Ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Welche Möglichkeiten habe ich jetzt noch?

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neueruser

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Ich habe eine Einladung per E-Mail erhalten, dass ich nächste Woche ein persönliches VG habe. Die Bewerbung habe ich allerdings
ohne Foto und Nummer gestaltet und wurde jetzt trotzdem eingeladen (nein, keine ZAF) Da das Unternehmen aber etwas weiter (ca. 30km) weg
ist und ich ich die Stelle total unpassend finde, möchte ich nun Wissen, was ich noch tun kann? Außerdem hatte ich an dem Tag
bereits einen wichtigen Termin, den ich jetzt wohl wieder mal verschieben muss. Der VV von der Arbeitsagentur hatte eine RfB, also kann ich fast nichts mehr dagegen unternehmen, oder? Habt ihr noch ein paar Tipps wie ich jetzt am besten vorgehen sollte, damit ich die Stelle noch abwehren kann? Habe alternativ besseres in Aussicht, möchte aber auch nicht durch unpassendes Verhalten eine Sperrzeit meines ALG 1 kassieren. Der Arbeitgeber meinte im Schreiben, dass ich ihm den Termin bestätigen soll und dass keine Fahrkosten erstattet werden.
Danke schon mal im voraus.
 
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Tralilala

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Ist es zu empfehlen, dem AG die Wahrheit zu sagen?
Nein. Du solltest einigermaßen Interesse zeigen, damit der AG dich nicht negativ anschwärzen kann beim Arbeitsamt. Evtl. ist es aber durchaus Sinnvoll auf mangelnde Erfahrung o.ä. hinzuweißen, damit auch der AG dich einschätzen kann (meist ist man dann uninteressant). Aber nicht sagen oder vermitteln, dass du der völlig falsche bist (auch wenn das zutreffen würde).
Wenn die Qualifikationen nicht passen, wird das der AG selbst feststellen und dir später eine Absage erteilen. Und falls er dich einstellen will, kannst du ja immer noch sagen du hast eine andere Stelle bekommen oder in Aussicht.
 

neueruser

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Nein. Du solltest einigermaßen Interesse zeigen, damit der AG dich nicht negativ anschwärzen kann beim Arbeitsamt. Evtl. ist es aber durchaus Sinnvoll auf mangelnde Erfahrung o.ä. hinzuweißen, damit auch der AG dich einschätzen kann (meist ist man dann uninteressant). Aber nicht sagen oder vermitteln, dass du der völlig falsche bist (auch wenn das zutreffen würde).
Wenn die Qualifikationen nicht passen, wird das der AG selbst feststellen und dir später eine Absage erteilen. Und falls er dich einstellen will, kannst du ja immer noch sagen du hast eine andere Stelle bekommen oder in Aussicht.

Die Qualifikationen usw. würden aber passen. Und falls er mich einstellen will: wie soll ich aus der Nummer raus kommen?
Natürlich habe ich was anderes in Aussicht, aber keinerlei Zusage etc. Der Vermittlungsvorschlag hatte ja eine RfB und der
AG würde doch dann der Arbeitsagentur melden, dass ich die Stelle abgelehnt habe bzw. fragt der SB selber beim AG nach
wie das ganze ausgegangen ist und warum ich nicht eingestellt wurde.

Edit: gerade eben einen neuen Termin vom AG vorgeschlagen bekommen, ein paar Tage später. Mit der Frage ob mir der
Termin nun passen würde.

Sollte ich den Termin bestätigen oder noch weiter herauszögern? Ich weiß ja nicht mal ob die Zusage von der AA
bis Ende der Woche bei mir ankommt.
 

Tralilala

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@neueruser ok, da habe ich dich falsch verstanden. Du hattest ja geschrieben "Habe alternativ besseres in Aussicht", da dachte ich du hättest bereits eine Zusage oder mündliche Zusicherung o.ä. Dann solltest du im Gespräch nicht sagen, dass du eine andere Stelle hast.

Ich persönlich, würde den Termin wahrnehmen. Neben dir kommen ja auch noch einige andere zum Bewerbungsgespräch. Daher würde ich vermuten, ist es eher unwahrscheinlich direkt eingestellt zu werden. Falls er dich einstellen will, wäre das ja schon ein Jackpot ;-) Ich glaube, die meisten Träumen davon ;-) Aber solange das nicht passiert, würde ich es entspannt betrachten. Evtl. hilft es auch schon wenn du im Vorstellungsgespräch eher gelangweilt, desinteressiert wirkst,... Ggf. kann man dann ja noch überzogene Gehaltsvorstellungen äußern, dümmliche Fragen stellen o.ä. Oder einfach ungeschickt auf deren Fragen antworten "Warum haben Sie sich bei uns beworben? Welche Stärken und Schwächen haben Sie?", erstmal lange überlegen oder so ;-) . Dann ist die Entscheidung schnell bei anderen Bewerbern. Und ich denke, seriöse Betriebe geben der Arbeitsagentur entweder keine Rückmeldung oder nur Abgelehnt/Angenommen ganz ohne Begründung. Und eine nähere Begründung wäre wohl Datenschutzrechtlich auch bedenklich. Solange man nicht beim Vorstellungsgespräch mit einer alkoholfahne ankommt hat man wohl nichts zu befürchten von AA Seite. Ich habe noch nie Probleme bekommen weil ein Arbeitsgeber irgendeine kritische Rückmeldung der Arbeitsagentur gegeben hat.
Das einzige was du nicht tun solltest, ist nicht zum Vorstellungsgespräch gehen. Das kann zu einem Problem werden. Ansonsten einfach ein durchschnittliches Gespräch führen.

Wenn du eine Absage bekommen hast und die Arbeitsagentur dann nachfragt wie das Gespräch gelaufen ist, kannst du ja sagen "haben sich für einen anderen Bewerber entschieden der besser auf die Stelle gepasst hat"...

Wenn die dich dann letztendlich wirklich Einstellen wollen, dann müsste man nochmal überlegen...
 

JobcenterAffe

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Edit: gerade eben einen neuen Termin vom AG vorgeschlagen bekommen, ein paar Tage später. Mit der Frage ob mir der
Termin nun passen würde.
Sollte ich den Termin bestätigen oder noch weiter herauszögern? Ich weiß ja nicht mal ob die Zusage von der AA
bis Ende der Woche bei mir ankommt.
Also, wenn noch keine Zusage von der AA gekommen ist, dann dem AG einfach antworten, daß man um erneute Terminverschiebung bittet, da die Zusage noch aussteht. - Entspricht ja auch den Tatsachen. Und auf die Fahrtkostenerstattung brauchst du nicht zu verzichten. Ganz gleich, von wem die kommt.

Das Blöde ist, daß du mit diesem eMail-Verkehr schon begonnen hast, und diese Kontaktschiene nun beibehalten mußt. Hättest du von Anfang an auf die Schneckenpost gesetzt, wäre alles viel mehr in Zeitlupe abgelaufen. Da hätte der AG spätestens bei der 2. Verschiebung wohl schon das Interesse verloren gehabt, und sich für einen anderen entschieden.

Im Endeffekt kann man nach einer tatsächlichen Einstellung immer noch die Notbremse mit einer Krankmeldung ein paar Tage nach Arbeitsbeginn ziehen, falls es sich wirklich als Tatsache erweist, daß einem der Job nicht gefällt und/oder zu schlecht bezahlt wird.

Evtl. könnte man - wie bei Anti-ZAF-Gesprächen immer geraten wird - auch einen "Gegenfragebogen" abarbeiten, in dem man beim Bewerbungsgespräch z.B. explizit danach fragt,

  • ob es eine Kantine gibt
  • falls ja, wie hoch die Zuzahlung zum Kantinenessen ist :)
  • 13. Monatsgehalt? - Falls ja, in welcher Höhe?
  • Urlaubsgeld? - Falls ja, wie hoch?
  • wieviele Tage Jahresurlaub?
  • ob der AG in einem Arbeitgeberverband organisiert ist, und somit ein allgemeingültiger Tarifvertrag gilt
  • ob es einen Betriebsrat gibt
  • ob ein Betriebsratsmitglied hier in der Niederlassung als Ansprechpartner da ist
  • ob man gleitende Arbeitszeit hat
  • ob der AG vermögenswirksame Leistungen zahlt, wenn ja, in welcher Höhe
  • etc. etc.
Mit solchen Fragen kannst dem AG beim Bewerbungsgespräch auf die Nerven gehen. Allein durch solche Fragen kickt man sich dann wohl ins bewerberische Aus und wird von der Gegenseite schief angesehen.

ABER: All diese Fragen sind im Bewerbungsgespräch erlaubt, und selbst wenn der AG der Arbeitsagentur sowas meldet, kann die AA so etwas nicht sanktionieren.
 
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veni-vidi-vici

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  • ob es eine Kantine gibt
  • falls ja, wie hoch die Zuzahlung zum Kantinenessen ist :)
  • 13. Monatsgehalt? - Falls ja, in welcher Höhe?
  • Urlaubsgeld? - Falls ja, wie hoch?
  • wieviele Tage Jahresurlaub?
  • ob der AG in einem Arbeitgeberverband organisiert ist, und somit ein allgemeingültiger Tarifvertrag gilt
  • ob es einen Betriebsrat gibt
  • ob ein Betriebsratsmitglied hier in der Niederlassung als Ansprechpartner da ist
  • ob man gleitende Arbeitszeit hat
  • ob der AG vermögenswirksame Leistungen zahlt, wenn ja, in welcher Höhe
  • etc. etc.
Ist ja eigentlich eine echte Schande, dass man wegen solche ganz normalen und berechtigten Fragen beim VG schon aussortiert werden kann! Jetzt weiß ich auch endlich warum es bei mir nie mit der Einstellung klappt! :)
 

neueruser

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Der AG hat mich nun gefragt ob es möglich wäre 2 Tage Probe zu arbeiten. Ist es Pflicht diese anzunehmen und was
muss ich beachten? Es wurde keine Bezahlung genannt und ich habe keine Unfallversicherung etc. Da der AG die
Fahrtkosten nicht übernimmt, gehe ich davon auch, dass er das Arbeiten auch nicht bezahlen wird.
 
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Kitty123

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Der AG hat mich nun gefragt ob es möglich wäre 2 Tage Probe zu arbeiten. Ist es Pflicht diese anzunehmen und was
muss ich beachten? Es wurde keine Bezahlung genannt und ich habe keine Unfallversicherung etc. Da der AG die
Fahrtkosten nicht übernimmt, gehe ich davon auch, dass er das Arbeiten auch nicht bezahlen wird.
Rechtlich betrachtet, gibt es keine unbezahlte Probearbeit in DE.
Alleine aufgrund Versicherungsschutz ist dies nicht tragbar.
 

Ruhrpottmensch

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Moin ;)

Mal eine brauchbarere Meinung dazu:
Der AG hat mich nun gefragt ob es möglich wäre 2 Tage Probe zu arbeiten. Ist es Pflicht diese anzunehmen und was
muss ich beachten? Es wurde keine Bezahlung genannt und ich habe keine Unfallversicherung etc. Da der AG die
Fahrtkosten nicht übernimmt, gehe ich davon auch, dass er das Arbeiten auch nicht bezahlen wird.
Wenn Du Dich mit dem AG & dem Jobangebot "anfreunden" kannst, warum nicht?! Eine tatsächliche Pflicht gibt es aber nicht.
Wenn Du Dich dafür entscheidest, melde das dann der AfA vor Aufnahme des "Praktikums/Probearbeiten" (Firma/Einsatzort, Zeitraum) und beantrage im Vorfeld (!) bei der AfA dafür Fahrtkosten. Versichert bis Du dann "normal" über die BA bis dann eventuell ein Arbeitsverhältnis eintritt.
 

Ruhrpottmensch

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Ach so... Geht immer noch um den VV!? 🤣
Hab ich aufgrund anderer Aussagen nicht drauf geachtet... 🙈

Dann ganz "easy":
Bei dem VG direkt Fahrtkosten ansprechen (Auch wenn sie im Vorfeld für das VG schon abgelehnt worden sind). Und natürlich bist Du nur per ÖPNV unterwegs. Sollten die sich wider Erwarten drauf einlassen, kannst Du ja immer noch Dankend das "Probearbeiten" ablehnen. Wenn Fragen kommen, dann sagst Du ganz offensiv, dass so etwas im Rahmen einer s.g. "MAG" nach §45 SGB III mit der AfA abgeklärt werden müsse. Ich glaube kaum, dass die dann Bock auf den Schreibkram für zwei Tage Probearbeit haben. ;)

[EDIT] Oder eben ganz offensiv & direkt ablehnen... ;)
 

neueruser

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Der AG geht davon aus, dass ich das jetzt alles bis nächste Woche abkläre mit der AfA. Ich wüsste nicht wie ich ca. 30km mit den ÖPVN dort hinkommen so.
 
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Ruhrpottmensch

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Ja dann... Schneckenpost... ;)
Dann hast Du zwar eventuell noch keine Zusage der Fahrtkosten der AfA bis zum VG, hast Dich dann aber schon "beliebt" beim AG gemacht.
Und dann halt auch genauso argumentieren... Das Du erst alles Hundertprozentig mit der AfA abklären musst. Man könne Dir ja auch schon mal gerne einen Arbeitsvertrag und den ganzen restlichen Schriftkram mitgeben, damit Du das alles prüfen kannst bis zum (möglichen) zweiten Termin...
Dann mal schauen, ob der AG dann noch "im Rennen" ist... ;)
 

Ruhrpottmensch

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Ja klar... Warum denn nicht?! keine kann Dich zwingen, bei einer Kommunikationsform zu bleiben... ;)
Außerdem war damit auch eher das ganze "Antragsgedöns" in Richtung AfA gemeint (Fahrtkosten, Fragen zu einem möglichen Praktikum etc. - Alles mit jeweils einem Schreiben und am besten erst Samstag oder gar Montagmorgen in den Postkasten werfen). Aber auch mit einem potentiellen AG würde ich nicht mehr mit Mail kommunizieren! Ja, ich weiß... Das geht schnell und unproblematisch. Aber wenn man eh nicht besonders "scharf" auf das Angebot ist... Warum dann dem AG noch entgegen kommen? ;)
 

Samsara

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Ja, natürlich die liebe, gute, alte Schneckenpost nutzen! :love:
Man erhält dadurch ja auch die Arbeitsplätze der Postzusteller. Jeder Tag eine gute Tat!

Ich kann nur dringend davon abraten,
bei Fahrtkosten zu solch zwielichtigen Veranstaltungen wie "kostenlose" 2-Tage-Probearbeit, in Vorkasse zu treten.

Ich hatte z.B. eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei einem Steuerberater.
Er war ganz begeistert über meine Bewerbung, und ich sollte noch gleich am selben Tag
zum Interview bei ihm erscheinen. Für mich die erste Einladung seit drei Jahren!

Keine Zeit mehr, vorher noch einen Antrag beim Jobcenter wegen der Fahrtkosten zu stellen.
Zu sehr beschäftigt, mit dem eigenen Outfit - und dem "Auswendiglernen" des langen und bunten Lebenslaufs.

Außerdem dachte ich, so eine Steuerkanzlei sei halbwegs seriös.
Falsch: Ich bin auf den Kosten sitzen geblieben:

Der Steuerberater hat auf nichts reagiert:
Nach dem Bewerbungsgespräch, nicht einmal eine Absage.
Er hat einfach nichts mehr von sich hören lassen.
Er war nicht mehr zu sprechen. Am Telefon wurde ich abgewimmelt.
Briefe, Fax und E-Mail wurden ignoriert.
Geld für Einschreiben / Rückschein ausgegeben - alles umsonst.
Und der Betrag war auch zu gering, um ihn einzuklagen.

Das Jobcenter hat (nicht zu Unrecht) darauf bestanden,
dass ich vorher einen Antrag hätte stellen müssen.

Und das war nur ein Bewerbungsgespräch mit Hin- und Rückfahrt.
Bei einem 30 km entfernten mehrtägigen Probearbeiten, fallen ja doppelte Fahrtkosten an.

Und Du hast keine Garantie, dass die Dich danach einstellen.
Hab es schon erlebt, dass sich ein gastronomischer Betrieb für Sylvester
beim Jobcenter einen Probearbeiter als Koch organisiert hat, der dann am 02. Januar wieder gehen musste.
Sie haben ihm erklärt, dass sie sehr unzufrieden mit ihm gewesen sind - und sehr enttäuscht.
Er war völlig fassungslos, weil er sich sehr viel Mühe gegeben hat,
mit den Kollegen prima ausgekommen ist, und die Arbeit trotz längerer Erwerbslosigkeit gut geschafft hat.

Lohn- und Fahrtkosten wurden nicht gezahlt, bzw. erstattet. Dagegen unternommen hat er nichts.
Er hatte Angst, dass sie ihn beim Jobcenter wegen seiner "Minderleistung" anschwärzen,
und war heilfroh, wenigstens ohne Sanktion davon gekommen zu sein.

Anders sieht es aus bei Probearbeit im Sinne eines "Einfühlungsverhältnisses".
Das habe ich schon einmal nach reiflicher Überlegung zwei halbe Tage lang gemacht,
weil mich der Job brennend interessiert hat, und ich ihn dann auch bekommen habe.
Und statt Fahrtkostenerstattung gab es Kaffee und Kuchen. :icon_frown:

Es war eine Mitarbeiterin vor Ort, die mir dies und das gezeigt hat.
Ich habe auch unter ihrer Aufsicht ein paar Kleinigkeiten selbst gemacht, einfach damit wir beide sehen,
ob ich bestimmte Abläufe verstanden habe, und ob ich mit den PC-Programmen zurechtkomme.

Diese Art unbezahlter Probearbeit wurde genutzt, weil es sich um einen etwas speziellen Vorgesetzten handelte,
der schon mehrere Kandidaten ausprobiert hatte. Es hatte aber irgendwie nie richtig gepasst, und die Zusammenarbeit
endete nach wenigen Tagen, bzw. Wochen. Entweder, weil es von seiner Seite aus nicht passte, oder aber meistens,
weil die Bewerber mit ihm nicht konnten. Er neigt leider ein wenig zu viel zum Kontrollzwang. Das mag nicht jeder.
So ein Typ, wie Günter Netzer, wer den noch kennen sollte ... . Sternzeichen: "Nölende Jungfrau".
(Alle im Sternzeichen Jungfrau geborenen, die hier im Forum unterwegs sind, bitte ich herzlich um Verzeihung!
Es ist nicht bös gemeint, sondern ganz liebevoll.
:sorry: )

Fazit:
Alles hängt davon ab, wie man selbst zum Job steht, der da angeboten wird.
Und davon, dass man für sich klar hat, was man will.
 

Tralilala

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Hast du ein Auto mit dem du dorthin kommen könntest? Hast du ein Auto bei der Afa gemeldet? (Wielange wäre die Fahrtzeit mit dem Auto?)

Falls nicht, und du mit öffentliche Verkehrsmittel unterwegs bist: Wie lange wäre dann deine Fahrtzeit? Von deiner Haustüre aus zu Fuß, über die Verkehrsmittel und Fußweg bis zur Tür des Betriebes? Gibt es ein Routenplaner der dir dich da unterstützen könnte?

Warst du inzwischen schonmal dort gewesen und wielange hast du gebraucht?

Wenn die Fahrtzeit nämlich zu lange ist, könntest du einfach Absagen wegen der Fahrtzeit,...

Die scheinen richtiges Interesse an dir zu haben. Respekt! Hätte ich nicht mit gerechnet.
 

Ruhrpottmensch

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Ich kann nur dringend davon abraten,
bei Fahrtkosten zu solch zwielichtigen Veranstaltungen wie "kostenlose" 2-Tage-Probearbeit, in Vorkasse zu treten.
Da wir hier im ALG1 sind, halte ich das für weniger "schlimm" falls noch keine Zusage der AfA bis zum VG da ist. Sollte natürlich nicht die Regel sein/werden. ;)
Im ALG2 stimme ich Dir aber absolut zu... Da sollte man vor eine verbindlichen Zusagen gar nix machen!
 

neueruser

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@Tralilala Ich habe nur meinen B Führerschein dort gemeldet. Ein Auto besitze ich auch, ja. Fahrtzeit wären ca. 30 Min.
Wie gesagt. Keinen Plan wie ich dort mit öffentlichen Mitteln hinkommen sollte.
 

Tralilala

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@Tralilala Ich habe nur meinen B Führerschein dort gemeldet. Ein Auto besitze ich auch, ja. Fahrtzeit wären ca. 30 Min.
Wie gesagt. Keinen Plan wie ich dort mit öffentlichen Mitteln hinkommen sollte.
Ok, dann kannst du wegen der Fahrtzeiten nicht absagen... Schade. Ich hoffte dass du nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln.... ;-)
 
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