Ich habe einen neuen Krankengeldanspruch, jetzt habe ich eine Frage zur Blockfrist, wer kann mir da einen Hinweis geben? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Lily79

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Hallo zusammen,

Ich wühle mich seit ein paar Stunden durch das Paragraphenchaos und stehe wohl etwas am Schlauch....

Ich habe vom 22.11.2016- April 2018 meine 78 Wochen KG wegen einem kräftigen burn-out erhalten. Danach war ich kurze Zeit im ALG 1 Bezug und arbeite nun seit genau 1 Kalenderjahr wieder fast Vollzeit. Dummerweise bei einer kleinen Start-up Firma wo es gerade zum Zerwürfnis kam, u.a. durch eine derartige Zunahme an Aufgaben/Arbeit ohne Aufstockung von Personal das ich wieder an der Schwelle des o.g. stehe...bin jetzt 2 Wochen vom Gyn raus genommen weil ich durch den Stress schon hormonell völlig durcheinander bin.

Ich bin ja noch in der Blockfrist gell? Bis November diesen Jahres? Oder beginnt die Blockfrist mit Aussteuerung erst? Sollte es mich jetzt weiter raus ziehen (Therapie gehe ich bereits wieder), müsste ich drauf achten eine andere Diagnose auf die AUs (burn Out ist ja keine eigenständige Diagnose) zu erhalten?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag Lily79 und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"Neuer KG-Anspruch/Blockfrist?"

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Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Lily79

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Im April 2018 wurde ich ausgesteuert, dann kurz ALG 1 und seit einem Jahr "normal" berufstätig....
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Guten Tag Lily79 und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11



Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
Das habe ich gelesen, mit war lediglich nicht bewusst, das "aussagekräftig" einen kompletten, längeren Satz beschreibt, tut mir leid🙁
 

Kerstin_K

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Dann hast Du auf jeden Fall wieder vollen Anspruch auf Krankengeld. 6 Monate darf man nach der Aussteuerung nicht wegen der selben Krankheit arbeitsunfähig sein.
 

Doppeloma

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Hallo Kerstin_K,

Dann hast Du auf jeden Fall wieder vollen Anspruch auf Krankengeld. 6 Monate darf man nach der Aussteuerung nicht wegen der selben Krankheit arbeitsunfähig sein.
Wie kommst du jetzt darauf ???
Die TE hat Anspruch für JEDE andere Krankheit aber (noch) NICHT wieder für die Ausgesteuerte ...

Ich habe vom 22.11.2016- April 2018 meine 78 Wochen KG wegen einem kräftigen burn-out erhalten. Danach war ich kurze Zeit im ALG 1 Bezug und arbeite nun seit genau 1 Kalenderjahr wieder fast Vollzeit.
Die Blockfrist dafür endet erst am 21.11. 2019 und das dauert wohl noch ein Weilchen, die 6 Monate ohne AU darauf reichen ALLEINE NICHT wenn die erste Blockfrist (genau 3 Jahre ab Beginn der AU dafür) für die ausgesteuerte Krankheit noch gar nicht abgelaufen ist.

MfG Doppeloma
 

Lily79

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Ja so hatte ich das auch verstanden. Das ich erst ab 22.11. theoretisch wieder wegen dem damals verwendeten ic-schlüssel eine AU erhalten dürfte. Wenn es sich bis dahin nicht ziehen lässt, muss ich darauf achten das es eine andere Diagnose ist, richtig? Oder scheren die Diagnosen wie "Depression" "Anpassungsstörung" "Erschöpfungszustand" usw über einen Kamm? Ich habe eine chronische neurologische Erkrankung, die letztes Mal nicht mit eingeflossen ist, das dürfte sicherer sein gell?
 

Kerstin_K

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Echt? das wusste ich nicht. Ich dachte, wenn man einmal ausgesteuert ist, beginnt auf jeden Fall eine neue Blockfrist.
 

Doppeloma

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Hallo Lily79, :welcome:

Ja so hatte ich das auch verstanden. Das ich erst ab 22.11. theoretisch wieder wegen dem damals verwendeten ic-schlüssel eine AU erhalten dürfte. Wenn es sich bis dahin nicht ziehen lässt, muss ich darauf achten das es eine andere Diagnose ist, richtig? Oder scheren die Diagnosen wie "Depression" "Anpassungsstörung" "Erschöpfungszustand" usw über einen Kamm? Ich habe eine chronische neurologische Erkrankung, die letztes Mal nicht mit eingeflossen ist, das dürfte sicherer sein gell?
Deine ganzen Überlegungen haben einen fatalen Fehler.

Zunächst mal wird die KK tatsächlich JEDE andere Diagnose im gleichen Fachbereich als "direkte Folge" der ausgesteuerten Krankheit für sich zu nutzen wissen (was gerade im psychischen Bereich besonders einfach ist) und dann entsteht auch kein neuer Anspruch auf Krankengeld.

Du schreibst zudem, dass du eine aktuelle AU (mit anderer Diagnose) "ziehen" möchtest bis die aktuelle Blockfrist (für die ausgesteuerte Krankheit) abgelaufen ist ... um darauf dann erneut 78 Wochen Krankengeld zu beziehen.
Das wird auch NICHT funktionieren, denn das gilt (bei schon durchgehend laufender AU wegen anderer Diagnosen) als hinzugetreten und bewirkt somit KEINEN neuen Anspruch auf 78 Wochen für die früher schon mal ausgesteuerte Krankheit.

Bei deiner aktuellen AU läuft die Blockfrist (es wird eine separate Blockfrist für JEDE AU-Erst-Diagnose gebildet) seit der Erstbescheinigung dafür und wenn die nicht mehr beendet wird (und du gehst wieder arbeiten) ist es völlig EGAL wie viele andere Diagnosen (auch aus anderen Fachbereichen) da noch dazu kommen (hinzutreten werden) ...
Das verlängert den Gesamt-Anspruch auf 78 Wochen ALGI (gerechnet ab Beginn dieser aktuellen Erkrankung / Erst-Diagnose dafür) NICHT ...

Das nur zur Erklärung, die KK haben sich schon was gedacht bei diesen Regelungen und es ist nicht besonders häufig, dass man später wieder volle 78 Wochen Krankengeld für eine bereits einmal ausgesteuerte Krankheit bekommen wird.

MfG Doppeloma
 

Lily79

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Ja das hab ich schon verstanden. Ich bin zZ zwar krank geschrieben, habe aber in 14 Tagen 3 Wochen Urlaub, sprich keine AU und werde DANN wegen meiner chronischen neurologischen Erkrankung zum Arzt gehen. Davon abgesehen laufen bei mir bereits x Bewerbungen, wenn alles gut läuft würde ich das KK nur für eine sehr kurze Zeit benötigen.
 

Bertolino

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AnnikaK

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Du kannst aber erstmal auf die andere Diagnose AU gehen bis Ende November, dann mindestens 1 Tag arbeiten (oder Urlaub nehmen, Hauptsache nicht AU) und dann auf die ausgesteuerte Krankheit AU gehen.
Dann gilt es NICHT als hinzugetreten, weil 1 Tag „gesund“ dazwischen war...
 

Susanne42

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Du kannst aber erstmal auf die andere Diagnose AU gehen bis Ende November, dann mindestens 1 Tag arbeiten (oder Urlaub nehmen, Hauptsache nicht AU) und dann auf die ausgesteuerte Krankheit AU gehen.
Dann gilt es NICHT als hinzugetreten, weil 1 Tag „gesund“ dazwischen war...
Genau, so hatte ich es auch gemacht.
Das funktioniert....
Aber nur so lange die Diagnose nicht im geringsten mit der anderen Diagnose verwandt ist ( zb alle F Diagnosen) und auch keine Folge.
Aufpassen mit zb Rückenschmerz nach Depression oder so, das wird oft auch als Folge betrachtet
 

Doppeloma

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Hallo AnnikaK,

Du kannst aber erstmal auf die andere Diagnose AU gehen bis Ende November, dann mindestens 1 Tag arbeiten (oder Urlaub nehmen, Hauptsache nicht AU) und dann auf die ausgesteuerte Krankheit AU gehen.
Dann gilt es NICHT als hinzugetreten, weil 1 Tag „gesund“ dazwischen war...
Das ist trotzdem NICHT korrekt, für einen neuen Anspruch auf eine ausgesteuerte Krankheit müssen (neben der neuen Blockfrist dafür) 6 Monate Versicherungspflicht (in der Regel heißt das arbeiten gehen) OHNE AU auf diese Krankheit vorhanden sein, dafür genügt nicht "ein Tag gesund" ... :icon_evil:
Das habe ich bereits weiter oben angemerkt und zur "Nähe" von (angeblich) "neuen" Diagnosen an die bereits ausgesteuerte Krankheit, wurde eigentlich auch schon alles geschrieben.

Warum wird eigentlich immer darauf gehofft, dass die KK zu blöde sind, das zu merken ... :doh:

Die TE schreibt doch, dass sie sich bald wieder mit Erfolg bewerben kann und arbeiten gehen wird ... warum wird dann überhaupt "geplant" wieder AU auf eine andere Krankheit zu werden (oder bald wieder auf die Ausgesteuerte), um weiter Krankengeld zu kassieren ???

Mfg Doppeloma
 
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