• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Ich glaubs nicht "Bürgerarbeit"

E

ExitUser

Gast
klar kann man mit AUs die einladungen mit umgehen
da eine AU ein wichtiger grund darstellt
so stehts auch im gesetz drin

nur wenn das zuviel wird
wie in berlin der fall war
kann das SG so aburteilen das eine extra bescheinigung beizu bringen ist
aber ist eine einzefall entscheidung
nur die JCs münzen das natürlich auf die algemeinheit um
dagegen kann man locker vorgehen
aber denoch besteht das risiko das ein gericht wiedermals zu gunsten des JCs entscheiden könnte

auf der einen seite find ich das gut das man das verlangt
da zuviel schindluder mit getrieben worden ist
auf der anderen seite gibts ein gestetz der das regelt
nachzulesen im § 309 SGB3
eine einladung auf §59 SGB2 zielt auf den § 309 SGB3 ab

und da steht nix von extra bescheinigung
nur bei AU nach ablauf muss man sich am ersten tag melden
mehr nicht
darauf würde ich mich berufen und nicht lange diskutieren mit dem JC
 

Hamburgeryn1

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 April 2011
Beiträge
3.039
Bewertungen
3.811
klar kann man mit AUs die einladungen mit umgehen
da eine AU ein wichtiger grund darstellt
so stehts auch im gesetz drin
Ja, man kann mit einer AU einfach mal einer Vorladung ins JC umgehen.
Doch man sollte auch alle diejenigen unter uns nicht vergessen, die jedes Mal vor Angst am Rad drehen, sobald ihnen die Vorladung des JC ins Haus flattert.
Und das sind mit Sicherheit gar nicht so wenige.....
nur wenn das zuviel wird
wie in berlin der fall war
kann das SG so aburteilen das eine extra bescheinigung beizu bringen ist
Es ist ein absolut unglückliches und irreführendes Urteil. Es hätte dem Gericht besser angestanden, dem JC aufzuerlegen, im Falle unklarer Genese des Kunden den Medizinische Dienst einzuschalten.
Doch ich vermute da monitäre Gründe, denn schließlich ist es wesentlich billiger, die Kundschaft zur Vorlage von Phantasiebescheinigungen zu zwingen, als jedesmal den MD zu bezahlen.
auf der einen seite find ich das gut das man das verlangt
da zuviel schindluder mit getrieben worden ist
Das behauptest du hier immer wieder, und bleibst dennoch den Beweis schuldig!
 

katzenhexe

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
31 März 2009
Beiträge
135
Bewertungen
7
Es ist ein absolut unglückliches und irreführendes Urteil. Es hätte dem Gericht besser angestanden, dem JC aufzuerlegen, im Falle ungeklärter Anamnese des Kunden den Medizinische Dienst einzuschalten.
eben genau, im Fall ungeklärter Anamnese

Aber ich war seit einem Jahr nicht krank geschrieben, jetzte das erste mal wieder.
Und nur weil der seine Liste für diese Bürgerarbeit voll kriegen will denkt der das ich deswegen krank mache.
Ich bin bis jetzt zu jedem Termin erschienen, habe alles mitgemacht was mir auferlegt wurde (Maßnahmen, Bewerbungssch***, Eigenbemühungen u.s.w.
Hab noch nie eine Sanktion gehabt und nun kommt so'n neuer Heini und denkt das ich flunker (sonst würde er das nicht fordern).
Und das alles Dank Frau von der L****

Was wird der erst machen wenn die Folgebescheinigung kommt.:icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
Ja, man kann mit einer AU einfach mal einer Vorladung ins JC umgehen.
Doch man sollte auch alle diejenigen unter uns nicht vergessen, die jedes Mal vor Angst am Rad drehen, sobald ihnen die Vorladung des JC ins Haus flattert.
Und das sind mit Sicherheit gar nicht so wenige.....
Es ist ein absolut unglückliches und irreführendes Urteil. Es hätte dem Gericht besser angestanden, dem JC aufzuerlegen, im Falle unklarer Genese des Kunden den Medizinische Dienst einzuschalten.
Doch ich vermute da monitäre Gründe, denn schließlich ist es wesentlich billiger, die Kundschaft zur Vorlage von Phantasiebescheinigungen zu zwingen, als jedesmal den MD zu bezahlen.
Das behauptest du hier immer wieder, und bleibst dennoch den Beweis schuldig!

ich kann das verstehn das viele am rad drehen
wenn die eingeladen werden
ich selber bin auch so ein mensch der ungern zum SB rennt weil ich weiss das ich den auf den fenster schmeissen würde wenn meine frau mich nicht stoppen würde^^

ich geb dir zum urteilsauslegung recht
das JC hat die möglichkeit das festellen zu lassen ob der betroffene wirklich krank ist oder nur AUs sich hollt um einladungen nicht volgezu leisten aber auch da sehe ich die gefahr das der Medi nicht neutral arbeitet
schon selber erlebt an eigenen leibe
da wird sehr oft zu gunsten des JCs begutachtet
damals noch arbeitsamt das selbe
da der medi in den meisten fällen im selben hause sitzt
und das kann nicht neutral sein deren begutachtungen


zum beweiss was du ansprichst naja
schau dich um dann siehst du es selbst
selbst mein bruder ist so eine type
keine lust eine einladung nachzugehen ab zum artzt fertig
und kenne noch parr andere aus der umschullungszeiten her
must nur die augen aufmachen
habe schon sehr viele menschen zum JC begleitet die sanktioniert wurden und nicht mehr weiter wusten wie man da raus kommt
es wird viel verschwiegen aber bei den begleitungen und die gespräche dazu ist dann meistens was ganz anderes bei raus gekommen wo klipp und klar war
das bei jeder einladung AUs eingereicht wurden
viel bei der U25 anzufinden
aber denoch ich bin dafür das man das verlangen kann
aber es gibt gesetzliche regelung dazu und das ist fürs JC bindend
wenn der SB das verlangt
muss er auch die kosten tragen
so eine bescheinigung kann bis zu 20euro kosten
dann muss er die gesetzliche grundlage dazu bennen können
man sieht man kann dagegen vorgehen
gibt genug munition gegen den SB in so einen fall^^
 
E

ExitUser

Gast
eben genau, im Fall ungeklärter Anamnese

Aber ich war seit einem Jahr nicht krank geschrieben, jetzte das erste mal wieder.
Und nur weil der seine Liste für diese Bürgerarbeit voll kriegen will denkt der das ich deswegen krank mache.
Ich bin bis jetzt zu jedem Termin erschienen, habe alles mitgemacht was mir auferlegt wurde (Maßnahmen, Bewerbungssch***, Eigenbemühungen u.s.w.
Hab noch nie eine Sanktion gehabt und nun kommt so'n neuer Heini und denkt das ich flunker (sonst würde er das nicht fordern).
Und das alles Dank Frau von der L****

Was wird der erst machen wenn die Folgebescheinigung kommt.:icon_kinn:


dein SB kann denken was der will
auch wen du das so gemacht hast
kannder das nicht beweisen
also
er zweifelt indiregt die glaubwürdigkeit deines artztes an
in dem er eine bescheinigung sehen will
der SB bewegt sich dann auf sehr dünnen eis
je nach artzt wenn der davon wüste
der würde den SB verklagen
die glaubwürdigkeit eines artztes anzuzweifeln ist sau sau schwer
der geniest vertrauensschutz
man kann dem umgehn mit einschaltung eines medizinisches gutachten aber man zweifelt nicht diregt den artzt und seine fähigkeit damit an^^

wie gesagt der kann denken was der will
beweisen muss der das das du wegen bürgerabeit oder sonnst was dir eine AU geben lassen hast

das würde nicht gut ausgehen für den SB glaube ich ^^
 

katzenhexe

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
31 März 2009
Beiträge
135
Bewertungen
7
wie gesagt der kann denken was der will
beweisen muss der das das du wegen bürgerabeit oder sonnst was dir eine AU geben lassen hast

das würde nicht gut ausgehen für den SB glaube ich ^^
kann er nicht beweisen.:icon_evil:
krank seit 06.10. , telf. Gespräch wegen Bürgerarbeit am 11.10.
Also bewußt während meiner AU, außerdem sagte mir die Dame am Telefon das eine Maßnahme dafür am 17.10 und die nächste Ende Oktober anfängt und ich deshalb schnell kommen soll und unterschreiben soll. Dafür hab ich zwei Zeugen weil ich das Telefon auf laut hatte.
Und genau deshalb macht er jetzt Druck. Er will nur seine Plätze voll kriegen.

PS: Nich wieder meckern wegen Telefon,Löschung ist schon veranlaßt!:icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo @katzenhexe,

Dazu:

Zitat:
Wenn eine plötzliche Erkrankung mit deiner Meldeaufforderung des JC zeitlich kollidiert ist das nach wie vor ein wichtiger Grund (nach § 31 SGB II), um diese Meldeaufforderung nicht wahrzunehmen, und zwar sanktionslos! Allerdings kann die Meldeaufforderung auf den ersten Tag deiner Genesung fortwirken. Wenn dies in deiner Meldeaufforderung enthalten ist, musst Du deine persönliche Meldeaufforderung unaufgefordert nachholen (FH § 59 SGB II Rz. 59.9).

Gerne fordern lernresistente SB eine sog. „Bettlägerigkeits-, Wegeunfähigkeits- oder Transportunfähigkeitsbescheinigung“ o. ä. Fantasiebescheinigungen, welche Du dann zusätzlich zu deiner Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) erbringen sollst. Diese Forderungen kannst Du getrost ignorieren, weil sowas weder von der SGB II-Gesetzgebung vorgesehen ist, noch verlangt wird. Diese pauschale Forderung stützt sich auf eine Interpretation einer Einzelfallentscheidung (SG Karlsruhe vom 10.11.2010, - S 15 AS 3923/10 ER) eines ALG II-Beziehers, der permanent jede Meldeaufforderung mit einer AU quittiert hat. Diese Einzellfallentscheidung ist weder allgemeinverbindlich für alle erkrankten betroffenen, noch geltendes Recht, noch befähigt sie deinen SB von dir solcherlei Bescheinigungen zu verlangen. Wenn dein SB also Zweifel an deiner AU hat kann er dich gem. Mitwirkungspflicht dem medizinisch / psychologischen Dienst vorstellen, ansonsten hat sich dein JC mit eine AU zu begnügen. Mehr nicht!

Dazu die FH § 31 Rz. 31.14 – 31-14a

Die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist grundsätzlich als wichtiger Grund anzuerkennen. Es ist nicht zulässig, als Nachweis für einen wichtigen Grund bei Meldeversäumnissen von den Hilfebedürftigen die Vorlage einer sog. „Bettlägerigkeitsbescheinigung“ zu verlangen
 
E

ExitUser

Gast
die tele sache ist ja geklärht worden
stell da antrag auf löschung der daten wie tele handy nummern und mail addi

dann wie gesagt
er kann viel erzählen
solang man AU ist kann der nix fordern
nur bedenke aber
wenn deine AU endet must du dich am ersten tag beim JC melden
das ist gesetzlich geregelt
solltest du eine folge AU einreichen
tja pech fürs JC und seine bürgerarbeitsplätze
bürgerarbeit an sich kann man schnell los werden kein problem
aber die aktivierrungsmassnahme an sich nicht
nur mal so am rande gesagt

fackt ist nun für dich
du bist AU und dein SB hat keine rechtliche grundlage
dich zu sanktionieren wenn du die einladung nicht folgst
die hat der nicht
auch wenn er dich noch so gern in der bürgerabeit drin sehen will
muss der warten biss die AU endet
ggf muss danach vieleicht noch geklährt werden ob du überhaubt noch tauglich bist für die vorgeschlagene bürgerabreit bzw
arbeit überhaubt
je nach krankheit oder andere dinge die mit der AU zusammen hängen könnten
es gibt schon möglichkeiten das sytem zu seinen gunsten zu nutzen
und den SB das leben so schwer zu machen wie es nur geht^^
 
E

ExitUser

Gast
Hallo @sumse,

Zitat
nur bedenke aber
wenn deine AU endet must du dich am ersten tag beim JC melden
das ist gesetzlich geregelt
Zitatende


Falsch, nur wenn es in der Einladung auch gefordert wird, s. Post87.
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.194
Bewertungen
3.429
So nebenbei: gerade gefunden:

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung können sowohl bei einem Träger als auch bei oder voneinem Arbeitgeber durchgeführt werden. Maßnahmen, dieIhnen notwendige berufliche Kenntnisse und Fähigkeitenvermitteln, dürfen die Dauer von acht Wochen nicht über-schreiten. Maßnahmen bei einem Arbeitgeber dürfenjeweils eine Dauer von vier Wochen nicht übersteigen.
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/MB-3-Vermittlungsdienste-Leistungen.pdf

Seite 15.

Ich frage mich nun, weshalb diese Maßnahmen 6 Monate laufen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo @sumse,

Zitat
nur bedenke aber
wenn deine AU endet must du dich am ersten tag beim JC melden
das ist gesetzlich geregelt
Zitatende


Falsch, nur wenn es in der Einladung auch gefordert wird, s. Post87.
jo das sieht gut aus ^^^^
nicht dran gedacht aber hast es ja richtig gestellt^^
 

katzenhexe

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
31 März 2009
Beiträge
135
Bewertungen
7
Nach einer erneut unruhigen und schmerzhaften Nacht, werd ich mich mal heute daran machen diese Gesetzestexte auf Papier zu bringen.
Ich weiß ja nicht ob der Herr das allein schafft raus zu suchen.
Leider ist meine Druckerpatrone lehr und ich muss dann mal in nen Copyshop (ups! Da war doch was - Wegeunfähigkeit:icon_eek:)
Naja jedenfalls werd ich dem das hinten dranhängen.

Eigentlich bin ich drauf und dran dem das persöhnlich auf den Tisch zu knallen und einfach den Raum wieder zu verlassen.:icon_neutral:
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.416
Bewertungen
12.388
Ich konnte mir jetzt nicht alles durchlesen - aber es geht immer um das gleiche.

WAS ist bei dir eigentlich wirklich passiert?
Nicht viel - alles andere ist Kopfkino.

Du hast eine EGV unterschrieben - aber bist JETZT krank.
Du hast einen Telefonanruf bekommen, mehrfach erwähnt, dass du nicht kommen kannst.
Und wenn du schlau bist, wirst du auch nicht bei AU hingehen und irgendwas unterschreiben. Du weisst ja nicht, wie deine gesundheitliche Zukunft sich gestaltet.

Theoretisch (wenn ich es richtig verstanden habe) wäre die Sache mit deiner telefonischen Erklärung erledigt.
Die Auffassung der SB, du könntest ja "trotzdem" vorbei kommen und was unterschreiben, ist schlicht Blödsinn und nur dazu geeignet (gewesen, wie man sieht) Dir das Leben schwer und die Nächte unruhig zu gestalten ...

Wenn es dich "beruhigt", könntest du ein schlichtes Schreiben schicken - nochmal mit Kopie der AU (oder Angebot einer solchen) und auf freundliche und scheinheilige Art einen kleinen Text dazu, in etwa so:

Sehr geehrte SB, bei unserem Telefonat vom XX.XX. hatte ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass ich bis zum XX. AU erkrankt bin.
Sollte Ihnen meine bereits eingereichte AU nicht mehr vorliegen, bitte ich um kurze Benachrichtigung, damit ich Ihnen eine Zweitschrift zukommen lassen kann.
Eine Prognose, wie es nach dem XX. gesundheitlich weiter geht, kann zu diesem Zeitpunkt leider nicht gestellt werden, weswegen ich auch keine verbindlichen Erklärungen, Vereinbarungen und Verträge für die Zukunft tätigen kann und werde.

Ich bitte, meine bisherige Krankenakte sowie meine GdB zu beachten und bei dieser Gelegenheit auch, meine private Telefonnummer zu löschen.

MFG.

--------------------------------

Und das wäre es erst einmal für mich!
Aus dem Kopf damit und wieder an dich denken und deine Gesundheit und abwarten was kommt. Step by step.

Inzwischen liest du folgendes mal durch:

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-32-SGB-II-Meldeversaeumnisse.pdf

Denn sollte der SB "bedrohlich" werden, müsste man ihm seine eigenen internen Dienstanweisungen um die Ohren hauen - erschwerend bei Dir die lange Krankheitsgeschichte und dein GdB, was dann auch ein Grund wäre, ein weiteres Schreiben dem Gleichstellungsbeauftragten vorzulegen wegen Diskriminierung.

Nun geh mal an die Sonne :biggrin:
 

gnom123

Neu hier...
Mitglied seit
2 Januar 2009
Beiträge
357
Bewertungen
2
Ich geb ja zu ich hab das auch schon des öfteren gemacht.Wenn ich mal wieder keinen Bock auf dieses sinnlose SB Gefassel habe("Ich möchte mit ihnen über ihr Bewerberanbebot sprechen"),dabei gibt es für mich schon seit Jahren keine Chance mehr in den 1.Arbeitsmarkt zu kommen.

Habe in den letzten 12,5 Jahren Arbeitslosigkeit nicht ein einziges!!!Arbeitsangebot von denen bekommen.

Ich mach das dann aber nur einmal.Zum nächsten Termin erschein ich dann.

Dieser Typ aus dem BSG Urteil muss das ja zig mal hintereinander gemacht haben.Also über Monate hinweg.
 

gnom123

Neu hier...
Mitglied seit
2 Januar 2009
Beiträge
357
Bewertungen
2
Ich konnte mir jetzt nicht alles durchlesen - aber es geht immer um das gleiche.

WAS ist bei dir eigentlich wirklich passiert?
Nicht viel - alles andere ist Kopfkino.

Du hast eine EGV unterschrieben - aber bist JETZT krank.
Du hast einen Telefonanruf bekommen, mehrfach erwähnt, dass du nicht kommen kannst.
Und wenn du schlau bist, wirst du auch nicht bei AU hingehen und irgendwas unterschreiben. Du weisst ja nicht, wie deine gesundheitliche Zukunft sich gestaltet.

Theoretisch (wenn ich es richtig verstanden habe) wäre die Sache mit deiner telefonischen Erklärung erledigt.
Die Auffassung der SB, du könntest ja "trotzdem" vorbei kommen und was unterschreiben, ist schlicht Blödsinn und nur dazu geeignet (gewesen, wie man sieht) Dir das Leben schwer und die Nächte unruhig zu gestalten ...

Wenn es dich "beruhigt", könntest du ein schlichtes Schreiben schicken - nochmal mit Kopie der AU (oder Angebot einer solchen) und auf freundliche und scheinheilige Art einen kleinen Text dazu, in etwa so:

Sehr geehrte SB, bei unserem Telefonat vom XX.XX. hatte ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass ich bis zum XX. AU erkrankt bin.
Sollte Ihnen meine bereits eingereichte AU nicht mehr vorliegen, bitte ich um kurze Benachrichtigung, damit ich Ihnen eine Zweitschrift zukommen lassen kann.
Eine Prognose, wie es nach dem XX. gesundheitlich weiter geht, kann zu diesem Zeitpunkt leider nicht gestellt werden, weswegen ich auch keine verbindlichen Erklärungen, Vereinbarungen und Verträge für die Zukunft tätigen kann und werde.

Ich bitte, meine bisherige Krankenakte sowie meine GdB zu beachten und bei dieser Gelegenheit auch, meine private Telefonnummer zu löschen.

MFG.

--------------------------------

Und das wäre es erst einmal für mich!
Aus dem Kopf damit und wieder an dich denken und deine Gesundheit und abwarten was kommt. Step by step.

Inzwischen liest du folgendes mal durch:

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-32-SGB-II-Meldeversaeumnisse.pdf

Denn sollte der SB "bedrohlich" werden, müsste man ihm seine eigenen internen Dienstanweisungen um die Ohren hauen - erschwerend bei Dir die lange Krankheitsgeschichte und dein GdB, was dann auch ein Grund wäre, ein weiteres Schreiben dem Gleichstellungsbeauftragten vorzulegen wegen Diskriminierung.

Nun geh mal an die Sonne :biggrin:
Das ist diese interne Dienstanweisung,die die SBs auffordert in Zukunft nach belieben von jedem HE ein Extra Attest zu verlangen.

Aber wie gesagt es ist eine Dienstanweisung und kein Gesetz.

Und wo kein Gesetz=Keine gesetzliche Grundlage.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.416
Bewertungen
12.388
Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast?
 

katzenhexe

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
31 März 2009
Beiträge
135
Bewertungen
7
Ich konnte mir jetzt nicht alles durchlesen - aber es geht immer um das gleiche.

WAS ist bei dir eigentlich wirklich passiert?
Nicht viel - alles andere ist Kopfkino.


Theoretisch (wenn ich es richtig verstanden habe) wäre die Sache mit deiner telefonischen Erklärung erledigt.
Die Auffassung der SB, du könntest ja "trotzdem" vorbei kommen und was unterschreiben, ist schlicht Blödsinn und nur dazu geeignet (gewesen, wie man sieht) Dir das Leben schwer und die Nächte unruhig zu gestalten ...
nein nicht ganz, denn ein paar Tage später kam ja die Einladung
siehe Seite 1 - #38 (hast Du bestimmt übersehen).

selbst in dieser steht drin über was er mit mir sprechen will, ich frag mich nur wozu. ich unterschreib schon mal garnichts wenn ich krank bin. Also völlig hirnrissig die Einladung.
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.194
Bewertungen
3.429
Ich würde @gila im Allgemeinen zustimmen. Bis auf

Sehr geehrte SB, bei unserem Telefonat vom XX.XX. hatte ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass ich bis zum XX. AU erkrankt bin.
Sollte Ihnen meine bereits eingereichte AU nicht mehr vorliegen, bitte ich um kurze Benachrichtigung, damit ich Ihnen eine Zweitschrift zukommen lassen kann.
Eine Prognose, wie es nach dem XX. gesundheitlich weiter geht, kann zu diesem Zeitpunkt leider nicht gestellt werden, weswegen ich auch keine verbindlichen Erklärungen, Vereinbarungen und Verträge für die Zukunft tätigen kann und werde.
AU ist bereits vorgelegegt-und damit Schluss. Sollte SB diese verloren haben, muss er diese Panne selbst zugestehen und freundlich um die Ausstellung einer neuen bitten.

Sie muss keine Prognosen machen, was ihre Krankheit angeht, das macht der Arzt. Sie ist jetzt krank=seitens JC bis zum Ablauf der AU nicht ansprechbar.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.416
Bewertungen
12.388
Ah ja - aber das ändert nichts an der Tatsache: Die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist grundsätzlich als wichtiger Grund anzuerkennen.

Er scheint sich zwar gewappnet zu haben und wähnt das besagte Urteil hinter sich - jedoch ist dies nur für diesen EINZELFALL entstanden, und das vor dem Hintergrund, dass derjenige sich anscheinend mti Absicht jeder Meldung entzog.
Dieser "Verdachtsmoment" liegt (meine Meinung) nach bei Dir nicht vor.
Du hast eine nachweisliche Krankengeschichte, sogar mid GdB.
Du bist - wie du schreibst - bisher IMMER einer Einladung gefolgt und hast auch alle erforderlichen Maßnahmen brav erledigt.

Somit liegt auch bei dem geschicktesten Versuch einer Verdrehung des SB KEIN Grund vor, dass er außer der AU etwas anderes fordert. Schon gar nicht, wenn der Hintergrund Verträge sind, die du unterschreiben sollst.

Es ist natürlich DEINE Entscheidung was du machst.

Mehre Möglichkeiten (meine pers. Einschätzung):

1. Hingehen, schmollen, streiten (nicht ratsam)

2. Attest schriftlich anbieten, NACHDEM er eine KOSTENZUSAGE für das Attest erteilt hat - mit der Aussicht, dass das dauern kann, da du a) inzwischen den Termin am 20.10. NICHT wahr nehmen kannst und b) das Attest auf dem Schriftwege NACH Kostenzusage anfordern musst. :icon_twisted:
(M.M. nach schlechte Variante, da man so einer grundlosen Aufforderung dann ja irgendwo einen Boden für die Zukunft bereitet!!)

3. leicht abgewandeltes Schreiben w.o. mit der Bitte sich an die internen Dienstanweisungen zu halten. Wegeunfähigkeitsbescheinigung ist in deinem Falle ein vollkommen überzogenes Druckmittel - dient auch nicht unbedingt - zumal mit Sanktionsandrohung in längerer Erkrankung - deiner GENESUNG. Und wird nun dazu führen, dass du dich darüber beschwerst, dass hier ein Missbrauch eines Machtmittels stattfindet. Ebenso ergeht Beschwerde an die Gleichstellungsstelle und den Behindertenrat (was immer ;-)

Nr. 3 wäre das meine. Auf keinen Fall MEHR schreiben und Gesetze um die Ohren hauen und Diskussionen.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
11.416
Bewertungen
12.388
Ich würde @gila im Allgemeinen zustimmen. Bis auf

AU ist bereits vorgelegegt-und damit Schluss. Sollte SB diese verloren haben, muss er diese Panne selbst zugestehen und freundlich um die Ausstellung einer neuen bitten.

Sie muss keine Prognosen machen, was ihre Krankheit angeht, das macht der Arzt. Sie ist jetzt krank=seitens JC bis zum Ablauf der AU nicht ansprechbar.
Das hatte ich ja so ausgedrückt: bereits vorgelegt und wenn er sie nicht mehr hat ... gerne wieder. (Hatte leider wie erwähnt nicht jeden Post hier gelesen)

Prognose macht sie eben KEINE und genau weil das nicht möglich ist, wird auch nichts unterschrieben.
MUSS sie natürlich nicht so formulieren - das wäre das meinige, allein um diesen unmöglichen Zustand zu benennen, dass man hier zu Verträgen "genötigt" werden soll in einer unklaren Situation - diese haben natürlich Rechtswirkung, ob man gesundet oder nicht.
 
Oben Unten