Ich habe aus gesundheitlichen Gründen selbst gekündigt. Bekomme ich jetzt eine ALG1-Sperre? (1 Betrachter)

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Stillemaus

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Hallo alle zusammen,

Vllt werde ich hier fündig, habe ein ernstgemeintes Problem!
Ich habe aufgrund von Gesundheitswochen gründen selbst gekündigt bei mir im betrieb da es nicht mehr zumutbar war da zu arneiten:doh:, Attest liegt vom Hausarzt vor und Begründung in der Kündigung aus gesundheitlichen Gründen steht auch drinnen, aber ich habe Angst das ich (ich bin noch in der Probe Zeit Bzw ich war in der Probezeit gewesen!) jetzt nun doch denn noch eine Sperre von 12 Wochen bekomme!??

Was kann ich tun das ich die Sperre umgehen kann? Und ist wirklich wahr das ich die Sperre denn noch bekomme?

Zur Info vorab bevor ich gekündigt habe war ich beim Amt und habe denen das geschildert da es Mobbing am Arbeitsplatz ist. Und da wurde mir gesagt habe zwei Möglichkeiten entweder krankschreiben bis ultimo bis ich gekündigt werde oder Attest ausfüllen lassen und einreichen beim Amt.
Werde mich auch am Montag beim Amt melden zwecks arbeitslos und werde da auch das Attest einreichen vom Arzt.
 

vidar

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Moin @Stillemaus,

Hat dir der Arzt schriftlich empfohlen, dass du aus gesundheitlichen Gründen kündigen sollst?
Oder besser noch, hat dir der Arzt auch zusätzlich attestiert, dass du aus gesundheitlichen Gründen diesen Beruf nicht ausüben kannst?

Hast du dem SB auch schriftlich mitgeteilt, dass du auf deiner Arbeitsstelle dem Mobbing ausgesetzt bist, und hast dir dann auch den Eingang des Briefes auf einer Kopie von ihm bestätigen lassen. Sofern du es ohne Beistand nur mündlich gemeldet haben solltest, hättest du auch gegen eine Wand sprechen können.
 

Stillemaus

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Meine Ärztin hat es attestiert das sie es empfiehlt und warte noch auf die Antwort meiner Chefin zwecks Kündigung schriftlich

Meine Frage gilt ja nur ob ich ne Sperre denn noch bekomme oder die umgehen kann??
 

Stillemaus

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Na ich bin ja nicht so einer der es ausnutzt meinen Beruf kann ich noch ausüben aber nicht in der Praxis mehr die haben mich echt krank
Gemacht so an sich kann ich den wirklich noch ausüben den Beruf aber das Mobbing dort ging echt nicht mehr....und da habe ich selbst die Notbremse gezogen die ich hätte eher ziehen müssen da ich seit September/Oktober nur noch Dauer krank bin mit Haufen weise Infekten

Daher ist es meine Frage auch ob ich Geld bekomme da icv auch vieles bezahlen muss habe sich Angst das ich ein schlechte Arbeitszeugnis bekomme
 

RoxyMusic

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MMn liegt hier eine 'personenbedingte Kündigung' (gesundheitliche Gründe) vor:

https://www.ahs-kanzlei.de/2016/03/sperrzeit-arbeitslosengeld/

"Sperrzeit wegen Arbeitsaufgabe oder Arbeitsverlust

Die zwölfwöchige Sperrzeit wegen Arbeitsaufgabe nach § 159 I Nr. 1 SGB 3 kann sowohl eintreten, wenn der Arbeitnehmer verhaltensbedingt gekündigt wird als auch, wenn er selbst kündigt bzw. einen einvernehmlichen Aufhebungsvertrag unterschreibt.

Die verhaltensbedingte Kündigung seitens des Arbeitgebers lässt nämlich auf ein vorwerfbares Fehlverhalten des Arbeitnehmers schließen. Dem Arbeitnehmer wird dann von der Agentur für Arbeit vorgeworfen, dass er seine Arbeitslosigkeit selbst verschuldet hat und somit versicherungswidrig die Sozialgemeinschaft belastet.

Auf der anderen Seite begründet deshalb eine personenbedingte Kündigung kein vorwerfbares Fehlverhalten und führt regelmäßig nicht zu einer Sperrzeit.

Gleiches gilt für eine betriebsbedingte Kündigung. In den letztgenannten Fällen hat der Arbeitnehmer nämlich nicht vorwerfbar gehandelt und seine Arbeitslosigkeit nicht selbst verschuldet."
 

MissRuhrpott

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Meine Ärztin hat es attestiert das sie es empfiehlt und warte noch auf die Antwort meiner Chefin zwecks Kündigung schriftlich

Meine Frage gilt ja nur ob ich ne Sperre denn noch bekomme oder die umgehen kann??
Ausgehend von den Fakten und der Empfehlung Deines SB, entweder Dauer-AU oder Attest wirst Du keine Sperre bekommen.
Jetzt mach Dich mal nicht mehr verrückt deswegen.....

........
Angst das ich ein schlechte Arbeitszeugnis bekomme
Zunächst einmal ist die Gesundheit wichtiger als ein annehmbares Arbeitszeugnis.
Dieses bleibt auch erstmal abzuwarten.
Wenn Du es erhalten hast ist es einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.
Sollte man damit nicht einverstanden sein,sollte durchaus ein Weg der Klärung zwecks Korrektur gesucht werden.
Arbeitgeber haben bei Ausstellung bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten,das wäre dann generell angreifbar.

Im Netz finden sich viele Hinweise dazu,mit welchen ich schon die Korrektur eines Arbeitszeugnis - eines Dritten - erreichen konnte.
Ein wenig Diplomatie und realistische Selbsteinschätzung sind hierbei natürlich unabdingbar :wink:
 

Stillemaus

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