Ich bitte um Hilfe zur Abwehr einer Massnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

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Erwerbslos158

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Hallo liebe Forenmitglieder,

auf der Such im Web bin ich auf dieses Forum gestossen und hoffe, dass ihr mir einen Rat/Hilfe/Tip zur weiteren Vorgehensweise hinsichtlich einer Zuweisung zu einer Massnahme mit RFB ohne EGV geben könnt.

Meine Vorgeschichte:

Nach 78 Wochen Krankheit wurde ich im Dezember 2020 ausgesteuert.
Dezember 2020 habe ich ALG1 beantragt. Schweigepflichtsentbindungen abgegeben und Überprüfung durch ärztl. Dienst. Musste den obligatorischen Antrag für LTA einreichen (Vorgabe Arbeitsamt). Im Januar 2020 wurde dann rückwirkend ab Dezember ALG1 nach § 136 (Restanspruch 9 Monate, da vor Erkrankung bereits 4 Monate ALG1 beansprucht) bewilligt. Stehe dem Arbeitsmarkt mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung.

Medizinisches Gutachten: vollschichtig arbeitsfähig, mit Einschränkungen....

Der LTA Antrag wurde durch die DRV abgelehnt (habe Arbeitsagentur darüber unterrichten müssen)
Mein Reha- Antrag (ambulant) wurde genehmigt, allerdings stationär und nicht ambulant. Diesem habe ich Feb 2020 widersprochen und warte seit dem auf eine Zu-/Absage zu einer ambulanten Reha-Massnahme.

Mein Antrag auf ALG1 lief rein postalisch ab. Eine SB oder SB-ähnliche Person habe ich nie gesehen. Habe seit Bewilligungsbescheid vom Jan. 20 nichts mehr von der AfA gehört.
Welch Glück dachte ich.... bis Samstag. Am 3.4.20 habe ich Post per Einschreiben von der AfA erhalten.

Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gem. § 45 Abs. 1 S.1 SGB III mit Beginn am 6.4.20 !!!

Dateien sind angehängt.

Eine Seite mit folgendem Inhalt vom MAT fehlt: "Beginn 8:00 Uhr. Link folgen, Button anklicken, Namen eingeben, Soundcheck und durchstarten."

Jetzt zu meinem Problem. Seit Samstag habe ich wirklich sehr sehr viele Beiträge in diesem Forum gelesen. Ich bin aber irgendwie nicht schlauer, was ich machen soll. Bin ein bisschen verwirrt und konfus. Ich habe echt überhaupt keine Lust, an irgendeinem Online-Bewerbungsgedöhns teilzunehmen und eifrig meinen Beitrag zur monetären Bereicherung dieser Firmen anzubieten, die sich nur auf Kosten der Arbeitslosen bereichern ohne diesen wirklich irgendwie zu helfen.

Ich hatte vor meiner Erkrankung bei der AfA für Weiterbildungsangebote angefragt. Diese wurden abgelehnt mit der Begründung "nicht zielführend".
Dass mir jetzt aus heiterem Himmel so etwas ins Haus reinflattert... mit Beginn über die Osterfeiertage.... ich kotz!

Ich habe mir unterschiedliche Strategien zur Abwehr hier durchgelesen... aber irgendwie nichts passendes gefunden. Was mache ich jetzt? Bitte um Tips!
Ich hätte wirklich Lust meinen persönlichen Frust freien Lauf zu lassen und das Spielchen mit hingehen und nicht zu unterschreiben durchzuspielen. Auf Teufel komm raus. Aber das ganze findet online statt anscheinend. Ich kann mir gut vorstellen, dass keine Unterschriften notwendig sind.

Veranstaltungsort steht: bei der Tertia bla bla GmbH. Gehe ich jetzt am Dienstag um 8 Uhr hin?
Auf dem Beiblatt von der Tertia steht: "link folgen und einloggen". Soll ich das tun? Meine eigene Hard-/Software für eine Zwangsmaßnahme einsetzen. Mein Strom, meine Möbel... selbst wenn ich wollte, ich habe hier gar keine ruhige Ecke für sowas. Ich will auch gar nicht, ganz ehrlich!

Bin immer noch durchgehend AU. Die AU gebe ich bei der KK ab. (Bei der AfA nicht mehr, da ansonsten nach 6 Wochen das ALG1 gestrichen wird.)
Das haben die ja auch so kommuniziert, dass die wissen, dass ich nicht "ganz" gesund bin, aber dennoch keine AU abgeben muss. (Aussteuerung)
Hole ich für morgen eine AU und reiche diese ein?

Ich sitze echt den ganzen Tag total deprimiert und verzweifelt rum und überlege was ich morgen machen soll. Bei ALG1 nach § 136 stehe ich ja für zumutbare VV zur Verfügung, vermutlich muss ich auch an solchen Maßnahmen teilnehmen. Wie reagiere ich jetzt, ohne eine Sperre des ALG zu bekommen?

Die Zuweisung als solche ist nicht ausreichend bestimmt. Es gibt keine EGV. Aber was mache ich nun morgen? Einfach ignorieren geht nicht.

Bitte um hilfreiche Tips. Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Bin für jede unterstützende Antwort dankbar.

Moderationshinweis...

2 Dokumente bearbeitet und ausgetauscht, da nicht ausreichend anonymisiert.
Richtiges Anonymisieren von Dokumenten



 

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Erwerbslos158

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İch hatte ja die direkte Konfrontation bereits in meinem ersten Beitrag im Kopf. İch brauchte Mutzusprüche, um es auch final durchzuziehen. Was soll's!
Es ist die Demütigung und die Erniedrigung, die man über sich ergehen lassen muss.
İch war über viele Jahre hinweg im mittleren Management tätig. Heute arbeitslos und krank... muss mich von MT anschnauzen lassen und kann nichts dagegen tun. Noch nicht. Man sollte seinen Gegner nie unterschätzen :cool:
Gut dass ich morgen meine Psychotherapiestunde habe. İch freue mich schon darauf. :sleep:
 

abcabc

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muss mich von MT anschnauzen lassen und kann nichts dagegen tun.
Aus Angst vor Sanktionen/Strafen oder weil du dich nicht getraut hast?
Prinzipiell hättest du da auch zurückschnauzen können im gleichen Tonfall. Nach dem Motto: Wenn das hier der normale Umgangston ist, dann passe ich mich dem gerne an.....

Gut dass ich morgen meine Psychotherapiestunde habe.
Sehr gut! Dann bekommst du das Erlebnis sicher schnell verdaut und kannst spätestens die nächste Nacht wieder entspannter durchschlafen. ;)
 

Stauer

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muss mich von MT anschnauzen lassen und kann nichts dagegen tun. Noch nicht. Man sollte seinen Gegner nie unterschätzen
:welcome:
Ganz genau solche Gedanken, besonders der letzte Satz, sind das Material, daß Dein Fell dicker werden läßt. Du bist nicht allein auf weiter Flur. Es gibt noch eine Menge andere Elo's. Von denen lernst Du so viel Du kannst. Dann bekommst Du Dein Selbstvertrauen wieder. Mit jeder Anwendung von dem, was man hier lernen kann, wird es Dir besser gehen. Dieses Gefühl, das man den SB's und MT's hilflos ausgeliefert ist, wird verschwinden und dann haben die einen ernstzunehmenden Gegner vor sich.
Du bist doch nicht auf den Kopf gefallen. Du hast auch etwas drauf.
Der Typ, der Dich angeschnautzt hat, ist ein Schwächling, dem nichts mehr einfällt. Ein paarmal wird er noch dumm rumschnautzten und dann legt sich das, weil es bei Dir keinen Zweck hat. Du läßt Dich nicht aus der Fassung bringen.
 
E

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Gast
die Hausordnung unterschreiben falls die OK ist (da manche Richter zwar die Vertragsfreiheit anerkennen aber der Meinung sind, dass die Unterschrift bzgl. der Kenntnisnahme der Hausordnung trotzdem notwendig sein kann zur Teilnahme).
Interessanter Datensatz.

Danke für den Tip. Das Kind ist aber bereits in den Brunnen gefallen. Habe die Konfrontation nicht gewagt, mich heute telefonisch bei denen gemeldet (krank) und muss morgen um 8 Uhr dort vor Ort sein. Aufnahmeprozedere & Co. wahrscheinlich. Dann werde ich mal sehen, wie es weitergeht.
Du kannst dich krankmelden und gleichzeitig trotzdem hingehen, ( das weckt beim SBchen erhötes Interesse, dass Elo willig war ).
 

TazD

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Du kannst dich krankmelden und gleichzeitig trotzdem hingehen, ( das weckt beim SBchen erhötes Interesse, dass Elo willig war ).
Ziemlicher Blödsinn. Entweder bin ich krank und kann somit auch nicht an einer Maßnahme teilnehmen oder ich bin es eben nicht.
Sich krankmelden und dann trotzdem bei der Maßnahme erscheinen, erweckt nur den Eindruck, dass der Elo gar nicht krank ist.
 

Erwerbslos158

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Hallo zusammen,

also folgende Situation: der MT hat mich gestern rausgeschmissen, weil ich nicht gewillt war, ausnahmslos alle Unterlagen auszufüllen und zu unterschreiben. Termin für heute gegeben, alle Unterlagen zu sichten, auszufüllen und zu unterschreiben mit der gleichzeitigen Androhung einer Meldung mit Konsequenz einer Sanktion/Sperre.
Heute wieder zum Termin. Ich sagte der Stand der Unterlagen ist der gleiche wie gestern. MT hat mich erneut aufgefordert umgehend das Gebäude zu verlassen. Er wird das ganze an die AfA melden. Ich habe das Gebäude daraufhin verlassen.

Meine Frage: muss ich rechtlich betrachtet selber aktiv werden und dies der AfA melden oder warten, bis ich von der AfA angeschrieben werden für eine Stellungnahme.

Grüsse
 

TazD

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Meine Frage: muss ich rechtlich betrachtet selber aktiv werden und dies der AfA melden oder warten, bis ich von der AfA angeschrieben werden für eine Stellungnahme.
Es ist auf jeden Fall empfehlenswert hier selber aktiv zu werden und der AfA den Ablauf selbst zu schildern, bevor du auf irgendwelche Vorwürfe des MT reagieren musst, die dann eventuell auch noch völlig an den Haaren herbeigezogen sind.
 

Erwerbslos158

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OK, danke für den Hinweis.(y) Dann werde ich eine kurze Schilderung, sobald es mir physisch/psychisch wieder möglich ist (ich muss mich erst wieder sammeln) vorab an die AfA per Post zuschicken. Mehr Details werde ich dann in der Stellungnahme aufführen.
 

Tralilala

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Welche Unterlagen hast du bekommen und welche hast du nicht unterschrieben? Hast du die mitgenommen/immer noch oder Kopien gemacht?

Wenn du dich bei der Afa meldest, nur das Bedauern ausdrücken das der MT dich nicht aufgenommen hat und du gerne teilgenommen hättest. Nicht sagen, dass du kein Interesse hast oder dem MT gesagt hast du willst nicht teilnehmen o.ä.! Das ganze schriftlich und nicht allzulange warten damit. Du bist ja interessiert und engagiert...
Mit einer näheren Erklärung wäre ich erstmal zurückhaltend, solange keine Anhörung kommt.

Bei näherer Nachfrage kannst du dann erläutern, du hättest gerne Teilgenommen, konntest aber dieses oder jenes Formular nicht unterschreiben weil du damit nicht einverstanden warst o.ä. Ist jetzt aber nur ein Beispiel. Hier muss man auf die Formulierung achten, nicht das man sich selbst ein Bein stellt.
(MT wird voraussichtlich melden, du hättest die Maßnahme abgelehnt...)
 

Ruhrpottmensch

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Welche Unterlagen hast du bekommen und welche hast du nicht unterschrieben? Hast du die mitgenommen/immer noch oder Kopien gemacht?
Ich denke mal, dazu ist es erst gar nicht gekommen... ;)
Bei näherer Nachfrage kannst du dann erläutern, du hättest gerne Teilgenommen, konntest aber dieses oder jenes Formular nicht unterschreiben weil du damit nicht einverstanden warst o.ä. Ist jetzt aber nur ein Beispiel. Hier muss man auf die Formulierung achten, nicht das man sich selbst ein Bein stellt.
Genau deswegen im jetzigen Stadium eben nicht genauer drauf eingehen, was beim MT passiert ist. Die "genaue" Erklärung (Rechtfertigung?) hebt man sich bis zum Anhörungsverfahren auf. Momentan reicht m.E.n. eine "Meldung" an die Afa, dass die Maßnahme vom MT beendet worden ist (Mit Verweis aus dem Gebäude) und man diesen Sachstand bei der AfA bloß "kurz melden" wolle...

Der Rest wird dann auf den Tisch gepackt, wenn es seinen Weg nimmt und die AfA den TE anschreibt wegen einer Anhörung.
 

Merse

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mit der gleichzeitigen Androhung einer Meldung mit Konsequenz einer Sanktion/Sperre.
Wenn die Entscheidung im Anhörungsverfahren (laut MT) angeblich schon feststeht, bevor es überhaupt begonnen hat, muss man sich zwangsläufig fragen, wie sich diese Drohung auf die Freiwilligkeit der Unterschrift auswirkt und was der Landesdatenschutzbeauftragte zu einer solchen Erzwingung mit anonsten (angeblich) unweigerlich folgender Leistungskürzung sagt.
 

Erwerbslos158

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Ich bin jetzt nach zwei Arztterminen, die ich im Anschluss an den Rauswurf aus der Massnahme hatte, endlich wieder zu Hause.
Mein Therapeut, dem ich alles bis ins allerletzte Detail geschildert habe, war fassungslos und konnte nur noch mit dem Kopf schütteln. Er hatte vollstes Verständnis dafür, an zwei aufeinander folgenden Tagen von der gleichen Person aufgefordert zu werden, umgehend das Gebäude zu verlassen, erst einmal verarbeitet werden muss.

Genau deswegen im jetzigen Stadium eben nicht genauer drauf eingehen, was beim MT passiert ist. Die "genaue" Erklärung (Rechtfertigung?) hebt man sich bis zum Anhörungsverfahren auf.

So sehe ich das eigentlich auch. Ich sitze jedoch am PC und versuche einen Brief an die AfA zu abzutippen und merke, dass ich mich immer wieder zu sehr im Detail verheddere und mein Gehirn alles am liebsten minuziös genau wiedergeben möchte.

Welche Unterlagen hast du bekommen und welche hast du nicht unterschrieben?

Ich habe die Hausordnung, PC-Nutzung sowie das Hygienekonzept unterschrieben. Einer Freigabe meiner Benutzerkennung und meines Passwortes für das Jobportal habe ich nicht zugestimmt. Ebenso Freigabe für Optimierung Benutzerkonto sowie Lichtbild hochladen habe ich verneint mit der Begründung, dass ich hier keine Notwendigkeit sehe. Fahrkostenabtretung habe ich abgelehnt mit dem Hinweis, dass ich keine Fahrkosten beantragen möchte. Hierfür muss ausserdem der Fahrzeugschein vorgelegt und eine Kopie in die Akten abgelegt werden.
Auf den Dokumenten auf denen der Hinweis "freiwillig" vermerkt war, habe ich auch nicht ausgefüllt.
Das Dokument Einwilligung Datenschutz habe ich nicht alles zu 100% verstehen können. Datenschutz ist nicht so mein Bereich. War mir unter anderem zu allgemein formuliert und erlaubt dem MT wahrscheinlich alles mit den Daten zu machen, im "Rahmen der Erhöhung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt" zusammenhängt. War ich nicht im Reinem. Ausserdem Vermerk "freiwillig".

Aber jedoch: wer es nicht freigibt.....

wie sich diese Drohung auf die Freiwilligkeit der Unterschrift auswirkt und was der Landesdatenschutzbeauftragte zu einer solchen Erzwingung mit anonsten (angeblich) unweigerlich folgender Leistungskürzung sagt

...wer es nicht freiwillig unterschreibt, wird gesperrt!

So, jetzt muss ich den Text abtippen. Nicht zu sehr im Detail, nicht zu allgemein. Heute noch.

Grüße
 

abcabc

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Ich habe die Hausordnung, PC-Nutzung sowie das Hygienekonzept unterschrieben.
Ist ok. Damit hast du schon mehr als genug unterschrieben, damit es unmöglich ist, dich zu sanktionieren oder zu sperren. Spätestens vor dem Sozialgericht werden MT und AfA Schiffbruch erleiden.
Hast du die anderen Unterlagen mitbekommen oder mitgenommen (einfach greifen, einzustecken und nicht mehr herausgeben)?

So sehe ich das eigentlich auch. Ich sitze jedoch am PC und versuche einen Brief an die AfA zu abzutippen und merke, dass ich mich immer wieder zu sehr im Detail verheddere und mein Gehirn alles am liebsten minuziös genau wiedergeben möchte.
Das wichtigste: Du willst an dieser Maßnahme teilnehmen, so lange die Zuweisung gilt, aber der MT verweigert dir die Teilnahme trotz Zuweisung. (Auch wenn die Wahrheit ist, dass du diese Bildungsbumsbude niemals freiwillig betreten hättest).

Abgesehen von den Unterschriften: Wie soll die Teilnahme denn überhaupt erfolgen? Persönlich vor Ort oder doch im Internet?

...wer es nicht freiwillig unterschreibt, wird gesperrt!
Korrekt ist aber: Wer behauptet, dass die Verweigerung der Unterschrift zu einer Sperre führt, ist ein dreister Lügner - oder hat 0 Ahnung von seinem Job. ;)


Viel Erfolg und unbedingt nachweisbar per Fax oder Einschreiben einreichen....... nicht dass das noch verschwindet auf dem Postweg.
 
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Erwerbslos158

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Abgesehen von den Unterschriften: Wie soll die Teilnahme denn überhaupt erfolgen? Persönlich vor Ort oder doch im Internet?

Ich habe den MT gefragt, was ich mir unter der Maßnahme denn genau vorstellen kann und was ich 8 Wochen lang in Vollzeit machen werde und wie der Ablauf des Ganzen ist. MT ist der Frage ausgewichen und hat lediglich gesagt, dass vormittags und nachmittags Schulungen stattfänden. Nicht mehr, nicht weniger. Keine Aussage darüber, was für Schulungen das sein sollen, welcher Inhalt, Ziele, ob Präsenz - oder Onlineunterricht... nichts. Wichtig waren nur alle Unterlagen... ausnahmslos alle!... selbst die Frage nach den Medikamenten, die man einnimmt... Befunde sowie Arztberichte einreichen....:icon_evil: A bis Z alles! Ausfüllen und unterschreiben.

nachweisbar per Fax oder Einschreiben einreichen.

Per Fax oder Einschreiben oder beides?
 

Tralilala

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@Erwerbslos158 Du hast dich super Verhalten, war alles richtig. Befunde, Arztberichte usw. geht MT nichts an.

Ein MT kann dir keine Sperre geben. Daher ist eine Drohung einer Sperre von dem MT eigentlich sinnlos, wenn auch Unverschämt. Eine Sperre geht nur von der Afa/Jobcenter aus. Und die können dir nur eine Sperre geben, wenn du dich rechtswidrig verhalten hast (was hier nicht der Fall ist).

Ich denke bei dem Brief genügt ein Zweizeiler:
"Ich wollte am xx bei der Maßnahme xx teilnehmen. Leider wurde mir die Teilnahme verweigert. Ich würde gerne an der Maßnahme teilnehmen. Bitte klären Sie dies und machen mir eine Teilnahme an dieser Maßnahme möglich. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen,"
 

abcabc

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Wichtig waren nur alle Unterlagen... ausnahmslos alle!... selbst die Frage nach den Medikamenten, die man einnimmt... Befunde sowie Arztberichte einreichen....:icon_evil: A bis Z alles!
Wahnsinn, was der so alles wissen will.
Hast du die Unterlagen mitgenommen? Da würde sich der Landesdatenschützer mit etwas Glück sehr drüber freuen, wenn er dem MT kräftig auf die Finger hauen darf bei so umfangreichen Fragebögen (je nachdem wie die formuliert sind).

Per Fax oder Einschreiben oder beides?
Eins von beidem reicht.
Schau mal www.simple-fax.de an: 5€ aufladen und für 7 Cent pro Seite faxen. Das Guthaben hält unbegrenzt und es gibt keine versteckten kosten oder Grundgebühren. Ist also viel billiger als per Einschreiben, da sicher noch ein bisschen was an Brieffreundschaft folgen wird.
 

Erwerbslos158

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Hallo an alle,

ich wollte nochmal kurz den Zwischenstand mitteilen. Den Brief an SB habe ich mit der Unterstützung meiner Frau :)love: ) am gleichen Tag noch per Einschreiben geschickt.
Das mit dem Faxen habe ich erst gar nicht versucht, war mir zu viel. Mittlerweile habe ich (wir) mich damit beschäftigt und ein Probefax verschickt. Klappt super. Simplefax, 7 cent/Fax. (y) Beim nächsten Mal weiss ich Bescheid und bin schon mal registriert.

Jetzt warte ich auf das Schreiben der AfA und stelle mir schon vor, welche unwahren Aussagen der MT wohl gemacht hat.
Ich hatte bei Zuweisung der Massnahme bei einem Bekannten nachgefragt, der bei gleichem MT war. Er sagte Schikane pur und dieser MT schreibe Bewerbungen im Namen der Teilnehmer und versende sie an alle möglichen Sklaventreiber. So gingen bei mir schon alle Alarmglocken an. Und dieser MT wird sich niemals freiwillig dazu äussern, dass Teilnehmer schikaniert und unter Druck gesetzt werden, Unterlagen auszufüllen und zu unterschreiben, die absolut freiwillig sind und inhaltlich niemanden etwas angehen.

Ich warte nun auf das Schreiben der AfA. Wie geht es mir? Super übel. Ich will niemandem Angst machen, der den gleichen Weg beschreiten möchte. Aber das ganze ist nichts für jemandem mit schwachen Nerven. Ok, ich bin da auch ein Ausnahmezustand. Öffne keinen Briefkasten ab Freitags Nachmittags, Briefe mit unbekanntem Absender lasse ich erst einmal liegen, nehme keine unbekannten Anrufe an, rufe selbst fast nirgends an, fühle mich ständig beobachtet.. ich bin Weltmeister darin, in meinem Kopf 1000 Szenarien zu konstruieren und das Schlimmste dann auszusuchen... die Liste kann ich noch lange fortführen.

Ich mache auch regelmäßig meine Übungen :" Ich bin gut. Die Menschen sind gut. Die Welt ist gut." Diese Theorie funktioniert leider nur nicht. Ich stelle immer wieder fest, dass der kleine Mann in meinem Gehirn, der permanent das Gegenteil behauptet, doch Recht hat. :icon_neutral: :)

Wieso habe ich mich dazu entschieden, dennoch diesen Weg zu gehen. Wenn der MT mich spätestens während der Maßnahme schikaniert hätte, versucht unter Druck zu setzen, Vorwurf der Nicht-aktiven Teilnahme unter Androhung einer Sperre oder sonstiges unethisches Verhalten aufgezeigt hätte... spätestens dann wäre die Lage eskaliert und man hätte mir einen Abbruch der Maßnahme und noch weitere böse Dinge vorwerfen oder unterstellen können. Und ganz schlechte Karten, wenn keine weiteren Zeugen vorhanden sind, ausser MT und seine Helfershelfer, die dann vor Gericht alles bezeugen können! Ja, ich weiss, ich habe mir das schlimmste Szenario ausgemalt... so bin ich halt nun mal. Bin ja auch seit vielen Jahren in ärztlicher Behandlung und regelmäßiger Therapie.

Ich werde jedenfalls weiter berichten (von meiner Seele reden), wie es weiter geht. Denn ich finde es Schade, wenn Threads eröffnet werden, Hilfestellung geboten wird und irgendwann nach vielen Beiträgen plötzlich abreissen. Damit ist niemandem geholfen. So habe ich mich bereits hier in viele Threads eingelesen und plötzlich war fertig. Soll halt nicht sein.

Danke und Grüße
 

Erwerbslos158

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Hallo liebe Forenmitglieder,

nun ist es soweit. Ich habe gestern eine Anhörung von der AfA bekommen. Ich hatte bereits unverzüglich nach Ausschluss aus der Maßnahme eine Mitteilung an SB geschickt, meine unterschriebenen Dokumente aufgezählt und die Vorkommnisse (Rausschmiss) geschildert.

Ungeachtet dessen habe ich folgende, anscheinend typische, Anhörung erhalten:

"Sie haben die Teilnahme an der berufl. Eingliederungsmaßnahme abgelehnt. Das Angebot war für Sie zumutbar. Es muss überprüft werden, ob eine Sperrzeit eingetreten ist.

Erläutern Sie bitte die Gründe für Ihr Verhalten. Entscheidend ist, warum Sie an der Maßnahme nicht teilgenommen haben. ... die Zahlung wird vorläufig eingestellt. Wenn Sie bis.. nicht antworten, dann....."


Ich bekomme also eine Anhörung mit der Unterstellung einer Ablehnung und Nicht-Teilnahme an der Maßnahme.

Entweder lügt und behauptet der...
Schweißgestank vom schlecht rasierten und übergewichtigen Mitarbeiter
von der Bildungsbumsbude, ich hätte die Maßnahme abgelehnt oder die SB/AfA behauptet das einfach mal so, weil ich das Gegenteil nicht beweisen kann und somit Tor und Tür geöffnet ist für eine Sperre.

Jetzt habe ich seit gestern die SuFu hier bereits benutzt und unzählige Threads durchgelesen. Habe aber nur eines gefunden, das zu meiner Situation passt. (ALG1, Unterlagen unterschrieben, aber nicht alle. Aus der Maßnahme rausgeflogen)
Dieser Elo hat aber trotz der richtigen Anführung von Gerichtsurteilen in seiner Anhörung eine Sperre erhalten, weil er nicht bereit war, ausnahmslos alle Unterlagen zu unterschreiben. Er ist aber auch nicht vor das SG, um gegen die ungerechtfertigte Sperre vorzugehen.

Jetzt weiss ich nicht wirklich, wie so ein Antwortschreiben auf eine Anhörung erfolgen sollte. Den angehängten Bogen zum Ankreuzen verwende ich auf keinen Fall. Ich habe von allen Unterlagen eine Kopie. Die unterschriebenen Unterlagen habe ich fotografiert. Ein Gedächtnis-Protokoll über den Ablauf habe ich erstellt.

Dass ich daran teilgenommen habe kann ich beweisen, auch wenn es nur 2 Tage waren.
Aber wie soll ich jetzt beweisen, dass ich die Maßnahme nicht abgelehnt habe und dies ein unwahre Behauptung ist?
Erfolgt ein Schreiben zu einer Anhörung eher aus der Vogelperspektive oder detailliert mit minütlicher Aufführung der Geschehnisse?

Ich freue mich über jeden Tip.

Danke und Grüße
 
E

ExUser 71253

Gast
Dieser Elo hat aber trotz der richtigen Anführung von Gerichtsurteilen in seiner Anhörung eine Sperre erhalten, weil er nicht bereit war, ausnahmslos alle Unterlagen zu unterschreiben.
Die richtige Anführung ist weiterhin die Papiere " prüfen " zu wollen. Und sich nicht bereit erklären die Unterschrift zu verweigern.
Man sollte sich gegenüber MTs und SBs in der Regel stehts willig zeigen wenn es um Zuweisungen / Angeboten geht ( allen voran wenn RFB gegeben ist )
Mittlerweile habe ich (wir) mich damit beschäftigt und ein Probefax verschickt. Klappt super. Simplefax, 7 cent/Fax. (y) Beim nächsten Mal weiss ich Bescheid und bin schon mal registriert.
Überprüfe bitte ob du im Bereich " Faxabsender " deine E-Mail Adresse mit deinem Namen ersetzt hast.
 
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