Ich habe einen Schwerbehindertenausweis und möchte von Berlin nach Brandenburg umziehen. Für Brandenburg muss ich mir einen neuen Ausweis ausstellen lassen. Wer kann mir einen Hinweis geben?

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E

ExUser 72349

Gast
Hallo
Ich ziehe demnächst von Berlin nach Brandenburg.
In Brandenburg muss ich mir einen neuen Ausweis ausstellen lassen.
Dies wird wohl in jedem Bundesland unterschiedlich gehandelt.
Derzeit habe ich einen unbefristeten Ausweis.
Es gibt viele Meldungen, dass einige Bundesländer nur einen befristeten Ausweis ausstellen oder gar auf eine neue Begutachtung bestehen.
Wer hat da konkret Erfahrungen mit Brandenburg/Havel?
 

ABSW

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Nach dem Umzug meldest Du dich bei der Behörde im neuen Bundesland.
Die sind dann für dich zuständig.

Du hast einen unbefristeten Ausweis somit auch in deinem neuen Bundesland.
Schwerbehindertenrecht ist Bundesrecht.
Deine Akte wird dann angefordert beim alten Versorgungsamt.
 
E

ExUser 72349

Gast
Das stimmt leider nur bedingt. Sieht in der Praxis auch etwas anders aus.
Es gibt zahlreiche Betroffene, die nach einem Umzug von unbefristet auf befristet umgestellt wurden, da manche Versorgungsämter grundsätzlich nur befristete Ausweise ausstellen.
Einen unbefristeten Ausweis gibt es per se ohnehin nicht, da die Behörde jederzeit eine neue Begutachtung anfordern kann, dies auch bei einem Ausweis, der unbefristet ausgestellt wurde.
Daher ja auch meine konkrete Frage, wie dies in Brandenburg/Havel gehandhabt wird.
 

ABSW

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Natürlich kann auch ein unbefristeter Ausweis überprüft werden.

Aber bei einer Verbesserung des Gesundheitszustandes
bist du verpflichtet dies der Verwaltung mitzuteilen.

Fakt ist, dein Ausweis der unbefristet ist wird auch so im
neuen Bundesland ausgestellt.

Eine "Überprüfung" kann es danach geben.
 
E

ExUser 72349

Gast
Ich bedanke mich für die Antwort. Erlaube mir aber die Feststellung, dass diese wenig bis gar nicht hilfreich ist.
Mein Gesundheitszustand hat sich nicht verbessert, dies möchte ich an dieser Stelle auch nicht diskutieren oder in Frage stellen lassen.
Weiterhin glaube ich kaum, dass all die Betroffenen, die nach einem Umzug Probleme bei der Neuausstellung hatten die Unwahrheit berichten.
Also nochmal konkret meine Frage:
Wer hat Erfahrungen in Brandenburg/Havel?
 

Peucki

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Auf dem Ausweis steht doch keine Adresse. Warum muss man denn mit dem (in Berlin z. B. dem Versorgungsamt) kommunizieren, außer es ändert sich etwas am Zustand?
Man braucht doch keinen neuen. Ausweis. Oder irre ich mich da?
 
E

ExUser 72349

Gast
Leute mit Schwerbehinderung wissen auch ganz alleine, dass diese ein Handicap haben. Die müssen da nicht auf den Ausweis gucken.
Also, für was benötigt man denn so ein Ausweis?
Da könnte man z.B. beim zuständigen Versorgungsamt eine Wertmarke für den ÖPNV beantragen.
Oder falls Bezug SGB XII besteht einen Mehrbedarf geltend machen. Für all das benötigt man einen Ausweis von dem zuständigen Versorgungsamt.
Scheinbar werden hier keine Fragen beantwortet, sondern Menschen mit Handicap verar....
 

Woodruff

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Für meinen Antrag auf Mehrbedarf für eine kostenaufwendigere Ernährung wurde kein Schwerbehinderten- Ausweis verlangt. Allerdings habe ich inzwischen einen Schwerbehinderten- Ausweis beantragt, um eine ganz bestimmte Rente zu bekommen. Eine Voraussetzung bei dieser Rente ist eine Schwerbehinderung mit einem Grad von mindestens 50 %.

In bestimmten Situationen gibt die Sozialhilfe bzw. das Jobcenter zusätzlich zum Regelsatz weitere finanzielle Unterstützung. Folgende Personen können Mehrbedarfszuschläge erhalten:

Bezieher von Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, bei Erwerbsfähigkeit)

Bezieher von Leistungen der Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, bei Erwerbsunfähigkeit)

Menschen mit Behinderungen über 14 Jahren, die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zur Schul- oder Berufsausbildung erhalten, erhalten einen Mehrbedarfszuschlag von 35 % des maßgebenden Regelsatzes (Regelsätze der Sozialhilfe).

Kranke und Genesende, Menschen mit Behinderungen oder von einer Krankheit oder Behinderung bedrohte Menschen, die einer kostenaufwendigeren Ernährung bedürfen, erhalten Krankenkost- Zulage in angemessener Höhe nach den Richtlinien der Sozialämter und in der Regel unter Vorlage eines ärztlichen Attestes. Näheres unter Krankenkostzulage.
Quelle: https://www.betanet.de/mehrbedarfszuschlaege.html

Ich ziehe demnächst um. Sollte ich den Umzug dem Versorgungsamt melden?​

Sie sollten nicht nur, sondern müssen! Melden Sie sich dazu beim zuständigen Versorgungsamt an ihren neuen Wohnort. Nehmen Sie unbedingt ihren bisherigen Schwerbehindertenausweis und ggf. den Bescheid mit. Anhand der persönlichen Daten und dem Geschäftszeichen fordert das Amt ihre Akte beim bisherigen Versorgungsamt an. Eine Meldung beim bisherigen Versorgungsamt ist nicht nötig. Da ein neues Geschäftszeichen vergeben wird, wird der Schwerbehindertenausweis neu ausgegeben.
Quelle: https://www.schwerbehindertenauswei...ollte-ich-den-Umzug-dem-Versorgungsamt-melden
 
Zuletzt bearbeitet:

HermineL

Super-Moderation
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In Brandenburg muss ich mir einen neuen Ausweis ausstellen lassen.
Dies wird wohl in jedem Bundesland unterschiedlich gehandelt.
Derzeit habe ich einen unbefristeten Ausweis.
Es gibt viele Meldungen, dass einige Bundesländer nur einen befristeten Ausweis ausstellen oder gar auf eine neue Begutachtung bestehen.
Wer hat Erfahrungen in Brandenburg/Havel?
Der Umzug ist vollkommen irrelevant für die Gültigkeit des Ausweises. Efahrungen anderer Personen haben keine Relevanz denn ss gibt keine unterschiedlichen Rechtsgrundlagen in den einzelnen Bundesländern. Schwerbehindertenrecht ist Bundesrecht. Alle 16 Bundesländer arbeiten auf Basis ein und derselben Gesetzesgrundlage. Anders ausgedrückt - wenn dein Schwerbehindertenausweis in Berlin ausgestellt wurde ist das Dokument und alles dazugehörige auch uneingeschränkt in Brandenburg gültig und es erfolgt keine Neufeststellung. Dafür fehlt es an einer Rechtsgrundlage denn mit der Erteilung des Ausweises durch die alte Behörde liegt ein Bewilligungsbescheid nach Bundesrecht vor der in jedem Bundesland Gültigkeit hat.
Eine Überprüfung findet nur dann statt wenn die Befristung abläuft, sich der Gesundheitszustand ändert oder man selbst einen Antrag auf Neufeststellung bei der nun zuständigen Behörde stellt. Sollte sich hieran ein Behörde, was ja durchaus öfters passiert, nach einem Umzug nicht halten und eine Überprüfung oder Neufeststellung ohne einen der zuvor genannten Gründe veranlassen ist dies klar rechtswidrig/willkürlich und man kann sich entsprechend dagegen wehren.

Ich persönlich (GdB 80 Mz. "G") käme nach einem Umzug gar nicht auf den Gedanken, mich beim VA zu melden, wozu auch, oder habe ich da etwas verpasst?
Du bist verpflichtet den Umzug der zuständigen Behörde anzuzeigen weil sich mit einem Umzug die Zuständigkeit der Behörde ändert. Ist der Schwerbehindertenausweis z.B. nur befristet erteilt muss die dann zuständige Behörde über die Weiterbewilligung entscheiden. Den Umzug nicht anzuzeigen ist keine gute Idee. Wie auch im SGB II oder SGB XII gelten auch im SGB IX die Mitwirkungspflichten § 60 bis 67 nach dem ersten Sozialgesetzbuch. Hier insbesondere § 60 SGB I der einen dazu verpflichtet jede Änderung in den persönlichen Verhältnissen der Behörde mittels einer Änderungsmitteilung zu übermitteln.


Du hast einen unbefristeten Ausweis somit auch in deinem neuen Bundesland.
Schwerbehindertenrecht ist Bundesrecht.
Genauso ist es.


Das stimmt leider nur bedingt. Sieht in der Praxis auch etwas anders aus.
Da stimmt nicht nur bedingt sondern generell. Auch in der Praxis (siehe Ausführungen zuvor).


Es gibt zahlreiche Betroffene, die nach einem Umzug von unbefristet auf befristet umgestellt wurden,
Was klar rechtswidrig ist da hier bereits ein rechtskräftiger bundesweit gültiger Bescheid der ausstellenden Behörde vorliegt der nicht ohne Begründung, die nur in den Änderungen der Voraussetzungen liegen kann, aufgehoben werden kann. Bei so einem klar rechtswidrigen Vorgehen (Ausnahmen siehe Ausführungen zuvor)steht einem unmittelbar der Rechtsweg offen.


da manche Versorgungsämter grundsätzlich nur befristete Ausweise ausstellen.
Das ist so nicht richtig. Nicht manche "Ämter" stellen nur befristet Ausweise aus sondern alle wenn sie Rechtskonform handeln. Die Gültigkeitsdauer eines Schwerbehindertenausweise ist in der Regel immer auf max. 5 Jahre begrenzt. Eine unbefristete Gültigkeitsdauer ist nur in Ausnahmefällen möglich. Ein solche Ausnahme wäre eine lebenslange Behinderung die sich nicht mehr ändern kann. In allen anderen Fällen ist der Schwerbehindertenausweis gem. § 152 Abs. 5 Satz 3 SGB IX zu befristen.


Einen unbefristeten Ausweis gibt es per se ohnehin nicht, da die Behörde jederzeit eine neue Begutachtung anfordern kann, dies auch bei einem Ausweis, der unbefristet ausgestellt wurde.
Teil eins deiner Ausführung ist richtig wie ich zuvor ausgelegt habe aber Teil zwei ist falsch. Die Behörde kann nur dann eine neue Begutachtung veranlassen wenn dafür nachweisbare Gründe (siehe Ausführungen zuvor) vorliegen. Eine willkürliche Neubegutachtung ist rechtswidrig und kann jederzeit auf dem Rechtsweg angegriffen werden.


Daher ja auch meine konkrete Frage, wie dies in Brandenburg/Havel gehandhabt wird.
Genauso wie in Rosenheim und Emden auch.


Weiterhin glaube ich kaum, dass all die Betroffenen, die nach einem Umzug Probleme bei der Neuausstellung hatten die Unwahrheit berichten.
Zum einen geht es hier nicht um eine Neuausstellung die immer auch eine Neufeststellung bedingt sondern um eine Umschreibung und es stellt auch niemand in Abrede das es zu Problemen mit der Behörde vor Ort kommen kann. Aber dagegen kann und sollte man sich entsprechend wehren. Wer dies nicht tut sollte sich hinterher nicht beschweren.


Ich bedanke mich für die Antwort. Erlaube mir aber die Feststellung, dass diese wenig bis gar nicht hilfreich ist.
Mein Gesundheitszustand hat sich nicht verbessert, dies möchte ich an dieser Stelle auch nicht diskutieren oder in Frage stellen lassen.
Weiterhin glaube ich kaum, dass all die Betroffenen, die nach einem Umzug Probleme bei der Neuausstellung hatten die Unwahrheit berichten.
Scheinbar werden hier keine Fragen beantwortet, sondern Menschen mit Handicap verar....
Wenn du die freiwillige Hilfe von anderen Usern die sich bemühen eine Hilfstellung zu geben in dieser herablassenden Art/Ton behandelst und die User direkt angehst, den Ton betreffend war dies schon im Kontakt zu den Moderatoren festzustellen, wirst du unweigerlich Gegenwind bekomme. Wenn du Hilfe in Anspruch nehmen möchtest dann solltest du genau diese Art dringend überdenken weil du sonst wohl von niemandem eine weiter Hilfestellung erwarten kannst.
Frei nach dem alten Sprichwort: Wie ich in den Wald rein rufe so schallt es zurück.

In der Sache wurden dir hier alle relevanten Punkte aufgezeigt die notwendig waren um deine Fragestellung ausführlich zu beantworten. Die Umsetzung dieser Hinwiese durch dich obliegt einzig und alleine dir. Wenn du allerdings nur Antworten haben möchtest die dem entsprechen was du dir vorstellst so wird dir in diesem Forum nicht in der Art wie du es dir wünschst weitergeholfen werden.
In diesem Sinne wünsche ich dir viel Glück bei deinem Umzug und der Umschreibung deines Schwerbehindertenausweis.
 

Katzenstube

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Hallo Frührentner Berlin,
warum schießt Du so scharf??? Es wird versucht Dir zu helfen! Wem Du glauben möchtest ist natürlich Deine Sache. Es ist aber meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt bei den einen zu sagen stimmt und bei den anderen stimmt nicht solange Du es selber nicht prüfen kannst.

Ich selber habe den GdB60 - unbefristet - weil eine einseitige Erbllindung nicht mehr "reparabel" ist und auch die Schäden auf dem anderen Auge nicht mehr gebessert werden können. Somit ist denkbar, warum es keine Befristung gibt.

Was Brandenburg betrifft kenne ich mich nicht aus. Allerdings wurde mir hier geholfen -von einigen - als es um meinen GdB ging. Ausnahmen, die die Weisheit mit den Löffeln zu sich genommen hatten, die gibt es immer mal, aber das muss (das gilt zumindest für mich) ignoriert werden.

Da aber, wo Dir Gesetzestexte genannt werden kannst Du Dich ja selber von den entsprechenden Richtigkeiten überzeugen. Denn wenn eben nicht nach Gesetz gehandelt wird dann heisst es eben kämpfen....

Gruß von Katzenstube
 
E

ExUser 72349

Gast
Eine Überprüfung findet nur dann statt wenn die Befristung abläuft, sich der Gesundheitszustand ändert oder man selbst einen Antrag auf Neufeststellung bei der nun zuständigen Behörde stellt. Sollte sich hieran ein Behörde, was ja durchaus öfters passiert, nach einem Umzug nicht halten und eine Überprüfung oder Neufeststellung ohne einen der zuvor genannten Gründe veranlassen ist dies klar rechtswidrig/willkürlich und man kann sich entsprechend dagegen wehren.
Ja, die erste vernünftige Antwort. Zumindest in diesem Absatz. So ist es! Es passiert öfters.
Ganz so einfach ist es nämlich nicht. Die Behörde kann jederzeit eine neue Begutachtung in die Wege leiten. Dies ist gerade bei einem Wechsel des zuständigen Versorgungsamt gängige Praxis.
Das Verfahren zur Begutachtung gleicht einer Odyssee und ist mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden.
Der Ausgang ist grundsätzlich ungewiss und durchaus als Willkür zu betrachten. Viele dürfen sich die Anerkennung vor dem Sozialgericht erstreiten. Das ist nun mal bittere Realität.
Weiterhin hast Du richtig erkannt, dass ein Behindertenausweis, der nicht von der für den Wohnsitz zuständigen Behörde stammt, defacto nutzlos ist.
Deshalb war meine Frage auch an Personen gerichtet, welche konkret Erfahrungen mit Brandenburg/Havel haben.
 
E

ExUser 72349

Gast
"Wenn du die freiwillige Hilfe von anderen Usern die sich bemühen eine Hilfstellung zu geben in dieser herablassenden Art/Ton behandelst und die User direkt angehst, den Ton betreffend war dies schon im Kontakt zu den Moderatoren festzustellen, wirst du unweigerlich Gegenwind bekomme."

@HermineL
Das ist ja nun auch interessant. Ich hatte lediglich eine Frage an die Moderatoren gestellt bezüglich meiner Neuanmeldung und den Rechten in diesem Forum. Auch verwende ich keinen herablassenden Ton.
Das dies nun von Dir öffentlich in meinem Thread als Pranger verwendest hat schon eine gewisse Qualität.
Daher werde ich mich von diesem Forum auch wieder abmelden.
Sorry, gesellschaftlicher Krieg in den Köpfen gibt es in dieser Welt wahrhaftig genug, das muss ich mir nicht auch noch hier antun.
 

bondul

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Den Umzug nicht anzuzeigen ist keine gute Idee. Wie auch im SGB II oder SGB XII gelten auch im SGB IX die Mitwirkungspflichten § 60 bis 67 nach dem ersten Sozialgesetzbuch.
Du hast selbstverständlich Recht (@Woodruff ebenso), eigentlich ist mir die Gesetzeslage auch bekannt. Mich hat da ein Affekt getrieben, bezüglich TE‘s Aussage, er/sie würde hier nur vera***, sorry dafür.
 

HermineL

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Ja, die erste vernünftige Antwort. Zumindest in diesem Absatz.
Zumindest die erste sachliche Antwort ohne unterschwellige Angriffe auf User die sich versuchen einzubringen.


Zumindest in diesem Absatz. So ist es! Es passiert öfters.
Ganz so einfach ist es nämlich nicht. Die Behörde kann jederzeit eine neue Begutachtung in die Wege leiten.
Das kann sie eben nur dann wenn derjenige den es betrift sich dies gefallen lässt und keine Rechtsmittel nutzt. Aber es ist müssig etwas nochmals zu wiederholen was dir bereits mitgeteilt wurde.


Das Verfahren zur Begutachtung gleicht einer Odyssee und ist mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden.
Viele dürfen sich die Anerkennung vor dem Sozialgericht erstreiten. Das ist nun mal bittere Realität.
Das ist in einigen Fällen richtig und deswegen gibt es ja den Rechtsweg auf den du selber ganz zur Recht hinweißt.


Weiterhin hast Du richtig erkannt, dass ein Behindertenausweis, der nicht von der für den Wohnsitz zuständigen Behörde stammt, defacto nutzlos ist.
Weder habe ich das erkannt noch habe ich irgendwo behauptet das bei einem Wohnsitzwechsel der Ausweis "defacto" nutzlos ist. Das genaue Gegenteil habe ich dir ausführlich erklärt aber es steht dir natürlich frei dir die Aussagen anderer User nach deinem Gusto für dich zu verdrehen. Allerdings nur solange wie du das nur für dich tust. Etwas anderes ist es wenn du jemandem öffentlich etwas unterstellst was er so nicht gesagt hat. Also bleib bitte bei den Tatsachen und höre auf dir diese nach deiner Fason zurecht zu biegen.


Deshalb war meine Frage auch an Personen gerichtet, welche konkret Erfahrungen mit Brandenburg/Havel haben.
Die Frage kannst du gerne Gebetsmühlenartig weiter wiederholen aber die Antwort wird immer die gleiche sein.


Allerdings stellt sich dem geneigten User doch die Frage wofür du hier überhaupt deine Frage gepostet hast wenn du doch so oder so alles besser weißt als andere, egal ob diese sich mit der Materie nun wirklich auskennen oder nicht. Du hättest dir das doch aufgrund deiner fundierten eigenen Expertise direkt selber beantworten können anstatt unnötig Zeit mit anderen unqualifzierten Ratgebern zu verbringen die sowieso keine Ahnung haben von was sie reden.

Meine Güte wie abgehoben und verquer muss man sein wenn man einerseits vorgibt Hilfe zu suchen und dann all diejenigen versucht abzuwerten die nichts anders als versuchen dir helfen zu wollen.


Das ist ja nun auch interessant. Ich hatte lediglich eine Frage an die Moderatoren gestellt bezüglich meiner Neuanmeldung und den Rechten in diesem Forum.
Um was es bei deiner Anfrage ging oder nicht habe ich weder thematisiert noch weitergegeben sondern nur angemerkt das dein Auftreten doch schon sehr, um es höflich auszudrücken, gewöhnungsbedürftig ist.


Auch verwende ich keinen herablassenden Ton.
Das Zauberwort um das beurteilen zu können heißt Selbstreflexion und in der solltest du dich durchaus ein wenig üben den dein Ton und deine Art empfindet der geneigte User durchaus anders als du dir das so vorstellst.


Das dies nun von Dir öffentlich in meinem Thread als Pranger verwendest hat schon eine gewisse Qualität.
Zum einen wurde hier, außer von dir selber, mit keinem Wort erwähnt um was es dort ging sondern nur die Tonart angesprochen und zum anderen solltest du dich vielleicht doch zuerst ein wenig mit der Begrifflichkeit und dem Sinn eines "Prangers" auseinander setzen bevor du solche vollkommen sinn befreiten Sprüche loslässt. Wollte dich hier irgendjemand an den Pranger stellen würde das sicherlich ganz anders aussehen.


Sorry, gesellschaftlicher Krieg in den Köpfen gibt es in dieser Welt wahrhaftig genug, das muss ich mir nicht auch noch hier antun.
Tja so ist das nun einmal mit den Leuten die immer erwarten das ihnen alle nach dem Mund reden. Sie generieren sich ihre eigen Realität fernab der Wirklichkeit und merken noch nicht einmal wie abgehoben sie damit erscheinen und letztlich auch sind.


Daher werde ich mich von diesem Forum auch wieder abmelden.
Ich wünsche dir viel Glück bei deinem weiteren Weg. Ich hoffe nur das in Zukunft nicht all zu viele User an anderer Stelle ihre Zeit sinnlos in deine Fragestellungen investieren nur um am Ende zu erfahren das du so oder so alles schon selber weißt und das auch noch, zumindest wie du selber glaubst, besser.


In diesem Sinne: Mach et joot
 

Birt1959

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Ich bedanke mich für die Antwort. Erlaube mir aber die Feststellung, dass diese wenig bis gar nicht hilfreich ist.
Entschuldige, aber mehr als die Tatsache, dass Du von Berlin nach Brandenburg an der Havel umziehst, hast im Eröffnungspost nicht gemacht. Nicht, ob Du an einer Behinderung leidest, die sich verbessern kann oder ob Du zum Beispiel eine amputierte Gliedmaße hast.
Weiterhin glaube ich kaum, dass all die Betroffenen, die nach einem Umzug Probleme bei der Neuausstellung hatten die Unwahrheit berichten.
Dann würde ich versuchen, mich auf den einschlägigen Seiten oder bei Tante Wikipedia klug zu machen. Da wären zum Beispiel die Homepages der Sozialverbände, die Mitarbeiter*innen der entsprechenden Ämter, die Mitarbeiter*innen der Krankenkassen oder so Seiten wie die von betanet.de. Denn häufig erlebt mensch gerade in unmoderierten Selbsthilfeforen, dass eine*r eine*n kennt, der*die jemanden kennt, dessen*deren Tante wiederum eine Kolleg*in hat, der*die das und das gehört hat. Mit anderen Worten: das uralt-Spiel stille zeigt schön, was bei solchen Infoketten rauskommen kann.
Wer hat Erfahrungen in Brandenburg/Havel?
Habe ich was nicht mitgekriegt? Das SGB IX ist ein Bundesrecht. Da gibt es keine unterschiedlichen Erfahrungen, weil das Gesetz die Arbeit der Behörden klar regelt. Nach welchen Kriterien der Ausweis ausgestellt wird, hat @HermineL Dir ja schon erklärt und auch Dein Bescheid erklärt das im Normalfall. Die Dinger sind normalerweise ellenlang, aber dort steht in der Regel sehr genau, warum ein Bescheid unbefristet gilt oder warum nicht. Der Bescheid bestimmt die Länge der Gültigkeit des Ausweises.

Beispiel: eine gute Freundin hatte Krebs mit einer guten Prognose, ihr Vater dagegen verlor bei einem Unfall sein rechtes Bein. Meine Freundin bekam einen Bescheid, der ihr 50 GdB entsprechend der Prognose für 5 Jahre zubilligte, der Vater hatte seinen GdB unbefristet. Meine Freundin überstand den Krebs und bekam keine neue Feststellung der Schwerbehinderung.
Also, für was benötigt man denn so ein Ausweis?
Preisnachlass bei Eintritten in Museen z.B., Vorlage bei Agentur für Arbeit oder JC, Vorlage beim Arbeitgeber usw.
Da könnte man z.B. beim zuständigen Versorgungsamt eine Wertmarke für den ÖPNV beantragen.
Oder falls Bezug SGB XII besteht einen Mehrbedarf geltend machen. Für all das benötigt man einen Ausweis von dem zuständigen Versorgungsamt.
Quark - der Ausweis basiert auf einem Bundesgesetz. Da steht ein Aktenzeichen darauf und das setzt meines Wissens das Versorgungsamt fest, dass als Erstes den GdB feststellte. Dieses Aktenzeichen ändert sich meines Wissens nicht und als mein schwerbehinderter Verwandter mit einem unbefristeten Ausweis von NRW nach Schleswig-Holstein umzog, bekam er keinen neuen.
Scheinbar werden hier keine Fragen beantwortet, sondern Menschen mit Handicap verar....
Sach bloß. Vorgestern hier angemeldet und gestern solche Töne!
Na ja, vielleicht veräppelt Dich Wikipedia ja nicht:
Mich hat da ein Affekt getrieben, bezüglich TE‘s Aussage, er/sie würde hier nur vera***, sorry dafür.
Endlich macht mal ein*e altgediente User*in das, wonach sich der*die TE ja wohl sehnt...

Wir veräppeln uns doch ständig und ausschließlich, gell bondul?
 
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