Ich bitte um Überprüfung der neuen EGV

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andreas34

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Merse

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Positiv ist die pauschale Erstattung von Bewerbungskosten inkl Onlinebewerbungen und der frei einlösbare Aktivierungsgutschein. Die zugesagte Förderung der Anbahnung einer Beschäftigung ist sehr schwammig, im Zweifel ist das nur eine Kostenzusage für Bewerbungsfotos, denn "z.B." kann alles oder nichts sein, und gerade das von dir gewünschte fällt dann "zufällig" nicht darunter.

"Mindestens 5 bis 10 Bewerbungen" - völlig unbestimmt. Es geht um eine Kürzung des Existenzminimums. Die Vorgaben haben bis ins kleinste Detail exakt verständlich definiert zu sein. 7 Bewerbungen gibt vielleicht eine Sanktion, vielleicht auch nicht. Je nach Laune des SB.
5€ pro Bewerbung, maximal 500€ im Jahr. Geht man davon aus, dass mindestens(!) 10 Bewerbungen im Monat geschrieben werden müssen, macht das 120 Bewerbungen pro Jahr. Die Erstattung ist nach 100 Bewerbungen aufgebraucht. Wer zahlt den Rest?
Gibt es überhaupt soviele freie Stellen, dass einhundertzwanzig(!!!) Zwangsbewerbungen PLUS freiwillige Eigenbemühungen sinnvoll erscheinen? Gerade noch vor dem Hintergrund, dass das JC ganz offiziell eine Minderleistung festgestellt haben will? Wäre es dann nicht sinnvoller, ganz gezielt nach passenden Stellen zu suchen?

"Ich habe alle zumutbaren Möglichkeiten zu nutzen..." - bereits gesetzlich geregelt, hat nichts in der EGV zu suchen.
Abgabe der Nachweise bis zum 30. des Monats - nicht direkt ein Stichtag, Abgabe vorher ist möglich, im Ausnahmefall nachträglich, aber wer zahlt die Kosten? Warum ist eine "Vorlage" und "Abgabe" erforderlich statt das mildeste Mittel zu wählen, nämlich die zusätzliche Möglichkeit des Einschickens per Brief oder Fax?
"Arbeitsunfähigkeit ist anzuzeigen" - Was hat das in einer EGV zu suchen? Bereits gesetzlich geregelt und in dieser Form vollumfänglichst unbestimmt. Wann, bei wem usw.

Das JC hat sich bereits angemaßt, in DEIN Unterschriftsfeld das Datum hineinzustempeln. Ein Hinweis darauf, dass die Verhandlungsphase garnicht erst stattfinden soll. Dem JC ist bekannt, dass du die EGV zwei Wochen prüfen wirst?
 
E

ExitUser 55598

Gast
Seite 1: gültig bis auf weiteres ist zu unbestimmt.

Seite 2: z. B. erstellen neuer Bewerbungsfotos ist zu unbestimmt.....eine mögliche Minderleistung ist auch viel zu unbestimmt. Alle zumutbaren Möglichkeiten...ist schon im SGB geregelt. 5-10 Bewerbungen ist viel zu unbestimmt. Liste Eigenbemühungen mit Anschreiben und Absagen...wer zahlt dafür die Kosten?

Seite 3: Arbeitsunfähigkeit ist schon im SGB geregelt.

Seite 5: das mit dem vorgedruckten Stempel finde ich auch interessant ;)

Mein Tipp: nicht unterschreiben und Gegenvorschläge einreichen
 

andreas34

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vielen dank euch für die schnellen antworten
ich werde mich dran halten und nicht unterschreiben und werde meine gegenvorschläge mit einreichen
P.S. sie wollte sogar das ich es innerhalb von nur 4 tagen wieder persönlich bei ihr abgeben sollte
 

Couchhartzer

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Gültig bis auf weiteres wäre bei Unterschrift eine EGV bis zum Lebensende
Das ist schlichtweg einfach nur völliger Blödsinn, denn selbst eine Gültigkeitsbefristung mit "bis auf Weiteres" wäre spätestens mit Wegfall des Leistungsbezug (Änderung in den persönlichen maßgeblichen Verhältnissen wie Z.B. Arbeitsaufnahme mit hinreichendem Einkommen, Renteneintritt mit hinreichender Rentenhöhe, Eintritt in den Rechtskreis SGB XII) ebenfalls beendet, wie allgemein bekannt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

andreas34

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So hier der überarbeitete EGV vom Amt
 

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Merse

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Ja, das ist schon deutlich besser. Auffällig ist, dass der Abschnitt "Unterstützung durch das JC" umfangreicher ausfällt als der zu deinen Pflichten. Normalerweise versuchen sie es andersrum.

Bewerbungskosten: Max 500€ pro Jahr, 5€ pro Bewerbung - geht in Ordnung, reicht für die Pflichtbewerbungen auch aus. Antragsstellung im Voraus zusätzlich zur nachträglichen Nachweisliste - etwas umständlich, aber scheinbar bearbeiten die halt gern Anträge.

"Unterstützung durch z.B....." ist immernoch unbestimmt und im Streitfall nicht einklagbar. Schadet dir aber auch nicht.

AVGS, freiwillig ohne Sanktion - passt, ist zwar eine Falle, um dir bei Nichteinlösung Faulheit zu unterstellen, aber rechtlich entstehen dir keine Nachteile.

"Wenn hinsichtlich Ihrer Leistungsfähigkeit eine Minderleistung festgestellt wird...." und "unter Beachtung Ihrer individuellen Potentialanalyse...." passt nicht so recht zusammen, naja, Textbausteine eben.

Einstiegsgeld, Eingliederungszuschuss usw ist alles freiwillig und schadet nicht. Die ganzen ZAFen geiern zwar drauf, aber das kann auch ohne EGV beantragt werden, also egal.

Mindestens vier Zwangsbewerbungen im Monat: Geht noch, weiß ja nicht, wie der Markt bei euch ausschaut. In einer Großstadt eher kein Problem, auf dem Land ohne Führerschein wohl etwas optimistisch und liefe dann auf Sinnlos-Bewerbungen hinaus.

Nachweise alle zwei Monate bis zum Monatsende - ist ok, keine festen Stichtage, aber immernoch keine Kostenerstattung für das Einschicken oder die persönliche Abgabe. Per Email ist zwar schön und gut, aber unzuverlässig. Warum nicht per Fax? Es gibt dafür kostenlose Anbieter und du hast ein Sendeprotokoll.

"Ich lege folgende Nachweise vor: Nachweisliste Eigenbemühungen." Ja, ok. Aber dann heißt es: "Die Einreichung der Nachweisliste und Bewerbungsanschreiben..." - Wozu denn nun irgendwelche Anschreiben? Als Nachweis? Kann nicht sein, es wird ja nur eine Liste gefordert. Völlig unklar, was hier gemeint und bezweckt wird.


Die EGV gehört insgesamt eher zu den positiven. Bewerbungen und Nachweise dafür musst du auch ohne EGV erbringen, z.B. wenn dir der SB einfach vier VV im Monat schickt. Mit der EGV ist dafür gleich die pauschale Kostenerstattung geregelt.
 
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