Ich habe einen Drogentest beim ärztlicher Dienst gemacht nun rät die Ärztin von einer Ausbildung ab und ich soll eine Maßnahme machen, habe ich etwas zu befürchten wenn ich am 01.11 eine Ausbildung beginne? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kirono

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Hallo liebes Forum,

ich konsumiere gelegentlich Amphetamin und Gras und gestern hat der ärztliche Dienst bei mir einen Drogentest gemacht. Habe ich etwas zu befürchten?

Ich bin Mitte 20 und fange am 01.11 eine Ausbildung an. Ich bin psychisch krank und deswegen wollte meine Sachbearbeiterin aber ein Gutachten vom ärztlichen Dienst machen lassen, um zu schauen ob ich arbeitsfähig bin, da ich vorher eine Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen habe. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die neue Ausbildung zum 01.11 noch nicht.

Ich bin mir sicher, die neue Ausbildung zu schaffen, da meine vorherige einfach schrecklich war. Das hat im Prinzip nichts mit meiner Gesundheit zu tun gehabt, aber man muss ja so tun, sonst wird man ja gekürzt...

So, die Ärztin meinte jetzt (ich musste ja wieder die gesundheitlichen Gründe erklären und hab mich eben in die Zeit versetzt, wo ich noch sehr krank war), dass sie mir von der Ausbildung abrät und ich Maßnahmen machen soll. Drogen hab ich erst verneint, dann wollte sie einen Urintest machen, dann hab ich es doch zugegeben. Nicht schlau von mir, ich weiß. Hätte ja komplett verweigern können. Jetzt bin ich natürlich auch noch suchtkrank laut ihr. Und sie wird eine Empfehlung für eine Suchtberatung geben.

Okay. Ist mir eigentlich alles egal, da ich am 01.11 die neue Ausbildung beginne, aber habe ich irgendwas zu befürchten? Irgendeine Rückforderung von Leistungen oder ähnliches? Meine Sachbearbeiterin ist ok. Kein Engel, aber auch kein Teufel. Hält sich eben an die Richtlinien.

Ich war bisher immer sehr kooperativ, motiviert, schnell... ich hab ihr bereits eine Mail geschickt und alles geschickt formuliert erklärt (da sie das mit der neuen Ausbildung noch nicht wusste hab ich das als Anlass genommen).

Ich bin auch in Therapie.
 

Kirono

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Auf Grund von was sollte man dich sanktionieren?
Weil ich ihre Empfehlungen (Suchtberatung, geschützte Maßnahme, geplante Ausbildung nicht beginnen) nicht einhalten werde und weil ich Drogen konsumiert habe, wovon noch keiner da was wusste. Ich weiß ja nicht, wie man sowas eventuell interpretieren kann.

Naja, die Suchtberatung würde ich natürlich mitmachen, wenn sie es denn so sehr wünschen.

Und weil sie noch nichts von der neuen Ausbildung wusste, aber ich hab halt noch nichts schriftlich, erst ne mündliche Zusage.
 

Kirono

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Okay, also habe ich höchstwahrscheinlich nichts zu befürchten. Und dass sie meinem zukünftigem Arbeitgeber von meinem Konsum in Kenntnis setzen, ist wahrscheinlich auch sehr unwahrscheinlich bzw. illegal für sie.

Die haben ja eh ihren eigenen Arzt, wo ich noch hin muss.
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag Kirono und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"Drogentest ärztlicher Dienst"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.

 

sentientcreatur

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Suchtberatung ist völlig freiwillig und kann auch keine negativen Folgen für dich haben. Wenn du es nicht willst, dann mach es nicht.
 

Nena

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Suchtberatung ist völlig freiwillig und kann auch keine negativen Folgen für dich haben. Wenn du es nicht willst, dann mach es nicht.
Sag das mal nicht so allgemeingültig. Wenn eine Richterin das zur Auflage macht, kann eine Bewährung schnell weg sein...

habe ich irgendwas zu befürchten? Irgendeine Rückforderung von Leistungen oder ähnliches?
Wie kommst Du auf diese Idee? Nur weil Du verheimlicht hast, dass Du Drogen nimmst? Oder steckt da noch mehr hinter?
 

Kirono

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Dankeschön für die Hilfe und sorry für den Titel des Threads, achte ich nächstes Mal drauf!

Dass ich lang genug vor dem Arzttermin nichts konsumiere ist klar, dauerhaft drogenfrei fände ich sehr schade. Wäre aber okay, wenn der Arbeitgeber unangekündigte Tests macht oder ähnliches, das ist natürlich wichtiger. Ansonsten ist mein System bisher nach 4-5 Tagen immer clean gewesen bezüglich Urintests, da ich nur gelegentlich (so 1-2x wöchentlich im Durchschnitt) und sehr geringe Mengen konsumiere.

Mehr steckt nicht wirklich dahinter. Aufgrund der ersten abgebrochenen Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen hab ich eben ein kleines Lügenkonstrukt aufbauen müssen, was aber noch gut mit der Realität vereinbar ist. Ich bin ja wirklich in Therapie, hab ne lange Krankengeschichte etc... das stresst mich halt. Ich bin aber trotzdem sehr dankbar, dass es die Möglichkeiten hier in Deutschland überhaupt gibt.

Und nein, ich war noch nie straffällig oder ähnliches :)
 

Kirono

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Weil ich gerne auf Technoparties gehe und da macht es sehr viel Spaß mal was anderes als Alkohol zu konsumieren.
Gras ist in meinem Freundeskreis sehr gesellschaftlich und in meiner Partnerschaft manchmal sehr hilfreich, um ganz im Moment zu sein, ihr wisst schon was ich meine.

Wäre aber auch ohne alles ok, wenn ich müsste.
 

faalk

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Ich reagierte auf die Aussage, Suchtberatung sei völlig freiwillig und könne keine negativen Folgen haben.
Steht aber hier nicht zur Debatte,
Sag das mal nicht so allgemeingültig
da auf Grund dessen,
Suchtberatung ist völlig freiwillig und kann auch keine negativen Folgen für dich haben. Wenn du es nicht willst, dann mach es nicht.
Eine Allgemeingültigkeit gar nicht erst gegeben ist.
 

Onkel Tom

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Weil ich gerne auf...
Gras ist in meinem Freundeskreis sehr gesellschaftlich...
Dann sei schon mal froh, das Du nicht pinkeln musstest und nur "gelegendlich"
was einnimmst.

Canabis lässt sich bis zu 2 Monaten im Urin nachweisen.. Und nach 2 Wochen
No Drugs und viel Mineralwasser sind die Abbaustoffe so gering, das man noch
als Gelegenheitskonsument durch kommt.

Bei Haarproben geht es auf "Hosen runter" los und lässt sich sogar ein Verlauf
des Konsum ermitteln. 1 cm Haarlänge entspricht ein Monat, was gewesen ist.
Wird bei Autofahrern gern angeordnet, die dicht in die Polizeikontrolle geraten sind.

Solange nur Gelegenheitskonsum belegt ist, dürfte das kein Grund sein Ärger
deswegen zu bekommen. Kann ja auch nicht sein, das man alles verbaut, weil
man vor 10 Tagen durch Weitereichen einer Rolle auch mal drann gezogen hat..

Wie es bei härteren Substanzen ist, weiß ich nicht. War speziell nur das Kraut,
wo ich Untersuchungserfahrungen (Drogenscreening) sammeln musste ;)
 
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