Ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in einer Krankenhaus-Wäscherei. Welche Fragen kann ich dort stellen? Ich bitte um Tips für das Gespräch - Danke! (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Nena

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Dann könnte das klappen, wenn Du ein bißchen Glück hast.
Was denkst Du, ist ihr Ziel? AG unnötig nerven?
Was macht es für einen Unterschied, ob die Maschine ein Fassungsvermögen von 20 oder von 50 oder von 200kg hat? Was interessiert es die Befüllenden, wieviel Strom die verbrauchen????
 

faalk

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Wenn mich der Job auch nur einwenig interessiert, frage ich nach dem für mich wichtige. Ob die Maschinen sich rechts oder links herum drehen oder ob die Ersatzteile in China hergestellt werden, gehört für mich nicht dazu. Ausser ich will den Job von vornherein nicht...
 

Stauer

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Hallo,
Was denkst Du, ist ihr Ziel? AG unnötig nerven?
Ich meinte das mit der Anstellung könnte klappen.
Zum Fassungsvermögen: befüll mal eine Maschine ein paar Wochen lang, dann verstehst Du selber, wofür das gut ist, das zu wissen.
 

Nena

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befüll mal eine Maschine ein paar Wochen lang, dann verstehst Du selber, wofür das gut ist, das zu wissen.
Und bevor ich das zum ersten Mal gemacht habe? Was sagt TE eine Antwort? Entscheidet das (mit) darüber, ob sie den Job annimmt? (Schrieb hier nicht grade wer, dass die Säcke auf Fließbänder kommt?)
Was macht es für einen Unterschied, ob die Maschinen von Bosch oder von Siemens sind?

Hast Du den Eindruck von TE, dass sie solche Fragen interessiert rüber bringen kann? Bzw. dass es sie interessieren könnte?
 

cindy44

Neu hier...
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Hallo
Nochmal danke. Echt nicht damit gerechnet dass das thema so im gespräch bleibt.😀natürlich überleg ich mir welche Fragen ich stellen werde. Und ob sich die maschine jetzt links oder rechts dreht ist mir nicht so wichtig.
 
E

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Spüle und Wäscherei ist nun mal unterste Arbeiterstufe wer das machen "muss" stellt keine Fragen
Ich habe diesen Lebensabschnitt hinter mir und entscheide heute frei wie, wo und was ich arbeite
Wer noch nie in einem größeren Betrieb diese Sklavenarbeit gemacht hat sollte dazu kein Statement abgeben
Büro wir zicken uns an, das ist Kindergarten, da geht es auf der untersten Stufe anders zu.
Spüle und Wäscherei hast du nicht mal Zeit zum leiden, das Wort zicken ist da nicht bekannt.
Gut mag vorbildliche Betriebe in dem Bereich geben, ich kenne keinen.
Und Sklavenarbeit gibt es auch woanders
Mir hat es jedenfalls nie geschadet meine Tätigkeiten realistisch zu betrachten und Konsequenzen zu ziehen

Das allerwichtigste Du solltest nach den Datenblättern der verwendeten Wasch-, Reinigungs- und sonstigem was so im Einsatz ist fragen
Am besten natürlich ein persönliches Exemplar von jedem Mittel für dich zum Studium
Allerdings könnte dieses Ansinnen auch für langjährige dort Beschäftigte ein KO Kriterium sein, sprich wir trennen uns
Ist aber eigentlich das wichtigste was da so an Chemie in der Luft ist, das sind oft Nervengifte, vor allem ist wenig erforscht wie das als Mixtur wirkt
 

Mona Lisa

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Spüle und Wäscherei ist nun mal unterste Arbeiterstufe wer das machen "muss" stellt keine Fragen
In einem Vorstellungsgespräch wird aber meistens gefragt, ob man noch Fragen hat, und da sollte man darauf vorbereitet sein, wenn man die Stelle will.

Wieviele Wäschereien kennst Du, daß Du so pauschal von "Sklavenarbeit" sprichst?

LG Mona Lisa
 

grün_fink

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Jetzt habe ich die Erinnerung an mein Einstellungsgespräch für eine Anlerntätigkeit vor langer Zeit mal aktiviert.
Uns (wir reisten zu mehreren von weit her an) wurde recht viel erklärt:
Aufgaben
Stempeluhr und alles andere zur Zeiterfassung
Urlaubsregeln während/nach Probezeit
Probezeit/danach
Zuständigkeiten
wer kennt sich womit aus
Mittagessen/Pause
Arbeitszeit, täglich maximal zulässige Arbeitszeit
Arbeitsschutz
wenn man zwischendurch mal was erledigen muss
wann es Geld gibt
welcher Tarifvertrag, Zuschlag
dann zum Chef, mit der Bemerkung, er wird noch weiteres erzählen und man kann da auch fragen.

noch weitere Fragen hatten wir erstmal nicht, doch die Möglichkeit gab es.

Es handelte sich zwar nicht um ein Vorstellungsgespräch, denn unsere Einstellung war so gut wie beschlossen, bevor wir ankamen.
Und wir waren damals neu aus dem Osten-
Doch das waren damals die wesentlichen Inhalte eines Gesprächs zum Anlernjob.

Manche Kommentare hier lesen sich wie die von Technik-Freaks. Allzuviel Interesse wird oft als lästig angesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

AsbachUralt

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Hallo,

Ich meinte das mit der Anstellung könnte klappen.
Zum Fassungsvermögen: befüll mal eine Maschine ein paar Wochen lang, dann verstehst Du selber, wofür das gut ist, das zu wissen.
In den Großwäschereien werden heutzutage die Maschinen vollautomatisch beschickt, soll heißen, die Wäschesäcke laufen an einer Deckenschiene hängend über die entsprechenden Maschinen und werden dann automatisch entleert. Und die fertige Wäsche wird dann auch automatisch der Maschine entnommen. An Handarbeit bleibt dann meist nur das einlegen der Wäsche in die Maschine, die diese dann geplättet und fertig gefaltet wieder ausspuckt. Gegenüber früher hat sich die wirklich schwere Arbeit in modernen Wäschereien stark reduziert.
Bei diesem Thread frag ich mich, ob es nur darum geht, eine Anstellung zu verhindern.
Ansonsten würde ich hingehen, mir anhören was der AG zu sagen hat und dann Fragen stellen, die wirklich nützlich sind (Gehalt, Arbeitszeiten, fest oder befristet) falls dies nicht schon vom AG erörtert wurde. Wie schwer die Arbeit ist sehe ich doch beim Besichtigen des Arbeitsplatzes von selbst und kann einschätzen, ob ich dafür geeignet bin.
 

Mona Lisa

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Bei diesem Thread frag ich mich, ob es nur darum geht, eine Anstellung zu verhindern.
Ich habe auch oft das Gefühl, daß hier einige nicht verstehen können, daß man auch sog. "niedere" Arbeiten annehmen möchte. Dabei gibt es nunmal immer noch Helferstellen, die wir auch brauchen, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde.

LG Mona Lisa
 

Stauer

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Hallo,
Ich habe auch oft das Gefühl, daß hier einige nicht verstehen können, daß man auch sog. "niedere" Arbeiten annehmen möchte.
ich habe @cindy44 direkt verstanden. Sie möchte diese Arbeit gern machen. Ich respektiere das und drücke ihr die Daumen, das es klappt.
Ich denke auch, das der Patient saubere Bettwäsche braucht, wenn er im Krankenhaus behandelt wird.
In den Großwäschereien werden heutzutage die Maschinen vollautomatisch beschickt,
Oh, ich bin nicht mehr dem neuesten Stand. Hab' vielen Dank.
 
E

ExitUser

Gast
Ich lebe von sogenannten niederen Tätigkeiten und das recht ordentlich
Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten das so wie ich das jetzt mache es stark in Richtung einer eigenen Kunst geht
Um meinen jetzigen Status zu erreichen habe ich natürlich kämpfen müssen und vorher erfahren was Ausbeutung jeglicher Couleur bedeutet
Darum nehme ich mir die Freiheit bestimmte Dinge beim Namen zu nennen und nichts zu beschönigen
Auch die Automatisierung bestimmter Tätigkeiten macht vieles erst richtig schlimm für die Arbeiter.
Leistung Würde Achtung so kann ich das erleben und leben, auf Deutsch ich bin gut drauf.
Aus meiner Sicht darf und muss das jedeR ArbeiterIn für sich beanspruchen und nicht daran zweifeln es aussprechen und einfordern zu dürfen
 

grün_fink

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Was wahrscheinlich gut kommt ist, die Arbeitsaufgaben und den Arbeitsablauf erklären lassen. Das ist ja das Zentrale am Job, und man zeigt Interesse. In der Anzeige wird da nicht so viel dazu stehen.
 

Kerstin_K

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Arbeitsschutz ist gesetzlich geregelt. Eine Frage danach könnte negativ ausgelegt werden, finde ich.
Wenn man so einen Job noch nie gemacht at, kann das schon legitim sein, danach zu fragen. MAn könnte zum beispiel fragen, wie es sichergestellt sit, dass man nicht mit infektiöser Wäsche usw. in Berührung kommt. Das wäre dann ein Einstieg, ssiech den Ablauf erklären zu lassen. wenn der Arbeitgeber das als negativ auslegt, bei jemandem, der das noch nie gemacht hat, dann kann ich ihm auch nicht helfen.
 

Onkel Tom

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Jo, erstmal Vorstellungstermin und Betriebsbesichtigung wuppen..

Punkto Arbeitsklima fand ich das ganz ok, da als Hilfskraft eher Kollegialität gefragt
war. Ganz anders z.B. im Großraumbüro, wo immer wieder Zikkenkram auftauchte,
weil einige glaubten, das sie sich so beim Vorgesetzten einschleimen könnten oder
Vorteile erhofften..
Mir war so manche Helfertätigkeit lieber.. Im IT-Service im Bürohaus musste ich unter
anderem peinlich darauf achten, mich unbefänglich zu halten und unter Bürokraten
bloß kein Geruch aufkommen zu lassen, das ich jemanden bevorzugt bedienen könnte.

War schon echt derbe und m.E. völlig überflüssig, über Lapalien wie z.B. wer füllt denn
den Papiervorat im Fotokopierer nach oder wer setzt den nächsten Kaffee auf zu zanken.

Ich fände es einfacher, einfach mit Nachfüllen dran zu sein, der das letzte Blatt oder
Tasse Kaffee verbraucht hat.. Jojo, nirgendwo habe ich mehr gezikke erlebt, wie unter
Brürofachleute.. Allein schon der Spruch "Bin ich nicht für zuständig"..
:rolleyes:
 

Mona Lisa

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Ich fände es einfacher, einfach mit Nachfüllen dran zu sein, der das letzte Blatt oder
Tasse Kaffee verbraucht hat.. Jojo, nirgendwo habe ich mehr gezikke erlebt, wie unter
Brürofachleute.. Allein schon der Spruch "Bin ich nicht für zuständig"..
:rolleyes:
Da habe ich Glück in meinem Büro. Dafür gibt es andere Probleme mit den Vorgesetzten.

LG Mona Lisa
 

grün_fink

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Wieviele Leute da arbeiten ginge vielleicht auch als Frage, aus allgemeinem Interesse.

Zickereien habe ich in der Hilfsarbeits-Frauentruppe auch erlebt, und nach meinem Weggang wurde mir noch davon berichtet.
Ebenso von einem anderen Job.
Scheint so zu sein, wenn viele Frauen "aufeinander hocken".

Mit den von @Onkel Tom genannten "Tugenden" kann ich auch nicht so viel anfangen.
 

Birgit63

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Ich bin mal gespannt, was bei dem Vorstellungsgespräch herauskommt. Ich drücke der TE'in ganz dolle die Daumen. Lass dich hier nicht mürbe machen. Ich habe vor jedem Hochachtung, der auch einmal einen "niederen" (furchtbares Wort) Job annimmt. Möchte mal wissen, wie die vielen öffentlichen Toiletten aussehen würde, wenn wir niemanden hätten, der diese reinigt. Dafür gebe ich auch gerne ein etwas höheres Trinkgeld (da ich weiß, dass das Trinkgeld schon bei der Bezahlung mit einberechnet wird).
 

pinguin

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Was soll denn dieser Teil der Frage?

Der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin einer Krankenhaus-Wäscherei hat nicht zwingenderweise etwas mit den Patienten und Patientinnen zu tun, weil die Krankenschwestern, bzw., Krankepfleger die benutzte Wäsche in Rollcontainern in den Flur stellen, wo sie von den Wäschereimitarbeitern beiderlei Geschlechts im Tausch gegen leere Rollcontainer abgeholt werden.

Durfte dergleichen bei einem zur Charite gehörenden Krankenhaus kürzlich erst beobachten.

Für die jeweiligen Intensivstationen mag aber durchaus anderes gelten, für den Bereich der Quarantäne, bzw., hochansteckenden Krankheiten sowieso?
 

cindy44

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Hallo erstmal vielen dank für die hilfe. Gespräch lief nett. Aber der witz für mich war dass ein mädchen für alles gesucht wurde und ich mich für Wäscherei arbeiterin gemeldet habe
 

cindy44

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Naja I hab mal zugesagt , das wird erst entschieden .war enttäuscht dass meine bewerbung erst beim gespräch durchgelesen wurde und die person erst da draufkam dass ich fürs falsche gespräch eingeladen wurde. Zusätzlich müsste man noch in der küche arbeiten und das ist dann schon heftig
 

grün_fink

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Du sollst da so richtig in der Küche arbeiten und nicht nur mal paar Tässchen Kaffee kochen und kleine Spülmaschine einräumen?
Was machste denn jetzt?
 
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