Ich habe einen Antrag auf Leistung Teilhabe am Arbeitsleben gestellt nun habe ich Probleme mit der Krankenkasse,Dispositionrecht,Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben oder Rentenantrag? (3 Betrachter)

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Zafira18

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Liebe Forenmitglieder.
Ich bin neu hier und bitte euch um Rat.
Kurz zu mir-ich bin 55 Jahre alt und weiblich.
bin seit März diesen Jahres krankgeschrieben Athrose Knie.Kam im Juni diesen Jahres auf Reha stationär. Bin krank entlassen worden unter 3 Stunden in meinem Beruf aber über 6 Stunden geeignet für andere leichte Arbeit im Wechsel stehen gehen sitzen. Nach meinen Aufenthalt stellte ich einen Antrag zur Leistung teilhabe am Arbeitsleben,der auch dem Grunde nach bewilligt wurde. Nach meinem Klinikaufenthalt lies ich mich komplett untersuchen wo ich noch immer dabei bin. Von Arzt zu Arzt und jeder sagt das selbe ( poliathrose) athrose in mehreren Gelenken. Ich kann weder lange stehen noch lange sitzen,da ich in jeden Gelenk schmerzen habe.Bin auch von meinem Arbeitgeber gekündigt.(also zur Zeit immer noch krankgeschrieben und arbeitslos.)jetzt steht in kürze eine stinzinggraphy an. Jetzt bekam ich von der Krankenkasse die Aufforderung einen lta Antrag zu stellen,hab ich selbst ja schon lange gemacht und teilte der Krankenkasse das auch mit. Dann kam die Antwort das die Krankenkasse trotzdem das dispositionrecht hat. Stimmt das? Dann kam noch ein Schreiben von der Krankenkasse das der Antrag als rentenantrag gilt. Also was jetzt Leistung zur Teilhabe am arbeitsleben oder rentenantrag? Wenn Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt wurde ? Schwerbehinderten Prozente werden nun eingereicht.Habe 40 Jahre gearbeitet und bin nicht mehr leistungsfähig da ich überall schmerzen habe. Bin auch jetzt zum VDK und habe nächste Woche dort ein Gespräch. Für eure Antworten und Ratschläge wäre ich euch sehr 🙏 dankbar.Ach ja ich habe keinen Beruf gelernt.
 

MaunziMaunz

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Hallo Zafira18,
leider kann ich Dir mit Deinen Fragen nicht weiterhelfen. Was allerdings Deine Schmerzen und die Arthrose angehen...da hätte ich vielleicht noch einen Tipp, sofern nicht von den Ärzten schon geschehen oder Du es schon ausprobiert hast...?
Ich habe schwere Arthrose im USG, Unfall vor 3 Jahren, alles an Ärzten durch, chronisch, Schmerzpatient, Ibu & Co. waren meinen besten Freunde...auch meine Atteste lauten: keine zu weiten Wegstrecken, Treppensteigen, sitzen, gehen, stehen im Wechsel.

Seit 1,5 Jahren nehme ich täglich 1-2x 5-10 gramm Bio-Hagebuttenpulver zu mir. In der Apotheke die 500 gr.-Dose für um die knapp 30 Euro zu haben. Hersteller Green Valley...damit kommt man 3 Monate aus. Ist absolut entzündungshemmend.
Esse 1/2 Salatgurke täglich
(ein Muss), kaum Fleisch/Wurst (entzündungsfördernd), viel fetten Fisch, kein/kaum Weißmehl...Zucker...entzündungsfördernd...
Eine "Arthrose-Diät" findest Du im Internet, wenn Du das Stichwort Ernährungs-Docs eingibst, Sendungen laufen auch gerade, wie man Essen als Medizin anwenden kann. Nehme viel basische Lebensmittel zu mir. Ein kleiner Quark- bzw. Soja-Dip mit reichlich Muskat, Kreuzkümmel, Koriander, habe ich mir täglich auch noch runtergewürgt. Als ich das alles angefangen hatte, waren nach ca. 3 Wochen die Schmerzen kaum mehr da und auch noch ein Ödem um das USG, was zu platzen drohte, ging zurück. Leichte Probleme hatte ich auch mit den Handgelenken und einem Zeigefinger...die sind bei mir komplett weg ;=)

Die Ärzte meinten, wenn ich nur weiterhin abnehmen würde, gäbe sich das alles, das Sprunggelenk müsste ja 5-fach mein Gewicht aushalten. Beim Knie sind es ca. 2,5...? Hatte extra abgenommen und es hat gar nichts gebracht.
Eine Bekannte, die Gonarthrose hat und im Quadrat voll-adipös ist (so ungefähr eine dreiviertel Tonne Belastung bei jedem Schritt), operiert wurde...sie nimmt, weil die OP nüscht gebracht hat, auch das Hagebuttenpulver und ist deutlich schmerzreduziert.

Ich wünsche Dir von Herzen weniger Schmerzen! Falls Du es versuchst, würde ich mich über ein Feedback irgendwann von Dir sehr freuen. Meinen Tipp habe ich von meinem orthopädischen Schuhhaus bekommen, die Dame konnte mit dem Mittelfuß überhaupt nicht mehr schmerzfrei auftreten und abrollen.


LG MaunziMaunz
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag Zafira18 und :welcome:



Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"Bitte um eure Ratschläge."

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...


und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link
, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:




Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum
 

franzi

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@MaunziMaunz: Danke für den Tipp mit den Hagebutten. Hatte mir auch mal eine Dose gekauft, es aber nie regelmäßig genommen.
Habe seit Jahren erhöhte Entzündungswerte. Jeder Arzt weist mich darauf hin, macht aber dann nichts weiter :icon_neutral:

Werde jetzt regelmäßig davon nehmen. Vielleicht hilft es mir ja auch.
 

Caye

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Wurde wegen der Entzündungswerte mal eine rheumatische Erkrankung ausgeschlossen? Da gibt es einige "exotische" Krankheiten, die schon beim 08/15 Rheumatologie nicht diagnostiziert werden, bei Orthopäden dann erst recht nicht.
Das mit der Hagebutte werde ich mir auch mal anschauen - hab zwar keine Arthrose, aber immer erhöhte Entzündungswerte wegen Autoimmunerkrankung.

Dem Übergang des Dispositionsrechts kann man widersprechen, @Kerstin_K kennt sich damit aus.
Die DRV kann generell auch selbst Anträge umdeuten, also auf einen LTA-Antrag hin Rente gewähren. Nur weil die KK das will, werden die das aber sicherlich nicht tun, vor allem nicht, wenn die Reha ergeben hat, dass du in anderen als deinem bisherigen Job noch voll arbeitsfähig bist.
Das kann sich aber natürlich noch ändern, je nachdem was deine Untersuchungen noch so ergeben.
 

MaunziMaunz

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Werde, wenn ich es mir leisten kann, auch noch zum (orthopädischen) Heilpraktiker gehen. Lt. meinen Befunden würde sich mein Sprunggelenk nicht so optimal für eine Blutegeltherapie eignen und er empfiehlt eine Mistel(Injektions?)therapie, oder so ähnlich.
Die kleinen Igelchen sollen ja wahre Wunder bewirken! In den Reportagen sind es meist Patienten, denen so um die vier kleine Saugerchen ums Knie herum gesetzt werden. Ganz alte Heilkunst.
Und bitte nicht lachen...der Glaube und die Hoffnung auf (Heilung) Linderung, den schmerzhaften Körperteil "heil" annehmen und ihn "lieben", aktiviert die Selbstheilungskräfte. Jede Zelle vom Körper hört und spürt und speichert die im Schmerz nachvollziehbaren negativen Gedanken und das Gehirn hält es für die Wahrheit (ich habe Schmerzen, ich werde wahrscheinlich eh nicht mehr gesund, eh alles aussichtslos, etc.).

Von über 20 Schmerzinfusionen waren bei mir nur die ersten 6 körperlich schmerzlindernd, mein Schmerzgedächtnis wurde nicht gelöscht. Sollte aber so sein. Mit einem charmanten Hinweis meines Schmerztherapeuten, wenn ich abbreche, kommen die Schmerzen zurück, wurde mir nur also auch noch gedroht. Ein Arzt, dem man nicht mehr vertrauen kann, blockiert die Heilung/Linderung. Erschöpft geht man zum nächsten...und nächsten...
Bin 2017 mit einer 9 auf der Schmerzskala damals am Tropf gehangen (und noch viel Ibu dazu, weil zu Vorstellungsgesprächen). Meine Ärzte wollte mit dem JC nichts zu tun haben und konnten lediglich mal eine Krankschreibung für max. 2 Wochen (für sich selbst) verantworten und haben es auch den nächsten Doc geschoben, der wiederum meinte, der andere sei für alles zuständig.
Heute bin ich bei einer 1-2 auf der Skala, helfe mir überwiegend selbst. Wenn ich mich an alles halte und auch unnötigen Streß von mir fern halte, so gut es geht, stehe ich tatsächlich jeden Morgen sehr zufrieden und glücklich auf.

Für Rheuma gibt es auch bei den Ernährungs-Docs eine Diät.

Ich wünsche Euch das Allerbeste,
LG MaunziMaunz
 

Kerstin_K

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Naja, das Dispositionsrecht heisst ja nur, dass man nicht ablehnen darf, was die DRV anbietet. So schnell deuten die auch nicht auf Rente um, dazu muss man schon sehr eingeschränkt sein.

Und wenn die DRV etwas medizinisch unpassendes will, zum Beispiel Reha in der falschen Klinik, dann legt mam eben Widerspruch ein.
 
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