Ich habe eine Einladung zum Eingliederungsmanagement bekommen, obwohl ein Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente läuft

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Nena99

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Hallo Zusammen ,

ersteinmal vielen Dank für die Aufnahme in das Forum. Bei mir läuft seit ca 4. Monate ein Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente. Ich bin seit ca. 2 Jahre AU und beziehe nach Aussteuerung der Krankenkasse , Arbeitslosengeld bin aber noch bei meinem Arbeitgeber eingestellt.

Nun habe ich einen Brief von meinem Arbeitgeber erhalten der mich zum betrieblichen Eingliedrungsmangement persönlich einlädt und gleichzeitig mir ein Fragebogen mit sendet den ich vorab ausgefüllt an Ihn zurück senden soll damit er sich besser vorbereiten kann . In dem Fragebogen werden unter anderem folgende Fragen gestellt :
-Stehen AU Zeiten in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit im Betrieb?
- Sind Sie bereit , Ihre Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden? Falls Ja bitte Namen und Anschrift Ihrer Ärzte
- haben Sie Einwände gegen die teilnähme eines Betriebsarztes oder des direkten Vorgesetzten bei dem Gespräch

usw.

Ich muss dazu sagen ich bin Psychosomatisch krankgeschrieben und derzeit nicht in der Lage an solch einem Gespräch teilzunehmen und auch nicht die Fragen zu beantworten auf dem Bogen. Auch weiss ich ja noch garnicht was mit meinem EU Antrag passiert denn wenn ich eine EU Rente bekommen hat es sich erstmal mit der Eingliederung sowieso erledigt.
In dem Schreiben steht aber ...Wir appellieren deshalb an Sie entsprechend mitzuwirken, auch , wenn Sie derzeit noch arbeitsunfähig erkrankt sind.

Ich weiss nicht wie ich mich jetzt richtig verhalten soll vielleicht hat irgendjemand ein Tipp für mich oder bereits damit Erfahrung gemacht.

Mein Arbeitgeber weiss auch noch nicht , dass ich während meiner Erkrankung eine Schwerbehinderung von GDB 50 bekommen habe hier weiss ich nicht ob ich Ihn da jetzt auch schon informieren sollte denn vielleicht Weill er ja mit seinem Vorhaben eine krankheitsbedingte Kündigung aussprechen.

Wäre sehr dankbar über die eine oder andere Antwort , bin mir auch nicht sicher ob ich hier richtig bin.

Liebe Grüße

Nena99
 

erwerbsuchend

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Dein AG kann dich nicht kündigen, nur weil du nicht am BEM teilnehmen möchtest. Wie sieht deine Krankheitsprognose aus? Wann wirst du wieder arbeitsfähig sein oder ist dies weiterhin unklar, wie deine Genesung verlaufen wird? Wie hat der AG deine bisherigen Aufgaben verteilt? Wurde ggfs. bereits ein neuer Mitarbeiter für deine Aufgaben eingestellt?
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Wie sieht deine Krankheitsprognose aus? Wann wirst du wieder arbeitsfähig sein oder ist dies weiterhin unklar, wie deine Genesung verlaufen wird?

Es läuft ein Antrag auf EM-Rente. Da geht man wohl nicht von einer anstehenden Genesung aus.

Ich frage mich, wieso der AG auf einmal, nach mind. 2 Jahren Krankheit, damit um die Ecke kommt.

Hattest du früher schon BEM-Einladungen?

Wie groß ist dein AG? Bei größeren Betrieben wird das BEM automatisch angestoßen und diese Briefe gehen auch automatisch raus.
Entweder hat dann bisher jemand das BEM bei dir von Hand gestoppt und das nun vergessen, oder die Automatisierung ist neu... Keine Ahnung. Ein wirklicher Grund fällt mir nicht ein.
 

Nena99

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Dein AG kann dich nicht kündigen, nur weil du nicht am BEM teilnehmen möchtest. Wie sieht deine Krankheitsprognose aus? Wann wirst du wieder arbeitsfähig sein oder ist dies weiterhin unklar, wie deine Genesung verlaufen wird? Wie hat der AG deine bisherigen Aufgaben verteilt? Wurde ggfs. bereits ein neuer Mitarbeiter für deine Aufgaben eingestellt?
Hallo, danke für deine Antwort ist. Mein Arveitgeber kann mich zwar nicht deshalb kündigen aber er hätte es leichter vor dem Arbeitsgericht bei Klage wenn er ein Bem angeboten hat und ich nicht teilgenommen habe. Wie lange ich noch krank. Bin, das kann ich dir leider alles nicht sagen meine Prognose derzeit ist nicht gut deshalb EU Rente beantragt wie es später mal aussieht weiss ich nicht gerne würde ich irgendwann wieder arbeiten gehen. Ob jemand neues für mich angefangen hat weiss ich nicht.

Beste Grüße

Es läuft ein Antrag auf EM-Rente. Da geht man wohl nicht von einer anstehenden Genesung aus.

Ich frage mich, wieso der AG auf einmal, nach mind. 2 Jahren Krankheit, damit um die Ecke kommt.

Hattest du früher schon BEM-Einladungen?

Wie groß ist dein AG? Bei größeren Betrieben wird das BEM automatisch angestoßen und diese Briefe gehen auch automatisch raus.
Entweder hat dann bisher jemand das BEM bei dir von Hand gestoppt und das nun vergessen, oder die Automatisierung ist neu... Keine Ahnung. Ein wirklicher Grund fällt mir nicht ein.
Vielen Dank für deine Antwort. Ja genau Antrag auf eu läuft, das habe ich mich auch gefragt wieso jetzt nach 2 jahre ich denke vielleicht will er jemand einstellen und wissen ob er mich kündigen kann? Meine aktuelle AU Bescheinigung für 3 Monate hat er ja bereits erhalten da weiss er ja schon das ich die nächsten 3 Monate nicht komme. Die Firma ist nicht sehr gross ca. 100 MA. Meine Frage ist jetzt nur wie sollte ich mich verhalten antworten ablehnen welcher Grund oder Anwalt jetzt schon einschalten??

Moderation:

2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL

 
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Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Antworten, ablehnen.
Noch gäbe es da für einen Anwalt nichts zu tun.

100 MA reichen ja vielleicht schon aus, um da ein neues Personalverwaltungssystem einzuführen, das seltsame Dinge tut.

Keine Ahnung...
Manche AG wollen "Papierleichen" wie Dichtern loswerden, obwohl sie nix kosten und es dafür keinen wirklichen Grund gibt.
Vielleicht ist das der Versuch, dich zu ner Auflösung zu überreden...
Ich denke nicht, dass es in Sachen Kündigung einen Unterschied macht für dich - das BEM ist total überflüssig, wenn du eh zu krank bist.
 

gila

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War bei mir ähnlich - der AG wollte "Planungssicherheit" - nach Mitteilung von Ablehnung BEM und Rentenantrag wurde über eine "betriebsbedingte Kündigung" verhandelt, die dann auch einvernehmlich so durchgezogen wurde und für mich abfindungsmäßig dann auch positiv ausging ;-)
Voraussetzung war natürlich, dass es eh "betriebsbedingte" Änderungen gab.
 

Buerosklave

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Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass der Fragebogen und die Schweigepflichtsentbindung eher allgemeine Sachen sind, die bei allen Betroffenen so ausgegeben werden. Allerdings wäre ich vorsichtig, damit, dem Betriebsarzt gerade bei psychosomatischen Erkrankungen solche Unterlagen zur Verfügung zu stellen, da Betriebsärzte eben nicht zwingend Arbeitsmediziner, sondern oft nur Allgemeinärzte sind. Und psychosomatische Erkrankungen werden oft auch von Allgemeinärzten sehr auf die leichte Schulter genommen.
 

gila

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Nein, ich hatte nicht mitgeteilt, dass ich einen Rentenantrag gestellt hatte, weil das zu der Zeit noch kein Thema war. Und da es sowieso auf eine betriebsbedingte Kündigung hin ausgelaufen wäre haben wir uns freundlich geeinigt.

In deinem Falle, den wir zur Gänze eigentlich nicht kennen, ist es schwierig zu sagen ob du diese Freundlichkeit und Bereitschaft signalisieren solltest oder ob es für deine weitere Planung unschädlich wäre, wenn du einfach erwähnst, dass ein betriebliches Eingliederungsmanagement keinen Sinn macht, weil du in Rentenantrag gestellt hast.

Andererseits weißt du ja vielleicht auch noch nicht ob deine Rente so durchgeht.

Da wäre wahrscheinlich eher jemand aus dem Arbeitsrecht der richtige Ansprechpartner, der dir definitiv dann sagen kann ob es Sinn macht, dem Arbeitgeber hier vor zu spiegeln dass du vielleicht noch mal kommen könntest, oder dem Arbeitgeber zu offenbaren, dass du eine Rente beantragt hast, was zufolge haben kann, dass dann das Thema Kündigung dran ist. Oder auch Abfindung.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten hier... Pers. würde ich dir empfehlen dich sowieso von einem Arbeitsrechtler beraten zu lassen, sollte der Arbeitgeber eine Kündigung aussprechen, was er ja durchaus jederzeit machen kann aber begründen müsste, welche Rechte und Folgen sich dir dann hier stellen.

Ich würde das Schreiben an den Arbeitgeber jetzt nicht so übertrieben freundlich gestalten, er bat ja auch um Mitwirkung trotz AU, sondern nur ganz kurz und knapp um das Ganze ein wenig erste Mal zu verzögern, da du ja noch nicht wirklich sicher bist ob und wann du eine Rente bewilligt bekommst.
 

Nena99

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@gila
Vielen Dank für deine Wertvollen Tipps , ich hatte es so formuliert damit er nicht sagen kann dass ich nicht mitwirken will und grundsätzlich nicht dagegen bin. Die Einladung zu Termin ist schon nächste Woche mir jetzt noch arbeitsrechtliche Beratung einzuholen wird schwierig deshalb ist deine Idee ganz gut lieber weniger als zuviel vielleicht erstmal schreiben was hinterher gegen mich verwendet werden könnte. Wie würdest du es vielleicht schreiben mit kurz und knapp da ich ja trotz AU den Bogen ausfüllen sollte und zum Termin kommen oder einen anderen Termin vorschlagen sollte?
 

gila

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Nun, das ganze ist ja im Grunde genommen eine freiwillige Angelegenheit und vielleicht ahnt ja auch dein Arbeitgeber schon, dass bald eventuell die Rente winkt. Ich würde einfach nur so unverfänglich wie möglich schreiben:

vielen Dank für Ihr Angebot für ein Wiedereingliederungsmanagement. Mein derzeitiger Gesundheitszustand erlaubt es mir jedoch nicht, Ihren Termin wahrzunehmen. Hier bitte ich, noch etwas abzuwarten, gegebenenfalls würde ich mich unaufgefordert bei Ihnen melden, sobald mir dies sinnvoll und machbar erscheint.


Die Formulare würde ich überhaupt nicht ausfüllen oder drauf Bezug nehmen, ist ja keine Zwangsveranstaltung. Wenn sie hier etwas anderes wollen, werden sie sich schon melden.

Inzwischen hast du Zeit dich über die arbeitsrechtliche Situation zu erkundigen, ebenso über die etwaigen Pflichten. Hierzu gibt es im Netz auch genügend Informationen, z.b.

 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Ich finde, es wäre einerseits fair, dem AG mitzuteilen, dass eine langfristige Erkrankung inkl. Rente im Raum steht. Das sollte der AG sich aber bei dir sowieso schon denken können.

Ob man sich menschlich fair verhält, kommt andererseits natürlich auch immer auf das Verhältnis zum AG an.

Ohne weitere Begründung ablehnen ist auf jeden Fall total okay.
 

gila

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Sie ist ja schon über zwei Jahre AU.
Und der Vorschlag war jetzt darauf gemünzt, dass wir ja nicht wissen, was in der Firma gelaufen ist.

Es gibt hier tatsächlich mehrere Möglichkeiten, die der Arbeitgeber nutzen könnte, um sich vor eventuellen Ersatzansprüchen, Abfindungen oder so zu drücken... deshalb lieber hier rüber mit einem Arbeitsrechtler noch mal sprechen, denn das Thema braucht sie ja hier nicht ausbreiten denke ich mal... macht auch keinen Sinn weil das meistens ein viel zu komplexes Thema ist als dass hier irgendjemand eine rechtsverbindliche Auskunft geben könnte.

So ist jetzt erst einmal eine Antwort auf den Termin gegeben, das Ganze auf die aktuelle Gesundheit geschoben, und sie hat Zeit sich auf alle Eventualitäten zu präparieren, falls der Arbeitgeber doch noch mal nachhakt... vielleicht ist ja auch bald ein Rentenbescheid da, denn das geht ja auch schon über vier Monate

Nachsatz : man könnte auch bei der Rentenversicherung mal eine Sachstandsanfrage machen wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist
 

Jim Panse

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Hallo Zusammen,

Allerdings wäre ich vorsichtig, damit, dem Betriebsarzt gerade bei psychosomatischen Erkrankungen solche Unterlagen zur Verfügung zu stellen, da Betriebsärzte eben nicht zwingend Arbeitsmediziner, sondern oft nur Allgemeinärzte sind. Und psychosomatische Erkrankungen werden oft auch von Allgemeinärzten sehr auf die leichte Schulter genommen.

Ein Betriebsarzt muss eine zusätzlichte Ausbildung im Bereich der Arbeitsmedizin durchlaufen!

Die Ausbildung zum Betriebsarzt

Nach Abschluss des Medizinstudiums und Erteilung der Approbation kann sich ein Assistenzarzt im Fachgebiet der Arbeitsmedizin weiterbilden, in dem er die Facharztausbildung Arbeitsmedizin absolviert. Die erfolgreich abgeschlossene Facharztausbildung endet im Facharzt für Arbeitsmedizin. Mit diesem Facharzttitel darf man sich als Betriebsarzt, Facharzt für Arbeitsmedizin oder Betriebsmediziner bezeichnen. (Hervorhebung durch mich)

Die Weiterbildungszeit zum Facharzt für Arbeitsmedizin beträgt 60 Monate, wovon 24 Monate in der Inneren Medizin oder Allgemeinmedizin abgeleistet werden müssen. Die restlichen 36 Monate sind in der Arbeitsmedizin abzuleisten. Es können auch 12 Monate Weiterbildungszeit aus anderen medizinischen Fachrichtungen auf diese 36 Monate angerechnet werden.

Neben dieser Weiterbildung bieten Akademien für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin Kurse an, die 360 Stunden umfassen und Spezialthemen wie Berufskrankheiten, Arbeitspsychologie, Ergonomie, Recht, Wirtschaft, Technik und Sozialversicherungswesen beinhalten.

Quelle: Betriebsarzt - was ist ein Betriebsmediziner? Aufgaben & Untersuchungen

Herzliche Grüße Jim

PS: Zur Anmerkung von Gila

Aus § 4 des Arbeitssicherheitsgesetztes (ASiG) geht eindeutig hervor, dass der Arbeitgeber nur Personen als Betriebsarzt bestellen darf, die als Arzt arbeiten dürfen und zusätzlich die arbeitsmedizinische Fachkunde besitzen.
Quelle: ASiG § 4

;)
 
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Jim Panse

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@ Gila,

ich habe meinen Beitrag oben ergänzt.
Natürlich kann man niemanden zwingen Betriebsmediziner zu werden!
Jedoch ändert das nichts an der nötigen Fachkunde. Somit ist die Aussage von @ Büroskalve trotzdem nicht richtig :)

Herzliche Grüße Jim
 

gila

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Leider kann ich dir nicht die volle Punktzahl überreichen, 😉... Denn Buerosklave hat das nicht als Statement ausgesagt, sondern :

da Betriebsärzte eben nicht zwingend Arbeitsmediziner, sondern oft nur Allgemeinärzte sind

Das kann man sehr gut als einen Hinweis verstehen, diesen Fakt zu überprüfen. So wie du es ja eben auch getan hast, zu recherchieren ob die Voraussetzungen bei genau diesem Betriebsmediziner, wo man hin soll, auch vorliegen.
 

Jim Panse

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Gila

Entweder einer von uns oder wir beide hat einen Knoten im Kopf , wir haben ein Kommunikationsprüblem oder ich weiss es auch nicht... :icon_mrgreen:

Person mit mit Ausbildung zum z.B Allgemeinmediziner = Arzt

Nur ein Arzt mit der zusätzlichen Ausbildung in Betriebsmedizin = Facharzt für Arbeitsmedizin bzw. Betriebsarzt bzw. Betriebsmediziner!

Ein "einfacher" Arzt kann und darf kein Betriebsarzt im Sinne ASiG sein!

Gruß Jim
 

gila

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Da hat ganz sicher keiner einen Knoten oder ein Kommunikationsproblem, eher hat jeder eine andere Herangehensweise und ich bin ziemlich bekannt hier als Erbsenzähler, Sätzeauseinanderfieseler, zwischendenzeilenleser und penetrant Nachfrager 😁

Es gäbe da nämlich noch die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt bzw. zur Zusatzbezeichnung... , vorausgesetzt dass die unter Anleitung eines Facharztes für Arbeitsmedizin arbeiten, der weiterbildungsberechtigt ist. Z.B. Bei arbeitsmedizinischen Diensten mit mehreren Mitarbeitern die überbetrieblich sind... und was das für ein Betrieb ist um den es hier geht wissen wir ja nicht.
😉

Also weiß man als AN nicht zwingend, wen genau man vor sich hat, auf welcher Qualifikationsstufe der gerade steht, und ob ich ihm welchen Einblick gewähren muss oder auch möchte.

Nicht, dass ich davon Ahnung hätte, 🤭 aber ich betreue gerade privat einen Fall wo die Kasse jem. Zum BA nötigen will und da müssten wir uns mit sowas befassen.
Im übrigen ist es immer ratsam auch bei Gutachtern jeglicher Couleur mal nach der beruflichen Qualifikation zu fragen, in dieser Hinsicht habe ich persönlich und mit einigen betreuten Personen schon viel zu viel Schmarrn erlebt.
 

hansklein

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Meine Frage ist jetzt nur wie sollte ich mich verhalten antworten ablehnen welcher Grund oder Anwalt jetzt schon einschalten??
Für einen Anwalt gibt es keine Arbeit, außer du möchtest Informationen von ihm, was er für richtig erachtet, wobei du da auch auf dein Gefühl hören solltest, Anwälte sind nach leider neg. Erfahrungen meinerseits, auch nicht immer im Recht. Wenn du Rechtsschutz hast, wäre das wenigstens finanziell nicht das Ding.

Du "könntest" dem AG mitteilen, das du eine Schwerbehinderung erhalten hast, damit wärest du schon besser geschützt, falls dein AG dich loswerden möchte. kannst aber auch noch damit warten. Rechtliches hier. Du "könntest" ihn gleichermaßen davon in Kenntnis setzen, das du dich derzeit nicht in der Lage fühlst, an einem solchen Gespräch teilzunehmen. Option für später offenlassen.

Nicht reagieren, halte ich für eine schlechte Strategie, die zur Kündigung führen kann, vor allem, wenn noch keine Schwerbehinderung für den AG vorliegt, ihm also nicht bekannt ist - was sich wieder auswirken kann, falls Kündigung und Abfindung im Raum stehen sollten. Mir pers. hat eine Nichtreakton mal eine Kündigung eingebracht. Allerdings war ich wegen "feinstem" Mobbing ausgefallen, da hätte ich unter keinen Umständen diskutieren wollen.
 

Buerosklave

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Ich wollte letztendlich nur zum Ausdruck bringen, dass nicht jeder "Medizinmann" Experte auf allen Gebieten der Medizin ist. Schon gar nicht bei Diagnosen, deren Wahrheitsgehalt man eben nicht durch eine physische Untersuchung prüfen kann. Wie heißt es so schön: "Man kann den Leuten nicht in den Kopf reinkucken.". Jeder, der selbst schonmal psychische Probleme hatte, wird Sprüche ala "Du siehst doch ganz gesund aus!" oder "Reiß dich zusammen, anderen Leuten geht es auch schlecht!" kennen. Umso schlimmer, wenn sowas von einem Arzt kommt.
 

Nena99

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Für einen Anwalt gibt es keine Arbeit, außer du möchtest Informationen von ihm, was er für richtig erachtet, wobei du da auch auf dein Gefühl hören solltest, Anwälte sind nach leider neg. Erfahrungen meinerseits, auch nicht immer im Recht. Wenn du Rechtsschutz hast, wäre das wenigstens finanziell nicht das Ding.

Du "könntest" dem AG mitteilen, das du eine Schwerbehinderung erhalten hast, damit wärest du schon besser geschützt, falls dein AG dich loswerden möchte. kannst aber auch noch damit warten. Rechtliches hier. Du "könntest" ihn gleichermaßen davon in Kenntnis setzen, das du dich derzeit nicht in der Lage fühlst, an einem solchen Gespräch teilzunehmen. Option für später offenlassen.

Nicht reagieren, halte ich für eine schlechte Strategie, die zur Kündigung führen kann, vor allem, wenn noch keine Schwerbehinderung für den AG vorliegt, ihm also nicht bekannt ist - was sich wieder auswirken kann, falls Kündigung und Abfindung im Raum stehen sollten. Mir pers. hat eine Nichtreakton mal eine Kündigung eingebracht. Allerdings war ich wegen "feinstem" Mobbing ausgefallen, da hätte ich unter keinen Umständen diskutieren wollen.
vielen Dank ! Ja nicht reagieren wäre nicht gut .
Habe Ihm jetzt erstmal geschrieben dass ich grundsätzlich dazu bereit bin auch während meiner AU jedoch derzeit es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist und ich mich bei Ihm melde wegen einem neuen Termin sobald es möglich ist . Und ich mich freuen weder dann mitzuwirken bei meiner Widereingliederung .

Das mit der Schwerbehinderung habe ich erst einmal weggelassen denn da könnte er denken ich gehe in Deckung /-oder Angriff weil ich denke er will mich kündigen.
Denn wenn er mich kündigt oder kündigen will kann er sowieso auch mit Schwerbehinderung denn das Intergratiosnamt stimmt da schnell zu wenn man schon solange Psychisch krank ist und dann auch noch ein EU Antrag läuft ... so kann ich es vielleicht sogar hinauszögern wenn ich dann später mitteile, dass ich Schwerbehindert bin da er dann die Kündigung zurückziehen muss und erneut nach Einhaltung des Integrationsamt neu aussprechen muss.

Bin mal gespannt was noch kommt ich halte euch auf dem laufenden , Vielen Dank nochmals allen und einen Schönen Abend zusammen!
 

Nena99

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Guten morgen,

Ich hatte meinem AG geschrieben gehabt dass ich grundsätzlich bereit bin für ein Eingliederungsmanagement aber derzeit gesundheitlich nicht in Lage daran teilzunehmen und den Termin zum Geslarahx wahrzunehmen.

Den Fragebogen habe ich auch nicht ausgefüllt....

Nun die Antwort von AG, er bedankt sich dass ich grundsätzlich bereit bin aber derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen KANN (also er wiederholt nochmals was ich geschrieben hatte)

AG schreibt, dass sie trotzdem zeitnah ein Eingliederungsmanagement durchführen wollen und schlägt erneut 3 weitere Termine zum persönlichen Gespräch vor.

Desweiteren schickt er erneut den Fragebogen und bittet diesen schonmal vorab auszufüllen um zu sehen ob die Erkrankung was mit der Arbeit zu tun hat denn sie wollen alles versuchen weitere Arbeitsunfahigkeit falls es arbeitsplatzbezofen ist zu vermeiden... Und sich auf das Gespräch besser vorbereiten.
Ich habe eine Frist von 14 Tage bekommen zu antworten und einen der vorgeschlagenen Termine zu zusagen.

Wie sollte ich jetzt reagieren?

Liebe Grüße und eine schönes WOCHENENDE!
 
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