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Ich habe ein neues Maßnahme-"Angebot" erhalten und bitte um Hilfe (Mikro Partner, 955/8/15)

schlussjetzt

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Seid bitte so freundlich, und verbindet meine Themen nicht! Damit sabotiert Ihr mein Hilfegesuch und das erschwert das leisten von Hilfe! Danke!

Guten Morgen,

Das Jobcenter scheint gegenwärtig das Ziel zu verfolgen, mich, auf welchen Weg auch immer, aus dem Bezug raushaben zu wollen. Dazu habe ich am gestrigen Dienstag (12.03.2019, Ausstellungsdatum: 06. März 2019) folgende Mikro Partner Maßnahme im Briefkasten vorgefunden.

Zitat aus dem Maßnahme-"Angebot":
Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger

Sehr geehrter Herr,

Zur Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemnissen nach § 16 SGB II i.V. m. § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 SGB III biete ich ihnen folgende Maßnahme an:

Nummer der Maßnahme: 955/8/19 (vorherige Maßnahmenummer: 955/141/18)

Bezeichnung der Maßnahme:
Wegbereiter ü25 Aufsuchende Sozialarbeit zur Kontaktwiederherstellung und individuelles Coaching.

Inhalt der Maßnahme:
Unterstützung bei persönlichen Problemlagen (und wer die „unaufgeforderte Unterstützung nicht möchte, den sanktionieren wir und verursachen so die Problemlage, welche wir dem Elo unterstellen)
Selbstverständlich hat sich das Jobcenter auch dieses mal alle Mühe gegeben, die Manahme so Zeitverzögert zuzusenden, das ein zeitnaher Fahrtkosten Antrag gar nicht möglich ist.

Ganz Wichtig:
Meine letzte Anhörung ist nur wenige Wochen her und bisher ist noch kein Sanktionsbescheid oder ähnliches ergangen. Möchte man die Sanktionen akkumulieren, um direkt 100% ausprechen zu können, oder wie ist das Verhalten der Sachbearbeiterin zu verstehen?

Wie ist eure (objektive) Empfehlung?

Vielen Dank im voraus!
 

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Onkel Tom

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Oje, die Mikroben.. Existiert dazu eine gültige EGV oder Fortschreibung der EGV oder
EGV-VA, in der eine Teilnahme einer Masnahme erwähnt wird ?

Zum Masnahmenträger-Gedöns kann ich dir diesen Thread empfehlen, wo es auf die
harte Art gelang, Erwerbslosenindustielle wieder los zu werden..


Widerspruch, Antrag auf aufschiebender Wirkung beim SG stellen bis hin zur Klage,
zumal die Mikroben dich auch "aufsuchen", ähm deine häuslichen Verhältnisse
ausschnüffeln könnten.. Die Augen eines Anleiter etc. haben in meiner Hütte nix
zu suchen..
 

gila

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Da gibt es auch noch reichlich ....

Frage: Liegt denn bei dir IRGENDEINS der geschilderten "Problemlagen" überhaupt vor (von dem das JC was weiß) ?
Das wäre mal das eine ...

Dann: Hast du eine derzeit gültige EGV? Mit welchem Inhalt? Oder isses schon ein VA?

Vorläufig ist das "Angebot" - ohne EGV oder VA, wo es drin verankert wäre - ein "Angebot".
Es hat keine RechtsBEHELFS-Belehrung - ist also wie so oft bei diesen Zuweisungen und "Angeboten" wahrscheinlich KEIN VA, gegen den
man Widerspruch einreichen KÖNNTE.

Da muss man dann anders ran ... einen Vertrag NICHT zu unterschreiben beim MT wäre wohl die "einfachste" Sache.

Der INHALT auf dem Flyer ist ziemliches "Geschwurbel" - es gibt doch einige "sensible" und private/intime Bereiche, wo ich pers. mir überlegen würde, ob ich das nicht lieber bei einem Psychotherapeuten aufarbeite, bei dem das Jobcenter dann letztlich KEINEN Einblick erhält!
Z.B. Thema Sucht, persönliches Umfeld ...

Es wird nicht wirklich KLAR, worauf man sich da einlässt - das JC spricht von "Vermittlungshemmnissen" (liegen da objektiv welche vor?) und von einer
"aufsuchenden Sozialarbeit" - das heißt ganz KLAR: du wirst in deinem persönlichen Umfeld "aufgesucht" - und das von Sozialarbeitern (ausgebildete?)...
zur "Kontaktwiederherstellung" (hast du den Kontakt zu deiner Lebensumwelt etc. denn "abgebrochen"?)

Im Flyer steht jedoch derart NICHTS. Die Zeiten des Angebotes unterscheiden sich von denen im Flyer. Die "Experten" haben bisher auch keine
NACHWEISE erbracht über ihr Kompetenzen.

Kernaussagen:
Unsere Produkte
Wir helfen mit innovativen Maßnahmen aus der Arbeitslosigkeit. Durch intensive Potenzialanalysen, Qualifizierungen und individuelle Beratung entwickeln wir gemeinsam neue Perspektiven. Langzeitarbeitslosen bieten wir über Arbeitsgelegenheiten die Möglichkeit, in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vermittelt zu werden.
----------------------------------------------------

Auf deren Firmendarstellung ist hierüber auch nicht wirklich was nachzulesen - im Grunde genommen ein MT, der über Vermittlungsgutschein die herangeführten Schäfchen in den Arbeitsmarkt überführen möchte - denn dann bekommt er schließlich nochmal Kohle und kann weiter schöpfen für die anschließende "Betreuung" während der Anfangszeit.

Für mich eine "tiefschürfende" Geldmaschine mit (derzeit) nicht nachgewiesener Kompetenz für einen beratenden "Zugang" in sensible und höchst persönliche Lebensbereiche.
 

schlussjetzt

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Oje, die Mikroben.. Existiert dazu eine gültige EGV oder Fortschreibung der EGV oder EGV-VA, in der eine Teilnahme einer Masnahme erwähnt wird ?
Nein. Keine EGV und keine EGV-VA!

Widerspruch, Antrag auf aufschiebender Wirkung beim SG stellen bis hin zur Klage, zumal die Mikroben dich auch "aufsuchen", ähm deine häuslichen Verhältnisse
ausschnüffeln könnten.. Die Augen eines Anleiter etc. haben in meiner Hütte nix zu suchen..
In der Maßnahme, welche mir im November 2018 angeboten wurde, standen auch die von dir genannten Dinge drin. Zuhause aufsuchen und in meinem Leben herumschnüffel- und das alles unter Androhung von Sanktionen = DAS MACHEN WIR NICHT! So ähnl. habe ich auch meine Rückmeldung auf meine Erste Sanktionsanhörung formuliert. Bis Heute ohne Rückmeldung. Kann aber jeden Tag kommen.

Der Ersten Mikro Partner Maßnahme hatte ich widersprochen und per Post zu Mikro Partner zugesendet. Dem Jobcenter hatte ich den Widerspruch in den Briefkasten geworfen. Ergebnis: Bis Heute keine Antwort. Auch behauptet Mikro Partner mich 5 mal erinnert zu haben. Schmunzel.. Ich habe Erinnerung 1, 2 und 4 erhalten. 3 und 5 ist nicht angekommen. Bei der vielen Erinnerei hat Mikro Partner sicher den Überblick verloren.

Einer Sanktion werde ich selbstverständlich mit Gegenwehr über das SG begegnen.


Da gibt es auch noch reichlich ....
Danke für Eure Links. Bin schon seite Heute Morgen fleissig am lesen. Der totale Wahnsinn. Die Mikro Partner-Schleudermaßnahmen waren auch schon in den Medien:


Frage: Liegt denn bei dir IRGENDEINS der geschilderten "Problemlagen" überhaupt vor (von dem das JC was weiß) ?
Nein, nichts wovon das Jobcenter Kenntnis hat. Ausser das ich 2 Jahre (durchgehen) AU war. (Gegenwärtig nicht AU, arbeite aber gerade daran)

Das wäre mal das eine ...
Dann: Hast du eine derzeit gültige EGV? Mit welchem Inhalt? Oder isses schon ein VA?
Weder das eine, noch das andere ist vorhanden (bin darüber auch ganz froh). Wird aber sicher noch kommen.

Vorläufig ist das "Angebot" - ohne EGV oder VA, wo es drin verankert wäre - ein "Angebot".
Es hat keine RechtsBEHELFS-Belehrung - ist also wie so oft bei diesen Zuweisungen und "Angeboten" wahrscheinlich KEIN VA, gegen den man Widerspruch einreichen KÖNNTE.
Da muss man dann anders ran ... einen Vertrag NICHT zu unterschreiben beim MT wäre wohl die "einfachste" Sache.
Da scheinen die Meinungen hier im Forum stark auseinander zu gehen. Das ganze vor Ort, durch das nicht unterschreiben von Verträgen etc. anzugreifen würde Kosten verursachen, deren Erstattung ungewiss ist. In dem Angebot steht „notwendige Fahrtkosten können.. übernommen werden.“
Die Jobcenter haben meines wissens 6 Monate Zeit um Anträge zu bearbeiten (§ fällt mir gerade nicht ein).

Der INHALT auf dem Flyer ist ziemliches "Geschwurbel" - es gibt doch einige "sensible" und private/intime Bereiche, wo ich pers. mir überlegen würde, ob ich das nicht lieber bei einem Psychotherapeuten aufarbeite, bei dem das Jobcenter dann letztlich KEINEN Einblick erhält!
Z.B. Thema Sucht, persönliches Umfeld ...
Dem stimme ich in vollen Umfang zu! Alles , was dort „angeboten“ wird, wird durch die Jobcenter unter Zwang an den/die Mann/Frau zu bringen versucht. Keiner der dort angebotenen Hilfen ist in meinem Fall notwendig! Ich habe weder Schulden, noch Drogenprobleme und brauche auch keine Hilfe zur Kontaktherstellung zum Jobcenter. Dafür gibt es die bekannten „Einladungen“. So ähnlich hatte ich auch keine Rückmeldung gegenüber dem Jobcenter formuliert. Bis zum heutigen Tag jedoch keine Rückmeldung/ Sanktionsbescheid.
 
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gila

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M.E. ist es ein "Angebot". Selbst bei sowas als "Zuweisung" deklariert kamen Widersprüche als "unzulässig" zurück.
Rechtsfolgen können eigentlich nur entstehen, wenn gleichzeitig in einer EGV oder VA die Teilnahme an der Maßnahme verankert ist.

Man kann sicher durchaus einen Widerspruch MACHEN - auch einfach OHNE weitere Begründung - lediglich: es wird dem Angebot vorsorglich widersprochen, SOLLTE es sich um einen VA handeln und erwartet hierüber rechtsverbindliche Auskunft - und abwarten, ob man ein Schreiben bekommt, dass dieser nicht zulässig ist. Dann hätte man das schwarz auf weiß und braucht seine Argumentation gegen die Maßnahme KONKRET noch nicht aus dem Sack lassen für unnützes Gegengelaber.

Weder das eine, noch das andere ist vorhanden (bin darüber auch ganz froh). Wird aber sicher noch kommen.
Kann aber HIER nicht nachträglich einfach kommen!

Ich sehe erstmal 3 Möglichkeiten:
1. nix bekommen (PZU? Einschreiben?) oder:
2. Widerspruch gegen "Angebot" und Aufklärung ob VA (wird sicher abgewimmelt - kein VA, dann auch mangels EGV keine Sanktion)
3. Hingehen und nix unterschreiben und DANN abwarten, was kommt


NACHSATZ: Der Artikel ist hoch interessant!
Unbedingt ausdrucken und als Futter aufbewahren, sollte hier ZWANG auf dich ausgeübt werden - das kann man sehr schön einem
Gericht vorlegen - die BA sollte ja bestrebt sein, SERIÖSE Maßnahmen anzubieten, die auch weiterhelfen. HIER kann eine seriöse Vergabe
ZU RECHT angezweifelt werden!

Zuckerl natürlich noch, dass hier Hemmnisse und soziale Schwächen einfach "unterstellt" werden und durch die Hintertür der Bürger mittels nicht nachgewiesenen "Fachkräften" in seinen intimsten und persönlichsten Angelegenheiten ein Zwang zur OFFENBARUNG und MITWIRKUNG sowie womöglioh auch ein AUFSUCHEN im privaten und durch das Grundgesetz geschützten Bereich ernötigt werden soll!
 

frau ela1984

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Dieses Maßnahme Angebot ist ja komisch.
Da steht noch nicht mal eine Uhrzeit bei, wann du am Montag da zu erscheinen hast, auf den Flyer steht nur was von Öffnungszeiten, heißt aber nicht, dass die Maßnahme dann auch beginnt.

Ich würde trotzdem einen Widerspruch schreiben und am Montag dahin gehen aber nicht unterschreiben, sondern alles zur Ansicht mitnehmen.
Fahrtkosten würde ich per Fax einreichen.
 

0zymandias

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Gegen eine Sanktion spricht, dass die Maßnahme nach den Inhalten und der zeitlichen Verteilung unbestimmt ist.
(Sinn macht es übrigens gar keinen, eine Maßnahme zur "Kontaktwiederherstellung" per Post zu lancieren, oder? :biggrin:)

Der Flyer des MTs spielt dabei keine Rolle, denn er ist kein verbindlicher Teil des Verwaltungsschreibens und selber
unverbindlich und - schlimmer noch - unbestimmt.

Sucht- und Drogenberatung muss freiwillig sein, woraus man auch noch auf ein Angebot vermuten kann.

Unzulässig ist auf jeden Fall, egal, ob Angebot oder Zuweisung, die sanktionsbewehrte Verpflichtung, Arbeitsangebote
des MTs annehmen zu müssen. Diese hoheitliche Aufgabe darf nur die Behörde ausüben.

Die Übernahme der durch die Teilnahme entstehenden Kosten wird nicht zugesichert, denn sie "können" übernommen
werden. Mit Fahrtkosten und Teilnahmegebühr könnte das teuer werden.

Was unter "Aufsuchend" zu verstehen ist, bleibt auch noch unklar.
Man kann zwar auch durchaus begründet vermuten, aber das JC muss sich unverständlich ... äh ... unmissverständlich ( :biggrin: )
und klar ausdrücken, und wenn es noch so schwierig ist.
Sollte damit tatsächlich eine Wohnraumpenetration durch MT-Personal gemeint sein, so bedürfte dieser datenschutzrechtlich
hoch bedenkliche Vorgang unbedingt einer freiwilligen Entscheidung durch den Betroffenen, die unabhängig von ihrer
Art in der Folge frei von Nachteilen sein muss.

Da auch noch jede Ermessensbegründung und ein Integrationskonzept, wie Dich was in Arbeit bringen soll, fehlt,
musst Du nur noch entscheiden, wie Du ihnen einen hustest.

Aber ihnen einen husten, kannst Du sehr wohl. :biggrin:
 

gila

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so sehe ich das auch - und da dieser VA üüüüberhaupt keinen "Zustandekommensgrund" hat wie angegeben, da es keine EGV oder
VA gab, der den Grund dieses "fortgeschriebenen" Dummfugs bildet, könnte m.E. ein Widerspruch sehr kurz gefasst werden.
Alles Weitere in den Munitionsschrank fürs nächste Mal.
 

0zymandias

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Ach ja, und sollten die MT-Doofzenten tatsächlich bei Dir zuhause aufschlagen: Natürlich nicht hereinlassen.

Das kann nicht sanktioniert werden. Einfach wegschicken mit der Bemerkung, dass sie auch nie wiederkommen sollten.

Andernfalls würden sie von der Polizei entfernt und dürften mit einer Anzeige rechnen.
 

Onkel Tom

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Hatte gestern noch viel zu tun, hatte jedoch das "super trollige Anbebot" studiert un anbei fiel mir
folgendes ein.. Sorry, mein Gallenüberdruck schwingt anbei etwas mit, stört hoffentlich nicht.

Zu Seite 2 der Zuweisung unter "Zu den Mitwirkungspflichten zählen beichspielweise " dritter Punkt
" Die Annahme von Arbeitsangeboten durch den Masnahmenträger.<b>(Der Masnahmenträdger ist verplichtet
Ihnen nur zumutbare Arbeitsangebote zu unterbreiten)</b>

Dies würde ja nun nur dann "korrekt" funzen, wenn der Anleiter beim MT über deine "gesundheitlichen
Einsschränkungen" im Bilde ist. Anbei dürfen keine Diagnosen aufgeführt werden, sondern nur solche
Daten, wie z.B. "Kann nicht schwer heben"..

Da könnte mann SB schriftlich Löcher im Bauch fragen, was an Daten übermittelt werden..

Neben der "aufsuchenden" Verfolgungsbetreuung a la "Hausbesuch zulassen, sonst Negativ-Meldung zum JC"
ist der Schutz der Wohnung im sinne des § 13 GG mittels Krontrahierungszwang subtil unterwandert.
Der Teilnehmer muss also mit Sanktion rechnen, wenn er von seinem Recht auf § 13 GG Gebrauch macht ?

Weiter möge mensch nicht von "beauftragten dritten" Bewerberdaten bem JC modifizieren lassen.

Hmm.. SB vermutet "Marktkunde" muss aufgescheucht werden, überschreitend ins Privatleben.

Ich würde zunächst SB schriftlicher Auskunft im Sinne des § 14 SGB 1 bitten a la Was,Wie,Warum..

Daher Du aber schon zum nächsten Montag antreten sollst, könnte dies auch für einen Widerspruch zur
Zuweisung und Antrag auf aufschiebender Wirkung beim SG nützlich sein.. Das heißt, sollte diese Woche
noch raus, damit keine Komplikationen beim "Zwangsantritt" auftauchen und dich dazu vorläufig so
verhalten könntest wie Widerphorst..
 

schlussjetzt

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so sehe ich das auch - und da dieser VA üüüüberhaupt keinen "Zustandekommensgrund" hat wie angegeben, da es keine EGV oder VA gab, der den Grund dieses "fortgeschriebenen" Dummfugs bildet, könnte m.E. ein Widerspruch sehr kurz gefasst werden.

Alles Weitere in den Munitionsschrank fürs nächste Mal.
Hallo gila,

bisher habe ich noch nichts verfasst. Eine Rückmeldung auf meinen letzten Widerspruch habe ich bis Heute nicht erhalten. Auf meine Rückmeldung zur letzten Sanktionsanhörung habe ich auch noch keine Rückmeldung. Unklar ist, wieso man mir ein „Angebot“ nach dem anderen zusendet. Möchte man Sanktionen akkumulieren, um direkt auf 100% zu sanktionieren, oder was soll dieses Verhalten? Es wird doch immer behauptet, es gäbe kaum vollsanktionierte. Was einen Widerspruch angeht, bin ich also auch nicht sicher, was ich überhaupt noch schreiben soll. Formulierungsanregungen nehme ich sehr gerne entgegen.

Was mich wirklich ärgert, ist das Zeitfenster, welches mir zum reagieren bleibt. Die Post wird vom JC zeitig versendet, braucht aber 7 Tage bis Sie bei mir eintrudelt. Das zeitnahe beantragen einer Fahrtkostenerstattung ist so nicht möglich, es sei denn, ich fahre (auf eigene Kosten) zum JC und beantrage diese vor Ort. Dann könnte es klappen. Aber nur vielleicht.

Hallo Ozymandias
Sucht- und Drogenberatung muss freiwillig sein, woraus man auch noch auf ein Angebot vermuten kann.
Ich sehe schon, es kommt viel Arbeit auf mich- und die Sachbearbeiterin zu. Ganz offensichtlich scheint Sie Ihre Arbeitsgrundlage, das SGB, nicht zu kennen. Hatte ich Ihr schon in meiner Rückmeldung auf Ihre Anhörung angedeutet, aber das ist ganz offensichtlich nicht durchgedrungen. Eine Vorladung ins Jobcenter würde vollkommen reichen, um einen Kontakt herzustellen. Bin ja im Moment nicht AU und schon am bangen, wann ich wohl Vorgeladen und vor Ort Mürbe gemacht werden könnte.

Unzulässig ist auf jeden Fall, egal, ob Angebot oder Zuweisung, die sanktionsbewehrte Verpflichtung, Arbeitsangebote
des MTs annehmen zu müssen. Diese hoheitliche Aufgabe darf nur die Behörde ausüben.

Die Übernahme der durch die Teilnahme entstehenden Kosten wird nicht zugesichert, denn sie "können" übernommen werden. Mit Fahrtkosten und Teilnahmegebühr könnte das teuer werden.
Das mit den Fahrtkosten macht mich sehr ärgerlich. Das „Angebot“ ist nicht zeitnah bei mir eingegangen und so ist keine Zeitnahe Beantragung von Fahrtkosten möglich. Das Jobcenter hat meines Wissens nach 6 Monate Zeit (welcher § ist das genau?), um Anträge zu bearbeiten, weswegen ich nichts vorstrecken möchte.

Was unter "Aufsuchend" zu verstehen ist, bleibt auch noch unklar.

Man kann zwar auch durchaus begründet vermuten, aber das JC muss sich unverständlich ... äh ... unmissverständlich ( :biggrin: )
und klar ausdrücken, und wenn es noch so schwierig ist.

Sollte damit tatsächlich eine Wohnraumpenetration durch MT-Personal gemeint sein, so bedürfte dieser datenschutzrechtlich
hoch bedenkliche Vorgang unbedingt einer freiwilligen Entscheidung durch den Betroffenen, die unabhängig von ihrer Art in der Folge frei von Nachteilen sein muss.
Damit möchte man über die „Hintertür“ in meine Wohnung bzw. mich in meinem direkten Umfeld Zwangsbetreuen. So zumindest habe ich die Beschreibung der Maßnahme verstanden. Für mich keine Option!

Witzig ist auch die Formulierung im „Angebot“ "Hilfe bei Problemlagen“. Und wenn man sich die “Hilfe“ nicht angedeihen lässt, wird genau das erzeugt, was einem vorher unterstellt wurde; Eine Problemlage. *Kopfschüttel..

Da auch noch jede Ermessensbegründung und ein Integrationskonzept, wie Dich was in Arbeit bringen soll, fehlt,
musst Du nur noch entscheiden, wie Du ihnen einen hustest.

Aber ihnen einen husten, kannst Du sehr wohl. :biggrin:
Das werde ich garantiert! Hoffe natürlich, das keine Sanktion ausgesprochen wird. Weil, dann bin ich ja erst mal schuldig und es kommt sofort zu weiteren Schräglagen.

Sollte die SB eine Sanktion aussprechen, dann wären das direkt 60%.

Wie schnell fliesst das Geldeigentlich, wenn ich das Sozialgericht mit einer Widerhestellung der Aufschiebenden Wirkung beauftrage?

Zu Seite 2 der Zuweisung unter "Zu den Mitwirkungspflichten zählen beichspielweise " dritter Punkt

" Die Annahme von Arbeitsangeboten durch den Masnahmenträger.<b>(Der Masnahmenträdger ist verplichtet
Ihnen nur zumutbare Arbeitsangebote zu unterbreiten)</b>

Dies würde ja nun nur dann "korrekt" funzen, wenn der Anleiter beim MT über deine "gesundheitlichen Einsschränkungen" im Bilde ist. Anbei dürfen keine Diagnosen aufgeführt werden, sondern nur solche
Daten, wie z.B. "Kann nicht schwer heben"..

Da könnte mann SB schriftlich Löcher im Bauch fragen, was an Daten übermittelt werden..
In der Maßnahmebeschreibung steht folgendes:

Der Teilnehmer wird im Vorfeld durch den Bedarfsträger über das Maßnahmeangebot und den Zugriff desAuftragnehmers auf seine selektiven Bewerberdaten in VerBIS beraten. Im Anschluss wird dem Auftragnehmer der Zugriff auf die selektiven Bewerberdaten in VerBIS gewährt.

Das ist auch so ein Unding. Wie gila bereits weiter oben erwähnte, ist die Kompetenz der jeweiligen Auftragnehmer vollkommen undurchsichtig und diese Leute dürfen dann auf Daten zugreifen, die Auskunft zu meiner Person geben.

Neben der "aufsuchenden" Verfolgungsbetreuung a la "Hausbesuch zulassen, sonst Negativ-Meldung zum JC" ist der Schutz der Wohnung im sinne des § 13 GG mittels Krontrahierungszwang subtil unterwandert.

Der Teilnehmer muss also mit Sanktion rechnen, wenn er von seinem Recht auf § 13 GG Gebrauch macht ?
Ganz genau. Wenn ich an der Maßnahme teilnehme, was als Zustimmung der unterstellten Dinge gleich kommen würde, dann könnte das eine Möglichkeit zur Sanktion darstellen.

Weiter möge mensch nicht von "beauftragten dritten" Bewerberdaten bem JC modifizieren lassen.

Hmm.. SB vermutet "Marktkunde" muss aufgescheucht werden, überschreitend ins Privatleben.

Ich würde zunächst SB schriftlicher Auskunft im Sinne des § 14 SGB 1 bitten a la Was,Wie,Warum..
Wenn Ihr mir bei der Formulierung eines Auskunftsschreibens helfen könntet, dann wäre das Super! Dann könnte ich das Morgen Abend beim Jobcenter einwerfen.

Zum SG kann man meines Wissens nur dann, wenn man beschwert ist. Da unklar ist, ob dieses „Angebot“ als „Zuweisung“ zu verstehen ist, würde ich doch lieber warten wollen, bis das JC eine Sanktion ausspricht bzw. ein dritter Maßnahmeversuch gestartet wird.
 
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gila

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Guten Morgen , also ich habe mir das Ganze von den Fakten her noch mal beim Frühstücken reingezogen. Ich schreibe ja gerne und wehre mich auch gerne , aber manchmal tue ich auch ganz gerne mal etwas, was der Gegner nicht von mir erwartet: schweigen und sammeln:ROFLMAO:

Ich komme eigentlich nach wie vor zu der Meinung, dass ich persönlich hier gar nichts machen würde. Es gibt keine EGV, es gibt keinen VA, das Ganze ist ein Angebot, die Rechtsfolgen können logischerweise eigentlich erst dann eintreten, wenn es sich um eine konkrete Zuweisung handelt, die in einer EGV oder einen VA verankert ist.

Und um gerade auch nicht falsch zu reagieren, einen Widerspruch zu machen,, der sowieso zu 99,9% nicht zulässig ist bei einem Angebot, oder mich zu den Inhalten oder sonst irgendwas zu äußern und damit der Partei natürlich wieder auch eine Plattform zu bieten für schicke Gegenargumente , wäre meine persönliche Strategie........ NIX tun.

Einfach abwarten, ob es hier eine Anhörung gegen diesen Schwachsinn gibt und was mir denn da vorgeworfen wird.
Allenfalls kann einem eine Sanktion angedroht werden und vorgeworfen dass man durch Nichtantritt die Maßnahme verhindert habe ...

dann würde ich dem Sachbearbeiter vielleicht im Rahmen der Anhörung mitteilen, dass ich das Ganze so gesehen habe, wie es sich mir als juristischen Laien darstellt: ein Angebot.
Eine Kenntlichmachung als Zwang oder Verwaltungsakt wäre dem Angebot nicht zu entnehmen gewesen. Das hätte meine Annahme auch untermauert, denn es wäre auch kein Rechtsmittel angegeben, so dass ich mich hätte äußern müssen oder können. Auch sei es nicht an eine einvernehmlich ausgehandelte EGV gekoppelt..
Insofern sei für den Bürger das Verwaltungshandeln nicht eindeutig, was es aber sein muss.

Auch hätte es geheißen "BITTE" kommen SIE... was so ausgedrückt auf keinerlei Erscheinungspflicht hingedeutet hat.

Da in dem Angebot unter anderem von aufsuchender Sozialarbeit und von irgendwelchen Kontaktproblemen geschwurbelt wurde, die auf mich ja gar nicht zu treffen, war ich der berechtigten Annahme, dass dieses explizite Angebot für mich nicht passend ist, da ich derartige Problemlagen nicht habe, und es sich hier nur um einen Irrtum handeln könnte:oops:

Gerne hätte ich mich am Montag den... beim Maßnahmeträger auch persönlich vorgestellt um mich über die Inhalte dieser Angelegenheit eingehend zu erkundigen, da auf dem Schriftwege die Inhalte unzureichend geschildert wurden, bzw eine genaue Schilderung unterblieben ist, was jedoch ebenso verpflichtend gewesen wäre.

Da mich aber am Wochenende ein heftiger Magen-Darm-Virus heimgesucht hatte und ich am Montag in der Früh noch an unangenehmen Flatulenzen zu leiden hatte, war es mir letztendlich nicht möglich in diesem Zustande beim Maßnahmeträger ein verbindliches Gespräch zu führen... :flame:
(Hierfür gäbe es, falls erforderlich, Zeugenbeweis)

Insofern würde die Anhörung mit Sanktionsandrohung als erledigt betrachtet. Eine Sanktion wäre hier rechtswidrig.
________________________
Natürlich könnte man auch noch einfügen dass man aufgrund dieses als Angebot gestalteten Schreibens nichts anderes annehmen konnte und so in Treu und Glauben gehandelt hat. Unser Lehrer früher auf der Verwaltungsschule in BGB hat immer uns eingeprägt: und wenn man nicht mehr weiter kann fängt man mit Treu und Glauben an :)


Alles was hier an Argumentationen gesammelt worden ist würde ich mir schön aufheben für den Ernstfall.
Natürlich könnte man so eine Stellungnahme auch noch damit auffüllen, das man auch aufgrund des im Angebot genannten Inhaltes einer "Aufsuchenden Sozialarbeit" nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, dass man hier von einem Jobcenter entgegen sämtlicher Grundsätze nach unserem Grundgesetz dazu genötigt werden könnte, unter Sanktionsandrohung einer Maßnahme zustimmen zu müssen, die hier u. U. Persönlichkeitsrechte verletzen könnte, zumal nicht nachgewiesen wurde a) welche pädagogisch und sozial ausgebildete Fachkraft des Jobcenters unter Hinzuziehung welcher Anamnese oder Diagnostik hier im Vorfeld berechtigt gewesen wäre, diese Auswahl einer solchen Maßnahme über den Kopf hinweg und ohne Wissen des Betroffenen vorzunehmen, und letztlich b) um welche Fachkräfte beim MT es sich da handeln solle, die zu so einer tiefgreifenden Sozialarbeit befähigt sind.

Wat n Satz....
 
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gila

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Wie gesagt, anhand deiner Schilderungen wäre das meine Schlussfolgerung, übers Wochenende meldet sich bestimmt noch der ein oder andere und gibt input
 

Ottokar

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Da mich aber am Wochenende ein heftiger Magen-Darm-Virus heimgesucht hatte und ich am Montag in der Früh noch an unangenehmen Flatulenzen zu leiden hatte, war es mir letztendlich nicht möglich in diesem Zustande beim

Ich würde dem Amt (wie auch jedem Arbeitgeber) keinerleit Diagnosen mitteilen.
Man ist AU oder man hält die Klappe.
 

gila

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Ich würde dem Amt (wie auch jedem Arbeitgeber) keinerleit Diagnosen mitteilen.
Man ist AU oder man hält die Klappe.
Sowas wie "Humor" oder "Sarkasmus" oder "kann offensichtlich nicht erst gemeint sein" ist dir aber schon bekannt, oder?
Ein bisschen Spaß muss (auch hier) mal ab und an sein!


:icon_kinn: ... andererseits ... warum nicht ... :icon_kinn:
 
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Onkel Tom

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Einfach abwarten, ob es hier eine Anhörung gegen diesen Schwachsinn gibt und was mir denn da vorgeworfen wird.
Allenfalls kann einem eine Sanktion angedroht werden und vorgeworfen dass man durch Nichtantritt die Maßnahme verhindert habe ...

dann würde ich dem Sachbearbeiter vielleicht im Rahmen der Anhörung mitteilen, dass ich das Ganze so gesehen habe, wie es sich mir als juristischen Laien darstellt: ein Angebot.
...
Alles was hier an Argumentationen gesammelt worden ist würde ich mir schön aufheben für den Ernstfall.
...
Interesannte Option, SB - Irritationen zu "Angebot" und "Zuweisung" aus zu treiben.
Diese bewusst angewannter Verunsicherungen des Erwerbslosen dürfte jedoch im SG-Streitfall dazu führen,
das das JC ihr Ding einfach zurück nimmt, um auch in Zukunft ihr mieses Verunsicherungsspiel zu betreiben.

Da keine EGV anhängig ist, kann mann die Provokation auf eine Anhörung wagen.. Mein Bauchgefühl dazu.
:coffee:
 
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