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Ich habe einen Therapiehund beantragt. Wer kann helfen?

Muzel

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Hallo Leute!

Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich habe einen Therapiehund beantragt. Der Gutachter hat dem zugestimmt und mir ein Attest ausgestellt, ebenso die Psychotherapeuten. Die Ärzte und Therapeuten können den Landschaftsverband aber nicht überzeugen. Ich selbst habe einen Widerspruch geschrieben und die Notwendigkeit erklärt, weshalb die Angelegenheit jetzt dem Rechtsausschuss vorliegt. Alles das interessiert der Behörde den Toten. Sie sind der Meinung, das was ein Therapiehund kann, kann jeder Dackel auch. Das ist natürlich Quatsch, aber die Behörde kennt nicht einmal den Unterschied zwischen einer tiergeschützten Therapie und einem Therapiehund. Kann mir einer helfen? Ich würde mich sehr freuen.
 

Muzel

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AW: Therapiehund

Ich vergaß zu schreiben das ich Postraumtische Belastungsstörungen habe.
 
E

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Gast
AW: Therapiehund

hallo muzel,

frag mal bei deiner krankenkasse an. einen attest zu bekommen ist durchaus einfach von ärzten, allerdings bekommst einen ausgebildeten hund nur als assistenzhund bei entsprechender eigenqualifikation (was die pflegekasse feststellt und entsprechend ihrer heilmittelverordnung empfiehlt). wobei es bei psychischen erkrankungen eigentlich unmöglich ist, das in der regel bei bestimmten körperlichen versehrungen angezeigt ist.

ansonsten stimmt die auskunft schon bei psychischen leiden, tiergestützte therapie. d. h. du kannst dich mit einem therapiehund beschäftigen incl. seinem entsprechend ausgebildeten hundeführer.

mein mann und ich aben uns einen begleithund aus dem tierheim geholt. mein mann ist rollstuhlgebunden, aber aktiv. unser hund unterstützt inzwischen gut diese aktivität, z. B. regelmäßig auf dem hundeplatz, für spezielle kommandotrainings die sich an den bedürfnissen meines mannes ausrichten. einen richtig gehenden assistenzhund wollten wir nicht. wir wollten keinen stummen diener, sondern einen netten haushund.

liebe grüße von barbara
 

arbeitslos in holland

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AW: Therapiehund

hallo muzel :icon_smile:

schau hier mal:

Prüfung zum Therapiehund

Simone Hofmann kann zwar selbst ausbilden, geht aber trotzdem zu einem unabhängigen Institut, dem Münsteraner Institut für therapeutische Fortbildung und tiergestützte Therapie (MITTT), um dort gemeinsam mit ihrem Hund eine Prüfung abzulegen.

Die Hundehalter müssen zuerst eine schriftliche Prüfung bestehen, in der Wissen über Hundehaltung, Tierschutz und therapeutische Grundlagen abgefragt wird. Danach werden Hund und Halter gemeinsam geprüft. Der Vierbeiner muss beweisen, dass er eine besonders hohe Toleranzschwelle hat. Er darf als angehender Therapiehund keine Aggression zeigen, wenn …


  • ihn jemand anschreit.
  • ihm ein Fremder an der Rute zieht.
  • er gekniffen wird oder jemand etwas grob mit seinem Körper umgeht.
  • sein Fell gegen den Strich gestreichelt oder gebürstet wird.
  • er ungewöhnliche Bewegungsmuster sieht, beispielsweise bei einem Menschen am Rollator, im Rollstuhl oder an Krücken.
  • ein Patient zum Gruß eine Krücke hebt. Diese Geste kann von untrainierten Hunden manchmal als Bedrohung aufgefasst werden.
Sophie muss bei der Prüfung unter anderem zeigen, dass sie in der Lage ist, eine halbe Stunde lang entspannt zu liegen, während ein Fremder sich mit dem Kopf auf sie legt – diese Methode nennt man „entspanntes Kontaktliegen“. Die Hündin muss zudem auf wackeligem Untergrund, zum Beispiel auf einem Trampolin, stehen und auf glatten Böden laufen können, ohne unsicher und unruhig zu werden.
Therapiehund in Ausbildung - Tiere suchen ein Zuhause - WDR Fernsehen

und hier:

Soziale Hunde-Therapie

das kann man nicht mit einem ganz normalen hund gleichsetzen. das ist grober unfug :icon_dampf:
 

Muzel

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AW: Therapiehund

Danke Leute, ich hoffe, dass ich so den Rechtsausschuss überzeugen kann.
Von der KK habe ich nichts zu erwarten, denn die hat den Antrag abgelehnt und zum Landschaftsverband weitergeleitet.
 

Muzel

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AW: Therapiehund

  • Welchen Charakter, welche Fähigkeiten, Ausbildung soll der Therapiehund haben?
  • Kennen Sie Züchter oder Ausbilder, die diese Hunde vermitteln könnten?
  • Wie hoch sind die von Ihnen angesetzten Kosten?
Dies 3 Fragen erhielt ich heute vom Landschaftsverband (Rechtsausschuss, Widerspruchsstelle).


Wenn einen von euch etwas dazu einfällt, wäre ich sehr dankbar.
 
E

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Gast
AW: Therapiehund

hallo muzel,

welches therapie ziel hast du?

grund sätzlich wäre zu eins zu nennen: grundgehorsam, verkehrssicher, stressfest, ruhiges freundliches wesen, wenig jagdtrieb, wenig bis gar kein agressives verhalten, theretorium,

züchter ev. bei tierheim nachfragen, bei tierärzten, eingetragene zuchtverbände.

hmm, zu den kosten fällt mir nun gar nix ein.

nur soviel, wir haben einen hund aus dem tierheim. dafür haben wir eine kleine schutzgebühr entrichtet und einen vertrag zur nachkontrolle (ist schon geschehen). hundeschule bezahlten wir einmalig 50€. tierartzkosten hab ich frei, wenn es war größeres wäre würde ich meinem chef schon was geben. futter und spielsachen gute 30€ pro monat für großen hund. dazu muß ich sagen, es ist kein behindertenbegleithund, sondern ein freundlicher familienhund. geht inzwischen super mit dem rolli, nimmt alle kommandos an. kann schon zeitung bringen (sie lernt gerne), war aber nicht ausschlaggebend. problematisch ist lediglich die begegnung mit anderen hunden, egal was, unsere fürchtet sich. ist aber nie aggressiv. da muß mensch dann therapeut sein und gut zureden.

aber man sehe und staune, sie darf tatsächlich mit ins geschäft (kleiner edeka markt) wenn mein mann mit ihr unterwegs ist.....:cool:, bei mir muß sie im auto bleiben, gemein.

Therapiehunde - welcher Hund ist geeignet ?

liebe grüße von barbara
 

Muzel

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AW: Therapiehund

Ich schreibe mal die Gründe der Psychotherapie ab,mit der Behindertenbegleithund befürwortet wurde:
"Aufgrund der Extrembelastungen in der Biographie von Frau Muzel erscheint eine tiefgreifende Störung der Fähigkeit der Kontaktaufnahme zur soz. Umgebung vorzuliegen. Vor diesem Hintergrund halten wir das Anliegen von Frau Muzel einen Hund für therapeutische Zwecke zu erhalten sehr sinnvoll. Ein sog. "Therapiehund" könnte die Beziehungsfähigkeit von Frau Muzel stabilisieren."
Die Psychotherapie wurde im gleichen Schreiben abgelehnt. Die Behörde kennt das Schreiben und trotzdem muss ich noch so dämliche Fragen beantworten.
 
E

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AW: Therapiehund

hi Muzel!

Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du Dich mit dem Gedanken an einen eigenen Hund trägst? Oder willst Du Stunden nehmen?

für einen eigenen Hund:
Bei PTBS sollte es m.E. ein "fertiger" Hund sein, d.h. kein junger sondern ein älteres Tier mit Ausbildung und "Lebenserfahrung". Ab 4-5 Jahre. Souverän im Umgang mit anderen Hunden, nicht ängstlich, aber kein Draufgänger, straßen-/ verkehrssicher, ruhig und freundlich mit anderen Menschen, nicht nur mit dem Hundehalter, idealerweise mit dem angeborenen "will to please", artgerecht gehalten und beschäftigt, mit Bedürfnis nach Streicheleinheiten, die wichtiger sein sollten als die Leckerlis in Deiner Tasche. Je nach Deinen persönlichen Lebensumständen, ob Kinder, Katzen im Haus sind oder nicht, müßtest Du auch das berücksichtigen.

Warum älter? Ist für Dich stressfreier, weil das Tier nicht mal eben über die Strasse läuft, um Pfiffi von nebenan zu begrüßen, zuverlässig ohne Leine an Deiner Seite bleibt, wenn Du zu einem Schwatz Halt in der Geschäftsstraße machst (unterschätze nicht die destabilisierende Wirkung eines Leinenmachos)

Du bräuchtest also eine eierlegende Wollmilchsau, die auch noch hübsch aussieht, damit sie bei Menschen Entzücken hervorruft, wenn sie mal vor deren Tür kackt. (Was natürlich niemals nicht sein sollte :icon_kratz:).

Ausbildung: gefestigter Gehorsam, Verkehrssicherheit, Bus-/Zugfahrtraining, mehr als gute Leinenführigkeit, sollte bereits in der Sozialisierungsphase als Welpe vieles kennen gelernt haben (Tierheim paßt da meistens nicht), idealerweise bei einem Vorbesitzer mit Familienanschluß.

Wenn Du nur Stunden nehmen willst, brauchst Du glaube ich die Meßlatte nicht so hoch hängen, denn da ist ja noch der Therapeut mit dabei.

Züchter, Ausbilder: keine Erfahrung

Kosten: für was? eigener Hund oder Stunden nehmen?

lg
von meiner "Sau"
 

Muzel

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AW: Therapiehund

Ich möchte einen Behindertenbegleithund haben und keine tiergeschützte Therapie.
 
E

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Gast
AW: Therapiehund

Mein Beitrag hat sich mit Deinem überschnitten.
Ich bin von einem "Therapiehund" ausgegangen wie im thread angegeben. Das ist ein relativ allgemein gehaltener Begriff so wie Behindertenbegleithund eben auch. Ein Therapiehund kann ein Behindertenbegleithund sein und umgekehrt.

je nach den vorhandenen Behinderungen wird ein Hund speziell dafür ausgebildet. D.h. ein Rollstuhlfahrer erhält einen solchen Hund für sich privat nach ca. 3-4 Jahren. So war es zumindestens noch vor 2 Jahren.

Mein Hund geht als Besuchs- und Therapiehund in Altenheime und in Kindergärten. Tiergestützte Therapie grenzt da ran.

lg
 

Muzel

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AW: Therapiehund

Brinant, dein Hinweis auf Partner mit 4 Pfoten war gut. Aber ob der BBH nun ein Hilfsmittel ist oder nicht, geht nicht sogean hervor. Ich habe der Behörde geschrieben
Ich erlaube mir, Ihre 3 Fragen zusammenzufassen:



"Erst wenn Sie uns eine Zusage gegeben haben, kann ich Ihnen den genauen Preis des Behindertenbegleithundes mitteilen. Der Preis richtet sich nach den Bedürfnissen des Patienten und erst bei Bestellung des Hundes steht der Preis fest. Jeder Hund ist ein Individuum und muss zum Patienten passen und allein daraus ergeben sich Preisschwankungen. Ich gebe Ihnen eine von vielen Internetadressen an, über die Sie sich gerne Auskunft einholen können.




http://www.kynos-stiftung.de"


Ob eine BBH ein anerkanntes Mithilfe ist habe ich den Landesbehindertenbeauftragten angeschrieben und darauf hin hat sich das Sozialministerium gemeldet und die wollen erst noch recherchieren.
Auch die KVO, die mir schriftlich mitgeteilt hat, dass sie nicht zuständig sei und mir auch nicht mitteilen wollte, dass sie offiziell nicht zuständig ist. Nun habe ich einen Brief von der zuständigen Sb der KVO, dass sie doch zuständig ist.
 

hartaber4

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AW: Therapiehund

Der Leistungsträger ist welchem SGB verhaftet? XII, VI, V , etc ?
 

Muzel

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AW: Therapiehund

Mein Leistungsträger ist das BVG.
 

pascalmama

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AW: Therapiehund

Hallo ich bin neu hier,da mein Sohn zu klein ist um hier reinzuschreiben werde ich das tun :icon_party:Also mein Sohn ist 7 und hat mit 6 jahren (august 2011) DM 1 bekommen,so heftig und schlimm das er 3 Tage im koma lag und es schlecht um ihn stand,er ist eben ein Kämpfer ( 32 woche geb,und schwierigkeiten mit der lunge) Jedenfalls sind wir bzw ich am überlegen für ihn ein Diabtishund (Therapiehund ) anzuschaffen.Pascal hat 50%H bekommen,und ist durch seinen frühen 32 wochenbaby entwicklungsverzögert.Habe noch eine Tochter die GH80% B H ist(durch einen Geburtsschaden ,sie ist 11 und auf dem Entwicklungsstand einer 5 Jährigen,auf dem linken Auge fast blind,Pflegestufe 1) Wer hat da ERFAHRUNGEN mit solchen Hunden? Ich war mal selbst Hundebesitzer und kenne mich mit Hunden aus,aber mit Therapiehunde leider nicht:icon_eek:Kan da mir jemand helfen wäre echt lieb Lg Manu :biggrin:
 

Justizia

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AW: Therapiehund

Therapiehunde
www.cstdog.com/html/therapiehunde.html http://www.mangold-international.com/fileadmin/Media/References/Publications/Downloads/Interaktionsmuster_und_nonverbale_Kommunikation_psychisch_auffaelliger_Kinder_mit_einem_Therapiehund.pdf


Hallo Muzel,

hoffe die Links helfen Dir schon ein wenig.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Therapiehund

hallo ihr lieben,

für muzel und pascalmama auch ein intressanter link.

dort steht auch, das hilfe gewährt wird bei anschaffung und beantragung KK, oder rententräger.

VITA e.V. Assistenzhunde

liebe grüße von barbara
 
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