Ich dreh bald durch (1 Betrachter)

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Hotti

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2006 Rentenantrag gestellt. Die Gutachten sagen ich kann noch über 6 Std. arbeiten

Widerspruch eingelegt-erwartungsgemäß abgelehnt

In Klage gegangen. 2007 Gutachter vom Gericht bestimmt. Wieder über 6 Std.

April 2008. Auf raten der VDK Gegengutachten eingeholt(vom Gericht genehmigt) Gegengutachter sagt nur noch unter 3Std. kann ich arbeiten

Heute habe ich beim Sozialgericht angerufen, man hat mir folgende Auskunft erteilt. Nun ist meine Akte mit meinen positiven Gutachten wieder beim ersten Gutachter, der gegen meine Rente war, weil er Stellung nehmen soll.

Ich werde bald verrückt. Geht nun Gutachter gegen Gutachter? Ich kann nicht mehr. Nach meinen Gegengutachten dachte ich das ich nun durch komme und nun das. Was soll ich damit anfangen?

edit. Das Gegengutachten war vom Gericht auch genehmigt, und die Richterin hat dem Gutachter genau geschildert was er begutachten sollte. Deshalb verstehe ich nicht, das trotz dieses letzten positiven Gutachten, wieder der vorherige Gutachter, der gegen mich war wieder ins Spiel kommt. Will man mich fertig machen?:icon_neutral:
 

Maryland

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Man will dich bestimmt nicht fertig machen, vor allem das Gericht nicht. Es ging jetzt wieder zum ersten Gutachter, damit der sich zu den Gründen äußern kann, die der Zweitgutachter wohl gesehen hat und er nicht. Da das Gericht selbst keine Ahnung hat, inwieweit du nun unter 3 oder über 6 Stunden arbeiten kannst, ist es auf die Gutachten angewiesen. Und im Moment hat das Gericht keine Ahnung, ob es dem ersten oder zweiten Gutachten Glauben schenken soll. Sofern es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass der erste Gutachter Mist gebaut hat, hat das Gericht keinen Anlass, dem zweiten Gutachten unbesehen Glauben zu schenken. Falls der erste Gutachter bei seiner Einstellung bleibt, kann es passieren, dass sogar ein drittes Gutachten in Auftrag gegeben wird. Das wird sich wohl noch einige Zeit hinziehen. Ist leider bei so grenzwertigen Sachverhalten so - unter 3 oder über 6 Stunden, das ist nicht so weit auseinander.
 

Hotti

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Ich schrieb 2006 Rentenantrag gestellt. War ein Fehler meinerseits. Ich kämpfe schon seit 2004. Und ein glückliches Ende ist nicht abzusehen. Es schafft mich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dann bin ich reif für die Nervenklinik

Hier mal ein Auszug (von allen Gutachtern) was ich nicht darf

keine maschinenarbeit
nicht dauernd sitzen oder stehen
in freien nur unter Witterungsschutz :confused:
Nicht auf Leitern oder Bühnen
Keine schweren Sachen (bis 10kilo)
Nicht im bücken
Nur Arbeit abwechselnd, laufen, sitzen, stehen
Keine geistig schwere Arbeit
Kein Publicumsverkehr

So einen Arbeitsplatz gibt es gar nicht

Aber über 6 Std. kann ich noch(so die Gutachten)
 

avalon

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keine maschinenarbeit
nicht dauernd sitzen oder stehen
in freien nur unter Witterungsschutz :confused:
Nicht auf Leitern oder Bühnen
Keine schweren Sachen (bis 10kilo)
Nicht im bücken
Nur Arbeit abwechselnd, laufen, sitzen, stehen
Keine geistig schwere Arbeit
Kein Publicumsverkehr

So einen Arbeitsplatz gibt es gar nicht

Aber über 6 Std. kann ich noch(so die Gutachten)
Die rentenversicherung kann zwar auf alle möglichen Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarkt verweisen, aber eine müsste sie schon benennen können! Laufen, sitzen, stehen, dabei nichts schweres tragen und auch keinen Publikumsverkehr, und geistig nicht schwer? Was soll denn das für ein Job sein? Hat die RV in ihrem ablehnungsbescheid auf eine Tätigkeit verwiesen, die Du ausüben könntest?

Fals nein, fordere sie auf, das zu tun!
 

Hagal

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Diesen Arbeitsplatz gibt es:

Er heißt Bundestagsabgeordneter (besonders das mit: keine geistig schwere Arbeit passt da hervorragend).
 

avalon

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Diesen Arbeitsplatz gibt es:

Er heißt Bundestagsabgeordneter (besonders das mit: keine geistig schwere Arbeit passt da hervorragend).
:biggrin::biggrin:

Da hab ich doch glatt einen Job übersehen! :wink:
Aber im Ernst, wenn man die RV auffordert, die Jobs zu benennen, könnte das ein erster Schritt in Richtung "Verschlossenheit des AArbeitsmarkets" sein.
 

BakuRock

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Hallo Hotti,

Ich werde bald verrückt. Geht nun Gutachter gegen Gutachter? Ich kann nicht mehr. Nach meinen Gegengutachten dachte ich das ich nun durch komme und nun das. Was soll ich damit anfangen?
sehr viel Hilfe und Infos im ganz Speziellen findest du hier. Da wirst du auch merken, dass wir sehr viele sind, die von sowas nicht verschont bleiben.

www.unfallopfer.de
 

Helga Ulla

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Hotti, hast Du einmal versucht mit Deinem Gesundheitzustand in eine Rehamassnahme zu kommen?

Sprech dies einmal mit Deinem Hausarzt oder behandelten Facharzt durch und stell einen Antrag auf Rehamassnahme.

Denn wenn Du noch 6 Std. arbeiten sollst, laut 1. GA, der 2. GA Dir aber nur höchstens 3 Std zugesteht, dann wäre es doch an der Zeit, wenn hier eine Rehamassnahme angeordnet würde.

Deine Arbeitsfähigkeit wieder auf das Maß eines Teilzeitsjobs zu bringen, sollte denen es Wert sein.
Denn die hierfür erforderliche Klinik, mit der meisten Kompetenz für Deine Erkrankung kann Dir doch hier hilfreich einen genauen Entlassbericht schreiben.

Lass Dich hier von Deinem Facharzt oder Hausarzt beraten. Dieser Bericht würde dann letzendlich ein genaueres Bild Deiner noch vorhanden Schaffenskraft abgeben.
Wurde mir hierzu aber keine Klinik die unter der Leitung der RV steht auswählen.
Wenn dann festgestellt wird, es geht nichts mehr, hast Du auch bessere Karten, weil Du ja willst.
Sollte die RV Dir die Kur nicht genehmigen, wissen die auch warum, dann biste denen evtl. noch zu jung?
 

Hotti

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Hallo Helga-ulla. Ich hatte ursprünglich einen Rentenantrag wegen meiner Grunderkrankung Morbus crohn gestellt. Ich bin auf Grunde dieser Erkrankung ausgesteuert. Die Krankenkasse hat mir damals nahe gelegt(wollten wohl Krankengeld sparen) das ich eine Kur beantragen soll. Von der DRV abgelehnt, weil keine Besserung zu erwarten ist. Dann hatte ich immer Herzprobleme und bin zum Kardiologen gegangen. Befund: Rchtherzvergrößerung,darauf hin zum Lungenarzt, der mich ins Schlaflabor schickte, Befund :Schlafapnoe, eine Schlafmaske ging nicht weil ich Panik darunter bekam. Nun habe ich noch rekless reks. Das macht mich fertig, ich muß nachts immer raus, entweder weil ich wegen dem Crohn Krämpfe habe, Durchfall, oder diese unruhigen Beine. Mein Mund ist immer absolut trocken nachts, übelkeit, Morgens absolut fertig mit der Welt. Dazu noch 2 Bandscheibenvorfälle jeweils einen HWS, und LWS. Und sehr viele psychische Probleme (auch Abhängigkeit von Tilidin) wegen meiner Schmerzen der Bandscheibenvorfälle vom Arzt immer verschrieben. Der letzte (private) Gutachter meint, das auch eine Reha nichts bringen wird. Psychologisch haben die Gutachter eine depressive Episode mittel festgestellt. Auch dafür nehme ich Medikamente. Mein Alter ist 56 Jahre. Ich kann hier nicht alles schildern das wäre zu viel.

Gestern habe ich mal beim Gericht angerufen. Mein positives gegengutachten liegt mit meiner Akte bei diesen ersten gutachter, der mich tauglich geschrieben hat, weil er Stellung nehmen soll. Er hat diese Stellungnahmeforderung schon am 15.06. bekommen mit der Auflage bis zum 25.07. Stellung zu beziehen, keine Rückantwort vom Gutachter. Danach hat ihm das gericht noch mal eine Frist bis zum 27.08. gesetzt, wenn er dann nicht antwortet wird er angeschrieben. Warum macht dieser Gutachter so was? Wie lange darf er das noch verzögern? Ich rechne auch damit, das diese Stellungnahme gegen mich ausfällt, wie geht es dann weiter? Ich schaffe das bald alles nicht mehr, ich bin jetzt schon nur noch ein Wrack. Noch ein Gutachten? Es sind mittlerweile schon 8-10 Gutachten erstellt worden (genau weiß ich nicht) Ich werde noch verrückt. Aber das bin ich ja schon.

Edit. Ich kenne jemanden, der hat schon auf Grund der Schlafapnoe seine EM-Rente durch bekommen. Ich muß aufpassen, das ich ich tagsüber nicht beim "laufen einpenne", so kaputt bin ich des öfteren. Und ich habe noch so viele andere Probleme und werde so fertig gemacht. Ich versteh es nicht:mad:
 

Helga Ulla

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Hallo Hotti, das ist ja sehr übel.

Du musst aber etwas Abstand gewinnen, trotzdem. Deshalb nochmals, wenn die meinen, das Du noch bis zu 6 Std. arbeiten kannst, dann sollen die Dir eine Kur bezahlen, um eine Besserung in Deinem Leben zur erreichen.

Vor allen Dingen, hast Du einen Rechtsanwalt?

Das hier übersteigt wirklich Deine eignen Möglichkeiten und Kräfte alles durchzustehen.
Hier brauchst Du noch zusätzlich eine Stütze, die Dir viel abnimmt.
Ich weiss aus meiner eignen Krankheitsgeschichte, das dieser Stress, der hier künstlich ersteht, um Patienten mit Forderungen und Anweisungen zu pisaken, nur den einen Zweck hat, uns mundtot zu machen.

Gerade wenn man allein hier sein Recht fordert, wird man oftmals mit Winkelzügen traktiert, wo man keinen Anfang mehr findet.
Suche Dir bitte einen Ra. des Sozialrechtes, der hier mit kämpft. Leider geht auch aus Deinem Beitrag nicht hervor, wo Du wohnst.
 

Hotti

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Helga Ulla. Ich komme aus Bochum. Es läuft alles über dem VDK(Rechtsabteilung Dortmund). Nun auch noch einen Morbus Crohn Schub. Heute Nacht mehr auf dem Pott gesessen als im Bett gelegen. Ich bin fertig.
 

penelope

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Hallo Hotti

warte bitte doch erstmal die Rückantwort von den Gutachter ab, du schreibst ja, es wurde eine Frist bis zum 27.08 gestellt.

lass dich bitte nicht verrückt machen, wie Helga Ulla ja schon schrieb,deine Gesundheit geht vor!
die ganze Nacht auf den Pott sitzen, so findest du keine Ruhe.

die besten Wünsche:

penelope
 

Hotti

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Hallo Hotti

warte bitte doch erstmal die Rückantwort von den Gutachter ab, du schreibst ja, es wurde eine Frist bis zum 27.08 gestellt.

lass dich bitte nicht verrückt machen, wie Helga Ulla ja schon schrieb,deine Gesundheit geht vor!
die ganze Nacht auf den Pott sitzen, so findest du keine Ruhe.

die besten Wünsche:

penelope
Das mit den Pott kann ich leider nicht beeinflussen, das bringt der Crohn so mit sich wärend eines Schubes. Aber ruhiger werden muß ich, da gebe ich Dir Recht. Aber ich schaffe es leider nicht so richtig abzuschalten. Aber ich werde mich bemühen.

Danke für Deine Wünsche
 

Helga Ulla

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Hotti, ich weiss, wenn einem die Nerven so flattern, kommt man nicht zur Ruhe.
Kannst, oder hast Du ein Medikament, was da ein wenig gegen steuern kann, was Du auch verträgst?

Ansonsten gehe noch einmal zum Arzt und lass Dir dafür etwas geben.
Denn so kannst Du es gewiss nicht aushalten.

Schaue der Sache aber auch ein wenig positiver entgegen, auch wenn es länger dauert,muss es ja nicht zu Deinem Nachteil sein.

Wenn Du Deineen Schub nicht in den Griff bekommst, musst Du evtl nochmal ins Krankenhaus gehen, damit die Dir helfen.

Sonst biste nachher so schwach, und kannst die Zeit danach nicht mehr geniesen.
Nur Mut und viel Glück
 

Hotti

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Ich habe heute noch mal beim Sozialgericht angerufen, immer noch keine Spur von der Stellungnahme des ersten Gutachters. Nun bekommt er die dritte Fristverlängerung. Dürfen die sich eigentlich Zeit nehmen wie sie wollen? Oder haben die Auflagen?

Ich habe noch einmal geforscht, und festgestellt, das selbst ein Richter einen Gutachter auswählt, der in einen Krankenhaus der DRV beschäftigt ist. Da kann doch gar kein faires Gutachten heraus kommen. Und dieser Gutachter soll nun Stellung beziehen. Es ist zum heulen
 

münchnerkindl

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Das mit den Pott kann ich leider nicht beeinflussen, das bringt der Crohn so mit sich wärend eines Schubes. Aber ruhiger werden muß ich, da gebe ich Dir Recht. Aber ich schaffe es leider nicht so richtig abzuschalten. Aber ich werde mich bemühen.

Danke für Deine Wünsche
Um Abstand zu bekommen und wieder besser auf die Beine zu kommen könntest Du mal einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik machen...

Auch wenn Deine diversen körperlichen Krankheiten davon natürlich nicht weggehen könnte das für Deine psychische Verfassung gut sein.
 

Helga Ulla

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Hotti nochmal, geh zu einem Fachanwalt, der das ganze übernimmt, oder tret dem VDK nochmals auf die Füße, Es kann doch nicht niormal sein, das Du Dich hier körperlich kaputt machst.
Befolge trotzdem den Rat vom münchenerkindl oder meinen.
In eine solche Richtung müsste der nächste Schritt von Dir gehen.
Alleine wirst Du dies nicht schaffen. Hole Dir Hilfe.
 

Hotti

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Nun schreibe ich hier mal wieder etwas hinein. Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, habe ich gerade mal wieder beim Sozialgericht angerufen. Nach dreimaliger Aufforderung des Gerichts, hat der Gutachter immer noch keine Stellungnahme abgegeben. Er hat nun wieder eine Frist gesetzt bekommen, bis zum 07.10. Wenn er bis dahin keine Stellung bezogen hat, bekommt er die Forderung, Stellung zu beziehen per Einschreiben, wenn er dann immer noch nicht reagiert, ist einen Verwarnungsgeld fällig. Wieso er sich so lange Zeit nehmen darf, ist mir ein Rätsel. Ich habe beim Sozialgericht gefragt, was ich noch unternehmen kann. Die Antwort "nix, nur warten". Für mich sieht das nach Willkür aus. Ich glaube fast, dass die DRV dahinter steckt, und auf Zeit spielt, denn der Gutachter, der Stellung beziehen soll, ist in einen Krankenhaus der DRV angestellt. Ich möchte das zwar nicht behaupten, aber komisch ist das alles schon. Ich bin wieder ziemlich unten.
 

AsbachUralt

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Nun schreibe ich hier mal wieder etwas hinein. Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, habe ich gerade mal wieder beim Sozialgericht angerufen. Nach dreimaliger Aufforderung des Gerichts, hat der Gutachter immer noch keine Stellungnahme abgegeben. Er hat nun wieder eine Frist gesetzt bekommen, bis zum 07.10. Wenn er bis dahin keine Stellung bezogen hat, bekommt er die Forderung, Stellung zu beziehen per Einschreiben, wenn er dann immer noch nicht reagiert, ist einen Verwarnungsgeld fällig. Wieso er sich so lange Zeit nehmen darf, ist mir ein Rätsel. Ich habe beim Sozialgericht gefragt, was ich noch unternehmen kann. Die Antwort "nix, nur warten". Für mich sieht das nach Willkür aus. Ich glaube fast, dass die DRV dahinter steckt, und auf Zeit spielt, denn der Gutachter, der Stellung beziehen soll, ist in einen Krankenhaus der DRV angestellt. Ich möchte das zwar nicht behaupten, aber komisch ist das alles schon. Ich bin wieder ziemlich unten.

Das glaub ich nicht,was hätte die DRV davon.Gewinnst Du bekommst Du Rente ab Antragstellung,egal wie lange der Prozeß dauert.
 

Hotti

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Das glaub ich nicht,was hätte die DRV davon.Gewinnst Du bekommst Du Rente ab Antragstellung,egal wie lange der Prozeß dauert.
Ich wollte eigentlich auf folgendes hinaus. Es ist so, das Urteile nach Möglichkeit vemieden werden sollen. Denn auf ein rechtskräftiges Urteil kann man sich später immer wieder berufen. Beide Parteien werden deshalb wahrscheinlich auf einen Vergleich hinaus sein. Und der Vergleich könnte so aussehen, dass mir die Rente dann ab kommenden Monat nach dem Vergleich gewährt wird. Und somit spart die DRV Monat für Monat Geld. Es muss nicht so sein, aber ausschließen kann man es auch nicht. Ansonsten habe ich keine Erklärung wieso hier so gebummelt wird.
 

Lollipop

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Hallo Hotti,

keine Sorge , es ist nicht so , das "beide" Parteien auf einen Vergleich aus sind und einem Urteil aus dem Weg gehen. Urteile zu EM-Renten sind und bleiben Einzelurteile, die keinerlei Grundsatz enthalten, der den Stoff geben würde einem Urteil aus dem Weg zu gehen.

Was du schilderst klingt eher nach "dumm gelaufen", was nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit immer mal passiert, ohne das es wie auch immer verhinderbar wäre.

Das ein Gutachter derart lange braucht, um zu antworten kann sich sogar positiv auswirken,..denn was denkst du welchen Wert so einem Gutachter von Gericht beigemessen wird, der/die sich derart renitent gegenüber den gerichtlichen Aufforderungen zur Äusserung zeigt ?!

Die Wahl des Gutachters seitens des Gerichtes solltest du besser nicht in Zweifel ziehen, die suchen sich ihre Gutachter selbst aus und wissen genau, wo sie ihre Gutachten bestellen, um ein Höchstmass an Objektivität zu gewährleisten. Wenn sich ein Gutachter doch als ungeeignet erweisen sollte,..dann spricht sich das am Sozialgericht schnell herum, mit dem Ergebnis , das selbige/r nicht mit weiterer Benennung rechnen kann.

Und "gute" Gutachter finden sich auch in Ecken, in denen man sie nicht erwartet hätte.

Du hast eine Sache sehr gut gemacht,..nämlich am Sozialgericht nachzubohren, was denn nun Sachstand ist,...behalte das bei,...es ist immer von Vorteil für die Klägerseite , wenn sie auf baldigste klärung des Sachverhaltes pocht.

lg

Lolli
 

Hotti

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Lolli, danke für die Antwort.

Und ich sehe eigentlich schon das nächste Problem

Bei den ganzen anderen Gutachten, die der Gutachter mittlerweile gestellt hat, scheint es mir, dass er sich gar nicht mehr richtig erinnern kann, wie es sich bei mir verhalten hat. Klar, er kann die Akte zu seinen mir gegenüber abgegebenen urteil einsehen. Aber ob er wirklich noch weiß was da los war?

Ich befürchte, noch einmal zu einen Gutachter geschickt zu werden, obwohl ich ja nun wirklich nichts dazu kann, dass dieser Gutachter nicht schnell genug in der Lage war/ist eine Stellungnahme abzugeben. und das schafft mich.
 

Lollipop

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Hallo Hotti,

halte durch,...bestenfalls läßt der Gutachter durchblicken, das er sich kaum erinnern kann,dann ist die gerichtliche Relevanz vom Tisch.

Das Gericht wird nur ein neues Gutachten in AUftrag geben , wenn es die Lage für weiterhin unklar hält.

So ein neues Gutachten sollte man deswegen immer als Chance betrachten, denn es würde nicht in Auftrag gegeben , wenn die Sachlage bereits gegen dich entschieden wäre.

lg

Lolli
 

Hotti

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Es tut sich was. Ich habe heute wieder mal beim Sozialgericht angerufen, und man hat mir mitgeteilt, dass meine Akte im Sitzungfach liegt. Auf die Frage von mir, was das bedeutet, sagte man mir, dass ich wohl bald persönlich zur Gerichtsverhandlung erscheinen muss. Ich habe einen gehörigen Bammel davor. Hat schon jemand selber so einen Termin gehabt? Wie soll ich mich verhalten? Ich habe echt Angst nach all den warten. Was kommt da auf mich zu? Geht mein Rechtsvertreter vom VDK mit? Ich bin gerade wieder fix und fertig.
 
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