Ich blick das mit der Berechnung nicht!

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heike2309

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Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir helfen…ich steig durch meinen Bescheid nicht durch???

Zur Info: Ich arbeite seit 01.04.08, habe 2 Kinder (für den kleinen Kindergeld 154.-€ bekomme keinen Unterhalt), 25 Jahre und 16 Jahre, bei dem Großen wird anteilig Miete berechnet..

Gesamt Miete: 510.-€ ….davon zur Berechnung: selbst 162,05 und mein jüngster 162,06€…der Große ..185,89€ .. und zählt nicht zur BG oder HG.

Ich bin von 01.04. bis 01.08. mit einem Monatsticket zur Arbeit gefahren.
Ab 01.08. bis jetzt fahre ich mit meinem PKW (Kauf auch der Arge gemeldet), einfache Fahrt 25km, 5 x die Woche hin und zurück.

Ist die Berechnung (als Word Datei, mein Scanner geht nicht) so richtig…..blick es nicht…vielleicht könnt ihr mal drüberschauen…ganz lieben Dank im Voraus J

Gruß Heike
 

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gerda52

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Kosten der Unterkunft u. Heizung

342,11 :confused:
162,05
162,06
Prüfe die Zahlen mit Blick auf das angegebene Ergebnis bitte noch mal. ; )

Zur Einkommensanrechnung kann man erst etwas sagen, wenn Du

a) das Bruttoeinkommen zur Prüfung der Freibeträge
b) die Kosten für das Monatsticket vor dem Autokauf
c) den umgerechneten mtl. Haftpflichtbeitrag für die KFZ-Versicherung

noch bekannt gibst. Danach schaun wir weiter.

Ps. Die anerkannte Miete wird immer gleichmäßig auf alle Haushaltsmitglieder verteilt. Dass die Rechnung nicht aufgeht heißt also nicht, dass der gesamte Rest automatisch auf den 25jährigen fällt. Hier bringt nur eine Auskunft durch die Arge selbst Klarheit. Sie soll Euch aufschlüsseln, wie der anerkannte Betrag zustande kommt.
 

heike2309

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Hallo,

danke für die Antwort :)

also, meine Kfz Versicherung jährlich - 296,20 gleich 24.68 monatlich
ich habe 1000.-€ brutto
Monatsticket - als ABO - 39,80

ich hoffe das hilft weiter......ich bin echt dankbar für jede Antwort...damit Licht in den Tunnel kommt :)

LG Heike
 

gerda52

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Tatsächliche Aufwendungen wurden seitens der Arge nicht berücksichtigt. Bei einem Einkommen von 1000 Euro beträgt der normale Freibetrag exakt 260 Euro. In Deinem Bescheid setzt er sich aus Freibetrag und Einkommensbereinigung zusammen.

Bei einem Widerspruch solltest Du aber auch das Nachfolgende beachten:

Abzug von
Werbungskosten
(11.82)
(8) Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sind
als Aufwendungen monatlich ein Sechzigstel der steuerrechtlich geltenden
Werbungskostenpauschale (ab 01.01.05: 15,33 € monatlich)
abzusetzen. Bei selbständiger Tätigkeit erfolgt der Abzug nicht, da
diese Kosten bereits im Rahmen der Berechnung des Einkommens
nach § 11 Abs. 1 berücksichtigt wurden.
KFZ-Nutzung
(11.83)
(9) Bei allen Formen der Erwerbstätigkeit sind bei Benutzung
eines Kraftfahrzeugs für die Fahrt zwischen Wohnung und
Arbeitsstätte 0,20 Euro für jeden Entfernungskilometer der
kürzesten Straßenverbindung als Kilometerpauschale abzusetzen.
Bei einer 5-Tage-Woche sind 19 Arbeitstage pro Monat
anzuerkennen. Umfasst die Arbeitswoche mehr oder weniger Tage,
sind die 19 Arbeitstage entsprechend zu erhöhen oder zu mindern.
Das Ergebnis ist kaufmännisch zu runden.

Die Pauschale ist auf die bei Benutzung eines öffentlichen
Verkehrsmittels entstehenden Kosten zu begrenzen, wenn sie
gegenüber den Aufwendungen hierfür unangemessen hoch ist und
die Nutzung des öffentlichen Verkehrsmittels zumutbar ist (dies ist
beispielsweise der Fall, wenn innerhalb einer Stadt eine
Zeitmonatskarte 40 € monatlich kostet, sich bei Anwendung der
Pauschale bei 20km Fahrweg und 19 Arbeitstagen aber ein Abzug
von 76 € ergeben würde) !!

Bei Nutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels sind die tatsächlichen
Aufwendungen abzusetzen.

Wird insgesamt der Nachweis höherer Aufwendungen geführt,
können diese berücksichtigt werden (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 Alg II-V).
Sind bei Arbeitnehmern bereits die nachgewiesenen sonstigen
Werbungskosten (außer Fahrkosten) höher als die Pauschale
hierfür, kann zusätzlich noch die Fahrkostenpauschale bzw. die
Aufwendungen für das öffentliche Verkehrsmittel gewährt werden.

Beispiel 1:
Nutzung eines Kraftfahrzeuges:
Fahrkostenpauschale (10 km x 0,20 € x 19 Arbeitstage): 38,00 €
Werbungskostenpauschale (sonstige Werbungskosten): 15,33 €
53,33 €

Beispiel 2:
Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel:
Kosten einer Monatskarte): 35,00 €
Werbungskostenpauschale: 15,33 €
50,33 €
Der Hilfebedürftiger macht Arbeitsmittel in Höhe von 40,00 € als Werbungskosten
geltend.
Bsp. 1 und 2: Statt 15,33 € können 40 € berücksichtigt werden, jeweils
zuzüglich Aufwendungen für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.
.
(10) Die Werbungskosten sind nur bei der Person abzusetzen, die
das Erwerbseinkommen erzielt.

https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-11-SGB-II-Zu-beruecks-Einkommen.pdf
 
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