Ich habe einen Minijob angetreten. Die Behörde hat einen Änderungsbescheid verfasst und rechnet mir Einkommen an, dass noch nicht erzielt wurde. Wie komme ich an das nunmehr für September fehlende Geld? Ferner wird der Arbeitsvertrag gefordert.

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LeopoldVonSchleck

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Hallo :)

Ich habe zum 23.08. einen Minijob angetreten und dies erst, obwohl der Vertrag Mitte August unterschrieben wurde, einen Tag vorher abends per Fax mitgeteilt, um genau das zu vermeiden, was nun eingetreten ist: Mir wurden die Leistungen gekürzt. Mit Bescheid vom 24.08., offenbar konnte der Zahllauf noch gestoppt werden, wurde mir mitgeteilt, dass ich für den September nur noch 206,- Regelbedarf erhalte, mit der Begründung, ich habe einen Minijob angenommen, bei dem ich monatlich 400,00 verdiene. Das ist auch korrekt, habe ich im Fax auch mitgeteilt.

Ich habe anteilig für den August am Freitag einen Lohn von 103,- erhalten. Darum geht es aber nicht, da werden sie dann sowieso die sage und schreibe 3,- für den August anrechnen wollen. Nun ist es aber so, dass ich die ersten vollen 400,- erst Ende September erhalte, bis dahin fehlt mir die Differenz zum Regelsatz, da ich lediglich 206,- ausgezahlt bekomme. Ich halte dies für rechtswidrig, da etwas angerechnet wurde (Lohn Minijob Monat September), der noch gar nicht erzielt wurde.

Wie komme ich also an die zu Unrecht angerechneten 240,- die mir nun fehlen? Dass natürlich binnen eines Monats Widerspruch eingelegt werden kann, ist klar, aber ich benötige die Kohle zeitnah und nicht "irgendwann".

Da mein erster Arbeitstag der 23.08, war, musste ich mir bereits von einem Kumpel das Geld für die Monatskarte leihen, von der werten Behörde gibts ja nichts disbezgl., da es ein Minijob ist und ich muss ja auf die Arbeit, laufen (einfacher Weg 9 km) ist keine Option.

Ich werde bestraft dafür, dass ich arbeiten gehe und bereue es, den Job überhaupt angetreten zu haben, ich habe selbst wenn man den Hunni für den August berücksichtigt, erstmal weniger Geld.

Ferner wird zur Mitwirkung aufgefordert, die wollen den Arbeitsvertrag, ansonsten werde ich damit bedroht, dass die Leistungen ganz entzogen werden können. Auch dies halte ich für rechtswidrig. Ich werde keinen Vertrag einreichen, was ich verdiene, ist aus Lohnabrechnung und ggf. Kontoauszüge einsehbar. Geht das so klar?
 

jaykay19

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Naja so sind nunmal aber die Gesetze. Und daran haben sie sich gehalten, weswegen der Anwalt auch keine wirkliche Erfolgsaussicht sieht.
 
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