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Ich hab nen Job, aber auch jede Menge Probleme

Status
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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Ich habe seit dem 15.9.2006 endlich wieder nen Job. Leider mal wieder ne Zeitarbeitsfirma. Naja die zahlen auch erst am 15 Oktober. Und dann nur was ich bisher verdient habe. also bis zum 30.8.2006. :(

Am 1.10 kommt also kein Geld rein. Mir hängt das Wasser bis zum Hals und ich weiss nicht wie ich das bis zum 15 aushalten kann. ich hab nen Dispo von -700 Euro. Und da geht nix mehr. Und wenn ich überziehen könnte (also Dispo aufstocken) dann hab ich ausgerechnet das es -1300in müßten. Aber das geht einfach nicht mehr :cry:

Was kann ich tun?

Kann ich Einstiegsgeld beantragen? Wenn ja, wieviel? :kinn:


Ich bin ja schon froh das ich so knallhart war meinen Stundenlohn von7,50 durchgepresst. Aber dies reicht nicht um meine Unkosten zu decken. da am anfang des monats die meisten dinge bei mir abgehen :(


Würde mich über Hilfe freuen :)
 

Koelschejong

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Jun 2005
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#2
Ergänzendes ALG II - wenn z.B. Dein monatlicher Bedarf einschl. KdU EUR 500 ist und Du am 15.10. nur 1/2 Monatslohn Septmeber von z.B. EUR 400 überwiesen bekommst, hast Du einen ALG Anspruch von EUR 100,--

Also Antrag stellen.
 

Arco

Forumnutzer/in

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#3
..... läuft warscheinlich etwas anders - Antrag auf Überbrückungsgeld stellen (schnell damit ende September noch Geld fließt) auf Darlehnsbasis - wird dann verrechnet bzw. zurückgefordert ....

siehe mal .....

1.2 Sicherstellung des Lebensunterhalts durch Einkommen
und Vermögen
(1) Vom Hilfebedürftigen wird grundsätzlich erwartet, dass er
alle Einnahmen, die ihm zufließen, zur Deckung seines und
des Lebensunterhalts seiner Angehörigen einsetzt. Näheres
hierzu regelt die Verordnung zur Berechnung von Einkommen
sowie zur Nichtberücksichtigung von Einkommen und Vermögen
beim Arbeitslosengeld II/Sozialgeld (Arbeitslosengeld
II/Sozialgeld – Verordnung – Alg II - V). Hinweise zur Alg II – V
enthalten auch die Regelungen zu § 11 (Abschnitt Verfahren).
Alg II - V
(9.3)
Bedarfszeitraum/
Monatsprinzip
(9.4)
(2) Bei der Berechnung des Leistungsanspruchs wird das
Einkommen und Vermögen, das im jeweiligen Bedarfszeitraum
zufließt, dem in dieser Zeit bestehenden Bedarf gegenüber
gestellt. Der Bedarfszeitraum umfasst – unabhängig vom
Tag der Antragstellung - grundsätzlich den jeweiligen Kalendermonat.
Die Zuordnung eines Einkommenszuflusses zu einem bestimmten
Bedarfszeitraum hängt grundsätzlich nicht davon ab,
zu welchem Zeitpunkt innerhalb des Bedarfszeitraums das
Einkommen zufließt (BVerwG 5 C 68/03).
(3) Die Bedarfszeit endet grundsätzlich mit Ablauf des Kalendermonats,
in dem die Hilfebedürftigkeit wegfällt. Ist zu erwarten,
dass Einnahmen anfallen, sind für den Monat des voraussichtlichen
Zuflusses in der Regel keine Leistungen mehr
bzw. unter Anrechnung des zu erwartenden Einkommens zu
erbringen.

Zur Überbrückung der Zeit bis zum tatsächlichen
Einkommenszufluss kann grundsätzlich auf Antrag ein Darle-
hen in angemessener Höhe gezahlt werden.
Die Hinweise zu
§ 23 Abs. 5 sind zu beachten.
Beispiel:
Der Antragsteller teilt am 26.07.05 seine Arbeitsaufnahme
zum 01.08.05 mit. Die erste Lohnzahlung fließt voraussichtlich
am 01.09.05 zu.
Entscheidung:
Die Leistungen sind bis einschließlich 31.08.05 in unveränderter
Höhe zu zahlen. Das erste Arbeitsentgelt ist unter
Berücksichtigung des Freibetrages nach § 30 SGB II
(soweit vom Hilfebedürftigen die erforderlichen Angaben
gemacht wurden) auf den Bedarf für den Monat September
anzurechnen. Gegebenenfalls ist nach Einkommenszufluss
eine Neuberechnung vorzunehmen.
Variante:
Die erste Lohnzahlung fließt voraussichtlich am 31.08.05
zu.
Entscheidung:
Die Leistungen sind ab 01.08.05 unter Anrechnung des
voraussichtlichen Einkommens zu zahlen bzw. einzustellen.
Gegebenenfalls ist auf Antrag ein Darlehen zu gewähren
Auszug aus Durchführungshinweise zu § 9 SGB II
hier: http://www.my-sozialberatung.de/files/HW 9 2006-08-23 .pdf
Seite 6 unten ....
 
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