Ich habe einen Ausbildungsplatz in Aussicht, wenn mich das Jobcenter fördert. Wie hoch stehen die Chancen?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Nordlicht92

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
31 März 2021
Beiträge
7
Bewertungen
0
Guten Abend zusammen,
heute nahm ich das Telefon in der Hand, klapperte über 15 Betriebe, auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ab. Alle winkten ab (angefangene Lehre fortzsetzen, jedoch ganz andere Sparte (kein LKW sondern Bus), außer einer.

Er sagte mir auch wirklich zu, fuhr zum persönlichen Gespräch hin, ließ mir alles zeigen und er wie ich an seinem Betrieb haben gegenseitig großes Interesse. Jetzt ist der Punkt, der Führerschein würde knapp 8.000,-€ kosten, die er als kleiner Betrieb nicht aufbringen kann.

Wenn jedoch mein SB - den ich noch net kenne, da neu, - ja sagt, hab ich zum 01.05.2021 ne neue Stelle, die mir dazu noch mehr freude bereitet.

Was meint ihr, bekomme ich mein SB überredet und stehen die Chancen hoch? Der Chef gab mir seine private Nummer, sie solle ihn ruhig anrufen und er bestätigt das den.

Währe den sofort wieder aus der Arbeitslosigkeit raus und freude am Leben.

Grüße und bin auf euer Feedback sehr gespannt.
 

Ruhrpottmensch

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
7 August 2020
Beiträge
1.291
Bewertungen
1.472
Moin & Willkommen hier

Ein paar Fragen vorweg:
- Geht es hier um einen "Job" oder um eine "vollwertige" (betriebliche) Ausbildung?
- Wäre der Führerschein (Klasse D?) Voraussetzung für die Ausbildung? Oder gar ein Teil des Ausbildung?
- Wenn es "nur" ein Job wäre, würde Dir der AG auch schriftlich bestätigen, dass Du nur eingestellt wirst, wenn der Führerschein vorhanden wäre?
- Ist schon der Führerschein Klasse C/CE vorhanden?

Grundsätzlich KANN natürlich auch ein Führerschein (Gerade Klasse C/CE bzw. D/DE) gefördert werden.
Bei einer perspektivischen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung müsste dann aber -wie schon geschrieben - eine schriftliche Einstellungszusage des AG vorliegen. Und eben, dass entsprechende Führerscheinklasse zwingend benötig wird. Das würde die "Chancen" deutlich erhöhen, eine Förderung vom JC zu bekommen. Wenn es allerdings ein Teil eine Ausbildung wäre, dann wäre es wohl ungleich "schwieriger" im Vorfeld eine Förderung des Führerscheinerwerb vom JC zu bekommen. Es würde allerdings "Alternativen" geben, die einen AG während der Ausbildung "Zuschüsse" gewährt und somit dann natürlich auch Dir zu Gute kommen würde.
 
E

ExUser 71918

Gast
Etwas mehr Informationen wären hier wirklich hilfreich.

Handelt es sich um eine Ausbildung zur "Fachkraft im Fahrbetrieb" (gemeinhin "Busfahrer" genannt)?

Der Erwerb des entsprechenden Führerscheins ist zwingend notwendig, und den zahlt üblicherweise der Ausbildungsbetrieb. "8.000 Euro kann ich mir nicht leisten" ist ein etwas schwaches Argument, denn immerhin leistest Du während Deiner Ausbildung eine vollwertige Arbeit, die jedoch in allen drei Lehrjahren mit unter 900 Euro vergütet wird.


Es gibt jedoch möglicherweise eine staatliche Förderung in Höhe von rund 500 Euro für den Erwerb des entsprechenden Führerscheins.

Mein persönlicher Gedankengang: Sorry, aber so ein kleiner Sparbrötchen-Arbeitgeber bietet kaum eine Perspektive. Zumal Busreisen auch auf absehbare Zeit wegen Corona nicht mehr stattfinden können. Sinnvoller fände ich hier eine Bewerbung bei einem Verkehrsverbund, in dem täglich Hunderte von Busfahrern im Linienverkehr unterwegs sind.
 
Oben Unten