Ich fühle mich unwohl bei der Zeitarbeitsfirma - was tun?

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Chartrand

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Hallo zusammen,

ich bin 30 Jahre alt und habe in den letzten 2 Jahren ALG 2 bekommen. Vor 2 Monaten habe ich dann einen Vertrag bei einer sehr bekannten Zeitarbeitsfirma unterschrieben.

Die ZAF hat mich dann bei einem großen und sehr bekannten Unternehmen meiner Stadt eingesetzt. Allerdings dauerte dieser Einsatz nur 6 Wochen (worüber ich aber vorher Bescheid wusste. Ich habe es trotzdem gerne gemacht. Und es hat mir auch Spaß gemacht).

Während meines Einsatzes hat mich die ZAF kontaktiert und mir mitgeteilt, dass sie eventuell schon einen weiteren Einsatz für mich haben, sobald die 6 Wochen vorbei sind. Ich sollte mich bei dem Kunden vorstellen (ebenfalls eine bekannte und große Firma). Und dieses Mal wäre die Stelle sogar unbefristet. Die ZAF teilte mir mit, dass ich über die ZAF starten würde, aber wenn ich mich gut mache, würde mich die Firma übernehmen. Also ging ich hin.

Das Gespräch lief sehr gut und die Personalchefin sagte mir, dass ich zwar wenig Erfahrung für die Stelle habe, aber dass Sie mich sympathisch findet und sie es gerne mit mir probieren würde.

Und das hat sie auch eingehalten. Ich hatte heute meinen ersten Tag. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich nicht wohl dort fühle. Ich habe tatsächlich zu wenig Erfahrung für die Stelle. Ich bin mit einigen Aufgaben dort überfordert gewesen. Und zu langsam.

Und was mich am meisten stört: mein Vertrag bei der ZAF läuft auf 35 Stunden die Woche. Allerdings wird in der Einsatzfirma 40 Stunden gearbeitet. Die Chefin dort hat mich heute gefragt, wie ich das jetzt regeln möchte. Sie sagte, ich könne entweder 35 Stunden arbeiten. Oder aber ich arbeite 40 Stunden, bekomme aber trotzdem nur 35 Stunden bezahlt. Die 5 Überstunden pro Woche wären dann für einsatzfreie Zeiten gedacht, falls die ZAF irgendwann mal nichts für mich hat.

Die letzte Aussage fand ich dann aber doch sehr merkwürdig, denn wozu sollte ich Plus-Stunden für einsatzfreie Zeiten ansammeln? Laut ihr und der ZAF soll der Einsatz doch unbefristet sein (sogar mit Übernahme). Von daher verstehe ich das nicht ganz.

Blöd wie ich bin, habe ich dann auch noch der 40-Stunden-Variante zugestimmt. Denn sie fragte mich in Anwesenheit mehrerer anderer Mitarbeiter (die alle 40 Stunden arbeiten, da sie ja direkt zur Firma gehören). Und ich wollte an meinem ersten Tag nicht gleich negativ auffallen oder wie ein Faulpelz wirken.

Tja, und aus diesen Gründen fühle mich heute sehr unwohl. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich der Stelle gewachsen bin oder dass ich dieser Firma wirklich weiterhelfen kann. Es wurde auch sehr wenig Rücksicht darauf genommen, dass ich kaum Erfahrung in der Branche habe (obwohl die Chefin das wusste).

Und nun bin ich am überlegen, wie es weitergehen soll. Und könnte den einen oder anderen Rat gebrauchen.

Ach ja, und noch eins: sollte ich der Chefin morgen mitteilen, dass ich nur 35 Stunden arbeiten will? Denn ich möchte keine 40 Stunden arbeiten, ohne dass ich 40 Stunden bezahlt bekomme (nur wegen EVENTUELLEN einsatzfreien Zeiten. Was ist, wenn es keine einsatzfreien Zeiten gibt? Dann habe ich 5 Stunden pro Woche umsonst gearbeitet).

Was sagt ihr?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Die 5 Überstunden pro Woche wären dann für einsatzfreie Zeiten gedacht, falls die ZAF irgendwann mal nichts für mich hat.
Das ist rechtswidrig (Bundesarbeitsgericht, 5 AZR 483/12).

Was ist, wenn es keine einsatzfreien Zeiten gibt? Dann habe ich 5 Stunden pro Woche umsonst gearbeitet).
Die Stunden müssen ausgezahlt werden, sobald das AZK voll ist oder der Arbeitsvertrag endet, je nachdem was eher eintritt.
Du solltest dich mal intensiv mit deinem Tarifvertrag beschäftigen.

Sagst du dass du nur 35h/W arbeiten willst, wirst du vermutlich zügig wieder abgemeldet, was seitens der ZAF eine Kündigung nach sich ziehen dürfte.
 

Matt45

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Aus meiner Sicht mehrere Fehler:

1. Warum arbeitest du 40 Stunden bei 35 Stunden Bezahlung?
2. Du arbeitest bei ZAF, es sind Mitarbeiter der Firma A. Es ist doch nicht dein Problem.
3. Guter Wille kann Probleme bringen!

Typisches Problem bei ZAF.
 

Chartrand

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Das ist rechtswidrig (Bundesarbeitsgericht, 5 AZR 483/12).


Die Stunden müssen ausgezahlt werden, sobald das AZK voll ist oder der Arbeitsvertrag endet, je nachdem was eher eintritt.
Du solltest dich mal intensiv mit deinem Tarifvertrag beschäftigen.

Sagst du dass du nur 35h/W arbeiten willst, wirst du vermutlich zügig wieder abgemeldet, was seitens der ZAF eine Kündigung nach sich ziehen dürfte.

Nun ja, also ich habe nochmal im Tarifvertrag nachgeschaut. Ich habe eine regelmäßige Arbeitszeit von 35 Stunden die Woche. Bin ich in einem Betrieb eingesetzt, der mehr als 35 Stunden die Woche arbeitet, wandert das Plus aufs Arbeitszeitkonto. Der Ausgleich der Zeitkonten erfolgt in der Regel durch Freizeitentnahme, steht dort noch.

Jetzt weiß ich aber trotzdem nicht so recht, was ich machen soll. Einerseits habe ich kein Interesse an dem Arbeitszeitkonto (ich möchte gerne die Stunden monatlich ausgezahlt bekommen, die ich auch tatsächlich arbeite).
Andererseits möchte ich es mir aber auch nicht mit dem Einsatz-Unternehmen verscherzen - denn die möchten mich ja übernehmen, wenn alles gut läuft. Und die sehen das sicher nicht gerne, wenn ich früher Feierabend mache als alle anderen (ich wurde sogar heute erst von einer Mitarbeiterin darauf angesprochen, dass ich doch bitte erst um Punkt 17.00 Uhr meinen PC herunterfahre und nicht schon um 16.58 Uhr).

Im Tarifvertrag steht übrigens auch, dass wenn ein Arbeitnehmer dauerhaft in einem Betrieb mit längeren Arbeitszeiten als 35 Stunden eingesetzt ist, dass die Vertragsparteien eine entsprechend längere Arbeitszeit vereinbaren können und dass die Vergütung angepasst wird.
Ich spiele jetzt mit dem Gedanken, meine ZAF zu kontaktieren und mich auf diesen Punkt zu berufen, damit die meine Arbeitszeit auf 40 Stunden hochschrauben und mich auch entsprechend bezahlen. Eventuell auch mit dem Hinweis, dass - wenn eine Anpassung nicht möglich ist - ich auch nur 35 Stunden die Woche arbeiten werde.

Denkt ihr, das ist sinnvoll? Oder liefere ich meiner ZAF damit einen Grund, mich zu kündigen, wenn ich so viel Stress mache?
 

atasteofbunny

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Tja, nicht so einfach. Ich sage mal, wenn ich die Stelle wirklich wollen würde, würde ich in den sauren Apfel beißen und mich auf das Arbeitszeitkonto einlassen.

Allerdings - Rechner um 16:58 Uhr oder um 17:00 Uhr ausmachen - wenn es wegen sowas Diskussionen gibt, das spricht nicht gerade für angenehmes Betriebsklima dort :icon_stop:

Überhaupt: Was du erzählst, im Einzelnen wäre es okay, aber alles zusammen betrachtet - nein, hört sich nicht nach "Traumjob" an. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, den Job als Sprungbrett zu nutzen, also dort so gut es eben geht mitzuarbeiten und sich parallel weiter zu bewerben?
 

Wholesaler

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Die ZAF teilte mir mit, dass ich über die ZAF starten würde, aber wenn ich mich gut mache, würde mich die Firma übernehmen.

Das ist die übliche Strategie: viel versprechen, motivieren und hinterher entpuppt sich das alles als heiße Luft. Ich hatte es bereits in einem anderen Thread geschrieben: Die Chancen auf eine Übernahme sind marginal.

Sieh zu, dass du den Absprung schaffst und bewirb dich aus der Zeitarbeit heraus bei regulären Arbeitgebern. Einigen hier anwesenden Besserwissern zufolge sind Bewerbungen aus der Zeitarbeit ja angeblich erfolgreicher als aus der Arbeitslosigkeit.
 

Birgit63

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Das mit der heißen Luft stimmt nicht. Ich habe im Bekanntenkreis gleich zwei, die direkt von der Entleihfirma übernommen wurden. Und gleich nach dem ersten Arbeitstag davon zu reden, dass man überfordert ist, finde ich nicht gut. Klar ist am Anfang alles neu und kommt einem schwer vor. Ich habe vor 14 Jahren auch einen Job angefangen, den ich vorher noch nie gemacht habe. Ich musste vieles neu lernen. Ich war damals Anfang 40. Du bist noch 10 Jahre jünger, da fällt es einem noch leichter was Neues zu lernen. Nutze die Chance.
 

Matt45

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

@Chartrand:

Mache es dir doch viel leichter, die ZAF soll deinen Arbeitsvertrag anpassen oder ändern auf 40 Stunden.

Wenn es nicht klappt, dann hast du deine Antwort.

Ich kenne keinen der "Jahrelang" irgendwo unglücklich arbeiten kann(siehe deine Überschrift)

Man muß nicht immer jeden x-beliebigen Vertrag unterzeichnen!

Ich halte es immer sehr wichtig, dass jeder sich seinen Vertrag genau anschaut und gegebenenfalls "Wünsche" äußert.
Damit meine ich aber nicht "Millionen" als Lohn sich zu wünschen! > Obwohl es auch gut wäre(Lach).

Dies zählt aber für alle Betriebe(nicht nur Zeitarbeit) und für alle Verträge(Handy,Versicherung.....).
 
E

ExUser 2606

Gast
AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Und gleich nach dem ersten Arbeitstag davon zu reden, dass man überfordert ist, finde ich nicht gut. Klar ist am Anfang alles neu und kommt einem schwer vor. Ich habe vor 14 Jahren auch einen Job angefangen, den ich vorher noch nie gemacht habe. Ich musste vieles neu lernen. Ich war damals Anfang 40. Du bist noch 10 Jahre jünger, da fällt es einem noch leichter was Neues zu lernen. Nutze die Chance.

Ich habe Anfang der neunziger in einem Betrieb angefangen, nach drei Tagen habe ich mich zu Hase ausgeheult: "Das ist nichts für mich, das packe ich nie!" Was war passiert: Ichhatte ien aufwendige Tabelle in Word zurechtgebastelt (Damals war das noch vielaufwendiger wie in den heutigen Word-Versionen unter Windows.) Ichhabe mehrere Stunden gebraucht und als ich fertig war, sagte man mir, dass man leider die Rohdaten vertauscht habe und ich musste alles nochmal umbauen. Ichhab mich da durchgebissen und danach ist der Knoten geplatzt ind ichhatte den Bogen raus. Fortan war ich die abellenspezialistin in der Firma und blieb dort bis zum Kunkurs, insgesamt 5 Jahre. War der beste Job meines Lebens.
 

NoAvail

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Puh, was soll man dazu sagen?

Er muss für sich entscheiden, ob er überhaupt für eine Firma arbeiten möchte, die mit oder ohne Absicht gegen geltendes Recht verstoßen möchte- zum Nachteil des Arbeitnehmers. Der nächste Verstoß steht dann evtl. schon vor der Tür...

Sorry Leute, aber sowas darf man nicht schönreden. Wir sind doch alle an fairen und ehrlichen Arbeitsverhältnissen interessiert und genau das ist hier bei 40h nicht der Fall.


@Chartrand

Sowas geht gar nicht und lass dir bloß nichts gefallen- es gibt schon genug Zeitarbeiter die anscheinend, aus Angst den Job zu verlieren, alles mit sich machen lassen. Wenn du den faulen Deal eingehst untergräbst du die Rechte aller, denn nur wenn niemand mehr dazu bereit ist solchen Umständen zuzustimmen, wird sich etwas ändern. Die Gesetze existieren nicht ohne Grund! Wenn der Disponent der ZAF keinen Einsatz für dich findet, ist das sein Bier.

Falls 35h oder 40h bei voller Bezahlung (schriftlich vereinbart!) nicht akzeptiert werden, dann such dir einfach eine andere ZAF. Die nehmen, je nach Tätigkeitsbereich, jeden. Und kläre das mit dem Zeitkonto schon vorher ab.
Falls sie sich querstellen frage dich ganz genau welchen Wert dieses (Vertrauens-) Verhältnis dann noch hat.
 
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Wholesaler

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Das mit der heißen Luft stimmt nicht. Ich habe im Bekanntenkreis gleich zwei, die direkt von der Entleihfirma übernommen wurden.

Selbstverständlich kommt es vor, dass Zeitarbeiter übernommen werden. Da der Klebeeffekt nur 14 % beträgt, ist das jedoch die (große) Ausnahme als die Regel.

Wann war das ungefähr mit der Übernahme deiner Bekannten?
 

NoAvail

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Selbstverständlich kommt es vor, dass Zeitarbeiter übernommen werden. Da der Klebeeffekt nur 14 % beträgt, ist das jedoch die (große) Ausnahme als die Regel.

Dazu sollte man noch betrachten, das diese geringen Klebeeffekte meist in den höheren Gehaltsstufen, also bei extrem gut ausgebildeten Menschen, existieren.

Je niedriger die Gehaltsstufe bzw. Vorbildung, desto geringer der Klebeeffekt. Beispielsweise ist ein Helfer in EG1 beliebig einsetzbar, ein Ingenieur in EG6-7 nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wholesaler

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

@NoAvail: Das trifft de facto zu. Genauso sieht es mit den Lohnabständen aus. Je höher die Gehaltsstufe ist, desto geringer ist der Lohnabstand zu den Festangestellten. Als Ingenieur verdient man in der Zeitarbeit nahezu so viel wie ein regulär Beschäftigter. Bei den unteren Gehaltsstufen kann es durchaus nur die Hälfte sein.
 

franky0815

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Meine Meinung, seh zu das du so schnell wie möglich von der Zaf weg kommst, die ziehn dich übern Tisch bevor du " Guten Morgen " sagen kannst.
 

Senseo

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Öfters Krank machen dann werden die dich kündigen, geh zum Arzt und sag ihm das du Schlafprobleme hast, das du oft grübelst und deine Stimmung bedrückt ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Öfters Krank machen dann werden die dich kündigen, geh zum Arzt und sag ihm das du Schlafprobleme hast, das du oft grübelst und deine Stimmung bedrückt ist.

Genau diese Art von Tipps führt dazu, dass die lieben Kollegen bei richtig erkrankten Mitarbeitern mit diesen Symptomen blöde Bemerkungen machen etc.

Wenn man wirklich weg will von der Zaf, gibt es doch genügend andere Wege.
 
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Gelöschtes Mitglied 58736

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

In seinem Fall zunächst das Pochen auf Änderung auf 40h nach Tarifvertrag.

In der Regel wollen die Zaf ja lieber Stunden sammeln und abfeiern lassen.

Man muss bei dem TE aber auch sehen, dass er 30 ist und je nach Qualifikation natürlich ganz andere Chancen als unsereins >50, von daher finde ich den Hinweis im laufenden Arbeitsvertrag auf was anderes bewerben nicht so unklug. ;-)

Zumal er ja vorher 2 Jahre im Alg2-Bezug war.
Der Lebenslauf 2 Jahre Alg2 , 2 Monate Arbeit, wieder Alg2 ist auf jeden Fall suboptimal.
 

Wholesaler

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Wer bei ZAF auf etwas pocht, wird häufig vor die Tür gesetzt. ZAF mögen keine Leute, die Widerstand leisten. Dann hat sich die Sache von ganz alleine erledigt.
 

Matt45

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Dann soll es so sein. Ich mag es nicht wenn ich auf mein Recht verzichten muss.

Arbeiten ja, aber dann bitte mit "gerechten" Regeln.
 

franky0815

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Wer bei ZAF auf etwas pocht, wird häufig vor die Tür gesetzt. ZAF mögen keine Leute, die Widerstand leisten. Dann hat sich die Sache von ganz alleine erledigt.

Dann aber auch mit den üblichen Konsequenzen, die Zaf wird das als vereitelung des Arbeitsverhältnisses werten und natürlich sofort ans Amt melden. Da is der gelbe Schein die bessere Alternative für den TE.
 

Matt45

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

@franky0815: "....vereitelung des Arbeitsverhältnisses ".

Sehe ich grundsätzlich komplett anders, gerade hier in dem Fall.

Es gibt Gesetze für beide Seiten. Auch eine ZAF muss sich daran halten und kann sich nicht immer als "Mimose" darstellen.

Arbeit muss bezahlt werden!
 

Wholesaler

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

Dann aber auch mit den üblichen Konsequenzen, die Zaf wird das als vereitelung des Arbeitsverhältnisses werten und natürlich sofort ans Amt melden.

Wieso setzt die ZAF das Jobcenter/die AfA darüber in Kenntnis? Bei Vermittlungsvorschlägen ja (war es überhaupt einer?), aber in anderen Fällen nicht. Ansonsten halte ich eine Krankmeldung ebenfalls für die geeignetere Lösung. Warum sollte man auf Änderungen bestehen, wenn man eh keine Lust mehr hat?
 

franky0815

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AW: Unglücklich bei ZAF - was tun?

@franky0815: "....vereitelung des Arbeitsverhältnisses ".

Sehe ich grundsätzlich komplett anders, gerade hier in dem Fall.

Es gibt Gesetze für beide Seiten. Auch eine ZAF muss sich daran halten und kann sich nicht immer als "Mimose" darstellen.

Arbeit muss bezahlt werden!

Der TE hat den Vetrag mit den 40 Stunden doch schon unterschrieben, wenn er jetzt kneift wird das nicht ohne folgen bleiben.

Wieso setzt die ZAF das Jobcenter/die AfA darüber in Kenntnis? Bei Vermittlungsvorschlägen ja (war es überhaupt einer?), aber in anderen Fällen nicht. Ansonsten halte ich eine Krankmeldung ebenfalls für die geeignetere Lösung. Warum sollte man auf Änderungen bestehen, wenn man eh keine Lust mehr hat?

Du wiesst doch das sie es trotzdem tun.

Das ist aber auch keie Lösung, sich stett mal sene Meinung zu sagen nur AUBs zu holen.

Das muss man sich aber auch Finanziell erlauben können.
 
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