Ich bitte um Hilfe zur Abwehr einer Massnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

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Erwerbslos158

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Hallo liebe Forenmitglieder,

auf der Such im Web bin ich auf dieses Forum gestossen und hoffe, dass ihr mir einen Rat/Hilfe/Tip zur weiteren Vorgehensweise hinsichtlich einer Zuweisung zu einer Massnahme mit RFB ohne EGV geben könnt.

Meine Vorgeschichte:

Nach 78 Wochen Krankheit wurde ich im Dezember 2020 ausgesteuert.
Dezember 2020 habe ich ALG1 beantragt. Schweigepflichtsentbindungen abgegeben und Überprüfung durch ärztl. Dienst. Musste den obligatorischen Antrag für LTA einreichen (Vorgabe Arbeitsamt). Im Januar 2020 wurde dann rückwirkend ab Dezember ALG1 nach § 136 (Restanspruch 9 Monate, da vor Erkrankung bereits 4 Monate ALG1 beansprucht) bewilligt. Stehe dem Arbeitsmarkt mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung.

Medizinisches Gutachten: vollschichtig arbeitsfähig, mit Einschränkungen....

Der LTA Antrag wurde durch die DRV abgelehnt (habe Arbeitsagentur darüber unterrichten müssen)
Mein Reha- Antrag (ambulant) wurde genehmigt, allerdings stationär und nicht ambulant. Diesem habe ich Feb 2020 widersprochen und warte seit dem auf eine Zu-/Absage zu einer ambulanten Reha-Massnahme.

Mein Antrag auf ALG1 lief rein postalisch ab. Eine SB oder SB-ähnliche Person habe ich nie gesehen. Habe seit Bewilligungsbescheid vom Jan. 20 nichts mehr von der AfA gehört.
Welch Glück dachte ich.... bis Samstag. Am 3.4.20 habe ich Post per Einschreiben von der AfA erhalten.

Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gem. § 45 Abs. 1 S.1 SGB III mit Beginn am 6.4.20 !!!

Dateien sind angehängt.

Eine Seite mit folgendem Inhalt vom MAT fehlt: "Beginn 8:00 Uhr. Link folgen, Button anklicken, Namen eingeben, Soundcheck und durchstarten."

Jetzt zu meinem Problem. Seit Samstag habe ich wirklich sehr sehr viele Beiträge in diesem Forum gelesen. Ich bin aber irgendwie nicht schlauer, was ich machen soll. Bin ein bisschen verwirrt und konfus. Ich habe echt überhaupt keine Lust, an irgendeinem Online-Bewerbungsgedöhns teilzunehmen und eifrig meinen Beitrag zur monetären Bereicherung dieser Firmen anzubieten, die sich nur auf Kosten der Arbeitslosen bereichern ohne diesen wirklich irgendwie zu helfen.

Ich hatte vor meiner Erkrankung bei der AfA für Weiterbildungsangebote angefragt. Diese wurden abgelehnt mit der Begründung "nicht zielführend".
Dass mir jetzt aus heiterem Himmel so etwas ins Haus reinflattert... mit Beginn über die Osterfeiertage.... ich kotz!

Ich habe mir unterschiedliche Strategien zur Abwehr hier durchgelesen... aber irgendwie nichts passendes gefunden. Was mache ich jetzt? Bitte um Tips!
Ich hätte wirklich Lust meinen persönlichen Frust freien Lauf zu lassen und das Spielchen mit hingehen und nicht zu unterschreiben durchzuspielen. Auf Teufel komm raus. Aber das ganze findet online statt anscheinend. Ich kann mir gut vorstellen, dass keine Unterschriften notwendig sind.

Veranstaltungsort steht: bei der Tertia bla bla GmbH. Gehe ich jetzt am Dienstag um 8 Uhr hin?
Auf dem Beiblatt von der Tertia steht: "link folgen und einloggen". Soll ich das tun? Meine eigene Hard-/Software für eine Zwangsmaßnahme einsetzen. Mein Strom, meine Möbel... selbst wenn ich wollte, ich habe hier gar keine ruhige Ecke für sowas. Ich will auch gar nicht, ganz ehrlich!

Bin immer noch durchgehend AU. Die AU gebe ich bei der KK ab. (Bei der AfA nicht mehr, da ansonsten nach 6 Wochen das ALG1 gestrichen wird.)
Das haben die ja auch so kommuniziert, dass die wissen, dass ich nicht "ganz" gesund bin, aber dennoch keine AU abgeben muss. (Aussteuerung)
Hole ich für morgen eine AU und reiche diese ein?

Ich sitze echt den ganzen Tag total deprimiert und verzweifelt rum und überlege was ich morgen machen soll. Bei ALG1 nach § 136 stehe ich ja für zumutbare VV zur Verfügung, vermutlich muss ich auch an solchen Maßnahmen teilnehmen. Wie reagiere ich jetzt, ohne eine Sperre des ALG zu bekommen?

Die Zuweisung als solche ist nicht ausreichend bestimmt. Es gibt keine EGV. Aber was mache ich nun morgen? Einfach ignorieren geht nicht.

Bitte um hilfreiche Tips. Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Bin für jede unterstützende Antwort dankbar.

Moderationshinweis...

2 Dokumente bearbeitet und ausgetauscht, da nicht ausreichend anonymisiert.
Richtiges Anonymisieren von Dokumenten



 

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abcabc

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Hallo und willkommen im Forum.

Ich hatte vor meiner Erkrankung bei der AfA für Weiterbildungsangebote angefragt. Diese wurden abgelehnt mit der Begründung "nicht zielführend".
Dann würde ich es an deiner Stelle nochmal beantragen - durch die Krankheit sind die Karten neu gemischt bzw. du hast je nach Krankheit besser Argumente für eine Weiterbildung/Umschulung/o.ä. Der Antrag sollte ausführlich und gut begründet sein. Nach Möglichkeit im Anhang 10-20 Stellenausschreibungen beifügen, bei denen du alle Anforderungen erfüllst - abgesehen von der gewünschten Weiterbildung.


Eine Seite mit folgendem Inhalt vom MAT fehlt: "Beginn 8:00 Uhr. Link folgen, Button anklicken, Namen eingeben, Soundcheck und durchstarten."
Wenn es nach den Träumen vom MT ablaufen würde, wäre das so. Aber es steht nirgendwo im SGB, dass der Kunde seine Geräte für Maßnahmen zur Verfügung stellen muss oder gar einen PC, Mikrofon und Internetzugang besitzen muss......


Veranstaltungsort steht: bei der Tertia bla bla GmbH. Gehe ich jetzt am Dienstag um 8 Uhr hin?
Steht da eine Adresse in der Zuweisung hinter "Maßnahmeort"? Falls ja, dann würde ich an deiner Stelle am 06.04. dort um 8:00 Uhr an der genannten Adresse auf der Matte stehen und klingeln (falls die Tür nicht offen steht). (Natürlich nimmst du außer der Zuweisung keine Unterlagen mit, bloß nicht die Login-Daten zur Jobbörse oder gar Bewerbungsunterlagen). Dann kann es zu verschiedenen Szenarien kommen:

Wenn man dir öffnet, einfach sagen, dass du für die Maßnahme XY da bist. Vermutlich wird man dich wegschicken mit der Aussage, du müsstest daran online teilnehmen. Dann einfach sagen: "In meiner Zuweisung steht als Maßnahmeort XYZ Straße Nummer 123. Diese Zuweisung ist verbindlich. Könnten Sie mir das dann bitte schriftlich geben, dass sie mir trotz Zuweisung den Zutritt verwehren?" Mit etwas Glück macht der Mitarbeiter das: Jackpott! Damit ist es unmöglich dir eine Sperre zu verhängen.

Falls man dich ohne Bestätigung wegschickt, kannst du auch gehen. Bloß nicht anfangen zu diskutieren über Online Teilnahme oder Fragen beantworten zur technischen Ausstattung zu Hause. Du bleibst bei deinem Standpunkt: In der Zuweisung steht dieser Ort und alles andere mit Online interessiert dich nicht, da die Zuweisung rechtsverbindlich ist.

Vielleicht ist die Bildungsbude auch komplett verlassen und niemand reagiert auf dein Klingeln und Klopfen.
Dann schreibe anschließend einen Brief an die Bildungsbude, wie in der Zuweisung gewünscht. Teilst mit, dass du vor Ort warst und man dir die Tür nicht geöffnet hat. Man möge dir doch bitte unverzüglich mitteilen, wann die Bude wieder geöffnet ist, damit du gemäß Zuweisung an der Maßnahme teilnehmen kannst.

Unbedingt noch am gleichen Tag an die AfA ein Fax oder Brief per Einschreiben schicken, dass man dir trotz Zuweisung am angegebenen Ort zum in der Zuweisung angegeben Datum und Uhrzeit den Zutritt verweigert hat oder niemand dort war. Die AfA möge doch bitte unverzüglich dafür sorgen, dass der MT seinen vertraglichen Pflichten nachkommt und falls das nicht möglich sein sollte, alternativ die Zuweisung aufheben. (Ruhig genauso direkt und fordernd, wie die AfA ihre Briefe auch formuliert).

Mit etwas Pech öffnet man dir die Tür und lässt dich rein, damit du im Computerraum an deren PC teilnehmen kannst. Davor wird man dir aber sicher diverse Vertragsunterlagen zur Unterschrift geben. Nichts unterschreiben! Die steckst du einfach ein und sagst, dass du die erstmal in Ruhe zu Hause prüfen musst. (So ne Prüfung dauert mindestens 7-14 Tage. In Corona Zeiten eher länger). Nach der Prüfung dann ggf. die Hausordnung unterschreiben falls die OK ist (da manche Richter zwar die Vertragsfreiheit anerkennen aber der Meinung sind, dass die Unterschrift bzgl. der Kenntnisnahme der Hausordnung trotzdem notwendig sein kann zur Teilnahme).



Den Bogen "Rückantwort" der Zuweisung unterschreibst du natürlich NICHT und schickst den auch nicht zurück. Dazu gibt es keine Pflicht. Man sollte niemals freiwllig etwas unterschreiben, was man nicht möchte. ;)
 
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Erwerbslos158

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Hallo abcabc,

besten Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast, meinen Beitrag zu lesen, ausführlich zu kommentieren und einen Weg aus diesem Dilemma aufzuzeigen.
Der von dir beschriebene Weg ist der, den ich auch als den sinnvollsten erachte. Wenn als Ausführungsort die Adresse des MAT angegeben ist, dann sollte dies auch dort stattfinden.

Nur muss ich mir die von dir aufgeführten möglichen Szenarien am besten mal in eigenen Wörtern skizzieren. (Konzentrations - und Gedächtnisschwäche) Nicht dass ich dann vor der Tür stehe oder drin sitze, lass mich überrumpeln und alles läuft anders als geplant.

Ich gehe hin --> die sind da und lassen mich nicht rein --> Bestätigung der Anwesenheit ja/nein --> Mitteilung an AfA über Verweigerung der Teilnahme
Ich gehe hin --> Bude ist zu --> Brief an MAT und AfA warum die Bude nicht ordnungsmäßig geöffnet hat
Ich gehe hin --> die lassen mich rein --> hinsetzen, nix unterschreiben und hartnäckig bleiben

Die einzelnen Textbausteine als Briefinhalt kann ich 1:1 von Dir übernehmen. Danke.

Ich sehe jetzt schon einer schlaflosen Nacht entgegen. Ich werde es, hoffentlich, irgendwie überstehen und morgen darüber berichten.

Einen angenehmen Ostermontag noch. (y)
 

BerndB

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Bin immer noch durchgehend AU. Die AU gebe ich bei der KK ab. (Bei der AfA nicht mehr, da ansonsten nach 6 Wochen das ALG1 gestrichen wird.)
Mit Wechsel in die Arbeitslosigkeit ändert sich der Begriff der Arbeitsunfähigkeit. Maßgebend ist nicht mehr der frühere Beruf, sondern, ob du leichte Arbeit verrichten kannst. Der AA-Arzt ist der Auffassung, dass du das kannst. Auch für deinen Arzt gelten die AU-Richtlinien. Und eigentlich kannst du vermutlich auch beurteilen, ob du "leichte Arbeit" verrichten kannst.

Ich sehe jetzt schon einer schlaflosen Nacht entgegen. Ich werde es, hoffentlich, irgendwie überstehen und morgen darüber berichten.
Genau das ist meines Erachtens das Problem: Nervlich sollte man eher robust sein. Denn bei dem Verfahren, das ich nicht beurteilen kann, wird auch im Anschluss die AA auf dich zukommen und fragen. Obwohl die AA vermutlich nichts ausrichten kann, man muss das halt aushalten.

Nachtrag: Zur AU gilt § 311 SGB III.
 
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Erwerbslos158

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Maßgebend ist nicht mehr der frühere Beruf, sondern, ob du leichte Arbeit verrichten kannst. Der AA-Arzt ist der Auffassung, dass du das kannst

Hallo BerndB,

ganz ehrlich... mit dem Gutachten des AA-Arztes war ich nicht 100% zufrieden. Ich kenne jedoch nur den Teil, den auch SB bekommen hat. Jedoch war ich froh, dass nach 2 Monaten ohne Einkommen und Bangen der ärztliche Dienst dahingehend entschieden hat, dass ich arbeitsfähig bin und somit die Weichen gelegt hat für den Erhalt von ALG1. Somit hatte ich noch die nächsten 7 Monate ein gesichertes Einkommen und Luft.

Was das leidige Thema Massnahmen angeht: ich bin jetzt seit 4 Monaten arbeitslos, kein einziges Beratungsgespräch, Erarbeiten von Fördermöglichkeiten oder Weiterbildungsmöglichkeiten, sonstige Bildungslücken bzw. Qualifizierungslücken schliessen... nichts.
Aber dann die Erwerbslosen in irgendwelche Maßnahmen stecken, ob es Sinn macht oder nicht spielt keine Rolle. Bezahlt sind die Dinger sowieso schon längst. Also auffüllen! Und ich habe ein Problem damit, mich dem ganzen zu beugen.

Und jetzt noch das ganze per Videochat? Privatsphäre? Null! Einfach von SB bestimmt und festgelegt. Wer nicht folgt, wird bestraft!

Und eigentlich kannst du vermutlich auch beurteilen, ob du "leichte Arbeit" verrichten kannst.

Leider spielt meine Auffassung keine Rolle. Der Arzt begutachtet und entscheidet.

Grüße
 
Z

ZarMod

Gast
Mein Antrag auf ALG1 lief rein postalisch ab. Eine SB oder SB-ähnliche Person habe ich nie gesehen. Habe seit Bewilligungsbescheid vom Jan. 20 nichts mehr von der AfA gehört.
Welch Glück dachte ich.... bis Samstag. Am 3.4.20 habe ich Post per Einschreiben von der AfA erhalten.
Hast Du darin eine Telefon-Nr. und/oder E-Mailadresse angegeben?
Wenn nicht, so könnte der Leistungsträger durchaus auf den Schriftweg verwiesen werden.

Steht da eine Adresse in der Zuweisung hinter "Maßnahmeort"? Falls ja, dann würde ich an deiner Stelle am 06.04. dort um 8:00 Uhr an der genannten Adresse auf der Matte stehen und klingeln ...
Aus der Zuweisung (mit anonymisierter Maßnahmeadresse) ist eindeutig ersichtlich, daß sich der Zugewiesene telefonisch beim Maßnahmeträger zu melden hat.
Hat der TE keine Tel. Nr. preisgegeben, kann er auf den Schriftweg zurückverweisen und auch gegenüber dem Maßnahmeträger
ausschließlich auf dem Schriftweg kommunizieren. Eine direkte Konfrontation mit dem MT erfordert schon ein dickes Fell. ;)
 

Erwerbslos158

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@Zeitkind

Danke für den Tip. Das Kind ist aber bereits in den Brunnen gefallen. Habe die Konfrontation nicht gewagt, mich heute telefonisch bei denen gemeldet (krank) und muss morgen um 8 Uhr dort vor Ort sein. Aufnahmeprozedere & Co. wahrscheinlich. Dann werde ich mal sehen, wie es weitergeht.

Habe aber leider kein dickes Fell. Zuerst gegen MT angehen und anschliessend kämpfen, dass keine Sanktion/Sperre kommt? Es ist kein Wunder, dass sehr wenige es wagen, dagegen anzugehen. Ein steiniger und schwieriger Weg.... :rolleyes:

Grüsse
 
Z

ZarMod

Gast
Bin immer noch durchgehend AU. Die AU gebe ich bei der KK ab. (Bei der AfA nicht mehr, da ansonsten nach 6 Wochen das ALG1 gestrichen wird.)
Du meinst die Leistungsfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit;

§ 146 SGB III - Leistungsfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit
(1) Wer während des Bezugs von Arbeitslosengeld infolge Krankheit unverschuldet arbeitsunfähig
oder während des Bezugs von Arbeitslosengeld auf Kosten der Krankenkasse stationär behandelt wird,
verliert dadurch nicht den Anspruch auf Arbeitslosengeld für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit oder stationären Behandlung
mit einer Dauer von bis zu sechs Wochen (Leistungsfortzahlung)

Das haben die ja auch so kommuniziert, dass die wissen, dass ich nicht "ganz" gesund bin, aber dennoch keine AU abgeben muss. (Aussteuerung)
Das dürfte m.E. nach falsch kommuniziert sein, da Du mit der Erwerbsfähigkeit den Anspruch auf Nahtlosigkeitsarbeitslosengeld verlierst.
Um das richtig einschätzen zu können bräuchte es mehr Hintergrundwissen.
Meiner Meinung nach bist Du verpflichtet, die Arbeitunfähigkeit anzuzeigen.

§ 311 SGB III - Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit
Wer Arbeitslosengeld oder Übergangsgeld beantragt hat oder bezieht, ist verpflichtet, der Agentur für Arbeit
1. eine eingetretene Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen und
2. spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, deshalb mal auf das Schwarmwissen warten.

Zuerst gegen MT angehen und anschliessend kämpfen, dass keine Sanktion/Sperre kommt?
Warum nicht? Einfach mal schlau machen und nachdenken ist sicher nicht so qualvoll,
wie die vergeudete Zeit bei einer Maßnahme, die nicht weiterhilft.

Es ist kein Wunder, dass sehr wenige es wagen, dagegen anzugehen.
Natürlich kostet das Kraft und Nerven. Wenn Du Dich nicht wehrst,
gehörst Du zu denjenigen, die solch fragwürdige Maßnahmen erst ermöglichen.
Gibst Du schon vorher auf, wird es bei einer Maßnahme vielleicht nicht bleiben.
 

BerndB

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Natürlich kostet das Kraft und Nerven. Wenn Du Dich nicht wehrst,
gehörst Du zu denjenigen, die solch fragwürdige Maßnahmen erst ermöglichen.
Oder zu denen, die Aufwand und Ertrag abwägen. Was bringt es über Tage und Wochen auf den nächsen Winkelzug der AA zu warten und die Nerven kaputt zu machen.
Und für den Kampf gegen die Bildungslobby (zu denen auch und insbesonder die Gewerkschaften gehören) sind die Schultern von @Erwerbslos158 oder anderer Teilnehmer zu schmal. Stemmt sich doch selbst die Politik nicht dagegen.
 
Z

ZarMod

Gast
Was bringt es über Tage und Wochen auf den nächsen Winkelzug der AA zu warten und die Nerven kaputt zu machen.
Das gleiche gilt für fragwürdige Maßnahmen, wobei eine erfolgreiche Gegenwehr noch andere Effekte nach sich zieht.
Im Übrigen befindest Du Dich im Hilfethema, in dem es eher gilt Mut zu machen, als zu nehmen.
Darauf bezieht sich auch die Themenüberschrift: "Ich bitte um Hilfe zur Abwehr einer Massnahme ..."
 

abcabc

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Danke für den Tip. Das Kind ist aber bereits in den Brunnen gefallen.
Sehe ich nicht so schlimm. Dann warst du halt heute krank - jeder Mensch hat mal Magen-Darm, Kopfschmerzen oder sonst was. Und du hast sogar einen gelben Schein vom Arzt (den aber besser erst ausm Hut zaubern, wenn danach verlangt wird oder erst wenn die Anhörung kommt. Macht sonst nur Theater wegen der ALG Zahlungen, die sonst evtl. eingestellt werden wegen Überschreitung der 6 Wochen Frist).

und muss morgen um 8 Uhr dort vor Ort sein. Aufnahmeprozedere & Co. wahrscheinlich. Dann werde ich mal sehen, wie es weitergeht.
Wäre natürlich perfekt, wenn du morgen nichts unterschreibst, sondern alles zur Prüfung einsteckst. Aber das erfordert leider etwas Mut......
 

HermineL

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Ich bin mir aber nicht ganz sicher, deshalb mal auf das Schwarmwissen warten.
Bei Nahtlosigkeit wird der AFA keine AU mehr abgegeben. Es gibt auch keine Leistungsfortzahlung nach 6 Wochen. Bei Nahtlosigkeit ist von vornherein klar das der Betreffende weiter krank ist und sich mit dem vom ärztlichen Dienst festgestellten Restleistungsvermögen fiktiv der Vermittlung zur Verfügung stellt. Die Leistung nach § 145 SGB III dient nur dazu das jemand der ausgesteuert wird bis zu einer Entscheidung der DRV nicht ohne Leistungen dasteht.

Also der Teil der sich auf § 311 SGB III bezieht ist hier nicht zutreffend und eine Abgabe der AU könnte dazu führen das die AFA die Leistungen nach 6 Wochen einstellt obwohl es keinen Anspruch mehr auf Krankengeld gibt.
 

Erwerbslos158

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@HermineL @Zeitkind

Genauso hat es mir die AfA in Ihrem Schreiben geschildert. Die AU, welche seit bald 2 Jahren durchgehend läuft, bezieht sich auf den zuletzt ausgeübten Beruf. Diesen brauche ich nicht (soll nicht, darf nicht) bei der AfA abgeben. Nur falls eine neue Krankheit hinzukommt und ich für die Arbeitsvermittlung nicht mehr zur Verfügung stehe, gebe ich eine AU ab. Nach 6 Wochen endet dann das ALG1.

@abcabc

Das wegen heute war anscheinend überhaupt kein Problem für die. Den Tag würde man einfach hinten dran hängen.

Wäre natürlich perfekt, wenn du morgen nichts unterschreibst, sondern alles zur Prüfung einsteckst. Aber das erfordert leider etwas Mut......

Ich habe heute mal die Zeit genutzt und einige Dokumente von Bildungsträgern im Netz gefunden, die den Teilnehmern zur Unterschrift vorgelegt werden.

Einiges bla bla und unnötiges Zeug. Könnten die auch ohne Unterschrift auskommen.
Das einzig wichtige scheint die Einwilligungserklärung zum Datenschutz sowie die Hausordnung zu sein. Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass Teilnehmern, welche die Unterschrift verweigerten, der Zugang ins Haus verweigert wurde und diese von der Massnahme ausgeschlossen wurden. Wenn diese 2 Dokumente so wichtig sind, dann sollte man diese auf jeden Fall zur Überprüfung durch einen dritten mitnehmen. Wer macht so was? Anwalt? IG-Metall?

@BerndB

Eigentlich... im Grunde genommen... faktisch..... theoretisch... sehe ich es so wie Zeitkind. Ich denke viele andere auch. Nur das ganze praktisch umzusetzen... da habe ich den größten Respekt vor denen, die es bereits getan haben.

Ich bin grundsätzlich pro Bildung und Coaching. Kein Thema. Ich habe bereits sehr viel Geld privat für Seminare & Co. ausgegeben.
Bei denen ich der Meinung war, dass es mir persönlich etwas bringt. Aber eine Vermittlungsagentur unter dem Deckmantel von "Bildungs- und Coachingmassnahme", die nur darauf aus ist, den ELO im Huckepack innerhalb der Massnahmedauer in den nächstbesten Job zu vermitteln um noch die Erfolgsprämie abzukassieren... damit habe ich einfach ein Problem. So dass ich seit 4 Tagen im Schnitt gerade mal 3-4 Stunden schlafe.:unsure:

Grüße
 

Zermürbt38

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Wow ich wäre da knallhart. Dir wurden Weiterbildungsmaßnahmen ausgeschlagen. Grund "nicht zielführend". Was wissen die denn schon! Jetzt aber eine Sinnlosmaßnahme diese soll zielführend sein? Ich wäre da knallhart und würde einen Brief schreiben. Ablehnung der Maßnahme bei Tertia, da nicht zielführend. Im gleichen Schritt würde ich die zielführende Wunschweiterbildung nochmals beatragen. Wenn die dies nicht bewilligen willigen wollen das Spielchen immer so weiter spielen. Wie du mir so ich dir. Ich habe Afa und JC sowieso gefressen.
 

akaKnut

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Das einzig wichtige scheint die Einwilligungserklärung zum Datenschutz sowie die Hausordnung zu sein. Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass Teilnehmern, welche die Unterschrift verweigerten, der Zugang ins Haus verweigert wurde und diese von der Massnahme ausgeschlossen wurden.

Die Hausordnung sollte kaum problematisch sein, solange da nicht "seltsame" Verhaltensweisen verlangt werden. Normalerweise bestätigst du mit der Unterschrift nur, die Regeln zur Kenntnis genommen zu haben. Das dürfte immer zumutbar sein. Eine Verweigerung könnte jedoch dazu führen, dass dir der MT aus diesem Grund den Zutritt zum Haus und damit die Teilnahme verweigert. Es dürfte dann sehr schwer werden, Sperre bzw Sanktion abzuwehren.

Bei der Einwilligung zum Datenschutz sieht das schon anders aus. Da muss man genau prüfen, was verlangt wird und ob das notwendig und zumutbar ist. Dazu kann man aber erst Genaueres sagen, wenn das Dokument bekannt ist.
 

Tralilala

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Ich wäre da knallhart und würde einen Brief schreiben. Ablehnung der Maßnahme bei Tertia, da nicht zielführend. Im gleichen Schritt würde ich die zielführende Wunschweiterbildung nochmals beatragen. Wenn die dies nicht bewilligen willigen wollen das Spielchen immer so weiter spielen.
Maßnahme gegenüber der Arbeitsagentur ablehnen auf keinen Fall. Die Maßnahme ist kein nettes Angebot das man ablehnen darf, sondern eine Zuweißung der Folge geleistet werden muss im Sinne der Mitwirkungspflichten. Ablehnung hätte Sanktionen/Sperre zur Folge.
 

abcabc

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Ich wäre da knallhart und würde einen Brief schreiben. Ablehnung der Maßnahme bei Tertia, da nicht zielführend. Im gleichen Schritt würde ich die zielführende Wunschweiterbildung nochmals beatragen. Wenn die dies nicht bewilligen willigen wollen das Spielchen immer so weiter spielen.
Ganz schlechte Idee eine Maßnahme offensiv abzulehnen und dazu auch noch schriftlich..... Das gibt garantiert eine Sperre bei der man Widerspruch und Klage verlieren wird.

Bei JC und AfA darf man niemals offen in den Ring steigen. Da muss man nach Schlupflöchern suchen und durch raffinierte Schachzüge dafür sorgen, dass man die ins Schachmatt setzt oder Fehler provoziert, an denen sich der SB höllisch die Finger verbrennen kann......
 

Erwerbslos158

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Also was ich bisher gelernt habe:
Eine Maßnahme ablehnen ist keine gute Idee.
Einer Maßnahme widersprechen ist gar nicht möglich. Was bleibt noch übrig?

Die Hausordnung sollte kaum problematisch sein, solange da nicht "seltsame" Verhaltensweisen verlangt werden.

Ich habe schon viele Seminare und Lehrgänge besucht und hab bisher kein einziges Mal eine Hausordnung weder gesehen noch unterschreiben müssen. Ok, die hatte ich selbst finanziert.

Wenn die Unterschrift aber unbedingt von MTs verlangt wird, dann dient diese wohl nur um die Teilnehmer dazu zu zwingen, alle aufgezwungenen Regel einzuhalten und den Anweisungen des Hausherrn brav und gehorsam Folge zu leisten. Wer nicht pariert fliegt raus. Wer rausfliegt wird vom JC/AfA sanktioniert/gesperrt. Also bei Fuss und schön brav bleiben! Eine andere Erklärung habe ich nicht.

Wer die Hausordnung nicht unterschreibt, wird von der Massnahme ausgeschlossen und somit sanktioniert bzw. gesperrt. Also letztendich die HO unterschreiben.

Dann bleibt also nur noch die Einwilligung zum Datenschutz übrig. (auf die muss ich also aufpassen)
Ohne die Einwilligung geht nix. Zur Unterschrift kann man den Teilnehmer nicht zwingen. Mitteilung durch MT an SB, dass sich der Teilnehmer unkooperativ verhält und so die Massnahme nicht möglich ist.

SB überprüft, ob eine Sanktion/Sperre möglich ist.

Also: einzige Möglichkeit, die Datenfreigabe lange genug überprüfen und schauen was dann passiert. (y)

Danke und Grüße
 

Gollum1964

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Oder zu denen, die Aufwand und Ertrag abwägen. Was bringt es über Tage und Wochen auf den nächsen Winkelzug der AA zu warten und die Nerven kaputt zu machen.
Und für den Kampf gegen die Bildungslobby (zu denen auch und insbesonder die Gewerkschaften gehören) sind die Schultern von @Erwerbslos158 oder anderer Teilnehmer zu schmal. Stemmt sich doch selbst die Politik nicht dagegen.
moin,

also schlägst du dem User vor, alles über sich ergehen zu lassen, was vom Jobcenter oder vom MT kommt. So verstehe ich nämlich deine Aussage. Das ist auch der Grund dafür, dass sich der ganze Maßnahmenunsinn schon seit 15 Jahren hält, weil sich kaum einer von den Betroffenen wehrt. Wenn es ganz dumm läuft, findet man sich als weitere Konsequenz in einer Maßnahmenendlosschleife wieder, falls SB merkt, mit dem Kunden kann man alles machen. Sicherlich kann man als einzelner gegen diesen Unsinn als Ganzes kaum was ausrichten, wenn alle anderen mitmachen.
Falls man sich allerdings als Einzelperson auf die Hinterbeine stellt, so meine Erfahrung, lässt SB irgendwann von einem persönlich ab, weil der dann einfach zu viel Arbeit macht. Der SB sucht sich von seinen 200 bis 300 Kunden dann halt solche aus, die alles mit sich machen lassen. Ist dann weniger Arbeit für Ihn. Natürlich muss man hierzu den Mut mitbringen und es notfalls auf eine (temporäre) 30% Sanktion ankommen lassen.
 
Z

ZarMod

Gast
Eine Maßnahme ablehnen ist keine gute Idee.
Einer Maßnahme widersprechen ist gar nicht möglich. Was bleibt noch übrig?
Deine Ablehnung ist sicher begründet, nur sollte eine Ablehnung nicht offen kommuniziert werden.
Aus dem Hinterfragen des Sinnes einer Förderung kann eine Ablehnung nicht hergeleitet werden.
Natürlich kannst Du einer Maßnahme widersprechen. Doch der Widerspruch entfaltet keine aufschiebende Wirkung.
Das heißt Du mußt trotz Widerspruch dem Verwaltungsakt Zuweisung bis zur Entscheidung nachkommen.
Mit letzterer kann sich die Behörde nach Abs. 2 § 88 SGG bis zu 3 Monate Zeit lassen.
Dennoch schaffst Du damit Nachweise, daß Du Dir nicht einfach alles gefallen läßt und auf zielgerichtete Förderung bestehst.
Zudem wird der Leistungsträger auch für die Zukunft gedrängt, besser mit Dir zusammenzuarbeiten.
Wichtig ist zu wissen, daß es keine Verpflichtung gibt, mit Dritten Verträge einzugehen (Abschlußfreiheit).
Auch eine Verpflichtung zur Maßnahme darf nicht an zivilrechtliche Verträge gebunden werden.
Siehe dazu auch die gesammelte Rechtsprechung für 📂 Maßnahmen zur Eingliederung
unter der Überschrift: "Keine Sanktion wenn Papiere bei Massnahmeträger nicht unterschrieben werden"
Es ist also kein Aufwand, der Zuweisung begründet zu widersprechen, zumal Du schon vorgefüttert hast;
Ich hatte vor meiner Erkrankung bei der AfA für Weiterbildungsangebote angefragt. Diese wurden abgelehnt mit der Begründung "nicht zielführend".
und beim Antritt der Maßnahme für zu unterschreibende Verträge beim Träger eine Prüffrist zu verlangen.

Einen Widerspruch zu schreiben, ist kein großer Aufwand. Die Begründung sollt zum Sachverhalt passen.
Hier findest Du einige Formvorlagen: 👊 Widersprüche
Achte auf die Widerspruchsfrist und den nachweisbaren Versand (auch Fax).
Wenn Du einen Entwurf ohne Personalisierung hier als doc oder Test einstellst,
können sich Mitlesende daran abarbeiten oder die Formulierung korrekturlesen.

Im Leitfaden findest Du im Thema Begründete Abwehr nicht bedarfsgerechter Förderung
unter der Überschrift "Beispiel Maßnahmeabwehr nach gesonderter Zuweisung durch einen VA"
diverse Informationen zur Vorgehensweise. ;)
 

abcabc

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@Erwerbslos158 Wie lief es denn heute bei der Bildungsbude?
Konntest du alle Verträge einstecken und denen klar machen, dass die Zuweisung verbindlich ist (die Maßnahme muss an der Adresse der Zuweisung stattfinden und nicht online)? Oder hat man dich dort zu zweit oder dritt überrumpelt und genötigt irgendwas zu unterschreiben oder ähnliches?
 

Erwerbslos158

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Hallo zusammen,

es lief richtig schlecht! Jetzt weiss ich warum ein dickes Fell benötigt wird!
Meine 6. schlaflose Nacht kommt. Ich muss immer noch den heutigen Tag schwer verdauen.
Ich kann heute leider noch keine Details nennen. :poop:

Edit: ach ja, mit den allerbesten Grüßen und ein herzliches Dankeschöööön an alle für die moralische Unterstützung.

@Zeitkind
Danke für die Linksammlung. Habe ich schon als Favoriten abgelegt. Werde ich gebrauchen, wenn ich gegen meine Sperre angehen müssen sollte. (y)
 

abcabc

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Vielleicht hilft es darüber zu schreiben oder sich auszukotzen und den Frust von der Seele zu schreiben. ;)
Du bist nicht der Erste, der von MTs drangsaliert wurde. Da gibt es (leider) hier im Forum viele die ein Lied davon singen können, was passieren kann, wenn man ein dünnes Fell hat und nicht zu 100% "gehorcht".....
Sorry, dass ich dir zur knallharten Konfrontation geraten habe - hatte ich am anfangspost noch nicht so erkannt, dass du eher ein dünneres Fell hast.
Ist aber natürlich deine Entscheidung, wenn du lieber nichts sagen willst. Dann kennst du hoffentlich jemanden mit dem du dich auf ein Bierchen treffen kannst oder zumindest telefonieren kannst. ;)
 
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Erwerbslos158

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Es hilft zu 100% sich auszukotzen. İch würde ja auch gern, ich kann nur nicht. Ich hatte das Gefühl, die waren schon vorbereitet. Vielleicht auch nur meine eigene Spinnerei.
İch kann nur soviel sagen, es ist wirklich unglaublich, wie ein Dienstleister mit seinem Kunden umgeht.
Die sind zertifiziert nach ISO 9001:2015 --> was steht im Vordergrund? Kundenzufriedenheit und langfristige Kundenbindung?
:clap:
 

abcabc

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Unwahrscheinlich, dass der MT hier im Forum gelesen hat. Du bist nicht der 1. Kunde, für den das eine Zwangsmaßnahme gegen den eigenen Willen ist.
Und selbst wenn der hier gelesen hat, wäre das kein Problem: Da du die Bildungsbude anonymisiert hast und keine Namen nennst, kannst du hemmungslos über den Schweißgestank vom schlecht rasierten und übergewichtigen Mitarbeiter herziehen. Der kann rechtlich garnichts dagegen machen. ;)

was steht im Vordergrund? Kundenzufriedenheit und langfristige Kundenbindung?
Geld, Geld, Geld. Alles andere ist denen egal. Und da es sich um Zwangsteilnehmer handelt, die nur hingehen, weil die AfA oder das JC sie erpresst, kann denen das leider egal sein, ob die Kunden gemäß ISO Zertifikat behandelt werden....
 
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