die geschriebene Begründung einfließen zu lassen.
Die Frist für die Begründung ist heute um. Die Begründungsfrist ist keine Ausschlussfrist. Ich hätte heute noch mit dem SB telefoniert.
 
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Die Hilfsmittel können dich sehr wohl wecken, zum Beispiel in Form einer Klingel.
Das sehe ich auch so. Würde die Hilfsmittel sogar für viel zielführender ansehen. Der Hund wäre dann eine prima Ergänzung zur Bereicherung und gut für die Seele. Aber in der Tat ist es auch eine Kostenfrage. Es gibt nicht immer nur einen Weg zum Ziel man kann auch mehrgleisig fahren.

Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe.
 

Muzel

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Ich verstehe nicht, wie eine Klingel feststellen will, ob ich wach bin oder nicht und nicht locker lässt, bis ich wirklich wach bin, ohne das ganze Haus aufzuwecken.
 

Kerstin_K

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Due Klingel muss das nicht feststellen. Wenn Du wach nist, stellst Du sie ab.
 

Muzel

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Und mein Mann ist dann manchmal 3-Mal in der Nacht wegen nichts und wieder nichts vor Schreck aus dem Bett gefallen. Ich glaube, dass du dich scheiden lassen würdest, wenn ich neben dir liegen würde.
 
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Das ist zwar nachvollziehbar, aber kann ja nicht als Begründung herhalten. Das fällt dann unter persönliches Pech.

Der Hund könnte ggf. auch nachts bellen wenn er ein Geräusch hört o.ä.. Nicht jedem Hund ist das abzugewöhnen. Oder er bellt schon mal, weil der Sohn nachts heimkommt. Das müsste dann dein Mann auch hinnehmen. Die Klingel kannst du in den Schrank verfrachten, wenn das Ziel verfehlt wird. Warum lässt du dich nicht mal beraten und probierst es aus?
 

Larsson

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Der Hund könnte ggf. auch nachts bellen wenn er ein Geräusch hört o.ä.. Nicht jedem Hund ist das abzugewöhnen. Oder er bellt schon mal, weil der Sohn nachts heimkommt. Das müsste dann dein Mann auch hinnehmen. Die Klingel kannst du in den Schrank verfrachten, wenn das Ziel verfehlt wird. Warum lässt du dich nicht mal beraten und probierst es aus?
Na, der Hund soll ja nach Muzels Aussage, die doch noch kam, bellen. Davon wacht der Mann aber wohl auch auf. Und wenn jetzt als Gegenargument kommen sollte, wenn die Klingel im Schrank ist, dann ist das nicht laut genug, um Muzel zu wecken, dann weckt es evtl. den Mann. Dieser kann dann ja auch feststellen, ob Muzel schlafwandelt und ggf. wecken, so gut sollte Mann ja Frau kennen.

Mensch Muzel, du machst dir das Leben selbst schwer. Du hast für jeden Vorschlag eine Ausrede, aber keine Begründung.
 

Muzel

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Meine Hunde haben nur gebellt, wenn es an der Tür geschellt hat und Donna auch nur einmal. Wenn der Hund merkt, dass ich nicht reagiere, könnte er auch in mein Bett springen und das wäre geräuschlos und würde meinen Mann nicht stören. Vielleicht sollte der Hund auch in mein Bett springen, wenn er merkt, was los ist. Das müsste ich dann mit dem Hundetrainer besprechen.
 
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Muzel

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Der Hund soll verhindern, dass ich schlafwandelnder Weise aufstehe und mir bei der Aktion die Knochen breche, was ja schon passiert ist. Ich bin über die Bettkante gestolpert. Wenn ich wie jede Nacht aufstehe, passiert das nicht.
 

Kerstin_K

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Wie kann man ueber eine Bettkante stolpern? Oder meintest du die Bettumrandung (Teppich)? Wenn es letzteres war, dann beseitige die Stolperfalle.
 
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Salzwasser

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4% aller Erwachsenen sind Schlafwandler. Im Netzt gibt es unzählige Tipps und Hilfsmittel dahingehend.

Wegen Schlafwandeln gibt es keinen Therapiehund. Das fällt als Begründung definitiv aus.
 
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Der Hund soll verhindern, dass ich schlafwandelnder Weise aufstehe und mir bei der Aktion die Knochen breche, was ja schon passiert ist. Ich bin über die Bettkante gestolpert. Wenn ich wie jede Nacht aufstehe, passiert das nicht.
Mal ehrlich, dass kann doch jedem passieren...ein Unfall, Unglücksfall, auch bei klarem Verstand. Und den haben wohl die wenigsten die mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden. Ich glaube du verknüpfst ein Unfall/Verkettung unglücklicher Umstände mit dem Schlafwandeln. Hätte auch so passieren können...das Stolpern. Jeder stolpert....irgendwann mal....aus unterschiedlichen Gründen....zu unterschiedlichen Zeiten. Da rettet dich aber kein Hund. Wenn es ganz dumm läuft fällst du noch auf ihn oder streifst ihn.
 

Susanne42

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Du hast einen Mann? Dh du lebst zu zweit....😅🤣sorry mir fehlen grad die Worte.
Ein Hund soll auf dich aufpassen .....weil dein Mann das nicht kann 🤣😅 neee echt..
 

Muzel

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Liebe Susanne!
Ohne Schlaf kommt kein Mensch aus. Bei Hunden ist das anders. Die haben auch ihre Tiefschlafphasen, aber nur dann, wenn die Lage ruhig ist und das können sie besser als ein Mensch einschätzen.
Liebe Kerstin.
Ich bin an der Bettkante hängengeblieben und nach vorn gestürzt. Der Hund käme aber von vorn auf mich zu, so dass ich nach hinten ins Bett kippe.
 
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Liebe Kerstin. Ich bin an der Bettkante hängengeblieben und nach vorn gestürzt. Der Hund käme aber von vorn auf mich zu, so dass ich nach hinten ins Bett kippe.
Genau das kann jedem Gesunden ebenfalls passieren (auch wenn man hellwach ist) und das du dann nach hinten ins Bett kippst ist eine Annahme. Jede Situation ist eine Andere und Mensch und Tier reagieren auf gleiche Situationen durchaus auch anders. Es gibt Dinge die sind nun mal nicht kontrollierbar. Das Leben ist und bleibt ein Risiko.
Sorry, du bist gestürzt und hast dir leider einen Bruch zugezogen. Das rechtfertigt nun wirklich keinen Therapiehund. Diese Energien hätten viel sinnvoller eingesetzt werden können.
 

Couchhartzer

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Der Hund käme aber von vorn auf mich zu, so dass ich nach hinten ins Bett kippe.
Das ist schlichtweg völliger Blödsinn, denn wenn du bereits am Fallen bist, kann auch ein Hund es nicht umkehren in eine andere Fallrichtung.

Und ein echter Therapiehund kann weder durch "in den Weg stellen" deine Fallrichtung ändern, noch dürfte er seinen zu betreuenden Menschen dafür ggf. anspringen (das wird denen aberzogen), denn es würde die eklatante Gefahr mit sich bringen, dass dann genau dieser Hund den Menschen zu Fall bringt und der dann erst recht dadurch verletzt wird.
 
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TazD

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Bei allem Verständnis für deine Situation und deine Wünsche, aber:

Ich lese seit fast 5 Seiten nur, dass du gerne einen Hund hättest, weil du schon mal einen Hund hattest und jetzt gerne wieder einen Hund hättest. Aber die Kosten soll bitte jemand anderes tragen und wenn es geht auch noch die Allgemeinheit.

Alle Argumente und wesentlich einfacher zu bekommenden Hilfsmittel für deine Einschränkungen, werden mit irgendwelchen, teils absurden, Begründungen vom Tisch gewischt. Zwischen den Zeilen bleibt als Kernargument nur noch "Ich hätte gerne einen Hund, weil ich gerne einen Hund hätte." übrig.

Ich streite nicht ab, dass dir ein Hund persönlich guttun würde, aber da wirst du dir wohl oder übel andere Lösungen suchen müssen. Möglichkeiten wurden auch dazu bereits genannt, wie bspw ein Tier aus dem Tierheim aufzunehmen. Ich habe schon verschiedene Tiere als Pflegestelle aufgenommen. Der Vorteil dabei ist der, dass außer Futter keine Kosten auf mich zukamen. Spezialfutter wurde durch das Tierheim gestellt und wenn was mit dem Tier war, dann konnte ich zum tierheimeigenen Tierarzt gehen. Ebenfalls kostenfrei.
Außerdem weiß ich, dass die Besitzerin (ausgebildete Hundetrainerin) die Tiere auf Herz & Nieren "testet" und mir somit schon im Vorfeld einiges über den Charakter eines Hundes sagen konnte.
 

Muzel

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Es gibt keinen Menschen (Laien), der auf diesen Umstand richtig reagieren könnte und welches tote Hilfsmittel wirklich hilfreich wäre, ist mir nicht bekannt. Nur ein Hund kann spüren, was Sache ist, und richtig reagieren. Nina wusste das immer. Sie kannte mich schließlich.
Lieber TazD, hatten deine Pflegehunde einen Wesenstest (Ankörung) absolviert? Meine 3 Hunde, die ich vom Züchter bekommen hatte, hatten den Test nicht bestanden. Das war mir damals nicht so wichtig.
 
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Es gibt keinen Menschen (Laien), der auf diesen Umstand richtig reagieren könnte und welches tote Hilfsmittel wirklich hilfreich wäre, ist mir nicht bekannt. Nur ein Hund kann spüren, was Sache ist, und richtig reagieren. Nina wusste das immer. Sie kannte mich schließlich.
Sorry, aber Nina war Nina und der Folgehund wird ein ganz anderes Wesen haben. Und das hilft dir vielleicht dann gerade nicht weiter....und was dann?

Und zu den toten Hilfsmittel....was hast du denn bereits alles erfolglos ausprobiert?

Ich denke, du bist aus Prinzip erst einmal dagegen! Und dann geht es als Bedenkenträger weiter.

Echt, man kann sich das Leben auch selber schwer machen. Und hast du wohl perfektioniert. Schade, du nimmst dir viele Möglichkeiten!
 

TazD

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Lieber TazD, hatten deine Pflegehunde einen Wesenstest (Ankörung) absolviert?
Nach meinem Wissen, sind Wesenstest und Körung zwei völlig unterschiedliche Dinge. Die Körung ist eine Prüfung auf Zuchttauglichkeit und damit verbunden die Prüfung, ob der Hund die Rassestandards einhält. Das hat nichts mit einem Wesenstest zu tun, bei dem die Verhaltenseigenschaften eines Hundes geprüft werden.
 

Couchhartzer

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Ich denke, du bist aus Prinzip erst einmal dagegen!
Und genau das scheint mir hier auch das gravierend vorwiegende Hauptproblem zu sein, doch solche Dinge wie Uneinsichtigkeiten und Versteifungen aus Prinzipienreitereien kann und wird auch ein Therapiehund niemals ausgleichen oder abmildern können, denn dafür sind schlicht und ergreifend ganz andere Therapien da.
 

ela1953

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Da Muzel Ende des Monats seit 7 Jahren erfolglos versucht einen Hund zu bekommen, hab ich jetzt mal gegoogelt.

Das, was Muzel wünscht, wird als Assistenzhund bezeichnet.
Den gibt es für psychisch Kranke, Diabetiker usw. Der Bekannteste ist der Blindenhund.
Die Ausbildungsbetriebe erwähnen eine Ausbildungsdauer von zwei Jahren, die teilweise auch mit dem künftigen Besitzer durchgeführt wird. Es entstehen Kosten von 12.000 - 25.000 Euro.
Die Ausbildungsbetriebe schreiben, dass es selbst für Blinde sehr schwierig ist einen Hund zu bekommen. Zumal so ein Hund nur ca. acht Jahre arbeitet und dann in "Rente" geht. Muzel würde, wenn es mit dem Hund geklappt hätte, schon wieder einen neuen Antrag stellen.

Mich irritiert auch, dass es in den sieben Jahren nicht gelungen ist, die Wichtigkeit der Hunde-Erfordernis zu belegen.

Ich las mal, dass der Sohn nicht wach wurde, dass es auch zusätzlich eiben Mann gibt erfuhr ich jetzt erst.

Ich kann verstehen, dass ein Hund hilfreich ist, wenn ein Mensch seine Wohnung aus Angst nicht verlässt und nur mit Assistenzhund unter Menschen geht.

Aber dass jetzt jeder Schlafwandler so einen Hund gesponsert bekommen kann , kann ich auch nicht begreifen.

Bei Angst vor einem Knochenbruch beim Herausfallen aus dem Bett soll eine zusätzliche Matratze oder ein Fallschutz sehr hilfreich sein.
Wird jedenfalls bei Kindern erfolgreich praktiziert.
 

Couchhartzer

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Mich irritiert auch, dass es in den sieben Jahren nicht gelungen ist, die Wichtigkeit der Hunde-Erfordernis zu belegen.
Na ja, ich vermute mittlerweile eher, dass die hier suggerierte "Wichtigkeit" eher seinen eigentlichen Ursprung in diesem Statement eines schon sehr alten Thema der TE hat:
Ich selbst beziehe doch nur eine Mini-Em-Rente von der ich nicht einmal unseren Hund unterhalten könnte.
und möglicherweise deswegen versucht wird, einen Hund sowie dessen Unterhaltskosten zu Lasten der Öffentlichkeit zu bekommen.
 

ckl1969

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Vorweg, meine Äußerungen hier sind nicht gegen Muzel bzw. ihre Krankheit gerichtet! Ich bin selbst psychisch krank, deshalb erwerbsunfähig.

Ich finde es ganz toll von den vielen Userinnen und Usern wie ihr hier Muzel versucht zu helfen und versucht ihr bewußt zu machen, daß ihr Bestreben einen "Therapiehund" von der Krankenkasse, dem Sozialamt, der Rentenversicherung oder wem auch immer bezahlt zu bekommen, keinen oder kaum Aussicht auf Erfolg haben wird. Wie ihr hier auf ihre Fragen mit äußerster Geduld und jederzeit absolut sachlich eingeht.

Es ist allerdings so, daß es gewisse psychische Störungen gibt, die es dem jeweils Betroffenen leider kaum bzw. gar nicht möglich machen, sachliche Argumente die gegen ihren/seinen Willen sprechen, aufzunehmen und dann auch noch entsprechend zu verarbeiten und zu akzeptieren. Es ist leider nicht nur so, daß ihr mit eurem gut gemeinten und tollen Einsatz bei Muzel offenbar kaum auf Resonanz und Einsicht trefft, wenn es dumm läuft, kann euer gut gemeintes Helfen tatsächlich sogar dazu führen, daß sie sich immer mehr in dieses offensichtlich aussichtlose Vorhaben "Therapiehund" hinein steigert und daraus letztlich noch weitere und größere Probleme, die mit einem "Therapiehund" nicht mal ansatzweise zusammenhängen, für sie entstehen.

Nochmal. Ich find es supertoll von euch, daß ihr mit viel Geduld und absoluter Sachlichkeit versucht zu helfen aber es scheint so zu sein, daß Hilfe über ein Onlineforum in dem Punkt an ihre Grenzen stößt und im schlimmsten Fall auch Schaden anrichten kann!
 

Muzel

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Es stimmt, das die Körung für die Zuchttauglichkeit wichtig ist. Dabei wird aber ein aufwendiger Verhaltenstest durchgeführt. Vor allem entscheidet darüber ein Gremium von erfahrenen Leute, die Mitglied zB vom VDH, sind. Man hat dadurch doch schon mal eine gewisse Sicherheit, dass so ein Hund Stress bewältigen kann. Ich habe mir über den Verhaltenstest ein interessantes Video angesehen.
Die Rassestandarts werden natürlich auch bei der Körung geprüft. Der Verhaltenstest ist davon separat.
Für meinen Widerspruch muss ich keine Gründe wissen, weshalb ich den Hund nicht haben soll.
Ich habe eine komplexe PTSB und eine Persönlichkeitsänderung nach Extremsituationen. Fällt dir zu dem Thema denn gar nichts ein, was meinen Anspruch begründen könnte.
 

Larsson

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Muzel, ich habe auch eine komplexe PTBS und meine nächtl. Eigenheiten. Der Hund muss zu mir passen und das kann ich nur selbst entscheiden, das kann mir kein Experte und keine Ausbildung der Welt im Vorfeld garantieren. Ich musste mit meinen Hund zusammenwachsen und das kann man ebenso nicht trainieren. Natürlich sollte es vom Wesen des Hundes passen, aber nicht nur Zuchthunde besitzen ein passendes Wesen.
Ich habe den besten Hund der Welt. Und wenn der mal nicht mehr ist, dann kommt ein anderer bester Hund der Welt. Bei mir aus dem Tierschutz.
 

TazD

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Fällt dir zu dem Thema denn gar nichts ein, was meinen Anspruch begründen könnte.
Wenn dem so wäre, dann hätte ich das auch schon längst geschrieben. Ich wüsste aber partout nicht, wie ich dein Anliegen begründen könnte.
 
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Gaestin

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Na ja, ich vermute mittlerweile eher, dass die hier suggerierte "Wichtigkeit" eher seinen eigentlichen Ursprung in diesem Statement eines schon sehr alten Thema der TE hat:

und möglicherweise deswegen versucht wird, einen Hund sowie dessen Unterhaltskosten zu Lasten der Öffentlichkeit zu bekommen.
es ist doch alles schon gesagt. Wirklich.
 

Muzel

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Larsson, eine Garantie gibt es niemals. Kein Arzt kann dir vorher sagen, ob die Pille, die er verschreibt, auch bei dir mehr wirkt als sie schadet.
Bei einem Hund ist das doch auch nicht anders. Eine Bekannte, die den Hund vom verstorbenen Mann mit Schutzhundeprüfung 3 übernommen hat, musste die Leine fest um den Baum wickeln, sobald sie Nina sah. Das musste ich mit Nina nie. Die war nicht einmal angekört, weil sie dem Rassestandart nicht entsprochen hat (Haare zu lang).
Würdest du eine Pille schlucken, die noch nicht auf dem Markt zugelassen ist? So eine Prüfung gibt doch Sicherheit. Warum gibt es überhaupt Prüfungen?
Lieber TazD, Danke, dass du dir über mein Problem Gedanken gemacht hast.
Larrson, bei der Verhaltensprüfung wird auch die Rasse berücksichtigt. Der VDH ist kein rassespezifischer Verein. Er will auch nicht selektieren.

Danke, dass ihr mit mir diskutiert.
 
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Salzwasser

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Vielleicht gehst du einfach mal andersherum vor. Es gibt massenhaft Argumente, welche gegen einen Therapiehund sprechen.
Entkräfte diese plausibel und baue damit deine Argumentation auf.

1. Schlafwandeln rechtfertigt keinen Therapiehund
2. Du lebst mit Mann und Sohn zusammen. Bist also weder physisch noch psychisch auf dich allein gestellt
3. Du hast keinerlei Einschränkungen, welche einen speziell ausgebildeten Assistentshund notwendig machen
4. Du kommst bereits seit Jahren ohne Hund zurecht (und hast sogar bereits einen ausgebildeten Hund, welcher für eine andere Person nicht funktioniert hat, abgelehnt ohne es auch nur zu versuchen
5. Du hattest während der ganzen Zeit einen einzigen Stolperunfall
6. In der Vergangenheit wurden deine Bedürfnisse auch von ganz normalen Hunden erfüllt

Könnte man noch fortführen, aber reicht vermutlich erstmal um plausible Gegenargumente zu finden
 

Muzel

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Hallo Salzwasser !
Ich versuche mal der Reihe nach deine Fragen zu beantworten:
Zu 1. Du stellst eine Behauptung auf. Ich bin anderer Meinung.
Zu 2. Wieso sollen Menschen in Familiengemeinschaft keinen Assistenzhund benötigen?
Zu 3. Ich habe einen GdS von 50.
Zu 4. Gegen die Höhe meines GdS läuft eine Klage vor dem LSG. Meine Hunde hatten zwar Papiere aber waren nicht ausgebildet. Das schrieb ich aber schon.
Zu 5. Nein.
Zu 6. Nein.
Frag weiter!
 
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Couchhartzer

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Ich bin anderer Meinung.
Na und?
Nur weil du eine andere Meinung hast, die seit über 6 Jahren schlichtweg auf deinem Hundewunsch und damit verbundener reiner Uneinsichtkeit gegenüber jeglichen Gegenargument basiert, ist das ja schlichtweg noch lange keine Grundlage, dass öffentliche Kassen deine Versteifung in deinen Hundewunsch finanzieren müssen.
So langsam solltest du es doch mal begreifen können, dass du mit deinen bisher so offenkundig nur fadenscheinigen Argumentationsversuchen einfach nur vollkommen ins Leere läufst.
 

Muzel

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Liebe Kerstin, ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, ob mich ein von euch vorgetragenes Argument für die Begründung weiterhelfen könnte. Dazu
ist mir wirklich nichts dazu eingefallen. Ich habe doch nur Alternativvorschräge bekommen, weil mein Antrag auf einen Assistenzhund für aussichtslos gehalten wurde. Mit den Vorschlägen kann ich den Wunsch nach einem Assistenzhund aber nicht begründen. Welches Argument meinst du denn konkret, damit ich weiter komme?
Hallo Couchhartzer, Die RGL für meinen Antrag ist das BVG und nicht das SGB 5. Selbst von der KK habe ich eine Versicherungsnummer, die auf das BVG hinweist.
 

TazD

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1. Schlafwandeln rechtfertigt keinen Therapiehund
2. Du lebst mit Mann und Sohn zusammen. Bist also weder physisch noch psychisch auf dich allein gestellt
3. Du hast keinerlei Einschränkungen, welche einen speziell ausgebildeten Assistentshund notwendig machen
4. Du kommst bereits seit Jahren ohne Hund zurecht (und hast sogar bereits einen ausgebildeten Hund, welcher für eine andere Person nicht funktioniert hat, abgelehnt ohne es auch nur zu versuchen
5. Du hattest während der ganzen Zeit einen einzigen Stolperunfall
6. In der Vergangenheit wurden deine Bedürfnisse auch von ganz normalen Hunden erfüllt
Gehe einfach davon aus, dass die KK oder der Leistungsträger dir genau diese Fragen stellen wird. DU müsst mit einem objektiv nachvollziehbaren Grund diese Fragen beantworten können.
Da helfen weder Phrasen wie "Ich bin anderer Meinung." noch Gegenfragen.
 

Muzel

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Ich hatte euch doch den ablehnenden Bescheid des Landschaftsverbandes abgetippt. Ich wollte eigentlich nur auf die vom Landschaftsverband aufgeworfenen Probleme Stellung nehmen. Die Fragen von Salzwassenr gab es nicht.
 

Kerstin_K

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Tja, dagegen, dass Assistenzhunde in Deutscland nicht als Hilfsmittel anerkannt sind, wirst Du wohl nichts ausrichten können.
 
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Oje.... eigentlich wollte ich gar nichts mehr dazu schreiben, da es eh abzuprallen scheint.... aber ich möchte mich doch nochmal äußern.
Liebe Muzel, du suchst und kämpfst und wartest doch schon so lange. Es ist doch so: entweder, du findest DIE Begründung, die eine Behörde bzw jmd neutrales überzeugt, dass dir ein Therapiehund zu stellen ist (und das würde eben auch eine genaue Begründung und alle Faktoren, die dieser Hund zu erfüllen hätte,einschließen), oder du verstehst, dass dieser Helfer nur von dir und auf Gegenseitigkeit ausgewählt werden kann.
Worum geht es dir? Geht es um die Kosten? Die Kosten, die ein Lebewesen verursacht? Oder geht es um die Kosten der Ausbildung? Wenn es letzteres ist- diese Ausbildung, die dir vorschwebt, die gibt es nicht. Du kannst keinen Hund ausbilden, zu unterscheiden, ob du wach oder schlafwandelnd aufstehst.
Wie ich schon mehrfach sagte, und so sehr ich es dir gönne... vielleicht gibt es dieses Tier, dieses Lebewesen, das all dies spürt, aber das ist dann einfach Glück oder Schicksal und nicht das Ergebnis einer Ausbildung.

Und PS (und sorry erneut, falls es negativ aufgefasst wird) : ein Tier ist niemals ein Hilfsmittel. Ein Tier ist ein Lebewesen, reiner als wir, das ggf bereit ist uns zu unterstützen. Bitte versachliche es nicht so zu einem Therapiegegenstand.
 
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Muzel

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Liebe Leute! Natürlich kämpfe ich schon lange und habe vom LT NRW (6.11.18) einen Zwischensieg errungen. Also ist meine Mühe nicht ganz aussichtslos gewesen:
"[...]Das erneute vorbringen der Petentin auf einen Assistenzhund wird der LVR als weiteren Antrag werten und prüfen, ob die Gewährung eines Therapiehundes in Betracht kommt.
Dieses Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. [...]"
Hallo Septembersun, ich bin äußerst vorsichtig mit dem Öffnen neuer "Baustellen". Man macht sich stärker angreifbar. Die Notwendigkeit eines Assistenzhundes für mich hat die Behörde nicht in Frage gestellt.
Tiere werden § 90 a BGB legaldefiniert.
 

TazD

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Ich habe heute Nachricht vom Petitionsausschuss des LT NRW bekommen, dass über meinen Therapiehund erneut beraten wird.
Der LT hat mir einen Therapiehund empfohlen. Das Amt soll es aber noch prüfen. Das ist geschehen. Der Hund wurde mir erneut abgelehnt, weil noch nie einer einen Therapiehund bekommen hat.
Bitte stell die Schreiben doch mal anonymisiert hier ein. Vor allem der Passus, dass die Notwendigkeit nicht in Frage gestellt wird, würde mich mal interessieren.
 

Muzel

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Hallo TazD! Ich habe den Passus so abgeschrieben, wie er da steht. Den Abschnitt habe ich vollständig und richtig abgeschrieben, bis auf einen Groß- und Kleinschreibfehler, wie ich jetzt beim erneuten Lesen festgestellt habe.
Der ganze Beschluss umfasst eineinhalb Seiten. Aber da geht es um andere Sachen. Wenn du den ganzen Beschluss wirklich lesen willst, kann ich dir den als PN schicken. Ich traue mir nicht den öffentlich zu machen.
Vielleicht hast du den Absatz des LT nicht so verstanden wie ich: Wörtlich steht über die Notwendigkeit des Hundes nichts, weder im LT Beschluss noch in der Behördenablehnung. Ich schlussfolgere nur daraus, dass die Notwendigkeit gegeben ist im Gegensattz zu früher. Wie du ja weißt ist mein Anliegen schon etwas längerfristig.
 

TazD

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Aus dem was du abgeschrieben hast, kann man selbst bei gutem Willen, weder eine Empfehlung hinsichtlich eines Therapiehundes herauslesen, noch die Notwendigkeit.

Da steht nur, dass dein Antrag überprüft wird. Nicht mehr und nicht weniger. Zur Überprüfung des Antrags ist die Behörde verpflichtet, weil über jeden Antrag irgendwie entschieden werden muss. Da steckt überhaupt keine Aussage zu irgendwelchen Erfolgsaussichten drin. Deine Schlussfolgerung entspringt ausschließlich dem Wunsch nach einem Hund, aber absolut nicht dem, was der LT geschrieben hat.
 

Waffelkeks

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Hallo Muzel....ich lese deine Beiträge schon lange stillschweigend mit und ich kann gegenüber den Menschen hier, die sich immer und immer wieder mit deinem Wunsch befassen, einen Therapiehund zu bekommen, nur meine Bewunderung und meinen Respekt ausdrücken, denn ich hätte die Nerven dazu gar nicht.

TazD hat vollkommen Recht, der Petitionsausschuss des Landtages hat nur festgestellt, dass deine Eingabe als erneute Antragstellung zu werten ist und hierfür der LVR zuständig ist. Punkt. Mehr nicht.

Mehr kann dieser Ausschuss auch nicht, weil denen die Fachkompetenz fehlt, über dein Anliegen tatsächlich zu entscheiden.

Dieser Ausschuss besteht in NRW aus 21 Abgeordneten und da sind Berufsgruppen wie Anwälte und Polizisten vertreten.

Du wirst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals deinen seit offenbar 7 Jahren gewünschten Hund auf Kosten der Allgemeinheit finanziert bekommen.

Im Forum kannst du ja nicht einmal die hier vorgebrachten Argumente entkräften. Und ein „Nein, das sehe ich anders“ ist kein Argument FÜR die Bewilligung eines Hundes.

Du drehst dich seit 7 Jahren im Kreis und hast dich total verrannt und du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht - aber vielleicht gehört das ja auch zu deiner Erkrankung bzw. zu deinem Krankheitsbild.

Du möchtest Nina wieder haben, aber Nina ist tot...dann möchest du einen Hund haben, der Nina‘s vermeintliche Eigenschaften besitzt. Wird es aber nicht geben, denn jedes
Lebewesen ist individuell.

Dein einziges Argument lautet: „Ich will aber!“, nur der Rest der Welt sagt „Nein!“.

Und du wirst keinen Hund auf Kosten der Allgemeinheit bekommen; ganz egal, wieviele Anträge du stellen wirst...und dir bei der Suche nach Argumenten zu helfen, ist unmöglich, da es diese schlicht und ergreifend nicht gibt...
 

Muzel

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Hallo Taz, ich denke anders: Der Petitionsausschuss ist nach dem BVerVG der größte Abschmetterungsverein Deutschlands. Dem BVerVG muss man allerdings zugestehen, dass es wesentlich höflicher ist. Dieser Absatz des LT war in einer ausgesprochenen höflichen Form geschrieben. Das soll was heißen. Die haben doch nicht so einfach die Behörde erneut prüfen lassen? Glaubst du das?
Der LVR hätte mir den Assistenzhund nicht einfach so ablehnen dürfen. Die Behörde hätten doch zumindest erstmal ein Attest verlangen müssen, wenn sie die Notwendigkeit bezweifelt hätten.
Die Behörde hat nicht zum 1. mal abgelehnt und für meinen Fall gibt es 2 vom LVR:
1. Orthopädische Abteilung (Klage geht zum VG)
2. Entschädigungsbehörde (Klage geht zum SG).
Die KK war natürlich der erste Abschmetterungsverein.
 

TazD

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Hallo Taz, ich denke anders:
Ich weiß.

Der LVR hätte mir den Assistenzhund nicht einfach so ablehnen dürfen.
Warum nicht? Mit welcher objektiv nachvollziehbaren Begründung hätten die nicht ablehnen dürfen?

Die Behörde hätten doch zumindest erstmal ein Attest verlangen müssen, wenn sie die Notwendigkeit bezweifelt hätten.
Völlig falsch. Wenn DU die Notwendigkeit eines Therapiehundes geltend machst, dann musst DU auch entsprechende Atteste liefern.
 

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Waffelkeks, wenn ua. von dir einfach behauptet wird, dass eine Somnambulismus keine schwerwiegende Erkrankung ist, liegt ein schlimmer Irrtum vor. Es soll schon mal ein Kranker in dem Zustand einen anderen Menschen getötet haben. Leute mit der Erkrankung sind auch schon zu Tode gestürzt. Die schlafwandlerische Sicherheit gibt es nicht. Meine Stürze sind auch nicht folgenlos ausgeheilt, was ich aber auch geschrieben habe.
 
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Hallo Taz, ich denke anders: Der Petitionsausschuss ist nach dem BVerVG der größte Abschmetterungsverein Deutschlands. Dem BVerVG muss man allerdings zugestehen, dass es wesentlich höflicher ist. Dieser Absatz des LT war in einer ausgesprochenen höflichen Form geschrieben. Das soll was heißen. Die haben doch nicht so einfach die Behörde erneut prüfen lassen? Glaubst du das?
Ich kann hier auch schreiben ich prüfe und nichts muss passieren. Die hoffen vielleicht, dass das im Sande verläuft.

Der LVR hätte mir den Assistenzhund nicht einfach so ablehnen dürfen. Die Behörde hätten doch zumindest erstmal ein Attest verlangen müssen, wenn sie die Notwendigkeit bezweifelt hätten.
Wenn der LVR genauso viele Gründe wie du für einen Assistenzhund finden, dann bleibt ihnen sogar nichts anderes über als abzulehnen. Die müssen doch auch Rechenschaft über die Ausgaben abgeben und wenn keine Argumente da sind....

Selbst du findest keine stichfesten Gründe für eine Befürwortung des Hundes. Wenn der Betroffene das schon nicht kann wie soll ein Außenstehender das hinbekommen. Gerade bei Anträge die nicht ständig in gleicher Form gestellt werden muss derjenige mehr bringen.

Und warum muss die Behörde ein Attest verlangen? Ich sehe das wie TazD...das ist eine Bringschuld. Die Behörde/LVR muss mal gar nicht. DU willst doch was von denen. Und wenn du nicht lieferst, dann hast du für die scheinbar auch keinen Beweis das dieser Anspruch berechtigt ist.
 
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Muzel

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BSG-Urteil vom 19.03.2002 (B 1 KR 37/00
R) wurden folgende enge Voraussetzungen defi -
niert, unter denen eine Leistungspflicht der GKV
für Arzneimittel im Off-Label-Use ausnahms-
weise besteht:
 
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Waffelkeks, wenn ua. von dir einfach behauptet wird, dass eine Somnambulismus keine schwerwiegende Erkrankung ist, liegt ein schlimmer Irrtum vor. Es soll schon mal ein Kranker in dem Zustand einen anderen Menschen getötet haben. Leute mit der Erkrankung sind auch schon zu Tode gestürzt. Die schlafwandlerische Sicherheit gibt es nicht. Meine Stürze sind auch nicht folgenlos ausgeheilt, was ich aber auch geschrieben habe.
Muzel, du verknüpft hier wieder ein Einzelschicksale gleich auf Allgemeinheit bzw. die an dieser Krankheit erkrankt sind.

Ich glaube nicht, dass hier jemand deine Erkrankung verharmlosen will. Allerdings hilft es wenig alles zu dramatisieren nur weil mal irgendwann mal was war. Es ist immer irgendwann irgendwo etwas. Bei jeder Erkrankung, bei jedem Gesunden.

Natürlich ist es schlimm, wenn jemand getötet wurde, aber das passiert unter gesunden Menschen auch. Weil aber einer an dieser Erkrankung erkrankter getötet hat wird diese Krankheit nicht schlimmer ggf. ist die Erkrankung nicht einmal der Auslöser.

Auch bei Gesunden passiert es, dass die Spätfolgen von Knochenbrüchen zurückbleiben. Da hat aber die Ursprungserkrankung nichts mit am Hut.
 

Kerstin_K

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BSG-Urteil vom 19.03.2002 (B 1 KR 37/00
R) wurden folgende enge Voraussetzungen defi -
niert, unter denen eine Leistungspflicht der GKV
für Arzneimittel im Off-Label-Use ausnahms-
weise besteht:
Ein Hund ist kein Arzneimittel.
 

Muzel

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Ist eigentlich kein Mensch euch daran interessiert, dass auch psychisch Kranke eine Unterstützung durch einen Hund bekommen? Ich wollte weiter kämpfen. Ich fände es schön, wenn der Begleiter auch in meinem Schwerbehindertenausweis stünde.
 

Susanne42

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Ich finde es in den meisten Fällen ganz furchtbar, wenn psychisch erkrankte einen Hund haben. Viele sind, aufgrund ihrer Krankheit, nicht in der Lage, den Hund angemessen zu erziehen oder deutliche Grenzen zu setzen. Für manche ist der Hund gut, aber für viele nicht. Zwei Häuser weiter von mir wohnt eine psychisch erkrankte Frau mit ihren Westi. Der Hund ist manchmal Tagelang nicht draußen, weil sie es nicht schafft,
Und ich war sowohl in einer psychosomatischen Klinik als auch Reha mit Hundeerlaubnis. Puh, das war teils extrem grenzwerig, weil die Leute einfach zu viel mit sich selber zu tun hatten und keine Energie für die Bedürfnisse des Hundes hatten.
 

Muzel

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Coutchharter, Hilfsmittel oder Medikamente sind einheitlich im § 33 SGB5 33, § 11,13,14 BVG geregelt.
Liebe Kerstin, werden denn die Blindenführhunde auch nicht eingetragen?
 
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Liebe Kerstin, werden denn die Blindenführhunde auch nicht eingetragen?
Nein, es gibt das Merkzeichen Bl = Blind, wenn blind. Daraufhin kann es Vergünstigungen/Nachteilsausgleiche geben, u.a. bei der Hundesteuer. Ein Eintrag eines Hundes erfolgt aber nicht.
 

Larsson

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Ist eigentlich kein Mensch euch daran interessiert, dass auch psychisch Kranke eine Unterstützung durch einen Hund bekommen?
Prinzipiell schon, wenn Mensch in der Lage ist sich zu kümmern, Hunde können da wundervolle Unterstützung sein. Aber darum musst du dich selbst kümmern, das ist nicht die Aufgabe von staatl. Institutionen. Dir steht es frei, mit professioneller Unterstützung die du dir organisierst, einen Hund zu finden.
 

Sabattical

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Ein Hund, dessen Lebensaufgabe darin besteht, daß er seine Halterin ins Bett zurückstubst, wenn sie schlafwandelt...

So stelle ich mir ein wahres "Hundeleben" vor. Grauslich! Gut, daß die Behörden alles getan haben, um das nicht zu ermöglichen.
 

Waffelkeks

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Waffelkeks, wenn ua. von dir einfach behauptet wird, dass eine Somnambulismus keine schwerwiegende Erkrankung ist, liegt ein schlimmer Irrtum vor. Es soll schon mal ein Kranker in dem Zustand einen anderen Menschen getötet haben. Leute mit der Erkrankung sind auch schon zu Tode gestürzt. Die schlafwandlerische Sicherheit gibt es nicht. Meine Stürze sind auch nicht folgenlos ausgeheilt, was ich aber auch geschrieben habe.
XXXXXX

Überlicherweise ist es u.a. im Sozialrecht so: Wer etwas behauptet, muss es beweisen.

Du beweist nur leider gar nix...jedes Argument schmetterst du mit „Sehe ich aber anders ab!“...deine Argumente überzeugen nicht mal die Menschen hier, die dir absolut über das zu erwartende Maß behilflich sein möchten.

Das Problem ist nur leider, dass man dir da nicht helfen kann.

Du wirst keinen Hund von der Allgemeinheit finanziert bekommen, ganz egal, was du für Anträge stellst.

Deine psychischen Probleme tun mir wirklich leid, rechtfertigen aber keinen finanzierten Hund!

Die ganzen vermeintlichen Begründungen können dahingestellt bleiben; eine Klingelmatte vor dem Bett tuts auch und auch diesen Nachweis des Gegenteils erbringst du nicht. Auch dass du dich beim Sturz vor dem Bett verletzt hast, tut mir leid, aber das ist dann halt vielleicht auch einfach mal Pech!
 
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Muzel

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Beantragung eines Blindenführhundausweises - BSVH
Es gibt also einen Blindenführhundauswes..
Wafflkeks, Die Allgemeinheit, sprich der Staat, hat meine Erkrankung verursacht und zwar bin ich durch den deutschen Staat ein schwer-behinderter Mensch (BVG). Ich muss immer löhnen, wenn ich einen anderen Menschen verletze. Warum willst du den Staat besser stellen. Ein Schädiger soll immer dafür sorgen, dass es dem Geschädigten besser geht und was dafür notwendig ist, sollte nicht der Verursacher beurteilen.
Für das soziale Entschädigungsrecht gilt eine Beweiserleichterung. Im BGB läuft das anders.
"aber das ist dann halt vielleicht auch einfach mal Pech!"
Würdest du das auch noch so finden, wenn ich mitten in der Nacht schlafwandelnd auf dich mit einem Messer zulaufe. Für mich ist das ein Alptraum.
 
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Katzenstube

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Wenn eine solche Gefahr besteht Muzel, dann sind wohl andere Massnahmen angesagt. Da wäre es dann sogar sträflich ein Lebewesen als Kontrollmechanismus einzusetzen, der letztendlich die Verantwortung tragen soll. Kein Problem eines Lebewesens rechtfertigt, meiner Meinung nach, dass ein anderes Lebewesen benutzt wird.
Der Staat sind wir alle ... auch Du! Somit bist auch Du selber gefordert an Deiner Gesundung zu arbeiten .... für Dich selber nämlich. Mit fachlicher Hilfe, nicht aber mit einem Lebewesen, welches von Dir abhängig wäre. SCHADE Muzel, Du bist so fixiert auf einen armen Hund, dass Du nur noch im Hamsterrad rennst und wertvolle Lebenszeit vergeudet. Deine Gesetzeskenntniss dürfte wenig bringen, da Recht haben <wollen> und Recht bekommen zweierlei ist.
Gruss von Katzenstube
 

Waffelkeks

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Ich glaube viel mehr, dass du unter der zwanghaften Befürchtung leidest, dass du dies eines Tages machen könntest und du deswegen etwas / jemanden brauchst, der dich für den Fall der Fälle bremst.

Merkst du eigentlich nicht, dass zwar jeder dir hier helfen will, man dir aber nicht helfen kann?

Du wirst niemals einen derartigen Hund auf Staatskosten bekommen, akzeptier das oder kämpf‘ weiter einen aussichtslosen Kampf.

Sei mir nicht böse, aber du brauchst keinen Hund sondern einen Therapeuten. Ja, Medikamente lehnst du ab, einen Therapie auch, weil niemand sich in dich hineinversetzen kann...ja, ja...aber darum geht es bei einer Therapie auch nicht.

Aber ich weiss wieder, warum man mit psychisch kranken Menschen nicht diskutieren sollte; sie saugen einen aus und sind in ihrer eigenen Wahrnehmungswelt gefangen.

Ich bin jetzt hier aber auch raus, wünsch dir alles Gute...aber einen Hund auf Staatskosten wirst du trotzdem nie bekommen.
 
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Tiere werden § 90 a BGB legaldefiniert.
Sorry, Muzel... mit diesem Hinweis hast du dich bei mir disqualifiziert.... Wow!
Ich kenne die Legaldefinition des §90a. Aber wenn du nun mit dieser Argumentation kommst, wird mir einiges klar. Mittel zum Zweck. Da macht es wohl wenig Sinn, weiter zu argumentieren. Und entschuldige bitte, entschuldigt alle.... aber: vielleicht wird es in absehbarer Zeit den perfekten Computer-Therapiehund für dich geben, den perfekten Roboterhund... Denn ehrlich- nach einem Lebewesen suchst du gar nicht. Denn dieses wäre, wie wir alle, nie perfekt, nicht umtauschbar, nicht von Gewährleistung bzgl deiner Wünsche umfasst.
 
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